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paulaken

Wenn ich die entsprechenden Kataloge der Onlinesuche für wissenschaftliche Bibliotheken nutze, ist die Ergebnismenge überschaubar bis zu an einer Hand abzählbar. Wenn ich jedoch andere Abschlußarbeiten zum Thema mir ansehe, ist die angegebene Literatur dort eher aus dem Bereich Fachliteratur der Wirtschaft anzutreffen.

Fachliteratur gibt es zum Thema meterweise, aber ist dies auch wissenschaftliche Literatur und als Quelle nutzbar?

So komme ich also nicht weiter. 

Inzwischen ist auch schon wieder ein Monat vergangen und ich bin bisher keinen Meter vorwärts gekommen. 

Ich habe nach Studien gesucht, die meine subjektive Erfahrung vielleicht stützen könnten. Aber es gibt keine direkt passende. Eine habe ich gefunden, wo es um kritische Erfolgsfaktoren für Projektmanagement geht. Eine andere, wo es um den Einsatz eines agilen Frameworks geht.

Die beiden kombiniert könnten ein guter Ausgangspunkt für eine Forschungsfrage sein. Die Frage könnte lauten, welches die kritischen Erfolgsfaktoren für agiles Projektmanagement sind.

Eine Umfrage schließe ich aus, das wird an meinem Fachbereich nicht gern gesehen. Experteninterviews sind schwierig zu bekommen. Empirische Beobachtungen aufgrund der Schweigepflichtsvereinbarungen unmöglich.

Es gibt jedoch eine Zertifizierung zum PMI-ACP. Außerdem gibt es im Netz einige Forenbeiträge zum Scheitern von agilen Methoden.

Als praktischen Teil könnten man aus den Erkenntnissen eine Matrix ableiten, die zur Beurteilung dienen könnte, ob ein Unternehmen bereit für die Einführung von agilem Projektmanagement ist.

Aber ergibt dies eine wissenschaftliche Arbeit?

paulaken

Zurück auf Los

Mein Exposé und ich führen inzwischen eine sehr innige Beziehung. Täglich sitze ich daran und arbeite einige Dinge neu aus. Gestern bekam ein Freund die Gelegenheit es zu lesen. Sein Fazit war kurz und schmerzhaft. Aber gut, dafür mag ich ihn. Lieber direkt und ehrlich, als freundlich und höflich, aber dafür nicht seine ehrliche Meinung.

Mein Thema lautet bisher: Die Anwendung agiler Methoden auf das Management von Software-Projekten. Im Anwendungsteil wollte ich dann Kriterien herausarbeiten, ob eine Einführung eines agilen Projektmanagements für ein zukünftiges Projekt sinnvoll ist.

Seine Kritikpunkte waren:

  • Wo ist der Erekenntnisgewinn?
  • Mit Literatur zum Thema kann man zwischenzeitlich die Straße pflastern
  • Als Bachelor-Arbeit ok, aber nicht als Diplom
  • Ein Diplom ist doch nicht nur eine Quellenangabe von existenter Literatur
  • War gerade erst Thema im HBM

Also zurück auf Los und neu denken. Welche Forschungsfrage kann ich stellen? Wie finde ich heraus, ob diese Frage schon beantwortet wurde?

In meiner beruflichen Praxis habe ich gerade ein agiles Projekt scheitern gesehen, weil das Team mit der Selbststeuerung überfordert war. Diese Erkenntnisse und Beobachtungen würde ich gern verwenden, kann es aber aufgrund bestehender Schweigepflichtsvereinbarungen nicht nutzen.

Die Idee Tom DeMarco zu verwenden lässt mich aber auch nicht los. Seine Aussagen in 'der Termin' waren für mich, aus der Beobachterperspektive die Lösung der Probleme des Projekts. Es beginnt mit der richtigen Auswahl der Mitarbeiter. Es gibt zwei Typen: einmal die, die sich gern führen lassen und ein hyrarchisches Führungskonzept verlangen. Sie wollen keine Entscheidungen treffen und wollen keine Verantwortung. Und dann gibt es den Typus, den ich für mich als 'junge wilde' bezeichne. Sie wollen mehr, mehr an Verantwortung, mehr an Freiheit, mehr an Entscheidungen selbst treffen.

Die zweite Gruppe ist für agile Methoden geeignet. Aber ist die erste Gruppe, mit entsprechenden Anpassungen im Führungsverhalten auch geeignet?

paulaken

Seit einigen Tagen liegt nun mein Expose fertig auf dem Stick, das PDF ist erstellt. Immer wieder lese ich es durch und bin eigentlich recht zufrieden. Aber abschicken traue ich mich trotzdem nicht.

Im gesamten Studium an der Wings wurden Leistungsnachweise nur in Form von Klausuren erbracht. Ich habe keine Ahnung, ob ich wissenschaftlich arbeiten kann, ob mein Thema gut gewählt ist, ob ich die Methodik und Einordnung in den wissenschaftlichen Kontext gelungen ist, ...

Ich übe mich also weiter in Prokastination und beschäftige mich mit allem, nur nicht mit der Diplomarbeit.

Ich weiß nicht einmal, wovor ich wirklich Angst habe. Im schlimmsten Fall schickt mir der Dozent das Expose zurück und bittet um Überarbeitung.

paulaken

Ich lebe noch....

Nach ettlichen Monaten, man kann auch sagen, Jahren, bin ich nun wieder hier. Und ich bin immer noch am gleichen Standpunkt, wie vor zwei Jahren....

Aber nun eine Kurzfassung der zwei Jahre:

Anfang März begann ich eine Weiterbildung, die durch die Arge gefördert wurde, in Vollzeit. Das kostete Zeit und ich wollte sie auch unbedingt sehr gut abschließen, parallel dazu stand die Jobsuche ganz weit oben auf der ToDo-Liste.

Also reichte ich ein Urlaubssemester ein.

Am 1.8. startete ich in einen neuen Job, 300km vom ursprünglichen Wohnort entfernt. Also kam das nächste Urlaubssemester.

Am 1.1. startete ich dann intern in ein neues Projekt, sehr spannend, sehr lehrreich, aber eigentlich drei Nummern zu groß zu dem Zeitpunkt. Es brachte im Schnitt 70-80h/Woche, viele Erfahrungen, sehr viel persönliches Wachstum und endete dann, leider, zum 1.8.

