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Das war 2014! Das wird 2015! Und die Liebster-Arward-Nominierung von Snowchild!

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Ferros

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Ein Blog am 1.1.2015. Der Rückblick und die Aussicht auf 2015. Und die Liebster-Award-Nominierung durch Snowchild. Das werde ich hier ansprechen.

Für mich war 2014 ein ereignisreiches Jahr. Im Guten wie im Schlechten habe ich viel erlebt an dem ich euch nun Teilhaben lassen werde.

Am Anfang diesen Jahres habe ich gemerkt, dass ich nicht mehr so weitermachen kann wie bisher. Meine Konzentration, mein Gemüt und mein Charakter waren nicht mehr so, wie ich es kannte. Und ich entschloss mir Hilfe zu suchen.

Die Hilfe fand ich in einem(-er?) Coach die mich wieder auf die Richtige Bahn lenkte und meinen Blickwinkel so verändern konnte, dass ich wieder normal denken konnte. Unterstützen konnte ich mich selbst durch Gitarre spielen und Fahrrad fahren. Dadurch konnte ich einem Burnout knapp entgehen und habe im Mai wieder mit dem Lernen für das Studium begonnen. Die Zeit bis dahin war wichtig. Ich habe Kraft getankt, mich wieder halbwegs fit gemacht und meine Beziehung mit meinen Kollegen so verbessert, dass ich inzwischen wieder mit einem Lächeln auf die Arbeit gehe.

Auch der Urlaub im Mai hat dazu beigetragen, dass ich wieder "normal" wurde.

Doch auch schlechtes geschah in diesem Halbjahr. Ein Unfall der meine Freundin das Auto kostete, hat mich ebenfalls sehr belastet sowie das Auto das wir daraufhin gekauft hatten. Dieses war eine schlechte Wahl gewesen. Am Anfang haben wir noch versucht es uns schön zu reden, aber im 2. Halbjahr fingen etliche Probleme mit der Technik an.

Meine aufflammende Liebe zum Fahrrad fahren erlosch rasch, als ich Anfang Juni einen kleineren Unfall hatte, mich dabei zwar kaum verletzte aber bewirkte, dass ich seid dem nur noch einmal auf dem Fahrrad saß.

Im 2. Halbjahr ging es dann turbulent weiter. Erst die Klausur in Informatik die ich mit 1,7 erfolgreich abschloss, dann eine Neugruppierung meiner Arbeit, was einer Lohnerhöhung entsprach und auch die 2. Klausur für dieses Jahr die ich letzten Monat mit 2,0 zurück bekommen habe. (Wo ist eigentlich mein Blog-Post dafür? Den habe ich geschrieben! Das weiß ich genau! Grrrrrrrr.......). Eine neue Gitarre und ein neuer Computer runden die Materielle Seite ab.

Auf der Negativen Seite war aber der Totalausfall und zum Glück gelungene Wandel des Autos meiner Freundin, was insgesamt etwa 6 Wochen blanke Nerven bedeuteten. Außerdem hatte ich selbst einen Unfall im August, welcher mein Auto als Totalschaden zurückließ. Dank meinem Vater (gelernter Karosseriebauer) konnten wir mein geliebtes Auto aber wieder herrichten. Der Psychische Schaden durch diesen Verlust hätte mich unter Umständen völlig aus der Bahn geworfen.

Zum Jahresende kann ich aber folgendes Fazit ziehen:

Viel Gewonnen, viel Verloren, aber unterm Strich knapp im Guten über die Bühne gebracht.

Das will ich im Jahr 2015 besser machen!

Vorgenommen habe ich mir vieles was mir indirekt und direkt mit dem Studium hilft.

1. will ich meinen Platz zum lernen wieder auf meinen Arbeitsplatz verlegen. Die Umgebung dort bezeichne ich als ziemlich Ideal auch wenn ich mit meinem Chef reden muss um ihn noch etwas weiter zu Optimieren.

Dort habe ich einfach am effektivsten gelernt und hatte kaum Ablenkung was mein Hauptproblem beim lernen in 2014 war.

Außerdem stehen 4 Klausuren auf meinem Plan für 2015. Die erste ist Werkstoffkunde die Anfang März geprüft wird.

Das wird anstrengend, aber mit Sport und Musik fühle ich mich gut gewappnet um nicht wie Ende 2013 bzw. Anfang 2014 zu werden.

