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Esteban1985

Alle Jahre wieder, kommt der Blogeintrag :-)

Hallo liebe Leser,

es hat mal wieder ewig gedauert seit dem letzten Blogeintrag, sorry dafür!

Dafür hab ich mal wieder mehr zu erzählen :-)

Anfangen werde ich mit der B-Aufgabe in VWL. Meine erste B-Aufgabe! Anfänglich habe ich die beiden Hefte gelesen und gedacht ich wäre auf die B-Aufgabe vorbereitet, aber weit gefehlt! Aus ein paar Tagen, die für die Bearbeitung dieser Aufgabe eingeplant waren, wurden ein paar Tage mehr. Erst mal habe ich mich mit einigem an Fachliteratur zum Thema eingedeckt und für die Literatur Recherche schon eine halbe Ewigkeit gebraucht weil ich irgendwie immer tiefer ins Detail eingetaucht bin je mehr ich gelesen markiert und rausgeschrieben hab. Geplant war dann im Anschluss an die B-Aufgabe mit der Mathevorbereitung zu beginnen, aber auch das wurde nach hinten verschoben. Nachdem ich dann meine 15 Seiten B-Aufgabe fertiggestellt hatte und nach dem gefühlten 10 mal durchlesen, hab ich dann auf Senden gedrückt und weg war sie. Nach zwei Wochen war die Benotung da. Eine 1,3! Da hat sich doch das ganze "Gelese" gelohnt und seitdem ist die VWL auch ein wenig "entstaubter" in meinen Augen, wobei die Thematik trotzdem zäh und trocken bleibt...

Dann ging es "endlich" los mit Mathe. Ui Ui Ui ein ganz schöner Packen an Heften und Mathe ist ja nicht gerade mein Steckenpferd, aber die Klausur war für November gebucht, also ab dafür und rangeklotzt. Nach dem ersten Durchgang bei dem ich alle Hefte grob gelesen habe, habe ich begonnen die einzelnen Kapitel genauer, samt allen gerechneten Aufgaben, zu bearbeiten und die ganzen Fragezeichen zu beantworten, die während dem ersten Lesen aufgetaucht sind. Hierzu hat mir auch der "Papula" sehr geholfen, wo ich noch zusätzliche Infos und Übungsaufgaben gefunden habe. Etwa 5 Wochen vor der Klausur waren dann die Schwerpunkte online. (Vollständige Induktion, Matrizengleichungen,Lineare Gleichungssysteme, Grenzwerte,Partialbruchzerlegung, Laplace Transformation und gewöhnliche Differenzialgleichungen). Also gings jetzt an den Feinschliff. Viel Rechnen, viel Ärgern über vermeidbare Leichtsinnsfehler, die sich aber schon durch mein gesamtes Matheleben ziehen, und viel Austausch mit meinem Leidensgenossen in der Arbeit.

Um herauszufinden wer denn das Rep für die Klausur hält, habe ich beim Studienservice angerufen und mich erkundigt und so erfahren, dass Herr Walz das Rep hält. Anfangs war ich noch unschlüssig ob das eher ein Segen oder ein Fluch ist, dass der WBH Mathepapst das Rep hält. Meine Bedenken wurden zum Teil noch verstärkt als ein paar Kommilitonen meinten das Rep bei Herrn Walz war für sie nicht so berauschend gewesen... Naja Gott sei Dank ist sowas immer sehr subjektiv. Die letzten Wochen vor Rep und Klausur habe ich nur noch die Übungsklausuren geübt und hier auch nur die Schwerpunkte die für unsere Klausur relevant waren.

Dann war schneller als erwartet der Tag des Reps gekommen, also ab nach Pfungstadt. Übernachtungstechnisch wie gehabt, waren wir im commundo untergebracht. Wie immer einwandfrei!

Nun aber zum Rep. Herr Walz hat meines Erachtens ein sehr gutes Rep gemacht. Er hat auch gleich zu Anfang betont, dass er hier keinen Mathekurs gibt, sondern noch einmal alle Klausurrelevanten Themen durchgeht und Beispiele dazu macht und Fragen unsererseits dazu beantwortet. Fand ich jetzt nicht tragisch, da man ja davon ausgehen konnte das sich alle Teilnehmer mit den ganzen Klausurthemen beschäftigt hatten. Er ist dann sämtliche Themen durchgegangen hat Beispiele gerechnet und hier und da Tipps gegeben, auf was man hier und da achten könnte :-). Also Fazit nach 5 Stunden war : Nichts Neues, aber zu allem nochmal was gehört und kleine Unsicherheiten noch geklärt. Damit gings ab ins Hotel .

