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Prüfungen sind geschrieben

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Dea

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So, heute schreibe ich mal wieder (ich weiss, war ne laange Pause) über die ersten Prüfungen, die letztes Wochenende waren.

Letztes und dieses Wochenende fanden/finden die Prüfungen A statt. Ich habe mich entschieden gehabt Soft Skills, Rechnungswesen und ABWL zu schreiben. Zu den einzelnen Modulen:

Soft Skills: ist gut gelaufen:) In der Kausur kamen Themen an, die auch im Skript behandelt wurden. Die Themen waren Nachrichtenquadrat, JOHARI-Fenster, Four Skills Approach und Fieber-Kurve.

Rechnungswesen: War schon schwieriger. Themen waren Buchungssätze, Konten abschließen, Abgrenzungsposten, Gehaltsrechnung und EWB. Ich fands ein wenig viel für zwei Stunden, nämlich mit den ganzen Buchungssätzen kam ich irgendwann durcheinander. Die ersten drei Themen waren in der Musterklausur, die wir in der Präsenzveranstaltung gemacht haben. Darauf konnte man sich also vorbereiten. Gehaltsrechnung hab ich mir noch zusammenschustern können und EWB hab ich gar nicht mehr gemacht, weil das im Lernobjekt mehr am Rand erwähnt worden ist und in der Buchungsmaschine waren nur einige Buchungssätze zu bilden.

ABWL: War in Ordnung. Themen waren Rechtsformen, Standortkriterien, ABC-Analyse, Break-Even-Point und Marketing-Mix. Ich konnte zu allem, außer BEP was schreiben, denn bei der Aufgabe waren zur Berechnung der Break-Even-Menge nur die Gesamtkosten angegeben, obwohl wir diese Aufgabe in der Form nicht mal durchgenommen haben. Wir hatten in der Präsenzklausur eine Aufgabe durchgerechnet, wo die variablen und fixen Kosten schon angegeben waren. Dieses Problem hatten mehrere, ausser mir!!

Diesen Samstag müssen wir in Soft Skills in der Gruppe eine Präsentation erstellen und vortragen. Dieses geht mit 40% in die Endnote mit ein.

In ca. 2 Wochen sollen wir die Ergebnisse bekommen.

Im März stehen dann die Prüfungen B an. Da hab ich geplant Englisch und Mathe zu schreiben. Englisch hab ich jetzt im Februar nicht geschrieben, weil ich mich noch drauf vorbereiten und die Lernobjekte durchsehen wollte. Im Nachhinein brauch ich das aber gar nicht. Die, die letzte Woche Englisch geschrieben haben, haben erzählt, dass in der Klausur gar nichts aus den Lernobjekten drangekommen ist, sondern zu einem Text gabs Multiple-Choice, in den man Wörtern die Bedeutung zu ordnen sollte oder Textlücken und einen Text, den man schreiben sollte.

Na dann kann ich mich ja voll auf Mathe konzentrieren!! Das muss ich auch, das letzte Mal ist schon etwas her:blushing:

Da werd ich mich noch mal vor die Anwendungsaufgaben setzen.


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5 Kommentare


Hallo schön wieder von dir zu lesen !

Ich freue mich immer auf deine Berichte.

Ich hoffe die geschriebenen Prüfungen fallen ganz zu deiner Zufriedenheit aus. Für die kommenden Prüfungen wünsche ich dir viel Erfolg.

Arbeitest du mit Sekundärliteratur oder sind die Module /Skripte aus deiner Sicht völlig ausreichend vorallem im Hinblick auf die Prüfungen ?

Wie beurteilst du den Schwierigkeitsgrad des Mathematikmoduls ?

LG

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Zu ABWL hab ich das Buch von Thommen/Achleitner hinzugeholt. Zum besseren Verständnis neben den Modulen. Die Dozenten geben immer Buchempfehlungen.

In Mathe habe ich mir ein paar Bücher hinzugeholt, weil ich die Mathe-Lernobjekte schwer verständlich sind. Ist nicht nur meine Meinung. Zu theoretisch, zu unverständlich. Das Modul sollte aber nochmal überarbeitet werden, weil es auch älter ist.

Ich kann nicht so ganz sagen, ob die Skripte ausreichend sind, weil ich schon aus der Berufsschule und Fortbildung Vorkenntnisse hatte. Sie sind bestimmt ausreichend um zu bestehen.

Jedoch würd ich mir persönlich zum besseren Verständnins mir in einigen Modulen Bücher zur Hilfe holen.

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Danke für die Aukünfte !

Thommen/Achleitner ist der Gabler Schinken. Man sagt der Wöhe sei wesentlich eingänglicher...

Ich persönlich kann das nicht beurteilen, da mir lediglich der Wöhe vorliegt. Dieses Werk ist allerdings tatsächlich sehr gut.

Das aber nur am Rande...

