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Repetitorium & Klausur Witschaftsmathematik


Tobse

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Es ist noch gar nicht so viel Zeit seit meinem letzten Eintrag verstrichen und doch gibt es wieder Neuigkeiten zu berichten, daher:

Lauscher auf und höret her! Ne, das ist ja quatsch ... Augen auf und leset hier! :lol:

 

Wie es der Titel schon vermuten lässt war ich gestern beim Repetitorium und habe heute meine Klausur für WMSPS geschrieben, oder auch in einfach für Wirtschaftsmathematik, wer versteht auch schon diese Abkürzungen. :smile:

 

Das Wichtigste zuerst: Die Straßenbauarbeiten vor der WBH/sgd sind abgeschlossen! :thumbup: :P

(Keine Ahnung wie lange schon, aber jetzt kommt man wieder problemlos auf den Parkplatz.)

 

Begonnen hat das Rep. am Freitag um 13:30 Uhr. Für mich Zeit genug um sich erst morgens auf den Weg nach Pfungstadt zu machen und nicht schon am Vortag anreisen zu müssen. An der WBH angekommen hat man dann doch schon das ein oder andere bekannte Gesicht wieder getroffen. Zum einen aus der Einführungsveranstaltung, zum anderen aus den Facebook-Gruppen der WBH und des Studiengangs. Natürlich wurden auch direkt neue Kontakte geknüpft! Wie immer ein "guter Haufen" aus den EWB und TBB Studenten, die ja viele Grundlagenfächer immer zusammen haben. Wir waren so um die 10 Leute, also eine überschaubare Gruppe.

 

Es wurde sich dann im Schulungsraum eingefunden. Um ehrlich zu sein hatte ich vor Mathe die größten Sorgen, zwar war dies auch eines meiner Abiturfächer, nur leider das schlechteste überhaupt! :thumbdown: Hinzu kommt, dass ich auch bei den Büchern nie einen direkten Zugang gefunden habe. Zwar waren sie stellenweise mit mehr oder weniger gelungenem Witz geschrieben, aber lustig ist nicht immer lustig. :wink: Daher auch das ausgegebene Motto: Bestehen reicht!

 

Kurz vor halb, der Tutor kam rein und die erste Freude breitete sich aus. Er ging an die Tafel, schrieb seinen Vornamen auf und die Telefonnummer dahinter. Neben dem "Hallo" meinte er dann, dass man ihm ab ca. einer Stunde nach dem Rep. gerne bei allen Fragen anrufen könne. Warum aber nun die Freude über diesen Tutor? Es handelte sich dabei um Lukas Kettner. So wie mir zugetragen wurde gehört er zu den besten Tutoren und steht wohl ziemlich weit oben (wenn nicht sogar ganz oben) im Beliebtheitsranking der Tutoren. Dies konnte man auch sehr schnell feststellen, denn er ist ein echt super Typ, versteht sein Handwerk und hat das Talent dieses wirklich einfach und verständlich zu vermitteln. Mit anderen Worten, hätte er mir damals Mathe erklärt, dann wäre mein Abi sicherlich besser gewesen und ich hätte mit den Studienheften deutlich weniger Probleme gehabt. B)

 

Über den Online Campus wussten wir ja vorher schon welche Themen für die Präsenzphase in Pfungstadt anstanden, bei uns waren dies:

  • Vollständige Induktion
  • Lineare Gleichungssysteme
  • Optimierung
  • Grenzwerte
  • Extremwerte
  • Differenzierbarkeit
  • Integrale

 

Sicherlich muss der ein oder andere bei dieser Liste erstmal durchatmen und mir ging es da nicht anders (wobei atmen generell immer eine gute Idee ist!). :lol:

 

Die Gesamtdauer des Reps betrug 6 Schulstunden zu je 45 Minuten. Seine Aussage zu der Zeit war, dass wir locker durchkommen werden und wenn nicht, dann machen wir eben so lange bis wir durch sind. Eine wirklich gute Einstellung und dies nimmt schonmal einigen Druck weg, da man wusste es wird alles durchgesprochen. Und genau so war es auch. Zu jedem Themengebiet haben wir eine bis zwei Übungen gemacht und nach jeder Übung gab es ausreichend Zeit dies abzuschreiben und Nachfragen zu stellen. Ich muss gestehen, dass mir einige seiner Erklärungen einen ganz neuen Zugang zur Materie verschafft haben. Beispielsweise konnte ich feststellen wie einfach vollständige Induktion doch sein kann, wenn man einen einfachen Weg kennt dies abzuarbeiten.