Da die Klausur erst am Samstag und das Rep schon am Donnerstag war, hatten wir noch den Freitag Zeit um das Rep nochmal Revue passieren zu lassen und noch Feintuning an der Formelsammlung vorzunehmen. Viel Mathe kam aber an diesem Tag nicht vor, ich konnte ganz ehrlich keine Zahlen mehr sehen und wollte nur noch diese Klausur schreiben ;-)

Samstag kurz vor Mittag war es dann soweit. Klausurbeginn. Im Raum drängten sich 30 - 35 Leute und es musste erst mal eine Strategie für die Sitzordnung gefunden werden. Dann war es endlich soweit. Die Klausur an sich war sehr fair gestellt. Alle Schwerpunkte kamen dran. Bei der vollständigen Induktion bei der ich mir eigentlich sehr sicher war, ging dann die Misere schon los. Der Induktionsschluss ging nicht auf. F**k, nochmal alles zurückgerechnet und ich kam wieder aufs Gleiche. Naja weiter zur nächsten: Matrizengleichungen, hier ging es darum eine Gleichung nach X aufzulösen und zu berechnen. Eigentlich ganz einfach wenn man keine Leichtsinnsfehler macht und sie nicht bemerkt. :blink: Bei der dritten Aufgabe ging um das Aufstellen eines LGS aus einer Textaufgabe. Die ging ganz locker von der Hand, so eine ähnliche wurde in den Übungsklausuren gestellt. Bei den Grenzwerten gab es auch keine großen Überraschungen. L`Hospital war hier ein guter Verbündeter :-). Bei der Partialbruchzerlegung war es auch wie in den Übungsklausuren und im Rep also machbar. Bei der Laplace Transformation war eine Rücktransformation gefordert, so eine wurde auch im Rep behandelt von daher waren wir gut darauf vorbereitet. Bei den Differenzialgleichungen ging es um eine inhomogene Gleichung 2.Grades. Auch hier ähnliches Vorgehen wie in den Übungsaufgaben. Als ich die Klausur dann abgegeben hatte, hatte ich ein sehr gutes Gefühl, was sich aber beim hinausgehen gleich wieder ins Gegenteil verkehrte, da mir gleich mein erster Fehler eingefallen ist. Bei der letzten Aufgabe die Konstante 1 vergessen in der Lösung hinzuschreiben...

Und dann kamen noch die Gespräche nach der Klausur dazu, so von wegen, "was hast Du bei Aufgabe XY? " und ich hatte irgendwie immer was anderes :-) Naja kann man jetzt auch nicht mehr ändern...

Zwei Wochen später war dann der Notenbescheid da, eine 3,0. Freude pur! Aber dann kam schnell der Frust über die Leichtsinnsfehler und die Erkenntnis, da wär mehr drin gewesen, aber egal, geschafft ist geschafft.

Dann war die Statistik B-Aufgabe dran. Wahrscheinlichkeitsrechnung ist echt interessant und ich muss sagen, die beiden Hefte dazu waren sehr gut geschrieben. Ein paar mehr Beispiele wären gut gewesen, aber dafür gabs ja zu Ergänzung den Papula. Dann die B-Aufgabe schön handschriftlich auf Papier gebracht und ab damit zu Herrn Walz. 2 Tage Später war die Korrektur da. 1,7! Sehr schön, aber irgendwo muss ja wieder der "unvermeidbare" Leichtsinnsfehler drin gewesen sein. Damit ist das Thema Mathe auch passe` :thumbup1:

Aktuell beschäftige ich mit Controlling und Qualitätstmanagement. Hier möchte ich die B-Aufgabe evtl noch dieses Jahr fertigstellen.

Ich wünsche Euch schon jetzt ein frohes Weihnachtsfest im Kreise Eurer Liebsten und einen guten Rutsch ins Jahr 2015! (In weiser Voraussicht, da ich davon ausgehe, dass der nächste Eintrag wohl erst in 2015 passieren wird)

Beste Grüße,

Stefan

Esteban1985

Lieber spät als nie :-) Teil 2

Hallo liebe Blog Leser zum Teil 2!

In diesem Teil möchte ich über die Vorbereitung, das Repetitorium und die Klausuren in BWL und Wirtschaftsrecht sowie in Personalführung und Arbeitsrecht schreiben.

