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Das Internet und die zunehmende Faulheit bei der Recherche

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Elda

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Langsam wird es mal wieder Zeit für einen Eintrag, aber mein Blog scheint nicht der einzige zu sein, der sich grad ein wenig Urlaub gönnt.

Mit dem Lernen geht es bei mir natürlich stetig weiter, doch die Zeit um hier zu schreiben fehlt mir im Moment einfach.

Ich habe so viel zu tun im Privatleben und eine Menge anderer Projekte an denen ich gerade arbeite, da muss ich ein wenig Prioritäten setzen, auch wenn es schön ist sich hier mit anderen auszutauschen und Erfahrungen zu teilen.

Seit letzter Woche bin ich offiziell seit 3 Monaten für den Abiturlehrgang angemeldet und so gesehen ist das erste Quartal für mich um. Mittlerweile habe ich aber schon alle 4 Studienpakete für die Unterstufe, also für 1 Jahr mit dem 3. Einstieg zu Hause und bearbeite schon Hefte aus der letzten Lieferung.

Ich habe ja schon einmal davon berichtet, dass ich die Sek I so schnell es geht hinter mich bringen will. In Deutsch, Englisch und Biologie bin ich auch bereits so weit, in Mathe war es natürlich nicht möglich in nur 3 Monaten den riesen Stapel an Heften abzuarbeiten, aber dort lerne ich auch gezielter mit Sekundärliteratur.

Sozialkunde ist zwar immer noch nicht mein Lieblingsfach, aber als geringstes Übel gegenüber den Fächern die ich dann abwähle läuft es auch ganz gut.

In Latein allerdings habe ich jetzt noch einiges aufzuholen, durch den erneuten Wechsel der 2. Fremdsprache.

Für die Unterstufe sind es 6 Hefte und ein Begleitheft mit Grammatik und natürlich eine nicht gerade geringe Anzahl an Vokabeln, die gelernt werden müssen.

Die Einsendeaufgabe vom ersten Heft habe ich bereits wieder bekommen und bin mit 12 Punkten ganz zu frieden, allerdings habe ich an der Arbeit auch recht lang dran gesessen und mit viel nachschlagen gearbeitet. Mit Heft 2 bin ich nun auch fast durch, dennoch komme ich mit dem Vokabeln lernen nicht hinterher. Da darf ich aber einfach nicht zu viel auf einmal erwarten, den Vokabeln lassen sich immer besser in kleinen Päckchen lernen, damit sie auch länger abgespeichert werden können.

Ich würde gerne noch allgemein etwas zum Bearbeiten der Einsendeaufgaben schreiben.

Mir fiel es am Anfang tierisch schwer mich einfach hinzusetzen und selbstständig zu arbeiten. Es war einfach zu lange her, dass ich in der Schule oder Ausbildung Klausuren geschrieben habe.

Ich denke auch in der heutigen Zeit wo man dank des Internets nur einen Klick entfernt ist von seinen gesuchten Informationen, verfällt man in eine Art "Faulheitsrecherche". Mit meinem Jahrgang bin ich zwar schon während der Schulzeit mit neuen Medien in Verbindung gekommen, aber hauptsächlich bestand die Informationsbeschaffung aus einem Besuch in der Bibliothek und setzte voraus, dass man einige Bücher wälzt.

Ich möchte mich natürlich nicht beschweren, denn wenn es das World Wide Web nicht gebe, könnte ich meinen sehr großen Drang etwas neues zu lernen oder zu erfahren wohl überhaupt nicht befriedigen, aber dennoch stelle ich fest, dass mir dadurch einiges an Merkfähigkeit verloren ging. Aber es ist ja nicht nur das Internet, sondern z.B. auch der große Fortschritt bei den Mobiltelefonen.

Noch vor 15 Jahren, kannte ich eine Menge Telefonnummern auswendig, heute muss ich meist sogar in mein Handy schauen, da ich selbst meine eigene Festnetznummer nicht kenne.

Aber um nun mal auf den Punkt zu kommen, was das für mich mit dem Bearbeiten der EAs zu tun hat:

Mein Plan war bereits am Anfang, dass ich zwar schaue wie viel ich selbstständig zusammentragen kann, aber in der Unterstufe auch keine Hemmung habe etwas nachzuschlagen sei es in den Heften selbst, in Büchern oder sogar im Internet.

Ich lasse mir außerdem auch gerne Zeit für die Aufgaben und bearbeite Sie auch mal über mehrere Tage hinweg.

Für mich ist das eine gute Übung mich wieder dem Texte schreiben, Aufgaben sinnvoll zu bearbeiten und zu gliedern anzunähern. Die Aufgaben zur Selbstüberprüfung in den Heften reichen mir dafür nämlich nicht.

Das ist für mich ein guter Weg, allerdings heißt das natürlich nicht, dass es für andere auch so sein muss.

Vielleicht erreicht der nächste auch einen besseren Lerneffekt, wenn er gleich alles selbstständig löst und dann mit den Korrekturen der Fernlehrer arbeitet und nochmal schaut, was besser gemacht werden kann.

Ich verlasse mich da einfach lieber etwas mehr auf mich selbst und gehe die Gefahr ein, dass ich dann bei den ersten EAs der Sek II einen großen Schock bekomme.

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2 Kommentare


Empfohlene Kommentare

Was du da beschreibst hinsichtlich des Internets ist etwas, für das Manfred Spitzer als digitale Demenz bezeichnet.

Ich persönlich finde es nicht tragisch, wenn ich mir zum Beispiel keine Telefonnummern oder Routen mehr merken muss - solange diese frei werdenden Kapazitäten dazu genutzt werden, sich mit anderen Inhalten zu beschäftigen, die wichtiger zu lernen sind.

Allerdings sehe ich eine Gefahr, dass sich viele nur noch passiv Informationen abrufen und weiterverbreiten.

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Allerdings sehe ich eine Gefahr, dass sich viele nur noch passiv Informationen abrufen und weiterverbreiten.

So sehe ich das auch. Und ich bin der Meinung, dass dadurch einfach verlernt wird richtig zu lernen. Der Gedanke, dass man einfach schnell danach suchen kann, verhindert für mich oftmals den Lernprozess.

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