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Rückblick 1. Semester & Klausur - Vorausblick 2. Semester

Kiwibaer

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So, nun komm ich endlich mal dazu, ein bisschen darüber zu schreiben, wie es mir so im 1. Semester ergangen ist und vorallem, wie die Klausur war.

Rückblick Klausur:

Ich habe die Klausur in Lübeck geschrieben. Leider war die Angabe der Adresse total ungenau, sodass ich erstmal eine Stunde damit verbracht habe, den Klausurraum zu finden. Man glaubt es nicht, wie groß dieses Gelände ist!

Zum Glück habe ich mich mit ein paar anderen noch ein paar Stunden vorher getroffen, sodass ich nicht so unter Zeitdruck stand. Es war trotzdem nervig und hat einiges an Kraft gekostet.

Fazit für mich und vll. auch andere: Fahrt bloß rechtzeitig los. Man kann sich immer nochmal 1 oder 2 Stunden in die Cafeteria setzen.

Die Klausur haben wir im Audimax zusammen mit Psychologiestudenten geschrieben. Nach dem Organisatorischen ging es dann um 14 Uhr los.

Sie war in zwei Teile aufgebaut:

Einmal der Teil Erziehung, Bildung und Sozialisation mit 20 Wissensfragen, aus denen 12 ausgewählt werden mussten sowie 4 Reflexionsfragen, aus denen man 2 auswählen musste.

Der zweite Teil war "Entwicklung und Kommunikation". Hier gab es bei Entwicklung 2 Wissensfragen, aus der eine ausgewählt werden musste sowie 2 Reflexionsfragen, aus der eine ausgewählt werden musste. Der Teil Kommunikation enthielt 2 Wissensfragen (1 auswählen) und 4 Reflexionsfragen (2 auswählen).

Ich persönlich fand den zweiten Teil besser, weil mich dieser auch mehr interessiert hat.

Insgesamt war die Klausur fair gestellt und enthielt keine großen Überraschungen. Mit der Zeit sind wir alle wohl ganz gut ausgekommen.

Nachdem ich wieder Zuhause war, hab ich die Unterlagen erstmal alle in die Abseite gestellt, in der Hoffnung diese nicht mehr anfassen zu müssen (es sei denn, man muss für ein anderes Semester nochmal was nachschlagen). ;)

Rückblick 1. Semester:

Ich habe während des Semesters grob meine Lernzeiten in einem Kalender festgehalten und musste jetzt nachträglich feststellen, dass meine Motivationslöcher zum Teil auffälliger sind als ich sie in Erinnerung hatte.

Meinen anfänglichen Plan, 12 Seiten pro Tag zu bearbeiten und zusammenzufassen (ich wollte eigentlich 2 Module belegen), habe ich sehr schnell über den Haufen geschmissen. Die Bearbeitung hat doch deutlich mehr Zeit in Anspruch genommen, als ich dachte.

Das war wahrscheinlich auch der Auslöser dafür, dass ich bereits nach 2 Wochen jede Woche immer weniger gemacht habe und immer öfter mehrere Tage nichts gemacht habe, was teilweise dann in einigen Wochen "nichts tun" gipfelte.

Fakt war: ich war damit absolut nicht zufrieden. Ich konnte für mich feststellen, dass es mir unglaublich schwer fiel, mich nach einem oder auch zwei Tagen Lernabstinenz wieder dranzusetzen. Ebenfalls stellte ich fest, dass ich abends oft immer zu kaputt nach dem Arbeitstag war, um noch irgendwas Produktives auf die Beine zu stellen. Also stellte ich um: jeden morgen um 5 Uhr aufstehen und 1 Stunde lernen.

Fazit:

  • das frühe Aufstehen behalte ich bei - es tut gut, das Gefühl zu haben, gleich morgens schon was sinnvolles getan zu haben
  • ich werde jeden Tag ein bisschen was tun, um aus dem Lernen nicht wieder raus zu kommen
  • ich bin die Skripte in diesem Semester 2 Mal durchgegangen - Blödsinn! Meine Karteikarten stellten sich im Nachhinein als völlig ausreichend dar
  • nach der Hälfte des Semesters stellte ich fest, dass ich ALLES bereits Gelernte wieder vergessen hatte (oder in der hintersten Gehirnecke versteckt hatte :thumbup:), weil ich nicht wiederholt hatte - das möchte ich nächstes Semester anders machen
  • ich werde es beibehalten, mir wöchentliche Ziele zu stecken - das motiviert
  • falls es ein Tutorium gibt, werde ich dies auf jeden Fall wieder besuchen --> man lernt Gleichgesinnte kennen, man unterstützt sich gegenseitig und vorallem: mich motiviert so eine Veranstaltung immer weiterzumachen

Vorausblick 2. Semester:

Ich probiers nochmal: 2 Module zu schaffen. Dieses Mal habe ich meine Planung ein bisschen optimiert, sodass es auf jeden Fall realistischer ist als letztes Semester.

Bearbeitung folgender Module:

  • Modul 1B - Bildung und Gesellschaft
  • Modul 1C - Bildung, Arbeit und Beruf

Im letzten Semester hatte ich die ersten 10 Seiten oder so von 1B angefangen und war igendwie nicht so begeistert. Heute habe ich bereits die Hälfte des ersten Heftes "Sozialisation - Eine Einführung" durch und muss sagen, dass es echt Spaß macht, es zu lesen. Der altbekannte Erikson, den ich bereits bei Impulse kennengelernt habe, kam bereits auch vor.

Nun sitzen auch die Grundlagen. Es macht Spaß, wenn man ein Fachwort ließt und sagen kann: "Ah jaa, das heißt das..."

Ich freue mich auf dieses Semester und bin gespannt auf die 1C Unterlagen, die nächste Woche kommen sollten.

So, nun aber genug. :) Machts gut!



3 Kommentare


Empfohlene Kommentare

Das finde ich immer am Schönsten: die Unterlagen der geschriebenen Klausur an die Seite packen zu können.

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