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Alle Jahre wieder, kommt der Blogeintrag :-)

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Esteban1985

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Hallo liebe Leser,

es hat mal wieder ewig gedauert seit dem letzten Blogeintrag, sorry dafür!

Dafür hab ich mal wieder mehr zu erzählen :-)

Anfangen werde ich mit der B-Aufgabe in VWL. Meine erste B-Aufgabe! Anfänglich habe ich die beiden Hefte gelesen und gedacht ich wäre auf die B-Aufgabe vorbereitet, aber weit gefehlt! Aus ein paar Tagen, die für die Bearbeitung dieser Aufgabe eingeplant waren, wurden ein paar Tage mehr. Erst mal habe ich mich mit einigem an Fachliteratur zum Thema eingedeckt und für die Literatur Recherche schon eine halbe Ewigkeit gebraucht weil ich irgendwie immer tiefer ins Detail eingetaucht bin je mehr ich gelesen markiert und rausgeschrieben hab. Geplant war dann im Anschluss an die B-Aufgabe mit der Mathevorbereitung zu beginnen, aber auch das wurde nach hinten verschoben. Nachdem ich dann meine 15 Seiten B-Aufgabe fertiggestellt hatte und nach dem gefühlten 10 mal durchlesen, hab ich dann auf Senden gedrückt und weg war sie. Nach zwei Wochen war die Benotung da. Eine 1,3! Da hat sich doch das ganze "Gelese" gelohnt und seitdem ist die VWL auch ein wenig "entstaubter" in meinen Augen, wobei die Thematik trotzdem zäh und trocken bleibt...

Dann ging es "endlich" los mit Mathe. Ui Ui Ui ein ganz schöner Packen an Heften und Mathe ist ja nicht gerade mein Steckenpferd, aber die Klausur war für November gebucht, also ab dafür und rangeklotzt. Nach dem ersten Durchgang bei dem ich alle Hefte grob gelesen habe, habe ich begonnen die einzelnen Kapitel genauer, samt allen gerechneten Aufgaben, zu bearbeiten und die ganzen Fragezeichen zu beantworten, die während dem ersten Lesen aufgetaucht sind. Hierzu hat mir auch der "Papula" sehr geholfen, wo ich noch zusätzliche Infos und Übungsaufgaben gefunden habe. Etwa 5 Wochen vor der Klausur waren dann die Schwerpunkte online. (Vollständige Induktion, Matrizengleichungen,Lineare Gleichungssysteme, Grenzwerte,Partialbruchzerlegung, Laplace Transformation und gewöhnliche Differenzialgleichungen). Also gings jetzt an den Feinschliff. Viel Rechnen, viel Ärgern über vermeidbare Leichtsinnsfehler, die sich aber schon durch mein gesamtes Matheleben ziehen, und viel Austausch mit meinem Leidensgenossen in der Arbeit.

Um herauszufinden wer denn das Rep für die Klausur hält, habe ich beim Studienservice angerufen und mich erkundigt und so erfahren, dass Herr Walz das Rep hält. Anfangs war ich noch unschlüssig ob das eher ein Segen oder ein Fluch ist, dass der WBH Mathepapst das Rep hält. Meine Bedenken wurden zum Teil noch verstärkt als ein paar Kommilitonen meinten das Rep bei Herrn Walz war für sie nicht so berauschend gewesen... Naja Gott sei Dank ist sowas immer sehr subjektiv. Die letzten Wochen vor Rep und Klausur habe ich nur noch die Übungsklausuren geübt und hier auch nur die Schwerpunkte die für unsere Klausur relevant waren.

Dann war schneller als erwartet der Tag des Reps gekommen, also ab nach Pfungstadt. Übernachtungstechnisch wie gehabt, waren wir im commundo untergebracht. Wie immer einwandfrei!

