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Ferros

Energiespeichertechnik: Check

Endlich ist die Note für Energiespeichertechnik abgeschickt worden.

Es ist überaschenderweise eine 1,0 geworden. Ich bin aber echt verwirrt. Ich dachte ich schneide schlechter ab.

Aber es soll mir recht sein :thumbup:

 

An der anderen Front, die der B-Aufgaben, tut sich dafür leider sehr wenig.

Ich habe mich an Statistik festgebissen. Habe 5 von 6 Aufgaben gelöst, doch Aufgabe Nr. 5 widersetzt sich doch sehr erfolgreich. Wenn jemand also Erfahrung im Berechnen von Erwartungswerten und Streuungen mittels der Maximum-Likelihood-Methode bei einer diskreten Stichprobe, dann möge er mir bitte eine PN schicken.

 

Bis denne

Ferros

Ferros

Umbruch oder kein Bruch

Ich habe es in meinem Letzten Blog angekündigt, doch es wurde etwas später als ich gedacht hatte. Aber von Anfang an...


 

Es war ein wunderschöner Tag, am Anfang dieses Oktobers. Genauer gesagt der 4.10. Ich unterhielt mich gerade mit einem Kollegen auf der Frühschicht über das übliche. Schlechte Aussichten in der Energiewirtschaft, wir werden alle Arbeitslos und enden unter der Brücke (verdammt, es gibt nicht so viele Brücken, dass jeder seine eigene bekommen würde! :blink:), die Alten werden über Vorruhestandsregelungen heim geschickt und der Rest kann stempeln gehen usw. Im Gespräch habe ich dann versucht die Positiven Seiten etwas mehr zu beleuchten und sagte, dass es unglaublich viele Stellenangebote in unserer Firma gibt (die so 6000 Mitarbeiter Weltweit hat). Und als Beweis habe ich dann den internen Stellenmarkt aufgemacht. Und siehe da, es gab tatsächlich drei Stellen, die ausgeschrieben waren. Ein Jurist, ein IT-ler und ein Projekt-Ingenieur wurden gesucht. Ich war erschrocken! Drei Stellen auf 6000 Leute (oder 3000 im Inland)? Als ich das letzte mal nachgesehen habe, waren es noch über 50 gewesen (für in Deutschland)!

Doch mein Kollege sagte dann, dass ich mich doch einfach mal auf die Stelle als Ingenieur bewerben sollte. Ich wiegelte ab und meinte, dass die Stelle bestimmt in Essen wäre, also ca. 300km weit weg. Müsste dort neue Freunde finden, neue Freundin und wäre weit weg von meiner Familie. Aber als ich nachguckte, stand da tatsächlich, dass es für die Außenstelle in Saarbrücken ausgeschrieben ist. Da kam mir die Idee, mich für das Praktikum darauf zu bewerben. Also Statt der Stelle, wollte ich einen Praktikumsplatz.

Mein Kollege hat dann gesagt, ich solle einfach mal Anrufen, kostet ja nix (ist ja Firmenintern) und bringt meinen Namen schon mal ins Gespräch. Gesagt getan, Personalbüro angerufen, die mich mehrmals weiter verbunden und schließlich bin ich im Vorbüro der Abteilung gelandet, für die die Stelle ausgeschrieben war.

Doch der Abteilungsleiter war nicht da, aber die Sekretärin sagte, dass er zurückruft. Das tat dieser dann auch Donnerstags. Ich war unglaublich aufgeregt, konnte aber meine Unsicherheit gut verbergen. Er erzählte einige Sachen und wir einigten uns, dass ich dann Dienstags zu ihm komme und er mir dann zeigt, was seine Abteilung so macht.

Als ich dann Dienstags bei ihm war zeigte er mir wirklich was die Abteilung leistete. Er präsentierte Projekte meist hier in Deutschland, doch auch einige im Ausland wie Brasilien oder Japan. Von dem ganzen war ich ehrlich gesagt recht eingeschüchtert. Meine Aufregung stieg immer weiter und ich konnte mich dadurch kaum in einem guten Licht sehen lassen. Nicht, dass ich unangenehm aufgefallen bin oder ähnliches, doch ich wollte einen guten Eindruck hinterlassen... und nun fürchte ich, dass es eher der Eindruck eines eingeschüchterten jungen Mannes ist, statt eines selbstbewussten angehenden Ingenieurs.

Wir einigten uns trotzdem, dass ich das Praktikum machen kann und alles mit der Schule abklären solle. Mir fehlen zwar noch zwei B-Aufgaben, doch die werde ich ja wohl problemlos nach der Klausur hinbekommen, sodass ich mich dann um die Planung kümmern kann.

Als ich dann mit meinem Chef, dem Kraftwerksleiter, darüber geredet habe, ermutigte er mich, mich einfach auf die Stelle zu bewerben, nachdem er die Ausschreibung gelesen hatte und meinte, dass ich ja alle Voraussetzungen erfüllen würde.

Ich verbrachte die restliche Woche damit eine Bewerbung zu schreiben. Nicht leicht, wenn man sich das letzte mal als Azubi beworben hat, vor 12 Jahren. Es dauerte gefühlt Ewigkeiten bis ich alles Fertig hatte. Lebenslauf schreiben war da noch das einfachste. Schwieriger war das Anschreiben, sowie die Zeugnisse die ich Beilegen wollte. Und ein Bild von mir, sollte ja auch dabei sein. Es kostet sehr viel Kraft alles fertig zu bekommen, besonders da ich wusste, dass die Stelle schon fast einen Monat lang ausgeschrieben ist. Die Zeit wurde also eng und Freitagmorgen schickte ich sie dann endlich ab.

Es erleichterte mich ungemein auf den "Einreichen"-Button zu drücken.

Doch das Warten ist das schlimmste. Ich habe keine Informationen wie gut oder schlecht die Bewerbung ist, wie der Abteilungsleiter darauf reagiert, ob ich die Praktikumsstelle trotzdem noch habe, obwohl ich gegebenenfalls die Stelle nicht bekomme. Es beschäftigte mich so sehr, dass ich sogar Albträume bekommen habe. Was eine Seltenheit bei mir ist.


 

Und inzwischen ist ein weiteres Problem aufgetreten: Ich habe am Samstag die Klausur für Energiespeichertechnik vor mir. Am Freitag ist das Rep. Doch ich bin noch nicht fertig den Stoff zu bearbeiten, geschweige denn, dass ich in dem Stoff wiederholen und merken Bereich bin. Ich bräuchte eine Woche mehr Zeit. Genau die Woche, die mir jetzt fehlt, durch das Bewerben.


 

Aber es nützt nichts, ich werde mit meiner Vorbereitung so weitermachen wie geplant und nur einen kleinen, aber aufwendigen Schritt beschleunigen. Das übertragen meiner Notizen in den Computer.


 

Und jetzt gibt es erst mal einen Kaffee... nachdem ich mir eine Kaffeetasse gespült habe:3_grin:

 

Ferros

Der verlorene Blog

Ist ja schon einige Zeit her, dass ich mich hier mit einem Beitrag verewigt habe... Aber ich bin noch am Studieren. Und ich war in den letzten Wochen nicht untätig.


 

Zuerst die Noten für die beiden Klausuren aus Juni und Juli. Grundlagen der Energietechnik hat mich vom Anspruch ja nicht so gefordert.... dementsprechend ist meine Note ausgefallen. Etwa 2 Wochen nach der Komponenten der Energietechnik  ist sie angekommen und ich war angenehm überrascht von der 1,0. Und zwei Wochen später war dann auch die Klausur für Komponenten der Energietechnik online und war: Eine weitere 1,0!


 

Ich hab mich gefreut wie Bolle und bin dann von einem Mitschreibenden der beiden Klausuren angesprochen worden, ob ich nicht Wärmekraftanlagen direkt machen will, da sie mit wenig aufwand verbunden ist.

Gesagt getan, hatte sie innerhalb einer Woche fertig und abgeschickt und bekam 2 Tage später dann ne 1,7 zurück :thumbup:


 

Inzwischen bearbeite ich Energiespeichertechnik. Ein unglaublich interessantes und cooles Thema. Das erste Heft ist fertig bearbeitet, das zweite habe ich gestern angefangen und ich habe noch über 3 Wochen Zeit :3_grin:


 

Ich bleibe jedenfalls am Ball!

