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Aller Anfang ist schwer, auch der schon angefangene Anfang?


0x6C23

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Es ist kompliziert. Ich würde gerne anfangen, ich weiß einfach nicht wo. Das ich schon länger dabei bin und eine ganze Menge der Hefte bearbeitet habe, macht es nicht leichter. Ich weiß kaum noch etwas von diesen Heften und jetzt fühlt es sich so an als müsste ich von vorne anfangen, obwohl ich schon so viel gemacht habe. In meinem Kopf herrscht Chaos, es fällt mir schwer einzuschätzen was wichtig ist und was nicht, wo ich beginnen soll, wie ich beginnen soll..

 

Ich habe mich dazu entschlossen die alten Heften noch einmal rauszukramen. Ich habe von 44 bearbeiteten Heften nur eine Handvoll der Aufgaben eingeschickt. Da es mir nicht viel bringt die Hefte zu lesen und dazu Notizen zu machen, werde ich die Aufgaben machen und versuchen diese vollkommen zu verstehen, wenn nötig mit Lehrvideos. Die praktische Anwendung ist für meinen Lerntyp besser geeignet, meiner Meinung nach. So schließe ich auch die Lücke die über die Zeit entstanden ist und dann kann an den neuen Heften anknüpfen, bei welchen ich mich ebenfalls ausschließlich auf die Aufgaben konzentrieren werde. Da die Hefte teilweise aufeinander aufbauen, habe ich so einen kontinuierlichen Übungsfluss, der dafür sorgen wird - vorausgesetzt ich lege nicht wieder eine Jahrelange pause ein - das ich auch die älteren Themen nicht vergessen werde. 

 

Danach werde ich mich dann unabhängig von den Heften auf die Prüfung vorbereiten, abgesehen von z.B. den Englisch Prüfungstrainer Heften, welche sogar ganz gut sind. Ich habe eine stärke in Englisch, bedeutet das mir viel Übung reichen wird. Keine seitenlangen Notizen die es zu behalten gilt, sondern viel Übung. Mathe und Deutsch sind ebenfalls Übungsfächer, abgesehen von den Epochen-spezifischen Informationen die in der Deutschprüfung gefordert werden. In Französisch bin ich weniger gut aber ich denke das ich auch mit Französisch zurecht kommen werde. In Geschichte, Biologie und Religion werde ich Probleme haben, da gibt es einfach Unmengen an Informationen... Kunst? Da lass ich mich überraschen.

 

/E: Kleiner Nachtrag: Vor 2016 war es so, dass die Fernschule zur Prüfungszulassung einen Wisch unterschreibt und das Schulamt dann davon ausgeht das alle Einsendeaufgaben gemacht wurden und man so zur Prüfung zugelassen wird. Seit 2016 ist es aber so, dass mindestens 50 % der Einsendeaufgaben gemacht werden müssen um zugelassen zu werden. Alle prüfungsrelevanten Hefte ergeben etwas mehr als 50%, sich also an diese Aufgaben zu halten und sie zu verstehen, dann im Nachhinein eine weitere längere Übungsphase einzuschieben klingt doch gut, oder? Den Fehler alle Hefte super gründlich zu bearbeiten begehe ich nicht wieder, ich habe nicht nur einen Großteil vergessen, es ist zudem viel zu viel Stoff. Man sollte sich auf die Prüfung konzentrieren, einige Hefte sind ganz gut, aber der Rest?

 

3 Kommentare


Empfohlene Kommentare

  • Admin

Wichtig finde ich, wie von dir ja auch schon geschrieben, dass der Fernkurs kein Selbstzweck ist, sondern das Ziel hat, dich auf die Prüfung vorzubereiten, du also das Wissen bzw. die Fähigkeiten nicht (nur) während der Bearbeitung der Hefte und Einsendeaufgaben benötigst, sondern vor allem in den Abi-Prüfungen selbst. Und dafür benötigst du vermutlich ein Konzept, insbesondere dann für die Wiederholung des umfangreichen Stoffs. Ganz ohne Notizen/Zusammenfassungen stelle ich mir das speziell in den Wissensfächern schwer vor.

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vor 6 Stunden, Markus Jung schrieb:

Wichtig finde ich, wie von dir ja auch schon geschrieben, dass der Fernkurs kein Selbstzweck ist, sondern das Ziel hat, dich auf die Prüfung vorzubereiten, du also das Wissen bzw. die Fähigkeiten nicht (nur) während der Bearbeitung der Hefte und Einsendeaufgaben benötigst, sondern vor allem in den Abi-Prüfungen selbst. Und dafür benötigst du vermutlich ein Konzept, insbesondere dann für die Wiederholung des umfangreichen Stoffs. Ganz ohne Notizen/Zusammenfassungen stelle ich mir das speziell in den Wissensfächern schwer vor.

 

In den Wissensfächern werde ich die Notizen auf ein Minimum beschränken. Ich habe mir als ich mit dem Fernabitur anfing sehr viele Notizen gemacht, teilweise 10 oder mehr DINA4 Blätter je Heft. Das ist viel zu viel. Notizen sollten als Gedankenstützen dienen welche einen schnell wieder erinnern / verstehen lassen.

 

Ich versuche in den Wissensfächern so viel wie nur möglich auf digitale Karteikarten festzuhalten, es gibt einen sehr guten Anbieter dafür, zudem vollkommen kostenlos:

 

https://apps.ankiweb.net/

 

Funktioniert nach dem "Spaced repetition" Prinzip, wie Karteikarten eben, aber voll automatisch. Kompatibel mit iPhone/Android und Windows. Daten werden unter den Plattformen synchronisiert, so kann ich am PC oder unterwegs auf dem Handy lernen.

Bearbeitet von 0x6C23
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  • Admin

Ja, Anki nutzen einige recht gerne, genauso wie einige weitere digitale Kreditkartensysteme. Und andere schwören weiter auf Papier-Karteikarten, weil sie sich gerade durch das Schreiben mit der Hand viel einprägen können.

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