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Im Stress

Silberpfeil

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Zur Zeit hat mein Tag leider zu wenig Stunden und die Woche zu wenig Tage. 🙈

Die Bildungseinrichtung, bei der ich Ende 2018 die Gelegenheit bekommen habe zu unterrichten, hatte mich ja gefragt, ob ich zwei Vormittage die Woche unterrichten könnte.

Das war ja schon ein Sechser im Lotto, wenn man bedenkt, dass ich als absoluter Anfänger da hin kam. Ich habe das also mit meinem Hauptarbeitgeber abgeklärt. Meine Stunden bei der Arbeit (aktuell 33,6 Wochenstunden) wollte ich vorerst nicht reduzieren, da ich nicht weiß, wie sich das mit dem Unterrichten entwickelt. Auf die Berufserfahrung an der Schule will ich aber auf keinen Fall verzichten... und außerdem macht es riesig Spaß, sich in die neuen Anforderungen einzufinden. 

 

Was das Studium betrifft, ist es wirklich genau der richtige Zeitpunkt. Denn so ganz ohne Berufserfahrung haben die Fachdidaktik Module und die Vorbereitung auf die Lehrproben sicher nicht so einen großen Lerneffekt, als wenn man das Gelesene auf erlebte oder künftige Unterrichtssituationen übertragen kann. Und irgendwie gibt das Unterrichten dem Lernaufwand des Studiums noch das gewisse Etwas. 

 

Allerdings könnte der Tag im Moment getrost zwei Stunden mehr und die Woche zwei Tage mehr haben. Denn an den Vormittagen, an denen ich unterrichte, kann ich nichts fürs Studium machen. Und das Unterrichten will ja auch vorbereitet werden. Im März steht die Klausur in Berufspädagogik an, und die Studienbriefe warten.

 

So musste ich leider mit meiner goldenen Regel brechen, an freien Wochenenden nichts fürs Studium zu machen. Die Hausarbeit ist zwar zum Glück mittlerweile recht weit fortgeschritten, aber auch nur, weil ich dieses Wochenende richtig viel Zeit investiert habe.

Es ist irgendwie so, dass ich mich in das Thema reindenken muss, um dann wirklich etwas produktives und kreatives schreiben zu können. Das geht leider nicht, wenn ich nur eine Stunde zur Verfügung habe.

Und den Unterricht für nächste Woche musste ich auch vorbereiten. So habe ich das Gefühl, dass ich ständig an meinem Schreibtisch die Sonne untergehen sehe.

 

Ich habe mir eine Deadline bis Ende Februar gesetzt, in der sich klären sollte, wie das Unterrichten weitergeht. Denn dann möchte ich unbedingt Stunden bei meinem Hauptarbeitgeber reduzieren.

 

Euch allen einen schönen Sonntag

Silberpfeil

 

 



3 Kommentare


Empfohlene Kommentare

Schön zu lesen ;) habe schon gewartet auf den heiß ersehnten Beitrag. Ich kann das super gut verstehen mit dem Schreiben der Arbeiten. Manchmal ist es so, dass man eine Seite runterschrieben kann und dann gibt es Phasen und Aufgaben, da geht das einfach nicht. Manchmal ist es leichter sofort richtig zu formulieren aber brauch länger.

 

Gestern z.B. habe ich zwei ganze Absätze à 8 Zeilen geschafft. So ist das manchmal.

 

Welche LEs unterrichtest du?

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Tagelang saß ich vor dem Rechner, und heute habe ich mal eben drei Seiten runter geschrieben. Das ist echt sehr verschieden.

 

Im Prinzip unterrichte ich alles, was anfällt. Von Injektionen, Erste Hilfe und Diabetes bis Dekubitusprophylaxe. Die Abwechslung macht einfach Spaß, aber erfordert auch viel Vorbereitung. Aber darüber will ich nicht jammern. 🙂 Es war so ein Glück, dass das geklappt hat.

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Gut, dass du dir da zeitlich eine Frist gesetzt hast. Auf Dauer wäre das so sicherlich zu viel.

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