Gebucht hatte ich die Prüfungen ja schon im Dezember des letzten Jahres und von daher stand direkt nach dem Einführungsseminar die endgültige Klausurvorbereitung auf dem Programm. In den Monaten davor hatte ich mir die ganzen Hefte durchgelesen und mir Lernkarten geschrieben. Einmal habe ich die Hefte dann noch gelesen und mir mit Marker und Block meine Zusammenfassungen für jedes Heft geschrieben. Meine Lernkarten hatte ich immer in der Arbeit dabei und hab wenn sich die Zeit ergeben hat einen Blick rein geworfen. Ein paar Wochen vorher hab ich dann begonnen die im study online bereitgestellten Übungsklausuren zu bearbeiten. Obwohl ich mich meiner Meinung nach eigentlich gut vorbereitet hatte stieg die Anspannung etwa eine Woche vorher schon auf ein hohes Level an... "Hoffentlich habe ich alle Themen drauf das es für das Bestehen der Klausur reicht!" Naja und solche Gedanken sind dann Killer für das Runterkommen vor der Prüfung und ich war versucht mir noch irgendwie den ganzen Stoff für beide Klausuren in jeder freien Minute nochmal reinzudrücken (was natürlich nicht mal annähernd geklappt hat :-) ).

Dann war der Tag des Reps für Personalführung gekommen und wir waren wieder unterwegs nach Pfungstadt.

Das Rep sollte um 13.30 starten und wir sind gegen 9 Uhr losgefahren damit wir pünktlich ankommen. Auf der Strecke gabs dann den ersten Schock. Nach Navi war die Ankunft für 11.35 angegeben aber um kurz nach 10 fragte mich mein Kollege was den auf einmal 16.35 bedeuten sollte. Ach du heilige Sch***e! Das wars mit unserem Rep... Dann aufs Radio gewechselt um die Verkhersnews abzuhören und rauszufinden was der Grund für die Zeitangabe war. Im Radio war auf unserer Strecke jedoch "nur" ein kleiner Stau von etwa 3 Kilometern gemeldet worden und wir sind einfach gemütlich weiter gefahren. Irgendwann hat das Navi auch wieder 11.35 als Zielzeit angegeben und der Stau hatte sich schon fast wieder aufgelöst. Soweit so gut! Als wir dann um halb zwölf im commundo Hotel eingetroffen waren mussten wir dann feststellen das dort wohl eine große Tagung stattgefunden hatte und alle Zimmer noch gereinigt werden mussten, also konnten wir unser Gepäck noch nicht auf die Zimmer bringen und mussten irgendwie noch 2 Stunden Zeit totschlagen. Wir sind dann erst einmal was Essen gegangen und haben uns in der Hotelllobby nach einen Kaffee geholt um das Rep noch gut zu überstehen.

Dann ging es los zur WBH. Als wir ankamen mussten wir feststellen, dass die komplette Ostendstrasse ein Baustelle war und die eh schon knappen Parkplätze noch knapper waren. Nach einigen Runden um den Block hatten wir aber dann doch Glück und wir bekamen einen Platz vor der WBH. Dann nichts wie rein und Raum suchen. Dort angekommen standen nur 4 Namensschilder auf den Tischen und wir hatten schon die Befürchtung, dass das Rep abgesagt würde wenn nur 4 Leute da sind. Aber als dann Frau Höfer kam und uns erklärte, dass sie auch mit wenigen Teilnehmern das Rep machen würde waren wir alle erleichtert. Das Rep war sehr kurzweilig und wir wurden auch zu jeder Zeit mit einbezogen, was meines Erachtens auch noch dazu geführt hat das sich der Stoff noch gefestigt hatte und die Angst stückchenweise wich, da sie, wenn man ganz genau hingehört hatte :-), die Schwerpunkte der Klausur betonte. Nach dem Rep ging es wieder zurück ins Hotel und an den Schreibtisch um noch einmal die Schwerpunkte zu wiederholen und aufzuschreiben. Ich hatte mir dann noch ein kurzes Skript erstellt welches ich mir noch ein paar mal durchgelesen hab und dann ins Bett gegangen bin. Nach einer kurzen Nacht und einem ziemlich komischen Bauchgefühl der Sorte "Was machste wenn die Schwerpunkte die du gelernt hast gar nicht die richtigen waren?" habe ich dann versucht mir ein Frühstück so gut es ging schmecken zu lassen. Dann das Skript noch einmal durchgelesen, Zeug zusammengepackt und ab zur Klausur.

