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  • Status
    Aktiver Fernstudent
  • Anbieter
    Fernuni Hagen
  • Studiengang
    Psychologie BSc
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    w

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  1. Mh da hätte man aber auch einfachere Beispiele finden können, womit man sich nicht so sehr in die Nesseln setzt. Beispielsweise gibt es ein Experiment, in dem Männern Fotos von nackten Frauen gezeigt wurden und zwischendurch auch ein paar Fotos von Lack High Heels. Danach hatten alle einen "Fetisch" entwickelt 😁 aus ethischen Gründen hat man das im Anschluss aber wieder abtrainiert. Aber auch Little-Albert und ähnliches sind doch bekannte Beispiele. Wahrscheinlich wollte man hip sein mit dem Psycho Beispiel 😉
  2. Okay klingt auf jeden Fall machbar und angemessen für M2. Jetzt bin ich auf den Post gespannt, was da am Schwarzen Brett stand.
  3. @WiInfo Mich stört die explosive Stimmung etwas. Also ja, die Klausuren sind viel Auswendiglernen, aber ich hab das echt wenig gemacht und bin trotzdem ganz ok durchgekommen. Keine Einsen, aber das ist auch nicht mein Anspruch. Ich find die Anspruchshaltung ein bisschen überzogen manchmal. Es werden ja Feedbackbriefe nach jeder Klausur geschrieben und aufgrunddessen manchmal Punkte gut geschrieben. Da sind immer 1-3 Aufgaben drin, die beanstandungswürdig sind, geh ich mit und ich profitiere von der Gutschrift auch. Aber manche Fragen werden so zurecht konstruiert von den Studis, bis man einen Grund gefunden hat sich darüber zu beschweren. Manche überspannen es dann auch, wie ich finde. Das in Moodle mal was los ist, ist allerdings auch irgendwie zu begrüßen 😁
  4. Ach spannend, was muss in M2 denn gemacht werden? Bei uns steht in den Zetteln: 1.) ein ambitionierter Forscher möchte wissen ... läd sich dafür folgenden Datensatz runter ... und will folgende Hypothese bestätigen .... 1a) Rechnen Sie ein hierarchisch lineares Regressionsmodell. 1b) wie viel Varianz wird darüber hinaus mit folgender zusätzlicher Variable aufgeklärt? 1c) Nehmen Sie Stellung zur Hypothese, kann sie bestätigt werden? 1d) Fassen Sie einen kurzen Untersuchungsbericht mit den wichtigsten Kennwerten zusammen. Und davon 2-3 weitere ähnliche große Aufgaben. Schon sportlich. Ich mag die Themenvielfalt auch, wobei ich Community Psychologie nach anfänglicher Euphorie im Bachelor jetzt überaus gerne weglassen würde. Hab mir so viel davon versprochen, weil Themen drin waren wie Konfliktforschung, Radikalisierung etc. und am Ende ging es nur um konzipiere einen Workshop, konzipiere einen Workshop und konzipiere einen Workshop, meist irgendwas mit Migration und Diversity. War mir zu einseitig, zu langweilig und ich hasse Workshops 😐
  5. Hallo ihr Lieben, heute mal der erste Post zum Master Psychologie an der Fernuni Hagen. Da ich noch nicht offiziell umgeschrieben bin, kann man nur aus Kulanz das erste Modul MM1 Forschungsmethoden belegen, um den Übergang zwischen Bachelor und Master wenigstens irgendwie sinnvoll zu gestalten. Mehr ist ohne gültige Immatrikulation nicht möglich. Wahrscheinlich weil auch im Master die Kapzitäten so ausgelastet sind, dass niemand unnötig zu viel reingelassen wird, weil man könnte ja an der Umschreibung auch noch scheitern. Für Leute, die es in Regelstudienzeit schaffen wollen/müssen, ist die Sache damit erledigt, weil man eigentlich 