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paulaken

Mein Freund das Exposé und ich

Heute war das erneute Telefonat mit dem Dozenten. Er war deutlich zufriedener und kritisierte nur drei kleinere Dinge. Unter anderem, dass der Titel nicht so recht zum Inhalt passt. Aber das stimmt, mit dem Titel war ich auch noch nie zufrieden.

Dieses mal war das Telefonat auch deutlich entspannter und ich konnte auch meine Fragen und Anregungen einbringen. Es war ein rundweg positives Gespräch. Ich danke euch allen für das Daumen drücken.

Spätestens am Wochenende werde ich die Anregungen umsetzen und anschließend die Anmeldung fertig machen. Ich freue mich drauf.

Auch privat tut sich gerade einiges. Vielleicht kann ich demnächst meine berufliche Situation lösen und parallel ein Haus kaufen. Wir werden sehen. Aber erstmal ist die oberste Priorität die Diplomarbeit.

paulaken

Vielen Dank für die Kommentare meines letzten Eintrages.

Ich werde sie nun einfach hier beantworten :)

 

@Sheldon darüber habe ich auch nachgedacht. Ich habe es auch nur verworfen, weil ich nicht aufgeben möchte. Das Thema interessiert mich sehr und ich will einfach nicht riskieren, dass ich bei einem Wechsel auch das Thema wechseln müsste.

 

@polli_on_the_go zotero finde ich super, aber die Limitierung von Google Scholar nervt unheimlich. Jabref stürzt bei mir immer ab, wenn ich pdfs einfügen möchte, auch wenn es nur ein einzelnes Dokument ist. Das macht bei rund 800 Dokumenten keinen Spaß.

Gelandet bin ich inzwischen bei Mendeley. Nun muss ich nur noch rund 100 Dokumente manuell nachbearbeiten.

 

@Markus Jung so richtig weiß ich noch nicht, was er eigentlich erwartet. Aber zumindest die Kritikpunkte kann ich inzwischen besser nachvollziehen.

 

@kurban Danke für das Daumen drücken. Den Sinn verstehe ich auch gut. Auch wenn ich das Thema komplett im Kopf habe, muss ich auch das Exposé so formulieren, dass es deutlich wird, worauf ich hinaus will. Ich übe mich in Gelassenheit und versuche es weiter. Aufgeben gilt nicht.

 

Nach dem, doch sehr frustrierendem Telefonat habe ich das verlängerte Osterwochenende damit zugebracht das Exposé erneut zu überarbeiten. Es war nicht nur ein überarbeiten, sondern ein komplettes neu schreiben.

Da ich selbst überhaupt nicht mehr weiter kam, habe ich zuerst bei meiner Mutter das Exposé gegen den Babyneffen getauscht. Ich habe den Gnom bespielt, sie hat gelesen. Das brachte mich unheimlich runter. Ich habe bisher kein Baby erlebt, was so in sich ruhend und zufrieden ist. Man setzt ihn irgendwo hin, er spielt fröhlich brabbelnd vor sich hin und wenn man mit ihm Faxen macht, gluckst er nur so vor lachen. Und auch wenn meine eigenen Erfahrungen in dem Bereich doch schon deutlich mehr als 10 Jahre zurück liegen, Windeln wechseln, füttern und in den Schlaf schaukeln verlernt man scheinbar wirklich nicht :)

Anschließend gab es dann die Kritik zum Exoposé. Mama hat es nicht verstanden, was mein Ziel ist. Gut, da war sie sich mit dem Dozenten ja einig. Wir haben dann geredet und diskutiert, ich habe meine Gedanken erklärt und bin wieder nach hause gefahren. Dort habe ich dann geschrieben. Am nächsten Tag dann der gleiche Ablauf. Babyneffen gegen neuen Entwurf, anschließend diskutiert und überarbeitet. 

Am Dienstag morgen ging dann eine komplett neues Exposé an den Dozenten. Gerade schrieb er eine Email, dass er am Mittwoch mit mir telefonieren möchte.

Ich hoffe einfach, dass das Gespräch anders verläuft und er zufriedener ist.

Ich bin es auf jeden Fall, zufriedener mit dem Exposé. Aber beurteilen kann ich es nicht wirklich.

paulaken

Achtung Frust- und Jammerpost

Heute Mittag war das Telephonat mit meinem Betreuer. Das Exposé werde ich nun ein drittes mal komplett neu schreiben. Er schickte mir heute ein Dokument, mit dem Aufbau, wie er das Exposé gern hätte. Es unterscheidet sich zu 90% von der Vorlage, die ich bisher vom Prüfungsamt und dem ehemaligen Studiengangsleiter hatte. 

Auch war ein Hauptkritikpunkt, dass er nicht nachvollziehen kann, was das Ziel meiner Arbeit sein wird.

Da ich kaum zu Wort kam, konnte ich an dem Punkt nicht ansetzen und gezielt darüber diskutieren. Ich ärgere mich über mich selbst.

 

Dazu habe ich den ganzen Abend damit verbracht mich mit Mendeley zu beschäftigen. Citavi hat eine, für mich wesentliche, Schwäche, nämlich das manuelle Eingeben von Fachartikeln in die Literaturverwaltung.

Mendeley ist da zwar deutlich besser, aber der Export der bereits erfassten Zitate funktioniert nicht wirklich. Das sind über 100 inzwischen und meine Motivation ist begrenzt diese alle manuell zu übertragen.

 

Ich gehe jetzt ins Bett, schaue noch einen Film und hoffe, dass ich morgen voller Motivation weitermachen kann.

paulaken

Für morgen hat der Dozent einen Telefontermin vorgeschlagen. Und seitdem steigt die Panik stetig an. In meinem Kopfkino laufen die verschiedensten Filme. Möglichkeit 1: Er schlägt mir vor, doch lieber ein Jodeldiplom zu machen, aber ich soll doch bitte die Finger von wissenschaftlichem Arbeiten lassen. Möglichkeit 2: Er winselt um Gnade und bittet mich einen anderen Betreuer zu suchen. Möglichkeit 3: Er zerreißt alles bisherige und schlägt ein anderes Thema vor. Möglichkeit 4... Ihr versteht schon.

Um dieser Panik entgegen zu wirken, kommt nun Egon Olsen ins Spiel. Wer die Olsenbande nicht kennt: https://de.wikipedia.org/wiki/Olsenbande

Eins der wohl häufigsten Zitate aus der Serie lautet:  "Ich habe einen Plan!".

Und genau das ist der Unterschied zu den letzten 8 Semestern. Dort habe ich einfach gemacht, ohne Plan und nur mit dem Ziel beim gewünschten Klausurtermin fit genug zu sein um die Klausur zu bestehen.

Aber das wird nun nicht mehr reichen.

Ich versuche es mit Scrum. Scrum ist ein agiles Vorgehen, es nutzt einen festen Zeitrahmen (genannt Sprint, in meinem Fall eine Woche), legt die Aufgaben fest, die in der Woche abgearbeitet werden müssen und visualisiert das ganze in einem Scrumboard. Wenn der Srint vorbei ist, wird dieser Sprint mit einem Review (einer vorführung der Ergebnisse) und einer Retrospektive (einem Rückblick, was gut gelaufen ist, was weniger und was man im nächsten Sprint anders machen möchte)

Wer sich mit Scrum auskennt, wird merken, dass dies eine sehr verkürzte und vereinfachte Darstellung ist. Aber für meine Zwecke reicht diese stark vereinfachte Vorgehensweise erst einmal aus.

Mein Scrumboard hängt direkt über meinem Schreibtisch. Für jedes Thema gibt es Klebezettel in einer Farbe, wo verschiedene Aufgaben drauf notiert sind. Grün ist hier die Diplomarbeit, gelb private Themen, orange SOL aus Wirtschaftspsychologie und rot ist Statistik.