Nun aber zum Rep. Herr Walz hat meines Erachtens ein sehr gutes Rep gemacht. Er hat auch gleich zu Anfang betont, dass er hier keinen Mathekurs gibt, sondern noch einmal alle Klausurrelevanten Themen durchgeht und Beispiele dazu macht und Fragen unsererseits dazu beantwortet. Fand ich jetzt nicht tragisch, da man ja davon ausgehen konnte das sich alle Teilnehmer mit den ganzen Klausurthemen beschäftigt hatten. Er ist dann sämtliche Themen durchgegangen hat Beispiele gerechnet und hier und da Tipps gegeben, auf was man hier und da achten könnte :-). Also Fazit nach 5 Stunden war : Nichts Neues, aber zu allem nochmal was gehört und kleine Unsicherheiten noch geklärt. Damit gings ab ins Hotel .

Da die Klausur erst am Samstag und das Rep schon am Donnerstag war, hatten wir noch den Freitag Zeit um das Rep nochmal Revue passieren zu lassen und noch Feintuning an der Formelsammlung vorzunehmen. Viel Mathe kam aber an diesem Tag nicht vor, ich konnte ganz ehrlich keine Zahlen mehr sehen und wollte nur noch diese Klausur schreiben ;-)

Samstag kurz vor Mittag war es dann soweit. Klausurbeginn. Im Raum drängten sich 30 - 35 Leute und es musste erst mal eine Strategie für die Sitzordnung gefunden werden. Dann war es endlich soweit. Die Klausur an sich war sehr fair gestellt. Alle Schwerpunkte kamen dran. Bei der vollständigen Induktion bei der ich mir eigentlich sehr sicher war, ging dann die Misere schon los. Der Induktionsschluss ging nicht auf. F**k, nochmal alles zurückgerechnet und ich kam wieder aufs Gleiche. Naja weiter zur nächsten: Matrizengleichungen, hier ging es darum eine Gleichung nach X aufzulösen und zu berechnen. Eigentlich ganz einfach wenn man keine Leichtsinnsfehler macht und sie nicht bemerkt. :blink: Bei der dritten Aufgabe ging um das Aufstellen eines LGS aus einer Textaufgabe. Die ging ganz locker von der Hand, so eine ähnliche wurde in den Übungsklausuren gestellt. Bei den Grenzwerten gab es auch keine großen Überraschungen. L`Hospital war hier ein guter Verbündeter :-). Bei der Partialbruchzerlegung war es auch wie in den Übungsklausuren und im Rep also machbar. Bei der Laplace Transformation war eine Rücktransformation gefordert, so eine wurde auch im Rep behandelt von daher waren wir gut darauf vorbereitet. Bei den Differenzialgleichungen ging es um eine inhomogene Gleichung 2.Grades. Auch hier ähnliches Vorgehen wie in den Übungsaufgaben. Als ich die Klausur dann abgegeben hatte, hatte ich ein sehr gutes Gefühl, was sich aber beim hinausgehen gleich wieder ins Gegenteil verkehrte, da mir gleich mein erster Fehler eingefallen ist. Bei der letzten Aufgabe die Konstante 1 vergessen in der Lösung hinzuschreiben...

Und dann kamen noch die Gespräche nach der Klausur dazu, so von wegen, "was hast Du bei Aufgabe XY? " und ich hatte irgendwie immer was anderes :-) Naja kann man jetzt auch nicht mehr ändern...

Zwei Wochen später war dann der Notenbescheid da, eine 3,0. Freude pur! Aber dann kam schnell der Frust über die Leichtsinnsfehler und die Erkenntnis, da wär mehr drin gewesen, aber egal, geschafft ist geschafft.

Dann war die Statistik B-Aufgabe dran. Wahrscheinlichkeitsrechnung ist echt interessant und ich muss sagen, die beiden Hefte dazu waren sehr gut geschrieben. Ein paar mehr Beispiele wären gut gewesen, aber dafür gabs ja zu Ergänzung den Papula. Dann die B-Aufgabe schön handschriftlich auf Papier gebracht und ab damit zu Herrn Walz. 2 Tage Später war die Korrektur da. 1,7! Sehr schön, aber irgendwo muss ja wieder der "unvermeidbare" Leichtsinnsfehler drin gewesen sein. Damit ist das Thema Mathe auch passe` :thumbup1:

Aktuell beschäftige ich mit Controlling und Qualitätstmanagement. Hier möchte ich die B-Aufgabe evtl noch dieses Jahr fertigstellen.

