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Über diesen Blog

Liebe Leser, dieser Blog beschreibt meinen Studienweg auf dem Weg zum PP (psychologischer Psychotherapeut) & KJP (Kinder- und Jugendlichenpsychotherapeut). Nach einem Bachelor-Abschluss in Psychologie von einer staatlichen Universität bin ich nun - nach einigen Irrwegen, die für mich richtige Institution zu finden! - im M.Sc. Psychologie der PFH angekommen. Dieses Studium habe ich zunächst im Fernstudium absolviert. Im letzten Drittel, zum klinischen Schwerpunkt, war ich Campusstudentin in Göttingen. 

Ich selber bin Mama, Künstlerin und Autorin und war die meiste Zeit des Studiums in Elternzeit. Das Psychologiestudium ist für mich der Griff nach den Sternen, da es sich um einen Kindheitstraum handelt. Ihr findet hier neben meinen Berichten zum Masterstudium und seinem Inhalt auch einige Anekdötchen aus meinem Alltag bei dem Versuch, den Spagat zwischen Familie, Wissenschaft, Sport und meinen kreativen Hobbies zu bewerkstelligen. Hin- und wieder findet ihr auch ein paar Beobachtungen, wie das Umfeld mit dem Thema (Fern-)Studium so umgeht. 
Interessiert? Dann schnappt euch eine gute Tasse Kaffee und los geht's. 

Einträge in diesem Blog

5 vor 12: Masterarbeit weg!

Was haben wir uns die letzten Monate zusammen abgekämpft, gefreut, kleine Erfolge gefeiert und bittere Niederlagen zusammen durchgestanden und uns am Ende doch zusammengerauft: Die Masterarbeit und ich. Gestern war schlagartig einer der intensivsten Zeitabschnitte meines Lebens vorbei, denn jetzt ist sie weg. Ich hatte mich so auf das Nichtstun danach gefreut. Aber die Erleichterung nach dem Absenden kam erstmal nicht. Stattdessen steh ich ratlos hier wie nach einer Sturzgeburt.    Eig

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Wer schreibt, isst.

Ich staune generell, wie der Tag so verläuft, wenn man ihn voll und ganz mit dem Schreiben der Masterarbeit verbringt. Da Bibliothek ja coronabedingt flach fällt, ist mein Schreibort die eigenen vier Wände.  Nicht nur, dass beim Schreiben die Zeit anders zu verlaufen scheint: Eben noch kurz ein Kapitel kürzen: 30 Minuten weg. Eben noch die paar Variablen in SPSS umcodieren und mit Werten beschriften, 45 Minuten weg. Eben noch kurz eine Kovarianzanalyse mit den anderen zwei Variablen durc

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Lonely Job Masterarbeit

Zwischen dem Studenten- und dem "echten" Leben, dem ich hier wirklich entgegen lechze, steht nur noch eine Kleinigkeit: Die Masterarbeit  Das ECTS-Konto ist voll, für die Zukunft ist ebenfalls vorgesorgt (siehe Blog-Einträge davor). Ein kleiner Schritt noch, der die Welt bedeutet. Müsste eigentlich von selbst laufen. Oder?! Die Master-Thesis war natürlich schon bei meiner Einschreibung in den Master das große Ziel, auf das alles hinausläuft. Dafür schlägt hangelt man sich von Arbeit zu Arbeit

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Psychotherapeutenausbildung: Wie das so (ab)läuft

Es ist der Corona-Sommer. Der Sommer der Kurzarbeit, Übergangsjacken (hier wird's partout nicht wärmer als 19 Grad) und zudem der letzte Sommer in "Freiheit"  - danach beginnen laut meinem ausbildenden Institut die angeblich härtesten 3 Jahre meines Lebens. Die Verwaltungsmühlen laufen wegen Unterbesetzung und Urlaubszeit sehr langsam momentan, und so eine PP-Ausbildung bedarf zum Teil mehr behördlichem Papierkram, als ich ihn damals zum Standesamt schleppen musste.   Selbst eine simple Zeugni

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Psychotherapeutenausbildung: Platzzusage

Es gibt Erfreuliches an der PP-Ausbildungsfront: Heute morgen lag tatsächlich mein Ausbildungsvertrag im Postkasten nebst großem Infopaket und alle möglichen Zugangsdaten, z.B. die Intranetnutzung des Instituts. Demnach habe ich einen Platz ab Dezember in Hannover.  Das ist zum Pendeln ziemlich okay. Erstmal wird es ohnehin online starten wegen Corona.    Das ist eigentlich für so eine spontane Bewerbungsaktion das Beste, was geht, denn normalerweise wäre der Start erst nächstes Jahr im

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Psychiatrie, Woche 10: Sie müssen ja nicht gehen...!

