Blog SchnickSchnack

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SchnickSchnack

Ich kann es kaum fassen. Nachdem ich dachte mein Fernstudium scheitert schon bei der Einschreibung, kamen gestern endlich erlösende Worte:

Ihre Einschreibunterlagen sind vollständig im Immatrikulationsbüro eingegangen.

Wir freuen uns daher, Sie ab dem Wintersemester 2010 als Studierende® an unserer Hochschule begrüßen zu können.

Uff...was aber war so schwierig?!

Nun ja, zunächst fand ich meine Geburtsurkunde nicht, da ich ja, wie bereits mitgeteilt habe, gerade umgezogen war und diese in den Untiefen eine dieser Umzugskisten lag. Normalerweise hab ich für die ganz wichtigen Unterlagen einen extra Ordner, nur hab ich beim Umsortieren wohl meinen Taufschein mit der Geburtsurkunde verwechselt. Zwar nahm die Suche bereits zwei Abende in Anspruch und kosteten mich ne Menge Nerven, doch der Knüller war der Nachweis meiner Krankenkasse. Eine richtige Verzweifelungsangelegenheit, denn lt meiner KK war ich bei denen noch als Student geführt und habe auch Beiträge zu zahlen. Fakt ist jedoch, dass ich seit Mitte Mai über meinen Arbeitgeber versichert bin. Zunächst war ich noch im Ausland versichert, da unsere Firma sich in Dtl in Gründung befand. All diese Umstände mündeten in ein mittelschweres Chaos, da nun die KK verwirrt war und natürlich keinerlei Bescheinigungen rausrückte. Die FH jedoch besteht auf eine deutsche Krankenkassenbescheinigung. Meine Versicherungsmitgliedschaft über die ausländische Kasse, so wurde mir direkt am Telefon gesagt, würde nicht akzeptiert. Mit anderen Worten: Dickes Pech gehabt. Also panisch nach einer Alternative gesucht und gefunden: Studium an der Porsche FH in Österreich, diese verlangten keinen KK Nachweis bei der Einschreibung. Diese Alternative war aber dann nur allerletzte Notlösung. Einige Wochen später, die Einschreibefrist an der Ostfalia war längst vorrüber unser Unternehmen in Deutschland schon längst gegründet, hatte auch die KK nun endlich ein Einsehen: Ich erhielt endlich meine Versicherungsbestätigung. Als ich dann nach umständlicher Erklärerrei, von Wegen, ja ich studiere UND arbeite der KK in drei Gesprächen erklären konnte, erhielt ich auch jene Bescheinigung, die ich finally einreichen konnte, um o.g. E-Mail zu erhalten, uff :P

Zwischenzeitlich war ich auch beim DGB und hatte dort ein freundliches Beratungsgespräch zum Bildungsgutschein und durfte mich am Ende über einen Gutschein über 500 Euro freuen. Ich bin nun gespannt, ob dieser von oncampus anerkannt wird und ich mir die Hälfte meiner Modulkosten in diesem Semester sparen kann ;)

Werden wohl aufregende nächste Wochen.

Lernmäßig arbeite ich gerade ein ziemlich gelungenes Tutorial durch, um mich wieder in Java fitzumachen.

Damit hoffe ich nun gut gerüstet in das erste OnlineSemester zu starten. :P

SchnickSchnack

Kapitel 1: Anbieterauswahl

Nachdem ich also beschloss, weiter zu Studieren, kam die Frage nach einem Anbieter auf. So ergaben sich folgende Alternativen:

- FOM Fachhochschule für Ökonomie und Management, von der ich nur Gutes hörte

Studienzentrum direkt in meiner Stadt oder wahlweise in der Stadt, in der ich Arbeite

Die Vorteile lagen auf der Hand: Ständige Präsenzen und Wohnortnähe. Allerdings ging das finanziell nicht klar, also Weitersuche.

Als nächstes kam stieß ich auf das Verbundsstudium an den Hochschulen Dortmund und Köln, hier war mir allerdings die Dauer von 9 Semestern zu lang.

Sämtliche sonstige Privatanbieter sagten mir von vornherein nicht zu und so stieß ich auf oncampus.

Das Curriculum sagte mir äußerst zu, die Module sind teilweise sogar mit denen an der Uni fast identisch. Also bewarb ich mich an der Hochschule Ostfalia.

SchnickSchnack

Kapitel 0: Einleitung

Während des vergangenen Winters:

In einem kleinen Zimmer in einem Betonbunker, welches den verharmlosenden Titel "Studentenwohnheim" tragen durfte, saß ich abends mit der zweiten Flasche Bier in der Hand und sinnierte über mein derzeitiges Studium. Ich befand mich im 3. Semester Wirtschaftsinformatik an der Uni und nebenbei, um das Studium zu finanzieren, richtete ich mit Kunden am Telefon ihre Router ein. Leider kollidierten Arbeits- und Unizeiten und auf Anfragen, ob ich zumindest an kostenpflichtigen Crash Kursen teilnehmen dürfte, blieben seitens des Arbeitgebers unbeantwortet. Das Geld reichte auch immer nur für das Nötigste, so wummerte das Billigbüchsenbier zunächst böse in der Magengegend und brachte mich dann auf eine Erkenntnis:

- Neuen Job suchen, besser Verdienen (was bei 7 Euro Stundenlohn mir durchaus

realisierbar vorkam)

- Neue Wohnung suchen

- Studium an den Nagel hängen

Innerhalb von zwei Monaten war es dann soweit. Uni war an den Nagel gehangen, neuer Job gefunden und ne neue Wohnung auch. Als es dann ans Auspacken der Sachen ging und die eingemotteten Uniklamotten zum Vorschein kam ein wenig Wehmut auf. Sollten die Tage wenigen Geldes, leeren Magens aber dafür umso mehr Lernens umsonst gewesen sein?!

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