Klausurbeginn war für 10.30 geplant und alle Studenten waren auch schon da aber bis 10.45 kam niemand von der WBH. Auf Nachfrage wurde uns dann gesagt, dass man die Aufsicht nicht erreicht man sich aber bemüht uns Ersatz zu holen. Um kurz vor 11 ging es dann los. Die Klausur war meines Erachtens machbar und das Rep auf alle Fälle die richtige Entscheidung.

Nach der Klausur gab es dann noch schnell nen Snack da das Rep für BWL ja schon um 13.30 starten sollte. Als wir uns in den Raum begeben wollten meinte ein Herr dass wir für die Klausur zu spät dran seien und uns gar nicht mehr hinsetzen brauchten. "Häh?!?" Ah ok falscher Raum! Aber laut Aushang und Stundenplan der richtige... Naja dann wieder runter ins Erdgeschoss und gefragt wo denn jetzt unser Rep wäre und man sagte uns, dass man schon nach einem Raum für uns suchte. Da war wohl an diesem Tag irgendwie der Wurm in der Planung drin. Gut dann ab in den neu zugewiesenen Raum und auf zum zweiten Rep mit Frau Höfer. Das Rep war ähnlich dem gestrigen, sie fasste gut zusammen und wenn man genau hingehört hatte konnte man schon eine gute Vorstellung davon bekommen, worauf bei der Klausur am nächsten Tag der Fokus liegen sollte.

Nach dem Rep wieder ins Hotel zusammengefasst, geschlafen ( diesmal wie ein Stein ) gefrühstückt, Zeug gepackt, ins Auto geladen, Zusammenfassung nochmals gelesen und dann ab zur WBH. Diesmal war alles so wie es sein sollte. Die Aufsicht war vor uns da und es konnte pünktlich losgehen. Auch die Klausur war Dank Rep gut machbar auch wenn es natürlich nichts geholfen hätte wenn ich mich nicht darauf vorbereitet hätte. (Da gabs aber auch Kandidaten die nach dem sie mit dem halben Stoff durch waren nur das Rep mitgenommen haben, naja ich weiss ja nicht ob das so das Wahre ist.. aber muss jeder für sich selber wissen...)

Dann ging es direkt nach der Klausur zum Auto und ab in die Heimat mit einem schon ziemlich euphorischen Gefühl im Gepäck!

Circa einen Monat später kamen dann auch die Noten an. Beide Klausuren mit 1,7 bestanden. Freude Freude Freude!

So, aktuell sitz an der B-Aufgabe in VWL und komm nicht so richtig voran. Die wollte ich eigentlich bis Anfang Juni bearbeitet haben, aber wenn man in den Kalender schaut werd ich das wohl nicht mehr schaffen... :-(

Ich hab irgendwie auch gar keinen Anhaltspunkt wie umfangreich man die gestalten muss. Kurz und prägnant oder langatmig ausgeführt um viel auf dem Blatt stehen zu haben? Fragen über Fragen. Ich werd wohl mal dem Tutor für die B_aufgabe schreiben und vielleicht gibts ja mit "Welpenbonus" ein paar Tipps die mich weiterbringen, damit ich die Aufgabe hinter mich bringen kann, um dann Mathe als nächstes großes Projekt anzugehen...

Ich wünsch Euch ein schönes Wochenende!

Bis demnächst!

Gruß

Stefan

Esteban1985

Lieber spät als nie :-) Teil 1

Hallo liebe Blog Leser,

Mann soll es nicht glauben wie schnell die Zeit vergeht und obwohl man sich vorgenommen hat, seinen Blog zumindest relativ regelmässig mit Neuigkeiten zu füllen, ist seit laaaangem nichts mehr Neues dazugekommen. Sorry schon mal dafür!

Vorweg, ich bin immer noch dabei! :-)

Um Euch nicht mit einem ewig langen Beitrag der Ereignisse vom letzten Beitrag bis jetzt zu langweilen werd ich das ganze in 2 Einträge verpacken. Anfangen möchte ich mit einem Bericht über meine Erfahrungen mit dem Einführungsseminar, das ich im Februar besucht hab (was auch schon wieder ewig her ist wenn man`s selber liest...). Und im 2ten Teil werde ich über die Vorbereitung, das Rep und die Klausuren in PeFü und BWL berichten.

Dann wünsch ich mal viel Spass beim Lesen und fang einfach mal an.

