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Mein erster Blog und viel Angst...

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Jeannie

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Hallo Zusammen,

nun ist es so weit. Morgen fängt mein Studium "Wirtschaftsingenieurwesen" an der HFH an (SZ Leipzig).

Nach Durchsicht der Studienunterlagen für das erste Semester habe ich soviel Fragen und bin total unsicher wie noch nie.

1. Die Präsenz-/Prüfungsplanung... Im WebCampus ist unter dem SZ Leipzig noch keine einzige Information enthalten, auch nicht zur Infoveranstaltung. Das verstehe ich nicht. Ohne diese genauen Angaben kann ich keine Planung machen und das macht mich total fertig. Habe dann entsprechend der Prüfungstermine mit Englisch angefangen, da da aber auch wirklich kein sterbenswörtchen Deutsch drin steht verstehe ich nur Bahnhof und habe das in der Hoffung, dass ich es anerkannt bekomme, bei Seite gelegt. Aus dem Forum habe ich entnommen, dass einige mit Mathe angefangen haben, aber da wird doch die Prüfung ganz am Ende des Semesters geschrieben. Bin total verwirrt und habe jetzt auch erst mal mit Mathe begonnen und habe sogar schon fast die Hälfte des SB 1 geschafft. Wann die Einsendeaufgaben abzugeben sind weiß ich übrigens auch nicht.

2. Was bekomme ich denn nun anerkannt? Laut meiner Info aus diesem Forum bekomme ich auf Grund meiner Ausbildung (Industriekauffrau) automatisch was anerkannt, aber wird mir das nochmal schwarz auf weiß geschickt oder muss ich da nochmal nachfragen. Ich will die ja bei der HFH auch nicht ständig nerven.

3. Ich hab totale Angst dass ich das alles nicht schaffe. Zu mal ich ja auch keine schlechten Ergebnisse bekommen möchte. Das Studium wird zu 100% von meinem Arbeitgeber finanziert und da muss ich ja auch gute Leistungen vorzeigen können.

Ich hoffe dass ihr mir irgendwie weiterhelfen könnt.

Wünsche allen einen guten Rutsch und vielen Dank schon mal für eure Hilfe im Voraus.

Liebe Grüße

Jeannie


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4 Kommentare


Markus Jung

Geschrieben

Liebe Jeannie,

erstmal willkommen im Kreis der Fernstudium-Infos.de-Blogger. Dein Blog hier zu eröffnen und uns an Deinen Überlegungen und Befürchtungen teilhaben zu lassen war auf jeden Fall schon mal der richtige Schritt.

Zu den organisatorischen Abläufen kann ich Dir nichts sagen, da ich nicht selbst an der HFH studiere - aber dafür ganz viele andere Benutzer hier. Da wirst Du also noch Infos bekommen.

Was ist aber sagen kann ist, dass es zu Beginn eines so großen Abschnittes ganz normal ist, dass eine gewisse Unsicherheit da ist. Du wirst sehen, wenn Du die ersten Aufgaben gelöst hast und die ersten Erfolgserlebnisse hast, wird es besser gehen.

Guten Start, beste Grüße

Markus

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Hi Jeannie,

zu den Punkten 1 und 2 kann ich leider nicht helfen (vielleicht postest du einfach mal hier im Unterforum für die HFH?

zu Punkt 3: diese Angst hat mit Sicherheit jeder gehabt, als er/sie angefangen hat mit dem Fernstudium.

Um dir ein bisschen zu helfen kann ich nen guten Tipp geben: lies einfach die ersten Einträge der meisten Blogger hier ;) viele haben zu Beginn ihre Ängste niedergeschrieben - und du wirst feststellen, dass ziemlich alle gut vorangekommen sind und sihc vieles als unbegründet erwiesen hat.

Mach dir nicht von vornherein zu viele Sorgen - das wird!

Guten Rutsch und dann viel Erfolg - und lass uns hier weiter teilhaben daran, wie du voran kommst.