 

Ferros

Zwei verbleiben

Heute habe ich Komponenten der Energietechnik abgeschlossen.

 

Es war überraschend wie einfach es mir gefallen ist. Durch meine gute Vorbildung/Ausbildung war das meiste davon schon klar. Erst habe ich gedacht, dass der Stoff in Grundlagen der Energietechnik mein Vorwissen ausschöpft, doch die Vertiefung in Komponenten war nicht so groß. Mit kleinem Lerneinsatz konnte ich den ganzen Stoff wieder so wiederholen, dass er bombenfest gesitzt hat.

Und so bin ich in die Klausur rein, habe mir die Fragen durchgelesen und gedacht "GG easy"
 

Und so habe ich nach 90min Dauerschreiben abgegeben und erwarte nun ein wirklich gutes Ergebnis

 

Und so verbleiben nur noch zwei Klausuren in meinem Studium!

Als nächstes ist Energiespeichertechnik dran, mein Wahlfach das ich im Oktober schreiben werde. Die letzte wird Mess- und Regeltechnik welche im November geplant ist.

 

Dann fehlen "nur" noch die B-Aufgaben... das elendige Thema. Aber eins nach dem anderen ;-)

 

Ferros

Ich habe es mal wieder geschafft! Ich habe durch Unaufmerksamkeit und Aktionismus mir selbst das Leben schwer gemacht. Aber eins nach dem anderen...

 

In den letzten drei Wochen habe ich mich recht intensiv mit den Grundlagen der Energietechnik auseinander gesetzt. Naja... vielleicht nicht intensiv... hmm... ok, ich habe mich damit erneut beschäftigt. Es ist schwer die eigene Motivation hochzuhalten, während man ein Buch durcharbeitet, bei dem man einige Fehler bemerkt und im Kopf schon Verbesserungsvorschläge formuliert, damit der Stoff einfacher und verständlicher wird, ohne seinen Inhalt zu verlieren. Die Grundlagen der Energietechnik habe ich nun mal zwei Jahre lang in einer Nebenberuflichen, ähnlich dem Dualen Studium oder der Fachausbildung zum Mechatroniker, durchgearbeitet. Und das in einem wesentlich vertiefenden Maße.

Entsprechend gelangweilt war ich vom Stoff. Doch das ist eine echte Gefahr! Der Stoff ist zwar dadurch Langweilig, doch er sitzt ja nicht so gut, dass man einfach in die Klausur spazieren kann. Also habe ich die Hefte immer wieder durchgelesen. Die drei Hefte die es sind.

Zuerst geht es allgemein um die Energietechnik. Wie ist sie aufgebaut, wie ist die Geschichte, wie hoch ist der Bedarf an Elektrischer Energie, Energieformen usw. Bis auf einige Zahlenwerte der Verteilung auf Private Haushalte, Industrie, Dienstleistungssektor und Verkehr nicht viel neues. Dann kam im nächsten Heft die Erzeugung dran. Dankeschönaufwiedersehn, ich arbeite in einem Kraftwerk. Zwar werden noch Kernkraftwerke und Erneuerbare Energien erwähnt, aber kaum etwas, dass für mich neu war oder ich nicht schon in meiner Kraftwerkerausbildung kennengelernt habe. Und zuletzt die elekrischen Maschinen. Also Elektromotoren, Generatoren und Transformatoren. In diesem Heft habe ich die meisten Fehler gefunden. Einige sind so offensichtlich, dass ich mich gefragt habe, ob da überhaupt sich jemand die Mühe gemacht hat, die 63 Seiten durchzulesen. Sachen wie "D rehstrom" oder "Transfor,mator" kann man doch kaum übersehen.

 

Aber ich habe mich erfolgreich durch gequält. Meist mit einer wesentlich geringeren Lerndauer wie ich gerne gehabt hätte. Und auch so, wollte ich ja schon das nächste Fach vorbereiten!

 

Energiespeichertechnik. Ein für mich super Interessantes Thema und die einzige Klausur für den Wahlpflichtbereich! 5CP im Umfang sollten machbar in Zwei Wochen Urlaub sein. Und so habe ich mich Anfang Juni für Komponenten der Energietechnik angemeldet und die Hefte schon mal durchgelesen und gemerkt, dass es eigentlich nur ein etwas vertieftes Grundlagen der Energietechnik ist.

Doch heute Abend bin ich stutzig geworden. Mir ist eingefallen bzw. aufgefallen, dass die Prüfung nach der Komponenten der Energietechnik ne Riesenklausur ist. So eine mit 8CP! Da kann ich ja schon mal die Hefte rausholen und durchlesen, während ich mich auf Komponenten.... der..... oh, verdammt...

Komponenten der Energietechnik...

Ich habe direkt meine Klausurübersicht raus geholt (die habe ich im Scheckkartenformat immer im Geldbeutel) und jepp... mal wieder verkackt. Energiespeichertechnik wird geschrieben am: 9.7. 2016.... 5CP Umfang... Komponenten der Energietechnik wird geschrieben am: 9.7.2016.... 8CP Umfang.

Geplant war Komponenten am 22.9.2016. Also ca. 1,5 Monate nach Energiespeichertechnik. Eine Angenehme Zeitspanne für 8CP Umfang.


Naja... jetzt habe ich den Salat... Ich könnte mich zwar noch für Komponenten Abmelden, doch nicht mehr für Energiespeichertechnik an.

Also beiße ich in den sauren Apfel. Ich habe ab Samstag 12 Tage Zeit, eine 8CP Klausur vorzubereiten. Ok, ich habe die Hefte gelesen und kann sagen, dass ich schon 30 bis 50% weiß. Und erfahrungsgemäß (und nach aktuellem wissenschaftlichen Stand der Lehrforschung) geht der Rest dann schneller in dem Kopf, da das neue sich an das bekannte anknüpfen kann, doch trotzdem. Es bleibt eine beängstigende 8CP große Klausur.

Andererseits was soll passieren? Das schlimmste was sein kann, ist das ich durchfalle oder gerade so mit 4,3 oder 4,0 bestehe. Im ersten Fall kann ich immer noch im September schreiben. Dann habe ich ein Rep mehr mitgemacht und bin dadurch auch besser Vorbereitet. Im zweiten Fall ändert sich mein Schnitt von 1,7 auf 1,9 (ca. hab nicht nachgerechnet). Also beides verkraftbar.

 

Also heißt es Zähne zusammenbeißen und Gas geben. Wie immer vor einer Klausur.

 

Ferros

Angestubbst

Gerade hat mich obreien angeschrieben. Ob ich aufgegeben habe. Man hört ja nix mehr von mir.

 

Ja, ich habe mich rar gemacht, aber aufgegeben habe ich nicht B)

 

Es war ja Anfang März, als ich den letzten Beitrag geschrieben habe. Kurz vor der Klausur für Elektronik und Leistungselektronik habe ich so meinen Kopf freischaufeln müssen, um dann wieder konzentriert weiterarbeiten zu können.

 

Zwischenzeitlich sind drei studiumsrelevante Sachen bei mir passiert:

1. Elektronik und Leistungselektronik habe ich bestanden! Es wurde eine 1,3! 😍

2. Ich habe es geschafft VWL abzuschicken! Innerhalb von zwei Wochen hatte ich die Note bekommen und es war eine 1,0! 😍

und 3. Ich habe mal nachgefühlt wegen der Berufspraktischen Phase...

 

Tja, und diese BBP, ein Praktikum über 9 oder 18 Wochen, macht mir immer noch Gedanken. Ich muss zur Zulassung alle Prüfungsleistungen bis auf 2 im Grundstudium erledigt haben. Da fehlen mir noch 2 B-Einsendeaufgaben dafür. Und für die Reduzierung auf 9 Wochen muss ich eine Art Berufsnachweis erbringen. Aber die Aussagen der Schule sind da nicht wirklich konkret gewesen. Im Leitfaden für die BBP sind zwar einige Berufe aufgeführt, doch die gelten nur für die Bereiche Logistik und noch irgendein Bereich, an den ich mich jetzt nicht mehr erinnere. Aber beide hatten meinen Lehrberuf aufgeführt, also Mechatroniker.