3 Wochen Studienreise nach Tansania standen dann auf dem Plan, Urlaub ist anders, aber eine tolle und wohl, leider, einmalige Erfahrung. Wir haben uns verschiedene Hilfsprojekte angesehen, sind durch Bergdörfer gereist und haben wirklich im Land 'gelebt'. Tourismus war ein kurzer Besuch eines Nationalparks und ein Besuch am Nassersee. Den Rest der Zeit verbrachten wir in den Bergregionen.

Nach der Rückkehr startete ich in das neue Projekt. Es war von Anfang an klar, dass es nicht meins ist, diesmal drei Nummern zu tief und mir war auch von Anfang an klar, dass der PL und ich nicht zusammen passen, hierarchische Denk- und Arbeitsweise gegen kooperativ.

Auch war ich durch die letzten Monate immer noch sehr ausgelaugt, es war so vieles liegen geblieben und ich wollte mir auch erstmal neue Gedanken zur Diplomarbeit machen. Also beschloss ich ein weiteres Urlaubssemester einzulegen um dann mit einem Plan und ausgeruht starten zu können.

Dieses Urlaubssemester endet nun bald. Alles notwendige ist aufgearbeitet und der Stachel 'fehlende Abschlussarbeit' sitzt unheimlich tief.

 

Inzwischen lese ich viel zu meinem Grobthema, versuche mit Mindmaps und Stichwortlisten im BulletJournal einen roten Faden zu finden. Aber so richtig ging mir noch kein Licht auf. Das Thema steht grob, aber bisher konnte ich keinen Forschungsgegenstand identifizieren. Die möglichen Dozenten möchte ich aber auch erst mit dem fertigen Expose anschreiben. Ich drehe mich im Kreis und komme doch keinen Schritt vorwärts.

Dazu muss mir dringend eine Lösung einfallen.

Kann man die Aussagen eines Romanes zum Thema auf Gültigkeit überprüfen und so den Forschungsschwerpunkt setzen? Der Roman ist von Tom DeMarco und nennt sich 'Der Termin'.

paulaken

Lernlust und Schule

Im Kindergarten freute ich mich auf die Schule. Dann war ich in der ersten Klasse und die Realität (und die Wende) schlugen zu.

In der Grundschule war es noch ok. Ab der fünften Klasse war mein Fleiß verschwunden. Hausaufgaben habe ich morgens im Bus oder in der Pause vor der Stunde schnell aufs Blatt geschmiert. Gelesen, heimlich unter der Bank, habe ich schon vorher und das zuhören war dann auch schnell Geschichte.

Später stellte ich dann fest, dass es an meiner Schule problemlos möglich war zu Fehlen. Das habe ich dann doch irgendwann ausgenutzt und teilweise Fehlzeiten von 80% in einem Kurs erreicht. Das Abitur habe ich trotzdem ganz brauchbar bestanden, wiederholen musste ich nie. Meine Noten waren, abgesehen von Latein, auch im brauchbaren Rahmen.

Die Schulpflicht habe ich also, mehr oder weniger, abgesessen. Aber gern war ich nicht dort. Trotz entsprechend fehlendem Interesse galt ich als Streber. Später wurde mir dann vorgeworfen, dass ich zu viel Schwänzen würde.

Klassenkameraden oder Freunde waren also auch kein guter Grund um zur Schule zu gehen. Freunde konnte ich auch außerhalb treffen, dafür brauche ich nicht die Zeit zwischen den Pausen absitzen. So war damals mein Gedankengang.

Mein Problem war wohl hauptsächlich, dass vieles einfach zu oft wiederholt wurde. Was ich beim ersten Mal schon verstanden hatte, wurde noch ein zweites oder drittes Mal erklärt. Und wenn ich etwas verstanden hatte, habe ich auch keinen Sinn darin gesehen, das nun zehn mal zu üben.

Am schlimmsten habe ich meinen Geschichtsunterricht aus der Oberstufe in Erinnerung. Meine Lehrerin hatte deutlich weniger Ahnung als ich und hat eine Menge falsche Dinge erzählt. Anfangs habe ich noch diskutiert und versucht zu erklären, was eigentlich richtig ist. Aber das wollte weder die Lehrerin, noch die Klassenkameraden hören. Also blieb ich irgendwann weg und erschien nur zu den Klassenarbeiten. Auf diesen Kurs hatte ich 14 Punkte im Zeugnis bekommen.

Gelernt habe ich sicher einiges, aber Spaß gemacht hat mir das nicht. Ich wusste, es gibt eine Schulpflicht, also muss ich da durch. Und wirklich wichtige Dinge, wie Lernmethoden z.B., habe ich nie gelernt. Ich kann bis heute nicht auswendig lernen. Ein Überflieger war ich auch nie, das Konzept passte nur nicht zu mir.

Heute habe ich eine Tochter, inzwischen in der fünften Klasse. Sie hat einige Besonderheiten, ist aber recht clever. Trotzdem scheitert sie gerade an der Schule und wir bewegen uns gerade wieder auf den Schulfrust zu, den es schon in der Mitte der ersten Klasse gab. Dort konnte ich durch einen Klassenwechsel den Frust abbauen. Inzwischen sehe ich nicht viele Möglichkeiten, außer zu versuchen, dass sie auf dieser Schule bleiben darf. Aber ich weiß jetzt schon, dass sie wahrscheinlich nicht mehr gern zur Schule gehen wird.

Aber bei 30 Kindern in einer Klasse, gibt es einfach keine Möglichkeit um auch nur ansatzweise individuell zu handeln. Das wäre aber notwendig um mehr Schüler mit Spaß und Erfolg durch die Schule zu bringen.

Inzwischen lerne ich gern. Allein und individuell am besten. Ich möchte Lernen und Wissen dazu gewinnen, aber auch heute noch passt Gruppenunterricht nicht zu mir. Das merke ich auch momentan wieder. Ich besuche gerade eine Weiterbildung, die inhaltlich sehr spannend ist. Aber ich langweile mich oft. Der Vorteil ist nur, dass ich diese Weiterbildung von zu hause aus mache und es damit nicht auffällt, dass ich ca 80% des Kurses zwar zuhöre, aber parallel andere, auch kognitive Dinge, mache.

paulaken

Kurzsteno

Gestern habe ich meine letzte Klausur an der Wings geschrieben. Statistik im Drittversuch und entsprechend nervös war ich auch. Wärend der Klausur deutete der Dozent an, dass er die Noten heute schon online stellen möchte.

Das tat er auch und ich habe mit 1,7 bestanden.