Gruß

Danny

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1. Die Präsenz-/Prüfungsplanung... Im WebCampus ist unter dem SZ Leipzig noch keine einzige Information enthalten, auch nicht zur Infoveranstaltung. Das verstehe ich nicht. Ohne diese genauen Angaben kann ich keine Planung machen und das macht mich total fertig.

Ruhig Blut - das Semester hat ja noch nicht mal angefangen. Zur groben Planung nimm Dir das Heft Prüfungspläne und Hinweise zum Studienablauf sowie Modulübersicht und wenn Du schon dabei bist auch die Prüfungsordnung. Wenn Du das alles gelesen hast sind meistens schon 50% der typischen HFH-Einsteigerfragen geklärt und Du hast einen Überblick was auf die zukommt.

Habe dann entsprechend der Prüfungstermine mit Englisch angefangen, da da aber auch wirklich kein sterbenswörtchen Deutsch drin steht verstehe ich nur Bahnhof und habe das in der Hoffung, dass ich es anerkannt bekomme, bei Seite gelegt.

Ein Englischkurs auf Deutsch wäre auch kontraproduktiv - arbeite Dich langsam ein und beachte die Tipps. Anerkannt bekommst Du es nur bei Nachweis von B1 Level, wenn Du kein Zertifikat hast reicht weder Ausbildung noch normales Schulenglisch aus. Hier muss etwas eingereicht werden, automatisch geht nichts.

Der Tipp aus dem SB ist übrigens sinnvoll - besorg Dir ein Englischsprachiges Wörterbuch und schlag Worte nach... wenn Dir auch das nichts hilft solltest Du Dir Podcasts auf Engl., Englische Newsseiten oder das Angebot der BBC mal ansehen.

Aus dem Forum habe ich entnommen, dass einige mit Mathe angefangen haben, aber da wird doch die Prüfung ganz am Ende des Semesters geschrieben.

Wenn Du nicht total fit mit Mathe bist, dann ist das auch sinnvoll - Übung macht den Meister und in den letzten 6-8 Wochen vor der Prüfung kriegst Du die Übung nicht hin. Wenn Du jetzt schon anfängst und über das Semester kleine Brocken übst hast Du gute Karten, nicht vergessen beim WIng ist Mathe I meist eine Prüfung bei der 50% beim ersten mal durchrasseln - also ist es nicht verkehrt früh anzufangen.

Bin total verwirrt und habe jetzt auch erst mal mit Mathe begonnen und habe sogar schon fast die Hälfte des SB 1 geschafft. Wann die Einsendeaufgaben abzugeben sind weiß ich übrigens auch nicht.

Die Info findest Du in den o.g. Heften, diese müssen auch nicht abgegeben werden sind absolut freiwillig. Den Rest erklärt Dir der Dozent im Unterricht.

Was bekomme ich denn nun anerkannt? Laut meiner Info aus diesem Forum bekomme ich auf Grund meiner Ausbildung (Industriekauffrau) automatisch was anerkannt, aber wird mir das nochmal schwarz auf weiß geschickt oder muss ich da nochmal nachfragen. Ich will die ja bei der HFH auch nicht ständig nerven.

Aus einer kaufm. Ausbildung erhältst Du nur BUJ 1 (Buchführungs SL aus dem Modul BUJ) anerkannt. Das bekommst Du bis Ende Januar schriftlich. Wenn Du möchtest frag bei der HFH nach, Du bezahlst für den Service schliesslich auch Geld - somit kannst Du ihn in Anspruch nehmen.

Wenn noch Fragen sind nur zu - Du kannst auch gerne in der HFH Gruppe nachfragen, dort herrscht zu solchen Themen eher Chat-Charakter.

P.S.: Achja dazu noch

Ich hab totale Angst dass ich das alles nicht schaffe. Zu mal ich ja auch keine schlechten Ergebnisse bekommen möchte. Das Studium wird zu 100% von meinem Arbeitgeber finanziert und da muss ich ja auch gute Leistungen vorzeigen können.

