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Präsenzen, Prüfungen und der normale Wahnsinn

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Seit einigen Wochen habe ich nichts mehr geschrieben und in der Zeit hat sich einiges getan.

Fünf Prüfungen sind seither auf der LIste 'geschrieben und warten' gelandet.

Die erste Präsenz war anfang Dezember und ich habe dort KI, OR und Informationsmanagement gehört und bearbeitet.

KI: super Präsenz und ich habe jede Menge verstanden, durchgefallen bin ich trotzdem, auch wenn ich noch keine Note habe. Aber das war Absicht, eine vier wäre drin gewesen, aber gerade in diesem Fach ist mir das zu wenig. Vorbereitet war ich gar nicht. Das Script umfasst rund 120 Seiten und ich hatte keine gelesen. Da ist mehr drin. Der Nachschreibetermin steht schon fest und da werde ich diese Prüfung wiederholen.

OR: 4h für das Thema waren vorgesehen, also 2h Seminar und 2h die Prüfung. Vorbereitet war ich wieder gar nicht, aber es reichte mit den zwei Stunden für eine 3,3. Nicht überragend, aber für das Fach und mit der Vorbereitung bin ich zufrieden.

Informationsmanagement: Eines der umfangreichsten Fächer meines Studiums und ich verstehe nicht warum. Es gibt nur ein bestanden/nicht bestanden. Dafür sind dann ein online-Test (ca 20h Umfang), eine Hausarbeit mit 10-15 Seiten Fließtext und ein Gruppenreferat notwendig. Die Präsenz dafür dauerte vier Stunden, 1h das Gruppenreferat vorbereiten und dann je Gruppe 1h halten. Inhaltlich sind sich alle Gruppen ähnlich und ab der zweiten Gruppe langweilt es einfach nur noch. Wir waren die dritte Gruppe und ich begann meinen Part spontan mit 'Angesichts der Uhrzeit und den Überschneidungen mit den vorherigen Gruppen, denke ich, dass niemand etwas dagegen hat, wenn ich meinen Part kürze und nur die Zusammenfassung kurz vorstelle.' Keine fünf Minuten später war ich fertig und alle waren zufrieden ;)

Eine Woche später ging es dann gleich weiter. Meine Vorbereitung war wieder minimal, also gar nicht vorhanden. Bei den beiden Themen rechnete ich mir aber gute Chancen aufgrund meines Jobs aus.

Datenbanken war zuerst dran, die Präsenz war gut und hilfreich und die Klausur war sehr gut machbar. 5 von 100 Punkten fehlen mir definitiv (die schönen Trigger und die korrekte Syntax vom aktuellen Datum), der Rest war aber machbar.

Systementwurf am nächsten Tag lag mir da schon schwerer im Magen, ich verwende es zwar täglich im Job, vor allem derzeitig, wo alle Prozesse und Abläufe neu definiert werden, aber wer weiß, ob ich das auch so auf das Blatt 'gelabert' bekomme.

Die Präsenz war langatmig und anstregend, aber auch sehr informativ und hilfreich. Die Prüfung machbar, auch wenn ich da gar nicht einschätzen kann, ob es den Vorstellungen des Dozenten entspricht. Immer wieder die Frage 'erklären Sie am Beispiel des Fallbeispiels'. Ich liebe es...

Das Warten macht mich gerade wahnsinnig und ich lenke mich mit TI ab. Aber eine Menge Stolz ist auch dabei, mein Plan ging auf. Im November traf ich die Entscheidung, dass ich einfach zu den Präsenzen fahre und mir das ganze anschaue, dann entscheide, ob ich die Klausur ernsthaft versuche, oder 'leer' abgebe. Am Ende des Semesters wollte ich dann schauen, was wirklich entstanden ist und dann den Nachschreibetermin oder die nächsten Semester entsprechend planen.

Immer wird es natürlich nicht so funktionieren, aber es nimmt gerade einiges an Druck raus. Wenn ich einen Teil der Prüfungen auf die Art bestehen kann, wird es schon, trotz Job und Privatleben, irgendwie funktionieren.

Aufgrund meines Urlaubs ab nächster Woche werde ich nun aber wieder langsam in das Lernen einsteigen, TI und Statistik stehen erstmal auf dem Plan. Betriebsysteme sollte wieder sehr gut machbar sein. Den Block mit Linux-Befehlen konnte ich jetzt schon lösen, ohne auch nur einmal das Script aufgeschlagen zu haben. Und auch der Rest der Beispielklausur sagt mir vage etwas, ich muss es also nur in die richtige Sprache verpacken lernen.


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