3 Module im Semester machen müsste und einem hier 2 gleich mal weggestrichen werden. Das Modul wurde frisch überarbeitet. ich bin also ein Versuchskaninchen dieses Semester. Die Tutorien wurden von SPSS auf R umgestellt. Für mich ist das ok, weil ich in M6b so hart geknechtet wurde mit R und Berechnungen auf Masterniveau, dass ich jetzt einen Startvorteil habe. Der investierte Schweiß zahlt sich jetzt aus. Dem Dozenten bin ich auch sehr denkbar für sein anspruchsvolles Niveau damals. Ich hatte das Gefühl, endlich mal richtig was gelernt zu haben und das bestätigt sich jetzt. Aber anderen geht es da natürlich nicht wie mir. Manche haben bisher nur mit SPSS gearbeitet und die ganzen Umstellungen im Bachelor bisher noch gut umschifft (was sowohl absichtlich als auch unabsichtlich möglich war). Denen fällt das jetzt auf die Füße. Und auch Absolventen anderer Unis, die eher mit Stata oder SPSS gelernt haben, stehen jetzt etwas doof da. Man hat zwar die M2 Bachelor Tutorien freigeschaltet bekommen, um R etwas nachzuholen, aber die Grundlagen von R sind nicht in 2 Wochen nachzuholen. Entsprechend groß ist der Unmut im Modul. Neu ist auch, dass Übungszettel eingereicht werden müssen, bis Weihnachten 4 Stück, wovon 3 bestanden werden müssen als Prüfungsvorleistung. Da war das Theater schon groß bisher. Warum die Dinger Übungszettel heißen, wenn es eine Prüfung ist, die nicht wiederholt werden kann und man sich nicht austauschen darf. Berechtigte Frage. Umfangreich sind sie auch. Es soll ein wenig gerechnet werden, der R Code muss mitgeliefert werden. Die Ergebnisse sind nach APA aufzubereiten (wahnsinnig zeitaufwändig) und ein paar Sätze zur Ergebnisinterpretation sind zu schreiben. Kalkulierter Aufwand: 1-2 Stunden laut Betreuung. Realer Aufwand für mich eher 6-7h. R geht fix, aber das Aufbereiten und Texte schreiben ist nicht mal eben gemacht. Manche sind beim Anblick des ersten Zettels schon in Ohnmacht gefallen. Klang sehr schwer auf den ersten Blick. Ich fand das auch, aber das Tutorium reicht eigentlich auch, um den Zettel zu schaffen. So schlimm war es dann doch nicht. Aber im Nachgang ist das Genöle ziemlich krass wegen des Zeitaufwands, dem Anspruchsniveau, der kurzen Einarbeitungszeit in R. Und der nächste Zettel ist noch umfangreicher. Zwar gibt es mehr Zeit, aber 1-2h Aufwand für 3 große Aufgaben mit je 5 Unterfragen ist wirklich untertrieben. Außerdem muss man als VZ Student jetzt 3 statt 2 Mastermodule im Semester schaffen. Die Module wurden dazu angeblich angepasst. Aber ich bin mit MM1 wirklich sehr ausgelastet. Noch 2 Module, in denen man dann noch zu beiden zu Präsenzveranstaltungen reisen muss mit online Vor- und Nachbereitungsterminen ist vom Aufwand her wirklich der Wahnsinn und misskalkuliert. In diesem Sinne verstehe ich den Unmut. Andererseits ist der Ton ziemlich böse in Moodle. Die Stimmung, die verbreitet wird, ist nicht grade motivierend. Man muss aber dazu sagen, dass das von wenigen ausgeht und nicht die Mehrheit der Studis den Stunk verbreitet. Manche fühlen sich schon genötigt, mal lobende Posts zu verfassen. Ich bin auf jeden Fall für ein hohes Anspruchsniveau. Ich will was lernen und was abverlangt bekommen, aber eher fachlich statt zeitlich. Immerhin möchte ich ja auch, dass der Master am Ende als was Wert angesehen wird. Ich bin daher schon eher etwas irritiert, ob der Anspruchshaltung vieler Kommilitonen im