Es gibt drei Bereiche auf dem Board: To Do, in Progress und Done.

Man wählt sich eine Aufgabe aus dem Backlog (dem Bereich To Do) und schiebt die Aufgabe in den Bereich 'In Progress'. Nach Fertigstellung wandert dieser Zettel dann in den Bereich 'Done'.

Für mich gilt dabei zusätzlich, dass die grünen Zettel Priorität 1 haben, erst wenn diese erledigt sind, kommen die gelben Zettel mit Prio 2 in Frage. Und Prio 3 sind dann rot und orange. Erst wenn ich also mein Wochenziel für die Diplomarbeit erreicht habe und die privaten Aufgaben abgearbeitet sind, kann ich mich mit den anderen Themen beschäftigen.

Ganz zufrieden bin ich noch nicht, es fehlt mir beispielsweise noch eine Idee, wie ich feste Termine einplanen kann.

So sieht das ganze dann aus:

board.jpg.11ce525016368ad184bfa94b10566f44.jpg

paulaken

Eigentlich wollte ich am Dienstag schon eine überarbeitete Version an meinen Dozenten schicken. Es liegt zwar noch eine Version bei ihm, aber nach vier Wochen des Wartens habe ich die Geduld verloren und wollte mich mit einer überarbeiteten Version wieder in Erinnerung rufen.

Ein Unterkapitel war noch in der Überarbeitung offen, zusätzlich wollte ich ein paar Formatierungen überprüfen.

Dienstag kam ich nicht dazu, nachdem mir Montag ein Marder vor dem Büro mein Auto zerlegte. Ich für die knapp 80km im Notlauf zurück und musste mir am Dienstag erst einmal eine Werkstatt in der Nähe mit Ersatzwagen suchen. So war der Tag schnell um und das Dokument noch nicht einmal geöffnet.

Gestern legte ich dann los. Aber ich fand keinen Ansatz, wälzte Bücher und fand eine gute Idee. Autor A zitierte Autor B. Also Autor B gesucht und dort nachgelesen. Dieser zitiere Autor C und die Suche begann von vorn. Autor C zitierte dann wieder Autor A. Super, vielen Dank.

Letztendlich habe ich beschlossen, dass ich aus Standardwerken direkt zitiere, ohne die Ursprungsquelle zu suchen. Es war nämlich jeweils kein Zitat, sondern eine Erwähnung eines Namens in Zusammenhang mit einer Theorie. 

Heute Nacht kam mir dann endlich die Idee, wie ich dieses Unterkapitel sinnvoll strukturieren kann. Geschrieben war es dann auch recht fix. Aber irgendwie hat Citavi den Zitationsstil geändert. Und außerdem hatte ich bei zitierte Abbildungen keine Legende angegeben. In Citavi war es dann auch recht schnell angepasst. Aber bereits eingefügte Zitate konnte ich nicht aktualisieren.

Also habe ich letztendlich alle Zitate gelöscht und erneut eingefügt, diesmal mit Legende und einem einheitlichen Zitationsstil. 

Und weil es so schön war, habe ich auch noch eine Weile damit gekämpft, dass Word die Seitenzahlen erst ab der dritten Seite beginnt, dort aber mit der Seite 1 anfängt.

Die Mail ist raus und das Warten beginnt erneut.

Ich hoffe nur, dass der Dozent sich schnell meldet, ich möchte die Arbeit endlich anmelden.

paulaken

Die Diplomarbeit und ich

Inzwischen liegt das Exposé in der dritten Überarbeitung beim Dozenten. Er meldete sich kurz zurück, dass ein Missverständnis nun geklärt ist und seitdem kam nichts mehr. Dies ist nun 12 Tage her und ich frage mich langsam, ob ich mal nachhaken sollte.

Ich könnte aber auch einen anderen Bereich des Exposés überarbeiten und so noch einmal nachfragen, ob es nun passt.

Nach der Anmeldung bleiben ganze drei Monate Bearbeitungszeit für mindestens 50 Seiten.

Ich finde diese Zeitplanung sehr eng und eigentlich kaum schaffbar.

Aktuell arbeite ich für zwei Projekte. Das erste ist sehr zeitkritisch und erfordert locker 40h/Woche. Das zweite soll ich nebenbei machen, mit ca 20h/Woche. Das ist allein rechtlich schon nicht zulässig und aktuell will ich auch wieder nicht mit 60+ Stunden in der Woche anfangen. 

Ich habe zwar abgesprochen, dass ich vier Tage die Woche für Projekt 1 und 1 Tag die Woche für Projekt 2 arbeiten werde, aber massiv Überstunden, die teilweise verfallen, baue ich trotzdem auf. Eine Änderung ist bis Jahresende nicht absehbar, da es keinen Ersatz für mich gibt. 

Resturlaub aus 2016 habe ich auch noch und keine Möglichkeit Überstunden oder Urlaub zum Schreiben zu nutzen, da es beide Projekte nicht hergeben. 

Ich frage mich, wie das überhaupt funktionieren soll. Selbst ohne Diplomarbeit im Hintergrund wäre es ein Aussaugen und deutliches Grenzen überschreiten.

Als Konsequenz bleibt eigentlich nur, dass ich eins der beiden Projekte an die Wand fahren müsste, da ich einfach nicht weiß, wie ich beides unterbringen soll. Geredet habe ich mit beiden Projektleitern, beide sehen das Problem und setzten die Priorität auf ihr Projekt. Für mich heißt es also, weiter wie bisher, ich zähle nichts.

Sobald ich das Zeugnis in den Händen halte, werde ich noch einmal deutlich in mich gehen und mich fragen, ob ich in diesem Unternehmen eine Zukunft sehe. Es spricht vieles für ein Gehen, manches für ein Bleiben...

Organisatorisch finde ich langsam kleinere Lücken zum Arbeiten. Morgens lese und erfasse ich für eine Stunde Zitate. Abends sichte ich Quellen und überfliege sie grob. Nach 22Uhr versuche ich ein paar Zeilen zu schreiben. Am Wochenende wird dann durchgeschrieben und alles private um die Arbeit geplant. Im Zweifel nehme ich Urlaub/Überstunden um noch weiter voran zu kommen, damit ich pünktlich zur Abgabe fertig werde.

Der Zeitplan ist kritisch, aber ich habe keine Wahl. So muss es gehen. 

 

Wie viel Zeit sollte ich für Korrekturlesen und ein Lektoriat einplanen? Wie lange für das Drucken und Binden?

paulaken

Es stockt - ein Jammerpost

Seit Dienstag will ich nun am Exposé arbeiten, aber bis heute ist nicht wirklich etwas passiert. Irgendwie gibt es in meinem Leben keinen Platz mehr für ein Studium.

Meine Woche ist voll und anstrengend, wenn ich dann Zeit habe, bin ich zu müde.

Morgens stehe ich gegen 6 auf und sorge dafür, dass meine Tochter zur Schule kommt. Um 7 verlässt sie das Haus und ich rödel dann bis 8 noch vor mich hin. Da fahre ich dann selbst zur Arbeit. Montags hole ich sie um 19:30 ab und gegen 20:30 essen wir dann. Ab 21Uhr könnte ich lernen. Dienstags und Mittwochs verschiebt es sich, da ich sie um 20:00 Uhr abhole. Donnerstags und Freitags ist es unterschiedlich, meist zwischen 18 und 19Uhr. 

Nach dem Essen sitzt sie dann vor dem Fernseher, ich im gleichen Raum am Schreibtisch. Aber das Geräusch stört mich. Ich kann weder lesen noch schreiben parallel. Um 22Uhr ist sie im Bett und ich kaputt, kurz danach gehe ich dann auch schlafen. Und schwubs, ist die Woche auch wieder rum.