DAS PRAKTIKUM IST ZU ENDE! Unglaublich, wie die letzten Wochen verflogen sind... Am Ende ging es mir doch viel zu schnell.  Zuletzt hatte ich noch einmal einen Abstecher in die Borderline-Station und da in eine Art halb-psychoedukative, halb-kunsttherapeutische Gruppentherapie. Die Therapie selbst fand in der Kunstwerkstatt statt und die Leute im Kurs hörten sich in Stunde 1 etwas über das Thema "Ekel" an (das aktuelle Thema der Woche). Wie in einer klassischen Schulstunde durfte jeder et

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Psychiatrie, Woche 9: Abschied kommt | Vorstellungsgespräch | Planen für die Zeit danach

In der letzten Woche schien unser schöner Arbeitsplatz vom Sommerloch verschluckt worden zu sein. Da jetzt die coronabedingten Notstände langsam abgebaut werden, ist die Mithilfe der Praktikanten wenig bis gar nicht gefragt 🙂 Leider ist unser eigentlicher Bereich der diagnostischen Ambulanz immer noch für Externe geschlossen, und so müssen wir hoffen, dass ein Stationspatient mal zum ADHS-, Autismus- oder Intelligenztest geschickt wird, den wir dann abnehmen.  Da wir viele Neuaufnahmen hatten

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Psychiatrie, Woche 8: Dankesschreiben, Inspiration & Vorstellungsgespräche

Die achte Woche meines Praktikums liegt hinter mir. Zum Corona-Fall auf der Geriatrie - also dem Bereich für unsere alten Patienten - habe ich nichts mehr gehört. Eigentlich steht noch ein letzter Test an und ich weiß nicht mal, wie der zweite ausgefallen ist. Zur Erinnerung: Ein Pfleger dort war positiv getestet worden. Natürlich hatte er relativ engen Kontakt zu den Patienten unter Einhaltung der Hygieneregeln. Da passen tatsächlich alle gut auf. Kniffelig ist, dass er die essgestörten Patient

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Psychiatrie, Woche 7: Corona auf Station + viel Umbruch

Jetzt hat es ausgerechnet auf der gerontopsychiatrischen Abteilung einen Corona-Fall gegeben. Ein Pfleger ist betroffen - und dieser hatte schon recht intensiven Kontakt mit den Patienten, mit denen er auch zusammen die Mahlzeiten eingenommen hat, denn viele dort leiden an Essstörungen, so dass die Nahrungsaufnahme mit dem Personal zusammen erfolgt. Wo das jetzt noch herkommt weiß der Geier. Wir haben in der Stadt gerade sehr niedrige Fallzahlen. Gerade mal 1 - 4 Neuinfektionen werden in der Sta

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Psychiatrie, Woche 6: Essstörungen + 1 Praktikant weniger

Sechs Wochen Praktikum sind geschafft   Es liegt eine ergreifende Woche hinter mir, in der ich hauptsächlich auf der Essstörungs-Station unterwegs war. Mit Essstörungen hatte ich vorher gar keine Berührungspunkte. Ich kenne privat niemanden, der von diesen geplagt wird und in der Theorie, in der wir die natürlich durchgekaut haben, hatte ich mehr eine Affinität hin zu anderen Störungsbildern (über die ich dann zT Referate gehalten habe usw.). Aus dem Studium kann ich allerdings sagen, dass Es

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Psychiatrie, Woche 5: Die Luft wird dicker

In dieser 5. Woche hatte ich einen ziemlich interessanten Aufenthalt in der Narzissmus-Station. Narzissmus finde ich als Störung sehr respekteinflössend und "interessant" (wenn man das so nennen kann), hatte auch mal eine Projektarbeit über einen Narzissten. Hier ist natürlich viel Betreuer-Kontakt und Supervision wichtig, was diese Woche auch reibungslos klappte. Ich war ganz nah dran an den Patienten und begleite die Einzelgespräche, gehe mit in die Medikamenten-Sprechstunde und mache ansonste

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Psychiatrie, Woche 4: Mitläufer sein

