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Viel Zeit ist vergangen...

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Jeannie

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Hallo Zusammen,

nachdem ich immer brav alle BlogEinträge lese und mir alle hilfreichen Dinge versuche zu merken, habe ich inzwischen ein schlechtes Gewissen, dass es von mir nicht all so viel (also garnichts) zu lesen gibt.

Das möchte ich nun nachholen und kann versichern, dass dann ne Weile auch erst mal wieder nichts kommt, denn ich bin mit meiner Leistung nach wie vor unzufrieden und kann es mir nicht leisten weitere Zeit zu vertrödeln.

Nun zu der Vergangenheit (Wirtschaftsing. 1. Semester und Anfang 2. Semester):

Also euphorisch war ich von Anfang an und bin es immernoch, aber ich hatte und habe teilweise immernoch keinen wirklichen roten Faden gefunden, bezüglich der Organisation und der Art und Weise zu lernen.

Ich sag(t)e mir ganz oft, mensch du muss nun endlich lernen und war / bin auch motiviert, aber ich setze mich einfach nicht und kann mich auch schlecht konzentrieren. Wenn ich dann erst mal im Lernen drin bin, geht es auch gut, aber zum Beispiel zwischen den beiden ersten Semestern war wieder sehr viel Luft und ich war rauß. Das Ende vom Lied (1. Semester) war, dass ich die WFT/Labor-SL, WIG-SL und WFT-PL mit 1,7 bestanden habe. ABER die WMT-SL habe ich nicht bestanden. Und zwar weil ich erstens meine Schwierigkeiten in Mathe habe und zweitens wahrscheinlich nicht genug gelernt habe. Ich habe (hatte) den Anspruch eigentlich alles beim ersten Mal zu bestehen und alles mit guten Noten. Das ist jetzt schon mal schief gegangen und soll nicht nochmal vorkommen. Nun hatte ich endlich einen vernünftigen und für mich praktikablen Lernplan aufgestellt und es haben mich wieder meine SuperstarkeMigräne und eine Woche UmweltSchulung aus dem Plan geworfen und jetzt ist auch noch die alljährliche Auditphase und in der nächsten Woche ist die BWL-PL und zwei Wochen später schon die WIG-PL und da hab ich nur ein halbes Heft von insgesamt fünf.

Da ich ja alle Blogs etc. lese, war ich der Meinung nur eine brave Organisation alla Chillie und anderer vorbildlicher Studenten, wie Lernzeit aufschreiben, wöchentliche Rückblicke, Blicke in die nächste Woche, Zusammenfassungen schreiben und Lernkarten sind das A und O und hat mich das Alles einfach überfordert. Bei den Lernkarten bin ich nie angekommen und eine Zusammenfassung und Lernzeitauswertung klauen mir einfach zu viel Zeit. Wie gesagt inzwischen habe ich eine für mich gute Art gefunden das Studium zu planen, aber wenn ich die Blogs und Vorgehensweise anderer Mitstreiter lese frage ich mich, ob ich den Stoff auch wirklich so kann, dass er nicht nur für die Prüfungen da ist, sondern nachhaltig.

Inzwischen lerne ich so:

Heft lesen, Übungsaufgaben machen (Aufgaben zum Rechnen - rechnen und die Lösungen zu theoretischen Aufgaben im entsprechenden Text im SB markieren), fertig. Für die Prüfung lernte ich bisher nur mit Altklausuren. Vorerst bleibt dass auch so glaube ich, denn Zeit die Übungsaufgaben nochmal durchzugehen habe ich nicht.

So nun werde ich alles daran setzen, nicht wieder aus dem Lernen raus zu kommen und alle weiteren Prüfung gut zu bestehen.

LG und auch wenn man nichts von mir hört.. ich bin da und lese brav die eure Blogs.


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1 Kommentar


nicht nur für die Prüfungen da ist, sondern nachhaltig.

Wenn du mit dem Anspruch an alle Klausuren gehst, wird es sicherlich sehr schwer.

Ich sehe es so, dass Dinge die mich eh interessieren einfach hängen bleiben (und das hat sich bewiesen) - die uninteressanten Dingen geraten dann zu Recht in Vergessenheit. Wenn ich zurückdenke bleibt mir von jedem Modul irgend etwas was ich auch behalten habe, bei manchen mehr (Steuerlehre) bei anderen weniger (Marketing und Umwelt).