Ich freu mich auf weitere spannende Berichte ! Dir viel Erfolg

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Wöhe war auch in den Empfehlungen, aber nach dem Buch von Thommen. Die Lernobjekte sind auch sehr angelehnt an das Buch und es sind viele Verweise drin.

Was hast du denn mal fernstudiert (wie ich deinem Profil entnehmen konnte:))??

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      Mit Sommersemester 2017 beginne ich an der Fernuni Hagen Wirtschaftswissenschaften zu studieren. Der Blog hat aber den Titel "zu zweit", jetzt die Erklärung warum: mein Verlobter, in 6 Tagen mein Ehemann, und ich haben beschlossen gemeinsam zu studieren.
      Wir arbeiten beide Vollzeit, deswegen werden wir in Teilzeit studieren. Ich möchte euch mal unsere Ausgangssituationen schildern.  
      Vor allem mein Verlobter sucht schon länger nach einer Weiterbildungsmöglichkeit. Woran ist es bisher gescheitert? Die Kosten. Und die Zeit. Mein Verlobter arbeitet im Öffentlichen Dienst und hat 10 Stunden Tage, die um 6 Uhr beginnen. Dh wir stehen um 5 Uhr auf, entsprechend müde ist man am Abend und fällt ins Bett. Da am Abend noch von 17-21 Uhr in der Schule oder FH zu sitzen... nicht realistisch. Und die gemeinsame Zeit wird auch nochmal weniger. 
      Ich selber arbeite an einer FH, ich habe nach der Schule schon an der Uni Wien studiert, aber das Leben kam dazwischen und habe mein Studium nicht abgeschlossen. Es war aber auch einfach das falsche Fach, egal. 
      Warum die Fernuni Hagen? Wie gesagt, Thema Weiterbildung war ein paar mal am Tisch. Wir sind beide erst in den 30igern, wir wollen mehr. Aber was tun? Ich selber habe Matura (also Abitur), mein Verlobter hat eine abgeschlossene Berufsausbildung und ist seitdem berufstätig. Im November 2016 bin ich das Thema nochmal angegangen, es musste ja etwas geben, was wir machen können. Und da landete ich auf www.fernstudien.at. 
      Ich war sofort Feuer und Flamme als ich festgestellt habe, dass mein Verlobter auch studieren könnte! Ich hab im Studienzentrum angerufen um abzuklären, ob ich eh nichts falsch verstanden habe und ob mein Verlobter tatsächlich mit Berufsausbildung (KFZ Mechaniker und Elektriker) studieren könnte. Ja, kann er! 3 Jahre Berufstätigkeit hat er ja locker erfüllt! 
      Ich hab ihm davon erzählt und es war beschlossen. Wir werden gemeinsam studieren. Er leitet seit 5 Jahren ein Referat, da hat er sich Wirtschaftswissenschaften für sich ausgesucht. Ich hab gesagt, ich mache auch Wirtschaft, ich würde gerne unterrichten, vielleicht hab ich an meinem Arbeitsplatz später eine Chance auf einen kleinen Lehrauftrag. Wir werden sehen. 
      Wir werden unsere Prüfungen in Linz machen, von Wien brauchen wir ca 2 Std hin. In Wien werden auch zusätzliche LVs im Studienzentrum angeboten, daran wollen wir auch teilnehmen. 
      Ich freue mich einfach auf den Start! 
      So, das war es für´s erste. Bis ganz bald!
       
    • WibbSi
      Von WibbSi in WibbSi wird Pflegemanager! 5
      Ja wieso denn bloß? So oder so ähnlich wollten es schon diese kleinen gnubbeligen Trolle bei Ronja Räubertochter wissen. Eigentlich ist doch alles gut. Fester Job, die Gehaltsstufe ist in der Endstufe angekommen, die jungen Kollegen lassen den nötigen Respekt erkennen und ganz dumm rennt man auch nicht mehr durch den Stationsalltag, immerhin sind diverse Fort und Weiterbildungen abgearbeitet. Also? 

      Es reicht nicht. So einfach ist das. Es liegt mir nicht jetzt bis zur Rente -und das sind doch noch weitere 25 Jahre, wie mir das Schreiben der Rentenversicherung mitteilte...(die haben sich verrechnet!), einfach so weiterzumachen und jeden Tag das gleiche zu tun. Täglich grüßt das Murmeltier - nur mit dem Unterschied, dass das Gesicht im Spiegel mehr Ersatzhaut bekommt und die Knochen anfangen zu knacken. Nein danke!

      Nun gut. Aber weshalb Pflegemanagement?
      Immerhin habe ich eigentlich so keinen großen Bezug zur Wirtschaft, außer wenn ich Umsatz generiere im Büchershop oder so. Und Wirtschaftsmathe verursacht mir schon beim Gedanken daran afrikanische Elefantenpickel...