Modul. Es ist schon ein bisschen viel Geweine, aber andererseits habe ich auch nur ein Modul, keine Kinder, etc. Deswegen hab ich grundsätzlich schon Verständnis. Aber ein bisschen mehr Ranklotzen statt Beschweren fände ich für die Stimmung im Modul ganz zuträglich. Der ASTA ist allerdings schon dran, da der Workload mit der Überarbeitung der Mastermodule wohl insgesamt sehr stark zugenommen hat, da wieder mehr Freiraum für die Studis zu erkämpfen. Man fürchtet aber wohl um die Reakkreditierung durch den Berufsverband, weshalb der Master jetzt mehr Präsenz und generell mehr von allem abfordert, um die Anerkennung zu behalten. Schwieriger Balanceakt. Einerseits ist man aus gutem Grund an einer Fernuni und nicht an einer Präsenzuni, weil Kinder, Job, Krankheit, etc. Andererseits will man sich ja auch mit allen anderen Absolventen dieses Fachs in ganz Deutschland messen lassen und eben nicht fachlich und beruflich dann hinten anstehen und als Schmalspurpsychologe gelten. Also ich bin bislang noch nicht entmutigt. Aber wenn ich ins Forum schaue, hole ich mir vorher ein Glas Wein 😆
  6. Pflegeleicht :) Dass die auf dem Bild frisch gekauft sein muss, sieht man schon daran, dass sie noch so kompakt ist. Ohne Schnitt ist sie in einem halben Jahr schon ein Monster, das kaum noch vom Schrank aus genug Platz nach unten hat 😁 @psycCGN Das ist auf jeden Fall ein ordentliches Pensum. Warum möchtest vom Grundschullehrer eher hin zum Sonderpädagogen?
  7. Oha, das schlägt ja richtig Wellen hier. Mit einem Wirtschaftsinformatik Diplom bin ich mir auch unsicher, ob das wirklich einen Mehrwert hat, noch ein Studum in die gleiche Richtung zu machen. Eigentlich wäre ein Start und ein eventueller Abbruch aber auch nicht so dramatisch, man kann es ja einfach mal versuchen, wenn es nicht so unglaublich teuer wäre. Abgesehen davon klingt es so, als wäre der Arbeitgeber wegen des Mutterkonzerns jetzt einfach unattraktiv geworden. Das heißt ja aber nicht, dass man nie wieder einen neuen finden würde. Könnte man nicht Weiterbildungen und Zertifikate machen und schauen, dass man auch in Teilzeit noch halbwegs relevante Aufgaben abgreifen kann und dann einfach zu gegebener Zeit den Arbeitgeber wechselt? Man könnte ja ein persönliches Gespräch mit dem Chef führen und schildern, dass du Sorge um deine fachliche Zukunft hast mit diesen verblödenden Deppenarbeiten. Wenn der Chef dich schätzt, wird er sich doch bemühen. Wenn er ersetzt werden sollte und der neue Chef kein Ohr für dich hat, könntest du auch in 6 Monaten noch starten mit einem neuen Studiengang. Aber da hilft auch der Abschluss vermutlich nichts, sondern nur ein Neustart woanders, wo man dich wirklich braucht und nicht nur als lästiges Überbleibsel einer Fusion ansieht. Wie in Konzernen hinter dem Rücken von Frauen in Elternzeit gesprochen wird, habe ich auch schon mitbekommen. Ehrlicherweise wurde über die Elternzeit nehmenden Männer aber genauso furchtbar geredet. Scheint ein sehr verstaubtes Denken in Konzernstrukturen vorzuherrschen. P.S. ob du auf hohem Niveau jammerst oder nicht, ist doch völlig egal. Du hast bestimmte Ansprüche an dein Berufsleben und deine Tätigkeiten. Und wenn die nicht erfüllt werden und du unzufrieden bist, jammert selbstverständlich jeder. Die Frage ist, kannst du nach dem ersten Auskotzen lernen, einen Umgang damit zu finden oder möchtest du dich damit nicht zufrieden geben?