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      Wir arbeiten beide Vollzeit, deswegen werden wir in Teilzeit studieren. Ich möchte euch mal unsere Ausgangssituationen schildern.  
      Vor allem mein Verlobter sucht schon länger nach einer Weiterbildungsmöglichkeit. Woran ist es bisher gescheitert? Die Kosten. Und die Zeit. Mein Verlobter arbeitet im Öffentlichen Dienst und hat 10 Stunden Tage, die um 6 Uhr beginnen. Dh wir stehen um 5 Uhr auf, entsprechend müde ist man am Abend und fällt ins Bett. Da am Abend noch von 17-21 Uhr in der Schule oder FH zu sitzen... nicht realistisch. Und die gemeinsame Zeit wird auch nochmal weniger. 
      Ich selber arbeite an einer FH, ich habe nach der Schule schon an der Uni Wien studiert, aber das Leben kam dazwischen und habe mein Studium nicht abgeschlossen. Es war aber auch einfach das falsche Fach, egal. 
      Warum die Fernuni Hagen? Wie gesagt, Thema Weiterbildung war ein paar mal am Tisch. Wir sind beide erst in den 30igern, wir wollen mehr. Aber was tun? Ich selber habe Matura (also Abitur), mein Verlobter hat eine abgeschlossene Berufsausbildung und ist seitdem berufstätig. Im November 2016 bin ich das Thema nochmal angegangen, es musste ja etwas geben, was wir machen können. Und da landete ich auf www.fernstudien.at. 
      Ich war sofort Feuer und Flamme als ich festgestellt habe, dass mein Verlobter auch studieren könnte! Ich hab im Studienzentrum angerufen um abzuklären, ob ich eh nichts falsch verstanden habe und ob mein Verlobter tatsächlich mit Berufsausbildung (KFZ Mechaniker und Elektriker) studieren könnte. Ja, kann er! 3 Jahre Berufstätigkeit hat er ja locker erfüllt! 
      Ich hab ihm davon erzählt und es war beschlossen. Wir werden gemeinsam studieren. Er leitet seit 5 Jahren ein Referat, da hat er sich Wirtschaftswissenschaften für sich ausgesucht. Ich hab gesagt, ich mache auch Wirtschaft, ich würde gerne unterrichten, vielleicht hab ich an meinem Arbeitsplatz später eine Chance auf einen kleinen Lehrauftrag. Wir werden sehen. 
      Wir werden unsere Prüfungen in Linz machen, von Wien brauchen wir ca 2 Std hin. In Wien werden auch zusätzliche LVs im Studienzentrum angeboten, daran wollen wir auch teilnehmen. 
      Ich freue mich einfach auf den Start! 
      So, das war es für´s erste. Bis ganz bald!
       
    • WibbSi
      Von WibbSi in WibbSi wird Pflegemanager! 5
      Ja wieso denn bloß? So oder so ähnlich wollten es schon diese kleinen gnubbeligen Trolle bei Ronja Räubertochter wissen. Eigentlich ist doch alles gut. Fester Job, die Gehaltsstufe ist in der Endstufe angekommen, die jungen Kollegen lassen den nötigen Respekt erkennen und ganz dumm rennt man auch nicht mehr durch den Stationsalltag, immerhin sind diverse Fort und Weiterbildungen abgearbeitet. Also? 

      Es reicht nicht. So einfach ist das. Es liegt mir nicht jetzt bis zur Rente -und das sind doch noch weitere 25 Jahre, wie mir das Schreiben der Rentenversicherung mitteilte...(die haben sich verrechnet!), einfach so weiterzumachen und jeden Tag das gleiche zu tun. Täglich grüßt das Murmeltier - nur mit dem Unterschied, dass das Gesicht im Spiegel mehr Ersatzhaut bekommt und die Knochen anfangen zu knacken. Nein danke!

      Nun gut. Aber weshalb Pflegemanagement?
      Immerhin habe ich eigentlich so keinen großen Bezug zur Wirtschaft, außer wenn ich Umsatz generiere im Büchershop oder so. Und Wirtschaftsmathe verursacht mir schon beim Gedanken daran afrikanische Elefantenpickel...