Es bleibt also das Wochenende. Gestern Abend war ich zum Kabarett eingeladen, ein Weihnachtsgeschenk. Es war super, aber rund 200km entfernt. Heute war ich dann gegen 17Uhr zurück. Ich wollte seitdem eigentlich lernen und schreiben. Aber es ist keine Zeile entstanden. Im Hintergrund liefen zwar die Online-Tutorien, aber mitbekommen habe ich vielleicht 15%.

Morgen ist auch ein Tag, aber da konkurieren die Wäsche und das Putzen gegen das Lernen.

 

So wird das nichts mit dem Diplom. Aber wo kann ich optimieren?

paulaken

Es geht weiter

Heute Nacht kam die lang erwartete Antwort meines Dozenten. Er wird meine Diplomarbeit betreuen und hatte zwei Anmerkungen zum Exposé. Die erste Anmerkung ist, dass meine Gliederung zu umfangreich ist und die Nummerierung nicht stimmt. Besonders der zweite Punkt ärgert mich. Das hätte mir auffallen müssen! Der erste Punkt ist nachvollziehbar und war auch einfach anzupassen.

Die nächste Anmerkung ist, dass mein Ziel nicht deutlich genug wird. Nach ein wenig Abstand und heutigem erneut lesen, stimme ich zu. Das wird wirklich nicht sehr deutlich. Auch fehlt ihm an dieser Stelle eine Forschungsmethode. Vorgeschlagen hat er eine Nutzwertanalyse. 

Aber hier tue ich mich wieder schwer. Aber gut, heute wird es nichts mehr, morgen ist auch noch ein Tag. Da werde ich wohl meine Pausen dafür nutzen und Papier und Stift zücken, um etwas brauchbares zu Papier zu bringen.

 

An der IUBH läuft es parallel normal weiter. Das Paket zum Start ist noch nicht da, aber wird wohl bald kommen. Die Bibliothek konnte ich, trotz der Hilfe von @SirAdrianFish (Vielen Dank dafür!) noch nicht erreichen. Aber das kommt vermutlich alles mit dem Start-Paket.

Inzwischen höre ich die Podcasts von Arbeits- und Organisationspsychologie. Diesmal mag ich die Stimme der Dozentin nicht. Es gibt keine rationalen Gründe, aber es stört mich schon ein wenig. Aber das sind nur marginale Dinge. 

Im Skript zu Projektmanagement habe ich angefangen zu lesen. Es sind 208 Seiten, bunt und mit Grafiken versehen. 

Interessant finde ich auch den Aufbau. Jedes Kapitel startet mit einer kurzen Auflistung der Lernziele, jedes Unterkapitel endet mit ein paar Fragen zur Selbstkontrolle. Am Ende des Kapitels gibt es auch eine sehr kurze Zusammenfassung. 

Mal schauen, ob es reicht um den Clix-Test zu bestehen. Durchgespielt habe ich ihn schon, und bin durchgefallen mit 50%. Eine Frage war z.B. in welchem Zusammenhang das Projektmanagement entwickelt wurde. Die Methoden zur Planung und zum Management von Projekten wurden im Zusammenhang mit dem Bau der Atombombe entwickelt. Dies war mir so auch neu.

Diese Unterlagen lege ich nun aber erst einmal wieder zur Seite, bis das überarbeitete Exposé auf dem Weg ist.

paulaken

Vor einer Weile habe ich den Doppelabschluss schon einmal versucht und bin grandios gescheitert. War diese Einschreibung also klug?

Ich werde die nächsten Wochen eine Diplomarbeit schreiben und deswegen vermutlich gar keine Zeit parallel für anderes haben. Warum also?

Es gab, für mich, drei Pro-Argumente, die mich letztendlich überzeugten:

1. Die bisher belegten Module haben einen sehr direkten Bezug zum Thema meiner Diplomarbeit. Solange ich noch in der Abstimmungsphase für das Exposé bin, kann ich auf diesem Weg die Inhalte gut Wiederholen und mir auch die Schwerpunkte einer anderen Hochschule ansehen

2. Der Zugang zur Bibliothek. Das mag komisch klingen, ist für mich organisatorisch aber eine ziemliche Erleichterung. Die nächste Hochschulbibliothek ist rund 50km entfernt und damit nicht so einfach zu erreichen. Die Stadtbibliothek ist zwar nur 15km entfernt, aber hat Öffnungszeiten, die es mir nicht möglich machen sie zu besuchen.

3. Ich kann mir die IUBH im Vorfeld anschauen, ob sie wirklich für mich in Frage kommt, wenn ich noch einen Master machen möchte.

 

Die Unterlagen habe ich ende Februar abgeschickt, am 01.03. kam die Email mit den Zugangsdaten zu Clix und Care. Das Studienpaket fehlt noch. An diesem Tag habe ich dann auch meine drei Module belegt: 

Projektmanagement

Advanced Leadership I

Arbeits- und Organisationspsychologie.

 

Die Skripte kamen gestern und heute an. Zusätzlich habe ich mir die Podcasts runtergeladen und höre sie nun im Auto. Da ich täglich mindestens 1,5h fahre, schaffe ich so eine Menge. Projektmanagement habe ich durchgehört, bei Leadership habe ich ungefähr die Hälfte bisher geschafft. Ich finde die Podcasts sehr gut als Ergänzung, man kann gut zuhören und der Stoff ist verständlich dargestellt. In Leadership fällt mir aber oft auf, dass auf Folien verwiesen wird. Die habe ich im Auto natürlich nicht vorliegen, weshalb es manchmal etwas schwieriger ist den Ausführungen zu folgen. In Projektmanagement wurde dann gesagt, was auf den Folien steht.

In die Skripte habe ich auch rein geschaut. Positiv fällt mir dort auf, dass es zu jedem Kapitel eine Liste von zusätzlicher Literatur gibt.

 

Aktuell scheitere ich noch an der Nutzung der Bibliothek. Ich brauche die IUBH-Email um mich dort einzuloggen. Aber bisher habe ich nirgendwo gefunden, wie die Adresse lautet. Aber auch das kriege ich noch hin.

 

Bezüglich des Exposés stockt es gerade, ich warte immer noch auf die Rückmeldung des Wunschbetreuers. Aber nach einer Woche kann ich wohl auch noch keine Antwort erwarten. Auch ist meine Rückmeldung noch nicht endgültig geklärt. Aber da bin ich dran.

 

paulaken

Sie ist weg

Vor kurzem ging das Exposé endgültig auf die Reise an den Wunschbetreuer. Zufrieden bin ich zwar immer noch nicht, aber das werde ich wohl nie sein.

Ich habe mich sehr schwer mit der Erstellung getan. Wie arbeitet man wissenschaftlich, was sind nutzbare Quellen und wie unterscheidet man sie von netten Fachbüchern, wie sieht eine gute Forschungsfrage aus?

Sehr geholfen hat mir die Literaturempfehlung von @Ida_Pfeiffer. Vielen Dank noch einmal dafür! Es waren zwei Kapitel mit vielleicht 100 Seiten. Das Lesen, Bearbeiten und Verstehen dauerte rund eine Woche. Ich habe einen Abschnitt gelesen und das Gelesene in eine Grafik eingebaut. So ging ich durch die beiden Kapitel durch. Verstanden habe ich sie dann, aber die Anwendung auf meine Gedanken zur Diplomarbeit war noch einmal eine große Hürde. Hier entstand, nach Anlehnung an das Buch, eine Art Mindmap, die alle relevanten Themen zur Forschungsfrage auflistet.