Unglaublich, so schnell ist schon ein Monat Praktikum vorbei. Jetzt nur noch ein weiterer und die Sache ist schon abgehakt - schade eigentlich! Denn 4 Intensiv-Wochen fühlen sich schnell an wie 1 Jahr Dabeisein. Mittlerweile habe ich so ziemlich alle Therapeuten kennengelernt, was mir sehr wichtig war. Kennengelernt haben sich die einzelnen Mitarbeiter der Klinik von der Leitung bis hin zum Praktikant in den Abend-Konferenzen, wo man sich austauschte und Pläne erstellte. Das war allerdings i

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Psychiatrie, Woche 3: Die Bedenken der anderen

Wieder ist eine ereignisreiche Arbeitswoche mit komplexen Störungsbildern, interessanten Patienten, netten Kollegen und spannenden Aufgaben zu Ende gegangen. Ich muss tatsächlich sagen: Was Besseres als dieses Praktikum konnte mir nicht passieren. Klar gibt's überall mal was zu verbessern, nicht alles ist rund, für die harte Arbeit könnte es auch Bezahlung geben. Oder zumindest, dass man beim Mittagessen noch einen Beilagensalat oder 1 Stück Obst inklusive hätte. Aber ich bin soweit sehr zufried

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Psychiatrie, Woche 2 - Masken, Hierarchien und wie ich 6 Arme bekam

Die zweite Woche im klinischen Praktikum ist zu Ende, 7 weitere folgen noch  Eine ziemlich besondere Woche, denn: Ich habe unsere Abteilung alleine geschmissen. Nee, das liegt nicht daran, dass meine Kollegen erkrankt wären  Überhaupt hielt sich die Corona-Panik in dieser Woche sehr in Grenzen. Tatsächlich haben alle meine Mitpraktikanten aufgehört, da sie am Ende des Praktikums angekommen waren. Der letzte verbliebene Kollege hatte am Tag davor wirklich alles drauf gesetzt, dass ich so viel Inp

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Klinik-Praktikum in Corona-Zeiten

Liebe Leute. Seit 1 Woche läuft nun mein klinisches Praktikum. In einer Zeit, wo Menschen sich qua Gesetz von anderen distanzieren, begegne ich als sogenannter Systemrelevanter so vielen neuen Leuten wie noch nie zuvor. Mein Alltag ist ein 8 to 5 Job. Das ist ein absolutes Novum für mich: Ich hatte noch nie derart lange Arbeitszeiten.  Praktikumsbetrieb: Der Praktikumsbetrieb läuft bei uns trotz Corona weiter, was anders ist, als in vielen anderen Kliniken, wo sogar Famulaturen au

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Plötzlich systemrelevant - erster Arbeitstag naht

Am Montag - etwas früher als gedacht - geht es an's Eingemachte: Das Pflichtpraktikum (Psychiatrie) beginnt. Überwiegend befinden sich hier Patienten mit Persönlichkeitsstörungen und Angsterkrankungen, aber auch Verhaltensstörungen. Für 3 Monate und auch unvergütet. Vieles wird anders laufen als geplant war. In diesem Zeitraum gehen Leute ja eher ins Home Office, als dass sie neu im Betrieb anfangen.  Auch mein Aufgabenbereich ist anders. Eigentlich war vorgesehen, dass ich mindestens 50% im Ein

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Womit man so nicht rechnet - weitestgehend virenfrei

Heute morgen musste ich tatsächlich 2x hinschauen beim Öffnen meines Mailfachs. Tatsächlich erhielt ich heute 2 neue Platzangebote für das Pflichtpraktikum in zwei unterschiedlichen psychiatrischen Klinken. Im Oktober. Sogar eine Entschuldigung des Oberarztes, dass er mir noch nicht geantwortet hat, war dabei (nicht notwendig, aber sehr anständig  ).  Die Kliniken selbst haben nichts miteinander zu tun. In sofern werden sie sich eher nicht abgesprochen haben .  Mich wundert der Zufall dennoch.

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Wenn das Leben euch eine Zitrone gibt...

...kann man ja immer noch nach Salz und Tequila fragen.  Diese Gedanken hatte ich heute Morgen, als ich weiter an meiner Master-Thesis getüftelt habe.   Ja, ok, das Thema Corona - und auch die Hysterie darum - setzt uns zu.  In den letzten Tagen habe ich sehr viel beobachtet. Natürlich bin ich kein Virologe. Aber die Verhaltensweisen der Menschen, die Panikkäufe, die gefürchtete Isolation, die Art und Weise, wie sie auf Nachrichten reagieren...aber auch meine eigenen Bedenken und Ideen,

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Sehnsucht nach Schluss, Virus, Anmeldung Master-Thesis