  8. @Psychologiestudent1998 Es sollte ja mit Absicht kein spezialisierter sein, wie Wirtschaft- oder Gesundheitspsychologie. Ich finde es vermessen, wenn Arbeitgeber glauben, man habe nur für sie das am besten für sie passende studiert. Da man eh ein Fachidiot ist und eher on the job lernt, was dort wirklich benötigt wird. Ein Wirtschaftsstudent lernt ja auch irgendwie alles ein bisschen und wird nachher Controller, Personaler oder Marketingmensch :) Ich bin generell eher Fan von Grundlagen-Ausbildungen. Für Vertiefungen finde ich dann Weiterbildungen passend. Ich kann mir zB eine zum Rechtspsychologen vorstellen. Weil diese Bindestrich Studiengänge (nach meiner Erfahrung, mag abweichend sein) am Ende auch nur die Grundlagen des einen + die Grundlagen der anderen Hälfte vermitteln und meistens (!) wenig vertiefend sind und weniger an der Schnittstelle direkt ansetzen. Mein Erststudiums Master war ja genau sowas. Und ich war am Ende sehr enttäuscht, wieder nur Einsteigerseminare in jedem vertretenem Fachgebiet gehabt zu haben. Ein bisschen Politik hier, ein bisschen Wirtschaft da, ein bisschen Psychologie hier und am Ende konnte man gar nichts fand ich :( @WiInfo Das klingt ja gar nicht gut. Was wurde denn vergurkt? Unsere Online Klausuren waren sehr fair, die Schnitte sind ungefähr gleich geblieben wie zu Präsenzzeiten. Auch da gab es Problemchen, dass zb nicht alle Antworten im System gespeichert wurden und manche dann 5 unbearbeitete Fragen hatten, obwohl sie bearbeitet wurden. Ist mir persönlich aber nie passiert in 5 Online Klausuren. Unser ASTA setzt sich sehr ein für die Studis. Also da kann man wirklich nicht meckern, wie die sich krumm legen. Das werd ich im ersten Masterpost dann auch nochmal thematisieren, weil manche Sachen davon grade relevant sind. @Alanna lieben Dank! 🥰
  9. Genau den mache ich auch an der FUH. Viele wechseln ja weg von der FUH zu den Privaten. Die kennen bestimmt beide Seiten. Ich natürlich nicht 😁 FUH-nahe Foren kenn ich nicht, keine Ahnung wie da über die Privaten gesprochen wird. In den internen Foren jedenfalls tauscht man sich über alternative Hochschulen gar nicht aus. Klar muss es passen und mir scheint, das viele wegwechseln, weil es ihnen natürlich so nicht passt. Ich hingegen habe eigentlich nicht wirklich Probleme mit der Orga der FUH, aber das ist dann Stoff für Teil II :) Lieben Dank!
  10. Hallo ihr Lieben 🙂 ich bin geneigt, den Blog fortzusetzen. Dafür würde ich hier aber mal grundlegend aufräumen, was Titel, Sidebar, etc. angeht. Lieben Dank für euer Feedback übrigens! Freut mich auf jeden Fall, dass es auch generell auf Interesse stößt. Manchmal schreibt man in so eine Void hinein und denkt, es interessiert sowieso niemanden. Gibt ja schon zig Psychologie Studis. Ich werde das Ganze in zwei Fazits aufteilen. Das erste jetzt dient der Reflektion des Studienverlaufs. Warum und wie habe ich angefangen? Wie hat es sich im Laufe der Zeit entwickelt? Was sind jetzt die Pläne? Auch die Sidebar soll in diesem Beitrag konserviert werden, da ich sie mit Absicht nicht als Kopie der Studienordnung angelegt habe, die dann abgehakt wird, sondern als Aufzeichnung meines Studienverlaufs. Deswegen sehe ich auch einen Mehrwert darin, sie hier für die Nachwelt festzuhalten, und dann für den Master neu anzufangen. Den zweiten Teil schreibe ich, sobald die BA Note bekannt ist und das Zeugnis beantragt wurde. Da geht es dann nochmal konkret um das Studium an der FUH, die oft nicht so gut wegkommt, habe