Anschließend ging es an das Schreiben des Exposés. Vorgegeben ist eine grobe Gliederung und diese Enthält folgende Kapitel: 

1. Thema der Arbeit

Motivation

Ausgangssituation

Themenformulierung

2. Zielsetzung/Abgrenzung

Verfeinerung des Themas

Abgrenzung des Untersuchungsgegenstandes

3. theoretisch-methodische Grundlagen

Einordnung der Zielsetzung in den Gegenstandsbereich der WI

relevante Teildisziplinen der WI

4. Gliederung

5. Literatur

 

Die Punkte 1, 4 und 5 fielen mir recht leicht. Punkt 2 und 3 waren deutlich aufwendiger. Wie sieht eine gute Abgrenzung aus? Wie detailliert muss die Einordnung in die Teildisziplinen erfolgen? Ich möchte über ein Thema schreiben, was grob die Bereiche Prozessmanagement, Führung, Motivation, Teambildung und -Motivation etc einschließt. Auch Führungskultur und Unternehmenskultur sind wichtige Teilbereiche meiner geplanten Untersuchung. Aber muss man diese Gebiete dann weiter untergliedern und abgrenzen? Reicht es aus sich z.B. beim Themenbereich der Mitarbeiterführung auf die aktuell gängigen Konzepte zu begrenzen, oder muss z.B: auch der Taylorismus, und warum dieser keine Relevanz für die Forschungsfrage hat, aufgegriffen werden?

Ich muss wohl abwarten, was nun der Dozent zu meinem Exposé sagt. 

Parallel dazu wollte ich eigentlich schon einmal anfangen die Grundlagenkapitel zu erarbeiten. Aber eine Erkältung mit Husten und Fieber hat mich außer Gefecht gesetzt. Zum Arbeiten reicht es zwar noch, aber für mehr dann leider nicht mehr.

Ich hoffe, es wird schnell besser.

paulaken

Wenn ich die entsprechenden Kataloge der Onlinesuche für wissenschaftliche Bibliotheken nutze, ist die Ergebnismenge überschaubar bis zu an einer Hand abzählbar. Wenn ich jedoch andere Abschlußarbeiten zum Thema mir ansehe, ist die angegebene Literatur dort eher aus dem Bereich Fachliteratur der Wirtschaft anzutreffen.

Fachliteratur gibt es zum Thema meterweise, aber ist dies auch wissenschaftliche Literatur und als Quelle nutzbar?

So komme ich also nicht weiter. 

Inzwischen ist auch schon wieder ein Monat vergangen und ich bin bisher keinen Meter vorwärts gekommen. 

Ich habe nach Studien gesucht, die meine subjektive Erfahrung vielleicht stützen könnten. Aber es gibt keine direkt passende. Eine habe ich gefunden, wo es um kritische Erfolgsfaktoren für Projektmanagement geht. Eine andere, wo es um den Einsatz eines agilen Frameworks geht.

Die beiden kombiniert könnten ein guter Ausgangspunkt für eine Forschungsfrage sein. Die Frage könnte lauten, welches die kritischen Erfolgsfaktoren für agiles Projektmanagement sind.

Eine Umfrage schließe ich aus, das wird an meinem Fachbereich nicht gern gesehen. Experteninterviews sind schwierig zu bekommen. Empirische Beobachtungen aufgrund der Schweigepflichtsvereinbarungen unmöglich.

Es gibt jedoch eine Zertifizierung zum PMI-ACP. Außerdem gibt es im Netz einige Forenbeiträge zum Scheitern von agilen Methoden.

Als praktischen Teil könnten man aus den Erkenntnissen eine Matrix ableiten, die zur Beurteilung dienen könnte, ob ein Unternehmen bereit für die Einführung von agilem Projektmanagement ist.

Aber ergibt dies eine wissenschaftliche Arbeit?

paulaken

Zurück auf Los

Mein Exposé und ich führen inzwischen eine sehr innige Beziehung. Täglich sitze ich daran und arbeite einige Dinge neu aus. Gestern bekam ein Freund die Gelegenheit es zu lesen. Sein Fazit war kurz und schmerzhaft. Aber gut, dafür mag ich ihn. Lieber direkt und ehrlich, als freundlich und höflich, aber dafür nicht seine ehrliche Meinung.

Mein Thema lautet bisher: Die Anwendung agiler Methoden auf das Management von Software-Projekten. Im Anwendungsteil wollte ich dann Kriterien herausarbeiten, ob eine Einführung eines agilen Projektmanagements für ein zukünftiges Projekt sinnvoll ist.

Seine Kritikpunkte waren:

  • Wo ist der Erekenntnisgewinn?
  • Mit Literatur zum Thema kann man zwischenzeitlich die Straße pflastern
  • Als Bachelor-Arbeit ok, aber nicht als Diplom
  • Ein Diplom ist doch nicht nur eine Quellenangabe von existenter Literatur
  • War gerade erst Thema im HBM

Also zurück auf Los und neu denken. Welche Forschungsfrage kann ich stellen? Wie finde ich heraus, ob diese Frage schon beantwortet wurde?

In meiner beruflichen Praxis habe ich gerade ein agiles Projekt scheitern gesehen, weil das Team mit der Selbststeuerung überfordert war. Diese Erkenntnisse und Beobachtungen würde ich gern verwenden, kann es aber aufgrund bestehender Schweigepflichtsvereinbarungen nicht nutzen.

Die Idee Tom DeMarco zu verwenden lässt mich aber auch nicht los. Seine Aussagen in 'der Termin' waren für mich, aus der Beobachterperspektive die Lösung der Probleme des Projekts. Es beginnt mit der richtigen Auswahl der Mitarbeiter. Es gibt zwei Typen: einmal die, die sich gern führen lassen und ein hyrarchisches Führungskonzept verlangen. Sie wollen keine Entscheidungen treffen und wollen keine Verantwortung. Und dann gibt es den Typus, den ich für mich als 'junge wilde' bezeichne. Sie wollen mehr, mehr an Verantwortung, mehr an Freiheit, mehr an Entscheidungen selbst treffen.

Die zweite Gruppe ist für agile Methoden geeignet. Aber ist die erste Gruppe, mit entsprechenden Anpassungen im Führungsverhalten auch geeignet?

paulaken

Seit einigen Tagen liegt nun mein Expose fertig auf dem Stick, das PDF ist erstellt. Immer wieder lese ich es durch und bin eigentlich recht zufrieden. Aber abschicken traue ich mich trotzdem nicht.

Im gesamten Studium an der Wings wurden Leistungsnachweise nur in Form von Klausuren erbracht. Ich habe keine Ahnung, ob ich wissenschaftlich arbeiten kann, ob mein Thema gut gewählt ist, ob ich die Methodik und Einordnung in den wissenschaftlichen Kontext gelungen ist, ...

Ich übe mich also weiter in Prokastination und beschäftige mich mit allem, nur nicht mit der Diplomarbeit.

Ich weiß nicht einmal, wovor ich wirklich Angst habe. Im schlimmsten Fall schickt mir der Dozent das Expose zurück und bittet um Überarbeitung.

paulaken

Ich lebe noch....

Nach ettlichen Monaten, man kann auch sagen, Jahren, bin ich nun wieder hier. Und ich bin immer noch am gleichen Standpunkt, wie vor zwei Jahren....

Aber nun eine Kurzfassung der zwei Jahre:

Anfang März begann ich eine Weiterbildung, die durch die Arge gefördert wurde, in Vollzeit. Das kostete Zeit und ich wollte sie auch unbedingt sehr gut abschließen, parallel dazu stand die Jobsuche ganz weit oben auf der ToDo-Liste.

Also reichte ich ein Urlaubssemester ein.

Am 1.8. startete ich in einen neuen Job, 300km vom ursprünglichen Wohnort entfernt. Also kam das nächste Urlaubssemester.

Am 1.1. startete ich dann intern in ein neues Projekt, sehr spannend, sehr lehrreich, aber eigentlich drei Nummern zu groß zu dem Zeitpunkt. Es brachte im Schnitt 70-80h/Woche, viele Erfahrungen, sehr viel persönliches Wachstum und endete dann, leider, zum 1.8.