Tja, Leute, es ist irgendwie seltsam was gerade passiert  Zwischen dem letzten Blogeintrag und jetzt ist - das öffentliche Leben betreffend - so viel passiert, dass man kaum noch mitkommt.  Unter anderem: - Bus fahren kann man sich nun klemmen. Beim Fahrer einsteigen oder bei ihm Fahrkarten kaufen ist ebenfalls tabu. Am besten soll auch der vordere Teil nicht besetzt werden. So wird eine Ansteckung der Fahrer vermieden. Alles tummelt sich hinten, kein Platz mehr mit Kinderwagen.   - Schul

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Das Praktikum in Zeiten von Corona

Corona-Panik kennen wir aus den Medien genug. Angst vor Sars-CoV 2 bzw. sein Covid-19 habe ich übrigens überhaupt gar nicht. Denn was wir (als Erwachsene) an Seuchen aus den Kindergärten innerhalb der letzten 5 Jahre mitgenommen haben, war nicht zu überbieten: Aufgelöste Wangenknochen durch Dauer-Sinusitis, Hand-Mund-Fuß, Scharlach, Herzmuskelentzündung, Enzephalitis, Grippe, Lungenentzündung und eine unbekannte Bakterieninfektion mit höchstem je gemessenen CRP in einem Krankenhaus, weswegen wir

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Neue Regionalzentren der PFH! Was für mich dabei?

Oho, eine PFH-Mail! Etwa die Benachrichtigung über ein neues Klausurergebnis, auf das ich dank Verdrängung jetzt nicht gefasst war? Nein, der übliche Stunde-der-Wahrheits-Herzinfarkt ist schnell wieder abgesagt. Tatsächlich hat die PFH eine Rundmail geschickt, in der 3 neue Regionalzentren angekündigt wurden - die Orte, wo man dann z.B. seine Klausuren ablegen oder (wenn das Ergebnis nicht so pralle war) einsehen kann.  Und das schon Ende März! (26. und 27.März) Demnach also zum Start des ne

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Krank, kränker, Fernstudi

Seit Weihnachten schaffe ich es nicht, mir auch nur einen einzigen Infekt vom Leibe zu halten. Der Ursprung dieser Seuchen sind die beiden Kindergärten meiner Kids. Krass, was da sonst noch umgeht. Meine Mäuse bringen viel mit nach Hause, erkranken selbst aber zum Glück immer nur 2-3 Tage oder sehr milde daran. Infekte haben wir jedes Jahr ab November bis in den Mai hinein. Meistens ist so im Januar auch der Gipfel erreicht, alles danach kann man gut wegstecken.  Mich aber lässt es nicht los.

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Schluss, Aus, Feierabend

Gestern habe ich die letzte Klausur des Studiums hinter mich gebracht.  Muss man sich mal auf der Zunge zergehen lassen: Eigentlich sollte das die letzte Klausur meines Lebens sein Es wird sicher noch Prüfungen geben, aber nie wieder Studienklausuren.   Freilich muss man ja auch immer noch bestehen - danach kann man wirklich feiern. Aber selbst mit einer Wiederholungsklausur wüsste man ja, welchem "Feind" (!) man gegenübersteht und das wäre in sofern nichts Neues mehr.  Die Klausur war

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Verzweifelt gesucht: Praktikumsplatz

Das Studium ist fast zu Ende. Moment, war da nicht noch was?! Ach ja, das Pflichtpraktikum! Pflicht eben darum, weil es ein fester Bestandteil des Studiums ist. Ohne Praktikum kein Master! Pflicht heißt es auch nur rein rechtlich. Denn das ist der Zeitpunkt, wo man endlich mal in die Hände spucken kann und sein über Jahre erworbenes Wissen mal praktisch anwenden kann. Endlich mal ,,echter Psychologe" sein...nach dem, was man so hört, benötigt man bei der Suche nach einem Platz bald selbst

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Monster-Motivationsschub am Ende

Der Master nähert sich bei mir ja dem Ende. Ich hätte fast nicht gedacht, dass ich an diesem Punkt mal ankomme. Aber schon im September in diesem Jahr soll Schluss sein - sagt der Studienplan   Gestern gab es noch einen Motivationsschub, der dazu führte, dass ich den Schweinehund in den Keller sperren und den Schlüssel wegwerfen konnte: Vor einiger Zeit habe ich meine Projektarbeit abgegeben. Ein selbst gewähltes Thema bzw. Projekt mit aktueller Präsenz, zwei Screening-Fragebögen + 1 selbs

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