ich das Gefühl. Wie lief das mit der Orga, den Prüfungen, das Lernen, den Versuchspersonenstunden, wie war der Anspruch, die Beantragung der Umschreibung und des Zeugnisses, warum die FUH etc. Hier nun also die Zusammenfassung, wie das Leben so verlaufen ist neben der Uni. Los geht's! Die Motivation Gestartet ist der Blog 2016. Nach Abschluss meines Soziologie Erststudiums, welches thematisch absolut das Richtige für mich war, stellte sich heraus, die Welt reißt sich gar nicht um mich, wie es jedes Flyerchen einem so weiß macht. Du hast studiert, sogar bis zum Master, hast Ehrenämter bekleidet, Vereine gegründet, 3 Nebenjobs parallel ausgeübt und die Welt lechzt nach studierten Fachkräften, kann ja nicht so schwer sein. Jep, für Ingenieure und ITler vielleicht. Etwas blauäugig hat die Jobsuche dann doch recht lange gedauert und zu haben waren nur befristete Verträge. Wie also die Situation verbessern? Mehrfach habe ich Stellenanzeigen zum eLearning gelesen, um vor allem die Hochschullehre um blended learning Konzepte zu erweitern (2016, da war ich ja Corona weit voraus 😄), aber dazu wurde ich nicht mal eingeladen. Deswegen bin ich zunächst auf den eEducation Master der FernUni aufmerksam geworden und wollte den auch durchziehen. Ich halte es immer noch für sinnvoll. Ich ärgere mich auch, dass ich nicht in der Lage war, den ernsthaft zu studieren. Beruflich wäre das keine schlechte Option gewesen. Zunächst musste ich dafür 2 Bildungswissenschaften (Bachelor) Module nachholen, um mit meinem Erststudium zum Master zugelassen zu werden. Die habe ich auch brav durchgezogen. Nach einem Jahr war es dann soweit, alle Zugangsvoraussetzungen erfüllt und eingeschrieben und gleichzeitig in den Psychologie Bachelor. Aus Spaß. Weil ich Freude am Studieren an der FUH gefunden habe und mich für Psychologie schon immer interessierte. Allerdings ist der Master schnell auf der Strecke geblieben, da ich einfach eine innere Abneigung gegen so viele Hausarbeiten habe. Ich konnte mich nicht motivieren anzufangen, während ich bei der Psychologie für Klausuren relativ gut Lernen konnte. Es ist wirklich schade. Thematisch habe ich echt Lust auf den eEducation Master 😔 Aber nach 4 Semestern gar nichts reißen, habe ich mich entschlossen diesen aufzugeben und mit der Psychologie weiterzumachen. Aus Interesse. Die erste 12 monatige Befristung löste sich nämlich relativ schnell in weitere 3 Jahre Befristung auf, sodass der Druck, sich für den Arbeitsmarkt aufzuhübschen, erstmal abnahm. Der Start Am Anfang war das noch gemächlich. Als reines Hobby habe ich angefangen. Ich dachte mir, nach der Arbeit noch 1-2 Kapitel Hirnfutter machen richtig Spaß, ohne Notendruck, ohne Zeitdruck. Einfach nicht verblöden, denn ein bisschen habe ich intellektuelle Auseinandersetzungen nach Ende des Erststudiums vermisst. Mit einem Modul pro Semester ging es dann los. 6 Jahre bis zum Bachelor und nochmal 4 Jahre bis zum Master wären das in diesem Tempo. 10 Jahre Studium, dann bist du 37, wenn du fertig bist. Das ist ja noch ewig, was soll das alles bringen? Aber ehrlicherweise waren meine Eltern ganz begeistert als ich die Idee erzählte, doch doch mach das, langsam ist auch ok! Und haben mich sogar noch finanziell dabei unterstützt, was wegen des billigen Studiums an der FUH und meinem gut bezahlten Job gar nicht nötig ist, aber das ist ihre Art zu sagen: wir finden das richtig gut. In dem Tempo war das alles aber auch nicht so motivierend, zu weit weg lag das Ziel. Einen Grund