3 Wochen Studienreise nach Tansania standen dann auf dem Plan, Urlaub ist anders, aber eine tolle und wohl, leider, einmalige Erfahrung. Wir haben uns verschiedene Hilfsprojekte angesehen, sind durch Bergdörfer gereist und haben wirklich im Land 'gelebt'. Tourismus war ein kurzer Besuch eines Nationalparks und ein Besuch am Nassersee. Den Rest der Zeit verbrachten wir in den Bergregionen.

Nach der Rückkehr startete ich in das neue Projekt. Es war von Anfang an klar, dass es nicht meins ist, diesmal drei Nummern zu tief und mir war auch von Anfang an klar, dass der PL und ich nicht zusammen passen, hierarchische Denk- und Arbeitsweise gegen kooperativ.

Auch war ich durch die letzten Monate immer noch sehr ausgelaugt, es war so vieles liegen geblieben und ich wollte mir auch erstmal neue Gedanken zur Diplomarbeit machen. Also beschloss ich ein weiteres Urlaubssemester einzulegen um dann mit einem Plan und ausgeruht starten zu können.

Dieses Urlaubssemester endet nun bald. Alles notwendige ist aufgearbeitet und der Stachel 'fehlende Abschlussarbeit' sitzt unheimlich tief.

 

Inzwischen lese ich viel zu meinem Grobthema, versuche mit Mindmaps und Stichwortlisten im BulletJournal einen roten Faden zu finden. Aber so richtig ging mir noch kein Licht auf. Das Thema steht grob, aber bisher konnte ich keinen Forschungsgegenstand identifizieren. Die möglichen Dozenten möchte ich aber auch erst mit dem fertigen Expose anschreiben. Ich drehe mich im Kreis und komme doch keinen Schritt vorwärts.

Dazu muss mir dringend eine Lösung einfallen.

Kann man die Aussagen eines Romanes zum Thema auf Gültigkeit überprüfen und so den Forschungsschwerpunkt setzen? Der Roman ist von Tom DeMarco und nennt sich 'Der Termin'.

paulaken

Lernlust und Schule

Im Kindergarten freute ich mich auf die Schule. Dann war ich in der ersten Klasse und die Realität (und die Wende) schlugen zu.

In der Grundschule war es noch ok. Ab der fünften Klasse war mein Fleiß verschwunden. Hausaufgaben habe ich morgens im Bus oder in der Pause vor der Stunde schnell aufs Blatt geschmiert. Gelesen, heimlich unter der Bank, habe ich schon vorher und das zuhören war dann auch schnell Geschichte.

Später stellte ich dann fest, dass es an meiner Schule problemlos möglich war zu Fehlen. Das habe ich dann doch irgendwann ausgenutzt und teilweise Fehlzeiten von 80% in einem Kurs erreicht. Das Abitur habe ich trotzdem ganz brauchbar bestanden, wiederholen musste ich nie. Meine Noten waren, abgesehen von Latein, auch im brauchbaren Rahmen.

Die Schulpflicht habe ich also, mehr oder weniger, abgesessen. Aber gern war ich nicht dort. Trotz entsprechend fehlendem Interesse galt ich als Streber. Später wurde mir dann vorgeworfen, dass ich zu viel Schwänzen würde.

Klassenkameraden oder Freunde waren also auch kein guter Grund um zur Schule zu gehen. Freunde konnte ich auch außerhalb treffen, dafür brauche ich nicht die Zeit zwischen den Pausen absitzen. So war damals mein Gedankengang.

Mein Problem war wohl hauptsächlich, dass vieles einfach zu oft wiederholt wurde. Was ich beim ersten Mal schon verstanden hatte, wurde noch ein zweites oder drittes Mal erklärt. Und wenn ich etwas verstanden hatte, habe ich auch keinen Sinn darin gesehen, das nun zehn mal zu üben.

Am schlimmsten habe ich meinen Geschichtsunterricht aus der Oberstufe in Erinnerung. Meine Lehrerin hatte deutlich weniger Ahnung als ich und hat eine Menge falsche Dinge erzählt. Anfangs habe ich noch diskutiert und versucht zu erklären, was eigentlich richtig ist. Aber das wollte weder die Lehrerin, noch die Klassenkameraden hören. Also blieb ich irgendwann weg und erschien nur zu den Klassenarbeiten. Auf diesen Kurs hatte ich 14 Punkte im Zeugnis bekommen.

Gelernt habe ich sicher einiges, aber Spaß gemacht hat mir das nicht. Ich wusste, es gibt eine Schulpflicht, also muss ich da durch. Und wirklich wichtige Dinge, wie Lernmethoden z.B., habe ich nie gelernt. Ich kann bis heute nicht auswendig lernen. Ein Überflieger war ich auch nie, das Konzept passte nur nicht zu mir.

Heute habe ich eine Tochter, inzwischen in der fünften Klasse. Sie hat einige Besonderheiten, ist aber recht clever. Trotzdem scheitert sie gerade an der Schule und wir bewegen uns gerade wieder auf den Schulfrust zu, den es schon in der Mitte der ersten Klasse gab. Dort konnte ich durch einen Klassenwechsel den Frust abbauen. Inzwischen sehe ich nicht viele Möglichkeiten, außer zu versuchen, dass sie auf dieser Schule bleiben darf. Aber ich weiß jetzt schon, dass sie wahrscheinlich nicht mehr gern zur Schule gehen wird.

Aber bei 30 Kindern in einer Klasse, gibt es einfach keine Möglichkeit um auch nur ansatzweise individuell zu handeln. Das wäre aber notwendig um mehr Schüler mit Spaß und Erfolg durch die Schule zu bringen.

Inzwischen lerne ich gern. Allein und individuell am besten. Ich möchte Lernen und Wissen dazu gewinnen, aber auch heute noch passt Gruppenunterricht nicht zu mir. Das merke ich auch momentan wieder. Ich besuche gerade eine Weiterbildung, die inhaltlich sehr spannend ist. Aber ich langweile mich oft. Der Vorteil ist nur, dass ich diese Weiterbildung von zu hause aus mache und es damit nicht auffällt, dass ich ca 80% des Kurses zwar zuhöre, aber parallel andere, auch kognitive Dinge, mache.

paulaken

Kurzsteno

Gestern habe ich meine letzte Klausur an der Wings geschrieben. Statistik im Drittversuch und entsprechend nervös war ich auch. Wärend der Klausur deutete der Dozent an, dass er die Noten heute schon online stellen möchte.

Das tat er auch und ich habe mit 1,7 bestanden.

Im schlechtesten Fall schließe ich nun das Studium mit 3,0 ab. Wenn ich die Diplomarbeit und das Kolloqium mit 1,3 abschließe, sogar mit 2,5 :lol:

Aber egal, morgen geht es wieder an das Expose. Heute trinke ich nur noch Sekt und genieße das 'scheinfrei'

paulaken

Gesammelter Liebster-Award

Ich finde alle Fragen sehr spannend, habe sie deshalb zusammen gefasst.

Stolluba

1. Warum Fernstudium?

Weil ich ein Kind habe, einen Job und bestimmte Ausgaben, die nicht zu ändern sind. Rein finanziell war das Fernstudium die einzige Möglichkeit um überhaupt zu studieren

2. Wie hast Du Dich über relevante Studiengänge informiert?

Erst habe ich wild gegoogelt. Dann bin ich hier auf der Website gelandet und habe dann hier alles gefunden, was ich gesucht habe.

An der PFH bin ich gelandet, weil ich die Berichte hier so spannend fand und mich das Thema interessiert.

