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Buecherwurm74

Ganz enge Kiste

Ich hatte mich so darauf gefreut im Sommersemester endlich die B-Module in Angriff nehmen zu können und mich zum Seminar anmelden zu dürfen. Daraus wird wohl nichts werden. Ich bin in der Prüfungswoche kläglich an meinem zu geringen Sachverstand gescheitert. Im Modul Internes Rechnungwesen kam man im Teil Produktionswirtschaft auf die Idee, mal was ganz Neues zu bringen. Etwas, wovon die Studenten noch nichts in den Mitschriften gelesen haben. Selbstverständlich hat man darauf auch die höchste Punktzahl vergeben. Toll! Erste Teilaufgabe mit Hilfe der Quotientenregel und binomischen Formeln gelöst - wunderbar - ich war schon total stolz auf mich, die erste große Hürde genommen zu haben. Doch dann kam ein Aufgabentyp mit einer Wurzel über der Wurzel - wie sich jetzt rausstellte, handelte es sich dabei nicht um einen Denkfehler, sondern um einen Druckfehler - was mich das Ding Nerven und Zeit gekostet hat - ich könnte heulen.

Beim Modul Finanzierungs- und entscheidungstheoretische Grundlagen hat man rund 100 Jahre lang Klausurform und Punktevergabe unverändert gelassen. Lediglich im Mittelalter gab es mit dem Übergang vom Diplom zum Bachelor geringe Modifikationen (Hurwicz-Regel, Spieltheorie usw. gab es damals noch). Erwartet habe ich daher eine Aufgabe zur Mittelverwendungsrechnung, einen Fragekatalog zu den rechtsformspezifischen Dingen, Aufgaben zum Kapitalwert, Endwert, Annuität, interner Zinsfuß, vielleicht noch ein paar Gramm Dominanzregeln, Bernoulli & Portfoliotheorie. Ausgerechnet dieses Semester hat man aber den Stil geändert. Teilaufgaben, die auf Lösungen vorhergehender Aufgaben aufbauen, mag ich überhaupt nicht. Ein Denkfehler - es war hier das Wort nominelle Kapitalerhöhung , dass mich in die Irre führte - und alles ist im Eimer. Ich habe den nominellen Kapitalerhöhungsbetrag mit dem alten nominellen Nennwert verwechselt. Dabei wurde zuvor der Nennwert mit einem Euro angegeben - auf dieser Grundlage habe ich mich letztendlich systematisch verzettelt.

Mit Unternehmensführung will ich gar nicht erst anfangen. Nach einer vorsichtigen Schätzung müsste hier rund 99,3 Prozent aller Teilnehmer durchgefallen sein. Das war es wohl. Es steht ein Semester voller Wiederholungen ins Haus. Die Motivation ist auf einem neuen Allzeittief angelangt. Drei Wochen Urlaub futsch, vier Monate gut gebüffelt - alles für die Katz. :crying:

Buecherwurm74

Prüfungswoche - willkommen in der Hölle

Mich hat es wieder mal voll erwischt - ich habe vor den Klausuren ziemlich Muffe. Am Montag geht es an der FernUni Hagen los mit Makroökonomik. Vor allem die Bildung der Multiplikatoren mit Hilfe von Cramer, Sarrus und Determinanten machen mir schwer zu schaffen. Immer wieder haue ich Leichtsinnigkeitsfehler beim Kürzen und Erweitern rein. Zudem irritiert mich, dass die Multiplikatoren bei Anwendung der Matrizenrechnung anders ausschauen als beim Einsetzungsverfahren. Ich rechne mit einer Aufgabe zur volkswirtschaftlichen Gesamtrechung, einer Aufgabe zu Produktionsfunktionen, eine Aufgabe zu einem offenen und geschlossenen Totalmodell, vielleicht einem Einzelmarkt und einem kleinen Frageteil. Mein Ziel: >25 %, da ich bisher nur 2-er stehen habe und so auf die 500 Punkte bei den A-Modulen leicht kommen werde.

Am Mittwoch ist Unternehmensführung und internes Rechnungswesen an der Reihe. Das Skript Unternehmensführung ist sehr theorielastig und hat vor allem mein Sprachschatz an Fremdwörtern erheblich erweitert. Das Themenspektrum des Fachs erstreckt sich von einführenden Hinweisen zu den Themen Planung, Controlling, Organisation, Personal bis hin zu verantwortungsvoller Unternehmensführung. Dass ich einen Teil aus dem Effeff beherrsche, kann ich nach wie vor nicht behaupten. Status: Zitterpartie - Ziel: 51%

Die Klausur Finanzierungs- und entscheidungstheoretische Grundlagen am Freitag soll die hoffentlich erfolgreiche Woche abrunden. Da ich das Fach bereits ein mal geschoben habe, habe ich mich mit den Themen nicht nur kurz vor der Klausur beschäftigt. Hier hakt es primär bei den Themen Portfolio-Optimierung (Anteile berechnen) und Bernoulli-Nutzen (RNF). Den Rest dürfte mir weniger schwer fallen , allerdings soll man den Tag nicht vor dem Abend loben.

Am Freitag wäre damit auch mein Urlaub zu Ende. Endlich wieder erholsame und entspannte Arbeit im Büro - da freue ich mich diesmal besonders drauf. :)

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