gab es auch nicht so richtig. Daher dümpelte der Start so dahin. Dann kamen noch 2 Trennungen dazu in der Anfangsphase (eine nach 8 Jahren, zwar nicht ganz überraschend aber nach so langer Zeit trotzdem erstmal desaströs für das eigene Leben, die zweite nach einem Jahr sehr unerwartet, was mich sehr erschreckt hat. Ich habe seitdem ständig wiederkehrende Verlustträume entwickelt, dass mich Freunde, Familie oder Partner verlassen oder sterben, ein plötzliches und unerwartetes Moment steckt in den Träumen immer drin und sie sind nicht an bestimmte Personen gekoppelt, einfach nur Angst vor plötzlichem Verschwinden). Ich habe dann auch Prüfungen ausfallen lassen (an der FUH keine gute Idee weil so lange Wartezeit) oder kaum gelernt. So richtig ging es dann im Anschluss los. Der Verlauf und Corona So richtig durchgestartet bin ich ab dem 4./5. Semester. Ich habe zwei Module bestellt um zu schauen, ob das geht. Das ging mir alles zu langsam. Zunächst hat das noch nicht gut geklappt und die Erfahrungen zusammen mit eEducation haben gezeigt, dass das Blödsinn ist, aber dann nahm es Fahrt auf. Großer Punkt ist auch, dass der neue und noch vorhandene Partner mich da auch sehr unterstützt hat. Dass das ein eher sinnbefreites Hobby darstellen sollte, hat er glaube nie verstanden und mir immer Beine gemacht. Das hat auf jeden Fall sehr geholfen bei der Motivation. Auch die Anerkennung meines Erststudiums Praktikum gab mega schub, weil ich sonst nicht gewusst hätte, wie ich das absolvieren sollte. Eine große Hürde war damit weggeräumt. Dann kam eine weitere Verlängerung der Befristung um 3 Jahre, perfekt, bis dahin bist mit dem BA längst fertig, vielleicht lässt sich damit dann was anfangen, wenn auf der Straße sitzt? Corona hat mir persönlich sehr geholfen beim Studium. Privat sitze ich deswegen zwar auf 2000€ Festivaltickets, die bis heute keinen Gegenwert in Entertainment gefunden haben und zum 30. Geburtstag wollte ich nach Japan fliegen. Alles Pustekuchen. Aber fürs Studium ein wahrer Glücksfall. Dank Home Office und Online Klausuren ging es jetzt Schlag auf Schlag. Es war mehr Zeit zum Lernen und dank der Open Book Zuhause Klausuren konnte man sich mehr Mut zur Lücke leisten. Das effiziente Nachschlagen habe ich quasi perfektioniert in dieser Zeit. Bei Klausuren wie M7 hat das zwar leider trotzdem nicht gereicht, aber auf einmal waren sogar 3 Module möglich und das Ziel auf einmal so greifbar nahe. Die Corona Zeit habe ich quasi voll ausgenutzt. Abschluss Auf den letzten Metern wurde es dann noch mal spannend. Zwei Klausuren, ein Präsenzseminar (fand digital statt) und die Bachelorarbeit in einem Semester. Das war ein heftiges Pensum. Ich habe auch nicht geglaubt, dass das geht. Aber ich bin erstmal optimistisch losgestolpert und habe mir gedacht: jetzt machst einfach mal einen Schritt nach dem nächsten und schaust, was passiert. Absolvierst das Seminar, danach fängst die BA an, unterbrichst zum Lernen für Klausuren und da die nicht so schlecht liefen, dass ich mit Durchfallen rechnen musste, konnte ich die investierte Arbeit zu der angefangenen BA nun auch nicht ungenutzt liegen lassen. Außerdem war das Thema echt gut. Also los, weiterlaufen! Der Marathon hat sich am Ende in Gereiztheit, Schlafproblemen und Heulattacken geäußert, aber come on, 10 Tage vor Abgabe kannst jetzt nicht mehr hinwerfen. Muss ja auch keine 1 werden. Nu mach fertig und gib ab, auch wenn es 10 Tage fast dauerwach bedeutet, weil schlafen auch mit viel gutem Willen