Wie im letzten Eintrag geschrieben habe ich am Einführungsseminar Anfang Februar teilgenommen. Los ging es um 6 Uhr in der früh, man will ja nicht schon am ersten Tag gleich zu spät kommen, auch wenn die Begrüßung erst um 11 Uhr losgeht. Könnt ja sonst was passieren, Panne, Stau usw... Wir waren dann ne gute Stunde zu früh in Pfungstadt und haben uns erst mal ein wenig in der Gegend umgesehen bzw. einen Parkplatz gesucht und festgestellt, dass die teilweise Mangelware sind :-) Naja, zu Fuß gehen belüftet den Kopf und entspannt die Füße. Nachdem wir uns im Gebäude zurecht gefunden hatten ging es auch schon mit der Begrüßung durch Herrn Schmidt. Er hat uns dann in lockerer Atmosphäre einen Einblick ins Studium gegeben. Dann kam eine Vorstellungsrunde bei der jeder seinen Nebenmann vorstellen durfte. War auch ganz interessant zu erfahren woher die Kommilitonen kommen und aus welchen Berufsbildern diese stammen. Nach der Mittagspause ginge dann weiter mit den Disziplinen des Wirtschaftsingenieurwesens mit Herrn Laverentz. Das Thema war hierbei "Wertkettenmanagement/ SCM". Ein sehr kurzweiliger Vortrag bei dem wir auch viel eingebunden wurden. Zum Abschluss wurde dann das schon in vielen Blogs erwähnte "Beer Game" gespielt. Da wir eine angenehme Gruppe (zumindest hab ich das so empfunden) waren, war das auch ein sehr spassige Angelegenheit. Danach war dann für den ersten Tag Schluss und wir wollten nur noch ins Hotel und ab unter die Dusche und was Essen. Zum commundo Hotel kann ich nur eins sagen, absolut empfehlenswert! Zimmer sind tip top sauber und die Größe der Zimmer ist für den Zweck absolut ausreichend. Zur WBH sind es bei normalem Verkehr keine 10 Minuten und Essensangebote gibts dort in unmittelbarer Nähe auch in ausreichender Zahl. Am ersten Abend haben wir uns fürs Enchilada in Darmstadt entschieden. War eine super Idee!

Brechend voll an einem Montag Abend aber wir konnten noch einen Tisch ergattern. Auch sehr zu empfehlen!

Danach ging es dann endlich in die Federn um am nächsten Tag wieder fit zu sein.

Nachdem wir uns am riesigen Frühstücksbuffet gestärkt hatten ging es wieder zur WBH und diesmal war uns das Glück hold und wir haben einen Parkplatz direkt vor der Türe gefunden! Der zweite Tag begann mit einer Einführung in study online mit Frau Dorner. Hier gabs noch ein paar kleine Tricks für den Umgang mit dem System, aber leider nicht allzuviel Neues obwohl Frau Dorner die Stunde echt kurzweilig gestaltet hatte.

Dann ging es weiter mit dem Einführungsprojekt mit Frau Freund. Nach kurzer Einführung wurden auch schon die Gruppen gebildet und das Thema der Projekte festgelegt. Das Thema unserer Gruppe war die Entwicklung des Online-Handels. Wir mussten dazu eine kurze Präsentation ausarbeiten und jeder musste etwa 5 Minuten präsentieren. Da ich ja gefühlt "Deutschlands bester Vorträger" bin, war das für mich schon lang, aber was tut man nicht alles für die 2 CP`s :-) Unsere Präsentation war gleich die Erste und dann konnten wir uns in Ruhe die unserer Mitstreiter anschauen. Nachdem alle durch waren und es zu jeder Feedback gab musste sich jedes Team noch eine Fallstudie aussuchen, die als kurze Hausarbeit bearbeitet werden sollte. Manche Teams haben gleich noch selben Tag angefangen aber unsere Mitstreiter mussten zum Zug also wurde das Projekt auf das Wochenende verschoben. Damit war Tag 2 auch rum. Zur Feier des Tages und der Tatsache geschuldet, dass ich schon ewig nicht mehr dort war, wurde der Pizza Hut in der Nähe des Hotels aufgesucht. Danach noch ein kurzer Spaziergang und dann war auch schon wieder Zeit fürs Hotelzimmer. Zusammenpacken und dann gleich ab ins Bett.

Am dritten Tag stand dann Mathe bei Herrn Kettner auf dem Programm. Ein sehr lässiger Typ der es sehr gut verstand uns wieder ein paar mathematische Grundlagen beizubringen und das extrem kurzweilig! Und dass sage ich als absoluter "Matheliebhaber". Die 5 Stunden waren sehr schnell vorüber und dann ging es, nachdem wir uns nochmal mit ein paar WBH Blöcken ausgestattet haben, wieder zurück nach Hause.

