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Gerade angefangen und schon am Prokrastinieren?


AZI

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Eigentlich sollte ich voller Elan das Studium angehen, stattdessen schreib ich hier?

 

Naja ich hab am 7.8. das Online Portal das erste mal betreten, habe für Kreativtechniken eben gerade die zweite A Aufgabe (Design Thinking) abgegeben und mir die B Aufgabe, also die eigentliche Hausarbeit besorgt, bin bei Zeichentechniken 1 bei der A Aufgabe und habe für wissenschaftliches Arbeiten die A Aufgaben schon etwa zur Hälfte bearbeitet. Also von Prokrastinieren kann eher weniger die Rede sein, sondern eher von Entspannung.

 

Ja ich muss mich zu Pausen zwingen, sonst bin ich zu schnell... Das war schon immer so, auch beim Studium der Sozialen Arbeit. Ich weiß auch nicht Lernen macht mir halt einfach Spaß.

Da ich heute Nachtdienst habe und nachher noch mal schlafen muss dafür, hab ich keine Lust den Unity Editor anzuwerfen, um an meinem Space Invader Klon weiter zu arbeiten und an meinem Studienaufgaben werd ich die Nacht arbeiten, wenn die Jugendlichen im Bett sind und ich somit nichts mehr zu tun habe.

 

Also was mach ich jetzt? Euch die Ohren Volllabern.

Und zwar mit einem Review zum Modul Kreativitätstechniken:

Das Modul besteht aus zwei Teilen: 1) Kreativitätstechniken, das mit einem Buch und einem Zusatzheftchen daher kommt und 2) Design Thinking, das ein eigenes dickeres Studienheft hat.

Als ich mich das erste Mal eingeloggt hatte, war mein Studienpaket noch nicht da. Ich hab also nur das Zusatzheftchen gesehen und gedacht, was soll das denn? Aber dann kam das Buch dazu und so wurde klar, dass das Heftchen wirklich nur als Ergänzung und für die Aufgabenstellungen gedacht war.

Der erste Teil des Moduls betrachtet Kreativität allgemein, was kreative Arbeit und Kreative Personen ausmacht, welche Typen von Kreativität es gibt. Ausserdem werden diverse Kreativitätstechniken vorgestellt, zu denen es dann auch Übungsaufgabe gibt.

In der ersten der zwei A Aufgaben zu diesem ersten Teil soll dann ein Essey zum Thema Kreativität und wie man sich selbst im Kontext einschätzt, geschrieben werden.

Die Zweite A Aufgabe beschäftigt sich mit "the Deep Dive" einem Video über den Kreativen Prozess einer renomierten Design Schmiede. Dieser Prozess soll anhand des Gelernten ausgewerten und in Bezug gesetzt werden. Hier wird eine Präsentation erwartet.

Der Teil mit Namen Design Thinking beschäftigt sich mit dem Mindset, mit den Kundenwünschen, der Zielgruppe. Es werden Verlauf und Methoden des Design Thinking Prozesses beschrieben, mit vielen Tips, wie man im Bereich Ideenfindung Blockaden erkennen und umgehen kann. Wie man durch frühe Prototypen und Fehler den Prozess als ganzes erfolgreicher gestaltet, und welcher Protoyp welche Auflösung hat und damit auch welchen Feedbackrahmen er ausnutzt. Ausserdem geht der Bereich auf Design Thinking in Unternehmen ein und auch wie man mit kleinen Änderungen oder auch Workshops ein Design Mindset in das Unternehmen bringen kann.

Entsprechend beschäftigen sie die A Aufgaben mit Growth Mindset, Bahnungseffekten, Prototypen. Man soll einen Workshop für eine Firma und ihre Aufgabenstellung beschreiben und Argumente für den Design Thinking Prozess finden und zuletzt noch die Innovationsstrategie eines Herstellers anhand der Ways to Growth Matrix analysieren und weitere Innovationsvorschläge machen.

 

Das ist schon viel Zeug, was man in dem Modul durchnimmt. Einiges war mir schon bekannt, ich arbeiten ja schon lange kreativ, und zudem kommen einige Kreativitätstechniken auch im Bereich der Lerntechniken zur Anwendung.

Aber es waren auch viele sehr interessante neue Sachen dabei. Vor allem, wenn ich an den Design Thinking Workshop denke, fällt mir ein, dass ich Kurz nach meiner Lehre mal einen Workshop zum Kontinuierlichen Verbesserungsprozess gemacht hatte. Im Endeffekt war dieser KVP Workshop nichts anderes als so ein Design Thinking Workshop, man hat ihn nur nicht so genannt. Es ist interessant, wie einem so etwas nach so vielen Jahren klar wird.