Ich wünsche Euch schon jetzt ein frohes Weihnachtsfest im Kreise Eurer Liebsten und einen guten Rutsch ins Jahr 2015! (In weiser Voraussicht, da ich davon ausgehe, dass der nächste Eintrag wohl erst in 2015 passieren wird)

Beste Grüße,

Stefan


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1 Kommentar


Markus Jung

Geschrieben

Danke für dein ausführliches Update. Da ist ja wirklich einiges passiert in der Zwischenzeit und du bist ein großes Stück voran gekommen. Gerade Mathe ist ja doch ein heftiger Brocken - fand ich zumindest damals so.

Diese Gespräche vor und nach Klausuren fand ich auch meistens eher verwirrend als hilfreich und habe mich da häufig raus gehalten.

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      Alles in allem kann ich jedem neuen Studenten nur raten, lest das Studienbegleitheft, registriert euch bei den verschiedenen Angeboten der IUBH und seit bereit auch mal etwas nachzuschlagen. Ganz wichtig, wenn euch andere Studenten sagen, dass ein Modul in 14Tagen oder weniger machbar ist, entspricht das nicht immer der Wahrheit!Es kommt auf das Vorwissen an!! Jemand der Noch nie etwas mit Mikroökonomie  oder z.B. mit Makroökonomie zu tun hatte, braucht länger als jemand der das schon mal hatte.
       
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      Von Jacka in Open IT Master - das Experiment 6
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      Inzwischen ist das Modul Wirtschaftsinformatik abgeschlossen. Die Hausarbeit als Gruppenaufgabe war mehr Aufwand, als ich erwartet hatte. Es ist schon etwas anderes, ob man alleine an etwas arbeitet oder in der Gruppe. Der Abstimmungsfaktor ist natürlich deutlich höher. Wobei wir 3 eigentlich gut zusammengearbeitet habe und es hat wirklich Spaß gemacht. Den Feinschliff gab es am Abgabetag via Skype und Dokumenten-Sharing. Flux noch ausgedruckt, mit Ringbindung versehen und dann ab nach Hameln. Just in time könnte man sagen, es war noch gut eine Stunde Zeit. Es ist kein Meisterwerk geworden, aber zum Bestehen sollte es gereicht haben.
      Den darauf folgenden Tag sollten wir unsere BWL "Online"-Aufgabe abegeben. Handschriftlich auf Papier. Ich wiederhole "Online"-Aufgabe. Ok, ja. Die Aufgabestellung wurde Online im ILIAS veröffentlicht. So gesehen. Na ja , auch das ist erledigt, allerdings auch alles andere als gut geworden - vor allem die Lesbarkeit lässt sicherlich zu Wünschen übrig. Der Feedbackbogen zum Modul (tatsächlich online) wird als Ergebnis sicherlich hervorbringen, dass handschriftliche Lösungen nicht unbedingt eine Freude sind.
       