Mein Fazit zu dem Einführungsseminar ist durch die Bank positiv. Man hat zum ersten Mal dieses "Studentenfeeling", man sieht die Hochschule und trifft auch mal die Dozenten und Kommilitonen live. Auch wenn ich von ein paar Leuten gehört habe, dass ihnen der Dienstag (der einzige Pflichtttag) gereicht hätte, finde ich, dass die drei Tage nicht geschadet haben.

Nachdem wir dann unsere Fallstudie eingereicht hatten, gab es dann Ende März einen netten Brief mit der Note "OK"

und damit gingen sie ersten beiden CP`s auf mein Konto ein.

Soviel zum Thema Einführungsseminar und im zweiten Teil gehts dann um BWL und Personalführung.

Gruß

Stefan

Esteban1985

Jäger der verlorenen Struktur

Hallo liebe Blog Leser,

so nun sind die ersten 3 Wochen meines Fernstudiums an der WBH rum.

Auf meiner Lernuhr stehen aktuell 32 Stunden. Nicht ganz das was ich mir vorgenommen hatte, aber besser als nichts :).

Zum Lernen zu Hause hab ich mir ein Plätzchen im Kinder-/Schuh-/Gästezimmer eingerichtet. Kinder gibts keine, Gäste sind zur Zeit auch nicht zu erwarten und Schuhe gibts zwar zu Hauf, aber ich konnte den Schreibtisch noch irgendwo dazwischen platzieren. Hier hab ich meine Ruhe und meine Freundin hat Ihre Ruhe von mir :lol:

In der Arbeit ziehe ich mich während meiner Mittagspause in ein stilles Eckchen zurück und versuche in der halben Stunde schon mal ein bisschen Vorarbeit für das Lernen nach der Arbeit zu leisten. Für Spätschichtwochen hab ich mir das so vorgestellt, dass ich früh aufsteh, ein kurzes Workout im Studio durchzieh oder ne Runde laufen geh und mich dann vor der Arbeit noch zwei Stunden hinsetz und was mach. Eventuell kann ich auch hier noch die Pause in der Arbeit nutzen. Mal schauen ob das klappt, weil ich möchte ja nach dem Fernstudium nicht gleich bei der nächsten Staffel von "the biggest loser" antreten. Aber im Zweifelsfall wird der Sport hintenangestellt.

Aber so richtig angekommen im Fernstudium fühl ich mich leider irgendwie noch nicht... :(

Wie der Titel schon sagt bin ich immer noch auf der Suche nach der Struktur wie ich meine Lernerei organisiere.

Aber eins nach dem anderen. Nachdem ich voller Elan die beiden Studienhefte MAI01 (Grundlagen Mathe) und GBW01 (Einführung BWL) gelesen hatte, habe ich mir überlegt wie ich denn jetzt weiter vorgehen soll. Auf den ersten Impuls hin hab ich die Module mit sämtlichen Studienheften und Themen (sofern ich diese schon geliefert bekommen hatte) in eine Mindmap verpackt um mir einen kleinen Überblick zu verschaffen. Ja, so wird ein Schuh daraus (hoppla, ist ja schon ne ganze Menge Stoff :blink:!) So, nachdem der Stoff an sich schon mal ein wenig übersichtlicher zusammengefasst war, kam ich ins Grübeln ob es nicht besser wäre Modul für Modul abzuarbeiten oder 2 bis 3 Module parallel zu bearbeiten, um Abwechslung in die Sache zu bringen und nicht bei einem Modul in den "Tunnel" zu kommen. Also entschied ich mich für eine Zwischenlösung. Primär wollte ich das Modul BWL, VWL und Wirtschaftsrecht

bearbeiten, da ich hier auch meine erste Klausur schreiben möchte und dazu, quasi als Ausgleich, Grundlagen der Mathematik. Gesagt, getan. Ging auch ganz gut los, an meine geplanten Lernzeiten hab ich mich langsam rangetastet