3. Was war am Ende der Grund, warum Du Dich für "Deine" Hochschule entschieden hast?

Wings: ich schwankte zwischen Wings und Hagen, alle anderen waren mir zu teuer. Ausschlaggebend war dann, dass die Wings eine FH ist und ich dort das Diplom machen kann.

4. Ist Dein Arbeitgeber informiert, einverstanden, oder fördert er das Fernstudium sogar?

Mein Arbeitgeber war informiert, einverstanden war er auch, unterstützt hat er mich aber gar nicht, im Gegenteil.

5. Welche Nachteile am Prinzip Fernstudium siehst Du für Dich?

Immer sich selbst so zu organisieren, dass man am Ball bleibt.

6. Wenn Du Bachelor-Student bist: Ist ein Master schon geplant?

Wirtsdchaftsinformatik: ja, ich möchte diesmal einen Uni-Master machen, da ich doch gern irgendwann promovieren möchte. Bisher habe ich aber keinen passenden Master gefunden....

7. Welchen Abschluss wirst Du mit Deinem aktuellen Studium erreichen?

Ein Diplom (FH) in Wirtschaftsinformatik

8. Wie kamst Du auf die Idee des Blogs?

9. Was wünscht Du Dir fürs Studium im Jahr 2015?

Das Diplom abschließen und in den Bachelor gut starten.

Lernhilfentk

1. Wie waren Deine Erfahrungen zum Studienstart?

2. Gab es Schwierigkeiten beim Start? Wenn ja, wie hast Du sie überwunden?

3. Gab es Fächer, die eine besondere Herausforderung waren? Wie hast Du diese gemeistert?

4. Hat Dich Dein privates Umfeld unterstützt? Wenn ja, wie?

5. Was waren/sind Deine stärksten Eindrücke aus dem Studium?

6. Wie hast Du deinen Alltag organisiert? Was würdest im Rückblick anders machen?

7. Welche beruflichen Chancen sollten sich durch den Studiengang eröffnen?

8. Welche beruflichen Chancen haben sich tatsächlich eröffnet?

Snowchild

1. Wieviel (Arbeits-)Zeit wendest Du im Durchschnitt je Woche für das Fernstudium auf?

2. Welche Erfahrungen hast Du mit Gruppenarbeit gemacht? Bzw. gab es keine Gruppenarbeit? Selbstgewählte oder "zusammengewürfelte" Gruppen?

3. Welche Vor- bzw. Nachteile siehst Du in dem Verfassen von Hausarbeiten vs. Klausurenschreiben? Wie sehen Deine persönlichen Vorlieben aus?

4. Was war (ca.) die längste und die kürzeste Wartezeit auf Noten in Deinem Fernstudium?

5. Verläuft das Fernstudium für Dich so, wie Du es Dir vorgestellt hast bzw. wie die Ankündigungen/Beschreibungen des Anbieters waren?

6. Wie motivierst Du Dich selbst, wenn es mal nicht so im Fernstudium läuft, wie Du es Dir vorstellst bzw. sich u.a. zeitlich oder thematisch Promleme ergeben?

7. Kennst Du die inhaltlichen Unterschiede Deines Fernstudienganges zum Präsenzstudiengang (sofern vorhanden) und empfindest Du Dein Fernstudium bzw. den Abschluss als einen "Abschluss zweiter Klasse"?

8. Was würdest Du grundsätzlich an einem Fernstudium Interessierten gerne mit auf den Weg geben? Was ist Deiner Meinung nach besonders beachtenswert?

Markus

1. Wann und wie hast du das erste Mal davon erfahren, dass es ein Fernstudium gibt?

2. Was ist für dich der größte Vorteil, sich mit einem Fernkurs/Fernstudiengang weiterzubilden?

3. ... und der größte Nachteil bzw. die größte Herausforderung?

4. Welchen Fernstudiengang würdest du dir wünschen, dass es ihn geben sollte?

5. Hast du dich durch das Fernstudium verändert?

6. Bereust du manchmal die Zeit, die du in deine Weiterbildung investierst?

7. Was ist in dir in deinem Leben jenseits des Fernstudiums wichtig?

8. Wie könnte Fernstudium-Infos.de für dich noch besser werden?

paulaken

Ich habe mal eine Übersicht aufgestellt, in welchem Semester ich wie viele Prüfungen absolviert habe:

September 2014 - 3 Prüfungen

Schwerpunktfach A WS 14/15 SS 2014 WS 12/13

Schwerpunktfach B WS 14/15 SS 2014 WS 12/13

Spezielles Wahlpflichtfach I WS 2014

SoSe 2014 - 10 Prüfungen

Spezielles Wahlpflichtfach II SS 2014

Kommunikationssysteme SS 2014

Anwendungsprogrammierung II SS 2014

Schwerpunktfach A WS 14/15 SS 2014 WS 12/13

Schwerpunktfach B WS 14/15 SS 2014 WS 12/13

Anwendungsprogrammierung II SS 2014

Organisationsentwicklung SS 2014

Systemprogrammierung SS 2014

Theoretische Informatik SS 2014, SS 2014

Finanzwirtschaft WS 2012, SS 2014

WS 13/14 - 3 Prüfungen

Künstliche Intelligenz WS 2012 WS 2013

Betriebssysteme WS 2013

Statistik WS 2013

WS 12/13 - 3 Prüfungen

Schwerpunktfach A WS 14/15 SS 2014 WS 12/13

Schwerpunktfach B WS 14/15 SS 2014 WS 12/13

Künstliche Intelligenz WS 2012 WS 2013

WS 12 - 5 Prüfungen

Operations Research WS 2012

Informationsmanagement WS 12

Datenbanken WS 2012

Symstementwurf und Softwaretechnik WS 2012

Finanzwirtschaft WS 2012, SS 2014

Volkswirtschaftslehre WS 2012

Buchführung und Bilanzierung WS 2012

SoSe 12 - 1 Prüfung

Semesterprojekt SS 2012

WS 11 - 6 Prüfungen

Absatzwirtschaft WS 2011

Betriebswirtschaftslehre WS 2011

Mathematik I WS 2011

Mathematik II WS 2011

Einführung Wirtschaftsinformatik WS 2011

Einführung Programmierung WS 2011

SoSe 11 - 4 Prüfungen

Informatikrecht SS 2011

Englisch SS 2011

Kosten- und Leistungsrechnung SS 2011

Produktions- und Materialwirtschaft SS 2011

Üblich wären vier Prüfungen pro Semester laut Studienverlauf. Man sieht deutlich, dass ich mit diesen vier Prüfungen angefangen habe und ab dem zweiten Semester immer mehr belegt habe, als vorgegeben.

Im Sommersemester 2012 gab es den ersten großen Einbruch mit nur einer Prüfung. Das hatte einige berufliche und private Gründe. Im Sommersemester 13 habe ich keine Prüfung abgelegt. Dort hatte ich ein Urlaubssemester, weil gar keine Zeit für das Studium bestand. Auch in den Wintersemestern davor und danach lag ich unter dem Schnitt, das lag auch wieder an der enormen Belastung in der Zeit. Ich habe also effektiv bisher nur 7 Semester studiert, wovon drei unter massiver Belastung standen. Eine Prüfung ist noch offen, die wird im Januar oder Februar erfolgen und muss die Diplomarbeit abgeben und das Kolloquium bestehen. Schön wäre es zwar, wenn ich das bis Ende Februar schaffen würde, aber das halte ich für nicht möglich. Also wird der Abschluss im laufe des Sommersemesters 2015 erreicht sein.

Aber wozu diese Auflistung? Ich hatte oft das Gefühl, dass mich das Studium an meine Grenzen und darüber hinaus brachte. Im Nachhinein lag es wohl wirklich teilweise nur an meiner Art zu studieren, teilweise auch an den letzten drei Jahren im Beruf und manch persönlicher Baustelle.