      2. Modul ist Wirtschaftsmathematik und Statistik. Es zeigt sich, dass es stark abhängig ist vom Dozenten, wie gut die Organisation klappt. Hier kann man absolut nicht meckern. Sehr nette und kompetente Dozentin, die den Stoff hervorragend und unkompliziert erklärt. Einmal wöchentlich findet eine Sprechstunde in Form eines Webinars statt. Wenn keine Fragen sind, geht sie den Stoff schon mal durch. Sie arbeitet direkt handschriftlich auf ihrem Surface, sodass am Ende eine Skript entsteht. Sowohl die Aufzeichnung, als auch das geschriebene Dokument wird sehr zeitnah hochgeladen. Perfekt! Unsere erste, recht zwanglos Onlineaufgabe, hatte sie nach dem Präsenzwochenende (letzte Woche) bereits am Dienstag kontrolliert und wir bekamen unsere Punkte (auf BWL und die Gruppen-Hausarbeit müssen wir noch bis Ende Januar warten). Mathe ist geteilt in Statistik und Wirtschaftsmathematik. Jeweils mit einer Onlineaufgabe (einfache Hausarbeit) und einer 1 stündigen Klausur. Wer wollte, konnte gestern bereits die Statistikklausur schreiben und muss am 07.01. dann nur noch Wirtschaftsmathe machen. Alle anderen schreiben beide Klausuren hintereinander. Gut, eine Woche nach der Präsenz gleich die Arbeit schreiben, ist schon sportlich aber machbar. Hier zeigte sich jedoch ein erster Kritikpunkt. Die Zeit für 5 Aufgaben ware sehr knapp bemessen, wenn die Aufgaben an sich eigentlich einfach waren. Selbst wenn ich mich zu Beginn nicht schon im Taschenrechner vertippt hätte, dadurch nicht extrem nervös und durcheinander gewesen wäre, hätte ich die Aufgaben vielleicht gerade so geschafft. Andere haben nicht alle bearbeiten können. Ich konnte mich zum Glück irgendwann wieder fangen und habe am Ende zu alle Aufgaben etwas geschrieben, aber dadurch schleichen sich natürlich sehr schnell Fehler ein. Ganz zu Schweigen von einem möglichen Nachrrechnen. Einen richtig großen Bock habe ich in der letzten Aufgabe geschossen, bei der ich statt 120 8 jährige Fichten, 128 jährige Fichte gelesen habe und ich dann auf die Suche nach der Anzahl irgdenwann eine theoretische Anzahl hergeleitet habe. Ärgern tue ich mich über die Wahl der falsche Verteilung, Hypergeometrisch war gefodert (eigentlich deutlich erkennbar), aber nein, ich nehmen Binomial. Toll. Mal schauen was das wird, sonst schreiben wir sie halt im Januar noch einmal.
       
      Ein Vergleich mit dem Modul der FernUni Hagen zeigt aber auch hier, dass das Niveau insgesamt geringer ist. Trotzdem meckern einige immer über den Aufwand für das Studium..
    • Markus Jung
      Von Markus Jung in Fernstudium-Infos.de bloggt 6
      So dann und wann reflektiere ich ja auch schon mal über mich selbst und über mein Tun und warum ich (gefühlt) anders arbeite als viele andere. Ich bin weder Angestellter, noch Geschäftsführer eines Unternehmens mit Mitarbeitern, noch digitaler Nomade - und dabei sogar auch schon Ü40 . Ich bezeichne mich entweder als selbstständig, was es so ganz aber auch nicht trifft, da viele Selbstständige für jemanden arbeiten und Aufträge oder Projekte abarbeiten, oder als Einzelunternehmer. Ich habe ein Heimbüro und arbeite dort auch den größten Teil der Zeit, verzichte auf Mitarbeiter und verlagere  ggf. einzelne Dienstleistungen nach außen und habe auch gar nicht das Bedürfnis, immer mehr zu wachsen und immer mehr zu machen, sondern möchte mit dem, was ich tue Bestand haben und ein gutes Auskommen für meine Bedürfnisse. Und verzichte dabei auch auf Fremdfinanzierung durch Kredite oder Investoren und versuche insgesamt die Komplexität überschaubar und die Kosten im Rahmen zu halten. Wichtig ist es mir etwas zu tun, wo ich voll und ganz dahinter stehe und dabei auch nicht streng nach Arbeitsleben und Privatleben zu unterscheiden.
       
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      Es werden fünf Typen und damit verbundene Geschäftskonzepte vorgestellt:
      Produzent > Produkutmodelle Händler > Sortimentsmodelle Experte > Expertenmodelle (baut sein Business um sein Wissen auf) Problemlöser > Servicemodelle Kreative > Erlebnismodelle Ich sehe mich in erster Linie als Experten und Problemlöser an, was auch zu den Beschreibungen dieser Konzepte im Buch passt.
       
      So wirklich viel Neues habe ich durch das Buch eigentlich nicht erfahren, es war mehr eine schöne Bestätigung, dass das was ich mache und wie ich es mache durchaus auch ein Weg ist und ich zwar vielleicht tatsächlich "exotisch", aber zumindest nicht alleine damit bin. Das zeigen auch diese Eindrücke vom Selopreneur Day in Berlin dieses Jahr:
       
      Und es gibt auch eine XING-Gruppe, für dich gerade einen Beitrittsantrag gestellt habe. 
       
      * = Affiliate-Link