2. werde ich mich mit Fahrradklamotten eindecken, damit ich auch bei Temperaturen unter 10°C Fahrrad fahren kann. Auch wenn das wahrscheinlich ziemlich ins Geld gehen wird. Dann will ich mein Fahrrad in meiner Garage parken und damit möglichst jeden Tag auf die Arbeit fahren um etwas mehr Bewegung in meinen Tag zu bringen.

3. werde ich mich im Örtlichen Fitnesscenter anmelden. Ein Arbeitskollege hat mich darauf aufmerksam gemacht und nach 7 Jahren ohne Fitnesscenter will ich mich endlich soweit in Form bringen, dass ich ohne Gedankenbisse eine Badehose anziehen kann.

4. Status Quo bei allem anderen beibehalten. Vielleicht eine neue Waschmaschine und ein neues Bett kaufen. Mit Tendenz zum Bett. Kennt sich da jemand mit aus? Ich habe leider keinen Plan von so was und mein letztes Bett ist eine (quietschende) Katastrophe!

Diese Vier Punkte hören sich nach einem ganzen Batzen an, aber ich bin zuversichtlich!

Und nun zu Snowchilds Fragen. Vielen Dank für die Nominierung!

1. Wie viel (Arbeits-)Zeit wendest Du im Durchschnitt je Woche für das Fernstudium auf?

Zwischen 0 und 25 Stunden ist alles dabei. Meistens fange ich langsam für eine Klausur an und steigere mich je näher der Klausurtermin rückt. Etwas gleichmäßiger würde ich es mir aber trotzdem Wünschen ;)

2. Welche Erfahrungen hast Du mit Gruppenarbeit gemacht? Bzw. gab es keine Gruppenarbeit? Selbstgewählte oder "zusammengewürfelte" Gruppen?

Die bisher einzige Gruppenarbeit war das Einführungsprojekt. Wir waren 2 Mann und eine Frau im Einführungsprojekt und hatten nur gemeinsam, dass wir den Selben Studiengang wählten. Wir hatten ein anspruchsvolles Thema (für Studienneulinge), aber zum Glück gibt es Google Doc's. Gleichzeitiges Bearbeiten des Dokuments ist schon eine Geile Sache! Das Fazit der Gruppenarbeit war positiv. Jeder hat seinen Teil dazu beigetragen trotz dass wir zusammengewürfelt wurden und am Ende stand eine 2,0 auf dem Notenbescheid!

3. Welche Vor- bzw. Nachteile siehst Du in dem Verfassen von Hausarbeiten vs. Klausurenschreiben? Wie sehen Deine persönlichen Vorlieben aus?

Ich mag lieber die Klausuren. Man wählt einen Termin, meldet sich an und fängt an zu lernen. Kein oder kaum im Internet nach Quellen suchen für Fragestellungen die kaum in den SB's angesprochen werden und die Reps finde ich super um andere Studierende kennenzulernen , sich auszutauschen und natürlich um auf die Klausur vorbereitet zu werden. Hausarbeiten finde ich so ansprechend wie Schneematsch im Winter. Das Grundmaterial (Inhalte) ist eine super Sache, aber die Konsistenz (Abgabetermin) und Ansehnlichkeit (Inhalte der SB's auf die Fragestellungen bezogen) machen die Sache hässlich (keine Motivation)

4. Was war (ca.) die längste und die kürzeste Wartezeit auf Noten in Deinem Fernstudium?

Hmm... schwere Frage... da muss ich mal gucken...3 Wochen bei Physik.... 3 Wochen bei Informatik... 3 Wochen bei Mathe... 6 Wochen Personalführung... 4 Wochen bei BWL... Also überwiegend 3 Wochen, in Ausnahmefällen auch mal 6 Wochen.

5. Verläuft das Fernstudium für Dich so, wie Du es Dir vorgestellt hast bzw. wie die Ankündigungen/Beschreibungen des Anbieters waren?

Prinzipiell ja. Ich hatte mir zwar vorgenommen nicht im regulären Tempo zu studieren, sondern es ruhig angehen zu lassen, doch entkam ich nur knapp dem Burnout. Das hat viel Zeit gekostet. Auch die eigentliche Methodik zum Lernen zu entwickeln war schwer. Von den Inhalten ist es aber genau das was ich machen will und was auch gesagt wurde.

6. Wie motivierst Du Dich selbst, wenn es mal nicht so im Fernstudium läuft, wie Du es Dir vorstellst bzw. sich u.a. zeitlich oder thematisch Probleme ergeben?

