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Psychologie HFH

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Alles wieder im Flow


ChantalZ

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Hallöle hier bin ich wieder,

back in Town, zurück im Sattel, wie man es auch immer für sich nennen möchte😂

 

Zwischenzeitlich dachte ich wirklich ich gebe auf. Die Frage kam auf wozu ich den Sche*** überhaupt mache. Familiendrama, Freundedrama auch auf der Arbeit viel Stress und Zeitdruck mit Überstunden. Ich hatte wirklich keinen Kopf für Klausuren, Vorträge oder Studienbriefe. Es lief alles als hätte man mir Blei- und Betonklötze an die Beine gebunden und zum Schluss auch noch Pferde angespannt die mich in eine andere Richtung ziehen. Ich gestehe ich hab mich etwas gefühlt als wäre ich kurz vor einem Burnout. Es kam alles gleichzeitig und war einfach zu viel. Ich habe mich dennoch bemüht weiter zu lernen, denn es ist für MEIN Ziel und meine Wünsche. Ich habe mit Grippesymptomen und Maske auf der Nase dennoch an den ersten richtigen Klausuren teilgenommen. 

 

Und was soll ich sagen mit jeder Faser meines Körpers hätte ich damit gerechnet, dass ich sie wiederholen muss.  Aber nein ich habe trotz dieser Widrigkeiten beide Klausuren bestanden. Das gab mir Auftrieb. Mir kam der Gedanke, wenn ich sogar in so einer Situation abliefern kann, wenn auch nicht grade glanzvoll, was kann ich dann leisten, wenn ich wieder richtig Energie dafür habe??? 

 

Also habe ich mir 14 Tage genommen, in denen ich vieles für mich und meine Umgebung getan habe. Habe entspannt, mich gezielt nicht mit dem Studium auseinandergesetzt, mich mit meiner Krebskranken Mutter auseinandergesetzt und Zeit mit ihr verbracht, klare und deutliche Worte mit meiner besten Freundin gewechselt und auf der Arbeit alles aufgeholt was ging, um wieder Ruhe in mein Leben zu kriegen. Ich habe Urlaube und Freizeiten geplant, die mich aus dem Alltag raus holen werden.  Und ich merke jeden Tag ich freue mich wieder mich mit meinen Unterlagen auseinanderzusetzen, wenn auch nicht immer wie geplant. 

 

Es geht mir wieder besser und das ist gut so und soll auch so bleiben. Selfcare ist so wichtig und wird leider immer wieder vergessen. Grade mit psychischen Vorbelastungen sollte dies immer wieder in den Fokus zurückgeholt werden. Das merke ich inzwischen. 

 

Was mir in den letzten Monaten tatsächlich extrem aufgefallen ist: Meine Umgebung scheint wahrzunehmen, dass ich förmlich durch das Studium fliege. "Ach das packst du doch spielend, man merkt ja nicht mal dass du grade studierst.": "Du machst das einfach so, gefühlt nebenbei, das ist doch bestimmt nicht so stressig wie man denkt". "Bei dir sieht das alles so leicht aus, das macht mich schon neidisch, mir würde das alles sehr schwer fallen".  Irgendwie scheint die Umgebung nicht wahrzunehmen, dass ich viel verzichte und vieles in Prioritäten einteilen muss, um nichts aus den Augen zu verlieren und vor allem mich nicht. Erkläre ich das aber, dass ich ja dafür beispielsweise extrem spät schlafen gehe, oder teilweise ungesünder esse, weil Fast food. Oder, Oder, Oder gibt es personenabhängig auch wenig Verständnis, denn das sind Dinge, die man mir ja nicht ansieht. Dadurch, dass ich darüber rede ist das Verständnis zwar größer, aber so richtig kommt die Botschaft noch nicht an. Naja solange diese Leute mich nicht unter Druck setzen soll es mir egal sein. 

 

Ein positives hatte dieses Semester: Meine Prüfungsangst ist tatsächlich annähernd weg. Mittlerweile gehe ich relativ ruhig und gelassen in eine Klausur. Auch die erste Hausarbeit die in den nächsten Wochen geschrieben werden möchte macht mir nicht sonderlich Angst, auch wenn ich keine Ahnung habe wie ich dafür ein Thema finden kann, bzw. ob die Ideen ok sind. Aber dafür gibt es ja notfalls die Schreibberatung 😋

 

Alles in allem muss ich sagen ich bin weiterhin dankbar für meine ausführliche Vorbereitung, ich habe aber leider sehr viel vergessen zu bedenken.  Müsste ich nochmal alles von vorn machen mit dem Wissen was ich jetzt habe, würde ich einiges verändern, um genau solche Situationen wie jetzt gewesen mit einzubeziehen, zumindest darauf vorbereitet zu sein. Aber man kann ja nicht hellsehen oder wahrsagen, also Erfahrung nehmen, nutzen und draus lernen. 

 

Faszinierend was man alles im ersten Semester lernen kann. Achso und mal so fix noch erwähnt, ich bin nun keine Gasthörerin mehr, sondern seit Beginn des zweiten Semesters regulär immatrikuliert 😁.

 

Ich schmeiß mich dann mal an die erste Hausarbeit 

einen schönen Sonntag noch und

 

Tüdelü

eure Chanty 

1 Kommentar


Empfohlene Kommentare

Das hört sich sehr positiv an.

 

Und immer daran denken, du selbst letzendlich für dich, nicht für andere. Ich finde gut das du dir deinen Rahmen geschaffen hast.

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