Ich bin mir also sicher, dass ich auf 9 Wochen reduzieren kann. Das ist eine gewaltige Erleichterung. Doch auch 9 Wochen sind sehr lang, besonders da ich ja eine andere Arbeitsstelle brauche und in dieser Zeit dann wahrscheinlich kein Gehalt bekomme. Doch mein Chef hat mir da schon etwas Angst genommen und gesagt, dass er es "irgendwie hinbekommen sollte", dass mir das Finanziell nicht das Genick bricht. Da muss ich also einfach auf ihn vertrauen und es auf mich zukommen lassen.

 

Ansonsten feiere ich am kommenden Samstag meinen 30. Geburtstag. Ich hatte gehofft bis dahin fertig zu sein. Doch der Weg war zu steinig. Darüber bin ich nicht traurig, sondern eher stolz, soweit gekommen zu sein! Viele Leute sichern mir immer wieder zu, welche Leistung das ist, Beruf und Studium zu stemmen und gleichzeitig einen normalen sozialen Umgang zu pflegen. Dennoch nagt es immer in mir... Ich hätte ja können mehr machen... mehr zwischen den Klausuren... mehr B-Aufgaben... nicht so viel rumtrödeln... Aber dennoch: Hier bin ich!

 

Und habe ab heute Urlaub. Also Frei. Im sinne von "ich muss nicht auf die Arbeit". Ab Sonntag bzw. Montag geht eine andere Art von Arbeit los. Am 22.6 und 23.6. habe ich die nächste Klausur, Grundlagen der Energietechnik. Ich bin mir nicht sicher, aber vielleicht hätte ich sie mir anrechnen lassen können. Es gibt viele Überschneidungen dadurch, dass ich eine zweijährige Ausbildung als Kraftwerker gemacht habe und darin fast nur Themen vorkommen, die ich dort intensiver durchgenommen habe. Ich beschränke mich daher auf das durchlesen der SB's und hoffe auf das beste mir dem geringsten Einsatz 😉

Die danach kommende Klausur ist aber schon am 8.7. und 9.7. Also genau zwei Wochen später! Und auf diese Klausur werde ich mich diesen Monat hauptsächlich vorbereiten. Es ist Komponenten der Energietechnik und auch da wird es viele Überschneidungen aus anderen Fächern und meinen vorherigen Ausbildungen geben. Doch auf diese 6CP umfassende Klausur werde ich mich hauptsächlich vorbereiten.

Mein Plan sieht vor, jeden Tag ein SB aus Grundlagen der Energietechnik durch zu lesen und anschließend an den 4 Heften für Komponenten der Energietechnik zu arbeiten.

Soweit der Plan 😉

 

Mal sehen, ob er aufgeht.

 

Bis dahin, immer die Ohren steif halten!

Ferros

Gestern war das Rep in Elektronik und Leistungselektronik, heute die Klausur. Und ich bin immer noch total kaputt.

Die letzten beiden Wochen, an denen ich praktisch das gesamte Klausurmaterial zusammengefasst und mir selbst noch druck gemacht habe, hinterlassen doch Spuren. "Ich sollte gucken, dass ich mit dem Studium fertig werde" ging es mir nicht nur einmal durch den Kopf. Zumal Lumi und Esme, die ja fast gleichzeitig angefangen haben, schon so gut wie fertig sind. Und ich sitze hier und habe nicht mal 50% geschafft. Es ist zum Mäuse melken. Doch ich mache weiter. Und (ab morgen) mit mehr Kraft als zuvor! Es ist eine Hürde weniger, die ich bis zum Abschluss nehmen muss und einige hohe habe ich schon hinter mir!

 

Doch zum Rep:

Das war gut aufgebaut und hat wesentlich dazu beigetragen, dass man sich besser auf die Klausur vorbereiten konnte. Zeit und Fähigkeit zum Vorbereiten mal vorausgesetzt. An beiden hat es etwas gemangelt. Ich bin gegen 20 Uhr zuhause angekommen und habe mich direkt daran gemacht den durchgenommenen Stoff nochmal durchzuarbeiten und in den SB's zu markieren.  Doch 90 Minuten später war meine Konzentration am Ende. Ich war zwar mit dem Stoff durch, doch einige Themen hatte ich noch nicht so ganz verinnerlicht. Doch es brachte nichts mehr und so ging ich noch etwas an den Computer und dann um 23:30 ins Bett. Tja... da holte mich mein doofer Körper ein und sagte: "Hehe. Die Nacht ist noch Jung! Komm! Wir machen was aufregendes!" Nur musste ich wieder um 7:30 aufstehen. Und Verzögerungen sind da immer schlecht, besonders vor einer Klausur. Also habe ich mich rumgewälzt und bin tatsächlich gegen halb 3 (um 2 habe ich das letzte mal auf die Uhr geschaut) eingeschlafen.

Am nächsten morgen wollte ich natürlich nicht wirklich aufstehen... geschweige denn duschen, anziehen und dann losfahren. Irgendwie habe ich es trotzdem geschafft um kurz vor 8 dann das Haus zu verlassen und loszufahren.

So bin ich zwar müde, aber rechtzeitig zur Klausur dagewesen. Die war zum Glück nicht so schwer, wie ich mir vorgestellt hatte. Doch ohne die Markierungen in den Heften wäre ich nicht so schnell durch die 6 Aufgaben gekommen. Eine davon war besonders fies: Ein Operationsverstärker, bei dem man die Beschaltungswiderstände berechnen sollte. Natürlich so aufgebaut, dass man nicht eine fertige Formel nutzen kann. Aber die anderen Aufgaben waren machbarer gewesen und so habe ich den OP nach hinten verschoben und alle anderen zuerst gemacht. Das war auch gut so, denn als ich mit Teilaufgabe b ) von e) fertig war, hieß es schon: "Die Zeit ist um!"

 

Doch ich habe ein gutes Gefühl dabei. Ich denke, die Note wird wieder gut werden.

Und jetzt gehe ich ins Bett... und morgen mache ich mit Grundlagen der Energietechnik weiter!

 

Ferros

Wege in der Dunkelheit

So könnte man die letzten 3 Monate zusammenfassen.
 

Anfangs dachte ich noch, dass meine Lernmotivation ungebrochen ist, doch jetzt, nach knapp 3 Monaten, stimme ich dem nicht mehr zu.
 

Die Weihnachtszeit ist ja sowieso recht Lernarm. Auch wenn ich recht konsequent dran geblieben bin, hat mich die Absage des Reps ziemlich aus der Bahn geworfen.
 

Von Anfangs: "Ja, ich lasse mir Zeit und schreibe die Klausur dann eben im November. Dann kann ich ja noch die eine oder andere Einsendeaufgabe machen" wurde schnell: "Puh.... schon wider 2 Wochen nix gemacht."

Leider hat sich das den ganzen Januar hingezogen und erst im Februar fiel mir auf: "Verdammt! Nur noch 4 Wochen, dann ist Elektronik und Leistungselektronik dran!"
 

Tja, da habe ich mal die Hefte raus geholt und hab angefangen zu lernen. Oder besser gesagt, erst durchlesen, dann Zusammenfassen. Ich weiß immer noch nicht wieso ich das mache. Es ist fast wie Routine. Es ist so vertraut, dass ich mich nicht traue eine andere Methode anzuwenden. Aber wenigstens funktioniert sie ganz gut. Doch Der Zeiteinsatz ist immens.