Nur weil Dich Dein AG Unterstützt musst Du doch nicht mit 1,0 abschliessen - befrei Dich etwas von dem Druck, vor allem am Anfang. Auch Dein AG weiss nicht wie es überhaupt ist (nehm ich an) - gib Dir selbst eine Einarbeitungszeit und bedenke das niemand der sich vor so eine Herausforderung stellt jetzt schon wissen kann worum es geht. Schau, das Semester fängt erst morgen an - bei der Einführungsveranstaltung wirst Du sogar Leute kennenlernen die bis dahin noch keinen Strich gelernt haben - die erste Klausur ist Englisch, wohl die leichteste im ganzen Studium... das wird alles so gemacht das man gut einsteigen kann.

Wenn Du Probleme hast dann tippe sie hier ins Blog, hier gibt es genügend erfahrene Fernstudenten die Dir vllt. den ein oder anderen Rat geben können oder Dir Angst nehmen, hier gibt es ne Menge Leute von der HFH die Dir sogar spezifische Tipps geben können und Du kannst jederzeit sehen wie Du selbst mit Problemen umgehst!

Toi Toi Toi ... das wird schon!

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Hallo Jeannie,

deine Fragen hat chillie ja schon beantwortet.

Ich möchte dir erstmal alles Gute für das neue Jahr und für deinen Studienstart wünschen.

Ich kann dir schon mal versprechen, dass du hier gut aufgehoben sein wirst. Egal was du auf dem Herzen hast, es wird sich hier immer jemand finden, der dir hilft, der dir deine Fragen beantwortet, der dich versteht und der dir bei Bedarf in den Hintern tritt; entweder hier im Blog, im Forum oder der HFH-Gruppe.

Sobald du deine Leute am SZ kennengelernt hast, wird das sowieso mit mehr Leben erfüllt und du wirst sehen, dass du mit deinen Ängsten nicht alleine bist.

Ich wünsch dir alles Gute! :)

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      Ich hatte annähernd jeden Tag gelernt. Meine Freunde und Familie mussten stark sein und die Nerven behalten. Allerdings fand ich es auch super, wenn mich eben diese mal weg geholt haben vom Schreibtisch. Denn nur büffeln ohne soziale Kontakte geht auch nicht.
      Mir war es wichtig, viele Kontakte zu knüpfen. Sei es über den Austausch im Forum, sei es ei den Stammtischtreffen, oder gar (wenn man das Glück hat und viele Studenten in der Nähe wohnen) sich privat zu treffen. Dabei muss es nicht unbedingt immer um die Uni gehen
       
      Angebote der Uni
       
      Nicht selten habe ich die (Online-) Repetitorien wahrgenommen. Die Qualität dieser schwankte allerdings sehr. Es gab Reps, wonach ich genauso schlau wieder rausgegangen bin, weil sie quasi Null auf die Klausur vorbereitet haben. Und es gab Reps, die haben mir bei der Klausur echt den Ar*** gerettet.
      So ein Crashkurs (genannt: Kompaktkurs) habe ich ein Mal gemacht. Das waren 2 Tage volle Dröhnung Informationen. Am zweiten Tag konnte man sich kaum noch konzentrieren. Dies sollte man nur machen, wenn man bereits alle dazu gehörigen Hefte durch hat.
       