 

Natürlich war Lukas auch für Späße zwischendurch zu haben, sodass es tatsächlich ein sehr kurzweiliges Rep. wurde. Und nicht nur das, zwar hat er gerne auf zusätzliche Nachfragen was genau in der Prüfung drankommt im Konjuktiv geantwortet um sich nicht genau festzulegen, doch hat er auch bei vielen Dingen etwas in der Form gesagt, dass wenn wir eine Aufgabe so könnten dies sicherlich vollkommen ausreichend sei. Tatsächlich schienen alle Aufgaben, die wir so gemacht haben, auch recht simpel zu sein und Verständnisprobleme oder falsche Rechenwege konnten schnell geklärt und gelöst werden. Da er auch unsere Klausuren korrigieren wird wies er uns auch immer wieder darauf hin was für ihn wichtig ist, was weggelassen werden kann, wofür er Punkte gibt und bei was er Punkte abziehen würde. Das nenne ich mal eine wirklich feine Sache, denn man konnte bei den A-Aufgaben schon feststellen, dass die Tutoren hier durchaus unterschiedlich ticken und auf unterschiedliche Dinge Wert legen. Im Grunde war es die perfekte Lernatmosphäre und zum Abschluss waren wir alle mehr oder minder sorgenfrei.

 

Ganz sorgenfrei? Nein! :blink: Tatsächlich waren die Aufgaben, trotz des ein oder anderen Kniffs, insgesamt gefühlt recht simpel und so breitete sich dann doch etwas Sorge aus, dass die Klausur wohl schlimmer werden konnte. Auf der anderen Seite sollten es insgesamt sieben Aufgaben sein, zu jedem Gebiet eine, stellenweise mit Aufteilung, also a, b und c oder nur a und b. Wie verhielt es sich denn nun um die Sorgen und um die Klausur? Nun darüber wurde nicht mehr weiter nachgedacht, denn nach dem Rep. hieß es erstmal mit ein paar Mann zum Italiener und was futtern. Dies war eine sehr gute Entscheidung, denn neben dem erfolgreichen Kampf gegen den leeren Magen hatten wir eine Menge Spaß, lernten uns besser kennen und haben zudem noch unseren Nebentisch entertaint, dessen Gast sich beim Gehen bei uns bedankt und einen schönen Abend gewünscht hat und dessen Grinsen sicherlich noch länger anhielt. Irgendwann war es dann aber auch für uns Zeit den Abend zu beschließen und in die wohlverdiente Nachtruhe zu gehen. Gelernt habe ich an diesem Abend dann nicht mehr.

 

Klausurbeginn war dann heute um 10:30 Uhr. Eine wie ich finde sehr angenehme Uhrzeit. Zuvor um 08:00 Uhr war die Klausur zu Betriebswirtschaftslehre und Recht, aber diese habe ich ja - wie schon im letzten Blogeintrag berichtet - geschoben. So konnte ich also nicht nur ausschlafen, sondern zudem in aller ruhe frühstücken und kam völlig stressfrei wieder an der WBH an. Der Raum war schnell gefunden und auch die Kommilitonen, die BWL geschrieben hatten waren ganz gut drauf. Es konnte also losgehen!

 

Den Raum gefunden, einen Sitzplatz klargemacht - zugegeben war das nicht schwer, wir waren in der gleichen Gruppenstärke und der Raum war groß genug - und die erlaubten Hilfsmittel auf dem Tisch ausgebreitet. Was die erlaubten Hilfsmittel waren? Ich zitiere: "Beliebiges gedrucktes oder handgeschriebenes Material, inkl. der bezogenen Studienhefte, Taschenrechner Casio FX-82 SX".