Und wenn man dann noch so einen Ar*****ch-Körper hat, der dann sagt: "LOL, hast nur noch 2 Wochen Zeit. Ich glaub ich bekomme ein Muskelkater in den Rippenzwischenräumen, sodass du nicht mehr Richtig Atmen kannst... Achso, versuch doch mal mit starken Schmerzen zu schlafen. Hehehehehehehehehehehehe"

Und genau das ist jetzt passiert. Ich nehme starke Schmerzmittel, Atme sehr Flach und meine Motivation ist so am Boden wie selten zuvor. Doch in 9 Tagen ist das Rep... und tags darauf dann die Klausur. Die letzten 3 Tage konnte ich dank Schmerzen und Schlaflosigkeit nix machen (Falsch, aber 3 Seiten zusammenfassen in 3 Tagen ist NICHTS!) und jetzt kommt mein Gewissen und sagt: "Hey, alles halb so schlimm! Das kriegste schon hin!.... Ach es ist nicht Februar sondern März? WAAAAAAAHHHHHHHHHHHHHHH!!!!! Das packen wir NIE!"
 

Und so sind wir wieder am Anfang angekommen. Immer wenn ich die Dunkelheit verlasse kommt die nächste Überraschung. Fragt sich nur welche?

Ferros

Eine Ära geht zuende

Arthur Miller sagte: "Eine Ära [gilt] als beendet [...], wenn sich ihre grundlegenden Illusionen als gescheitert erweisen" So ist es gerade in meine Beziehung passiert, dass ich jetzt alleine bin. Und die Umstände sich immer mehr gegen mich und das Studium stellen... ich aber plötzlich mehr Kraft habe, mich diesen zu stellen.

 

Is ist paradox. Doch ich gebe nicht auf und habe schon die ersten Hürden genommen und sehe den kommenden entschlossen entgegen.

 

Wow. Das liest sich wie wenn ich mir selbst Mut machen wollte :)

 

Aber es ist nicht alles so düster wie ich es gerade beschrieben habe. Denn die Note aus Technische Mechanik ist da.

 

Ich konnte es kaum fassen, aber es ist eine 2,3 geworden! Ich kann kaum glücklicher sein! Deshalb mache ich heute auch nix mehr, außer trinken und essen.

 

Natürlich habe ich schon einen Teil meines heutigen Lernpensums hinter mir, denn ich habe gemerkt, dass Mess- und Regeltechnik gar nicht so einfach sind, wie ich dachte. Ich habe zwar erst zwei Hefte teilweise gelesen und versucht zu bearbeiten, doch es erweist sich als extrem ermüdend und schwierig. Man wird in den Heften wirklich ins kalte Wasser geworfen und kriegt kaum Beispiele zu lesen, die einen Praxisbezug herstellen können. Selbst die Hefte in Informatik waren da besser. Aber 50 Seiten und nur 2 Beispiele, das ist echt hart.

 

Ansonsten bin ich gerade nicht mehr auf der Arbeit im Kraftwerk, sondern die Straße weiter in einer Folienfabrik. Ich bin dorthin ausgeliehen. Aufgrund meiner Qualifikation habe ich das erste mal mit Leuten außerhalb des Werksgeländes zu tun. Ein Heißwasserkessel ähnlich einer Heizung für Wohnhäuser soll betrieben werden. Doch dafür braucht man qualifiziertes Personal, das noch nicht fertig ausgebildet ist.

Also bin ich dieses Wochenende dort auf der Nachtschicht und überwache eine Brand neue Heizungsanlage. Es ist aufregend. 

Die Inbetriebnehmer sind alle super Leute, die Leute vom Tüv kenne ich schon teilweise und der, der das ganze geplant hat, der hat:

*Trommelwirbel*

Wirtschaftsingenieur Energietechnik studiert!

 

Ha! Was für ein Zufall! Leider konnte ich mich nicht länger mit ihm Unterhalten.
 

Jetzt werde ich mir aber erst mal einen schönen Tag machen :)

Ferros

TEC geschafft?

Gestern war die Klausur. Vorgestern das Rep dazu.

Ich fange mal beim Rep an, denn es war gut. Es hat gut auf die Klausur vorbereitet und dann wieder auch nicht.

Einerseits war unser Dozent fachlich gut gewesen, andererseits war er etwas zerstreut, was leider zu Verwirrung unter den unwissenden Klausurschreibern geführt hat.

Da hat auch das 109 Seitige Skript nicht geholfen, das wir nach dem Rep zugeschickt bekommen haben.


 

Im Rep haben wir natürlich die Themengebiete durchgenommen, die auch in der Klausur drankamen.

Und diese waren eigentlich recht einfach gewählt. Aber die Schwierigkeit bei der Technischen Mechanik ist ja, dass Wissen das man hat auf die gestellten Probleme anzuwenden. Und da hapert es nun mal im allgemeinen.


 

Vor der Klausur und vor dem Rep habe ich mich zu 70% vorbereitet gefühlt. Das hat auch zugetroffen, denn die restlichen 30% sind 20% Üben und 10% Verstehen gewesen. Die 10% die ich da noch nicht verstanden habe (Bewegungsgleichung aus Differenzialgleichungen aufstellen), wurde zum Glück nicht abgefragt.


 

In der Klausur waren dann die fünf Schwerpunkte mit je einer Aufgabe und manchmal Teilaufgaben vertreten gewesen.

Bei zwei der Aufgaben habe ich geschluckt und dann die anderen drei Aufgaben gemacht. Diese drei Aufgaben haben dann aber auch 3/4 der Zeit in Anspruch genommen, aber ich denke schon, dass ich sie richtig haben werde. Eine der Aufgaben war zum Thema Kräftegleichgewicht gewesen; ein Dreieckiger Körper liegt auf dem Boden und wird durch zwei Kräfte beaufschlagt, wie groß darf die zweite Kraft sein, damit das Dreieck nicht umfällt. Da musste man erst das Schreckmoment der Aufgabe überwinden um wieder klar denken zu können. Dann war es recht klar gewesen was zu tun ist, nur keine Zeit mehr. Und da habe ich glaube auch den einen oder anderen Flüchtigkeitsfehler eingebaut. Das andere war eine dreieckige Streckenlastberechnung an einem eingespannten Balken gewesen. Alle meine Bücher die ich dabei hatte, haben so was drin gehabt. Nur war diese Streckenlast "falsch herum". Also habe ich gerechnet und gerechnet und gezeichnet... und es dann doch nicht so ganz richtig gehabt. Lustigerweise habe ich gerade die Idee, wie der Querkraftverlauf aussehen soll, den wir zeichnen mussten.


 

Nützt aber nix mehr. Die Klausur ist vorbei. Und ich bin wie unsere Kanzlerin: "Ich bin zuversichtlich, dass wir diese Herausforderung meistern können"

Ich bin zuversichtlich, dass ich nicht zu den 60% gehöre, die Statistisch gesehen nochmal zu dieser Prüfung müssen.

 

 

Ferros

Der Plan für 2016

Diesen Blog habe ich schon einige Tage "in der Schublade liegen", doch ich hatte ihn nicht fertiggestellt und mache das jetzt, denn:

 

Die Klausurtermine für 2016 sind online. Endlich! Ich habe es kaum noch erwarten können.

Immerhin ist mein Plan, die letzte richtige Klausur 2016 zu schreiben, nicht verworfen worden, auch wenn ich Technische Mechanik nach hinten schieben musste.


 

Und somit stehen die verbleibenden Klausuren Mess- und Regeltechnik (Anfang Januar, 5CP), Komponenten der Energietechnik (Anfang April, 8CP), Grundlagen der Energietechnik (Anfang Mai, 5CP), Energiespeichertechnik (Mitte Juli, 6CP) und Grundlagen der Elektronik und Leistungselektronik (Anfang September, 6CP) in nur 9 Monaten an.


 

Stressiger Zeitplan, doch das habe ich extra so gemacht. 1. Die Klausuren kann ich auch wieder umlegen und mich für einen späteren Zeitpunkt anmelden. 2. Viele Termine sind leider aus Urlaubstechnischen bzw. Schichtgründen nicht wahrnehmbar und 3. Ich habe sie so nahe beieinander gelegt, damit ich nicht zwischen den Klausuren in einen Ruhemodus oder besser gesagt: einen Faulenzermodus zurückfalle, der mich unglaublich viel Zeit und Kraft kosten wieder loszuwerden.


 

Und anschließend liegt dann nur noch das leidige Thema Hausarbeiten/B-Aufgaben an. Die wollte ich dieses Jahr eigentlich jedes mal zwischen die Klausuren packen, doch das hat leider nicht funktioniert. Ich kann mich nicht zu diesen Dingern aufraffen. Lieber würde ich normale Klausuren darüber schreiben.