      Die Module
       
      Ich empfand Englisch, Mathematik und die Vertiefung als sehr einfach. Letzteres deshalb, weil ich diese ganze Thematik auf meiner alltäglichen Arbeit sehe. Somit hatte ich Theorie und Praxis zur gleichen Zeit.
      Besonders schwer gefallen sind mir die Systemtheorie und Regelungstechnik und die ganzen Geschichten über Laplace und Fourier. Oh man, hab ich das gehasst. Dazu hatte ich auch den Crashkurs gemacht.
      Die Projektarbeit war noch einmal etwas ganz anderes. Hier war es wichtig, sich früh Leute zusammen zu suchen, mit denen man im Optimalfall schon länger in Kontakt steht. Da hatte ich großes Glück gehabt und bin über dieses entstandene Team sehr froh gewesen. Alle waren motiviert, konnten konstruktive Kritik äußern und auch Kritik annehmen. Die Realisierung von Treffen äußerte sich auf Grund der geografischen Lage aller Studenten im Team (Berlin, Aachen, Frankfurt/M.) als äußerst schwierig. Nichtsdestotrotz waren sowohl die Durchführung, das Schreiben des Berichtes und die anschließende Projektpräsentation in der Uni absolut vorbildlich. Das war super Teamwork. 
       
      Abschlussarbeit und Kolloquium
       
      Ich muss sagen, dass ich sehr viel Unterstützung von meinen Kollegen (Chef inklusive) bekommen hatte. Es standen mehrere kleinere Projekte an, von denen ich mir eines aussuchen konnte, welches ich für meine BA machen wollte. Man glaubt ja gar nicht, wie schnell die Zeit vergeht, wenn man eine Abschlussarbeit durchziehen möchte.
      Ich fand es sinnvoll, zunächst einen roten Faden zu finden, wie man die BA aufbauen möchte. Das klingt einfacher, als es doch war. Bei mir war es der Fall, dass ich vor meiner eigentlichen Durchführung viel über das Messsystem und das Produkt beschreiben sollte, da es sehr fachspezifisch war.
      Meinen Betreuer habe ich mir nach Sympathie ausgesucht. Er hat zwar nur ansatzweise etwas mit meinem Thema zu tun, aber ich wollte ihn unbedingt haben, da ich mit ihm in den vielen Jahren immer gut ausgekommen bin. Mein Tutor sollte erreichbar sein und mir verständlich sagen können, was er anders haben möchte.
      Als der Text fertig war, hieß es nur noch: drucken. Aber wo? Hier in Berlin mangelt es nicht wirklich an Universitäten und den damit verbundenen Druckereien. Aber dennoch hatte ich mir – trotz anfänglicher Zweifel – für eine Online- Druckerei entschieden (www.druck-deine-diplomarbeit.de). Dort hatte ich gefühlt mehr Auswahl, was man mit dem Buch alles machen kann. Montagabend bestellt und Mittwoch erhalten. Und die Qualität konnte sich echt sehen lassen. Vergesst nicht, die drei Exemplare zu unterschreiben!!! Das ist mir ja fast passiert.
      Nach dem Versenden hat man es fast geschafft. Ich hatte mich nicht gleich auf die Erstellung der Präsentation gestürzt, sondern mich meiner Freizeit gewidmet, muss ich gestehen.
      Ungefähr 2,5 Wochen vor dem Kolloquium- Termin, den ich per Mail erhalten hatte, fing ich dann an, an der Präsentation zu werkeln und meine Rede zu üben. Der Anfang ist einfach nur fürchterlich holprig. Aber da muss man durch. Meine Freundin musste als Zuhörerin und Kritikerin herhalten und hatte mir Hinweise gegeben, wo ich hinschaue, ob ich deutlich rede und ob die Folien zu überladen aussehen.
      Drei Tage vor dem Kolloquium hatte ich die Möglichkeit, die Präsentation auf der Arbeit vor mehreren Ingenieuren zu halten. Auf 18 Minuten reden folgten 50 Minuten Diskussion. Das kann ich wirklich jedem empfehlen, dies zu machen. Ich hatte dadurch mächtig an Selbstsicherheit gewonnen.
      Kolloquium. Man war ich nervös. Ich stand nach 4,5 Jahren Studium endlich vor dem Raum, wo ich meine Abschlusspräsentation halten soll. Fein im Anzug, bewaffnet mit Laptop und Präsenter. Das Kolloquium selbst war erstaunlich angenehm. Der Ersttutor hatte mitgeteilt, dass ich die Präsentation ungestört durch Zwischenfragen halten könne. Erst nach der Rede würde man die Fragerunde starten. Ich begann zunächst mit „Sehr geehrte Frau Professor X, Frau Dr. Y, Herr Dr. Z, ich freue mich, heute eine Rede halten zu können über...“. Dann lief eigentlich nur ein Band ab. Ich erzählte, was ich die vielen Male davor auch meiner Freundin und meinen Kollegen erzählte. Ich glaube, ich lag am Ende bei 21 Minuten.  Die anschließende Fragerunde war überaus fair. Es wurden einige Fragen gestellt, die sich auf die Folien bezogen („Warum wurde es so gerechnet?“, „Was wäre die Folge, wenn der Wert so-und-so gewesen wäre?“) und welche, die sich auf die Bachelorarbeit bezogen („Hier steht, dass der yxz-Effekt dafür verantwortlich ist. Was ist denn dieser xyz-Effekt?“). Dann wurde ich gebeten, raus zu gehen und von dem Moment an fingen laaaange fünf Minuten Beratungszeit an. Als man mich wieder rein bat, wurde mir gleich gratuliert, die Note mitgeteilt und zur Abrundung noch etwas Kritik zur BA mitgegeben.
      Da stand ich nun. Fertig. 4,5 Jahre kontinuierliches lernen. Einfach zu Ende. Ich habe es auf dem Heimweg noch nicht so wirklich realisiert. Aber das kann einem keiner mehr nehmen.
       
