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(Alt-)Hebräisch im Fernkurs

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Von Hieroglyphen und explodierter Gehirnmasse


Alanna

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So, Lektion 1 (von 24) habe ich abgeschlossen und mit Lektion 2 begonnen.

 

In der ersten Lektion geht es zunächst einmal um die Einführung des hebräischen Alphabets. Und da gibt's gleich mehrere Besonderheiten - nicht nur werden andere Schriftzeichen verwendet, nein, man schreibt/liest sie auch noch von rechts nach links. Außerdem gab es ursprünglich nur Schriftzeichen für die Konsonanten; dankenswerter Weise wurde später aber auch eine erweiterte Schreibweise eingeführt, bei der die Vokale durch kleine Punkte und Striche unter und über den Konsonanten dargestellt sind. Man liest also quasi im Zickzack: erster Konsonant, Vokalzeichen unter dem ersten Konsonant prüfen, Vokalzeichen über den zweiten Konsonant prüfen, zweiter Konsonant usw.

 

Ich habe in kurzer Zeit sehr viel Verständnis für diejenigen Erstklässler gewinnen können, die keine Lust zum Lesen üben haben - das ist nämlich echt anstrengend!!! Dabei muss man in Lektion 1 erst mal nur einzelne Wörter lesen und kann dann anhand der Audiodatei prüfen, ob man richtig gelegen hat. Trotzdem hatte ich nach so einer Übung mit +/- zehn Wörtern manchmal das Gefühl, das Gehirn sickert mir schon ein wenig aus den Ohren raus. 🤪

 

An der Aufmachung von Lektion 1 gefällt mir vor allem, dass immer wieder Platz für Schreibübungen vorgesehen ist - erst für die einzelnen Buchstaben, später auch zum Wiederholen der "Lesewörter". Dadurch hatte ich das Gefühl, richtig mit dem Skript zu arbeiten, und nicht nur darin herumzulesen.

 

In Lektion 2 geht es dann langsam mit Vokabeln, Grammatik und ganzen Sätzen los; da stehe ich aber noch ganz am Anfang. Aktuell habe ich das Skript erst mal etwas weiter unten in den Stapel geschoben, um der Vorbereitung auf die nächste SRH-Klausur eine Chance zu geben...

 

Laut Kursbeschreibung werden für jede Lektion ca. 10 Arbeitsstunden angesetzt. Bei meinen bisherigen nicht-akademischen Kursen war ich immer deutlich schneller als angegeben, aber in diesem Fall halte ich das für durchaus realistisch und vielleicht sogar für zu tief gegriffen.

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1 Kommentar


Empfohlene Kommentare

  • Community Manager
Markus Jung

Geschrieben

Ach herrje, auch noch eine komplett neue Schrift lernen. Das stelle ich mir ja echt herausfordernd vor - aber auch mal eine ganz andere Art zu lernen und sein Gehirn zu fordern, nochmal etwas wirklich Neues zu beginnen. Braucht vermutlich viel Übung und Wiederholungen.

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