 

Trotzdem bin ich recht zufrieden für dieses Jahr. Ich habe mich im Fitnesscenter angemeldet und bin regelmäßig dort, habe 2 Klausuren mit einigen Stolpersteinen mit 2,0 abgeschlossen und die nächste Klausur ist diese Woche. Es geht vorwärts! Meine Motivation ist ungebrochen.

 

Kurzfristig hat es diesen Monat aber auch einige Rückschläge gegeben.

Der erste Punkt ist weniger Rückschlaf im negativen Sinn, sondern mehr eine Fehlplanung. Ich habe etwas viel Zeit bei Freunden verbracht und bin deshalb nicht zum lernen gekommen. Also so gar nicht für eine ganze Woche. Danach war dann die Hektik und der Stress umso Motivierender. Doch auch eine Erkältung sitzt schon fast 2 Monate in meinen Knochen und will weder ausbrechen, noch weggehen.

Dann ist da noch der Stoff. Der ist richtig Mathelastig und ich hatte richtige Probleme die Rechnungen auszuführen, weil so viel im Nebel des Vergessens verschwunden ist. Da haben es "die normalen Studenten" doch etwas einfacher. Die haben nicht nur eine Klausur zu den einzelnen Themen, sondern auch mehrere (glaube ich).

 

Und gestern/vorgestern dann ein herber Schlag für mich: Zum Thema Technische Mechanik gibt es zwei Übungsklausuren. Die habe ich dann an je einem Tag unter Zeitdruck gemacht. Und ich habe nicht nur zu lange gebraucht, sondern auch noch nicht so viel richtig gehabt, dass ich bestanden hätte. Das war seht niederschlagend. Und entmutigend.

 

Heute ist der letzte Tag vor dem Reg. Und ich bin mir nicht sicher was ich machen soll. Heute nochmal 7 Stunden powerlernen? Es ruhig angehen lassen und Kraft für die Klausur sammeln? Aufs Rep hoffen muss ich so oder so.

 

Ich denke, ich werde egal was kommt die Klausur versuchen. Wenn es knapp reicht, dann ist es auch ok und ich kann eine weitere Klausur im Kasten rechts, der leider nicht mehr da ist :crying:, blau bzw. grün Färben.

 

Die darauffolgende Klausur ist ja schon am 7. und 8. Januar, also in 6 Wochen. Also egal ob ich Technische Mechanik bestehe, werde ich noch diese Woche mit dem nächsten Thema anfangen.

 

Es bleibt Spannend ;)

Ferros

In einem Land weit weit entfernt...

... möchte ich trotzdem nicht leben.

 

Das zumindest ist mein Fazit für meinen 17 Tägigen USA-Urlaub. Ich muss zwar gestehen, dass die Landschaft wahnsinnig toll ist, und ich noch nie in so kurzer Zeit so viel unterschiedliches gemacht habe, aber wenn ich mir ein Leben abseits von Motel und Urlaub vorstelle, dann bleibe ich lieber hier.

 

Trotzdem werde ich diesen wunderbaren Urlaub noch lange in Erinnerung behalten und freue mich auch, wenn ich wieder über den großen Teich fliege.

 

Leider war die Zeit nach der Heimkehr nicht so toll. Durch den Jet-Lag und meine Schichten habe ich fast 4 Wochen gebraucht, bis ich wieder halbwegs normal geschlafen habe. Es passiert aber immer noch, dass ich gegen 3 Uhr aufwache und dann nicht mehr schlafen kann, aber zum Glück ist es inzwischen die Ausnahme.


Dieser ca. 3 Wochen andauernde Schlafmangel hat meinen Fortschritt im Studium natürlich wirksam behindert. Aber ich konnte doch fast jeden wenigstens eine halbe Stunde lernen. Leider ist das für Technische Mechanik viel zu wenig. Außerdem vergisst man die Hälfte wenn man nur so wenig lernt.

 

Innerhalb der letzten Woche konnte ich mein Pensum aber wieder auf ca. 2h pro Tag anheben und ich sehe Fortschritte!

 

Probleme habe ich leider trotzdem den Stoff anzuwenden. Der Sprung von der Integral und Differenzialrechnung aus der Mathevorbereitung zu der Anwendung in der Mechanik ist m.E. riesig. Ich habe kein Problem F(x) = 3/x³ *e^x * sin (2x) zu differenzieren... aber wenn ich Formeln habe und dann z.B. nach der Zeit Integrieren muss... obwohl keine Zeit erwähnt wird... tja... dann kann ich mir nur den Kopf Kratzen und das Internet um Hilfe bitten.


Trotzdem mache ich weiter. Gerade schreibe ich die Blauen Kästen ab und übertrage sie in den PC um sie dann komprimiert immer wieder durchlesen zu können... z.B. wenn ich Unterwegs bin, oder mal kurz zwischendurch Zeit habe.


Und wenn ich Fit bin, dann mache ich Übungsaufgaben und rechne Beispielaufgaben nach. Da habe ich gut zu tun und oft qualmt der Schädel.

 

in 25 Tagen ist es dann auch soweit. Die Klausur mit Rep ist gebucht, im Kalender Markiert, im Handy die letzten 3 Tage mit Erinnerung gespeichert, meinen Eltern Bescheid gesagt, meine Freundin geimpft, dass sie es mir Täglich sagt und die WBH-Seite als Startseite in meinem Browser eingerichtet.

Ich hoffe das reicht als Vorbereitung, alles andere liegt an mir.


Vorgenommen für die kommenden Tage habe ich mir einiges, aber mit entspanntem Zeitplan:

Zuerst will ich meinen Schlaf wider in den griff bekommen. Nur wenn ich ausgeruht bin, kann ich gut lernen. Deshalb will ich mir eine Deadline fürs einschlafen setzen und diese während meines Urlaubs nicht verletzen.

Dann will ich meine Lernzeit auf 4 bis 5 Stunden am Tag erhöhen. Das ist problemlos machbar, da ich Urlaub habe. Allein dadurch kann ich (bei 4h / Tag) mit 84h Lernzeit rechnen. Ohne die doofen Schichten traue ich mir das jedenfalls zu.

Ein paar Ordnungssachen wollte ich noch erledigen (Kleider ausmisten, Ordner sortieren, Auto sauber machen usw.)

Und Abends wollte ich etwas Zeit in meinen doch etwas vernachlässigten Freundeskreis investieren.


Meinen Fortschritt in den 3 SB's TEM01, TEM04, TEM05 würde ich mit 40%, 20% und 15% beschreiben.

 

Also noch viel zu tun, aber der Plan ist gemacht und das schaffe ich auch!

 

Ferros

Entspannung statt Klausur

Ich habe mich für die Klausur abgemeldet. Nicht für das Studium, aber für die Klausur. ;)

Ich habe 2 1/2 Wochen davor gemerkt, dass ich es nicht schaffen werde, auch wenn meine Lernzeit so hoch ist, dass ich mich schon überlastet gefühlt habe. Wie habe ich es nur vor Mathe geschafft 3 Wochen am Stück 25+ Stunden pro Woche zu arbeiten?

Ich werde Jedenfalls jetzt erst mal in Urlaub fahren. 17 Tage Kalifornien werden mir viel Kraft für das Restliche Jahr und das kommende geben, denn nächstes Jahr will ich alle Präsenzveranstaltungen fertig machen. Es sind auch "nur" noch 6 Klausuren insgesamt, deshalb bin ich Zuversichtlich das auch zu schaffen. Technische Mechanik habe ich jetzt auf Ende November verschoben. November habe ich überwiegend frei und kann entsprechend viel machen. Bis dahin will ich aber den Stoff anwenden können und schon in der Übungsphase sein. Und vielleicht komme ich auch mal dazu die eine oder andere B-Aufgabe abzuschicken. VWL ist zwar fast fertig, aber nicht abgeschickt, Controlling/QM habe ich gelesen und habe schon die ersten 2 Aufgaben (von glaub 6) bearbeitet, Thermodynamik habe ich auch schon gelesen und es als Pille-Palle-Fleis-Arbeit eingestuft. Statistik ist aber für mich ein rotes Tuch... da graut es mich etwas davor... aber wenn ich mich richtig damit befasse, dann haut das schon hin.