      Na ja. Es hat die Vernunft gesiegt, so muss ich es wohl formulieren. Ideen hatte ich viele und nicht alle waren eben sehr realistisch. Da ich lange Zeit überlegt hatte ganz etwas anderes zu machen (auch wenn ich meinen Job prinzipiell sehr gerne mache, war der Reiz etwas ganz Neues anzufangen sehr groß) - ich habe sogar einmal den etwas halbherzigen Versuch unternommen mein Abitur nachzuholen - jedenfalls bin ich nach sehr viel Überlegung zu dem Schluss gekommen im pflegerischen Bereich zu bleiben und bin bei der Medizinpädagogik gelandet. Hier in Hamburg gibt es an der Medical School den Teilzeit-Studiengang Medizinpädagogik B.A.  - dieser ist aber mit 450 Euronen recht teuer, wie ich finde (für 4 Tage Präsenz-Unterricht). Ich hätte mit meinem Job große Schwierigkeiten gehabt die entsprechenden 4 Tage regelmäßig frei zu bekommen - hätte die Arbeitszeit reduzieren müssen, mir einen Sudienkredit aufnehmen müssen und so weiter und so fort. Ich möchte am Ende nicht hoch verschuldet sein, deswegen habe ich mich dagegen entschieden. Außerdem hätte es mich sehr auf das Unterrichten festgelegt und festgelegt auf einen Arbeitsbereich möchte ich auch nicht sein. Schwierige Kiste. 

      So habe ich mich doch eher für Pflegemanagement entschieden. Denn dieser Studiengang eröffnet mir deutlich mehr Möglichkeiten. Ich könnte also in den verschiedensten Bereichen der stationären oder ambulanten Versorgung arbeiten,  in die Fort- und Weiterbildung einsteigen oder durch ein aufbauendes Masterstudium (z.B. an der Medical School) doch noch die Medizinpädagogik in Angriff nehmen. Das hat mich letztlich überzeugt und da nehme ich dann eben Wirtschaftsmathe in Kauf...

      Ja und warum denn die APOLLON? Und nicht die HFH, immerhin komme ich ja aus Hamburg?
      Diese Frage hat mich auch echt Nerven gekostet - wochenlang bin ich mit den verschiedensten Prospekten durch die Gegend gelaufen und habe jeden damit genervt, der nicht bei drei auf einem Baum saß. Hin und her überlegt, abgewogen, Inhalte verglichen, Fahrtzeiten und -Kosten ausgerechnet und am Ende war die APOLLON der Sieger. Warum? Das hatte mehrere Gründe.

      Als allererstes, und da dürfen sich jetzt alle Marketing-Leute der APOLLON auf die Schulter klopfen, hat mich die ganze Aufmachung des Infomaterials, der Internetseite und auch das Logo total angesprochen. Klingt vielleicht blöd, aber ich mag die Farbgebung. Den Job haben sie gut erledigt, wie ich finde und ich weiß jetzt, dass ich nicht immun gegen Werbestrategien bin.

      Der zweite Grund, und zugleich der wichtigste, ist die Flexibilität. Man kann sich die Module so legen oder so schieben, wie es passt. Gerade bei Themen, die neu oder schwierig zu bearbeiten sind, habe ich die Freiheit mir mehr Zeit zu nehmen oder andere Themen vorzuziehen. Das hat mir sehr geholfen, dieses kribbelnde Gefühl im Magen zu beruhigen, denn ich habe es mit einigen Themen zu tun, die mir absolut fremd sind. Ein weiterer Grund war für mich, dass ich jederzeit starten kann. Ich weiß nicht wie es euch geht, aber mit 40 hatte ich plötzlich das Gefühl nicht mehr irre lange Zeit zu haben und, nachdem jetzt endlich der Entschluss gefasst war, wollte ich auch keine weitere Zeit mehr vertrödeln - die HFH arbeitet strikt nach Semestern - das hat mich eher abgeschreckt.

      Die Einstufungsprüfung, die eigentlich keine ist, war der letzte absolut positive Punkt, der mich überzeugt hat. Ich brauch vorab keine Prüfung in Mathe oder Deutsch abzulegen, wie es an anderen Hochschulen üblich ist. Natürlich kann man sich auf so eine Prüfung irgendwie vorbereiten, aber letztlich weiß man doch nie so genau, was die jetzt von einem wollen. Da ich einen klitzekleinen Kontrollzwang habe, finde ich es grundsätzlich nicht ganz so knorke nicht zu wissen was nun kommt.
      An der APOLLON lege ich los und absolviere den Studiengang so wie jeder andere auch. Die Einstufungsprüfung besteht aus den ersten Prüfungsleistungen, die jeder ablegen muss und wenn ich mich nicht ganz paddelig anstelle (und das erwarte ich nicht), bin ich spätestens nach einem halben Jahr vollständig immatrikuliert.

      Geholfen bei der Entscheidungsfindung hat mir übrigens diese Seite und ganz besonders die Blogs von @Hep2000 und @Beetlejuicine  - gerade der Beitrag über das Grauen, welches ein Name bekam hat mir Mut gemacht anzufangen und es schon irgendwie zu schaffen. Dafür, an euch beide, wirklich herzlichen Dank!