Beruflich war es klar, woran das liegt. 2013 war ich nur 6 Monate in Deutschland, den Rest des Jahres europaweit eingesetzt und Einsätze vor Ort sind keine 8h-Tage, sondern eher mindestens 12. In der restlichen Zeit hier vor Ort entstanden auch massiv Überstunden, die ich nie ausgleichen konnte.

Nur das Sommersemester 2014 war extrem anstrengend und dort lag es am Studium. Bei 10 Prüfungen aber auch kein Wunder. Eigentlich müsste man die drei Prüfungen aus dem September 2014 auch zum Sommersemester zählen.

Für Wirtschaftspsychologie plane ich nun also deutlich das Tempo zu drosseln. Ich werde in der 8-Semester Variante den Abschluss machen und lieber ein oder mehr Semester länger brauchen als mir wieder diese Belastung zuzumuten.

Schon im ersten Semester wird es wohl eng werden, von den beiden Klausuren werde ich erstmal nur eine schreiben. Je nachdem, wie es mit der Diplomarbeit bis dahin läuft auch beide im März. Statistik habe ich schon auf März geschoben, da mir der Termin im Dezember nicht passt.

paulaken

das neuste Telefonat mit der Wings

Gerade habe ich mit der Wings telefoniert, nachdem ich gestern per Mail die (falsche) Unbedenklichkeitsbescheinigung per Mail nach Wismar geschickt habe.

Um das Vordiplom zu erhalten, muss ich einen neuen Zulassungsantrag, eine beglaubigte Kopie des Abiturzeugnisses und eine beglaubigte Kopie meines Ausbildungszeugnisses einreichen. Da ich mir sicher bin, dass die beglaubigten Zeugnisse vorliegen, habe ich nachgefragt, ob diese erneut notwendig sind. Sie will sich meine Akte kommen lassen und sich dann noch einmal melden. Alternativ zum Ausbildungszeugnis reicht auch ein Nachweis über eine dreijährige Berufspraxis. Bei meinem aktuellen Arbeitgeber habe ich ein Zwischenzeugnis angefordert, das werde ich bis zum 9.12. erhalten (2 Jahre, 11 Monate). Außerdem habe ich das Arbeitszeugnis meiner Ausbildung (1,5 Jahre).

Damit komme ich um das Beglaubigen lassen herum und muss mich darum nicht kümmern.

Zum nächsten Sommersemester werde ich dann als Haupthörer eingeschrieben und bekomme die entsprechenden Zeugnisse dann zeitnah zugeschickt.

paulaken

Planung Nummer 4

Für das Studium ist in den letzten Tagen nichts passiert.

Gestern reihte sich ein Termin an den anderen.

Heute habe ich erneut mit der Hochschule telefoniert, an der ich mal studierte. Es fehlt immer noch die Unbedenklichkeitsbescheinigung. Ich soll in 14 Tagen noch einmal anrufen und sie kann mir nicht versprechen, dass sie an die Daten rankommen wird.

Deswegen habe ich eine Mail an den AStA und den Direktor der Hochschule geschrieben und beide Stellen um Hilfe gebeten. Ich hoffe, dieses Problem lässt sich zeitnah klären.

Zu meinem Expose habe ich noch keine Rückmeldung erhalten. Die Statistik-Veranstaltung gestern habe ich nicht geschafft.

Für Statistik an der PFH fehlen mir also noch zwei Online-Veranstaltungen und die Präsenzveranstaltung. Für Statistik an der Wings fehlt mir noch der Teil über multivariate Datenanalyse. Für die Diplomarbeit fehlt mir noch alles.

Parallel dazu muss ich noch ein Vorstellungsgespräch vorbereiten.

Ich weiß gerade überhaupt nicht, wo ich weitermachen kann und frage mich auch, ob es überhaupt lohnt. Ohne diese Bescheinigung werde ich das Studium nicht abschließen können...

paulaken

Warum nun einen Bachelor?

Mich würde interessieren, wieso du dich bei der PFH für den Bachelor entschieden hast. Dort wird doch auch ein Master in "Angewandter Psychologie für die Wirtschaft" angeboten, dessen Zugangsbedingungen du mit deinem Diplom doch auch erfüllen müsstest. Zudem sind hier die Studiendauer kürzer und die Gebühren geringer. Welche Vorteile siehst du denn im Bachelor, wenn ich fragen darf?

Diesen Kommentar habe ich bewußt nicht als Kommentar beantwortet, sondern für einen eigenen Blogeintrag offen gelassen. Die Antwort wird etwas länger. ;)

Gegen Angewandte Psychologie sprach für mich

- die Kosten, 480€ im Monat sind einfach zu viel, auch wenn es durch die kürzere Studiendauer insgesamt weniger sind.

- es ist ein generalistischer Master mit einem Umfang von 3 Semesters. Auch die Pflicht- und Wahlpflichtmodule sprachen mich nicht wirklich an:

  • Markt- und Werbepsychologie: ich mag Marketing einfach nicht
  • Arbeitspsychologie: das interessiert mich schon
  • Einführung in die BWL und VWL: danke, hatte ich inzwischen oft genug
  • Organisations- und Prozessmanagement: interessiert mich
  • Organisationspsychologie: auch interessant
  • Organisationsdiagnostik: nicht mein Ding

Bei den möglichen Schwerpunkten gab es keinen, der mich wirklich ansprach. Mit Führung oder Konfliktmanagement könnte ich mich zwar anfreunden, aber so richtig war es nicht das wahre.

Außerdem hatte ich die Befürchtung, da es nur ein 60cp-Master ist, dass die Inhalte doch eher oberflächlich bleiben würden. Es ist eine Einführung in die Entsprechenden Bereiche, aber wie sehr kann man bei 60cp in die Tiefe gehen?

Gegen den Bachelor in Wirtschaftspsychologie sprach, dass es ein zweiter Grundständiger Abschluß ist, es werden wieder vier Jahre sein, die das Studium dauert und rein auf den Lebenslauf bezogen wirkt es nicht überzeugend, dass ich noch einen Bachelor mache, wenn ich schon ein Diplom (fast) habe.

Auf der anderen Seite habe ich in den letzten Wochen und Monaten gemerkt, dass ich aus dem reinen Softwareentwickeln raus möchte. Ich bin ein mittelmäßiger bis schlechter Programmierer, ich bin aber gut darin Konzepte zu entwickeln, mit dem Kunden zu besprechen, was er überhaupt möchte und die Kollegen dazu anzuleiten, dass sie einen weiteren Blick entwickeln, sie also nicht nur auf die eigene Aufgabe schauen, sondern auf das Zielsystem als ganzes.

Und genau diese Stärken möchte ich weiter ausbauen. Bisher fand meine Kommunikation im beruflichen Umfeld rein intuitiv ab, ohne zu Wissen oder zu verstehen, wie berufliche Kommunikation funktioniert.

Ob dieser Weg funktionieren wird, weiß ich nicht. Ich sehe es auch momentan eher als Hobbieprojekt an mit der Hoffnung, vielleicht diese Investition doch nutzen zu können. Die Chancen schätze ich aber als eher pessimistisch ein.

Sicher ist aber, dass ich dieses mal anders an das Studium herangehen werde. Aber dazu gibt es einen eigenen Eintrag ;)

paulaken

Planung Nummer 3

ToDo für gestern war:

Termine kontrollieren und in den Kalender eintragen

Expose überarbeiten und an den Dozenten schicken

dazu waren noch zwei Telefonate von Montag offen

Geschafft habe ich eben ein Telefonat. Ich wollte nicht schon wieder schreiben, dass ich beide nicht erledigt habe. Beide Telefonate sind nicht schlimm, es geht nur um Terminvereinbarungen. Aber ich telefoniere extrem ungern und drücke mich vermutlich deshalb so davor.

Meine Termine sind auch soweit kontrolliert und im Kalender eingetragen.