Alles in allem bin ich gut Gelaunt und bald auch wider voller Energie!

Ferros

Energiewirtschaft und Recht... Check!

Heute morgen ist der Notenbescheid gekommen: Es ist eine 2,0 geworden! :)

Kaum vorzustellen was ich mit dem Rep hätte erreichen können ;)

So jetzt geht es doppelt motiviert an Technische Mechanik. Da habe ich mir die Bücher "Keine Panik vor der Mechanik" und das Schäffler Taschenbuch bestellen lassen. Die sind gestern angekommen und heute werde ich mal in Keine Panik vor der Mechanik reingucken. Das Vorwort habe ich schon gelesen und wenn dieser Schreibstil beibehalten wird, dann werde ich viel Freude an diesem Buch haben :)

Ferros

Heute habe ich mich für Technische Mechanik am 2. und 3.9. angemeldet. Bisher habe ich leider nicht so viel gemacht, wie ich gerne gemacht hätte, also so wie immer :lol:

Dennoch bin ich etwas vorsichtig. In einem Forenbeitrag wurde gesagt, dass die Durchfallquote bei Technische Mechanik bei 50% liegt, der Notenschnitt bei 3 - 4 liegt und einige Leute deshalb auf die Schnauze gefallen sind. Jetzt mache ich mir natürlich Gedanken...

Wenn ich bisher immer Glück hatte und gut durch die recht leichten Klausuren gekommen bin, dann kann dieses Fach mir zwar nicht das Knick brechen, aber meinen Zeitplan ziemlich durcheinander werfen. Dann ist da die Tatsache, dass meine Mathefähigkeiten wieder stark eingerostet sind. Das ist schade, aber wird hoffentlich schnell wieder behoben sein.

Dann ist da noch die Sache mit der Vorbereitungszeit. Ich habe ohne den heutigen Tag 32 Tage Zeit mich vorzubereiten. Wenn ich also jeden Tag 2h lernen würde, käme ich auf 64h Lernzeit (Reinzeit wie immer, ohne Pausen, Klo, essen etc.). Die Frage ist jetzt: Reicht das? Reicht es so "wenig" zu lernen für ein Fach, dass hauptsächlich auf Üben basiert, genau wie Mathe auf das ich mich 6 Monate vorbereitet habe?

Macht es Sinn die Lernzeit zu verdoppeln, auch wenn dann die Lernqualität auf der Strecke bleibt?

Ich fühle mich wie am Anfang meines Studiums, aber ich habe mich schon zu der Klausur angemeldet und kann bzw. will nicht mehr zurück.

Ich werde meine Privaten Termine jedenfalls zurückschieben und mich wieder auf das Lernen voll konzentrieren. Am Ende steht nach der Prüfung ja der Urlaub in Kalifornien an den ich mir nicht mit einer verhauenen Klausur versauen will ;)

Ferros

Volles Risiko!

Ich habe es verbockt. Zum zweiten Mal dieses Jahr.

Eigentlich bin ich nicht so verpeilt, doch irgendwie ist der Wurm drin. Ich habe mich schon wieder im Termin geirrt. Ich habe mich nun Wochenlang auf die Klausur vorbereitet und ich war immer der Meinung gewesen, dass das Rep Freitags ist und die Klausur Samstags. ICH WAR MIR SO FUCKING SICHER! :cursing: Und jetzt lese ich nach, wann es morgen losgeht. Tja... und mir wurde plötzlich schwindlig... Hände zittern und Herzrasen. Die Klausur ist morgen und das Rep war heute... und ich war angemeldet. Und ich Idiot kriege es nicht auf die Reihe zwei Termine einzuhalten.

Aber das ist jetzt egal. Ich gehe volles Risiko und morgen in die Klausur. Kann nicht mehr wie schiefgehen. Das ich die 90€ zahlen muss ohne was vom Rep zu habe ist dann auch egal.

Dabei fühle ich mich gar nicht so gut vorbereitet. Andererseits kenne ich mich relativ gut mit der Materie aus, da ich ja in diesem Bereich arbeite und mich immer auf dem Laufenden halte. Also was soll schiefgehen, außer dass ich nur knapp bestehe und mir den Schnitt ruiniere.

Aber egal... ich will ja auch mal fertig werden. Also gehe ich morgen in die Klausur... gefühlt 40% vorbereitet... ohne Rep... Mann Mann Mann... Dann wird es wohl Zeit für ins Bett...

Mal sehen was das gibt...

Ferros

Endspurt für die Energiewirtschaft!

Ich bin am Lernen... allerdings mit Verzug zu meiner Planung. Ich habe gelinde gesagt den Arsch kaum hochbekommen und mal wieder 2 Wochen verloren. Trotzdem bin ich guter Dinge. In den letzten Tagen ist es wieder gut voran gegangen und diese Woche werde ich mit den Vorbereitungen fertig sein. Und dann geht es schon fast in den Endspurt für die Klausur.

An einer anderen Front bin ich allerdings weit produktiver gewesen. Ich bin jetzt seit Anfang des Jahres im örtlichen Fitnesscenter angemeldet und gehe tatsächlich regelmäßig hin. Ich fühle mich wirklich gut dabei und auch wenn ich kein Zahlenmäßiges Feedback zu meiner Leistungsfähigkeit bekommen habe, denke, dass ich auf dem Richtigen Weg bin.

An der B-Aufgaben-Front hat sich allerdings nix getan. In den drei Themenbereichen die ich am Bearbeiten bin, habe ich mich zwar eingelesen, aber noch nichts zu Papier gebracht.

Es bleibt spannend! Und ich bin guter Dinge!

Ferros

Und Werkstoffkunde ist da!

Woooohooooo! Der Notenbescheid ist da! Es hat sich mal wieder gelohnt so viel zu lernen und inzwischen bereue ich nichts mehr!

Es ist eine 1,7 geworden!

Ich glaube, ich mache heute nix mehr und trinke mal ein Bier. Jop... Bier ist super.

Bin mal Bier-AfK :-)

Ferros

B-Offensive!

Es geht weiter!

Ich bin motiviert und zu allem bereit! Naja, fast allem. Aber vor allem will ich endlich den B-Aufgaben den Krieg erklären. Blau markiert habe ich schon im Überblick rechts und von allen Aufgaben sind die Hefte rausgesucht und die Aufgabenstellungen ausgedruckt bzw. runtergeladen.

VWL ist inzwischen auch fertiggestellt und gestern habe ich mit Controlling/QM angefangen. Thermodynamik habe ich die Aufgabenstellung durchgelesen und ehrlichgesagt bin ich etwas enttäuscht. Davon habe ich mir mehr bzw. schwerere Aufgaben erwartet, aber wahrscheinlich ist nur mein Blick verfälscht, da ich ja aus meiner Kraftwerkerausbildung doch eine solide Basis habe.

Nur vor der Aufgabe in Statistik habe ich etwas Angst. Beim letzten Mal habe ich nix verstanden und nun werde ich mir wahrscheinlich Hilfe holen müssen. Aber wenn es so sein soll.

Währenddessen geht es in Energiewirtschaft und Energierecht auch in großen Schritten vorwärts. Aus den Heften habe ich alles was in den blauen Kasten steht auf Karteikarten geschrieben und auf der Rückseite entsprechende Fragen formuliert. Richtig Auswendiglernen habe ich zwar nicht vor, aber durch das Format der Karteikarten werde ich sie doch öfters und besser durcharbeiten können, als das es mit DinA4 Seiten der Fall wäre. Im ersten Heft habe ich nun angefangen zu jedem Unterkapitel Zusammenfassungen zu schreiben. Zuerst von Hand, anschließend werden sie auf den Computer übertragen und anschließend immer durchgelesen.

Die Aufgaben die in den Heften sind, will ich anschließend machen und auch auf den PC übertragen. Mehr will ich für diese Klausur nicht machen, weil ich auch in diesem Fach ein Solides Fundament an Wissen durch meine Kraftwerkerausbildung erhalten habe.