Im schlechtesten Fall schließe ich nun das Studium mit 3,0 ab. Wenn ich die Diplomarbeit und das Kolloqium mit 1,3 abschließe, sogar mit 2,5 :lol:

Aber egal, morgen geht es wieder an das Expose. Heute trinke ich nur noch Sekt und genieße das 'scheinfrei'

paulaken

Gesammelter Liebster-Award

Ich finde alle Fragen sehr spannend, habe sie deshalb zusammen gefasst.

Stolluba

1. Warum Fernstudium?

Weil ich ein Kind habe, einen Job und bestimmte Ausgaben, die nicht zu ändern sind. Rein finanziell war das Fernstudium die einzige Möglichkeit um überhaupt zu studieren

2. Wie hast Du Dich über relevante Studiengänge informiert?

Erst habe ich wild gegoogelt. Dann bin ich hier auf der Website gelandet und habe dann hier alles gefunden, was ich gesucht habe.

An der PFH bin ich gelandet, weil ich die Berichte hier so spannend fand und mich das Thema interessiert.

3. Was war am Ende der Grund, warum Du Dich für "Deine" Hochschule entschieden hast?

Wings: ich schwankte zwischen Wings und Hagen, alle anderen waren mir zu teuer. Ausschlaggebend war dann, dass die Wings eine FH ist und ich dort das Diplom machen kann.

4. Ist Dein Arbeitgeber informiert, einverstanden, oder fördert er das Fernstudium sogar?

Mein Arbeitgeber war informiert, einverstanden war er auch, unterstützt hat er mich aber gar nicht, im Gegenteil.

5. Welche Nachteile am Prinzip Fernstudium siehst Du für Dich?

Immer sich selbst so zu organisieren, dass man am Ball bleibt.

6. Wenn Du Bachelor-Student bist: Ist ein Master schon geplant?

Wirtsdchaftsinformatik: ja, ich möchte diesmal einen Uni-Master machen, da ich doch gern irgendwann promovieren möchte. Bisher habe ich aber keinen passenden Master gefunden....

7. Welchen Abschluss wirst Du mit Deinem aktuellen Studium erreichen?

Ein Diplom (FH) in Wirtschaftsinformatik

8. Wie kamst Du auf die Idee des Blogs?

9. Was wünscht Du Dir fürs Studium im Jahr 2015?

Das Diplom abschließen und in den Bachelor gut starten.

Lernhilfentk

1. Wie waren Deine Erfahrungen zum Studienstart?

2. Gab es Schwierigkeiten beim Start? Wenn ja, wie hast Du sie überwunden?

3. Gab es Fächer, die eine besondere Herausforderung waren? Wie hast Du diese gemeistert?

4. Hat Dich Dein privates Umfeld unterstützt? Wenn ja, wie?

5. Was waren/sind Deine stärksten Eindrücke aus dem Studium?

6. Wie hast Du deinen Alltag organisiert? Was würdest im Rückblick anders machen?

7. Welche beruflichen Chancen sollten sich durch den Studiengang eröffnen?

8. Welche beruflichen Chancen haben sich tatsächlich eröffnet?

Snowchild

1. Wieviel (Arbeits-)Zeit wendest Du im Durchschnitt je Woche für das Fernstudium auf?

2. Welche Erfahrungen hast Du mit Gruppenarbeit gemacht? Bzw. gab es keine Gruppenarbeit? Selbstgewählte oder "zusammengewürfelte" Gruppen?

3. Welche Vor- bzw. Nachteile siehst Du in dem Verfassen von Hausarbeiten vs. Klausurenschreiben? Wie sehen Deine persönlichen Vorlieben aus?

4. Was war (ca.) die längste und die kürzeste Wartezeit auf Noten in Deinem Fernstudium?

5. Verläuft das Fernstudium für Dich so, wie Du es Dir vorgestellt hast bzw. wie die Ankündigungen/Beschreibungen des Anbieters waren?

6. Wie motivierst Du Dich selbst, wenn es mal nicht so im Fernstudium läuft, wie Du es Dir vorstellst bzw. sich u.a. zeitlich oder thematisch Promleme ergeben?

7. Kennst Du die inhaltlichen Unterschiede Deines Fernstudienganges zum Präsenzstudiengang (sofern vorhanden) und empfindest Du Dein Fernstudium bzw. den Abschluss als einen "Abschluss zweiter Klasse"?

8. Was würdest Du grundsätzlich an einem Fernstudium Interessierten gerne mit auf den Weg geben? Was ist Deiner Meinung nach besonders beachtenswert?

Markus

1. Wann und wie hast du das erste Mal davon erfahren, dass es ein Fernstudium gibt?

2. Was ist für dich der größte Vorteil, sich mit einem Fernkurs/Fernstudiengang weiterzubilden?

3. ... und der größte Nachteil bzw. die größte Herausforderung?

4. Welchen Fernstudiengang würdest du dir wünschen, dass es ihn geben sollte?

5. Hast du dich durch das Fernstudium verändert?

6. Bereust du manchmal die Zeit, die du in deine Weiterbildung investierst?

7. Was ist in dir in deinem Leben jenseits des Fernstudiums wichtig?

8. Wie könnte Fernstudium-Infos.de für dich noch besser werden?

paulaken

Ich habe mal eine Übersicht aufgestellt, in welchem Semester ich wie viele Prüfungen absolviert habe:

September 2014 - 3 Prüfungen

Schwerpunktfach A WS 14/15 SS 2014 WS 12/13

Schwerpunktfach B WS 14/15 SS 2014 WS 12/13

Spezielles Wahlpflichtfach I WS 2014

SoSe 2014 - 10 Prüfungen

Spezielles Wahlpflichtfach II SS 2014

Kommunikationssysteme SS 2014

Anwendungsprogrammierung II SS 2014

Schwerpunktfach A WS 14/15 SS 2014 WS 12/13

Schwerpunktfach B WS 14/15 SS 2014 WS 12/13

Anwendungsprogrammierung II SS 2014

Organisationsentwicklung SS 2014

Systemprogrammierung SS 2014

Theoretische Informatik SS 2014, SS 2014

Finanzwirtschaft WS 2012, SS 2014

WS 13/14 - 3 Prüfungen

Künstliche Intelligenz WS 2012 WS 2013

Betriebssysteme WS 2013

Statistik WS 2013

WS 12/13 - 3 Prüfungen

Schwerpunktfach A WS 14/15 SS 2014 WS 12/13

Schwerpunktfach B WS 14/15 SS 2014 WS 12/13

Künstliche Intelligenz WS 2012 WS 2013

WS 12 - 5 Prüfungen

Operations Research WS 2012

Informationsmanagement WS 12

Datenbanken WS 2012

Symstementwurf und Softwaretechnik WS 2012

Finanzwirtschaft WS 2012, SS 2014

Volkswirtschaftslehre WS 2012

Buchführung und Bilanzierung WS 2012

SoSe 12 - 1 Prüfung

Semesterprojekt SS 2012

WS 11 - 6 Prüfungen

Absatzwirtschaft WS 2011

Betriebswirtschaftslehre WS 2011

Mathematik I WS 2011

Mathematik II WS 2011

Einführung Wirtschaftsinformatik WS 2011

Einführung Programmierung WS 2011

SoSe 11 - 4 Prüfungen

Informatikrecht SS 2011

Englisch SS 2011

Kosten- und Leistungsrechnung SS 2011

Produktions- und Materialwirtschaft SS 2011

Üblich wären vier Prüfungen pro Semester laut Studienverlauf. Man sieht deutlich, dass ich mit diesen vier Prüfungen angefangen habe und ab dem zweiten Semester immer mehr belegt habe, als vorgegeben.

Im Sommersemester 2012 gab es den ersten großen Einbruch mit nur einer Prüfung. Das hatte einige berufliche und private Gründe. Im Sommersemester 13 habe ich keine Prüfung abgelegt. Dort hatte ich ein Urlaubssemester, weil gar keine Zeit für das Studium bestand. Auch in den Wintersemestern davor und danach lag ich unter dem Schnitt, das lag auch wieder an der enormen Belastung in der Zeit. Ich habe also effektiv bisher nur 7 Semester studiert, wovon drei unter massiver Belastung standen. Eine Prüfung ist noch offen, die wird im Januar oder Februar erfolgen und muss die Diplomarbeit abgeben und das Kolloquium bestehen. Schön wäre es zwar, wenn ich das bis Ende Februar schaffen würde, aber das halte ich für nicht möglich. Also wird der Abschluss im laufe des Sommersemesters 2015 erreicht sein.

Aber wozu diese Auflistung? Ich hatte oft das Gefühl, dass mich das Studium an meine Grenzen und darüber hinaus brachte. Im Nachhinein lag es wohl wirklich teilweise nur an meiner Art zu studieren, teilweise auch an den letzten drei Jahren im Beruf und manch persönlicher Baustelle.

Beruflich war es klar, woran das liegt. 2013 war ich nur 6 Monate in Deutschland, den Rest des Jahres europaweit eingesetzt und Einsätze vor Ort sind keine 8h-Tage, sondern eher mindestens 12. In der restlichen Zeit hier vor Ort entstanden auch massiv Überstunden, die ich nie ausgleichen konnte.

Nur das Sommersemester 2014 war extrem anstrengend und dort lag es am Studium. Bei 10 Prüfungen aber auch kein Wunder. Eigentlich müsste man die drei Prüfungen aus dem September 2014 auch zum Sommersemester zählen.

Für Wirtschaftspsychologie plane ich nun also deutlich das Tempo zu drosseln. Ich werde in der 8-Semester Variante den Abschluss machen und lieber ein oder mehr Semester länger brauchen als mir wieder diese Belastung zuzumuten.

Schon im ersten Semester wird es wohl eng werden, von den beiden Klausuren werde ich erstmal nur eine schreiben. Je nachdem, wie es mit der Diplomarbeit bis dahin läuft auch beide im März. Statistik habe ich schon auf März geschoben, da mir der Termin im Dezember nicht passt.

paulaken

das neuste Telefonat mit der Wings

Gerade habe ich mit der Wings telefoniert, nachdem ich gestern per Mail die (falsche) Unbedenklichkeitsbescheinigung per Mail nach Wismar geschickt habe.

Um das Vordiplom zu erhalten, muss ich einen neuen Zulassungsantrag, eine beglaubigte Kopie des Abiturzeugnisses und eine beglaubigte Kopie meines Ausbildungszeugnisses einreichen. Da ich mir sicher bin, dass die beglaubigten Zeugnisse vorliegen, habe ich nachgefragt, ob diese erneut notwendig sind. Sie will sich meine Akte kommen lassen und sich dann noch einmal melden. Alternativ zum Ausbildungszeugnis reicht auch ein Nachweis über eine dreijährige Berufspraxis. Bei meinem aktuellen Arbeitgeber habe ich ein Zwischenzeugnis angefordert, das werde ich bis zum 9.12. erhalten (2 Jahre, 11 Monate). Außerdem habe ich das Arbeitszeugnis meiner Ausbildung (1,5 Jahre).

Damit komme ich um das Beglaubigen lassen herum und muss mich darum nicht kümmern.

Zum nächsten Sommersemester werde ich dann als Haupthörer eingeschrieben und bekomme die entsprechenden Zeugnisse dann zeitnah zugeschickt.

paulaken

Planung Nummer 4

Für das Studium ist in den letzten Tagen nichts passiert.

Gestern reihte sich ein Termin an den anderen.

Heute habe ich erneut mit der Hochschule telefoniert, an der ich mal studierte. Es fehlt immer noch die Unbedenklichkeitsbescheinigung. Ich soll in 14 Tagen noch einmal anrufen und sie kann mir nicht versprechen, dass sie an die Daten rankommen wird.

Deswegen habe ich eine Mail an den AStA und den Direktor der Hochschule geschrieben und beide Stellen um Hilfe gebeten. Ich hoffe, dieses Problem lässt sich zeitnah klären.

Zu meinem Expose habe ich noch keine Rückmeldung erhalten. Die Statistik-Veranstaltung gestern habe ich nicht geschafft.

Für Statistik an der PFH fehlen mir also noch zwei Online-Veranstaltungen und die Präsenzveranstaltung. Für Statistik an der Wings fehlt mir noch der Teil über multivariate Datenanalyse. Für die Diplomarbeit fehlt mir noch alles.

Parallel dazu muss ich noch ein Vorstellungsgespräch vorbereiten.

Ich weiß gerade überhaupt nicht, wo ich weitermachen kann und frage mich auch, ob es überhaupt lohnt. Ohne diese Bescheinigung werde ich das Studium nicht abschließen können...

paulaken

Warum nun einen Bachelor?