und hab das GBW01 Heft noch einmal überflogen um es dann beim nächsten Lesen mit Stift, Block und Textmarker genauer unter die Lupe zu nehmen und für mich zusammenzufassen. Komischerweise erschien mir irgendwie alles ziemlich wichtig... Naja, Alles ist ja keine so wirkliche Zusammenfassung also was kann ich mir aus dem Heft ziehen und daraus ein für mich "maßgeschneidertes" Lernpaket schnüren. Also hab ich angefangen die Kapitel rauszuschreiben und was darin vermittelt werden soll, sowie die Fragen zur Selbstüberprüfung um um dieses Gerüst herum mein "Lernheft" zu schreiben. Mal schauen ob das mein Erfolgsrezept ist, aber wie sagt man so schön, "probieren geht über studieren" Wenn ich dann alle Studienheft auf diese Weise bearbeitet habe, werde ich mich zur Klausurvorbereitung dann daran machen mir Lernkarten zu erstellen. Wie habt ihr das gehandhabt? Habt ihr die Karten schon beim Zusammenfassen erstellt oder so wie ich das vorhabe?

Ich hoffe dass sich bei den nächsten Heften der Blick schon ein bisschen schärft und mir das Zusammenfassen leichter fällt. Ich werde natürlich berichten wie sich alles entwickelt.

Mathe ist hierbei etwas einfacher, was auch am Autor und dessen Schreibstil liegt, aber auch hier wird wohl noch einiges an Arbeit auf mich zukommen. Aber bei Mathe hilft nur eins üben üben und nochmals üben. Aber auch hier gibts schon bei den Grundlagen Momente wo man sich denkt, "was genau will er jetzt von mir?"

Was mich noch interessieren würde, ist es wie ihr euch den Lernstoff so eingeteilt habt? Teilweise hab ich das Gefühl ich versuch mir "anfangseuphorisch" zu viel auf einmal vorzunehmen. Ich weiss, dass das jeder für sich selber bestimmen muss was/wann und wieviel, aber das wär für mich ganz interessant wie es die "alten Hasen" so handhaben.

In der Zwischenzeit habe ich auch noch mein Einführungsseminar in Pfungstadt über study online (Ja, mittlerweile kenn ich mich hier ganz gut aus :biggrin:) gebucht. Es wird vom 3. bis zum 5. Februar sein. Übernachten werd ich im commundo Tagungshotel in Darmstadt, was glaub ich keine allzu schlechte Wahl ist. Zu meinem Entsetzen hab ich festgestellt, dass ja der Superbowl vom 2. auf den 3. Februar steigt :thumbdown: und ich den wohl zu ersten mal seit 10 Jahren wohl nicht anschauen werd, aber was tut man nicht alles fürs Studium...

Dann setz ich mich mal wieder an meine Hefte.

Bis zum nächsten Mal,

Stefan

Esteban1985

Hallo erstmal!

Hallo erstmal,

ich schreibe mal meinen ersten Blogeintrag als Student an der WBH im Studiengang Wirtschaftsingenieurwesen Energietechnik. Nachdem ich eine Zeit lang als stiller Mitleser viele WBH Blogs verfolgt habe, ist es nun soweit, ich

schreibe meinen ersten Blog.

Vorweg möchte ich erst einmal Markus für diese tolle Seite danken, die eine große Entscheidungshilfe für das Fernstudium war, sowie Ferros,für dessen Blog, den ich geradezu verschlungen habe.

Ich entschuldige mich schon mal im Voraus dafür das mein erster Eintrag so umfangreich ist...