Ansonsten gibt es bei mir nichts Neues und die Note für Werkstoffkunde ist auch noch nicht da. Wahrscheinlich dauert es jetzt doch etwas. Unser Dozent hat von einer Japanreise ab dem 21. erzählt und das er bis dahin die Klausur korrigiert haben wollte. Aber da keine Note drin ist, wird es sich noch etwas hinziehen.

Ferros

Werkstoffkunde abgehakt

Es ist soweit. Endlich habe ich Werkstoffkunde hinter mich gebracht. Inzwischen ärgere ich mich (mal wieder) über meine Zeitplanung. Dieses Fach war so einfach, dass ich es auch Anfang Januar hätte schreiben können. Aber ich habe mich nicht getraut, dann vergessen anzumelden und erst jetzt geschrieben. 5 Monate später als es hätte sein können. Ich habe die Aufgaben angeguckt und habe einfach die Lösung hingeschrieben. Obwohl die Hefte erlaubt waren, hätte ich sie nicht wirklich gebraucht. Zwei mal hatte ich sie in der Hand um etwas zu kontrollieren und das war es.

Das ich sehr gut vorbereitet war, wusste ich schon im Rep, als ich meine Mitstudenten und den Lektor kennengelernt habe. Im Rep habe ich auch jemanden getroffen, der mir etwas über seine Vorgehensweise für Klausuren und B-Aufgaben erzählt hat. Es war sehr aufschlussreich. Er arbeitet z.B. für die B-Aufgaben die Hefte nicht erst durch, sondern fängt mit den Aufgaben direkt an und liest sich dann erst das Wissen an bzw. holt sich die Informationen im Internet. Eine grundlegend andere Vorgehensweise als ich es mache. Aber der Erfolg gibt ihm recht. Überwiegend hat er im Bereich 1 bis 2 gelegen und nur ab und an eine 4. Dafür ist er schon fast fertig mit den B-Aufgaben, während noch einige Klausuren bei ihm offenstehen.

Auch bei den Klausuren geht er mehr in Richtung Trial + Error. Manchmal ging er ins Rep und hatte die Hefte nur durchgelesen. Das ging natürlich mehr als einmal in die Hose sagt er, aber danach hatte er eine gute Vorstellung was verlangt war. Und auch ansonsten sind seine Noten nicht so gut wie in den B-Aufgaben.

Ich habe mir aber vorgenommen nicht diesen Weg einzuschlagen. Zumindest was die Klausuren angeht. Doch nimmt es mir doch viel Angst vor dem Durchfallen. Ich bereite mich schon fast zu gut vor. Und ich sollte mehr Zeit in die B-Aufgaben investieren als Monate für eine einzelne Klausur zu büffeln.

Was die B-Aufgaben angeht, werde ich mich morgen an VWL machen und es abschicken. Anschließend werde ich Controlling bearbeiten. Im Juni werde ich dann nach meinem Geburtstag erst wieder für Energiewirtschaft und -recht lernen und dann das Rep mitmachen. Wenn ich in der Klausur merke, dass ich eine schlechte Note schreiben werde, kann ich immer noch abbrechen. Ich habe ja 3 Versuche. Doch dadurch werde ich mal etwas Schwung in die Tabelle am Rechten Rand bringen. Vielleicht schließe ich doch schneller ab, als ich dachte? ;)

Ferros

Nachgerechnet

Heute bin ich aufgestanden um noch vor der Mittagsschicht etwas lernen zu können. Doch irgendwie komme ich nicht in die Gänge. Also habe ich mich an den Computer gesetzt und habe mal schnell eine Übersicht gemacht, die alle Klausuren und Hausarbeiten beinhaltet und habe mal angekreuzt, welche ich schon habe.

5 Klausuren habe ich geschrieben. Das ist nicht gerade viel für die 2,5 Jahre die ich schon Studiere. Eigentlich müsste ich schon viel weiter sein. Aber damit habe ich meinen Frieden gefunden. Es ist wie es ist und ich konzentriere mich auf die Zukunft.

Und dann habe ich mal geguckt, wieviel Klausuren es insgesamt sind.

13 Stück. Und davon habe ich 5 geschrieben. Das hört sich gar nicht so schlecht an! Das sind 38%! Und 38% sind fast 40% und 40% sind fast die Hälfte!

Wenn das Restliche Jahr planmäßig abläuft habe ich 4 weitere Klausuren geschrieben. Und dann wäre ich bei 69%! Und 69% nach 3 Jahren ist nicht gut, aber OK. Leider fehlen mir noch alle B-Aufgaben. Die Drecksdinger. Ich habe schon oft genug geschrieben, wieso ich die nicht mag und bei denen kaum vorankomme.

Von denen sind es nämlich auch 13 Stück und fertig sind 0,8.

0,8 deshalb, weil ich eine schon fertig habe, aber ein Arbeitskollege der drüber geguckt hat meinte: Die Aufgabe 3 würde ich nochmal machen. Also 0,8 sind fertig ;)

Und jetzt, da meine Augen geöffnet sind und die Müdigkeit fast vollständig verflogen ist, werde ich frühstücken und auf die Arbeit gehen. Das Wetter (Regen) ist ideal für eine Mittagsschicht und ich bin am Markieren des 3. SB's (von 6) für Energiewirtschaft und -recht.

Daran mache ich heute noch weiter und nächste Woche wird nur noch Werkstoffkunde noch mal durchgelesen und dann geht's ins Rep. Und nach der Klausur kann ich dann sagen: 46% der Klausuren geschafft. Und das ist wirklich schon fast die Hälfte.

Ferros

Lernplateau

Ich bin jetzt seid 6 Wochen am Werkstoffkunde am Lernen. Solangsam geht es mir auf die Nerfen.

Ich habe das Gefühl, dass ich nicht mehr weiterkomme. Ich lerne, lerne, lerne und sehe keinen Fortschritt. Und das raubt mir die Motivation.

Es sind nur noch 2 Wochen bis zur Klausur, aber ich wünsche mir es wäre morgen. Morgen und gut. Morgen und weitermachen.

Es wird Zeit das die Klausur kommt.

Ferros

Verkackt.... Massiv -.-

Ich bin dumm... oder unachtsam... oder planlos... Man kann es nennen wie man will, aber es ist was schief gelaufen.

Von Anfang an:

Ich habe mich Dezember letzten Jahres dazu Entschieden Werkstoffkunde zu schreiben. Dann habe ich es geschafft dieses Jahr damit anzufangen und bin gut voran gekommen. Der Stoff war eigentlich recht anspruchslos, nur die Berechnung für die Konzentrationen von Schmelzen und Mischkristallen bzw. Restschmelze waren etwas, was mich mehr als minimal gefordert hat.

Leider habe ich da etwas vergessen. Das worum es jedes mal geht, wenn man lernt.

Die Prüfung, Klausur, egal wie man es nennt, aber das was die Note erzeugt, dafür.... habe... ich mich vergessen anzumelden... und mich im Termin um zwei Tage vertan...

Ja... so sieht es aus. Ich habe also einfach mal das wichtigste vergessen... halt verkackt...

Aber das ist natürlich kein Weltuntergang. Also habe ich gestern mal nix mehr gemacht, außer einen neuen Plan.

Und der sagt: Ich schreibe im Mai Werkstoffkunde. Und auch das Restliche Jahr habe ich schon mal geplant. Und dieser Plan sagt: Juli ist Energiewirtschaft dran, im September Technische Mechanik und im November Mess- und Regeltechnik. Also wird mein Ziel 4 Klausuren dieses Jahr zu schreiben noch erreicht.

Dafür erhöht sich der Druck, da die Zeit für jede Klausur vorzubereiten . Hinzu kommt, dass Werkstoffkunde die einzige Klausur ist, die 6 CP hat. Die anderen haben "nur" 5 CP. Das ist nicht der Riesen Unterschied, aber besser als nix.