 

Die B Aufgabe wird um einiges Umfangreicher als das, was ich von der IU gewohnt bin. Es hat seine Grund warum man dafür mehrere Monate Zeit hat. OK vermutlich werde ich nicht so lange brauchen, aber der Unterschied zur IU ist hier extrem krass. Dagegen sind die Klausuren und Workbooks echt Pille palle. OK Die Klausuren waren ja meist eh nur Brechlernen, aber auch die Workbooks sind vom Umfang nicht mal die Hälfte.

 

Fazit:

Das Modul gefällt mir sehr und ich hab auch schon wirklich Bock auf die B Aufgabe. Ich kann dafür entweder ein vorgeschlagenes Problem bearbeiten oder aber auch ein eigenes definieren, was das ganze noch mal viel interessanter macht.

 

Ich hab die ersten zwei Septemberwochen Urlaub und ich weiß auch schon was ich in meinem Urlaub mache ;)

 

So jetzt ist es 11:26, also Mittagessen und dann für die Nacht vorschlafen.

Man liest sich.

4 Kommentare


Empfohlene Kommentare

Hallo AZI,

 

gerade der Bereich des Design Thinkings hört sich für mich sehr interessant an. Damit beschäftige ich mich gerade auch bei der (Weiter-)Entwicklung der Teilhabeberichte, der Gesamt- und Teilhabepläne für die Einrichtungen der Behindertenhilfe sowie für unsere Zielgruppe: Menschen mit Behinderung. Für die Einrichtungen entwickeln wir anspruchsvollere Berichte unter Berücksichtigung der sozialrechtlichen Vorgaben. Für unsere Zielgruppe,  Menschen mit Behinderung müssen wir umdenken und alle Formulare und Berichte in leichter Sprache entwickeln. Das bedeutet zwar für uns eine komplette Hindrehung, finde aber diesen Prozess hochinteressant und sehr kreativ. Auch bei der Entwicklung unserer Broschüren findet sich dieser kreativer Prozess wieder. Das die Umstellung von der IU in deiner neuen Hochschule nicht ganz so einfach ist, weil man sich an das neue Lernen erst noch gewöhnen muss, kann ich gut nachvollziehen. Mir ging es nach dem Wechsel von der IU auf die HFH genauso. Finde es echt mutig von dir, dass du in  einen komplett neuen Studiengang einsteigst und wünsche dir weiterhin noch viel Erfolg und Spaß dabei!

Viele Grüße 

 

Byana 

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Dann wäre der Design Thinking Prozess genau das richtige für dich :)

Ja es ist eine Umstellung, aber in die Positive Richtung. Die Aufgaben gestaltung an der WBH ist darauf ausgelegt, dass man sich weiter umschauen muss, während die IU ja nur auf den Inhalt der eigenen Skripte abgezielt hat, egal ob das Fehler drin waren oder nicht.

 

Übrigens, ich hab mir die B aufgabe noch mal genau durchgelesen. Es geht nicht nur darum einfach die Aufgabe abzuarbeiten, es geht auch darum ein Workbook zu erarbeiten anhand dessen man auch zukünftige Aufgaben oder Probleme bearbeiten kann. Das war mir beim ersten Lesen gar nicht so klar gewesen. aber ich finde das sehr sinnvoll. Erarbeite dir eine Möglichkeit später arbeit zu sparen ;)

Wenn du magst kannst das Workbook testen, wenn ich es fertig habe. Egal ob Behindertenhilfe oder Jugendarbeit, unsereins muss doch immer wieder kreative Lösungen finden.

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Hallo AZI,

 

ja, das stimmt, ohne kreative Ideen und Lösungen kommen wir in unseren Handlungsfeldern nicht weiter. Gerne kann ich das Workbook testen, wenn du soweit bist. Danke, dass du an mich gedacht hast! Im Übrigen habe ich meinen neuen Blog zum Thema "Wie systemrelevant die Journal Clubs für die Soziale Arbeit sind?" gestern fertiggestellt. Deine Meinung dazu würde mich auch sehr interessieren.  Journal Club war für mich sowohl als Modul sowie auch von der Prüfungsleistung in Form einer Komplexen Übung ganz neue für mich. Auf jeden Fall für mich ebenfalls eine sehr schöne und lehrreiche Umstellung und Weiterentwicklung in jeder Hinsicht! Bis bald dann und 

 

Liebe Grüße 

 

Byana 

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Journal Clubs sagt mir nichts, aber ich schaue es mir mal an, wenn man was für die Arbiet mitnhemen kann ist das immer gut :) 

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