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Rückblick erstes Semester

Lenes_fernstudienreise

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Hallo zusammen,

 

wie ich in den einen oder anderen Beitrag bereits habe anklingen lassen, war mein Weg zur Psychologie mit vielen Umwegen verbunden. Letztes Jahr im Februar stand fest, dass ich ein Fernstudium absolvieren möchte und es war auch relativ schnell klar, dass es Prävention und Gesundheitspsychologie an der SRH wird. Nach dem Einlesen in die Grundlagen der Psychologie war relativ schnell klar, dass mich ein grundlegender Psychologie-Studiengang viel mehr interessiert. Hierbei hatte ich im Kopf: Das kann ich nicht machen, ich habe ja nur eine Fachhochschulreife, wenn auch mit dem Schwerpunkt Psychologie. Nach einigen Posts in der SRH-Facebook Gruppe, habe ich gesehen, doch es geht. Psychologie ist an der SRH für mich möglich.

 

Leider wurde ich in dem Zeitraum krank. Die Anmeldung war raus und zurückziehen wollte ich sie auch nicht. Also habe ich trotz Krankheit angefangen zu studieren. Das Studium war in den ersten 4 Monaten hart. Aber es hat mir gleichzeitig Kraft gegeben meine Krankheit zu bezwingen.

 

Ich habe schon gehört, wie du hast 2 1/2 Monate gebraucht um dich auf die Prüfung für Wissenschaftliches Arbeiten Grundlagen vorzubereiten? Ja, ich habe sehr lang dafür gebraucht. Am Ende habe ich mir die Note aus meinen Präsenz-Studium anrechnen lassen. Aber was soll ich sagen? Das Wissen sitzt. Mir hat das Fach wahnsinnig viel Freude bereite und die Präsenz dazu war auch super.

 

Persönlichkeitspsychologie und ich. Ich glaube man kann sagen es ist so eine Art Hass-Liebe. Ich finde dieses Fach extrem spannend. Ich habe während der Bearbeitung des Moduls auch sehr viel über mich gelernt. Warum nun Hass-Liebe? Und hängt das wirklich mit dem Fach zusammen? Oder ist es doch eher so ein persönliches Ding mit der Dozentin? Ich kann es nicht wirklich sagen. Ich mag die Dozentin einfach nicht. Ich komme mit ihrer Art nicht zurecht. Vielleicht war ich auch auf Grund meiner Krankheit nicht ganz klar in meinen Formulierungen, habe dann auf ihre Antwort genervt reagiert. Es überbewertet. Ich werde es nicht herausfinden. Die Einsendeaufgabe und ich wurden jedenfalls keine Freunde. Im alten Jahr habe ich bereits versucht diese Einsendeaufgabe zu bearbeiten. Aber es ging einfach nicht. Mein Kopf wollte nicht. Die Krankheit lässt grüßen. Ich habe dann ein anderes Modul dazwischen geschoben. Ende Januar habe ich mich dann endlich aufgerafft und bin die Einsendeaufgabe angegangen. Was soll ich sagen? Es lief super. Ich würde sogar fast soweit gehen zu sagen, dass es spitze lief. Und dann kam da die erste Teilaufgabe der Einsendeaufgabe. An dieser habe ich insgesamt sechs Wochen geschrieben. Zwischendurch habe ich wieder ein anderes Modul eingeschoben. Ich musste den Kopf frei bekommen. Die Gedanken sortieren. Mitte März war es dann endlich soweit. Ich habe abgegeben. Nun heißt es warten. Warten auf die Note. Ich hasse es.

 

Einführung in die Psychologie habe ich quasi als zweites Modul bearbeitet. Nach meinen ersten gescheiterten Versuch mit Persönlichkeitspsychologie. Dieses Modul gibt einem einen guten Überblick über die komplette Psychologie. In meiner Einsendeaufgabe habe ich mich mit den neusten Trends der Psychologie beschäftigt. Ich habe Bereiche in der Psychologie kennengelernt, von denen ich vorher nie gedacht hätte, dass es eine Verbindung gibt. Nach diesem Modul war die Liebe zur Psychologie und ihrer Vielfältigkeit entgültig entfacht. Der Wunsch psychologischer Psychotherapeut zu werden wurde beigesetzt, und das ohne viele Tränen.

 

Ich gebe es zu. Ich habe wahnsinnige Angst vor meiner ersten Hausarbeit. Zu Beginn des Studiums habe ich deswegen mit unserer psychologischen Beratungsstelle Kontakt aufgenommen. Über meine Krankheit berichtet und gesagt, wie diese mich im Studium aktuell einschränkt. Als Tipp habe ich dann erhalten mich erst mal auf Einsendeaufgaben zu konzentrieren, da diese meist einfacher sind. Einfacher, weil drei Themenkomplexe mit jeweils 4-6 Seiten bearbeitet werden müssen.