Hinsetzen/Hinlegen und dabei Visualisieren wie man lernt, dann die Klausur schreibt und dann eine gute Note erhält. Das hat mir bei Mathe echt den Arsch gerettet. Als Anstoß um wieder zu lernen kann ich folgendes als Tipp geben: Mach es extravagant... für dich. Mir hilft es einen Plan aufzustellen und dem entsprechend anzufangen (mit Sanktionen wenn man sich nicht daran hält) oder an einem Ort zu lernen wo man noch nie gelernt hat (Café, Bibi, Arbeitsplatz, bei den Eltern am Küchentisch, bei Oma etc.)

7. Kennst Du die inhaltlichen Unterschiede Deines Fernstudienganges zum Präsenzstudiengang (sofern vorhanden) und empfindest Du Dein Fernstudium bzw. den Abschluss als einen "Abschluss zweiter Klasse"?

Leider kenne ich die Unterschiede nicht. Aber ich würde mich nach dem Studium nicht als Absolvent mit einem Abschluss zweiter Klasse ansehen. Im Gegenteil, als Fernstudent mit Vollzeitjob, Freundin und Privatleben sollte es als größere Herausforderung als ein Präsenzstudium angesehen werden.

8. Was würdest Du grundsätzlich an einem Fernstudium Interessierten gerne mit auf den Weg geben? Was ist Deiner Meinung nach besonders beachtenswert?

Im Vorfeld Gedächtnis trainieren, Lernmethoden austesten, Zeitplan aufstellen wie man lernen möchte, Aufschreiben was man mit dem Studium erreichen will, Partner mit ins Boot holen, Ausgleichsmöglichkeiten schaffen und dann erst anmelden. Hätte ich das alles beachtet, dann wäre ich jetzt schon mit dem Grundstudium fast fertig.

Ohje... ist doch etwas länger geworden als ich gedacht habe... An alle die bis hierher alles gelesen haben: Daumen hoch, ihr seid spitze! An alle anderen: Lesen ist toll und bildet! :lol:

Aber jetzt gehe ich erst mal ins Bett schlafen. Silvester steckt mir noch in den Knochen und die Nachtschicht wird morgen wird durch Schlafmangel nicht einfacher.


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4 Kommentare


Markus Jung

Geschrieben

Danke für deinen umfangreichen und zum Teil auch sehr persönlichen Bericht!

Ich finde es klasse zu lesen, dass du von einem Coaching so profitieren konntest, dass es dir wieder besser ging und Schlimmeres vermieden werden konnte.

2014 war ja wirklich ein ziemliches Auf und Ab, gerade mit den zwei schweren Unfällen. Euch selbst ist dabei aber jeweils nichts passiert?

Was das Bett angeht:

Ich habe ein Lattoflex-Bettsystem und bin damit super zufrieden. Wie sehr merke ich immer dann, wenn ich mal einige Nächte wo anders geschlafen habe und merke, was ich dann für Beschwerden habe. http://www.lattoflex.com/de/

Von Wasserbetten kenne ich sowohl positive als auch negative Berichte. Für mich war das eigentlich keine Option.

In letzter Zeit scheinen Boxspring-Betten ein gewisser Trend zu sein. http://de.wikipedia.org/wiki/Boxspringbett Ich kenne einige, die sich eins angeschafft haben und damit zufrieden sind.

Empfehlen würde ich dir, dass du dich in einem guten Bettenhaus beraten lässt. Es kommt da auf viele Kriterien an. Zum Beispiel:

- dein Gewicht

- deine bevorzugte Schlafposition (Rücken, Seite, oder (ungünstig) Bauch)

- Schwitzt oder frierst du schnell?

- hast du Rückenprobleme?

- liegst du lieber weich oder hart?

- möchtest du im Bett auch lesen, fernsehen?

- Budget

- ggf. vorhandener Bettrahmen

- bei Wasserbetten evtl. auch die Statik

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Danke für deine Tipps Markus!

Bei den beiden Unfällen war jeweils nichts dramatisches passiert, nur ein kleines Schleudertrauma bei dem Unfall meiner Freundin.

Bisher haben auch bei uns Boxspringbetten im Fokus gestanden, aber dieses Lattoflex-System sieht doch richtig gut aus!