So nun komm ich mal zu mir und meinen Beweggründen für das Fernstudium . Ich bin 28 und komme aus dem schönen Ingolstadt, mitten in Bayern. Ich arbeite in für ein Unternehmen aus der Luft- und Raumfahrt, als Integrationsprüfer im Fachbereich Avionik. Nach meiner Ausbildung zum Fluggerätelektroniker habe ich in Teilzeit den Techniker in Elektrotechnik gemacht. Nach dem Techniker war ich mir ziemlich sicher, dass ich so schnell keine Schulbank mehr drücken wollte. Irgendwann kam aber der Punkt an dem ich die Lernerei irgendwie vermisste (kaum vorstellbar, aber wahr :confused:) Dieser Punkt kam so in etwa zum Frühjahr und ab da fing ich an, mich mit der Frage der Weiterbildung zu beschäftigen. Zuerst stand der technische Betriebswirt ganz oben auf der "Machenwill"-Skala, aber nach vielen Recherchen und Gesprächen mit Kollegen, Freunden und Bekannten, die bereits den TBW gemacht hatten oder mitten drin waren, erschien der TBW dann doch nicht mehr so erstrebenswert. Zu diesem Zeitpunkt habe ich mit dem Gedanken an ein Studium zu spielen begonnen. Vollzeit studieren war für mich keine Option, also kam nur die Teilzeitvariante bzw. ein Fernstudium in Frage. Nachdem ich mich über das Teilzeitmodell der FH oder TH, oder wie auch immer der Verein jetzt heisst :rolleyes:, in Ingolstadt informiert hatte, war auch dass Teilzeitmodell ausgeschieden, da meiner Meinung nach, zu unflexibel. Damit war klar, ein Fernstudium soll es sein! Nur wo? Jetzt ging das Durchforsten der Infomaterialien von sämtlichen Anbietern los. Viel Lesen, viel Abwägen und viele Fragen... Nachdem auch ein Kollege von mir Interesse an einem Fernstudium geäußert hat, haben wir beide unsere Pros und Contras in eine Liste gepackt, ausgewertet und heraus kam die WBH. Nun ging es noch um die Fachrichtung. Komischerweise liebäugelten wir beide mit der Energietechnik, somit war der Punkt auch abgehakt. So weit so gut. Nachdem wir einen Fragenkatalog erstellt hatten haben wir mit der Studienberatung der WBH telefoniert und der nette Herr hat unseren Katalog in Ruhe mit uns Punkt für Punkt abgearbeitet und uns viele neue Tipps gegeben. Dieses Telefonat hat uns dann auch noch in unserer Entscheidung bestärkt uns an der WBH einzuschreiben. Wir bekamen dann auch gleich im Anschluss noch einige Leseproben der Studienhefte und den Antrag zur Anrechnung von Leistungen geschickt. Er wies uns noch darauf hin dass wir den AVL Antrag noch vor unserem Studienbeginn abschicken sollten, da man hier mit 4-6 Wochen Bearbeitungszeit durch den Prüfungsausschuss rechnen muss.

So, da war er nun der erste Kontakt mit dem Medium Fernstudium. Naja, erst mal schauen wie sich die Studienhefte so lesen. Erstaunlicherweise gar nicht mal so "trocken" wie ich ursprünglich befürchtet hatte, sondern teilweise sogar rechtunterhaltsam, sofern man das bei Studienmaterial überhaupt sagen darf :).

Dann gings los mit dem Ausfüllen des AVL-Antrages. "Oh mein Gott, was trag ich denn da alles ein?" bzw. "Glaubst du wirklich die rechnen dir DAS an ???" waren die ersten Gedanken beim Ausfüllen. Noch die Lehrpläne vom Techniker und das Zeugnis dazu, rein in den Umschlag und ab dafür. Dann ging die Warterei los...

Nach etwa 6 Wochen kam der Bescheid über die Anrechnung. "Ich freue mich Ihnen mitteilen zu können, dass Ihrem Antrag auf Anrechnung von Studien- und Prüfungsleistungen entsprochen wurde", war das Erste was ich gelesen hab.

Yeah, stark, hat sich der Techniker doch ein bisserl gelohnt! Angerechnet wurden mir Englisch, Grundlagen der Informatik, Grundlagen der Elektrotechnik und Elektronik sowie Physik. Durch diese gute Nachricht mit Tatendrang erfüllt, wurde dann auch gleich die Studienanmeldung komplettiert und mit Lebenslauf, FHR-Zeugnis in den schon wartenden WBH Umschlag verfrachtet und noch am selben Tag in die Post geworfen.

Nach etwa einer Woche (gefühlten 10!:)) kam dann das erhoffte Paket mit dem ersten Studienmaterial. Ab damit ins Arbeitszimmer, Schere zur Hand und auf das Ding! Um das Kind im Manne zufrieden zu stellen, erst mal die Luftpolsterfolie platzen lassen :thumbup:. Dann ein Blick in die blaue Taschenrechnerschachtel ob den das Ding echt so gruselig ausschaut wie ich das im Vorfeld bei manch anderen gelesen hab. Und ja, es ist echt gewöhnungsbedürftig dieses türkise Dingens :). Dann den Rest mal auf dem Boden verteilt und mal eine grobe Bestandsaufnahme gemacht. Gut, alles da!

Dann kanns ja losgehen! Nachdem ich die grundlegenden Infos überflogen hatte, wollte ich natürlich gleich mal study online ausprobieren. Einloggen klappte aufs erste Mal ohne Probleme und dann gings los. Anfangs etwas aufgeschmissen, hatte ich nach ein paar Klicks hier und da schon einen kleinen Überblick über die Funktionen. Aber intuitiv ist anders, wobei das jetzt nur meine subjektive Meinung ist. Damit war mein erster Tag als Fernstudent schon gelaufen.

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