 

Diesen Tipp beherzige ich bisher auch brav. Durch das Steckkastensystem an der SRH können wir mehr oder weniger frei unsere Module wählen.

 

So ging es bei meinen zweiten Versuch Perönlichkeitspsychologie nach dem Bearbeiten von Teilaufgabe 2 und 3 an das Modul New Media Management.

Dieses Modul hat mich gefesselt. Ich fand den Studienbrief so spannend, dass ich ihn an einen sonnigen Samstag-Mittag im Februar in einen durchgelesen habe. Am nächsten Tag ging es an die Einsendeaufgabe. Instagram. Und wie können Firmen mit Hilfe von Instagram neue Mitarbeiter gewinnen. Nach 6 Tagen und vielen Stunden war die Einsendeaufgabe geschrieben. Ich war nicht hundertprozentig zufrieden, weil ich leider nicht viel Literatur gefunden habe, aber am Ende hat es gereicht. Danach war ich auch wieder Motivert mich weiter mit Persönlichkeitspsychologie auseinander zusetzen.

 

Aktuell beschäftige ich mich mit Allgemeine Psychologie 2. Den Studienbrief hatte ich bereits letztes Jahr gelesen und zusammengefasst. So, dass jetzt nur noch die Einsendeaufgabe auf dem Plan steht.

Ich bin extrem stolz darauf, was ich in dem ersten Semester alles geschafft habe. Als mich meine Krankheit letztes Jahr im Sommer umgehauen hat, habe ich nicht daran geglaubt überhaupt ein Modul beenden zu können. Umso mehr freue ich mich jetzt darüber. (Meine Korrekturbögen hängen übrigens zur Motivation an der Pinnwand.)

 

Sich für die SRH mit den wenigen Klausuren zu entscheiden, war, auch im Hinblick der Krankheit, absolut der richtige Schritt. Ich kann in meinen Tempo lernen. Durch die Einsendeaufgaben nehme ich viel mehr Wissen mit, wie wenn ich auf eine Klausur lernen müsste. Das kenne ich schon aus meinen Präsenzstudium.

 

Ich freue mich auf eure Kommentare. 🙂



5 Kommentare


Empfohlene Kommentare

Nur nicht unterkriegen lassen. 

Es ist doch völlig Wurscht, wie lange Du für eine Prüfungsvorbereitung benötigst. Hauptsache, DU fühlst Dich sicher und bestehst die Klausur. 

 

Weiter so :)

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Klasse, dass du dich trotz dieser herausfordernden Zeit für das Fernstudium entschieden und auch schon einiges erreicht hast 🙂.

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Am 9.4.2019 um 16:04 , MichiBER schrieb:

Nur nicht unterkriegen lassen. 

Es ist doch völlig Wurscht, wie lange Du für eine Prüfungsvorbereitung benötigst. Hauptsache, DU fühlst Dich sicher und bestehst die Klausur. 

 

Weiter so :)

 

Ich habe in 4 1/2 Jahren Pharmabranche einiges gelernt. Unter anderem, dass ich nicht andere beeindrucken muss, sondern mich selbst. Und das tue ich. Jeden Tag aufs neue. Es ist wahnsinn, was das mit einem Selbst und dem Selbstvertrauen macht. 🙂

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Am 9.4.2019 um 17:41 , Markus Jung schrieb:

Klasse, dass du dich trotz dieser herausfordernden Zeit für das Fernstudium entschieden und auch schon einiges erreicht hast 🙂.

Die große Frage der letzten 1 1/2 Jahre war in meinen Leben "Geld oder Liebe". Ich habe mich für die Liebe entschieden. Meine Krankheit zeigt mir, dass ich mit Geld in dem Moment dann auch nicht so viel anfangen kann.

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Am 11.4.2019 um 11:31 , Lenes_fernstudienreise schrieb:

 

Ich habe in 4 1/2 Jahren Pharmabranche einiges gelernt. Unter anderem, dass ich nicht andere beeindrucken muss, sondern mich selbst. Und das tue ich. Jeden Tag aufs neue. Es ist wahnsinn, was das mit einem Selbst und dem Selbstvertrauen macht. 🙂

Find ich eine gute Einstellung. Auch dass du dir zur Motivation Sachen an die Pinnwand hängst. Wenn das beibehältst, wird sich das alles schon irgendwie finden :)

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