Mich würde interessieren, wieso du dich bei der PFH für den Bachelor entschieden hast. Dort wird doch auch ein Master in "Angewandter Psychologie für die Wirtschaft" angeboten, dessen Zugangsbedingungen du mit deinem Diplom doch auch erfüllen müsstest. Zudem sind hier die Studiendauer kürzer und die Gebühren geringer. Welche Vorteile siehst du denn im Bachelor, wenn ich fragen darf?

Diesen Kommentar habe ich bewußt nicht als Kommentar beantwortet, sondern für einen eigenen Blogeintrag offen gelassen. Die Antwort wird etwas länger. ;)

Gegen Angewandte Psychologie sprach für mich

- die Kosten, 480€ im Monat sind einfach zu viel, auch wenn es durch die kürzere Studiendauer insgesamt weniger sind.

- es ist ein generalistischer Master mit einem Umfang von 3 Semesters. Auch die Pflicht- und Wahlpflichtmodule sprachen mich nicht wirklich an:

  • Markt- und Werbepsychologie: ich mag Marketing einfach nicht
  • Arbeitspsychologie: das interessiert mich schon
  • Einführung in die BWL und VWL: danke, hatte ich inzwischen oft genug
  • Organisations- und Prozessmanagement: interessiert mich
  • Organisationspsychologie: auch interessant
  • Organisationsdiagnostik: nicht mein Ding

Bei den möglichen Schwerpunkten gab es keinen, der mich wirklich ansprach. Mit Führung oder Konfliktmanagement könnte ich mich zwar anfreunden, aber so richtig war es nicht das wahre.

Außerdem hatte ich die Befürchtung, da es nur ein 60cp-Master ist, dass die Inhalte doch eher oberflächlich bleiben würden. Es ist eine Einführung in die Entsprechenden Bereiche, aber wie sehr kann man bei 60cp in die Tiefe gehen?

Gegen den Bachelor in Wirtschaftspsychologie sprach, dass es ein zweiter Grundständiger Abschluß ist, es werden wieder vier Jahre sein, die das Studium dauert und rein auf den Lebenslauf bezogen wirkt es nicht überzeugend, dass ich noch einen Bachelor mache, wenn ich schon ein Diplom (fast) habe.

Auf der anderen Seite habe ich in den letzten Wochen und Monaten gemerkt, dass ich aus dem reinen Softwareentwickeln raus möchte. Ich bin ein mittelmäßiger bis schlechter Programmierer, ich bin aber gut darin Konzepte zu entwickeln, mit dem Kunden zu besprechen, was er überhaupt möchte und die Kollegen dazu anzuleiten, dass sie einen weiteren Blick entwickeln, sie also nicht nur auf die eigene Aufgabe schauen, sondern auf das Zielsystem als ganzes.

Und genau diese Stärken möchte ich weiter ausbauen. Bisher fand meine Kommunikation im beruflichen Umfeld rein intuitiv ab, ohne zu Wissen oder zu verstehen, wie berufliche Kommunikation funktioniert.

Ob dieser Weg funktionieren wird, weiß ich nicht. Ich sehe es auch momentan eher als Hobbieprojekt an mit der Hoffnung, vielleicht diese Investition doch nutzen zu können. Die Chancen schätze ich aber als eher pessimistisch ein.

Sicher ist aber, dass ich dieses mal anders an das Studium herangehen werde. Aber dazu gibt es einen eigenen Eintrag ;)

paulaken

Planung Nummer 3

ToDo für gestern war:

Termine kontrollieren und in den Kalender eintragen

Expose überarbeiten und an den Dozenten schicken

dazu waren noch zwei Telefonate von Montag offen

Geschafft habe ich eben ein Telefonat. Ich wollte nicht schon wieder schreiben, dass ich beide nicht erledigt habe. Beide Telefonate sind nicht schlimm, es geht nur um Terminvereinbarungen. Aber ich telefoniere extrem ungern und drücke mich vermutlich deshalb so davor.

Meine Termine sind auch soweit kontrolliert und im Kalender eingetragen.

Das Expose habe ich noch ein drittes mal überarbeitet und dann gestern noch abgeschickt. Nun muss ich auf die Reaktion des Dozenten warten.

Zusätzliche habe ich:

2 Kapitel in einem Buch zu Dienstleistungen gelesen und das wichtigste markiert

die EA für Statistik 1 an der PFH beendet

mit der EA für Statistik 2 an der PFH angefangen

zur Entspannung die EA für Einführung in die BWL und VWL geschrieben.

Wenn ich dies so aufgeschrieben sehe, war es eigentlich recht viel, was ich gestern geschafft habe. Gefühlt war es aber immer zu wenig. In dem Buch für die Diplomarbeit habe ich irgendwann nur noch Sterne gesehen und nichts mehr verstanden, aber gut Dienstleistungstypologien sind nicht gerade ein sehr eingängiges Thema. In Citavi ist aber noch nicht ein Zitat erfasst.

In Statistik bin ich gestern auch recht weit gekommen, aber bei der Bearbeitung der Einsendeaufgabe habe ich gemerkt, dass ich ganze Aufgaben gar nicht verstehe. Ich muss also einen Schritt zurück gehen und das Skript erneut lesen.

Außerdem schwimme ich gerade ziemlich mit meiner weiteren Planung. Fange ich nun an die Diplomarbeit zu schreiben, auch wenn ich noch kein Feedback zum Expose habe? Es kann passieren, dass dann die ganze Arbeit umsonst war, weil das Expose nicht umsetzbar ist.

In Statistik hänge ich, weil ich den Eindruck habe, dass ich nicht einmal die Grundlagen verstehe....

Womit mache ich also heute weiter?

paulaken

Planung Nummer 2

Planung für gestern:

- 2 Anrufe erledigen - war wohl nichts

- Expose weiter schreiben (Ziel: 1 weitere Seite) - thematisch ist die Eingrenzung des Themas nun an der Reihe - das Expose ist in der Grobversion fertig

- EA für Statistik beenden - nicht erledigt.

Gestern Abend fiel mir auf, dass die 4. Statistik Veranstaltung der PFH erst nächsten Dienstag stattfindet und nicht heute. Also werde ich heute meine Termine kontrollieren und in den Kalender eintragen. Irgendwie habe ich den Eindruck, dass da der ein oder andere falsch eingetragen sein könnte.

Das Expose ist gestern noch fertig geworden. Es ist nicht wirklich gut und eher kurz ( 2 Seiten Text, 2 Seiten Gliederung, 2 Seiten Literatur). Das möchte ich heute überarbeiten und an den Dozenten schicken.