kaum noch ging. Ein bisschen entsetzt war ich dann, als von den 3 Mitstreiterinnen 2 dann kurz vor knapp noch das Handtuch werfen wollten. Dann haben wir uns die Abende mit Zoom und R um die Ohren gehauen, damit sie auch noch fertig werden. Jemanden zurücklassen kam jetzt nicht mehr in Frage 😄 unsere gemeinsame Gruppe hat mich sehr motiviert. Das wäre sonst für mich nicht zu schaffen gewesen, wenn nicht wöchentliche Meetings zur Motivation angestanden hätten. Und nun? Da der Job mal wieder in 2 Jahren endet und dann eine entgültige Entfristung ansteht oder die Stelle abgewickelt wird, ist der Plan erstmal folgendes: den Master mach ich jetzt weiter. Mit nur einem Bachelor wird es auch nichts, sich auf dezidierte Psychologen Stellen zu bewerben. Ich plane so in 2 - 3 Jahren damit fertig zu werden. Notfalls würde ich also die Masterthesis und das Praktikum aus dem ALG I Bezug heraus zu Ende bringen. Sollte die Stelle entfristet werden, weiß ich noch nicht, wie das mit dem Praktikum laufen soll. Zumindest ist der Plan mit dem Master entweder von meiner TVL 11 auf eine TVL 13 zu kommen (also deutlich mehr Geld) oder nochmal eine andere Richtung einzuschlagen. Ein bisschen nervt mich das ganze Beraten und ge-Workshoppe langsam, weil es immer das gleiche ist. Eine Ausrichtung hin zu Statistik/Evaluation/Big Data oder Diagnostik/Gutachten kann ich mir gut vorstellen. Das sollte beides besser bezahlt werden. Für ersteres bin ich aber wohl leider nicht ITler genug. Aber im Hinblick auf mehr Möglichkeiten zur Arbeitszeitreduzierung und trotzdem auskömmliche Bezahlung sowie mehr Hebel zum Einfordern von Home Office wäre eine datenfokussierte Ausrichtung sehr wertvoll. Die Frage ist, ob man da als Psychologe wiederum akzeptiert würde oder auch bloß überhaupt nicht erstmal eingeladen wird. Ich bin gespannt, aber nun geht es erstmal weiter mit dem Master 🙂 Hier noch der Verlauf des Bachelors. 4 Jahre hat es gedauert in Teilzeit. Studium: Psychologie, B.Sc. Hochschule: FernUni Hagen Credits: 180/180 abgeschlossen in Bearbeitung Akademiestudium (WS 16/17) BiWi 1A: Einführung in die Bildungswissenschaft (Voraussetzung für Master eEducation) Akademiestudium (SS 17) BiWi 1B: Bildung und Gesellschaft (Voraussetzung für Master eEducation) 1. Semester (WS 17/18) eEducation M1: Lehren und Lernen in der Wissensgesellschaft M1: Einführung in die Psychologie 30 Versuchspersonenstunden 2. Semester (SS 18) eEducation M1: Lehren und Lernen in der Wissensgesellschaft M2: Statistik 3. Semester (WS 18/19) eEducation M1: Lehren und Lernen in der Wissensgesellschaft M2: Statistik 4. Semester (SS 19) eEducation M1: Lehren und Lernen in der Wissensgesellschaft M5: Entwicklungspsychologie 5. Semester (WS 19/20) M6a: Test- und Fragebogenkonstruktion M AF-B: Bildungspsychologie 6. Semester (SS 20) M6a: Test- und Fragebogenkonstruktion M AF-C: Communitypsychologie M6b: empirisch-experimentelles Praktikum M3b: Biologische Psychologie und Allgemeine Psychologie II (anerkannt) Berufsorientiertes Praktikum (anerkannt) 7. Semester (WS 20/21) M3a: Allgemeine Psychologie I M4: Sozialpsychologie M7: Differentielle Psychologie (durchgefallen) 8. Semester (SS 21) AF-A: Arbeits- und Organisationspsychologie M7: Differentielle Psychologie Bachelorarbeit