Das Expose habe ich noch ein drittes mal überarbeitet und dann gestern noch abgeschickt. Nun muss ich auf die Reaktion des Dozenten warten.

Zusätzliche habe ich:

2 Kapitel in einem Buch zu Dienstleistungen gelesen und das wichtigste markiert

die EA für Statistik 1 an der PFH beendet

mit der EA für Statistik 2 an der PFH angefangen

zur Entspannung die EA für Einführung in die BWL und VWL geschrieben.

Wenn ich dies so aufgeschrieben sehe, war es eigentlich recht viel, was ich gestern geschafft habe. Gefühlt war es aber immer zu wenig. In dem Buch für die Diplomarbeit habe ich irgendwann nur noch Sterne gesehen und nichts mehr verstanden, aber gut Dienstleistungstypologien sind nicht gerade ein sehr eingängiges Thema. In Citavi ist aber noch nicht ein Zitat erfasst.

In Statistik bin ich gestern auch recht weit gekommen, aber bei der Bearbeitung der Einsendeaufgabe habe ich gemerkt, dass ich ganze Aufgaben gar nicht verstehe. Ich muss also einen Schritt zurück gehen und das Skript erneut lesen.

Außerdem schwimme ich gerade ziemlich mit meiner weiteren Planung. Fange ich nun an die Diplomarbeit zu schreiben, auch wenn ich noch kein Feedback zum Expose habe? Es kann passieren, dass dann die ganze Arbeit umsonst war, weil das Expose nicht umsetzbar ist.

In Statistik hänge ich, weil ich den Eindruck habe, dass ich nicht einmal die Grundlagen verstehe....

Womit mache ich also heute weiter?

paulaken

Planung Nummer 2

Planung für gestern:

- 2 Anrufe erledigen - war wohl nichts

- Expose weiter schreiben (Ziel: 1 weitere Seite) - thematisch ist die Eingrenzung des Themas nun an der Reihe - das Expose ist in der Grobversion fertig

- EA für Statistik beenden - nicht erledigt.

Gestern Abend fiel mir auf, dass die 4. Statistik Veranstaltung der PFH erst nächsten Dienstag stattfindet und nicht heute. Also werde ich heute meine Termine kontrollieren und in den Kalender eintragen. Irgendwie habe ich den Eindruck, dass da der ein oder andere falsch eingetragen sein könnte.

Das Expose ist gestern noch fertig geworden. Es ist nicht wirklich gut und eher kurz ( 2 Seiten Text, 2 Seiten Gliederung, 2 Seiten Literatur). Das möchte ich heute überarbeiten und an den Dozenten schicken.

Im Telefonat meinte der Dozent, dass das Expose nicht fertig sein muss, sondern erstmal nur als Diskussionsgrundlage dient. Aber ich mag auch nichts übermäßig schlechtes abgeben, schließlich soll er ja meine Diplomarbeit korrigieren. Da wäre es vermutlich nicht sehr sinnvoll, wenn er schon vorher einen negativen Eindruck von mir hat.

Oder mache ich mir da zu viele Gedanken?

paulaken

Am Samstag war das Propädeutikum zu Statistik an der Wings. Es ist freiwillig, dauert vier Stunden und kostet 50€ extra. Bisher habe ich an keiner dieser Veranstaltungen teilgenommen, auch wenn einige davon angeboten werden. Ich fand es bisher nicht notwendig, weil ich auch ohne eine zusätzliche Veranstaltung gut mit dem Stoff zurecht kam.

Außerdem gibt es ja auch immer am Tag der Prüfung noch ein ausführliches und kostenloses Seminar. Bei Statistik sind dies aber nur 2h und das reicht nicht um den ganzen Stoff zu besprechen.

Los ging es um genau 9Uhr, als Software wurde Adobe Connect verwendet. Ich hatte zwar leichte technische Probleme (bin zweimal rausgeflogen), aber das war nicht wirklich störend. Den Mitschnitt der gesamten Veranstaltung kann man demnächst auch herunter laden.

Thematisch wurden die Grundlagen (Begriffe, Skalen etc) und die univariate Datenanalyse besprochen. Es gab ein paar Folien, die die Möglichkeiten der Berechnung und unter welchen Bedingungen sie möglich sind, sehr gut zusammen gefasst haben. Die Dozentin ging auch immer wieder auf Fragen ein, die im Chat gestellt werden konnte, gab Aufgaben und rechnete Beispiele vor. Dabei lag der Schwerpunkt nicht auf der Anwendung der Formel, sondern auf dem Verständnis der Berechnung.

Insgesamt war die Veranstaltung sehr hilfreich und das Geld sicher wert. Aber 4h mit zwei kurzen Pausen (einmal 10min, einmal 5min) sind deutlich zu lang. Ich hatte irgendwann Schwierigkeiten noch folgen zu können.

Im letzten Eintrag schrieb ich:

Also stehen bis Montag abend auf der Liste:

- Blogeintrag zum Propädeutikum heute (das erste, was ich mir zusätzlich an der Wings gegönnt habe) - erledigt

- Studienbriefe 5 und 6 der PFH lesen - nicht einmal angefangen

- Mindmap zur Diplomarbeit anhand meiner Literatur erstellen um ein Thema zu finden - Mindmap habe ich recht schnell abgebrochen, weil sie mir nicht das brachte, was ich mir erhoffte. Das Thema habe ich nun aber grob festgelegt, meine Literatur in Citavi erfasst (40 Bücher, ich liebe die ISBN-Erfassung) und die erste Seite vom Expose steht inzwischen auch. Ich bin sogar relativ zufrieden mit dem Text.

Zusätzlich habe ich die Einsendeaufgabe für das erste Skript von Statistik der PFH angefangen zu bearbeiten und zu 2/3 ca fertig.

Planung für heute:

- 2 Anrufe erledigen

- Expose weiter schreiben (Ziel: 1 weitere Seite) - thematisch ist die Eingrenzung des Themas nun an der Reihe

- EA für Statistik beenden

paulaken

Planung Nummer 1

Ich möchte momentan ja täglich berichten, wie ich, trotz zu viel Freizeit, die Diplomarbeit nun doch angehe. Parallel soll die Vorbereitung für die letzte Klausur laufen.

Dazu bearbeite ich die Skripte der Wings und der PFH parallel. Was im Skript der Wings, meiner Meinung nach fehlt, sind die weiterführenden Erläuterungen, dafür kommen die Berechnungen im Skript der PFH etwas zu kurz.

Heute habe ich an einem Propädeutikum an der Wings teilgenommen. Am Dienstag Vormittag ist der vierte Termin der PFH. Den ersten Teil habe ich verpasst, den zweiten und dritten habe ich erledigt. Am 29.11. ist die Präsenzveranstaltung der PFH. Daran werde ich, vermutlich, teilnehmen.

Also stehen bis Montag abend auf der Liste:

- Blogeintrag zum Propädeutikum heute (das erste, was ich mir zusätzlich an der Wings gegönnt habe)

- Studienbriefe 5 und 6 der PFH lesen

- Mindmap zur Diplomarbeit anhand meiner Literatur erstellen um ein Thema zu finden

Zeit habe ich eigentlich Montags bis Freitags von 7:30 bis 14:30, am Wochenende eher nur sehr kurze Blöcke, ohne fest planbare Zeiten. Ich denke, dass ich die beiden Skripte nicht schaffen werde, die Priorität liegt erstmal auf der Mindmap.

Das Kind und der Mann sind aufgrund der Veranstaltung shoppen geschickt wurden, solange sie noch unterwegs sind, werde ich erstmal meine Literatur zusammen suchen und bereit legen. Wenn dann noch Zeit ist, fange ich an die Inhaltsverzeichnisse zu sichten und daraus ein Mindmap zu erstellen.

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