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Hallo Ferros,

herzlichen Dank für's Mitmachen - Und für Deine ausführlichen Erläuterungen. :thumbup:

Hausarbeiten finde ich so ansprechend wie Schneematsch im Winter.
Hihi, diese Aussage überrascht mich, vor allem nach Deiner "großangelegten" Lernkartenaktion - War die in 2013? Na, Vorlieben sind eben verschieden, sonst ergäbe die Frage ja keinen Sinn. ;)

Nach den ganzen Unfällen, Blechschäden u.a. Unwegbarkeiten wünsche ich Dir/Euch für dieses Jahr mehr Ruhe und Positives! Das da kaum Raum für das Studium war, ist klar.

______________

Allgemein überrascht bin ich von den kurzen Noten- und Feedbackzeiten, die bisher alle angegeben haben. Warum kriegen unsere Dozenten das nicht hin? Klar, wirklich fixe gibt es bei uns auch, aber einige kriegen die Kurve erst nach 6-9 Monaten, da hat man das Thema schon "vergessen" und kann sich über (gute) Noten schon nicht mehr freuen und nimmt sie einfach als abgehakt hin. Schade. :sneaky2:

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Die Lernkartenaktion war für Personalführung und BWL... für Mathe, Physik und Informatik ist das nicht wirklich was...

Aber dieses Jahr steht auch Energiewirtschaft und -recht auf meinem Plan und dafür werde ich die Karten wieder brauchen ;-)

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      als Fernstudent ist man zu einem nicht geringen Teil Einzelkämpfer. Gerade in der Thesis kommt dies nochmal verstärkt hinzu, denn ausser dem Betreuer hat man ja eigentlich mit sonst Niemandem mehr zu tun. Ich habe ja in meinem letzten Blogbeitrag von meinem Problem bei der Thesis, bedingt durch mein berufliches und privates Umfeld, geschrieben. Seitdem sind ein paar Sachen passiert. Die Auflagen um die Verlängerung zu bekommen habe ich erfüllt. Mein Proposal ist fertig. Das Proposal ist für meine Master Thesis das, was das Expose für die Dissertation ist. Mein Betreuer hat mein Proposal erhalten und war sehr zufrieden, er hatte nur 3-4 kleine Anmerkungen die ich heute noch ausarbeite und dann passt es so. Durch das Proposal habe ich auch schon die theoretischen Grundlagen für meine Thesis fast fertig. Ich muss noch ein paar Dinge weiter ausarbeiten, aber das ist alles überschaubar. Mein Betreuer hat mir Mut gemacht und eventuell brauche ich die Fristverlängerung garnicht. Aber soweit möchte ich noch nicht denken, es steht ein Haufen Arbeit vor der Tür. Aber und das macht mir Mut, ich kenne den Betreuer aus einem Modul, als er dort mein Prof war und er hat einen sehr hohen Anspruch, seine erste Rückmeldung ist für mich auf jeden Fall ein Zeichen das ich, wenn ich so weiter mache, die Chance habe das Ergebnis zu erzielen, welches ich mir wünsche. Ich spüre endgültig das Tief hinter mir gelassen zu haben. Diese Woche habe ich jeden Tag bis frühs um 3 - 4 Uhr am Proposal gearbeitet und war den ganzen Tag voller Energie. Am WE werde ich etwas mehr schlafen und weiter an der Arbeit bleiben und wenn ich dann doch die Verlängerung brauche (sie nehmen zu können befreit mich) werde ich mich deswegen auch nicht verrückt machen.
      Ich bin aktuell wieder ganz der Alte und werde am Wochenende ein beachtliches Stück meiner Thesis fertig machen. Ich selbst darf mich nicht hängen lassen und habe zumindest im Vorfeld (auch in einem alten Blogbeitrag beschrieben) wirklich recht behalten mir diesen Betreuer auszusuchen und bin noch immer dankbar, dass er mich genommen hat und mir so den Rücken stärkt und mich motiviert.
       
      Desweiteren gibt es auch sonst noch Neuigkeiten, die Türe mir noch Wünsche zu erfüllen für die ich das Studium benötige, hat sich ein Stück geöffnet und eventuell kann ich da auch bald noch sehr schöne Neuigkeiten präsentieren. 2017 wird ein wichtiges Jahr um meine Zukunft zu gestalten. Ich werde dieses Jahr den Masterabschluß erhalten, ich werde vorraussichtlich das Promotionskolleg beenden um dann (wenn die Thesis Note passt) Ende 2017, Anfang 2018 Doktorant zu werden und beruflich werden sich (nach aktuellem Stand zum Bestandsjob) neue Türen öffnen. Es ist unglaublich wie schnell sich die Welt innerhalb ein paar Tagen drehen kann. Hoffen wir sie behält die Richtung bei.