      Unterm Strich
       
      „Kann ich nicht.“ – Gibt’s nicht! Wenn man es will, dann zieht man es durch. Bei dem Einen dauert es 3,5 Jahre, bei dem Anderen halt meinetwegen +7 Jahre. Who cares? Man macht es für sich selbst. Auf meiner Arbeit habe ich schon eine Veränderung bemerkt. Die Ingenieure, die auf einer Präsenzuni waren, bekundeten ihren Respekt, dass man ein Studium nebenbei machen kann. Somit sammelt man nebenher Sympathiepunkte
      Ich würde ein Fernstudium wieder machen. Auch an dieser Hochschule. Natürlich gab es immer wieder Situationen, wobei ich die Hochschule verflucht hatte, aber unterm Strich kam man mit ihr gut zurecht. Vielleicht mache ich noch den Master. Ich weiß allerdings noch nicht so genau, welchen ich machen will.
       
    • MrMoro12
      Von MrMoro12 in B.A. Gesundheitsmanagement -IUBH 6
      Hallo,
       
      nach langer Zeit folgt nochmal ein neuer Blogeintrag von mir. Bisher bin ich mit dem Studium, meiner Familie und der Arbeit zeitlich sehr gut ausgelastet.
      Dennoch möchte ich mitteilen, dass mich gestern eine E-Mail vom Studentenwerk Rostock erreicht hat. In dieser wurde mir die versprochene Antwort vom BMBF mitgeteilt.
      Zur Info: Ich musste mein Studium an der WINGS unterbrechen/beenden, da das Studentenwerk Rostock der Meinung war, dass die Online-Studiengänge nicht BAföG Förderungsfähig sind - trotz Vollzeitvariante. Mit der Entscheidung war ich nicht einverstanden und habe deshalb eine "Beschwerde" an den Gruppenleiter des Studentenwerkes geschrieben, in welchem ich mein Anliegen näher dargelegt habe. Er hat sich dahintergeklemmt und beim Bundesministerium um rechtliche Prüfung gebeten. Und Tatsache! Die Studiengänge sind sehr wohl Förderungsfähig!
       
      Bisher habe ich 3 Klausuren an der IUBH geschrieben, 3 liegen noch vor mir. (bis zum Feb. 2017)
      Falls ich alle 3 weiteren Klausuren bestehen sollte, hätte ich im Februar insgesamt: 80 ECTS.
       