Im Telefonat meinte der Dozent, dass das Expose nicht fertig sein muss, sondern erstmal nur als Diskussionsgrundlage dient. Aber ich mag auch nichts übermäßig schlechtes abgeben, schließlich soll er ja meine Diplomarbeit korrigieren. Da wäre es vermutlich nicht sehr sinnvoll, wenn er schon vorher einen negativen Eindruck von mir hat.

Oder mache ich mir da zu viele Gedanken?

paulaken

Am Samstag war das Propädeutikum zu Statistik an der Wings. Es ist freiwillig, dauert vier Stunden und kostet 50€ extra. Bisher habe ich an keiner dieser Veranstaltungen teilgenommen, auch wenn einige davon angeboten werden. Ich fand es bisher nicht notwendig, weil ich auch ohne eine zusätzliche Veranstaltung gut mit dem Stoff zurecht kam.

Außerdem gibt es ja auch immer am Tag der Prüfung noch ein ausführliches und kostenloses Seminar. Bei Statistik sind dies aber nur 2h und das reicht nicht um den ganzen Stoff zu besprechen.

Los ging es um genau 9Uhr, als Software wurde Adobe Connect verwendet. Ich hatte zwar leichte technische Probleme (bin zweimal rausgeflogen), aber das war nicht wirklich störend. Den Mitschnitt der gesamten Veranstaltung kann man demnächst auch herunter laden.

Thematisch wurden die Grundlagen (Begriffe, Skalen etc) und die univariate Datenanalyse besprochen. Es gab ein paar Folien, die die Möglichkeiten der Berechnung und unter welchen Bedingungen sie möglich sind, sehr gut zusammen gefasst haben. Die Dozentin ging auch immer wieder auf Fragen ein, die im Chat gestellt werden konnte, gab Aufgaben und rechnete Beispiele vor. Dabei lag der Schwerpunkt nicht auf der Anwendung der Formel, sondern auf dem Verständnis der Berechnung.

Insgesamt war die Veranstaltung sehr hilfreich und das Geld sicher wert. Aber 4h mit zwei kurzen Pausen (einmal 10min, einmal 5min) sind deutlich zu lang. Ich hatte irgendwann Schwierigkeiten noch folgen zu können.

Im letzten Eintrag schrieb ich:

Also stehen bis Montag abend auf der Liste:

- Blogeintrag zum Propädeutikum heute (das erste, was ich mir zusätzlich an der Wings gegönnt habe) - erledigt

- Studienbriefe 5 und 6 der PFH lesen - nicht einmal angefangen

- Mindmap zur Diplomarbeit anhand meiner Literatur erstellen um ein Thema zu finden - Mindmap habe ich recht schnell abgebrochen, weil sie mir nicht das brachte, was ich mir erhoffte. Das Thema habe ich nun aber grob festgelegt, meine Literatur in Citavi erfasst (40 Bücher, ich liebe die ISBN-Erfassung) und die erste Seite vom Expose steht inzwischen auch. Ich bin sogar relativ zufrieden mit dem Text.

Zusätzlich habe ich die Einsendeaufgabe für das erste Skript von Statistik der PFH angefangen zu bearbeiten und zu 2/3 ca fertig.

Planung für heute:

- 2 Anrufe erledigen

- Expose weiter schreiben (Ziel: 1 weitere Seite) - thematisch ist die Eingrenzung des Themas nun an der Reihe

- EA für Statistik beenden

paulaken

Planung Nummer 1

Ich möchte momentan ja täglich berichten, wie ich, trotz zu viel Freizeit, die Diplomarbeit nun doch angehe. Parallel soll die Vorbereitung für die letzte Klausur laufen.

Dazu bearbeite ich die Skripte der Wings und der PFH parallel. Was im Skript der Wings, meiner Meinung nach fehlt, sind die weiterführenden Erläuterungen, dafür kommen die Berechnungen im Skript der PFH etwas zu kurz.

Heute habe ich an einem Propädeutikum an der Wings teilgenommen. Am Dienstag Vormittag ist der vierte Termin der PFH. Den ersten Teil habe ich verpasst, den zweiten und dritten habe ich erledigt. Am 29.11. ist die Präsenzveranstaltung der PFH. Daran werde ich, vermutlich, teilnehmen.

Also stehen bis Montag abend auf der Liste:

- Blogeintrag zum Propädeutikum heute (das erste, was ich mir zusätzlich an der Wings gegönnt habe)

- Studienbriefe 5 und 6 der PFH lesen

- Mindmap zur Diplomarbeit anhand meiner Literatur erstellen um ein Thema zu finden

Zeit habe ich eigentlich Montags bis Freitags von 7:30 bis 14:30, am Wochenende eher nur sehr kurze Blöcke, ohne fest planbare Zeiten. Ich denke, dass ich die beiden Skripte nicht schaffen werde, die Priorität liegt erstmal auf der Mindmap.

Das Kind und der Mann sind aufgrund der Veranstaltung shoppen geschickt wurden, solange sie noch unterwegs sind, werde ich erstmal meine Literatur zusammen suchen und bereit legen. Wenn dann noch Zeit ist, fange ich an die Inhaltsverzeichnisse zu sichten und daraus ein Mindmap zu erstellen.

paulaken

Die Zeit vergeht....

Demnächst ist mein langer Frei-Block wieder vorbei und ich habe bisher nicht wirklich etwas geschafft. Im Skript von Statistik bin ich auf Seite 69/107 und habe bisher zur zusammen gefasst. Karteikarten und Übungsaufgaben fehlen noch vollständig. Morgen früh ist ein Online-Seminar zu Statistik. Dafür bin ich angemeldet und werde auch teilnehmen. Die Klausur ist Anfang Februar. Für heute steht noch auf dem Plan, dass ich das Skript zumindest vollständig gelesen habe, damit ich morgen besser folgen kann. Im Zweifel kann ich mir die Veranstaltung aber auch herunter laden und später immer wieder ansehen. Davon werde ich sicher Gebrauch machen.

Das Expose für meine Diplomarbeit ist immer noch sehr übersichtlich und besteht nur aus einem einzigen, schlechten Satz...

Da muss dringend mehr passieren in den letzten Tagen. Ich werde versuchen mir täglich Aufgaben zu geben und die hier zu veröffentlichen. Vermutlich brauche ich den sozialen Druck um wirklich etwas zu tun.