  11. Ich kenne das auch nur von Präsenzunis, die diese Forderung stellen, da Präsenzunis ja vom Staat gefördert werden. Die Gelder sind meistens gebunden. Die erste Hälfte gibts bei Immatrikulation und die zweite Hälfte, wenn der Studi in Regelstudienzeit oder Regelstudienzeit + sinnvolle 1-2 Semester drüber dann auch den Abschluss macht. Für Dauerstudenten bekommen die Präsenzunis ihre restliche Förderung nicht und deswegen wollen sie sich Leute "vom Hals halten", die das absehbar nicht schaffen können. Da die AKAD ja aber eigentlich von dir privat finanziert wird, wundert es mich auch. Aber eventuell macht es schon Sinn, nur einen Studiengang neben Arbeit/Kindern zu verfolgen? Andererseits frag ich mich, wie eine hier im Forum, deren Namen ich gerade vergessen habe, mitunter doch gleich 3 oder 4 gleichzeitig machen konnte 😄
  12. Ich kann mich da Vica und Alanna anschließen. Arbeite quasi genauso. Parallel zum Zeitdruck steigt natürlich die Produktivität und die Stimmungstiefs am Abend 😄 Ansonsten arbeite ich auch viel mit Häppchen. Ich mache mir eine Liste mit den Tagen von heute bis zur Abgabe und rechne dann von hinten die To Do's. Also letzter Tag: Puffer, vorletzter Tag: nochmal drüber lesen und Puffer, 3 Tage vorher: Layout ordentlich machen, jmd anderem zum Lesen geben, 4 Tage vorher: Literaturverzeichnis ordentlich machen, 5 Tage vorher: Tabellen erstellen und einfügen, 6 Tage vorher: Diskussionsteil 3 Seiten schreiben, etc. bis ich bei "heute" angekommen bin. dann Weiß ich genau, was heute zu erledigen ist. Und wenn ich heute mal kein Bock auf das entsprechende Paket habe, dann ziehe ich das von morgen eben vor. Hauptsache ich habe nicht "nichts" gemacht. Es kommt dann auch vor ein Tagespensum so gar nicht geschafft zu haben. Meistens am nächsten Tag dann aber 1,5 Tagespensen bearbeitet habe und dann wieder zufrieden sein konnte. Direkt in Word brainstormen mit Quelle und dann zu einem sinnvollen Faden sortieren, mach ich auch oft. Dann steht schon mal was da und es fällt mir leichter das dann nur noch in ganze Sätze zu verfassen als in komplett leere Seiten reinzuschreiben mit direkt "schönem Text".
  13. Hallo ihr Lieben, nach etwas genossener Freizeit, stellt sich mir jetzt die Frage, wie es mit dem Blog weitergeht. Es gibt definitiv noch eine Gesamtzusammenfassung über den Bachelor. Gehen wir mal davon aus, dass ich die Bachelorarbeit nicht wiederholen muss, dann wäre das Thema insgesamt abgehakt. P.S. M7 kam einen Tag vor der BA Abgabe noch rein. Mit 2.7 kein berauschendes Ergebnis, aber wenigstens nicht wieder durchgefallen, also top! Selbst mit einer doppelt gewichteten 4 in der BA sollte dem 2.49 Schnitt für den Master nichts im Weg stehen. Umgeschrieben bin ich offiziell aber noch nicht. Es könnte also noch sowas wie der Schnitt oder eine fehlende Note noch dazwischen kommen und dann warte ich ein sinnloses Jahr. Nun ja, jetzt ist die Frage, schreibe ich die Masterfahrungen einfach hier weiter oder beginne ich einen neuen Blog? Für ersteres spricht, wenn die Perspektive eher auf meiner Person und dem Lebensweg liegt, dass es als eine Art Tagebuch dient. Für zweiteres spricht, dass Mitleser gezielter wissen, auf welcher Art von Blog sie hier abhängen und man besser entscheiden kann, was für sich selbst relevant ist zum Lesen oder eher nicht so. Einen Master Psychologie Blog an der Fernuni gab es bislang noch nicht, oder? Zumindest in der Übersicht zu den FUH Blogs habe ich keinen erspäht. Ich bin mir unschlüssig. Was haltet ihr für sinnvoller? Mir brennt es schon unter den Nägeln was zum Master zu schreiben. Aber dann gerne schon vorher entschieden, ob hier oder in einem neuen Blog
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