      Ich habe eine Mail an den Studiengangskoordinator der WINGS geschrieben und ihn gebeten zu prüfen, ob die Module der IUBH an der WINGS angerechnet werden können. Falls das der Fall ist, so würde ich wieder zur WINGS wechseln. Dann hätte ich insgesamt: 102 ECTS.
      Das Problem wird sein, dass die Module an der IUBH mit je 5 ECTS bewertet werden, an der WINGS hingegen mit 6 ECTS -> bei gleichem Workload. Das liegt an der unterschiedlichen Bewertung je ECTS (IUBH: 30 Stunden pro ECTS, WINGS 25 Stunden pro ECTS).
       
      Was würdet ihr machen? Würdet ihr an meiner Stelle wechseln? Oder sieht das "komisch" im Lebenslauf aus?
      Ich würde auch enorme Kosten sparen (IUBH: 3,5k pro Jahr, WINGS 2k pro Jahr) Auch fühlte ich mich an der WINGS schon wohler
    • SebastianL
      Von SebastianL in M.Sc. Wirtschaftsinformatik an der WBH 5
      Letzte Woche hatte ich noch regen Schriftwechsel mit meinem Dr.-Vater. Es ging um die Promotionsfähigkeit. Ich hatte alle notwendigen Unterlagen eingereicht und diese auch schön aufbereitet. Aus seiner Sicht sprach nichts gegen eine Promotionsfähigkeit, er wollte aber sicher gehen, dass es am Ende keine Probleme gibt und hat offiziell im Dekanat angefragt. Zum Hintergrund, ich habe ja Wirtschaftsinformatik studiert und möchte in Informatik promovieren. Das sollte eigentlich kein Problem darstellen, aber er wollte eben sicher gehen, dass es das Dekanat genauso sieht. Das ging relativ schnell und ich hatte dann das Ergebnis schriftlich im Mail-Postfach. Also natürlich vorausgesetzt ich schließe den Master ab, erst dann bin ich promotionsfähig. Somit muss jetzt nur noch das Kolloquium über die Bühne und dann kann ich mit meinem Dr,-Vater den Doktoranden-Vertrag schließen. In diesem Vertrag verpflichte ich mich jedes halbe Jahr Fortschritte über meine Forschung zu reporten und er verpflichtet sich mich zu betreuen. Soweit also alles auf Kurs.
       
      Die Woche habe ich mich, wie angekündigt mit meinem Dr.-Vater getroffen und die grobe Richtung mit dem groben Thema abgesprochen. Das hat mir sehr viel Spaß gemacht und war ein echt gutes Gespräch. Das Thema meiner Masterarbeit hat sich rentiert, denn ich kann da mit Wissen anknüpfen. Es geht in Kurzform auch, wie in meiner Masterarbeit um Kompetenzen und deren Vergleich im Hinblick auf Medizinischer Weiterbildung. Soweit jetzt mal grob die Richtung formuliert. Ich muss mich jetzt die nächsten Wochen mit Recherche beschäftigigen und die Problemstellung mit groben Ziel zu definieren. Mir steht auch ein Prof. Dr. in Medizin zur Verfügung, der mich in Sachen Medizin fachlich unterstützt. Der hat sein Büro neben der Büchner Villa, wo ich war. Ich meine mit Büchner Villa nicht die Hochschule, sondern es gibt in Pfungstadt ein Gebäude das so heißt und auch sehr bekannt ist in Pfungstadt.
       
      Auf jeden Fall freue ich mich schon sehr auf die Promotion und das Thema finde ich auch sehr spannend. Ich hab mir immer gedacht, Dr.-Vater finden schon schwer und dann noch einen zu finden, der ein Thema hat das einen interessiert ist noch schwerer. Aber da habe ich wohl insgesamt sehr glück gehabt, dass auf Anhieb gleich alles passt.
       
      Mein nächster Blogeintrag wird nach dem Kolloquium sein und mein letzter in diesem Blog. Danach werde ich einen neuen Blog über meine Promotion aufmachen.