Erstaunlich finde ich, dass ich deutlich mehr in Zeiten geschafft habe, wo ich beruflich sehr stark eingebunden war. Vermutlich war durch den permanenten Zeitmangel der Druck groß genug...

paulaken

die Verwaltung an staatlichen Hochschulen

Vor ein paar Tagen habe ich in Wismar angefragt, wann ich mein Vordiplomszeugnis erhalten werde. Dort bekam ich die Aussage, dass ich eine Unbedenklichkeitsbescheinigung meiner früheren Hochschule benötige. Gut, ich habe schon einmal Wirtschaftsinformatik studiert und muss nun nachweisen, dass ich den endgültigen Prüfungsanspruch nicht verwirkt habe. Soweit ist es für mich nachvollziehbar.

Heute rief ich also deshalb in meiner früheren Hochschule an. Zuerst wurde ich dreimal freundlich weiter verbunden, bis ich bei der richtigen Person gelandet bin. Diese sagte mir dann, dass sie keinen Zugriff mehr auf die Software hat, die benutzt wurde, als ich dort studierte und verwies mich weiter an den Dekan mit dem Hinweis, dass dieser telefonisch schwer zu erreichen ist und ich deshalb lieber eine Mail schreiben soll. Dies ist erledigt und ich warte nun auf eine Rückmeldung.

Es ist 10 Jahre her, dass ich diese Hochschule verlassen habe. Ich hoffe nur, dass ich diese Bescheinigung bekommen werde, da ich sonst das Studium in Wismar nicht abschließen kann, auch wenn ich alle Prüfungen erfolgreich abgelegt habe. Ich bekomme ohne diese Bescheinigung weder ein Vordiploms-, noch ein Diplomzeugnis.

paulaken

Seit meinem Urlaub Mitte Oktober wollte ich eigentlich am Expose schreiben. Bisher habe ich keine Zeile zu Papier gebracht.

Ich habe folgendes Dokument vom Dozenten vorliegen:

Hinweise zum Aufbau des Exposé:

1. Thema der Arbeit

Themenformulierung

Motivation und Ausgangssituation

2. Zielsetzung und Abgrenzung

Die Zielsetzung ist eine Verfeinerung des Themas.

Was ist der Untersuchungsgegenstand und wie ist er abgegrenzt?

Welche Ergebnisse und Erkenntnisgewinne werden mit der Diplomarbeit angestrebt?

3. Theoretisch-methodische Grundlagen

Einordnung der Zielsetzung in den Gegenstandsbereich der Wirtschaftsinformatik;

Welche Teildisziplinen der Wirtschaftsinformatik sollen genutzt werden, um die Ziel-setzung der Diplomarbeit zu erreichen?

4. Aufbau der Arbeit (Gliederung)

Mindestens 2 Gliederungsebenen

5. Literatur

Damit ist eigentlich klar, was zu tun ist, aber mir fällt nichts ein. Ich suche immer noch nach einem genauen Thema, ich weiß nur, dass ich über Qualitätsmanagement nach DIN ISO 9001:2008 und ITIL schreiben will, aber mein konkretes Thema, was ich ursprünglich bearbeiten wollte, klappt nicht mehr, weil mein Arbeitgeber nicht zustimmt.

Langsam wird es eng, ich wollte eigentlich bis Ende Dezember die Diplomarbeit fertig haben. Davon kann ich mich inzwischen verabschieden.

Was nun?

paulaken

das Diplom, es kommt näher...

Morgen 11Uhr ist ein Telefontermin mit einem Dozenten, der meine Diplomarbeit betreuen soll. Zur Vorbereitung habe ich die letzten Tage zwei thematisch passende Skripte aus Hagen gelesen, sowie zwei Fachbücher. Eigentlich wollte ich mir jetzt Notizen für das Gesprach machen um dann konkret ein Thema eingrenzen zu können. Aber ich stehe total im Wald. Ich habe keine Ahnung, wie ich mein Ziel (den Betreuer fest machen und das Thema festlegen) erreichen kann und was dafür notwendig ist. Parallel dazu ist mein Plan meine berufliche Tätigkeit zu verwenden gescheitert. Ich arbeite ja in Bereich Kundenservice und wollte über Qualitätsmanagement im Dienstleistubgsbereich schreiben und dafür meine Erfahrungen aus meinem Beruf verwenden. Die Zustimmung meines Arbeitgebers bekomme ich jedoch nicht...

paulaken

erste Frust an der PFH

Heute kamen die Zugangsdaten für den internen Bereich. Die Einsendeaufgaben kann ich als PDF herunter laden, die Studienbriefe sind aber als E-Book hinterlegt. Auf dem Smartphone und Tablet kann ich die Briefe nicht öffnen, da die Menüfuhrung sich nicht öffnen lässt. Über den direkten Link kann ich auch nicht gehen, weil dort nur die Meldung kommt, dass der Zugriff per mobilen Geräten nicht möglich ist. Besonders schön dabei: heute geht es bis Montag nach Berlin und ab Mittwoch in den Strandurlaub. Gern hatte ich die Studienbriefe auf dem Tablet mitgenommen.

paulaken

Nachlese letztes Semester

Ich warte zwar noch auf zwei Ergebnisse, aber die werden wohl noch einige Tage dauern, die Prüfungen sind auch erst knapp vier Wochen her.

Das Semester war anstrengend, da es insgesamt etwas mehr als zwei Semester in einem war, aber irgendwie hat es funktioniert.

Das Vordiplom ist nun fertig und ich warte nur noch auf das Zeugnis. Mal sehen, wie lange das dauern wird. Am 26.07. bekam ich das letzte Ergebnis, seitdem warte ich. Gerade habe ich angerufen und nachgefragt, wie lange es noch dauern wird. Meine Anfrage wird nun an das Prüfungsamt weiter geleitet und ich bekomme dann von dort eine entsprechende Aussage. Mal schauen, wie lange dies noch dauern wird.

Zufrieden bin ich mit meinen Leistungen nicht wirklich, es war deutlich mehr möglich, aber aufgrund der Zeit, die ich investiert habe, sind die Ergebnisse bisher fair und realistisch.

Empfehlen würde ich dieses Vorgehen aber nicht, es war anstrengend und kräfteraubend, es war stressig und Phasenweise doch zu viel.

Nächstes Semester ist nur noch Statistik und die Diplomarbeit offen. Da ich nun die nächsten drei Monate viel Zeit haben werde, halte ich es auch für realistisch die beiden Leistungen noch bis zum Februar zu erbringen.