      Na ja. Es hat die Vernunft gesiegt, so muss ich es wohl formulieren. Ideen hatte ich viele und nicht alle waren eben sehr realistisch. Da ich lange Zeit überlegt hatte ganz etwas anderes zu machen (auch wenn ich meinen Job prinzipiell sehr gerne mache, war der Reiz etwas ganz Neues anzufangen sehr groß) - ich habe sogar einmal den etwas halbherzigen Versuch unternommen mein Abitur nachzuholen - jedenfalls bin ich nach sehr viel Überlegung zu dem Schluss gekommen im pflegerischen Bereich zu bleiben und bin bei der Medizinpädagogik gelandet. Hier in Hamburg gibt es an der Medical School den Teilzeit-Studiengang Medizinpädagogik B.A.  - dieser ist aber mit 450 Euronen recht teuer, wie ich finde (für 4 Tage Präsenz-Unterricht). Ich hätte mit meinem Job große Schwierigkeiten gehabt die entsprechenden 4 Tage regelmäßig frei zu bekommen - hätte die Arbeitszeit reduzieren müssen, mir einen Sudienkredit aufnehmen müssen und so weiter und so fort. Ich möchte am Ende nicht hoch verschuldet sein, deswegen habe ich mich dagegen entschieden. Außerdem hätte es mich sehr auf das Unterrichten festgelegt und festgelegt auf einen Arbeitsbereich möchte ich auch nicht sein. Schwierige Kiste. 

      So habe ich mich doch eher für Pflegemanagement entschieden. Denn dieser Studiengang eröffnet mir deutlich mehr Möglichkeiten. Ich könnte also in den verschiedensten Bereichen der stationären oder ambulanten Versorgung arbeiten,  in die Fort- und Weiterbildung einsteigen oder durch ein aufbauendes Masterstudium (z.B. an der Medical School) doch noch die Medizinpädagogik in Angriff nehmen. Das hat mich letztlich überzeugt und da nehme ich dann eben Wirtschaftsmathe in Kauf...

      Ja und warum denn die APOLLON? Und nicht die HFH, immerhin komme ich ja aus Hamburg?
      Diese Frage hat mich auch echt Nerven gekostet - wochenlang bin ich mit den verschiedensten Prospekten durch die Gegend gelaufen und habe jeden damit genervt, der nicht bei drei auf einem Baum saß. Hin und her überlegt, abgewogen, Inhalte verglichen, Fahrtzeiten und -Kosten ausgerechnet und am Ende war die APOLLON der Sieger. Warum? Das hatte mehrere Gründe.

      Als allererstes, und da dürfen sich jetzt alle Marketing-Leute der APOLLON auf die Schulter klopfen, hat mich die ganze Aufmachung des Infomaterials, der Internetseite und auch das Logo total angesprochen. Klingt vielleicht blöd, aber ich mag die Farbgebung. Den Job haben sie gut erledigt, wie ich finde und ich weiß jetzt, dass ich nicht immun gegen Werbestrategien bin.

      Der zweite Grund, und zugleich der wichtigste, ist die Flexibilität. Man kann sich die Module so legen oder so schieben, wie es passt. Gerade bei Themen, die neu oder schwierig zu bearbeiten sind, habe ich die Freiheit mir mehr Zeit zu nehmen oder andere Themen vorzuziehen. Das hat mir sehr geholfen, dieses kribbelnde Gefühl im Magen zu beruhigen, denn ich habe es mit einigen Themen zu tun, die mir absolut fremd sind. Ein weiterer Grund war für mich, dass ich jederzeit starten kann. Ich weiß nicht wie es euch geht, aber mit 40 hatte ich plötzlich das Gefühl nicht mehr irre lange Zeit zu haben und, nachdem jetzt endlich der Entschluss gefasst war, wollte ich auch keine weitere Zeit mehr vertrödeln - die HFH arbeitet strikt nach Semestern - das hat mich eher abgeschreckt.

      Die Einstufungsprüfung, die eigentlich keine ist, war der letzte absolut positive Punkt, der mich überzeugt hat. Ich brauch vorab keine Prüfung in Mathe oder Deutsch abzulegen, wie es an anderen Hochschulen üblich ist. Natürlich kann man sich auf so eine Prüfung irgendwie vorbereiten, aber letztlich weiß man doch nie so genau, was die jetzt von einem wollen. Da ich einen klitzekleinen Kontrollzwang habe, finde ich es grundsätzlich nicht ganz so knorke nicht zu wissen was nun kommt.
      An der APOLLON lege ich los und absolviere den Studiengang so wie jeder andere auch. Die Einstufungsprüfung besteht aus den ersten Prüfungsleistungen, die jeder ablegen muss und wenn ich mich nicht ganz paddelig anstelle (und das erwarte ich nicht), bin ich spätestens nach einem halben Jahr vollständig immatrikuliert.

      Geholfen bei der Entscheidungsfindung hat mir übrigens diese Seite und ganz besonders die Blogs von @Hep2000 und @Beetlejuicine  - gerade der Beitrag über das Grauen, welches ein Name bekam hat mir Mut gemacht anzufangen und es schon irgendwie zu schaffen. Dafür, an euch beide, wirklich herzlichen Dank!