 

Jetzt wird sich sicherlich der ein oder andere denken, wenn ich alles mit rein nehmen kann, dann werde ich da schon durchkommen. Das stimmt auch, also indirekt, also etwas, sozusagen ein Bisschen. Bei zwei Zeitstunden (120 Minuten) Klausur kann man es sich eben nicht leisten für jede Aufgabe alles nachzulesen. Dafür reicht die zeit bei weitem nicht aus. Aber es gibt ein gutes Gefühl die Unterlagen dabei zu haben und durch das Rep. fühlte ich mich prima vorbereitet.

 

Die Prüfungsaufsicht (den Namen habe ich mir nicht behalten) ging mit uns dann die wichtigen Punkte durch. Lösungsbögen werden gestellt, überall immer Name und Matrikelnummer draufschreiben, es darf nur ein dokumentenechter Stift verwendet werden, also kein Bleistift und auch kein Rotstift. Wer mehr Bögen benötigt kann diese vorne nachholen und den sonstigen üblichen Kram. Die Klausuren wurden ausgeteilt und sobald alle ihre Unterlagen hatten ging es los mit den 120 Minuten.

 

Was soll ich sagen? Man war das super, dass ich vorher beim Rep. war! :thumbup: Die Aufgaben ähnelten sich sehr und so kam ich dann doch ziemlich gut durch die Klausur. Hin und wieder ein kurzer Blick auf die Formelsammlung - wer kann sich schon alle Ableitungen und Stammfunktionen merken (?) - und dann fleißig weiter geschrieben. Im Grunde war vieles recht ähnlich zu den Beispielen, die wir tags zuvor durchgerechnet hatten. Die Sorge über vielleicht doch kompliziertere Aufgabenstellungen war also unbegründet. Natürlich gab es an der ein oder anderen Stelle dann doch einen Kniff, der am Vortag nicht direkt angesprochen oder behandelt wurde. Aber die Klausur sollte natürlich auch zu einem gewissen Grad eine Herausforderung sein! 

 

Irgendwann war die Zeit dann um. Ich muss sagen, dass ich soweit mit allem ganz gut durchgekommen bin. Bei zwei Aufgaben hat es etwas gehakt, sodass ich diese übersprungen habe um sie dann am Ende noch mal anzugehen. Auch dieses Konzept klappte gut. Hier und da musste ich dann doch etwas in den Unterlagen blättern und mal hat es weitergeholfen und mal nicht. Das bin aber ich und mein Verhältnis zu Mathe, best Buddys werden wir wohl nie! :wink:

 

Wie lautet nun mein persönliches Fazit? 

Zunächst war es definitiv die richtige Entscheidung vor Ort zum Repetitorium zu gehen, denn es gibt nochmal entscheidende Impulse und Sicherheit. Die Klausur selbst würde ich als recht gut einschätzen und lehne mich sogar jetzt schon soweit aus dem Fenster zu sagen, dass ich sie sicherlich bestehen werde. Natürlich bin ich mir aber auch im Klaren darüber, dass es sicherlich keine 1,0 wird. Aber wie heißt es so schön? Bestanden ist bestanden und am Ende kräht da kein Hahn mehr nach! :P

 

Jetzt heißt es den Rest des Wochenendes zu genießen und dann geht es doch gut gelaunter Dinge an die nächsten Hefte. Das Gefühl Mathe bestanden zu haben und dies wahrscheinlich ohne Hängen und Würgen kann einen doch schon beflügeln. B)

 

In diesem Sinne wünsche ich nun auch Euch ein schönes Restwochenende, vielen Dank fürs Lesen und um es mit den unvergesslichen Worten von Peter Lustig bei Löwenzahn zu sagen: "Ihr könnt jetzt ... abschalten!" :lol:

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1 Kommentar


Empfohlene Kommentare

Lukas Kettner hatte ich auch mehrfach als Dozent. Ist wirklich super, erklärt sehr gut. Ich hatte ihn auch im Projekt als Betreuer, sehr genau dabei und dennoch fair.

Ich hoffe, die WHB weiß, dass sie mit Lukas Kettner einen Top-Dozenten haben!

Das sage ich bewusst, weil in der Vergangenheit extrem viele Dozenten kamen und gingen. Viele kannten unsere Hefte nicht usw.

Keine Kontinuität in der Lehre, das hindert mich auch derzeit an einem weiteren Studium dort.

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