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Migration - Dritter echter Tag

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FrankD

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Hallo Zusammen,

mir ist aufgefallen das ich euch in Migration - Zweiter echter Tag noch einen Blogeintrag für den dritten Migrationstag schulde. Diese Schuld will ich nun einlösen.

Jeder der schon eine Migration mitgemacht hat weiß, das nicht alles glatt geht. Wie bisher schon beschrieben war das auch bei uns der Fall. Am Samstag, dem dritten Tag der Migration, fiel auf das die besonderen "Barcodeartikel" nicht alle sauber übertragen wurden. Die Artikel vom Typ DVD9 hatten Fehler, daher musste ich alle Artikel ausgeben.

Gegen 09:00 Uhr konnte ich diese mittels Sql auslesen und als Resultat die Liste der Artikel abgeben.

Diesen Daten stellte ich die Importliste in Excel gegenüber und entwickelte Formeln zum ermitteln ob die Daten übereinstimmen oder nicht.

Um 11:00 Uhr konnte ich diese Liste an einen Kollegen weiterleiten der nun die betroffenen Artikel händisch pflegte. An ein automatisches überspielen war aus 2 Gründen nicht zu denken.

1. Nur mit SQL ließ es sich nicht umsetzen, da die Quelldatenbank je Layer 1 Tupel beinhaltete und ich nun ein Tupel und weitere abhängige Tupel mit allen Daten füllen musste.

2. Mittels des ERP System wäre es möglich gewesen, hätte allerdings eine enorme Last erzeugt und mehrere Tabellen gesperrt und somit alle Anwender aufgehalten

Daher hat sich ein Kollege dessen angenommen. Ich legte ihm die gefilterte Liste zentral ab und er machte sich daran die Artikel zu korrigieren. Zum Glück waren es nur knapp über 100 Stück, die er ohne die Liste jedoch nicht gefunden hätte. So war er bis 12:30 Uhr fertig.

Während er die Artikel korrigierte, bereitete ich den nächsten Import vor. Es mussten nämlich noch die Bestände der Werkzeuge für diese Produkte eingebucht werden. Allerdings bekamen wir nur absolut Werte und somit wäre ein mehrfaches einspielen und das berechnen der Delta zu aufwendig gewesen.

Daher hatten wir uns aufgehoben für den Zeitpunkt zu dem alle Daten im System sind.

Da ich diese erst um 15:00 Uhr importieren konnte, arbeitete ich weiter an der Portierung des Codes von FreePascal zu C++.

Gegen 15:15 Uhr konnte ich mit dem Import auch starten und war gegen 16:30 Uhr durchgelaufen.

Ein kurzer prüfender Blick zeigte mir das alles glatt gelaufen war, ein Glück. Wir hatten immerhin schon genügend Probleme.

Daher konnte ich die Information an die Logistik rausgeben, das sie die Einträge verbuchen könnten.

Meine Kollegen brauchten keine Hilfe von mir und wollten mir auch auf Nachfrage nichts geben. Damit war für mich dieser Tag beendet und ich konnte früher wie gedacht heim gehen.

Die beiden Tage davor waren anstrengend genug, so dass ich das natürlich genoss. Allerdings war ich wieder sehr schnell eingeschlafen und hatte nicht all zu viel davon.

Sobald ich Zeit habe, wird noch ein letzter Eintrag. In diesem wird es um das Einspielen der Offenen Posten der Debitoren und Kreditoren gehen, sowie meinem Fazit der Migration.

Gruß Frank

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Interessante Einblicke. Besonders finde ich es eindrucksvoll, dass viele Themen die ich im Informatik-Studium behandelt habe (Tupel, Layer etc.) tatsächlich auch für die Praxis relevant sind :-) Ich selbst habe ja nie so intensiv praktisch damit gearbeitet.

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