Gerade habe ich einen zweiten Dozenten angeschrieben und gefragt, ob er meine Diplomarbeit betreuen möchte. Einen anderen hatte ich vor Wochen schon angeschrieben, aber nie eine Antwort erhalten. Wenn der aktuelle Dozent nun auch nicht antwortet, muss ich mich wohl an das Telefon hängen und nachfragen, was ich dann tun kann. Mein Thema wird der Bereich Qualitätsmanagement werden. Eine Eingrenzung habe ich schon im Kopf, aber bisher nicht abgesprochen.

Die erste Literatur liegt aber schon bereit und werde ich nun bearbeiten. Eventuell schiebe ich noch eine Fallstudie für SAP ein um das entsprechende Zertifikat zu erhalten. Da muss ich aber noch klären, wie lange ich dafür Zeit habe.

Parallel dazu habe ich mich für den Bachelorstudiengang Wirtschaftspsychologie an der PFH eingeschrieben, bzw bin ich noch dabei. Der Plan ist, dass ich dieses Semester mit den Unterlagen von beiden Hochschulen ich mich auf die Statistikprüfung an beiden Hochschulen vorbereite. Ich erhoffe mir gute Synergieeffekte um diese Prüfung auch abschließen zu können. Aber erst, wenn das Diplom fertig ist, werde ich mich mit der Wirtschaftspsychologie näher beschäftigen.

paulaken

Neandertaler-Modus

In diesem befinde ich mich gerade jeden Abend. Dieser Begriff wurde gerade in meinem Umfeld geprägt und beschreibt, wie man sinnlos jeden Abend auf der Couch hockt, irgendeinen Mist im Fernsehen anschaut, und dabei nur nicht denken, nicht bewegen und erst recht keine Entscheidungen treffen.

Aber genau das brauche ich gerade, auch wenn die gesunde Ernährung, der Haushalt, das Studium und die tausenden anderen Pflichten gerade leiden.

Die Präsenz und auch die Prüfung am Samstag waren richtig gut, ich denke, dass ich bestanden habe. Aber es interessiert mich gerade auch nicht wirklich.

Im Job brennt die Luft, Monatsabschluss, Urlaubsvertretung und nebenbei stand unser Materiallager im Keller unter Wasser. Elektronik mag das nicht. Dafür gingen auch noch einige Stunden drauf.

Aber es ist gerade OK so, mehr geht gerade einfach nicht. Alles andere muss erstmal warten.

paulaken

Die Luft ist raus...

Irgendwie schleppe ich mich gerade durch die Vorbereitung für die nächste Prüfung morgen. Ich habe keine Energie mehr, die Akkus sind leer, ich schlafe schlecht und viel zu wenig. Tausend Dinge beschäftigen mich vor dem Einschlafen, dass ich dann Stunden wach liege. Heute morgen klingelte dann 3h nach dem Einschlafen der Wecker.

Aber was solls, heute nach Frankfurt und hoffen, dass ich im Hotel früh schlafen kann, dann morgen das Seminar und die Prüfung. Anschließend steht erstmal keine weitere Prüfung bis Anfang September auf dem Plan. Das Ende ist absehbar...

Gerade wurde ich gefragt, ob ich anschließend noch einen Master machen möchte. Mein einziger Gedanke: oh Gott, blos nicht.

Selbst über die 1,7 in TI habe ich mich nicht gefreut...

paulaken

Bestanden!!

Heute morgen habe ich die Mail vom Dozenten von TI gelesen, ich muss mir keine Sorgen machen und ' So eine Prüfung würde ich gerne öfters sehen!'

Heute abend geht es auf das Deichbrand-Festival und das Bier steht schon kalt :lol:

paulaken

Präsenz und Prüfung TI

Am Samstag war es also soweit. Erst 6h Seminar, dann 2h Prüfung.

Der Dozent war super, hat alles wichtige nochmal erklärt, jede Menge Übungsaufgaben durchgesprochen und ging auf jede Frage ein, so blöd sie auch war. ;)

Ich habe viel dazu gefragt, wie sich die Punktevergabe zusammen setzt, worauf gibt es Punkte, was ist wichtig, was muss auf jeden Fall dastehen, ...

Nach dem Seminar hatte ich das Gefühl, dass ich das meiste richtig verstanden habe, nur die Kellerautomaten nicht. Darf der Automat nun mehrfach in den Keller schreiben/aus dem Keller lesen bei einem Schritt oder nicht? Laut Script (in einem Halbsatz als Beispiel drin) und laut Dozent ja, laut meiner anderen Literatur nicht.

Das hat mich wieder etwas verunsichert.

Aber ich hatte Glück, in der Klausur kam kein Kellerautomat dran.

Das erste war eine Logikaufgabe (Tick, Trick und Track haben eine Scheibe zerstört, wer war es?) Die müsste nicht ganz falsch sein, da ich ein eindeutiges Ergebnis rausbekommen habe (genau einer war es, die anderen beiden nicht).

Bei der nächsten Aufgabe war ein Automat gezeichnet, wir sollten entscheiden, ob es ein DEA/NEA ist und begründen, außerdem die reguläre Sprache des Automaten aufschreiben. Ging soweit auch, aber da bin ich mir etwas unsicher, ob es stimmt. Der Automatentyp ist eindeutig, die Sprache fand ich schwieriger.

Dann sollten wir zwei Beispiele für Komplexitätsklassen nennen und zeigen, wie man diese berechnet.

In einer anderen Aufgabe sollte eine Touringmaschine zu einer gegebenen Aufgabe gezeichnet werden (wenn drei a aufeinander folgen, schreibe ein n auf das Band, sonst ein Band. Nach dem Durchlauf soll nur das j/n auf dem Band stehen und der Schreib-/Lesekopf auf dem letzten Zeichen stehen)

Die letzten beiden Aufgaben waren ein gegebener regulärer Ausdruck und daraus sollten wir eine Grammatik bilden, sowie ein paar Mengenoperationen.

Insgesamt war die Klausur fair und gut machbar. Eigentlich bin ich mir auch sicher, dass ich bei jeder Aufgabe die richtige Lösung habe, wobei sicher einige Punkte für die Notation/Schusselfehler verloren gehen.

Aber ich bin extrem unsicher, ob es wirklich gereicht hat. Vielleicht liege ich ja auch in meiner Einschätzung ziemlich daneben?

Ich habe gerade den Dozenten angeschrieben und gefragt, ob er mir vorab eine Tendenz geben kann, ob ich bestanden habe oder nicht.

Darüber habe ich lange nachgedacht, ob das wirklich eine gute Idee ist, aber nun ist die Mail raus.

Hättet ihr nachgefragt?

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