Bis zu dem Termin im Mai werde ich aber schon Energiewirtschaft vorbereiten und nur noch Wissenserhaltung bei Werkstoffkunde betreiben. Ich denke, dass ich bis zum Termin im Mai schon ca. 50% des Lernpensums für Energiewirtschaft geschafft habe. Und dann sieht es doch gar nicht sooooo schlecht für das restliche Jahr aus ;-)

Trotzdem ärgere ich mich...

Ferros

Ich glaube eine Kernfähigkeit eines Fernstudenten muss sein, den täglichen Ablenkungen widerstehen zu können. Ich bin keiner dieser Menschen. Ich lasse mich leicht ablenken und werfe meinen genau ausgearbeiteten Plan über den Haufen, wenn ich (mal wieder) am Rechner versacke. Mit meinem neuen Computer erst recht.

Also habe ich mir schon am Anfang meines Studiums Gedanken gemacht: Wie kann ich verhindern, dass ich den ganzen Tag rumeiere und gehe statt dessen mal an den Lernstoff dran?

Diese Frage zeigt schon fast den Weg den man geht bzw. den ich gegangen bin: Zu meinem Chef. Der unterstützt mein Studium und ist voll dafür, dass alle "Jungen" sich auch weiterbilden. Also habe ich mit ihm abgeklärt, dass ich auch außerhalb meiner Arbeitszeit auf der Arbeit sein kann, um in einem kaum noch genutzten Büro zu lernen.

Im ersten Jahr hat mir das erfolgreich gute Noten in BWL, Personalführung und Mathe eingebracht. Doch nach dem Mathe -marathon und durch ein schlechtes Verhältnis zu meinen Arbeitskollegen bin ich in ein Vorstadium einer Depression bzw. Burnout gerutscht. Also habe ich mir Hilfe gesucht und das Studium Pausiert. Und danach war es nicht wie davor. Ich lernte nicht mehr in dem Büro und meine Lernzeiten haben sich etwa halbiert. An den Noten hat man das zum Glück nicht gemerkt.

Mein Plan für 2015 sieht aber 4 Klausuren vor die meist nur 2 1/2 Monate auseinanderliegen. Nicht wie letztes Jahr mehr als 3 Monate. Zudem hatte ich für meine Genesung angefangen mit Gitarre spielen und dem Rennradfahren. Beides ist wieder verschwunden, als ich mit dem Lernen wieder begonnen hatte.

Also wie bekomme ich es hin, dass ich Gitarre spiele, Fahrrad fahre, ins Fitnesscenter gehe, Lerne, meine Freundin nicht vernachlässige, Computer spiele und alle 2 Wochen je 2 Tage noch zum P&P-Rollenspiel gehen kann. Ach ja, Arbeiten im 3-Schicht-Voll-Conti-Betrieb kommt auch noch dabei.

Ziel ist für mich also möglichst effektiv zu lernen... und das habe ich in dem Büro auf der Arbeit. 3km Weg bis dorthin und schon kann ich ohne Ablenkung lernen. Pause? Ein Stockwerk tiefer gibt mehr Kaffee als ich Trinken kann. Gratis noch eine gute Unterhaltung mit Arbeitskollegen mit denen ich inzwischen wieder richtig gut auskomme.

Also nutze ich das Büro um zu lernen, doch wie lange ist genug? 3h Lernzeit sind schon recht viel und über einen längeren Zeitraum als Vollzeitarbeiter kaum durchzustehen. Also lasse ich es gemütlich angehen. 2 bis 2 1/2 Stunden reine Lernzeit + 30% Pausen ergeben zwischen 3 und 3 1/2 Stunden Zeitinvest. vor den Klausuren darf es auch mehr sein.

Diese Zeit kombiniere ich am besten mit meinen Arbeitszeiten. Also bleibe ich nach der Frühschicht noch etwas länger und komme vor der Nacht- und Mittagsschicht etwas früher. Das habe ich schon gemacht und das funktioniert. Trotzdem könnte ich da was besser machen. Bisher habe ich immer mich umgezogen und bin dann lernen gegangen, in Zukunft werde ich in "Zivil" lernen. Das ist bequemer und vom Kopf her auch nicht so, dass ich jederzeit an die Arbeit springen könnte. Selbst wenn die andere Schicht mich fragt, ob ich in der letzten Stunde (oder 2) vor Schichtwechsel aushelfen könnte, muss ich dann erst ins Bad mich umziehen (im Bad stehen die Spinte mit den Arbeitskleidern).

Wie bekomme ich das jetzt in meinen Zeitplan unter? Wenn ich Mittagsschicht habe, dann schlafe ich meistens aus. Manchmal wird es dann so 12 Uhr bis ich aus dem Bett gekrochen komme. Ich hole dann den Schlafmangel der Frühschicht nach, aber besser wäre es, früher ins Bett zu gehen um diese Zeit nach vorne zu verschieben. Also nicht später als 22 Uhr ins Bett gehen um noch etwas zu zoggen.

Die Nachtschicht ist dagegen unproblematisch, da ich mir nie den Wecker stelle und immer zwischen 12 und 14 Uhr aufstehe. Gegen Abend dann um 18 Uhr auf die Arbeit gehen, noch etwas zu essen mitnehmen und schon ist die Sache klar.

Leider gibt es "Störfaktoren". Manchmal mag man diese Störfaktoren, aber oft muss man sie eindämmen, damit man seine Ziele erreicht.

Meine Faktoren sind meine Freundin, meine Wohnung, meine Freunde, mein Computer und meine unglaubliche Faulheit.

Das ist nicht von Grund auf Böse gemeint. Meine Freundin und meine Freunde will ich nicht beseitigen oder ähnliches. Aber im sinne der Zielerreichung muss ich ihren Einfluss auf meine Zeitplanung einschränken.

Die Dinge die mich in meiner Zeitplanung stören ist der Fernseher der fast immer läuft wenn meine Freundin daheim ist. Leider lässt sie sich auch nicht davon abbringen. Durch meine 2ZKB-Wohnung steht uns nur ein großes Wohn-Esszimmer mit halboffener Küche zur Verfügung. Man kann auch sagen: Die ein zigsten durch Türen abgetrennten Bereiche sind Schlafzimmer und Bad. Das macht ein zurückziehen vor dem Fernseher fast unmöglich. Dazu kommt, dass die Türen die da sind, kaum als Schallschutz taugen.

Meine Freunde sind alle Berufstätig und gehen auch ihren Hobbies hinterher die teilweise andere sind wie die meinen. Ihr Einfluss hält sich in Grenzen, doch ich stimme immer zu wenn wir was machen wollen, auch wenn ich weiß, dass ich besser lernen sollte.

Der letzte Faktor den ich aufgezählt habe ist mein Computer und meine unglaubliche Faulheit. Es gibt Tage (mehr als ich zugeben will) da sitze ich nur auf meinem (super bequemen) Stuhl und zogge... und zogge... und zogge bis ich müde bin und dann gehe ich ins Bett. Dann ärgere ich mich, dass ich nix auf die Reihe bekommen habe.

Aber heute ist nicht so ein Tag! Nach der Nachtschicht bin ich heute um 12 Uhr aufgewacht (Sodbrennen jippy -.- ) und habe mir jetzt meine Portion Computer einverleibt. Jetzt schnappe ich mir meine Gitarre und übe etwas, dann kommt meine Freundin heim, dann gehe ich ins Fitnesscenter und anschießend auf die Arbeit lernen.

Werkstoffkunde ist an der Reihe. Die SB's habe ich schon zwei mal durchgelesen und bin jetzt dabei nochmal zu lesen und die Aufgaben zu machen. Mindmap finde ich für ein solches Fach ungeeignet. Auch wenn ich gedacht habe, dass es ein reines Lernfach wird (wie BWL und Personalführung) sind die Aufgaben und der Umstand das man alle SB's zur Klausur mitnehmen darf ein eindeutiger Hinweis, dass alle Aufgaben sitzen müssen. Nicht alles wissen, sondern anwenden können. Also mache ich das gerade bevorzugt, was mir aber nicht so leicht fällt. Die Zustandsdiagramme sind ganz schön, aber wenn man nicht genau weiß was in der Legierung mit dem Gefüge passiert, dann wird es schwierig aussagen über die Gefügeart zu machen.

Trotzdem macht es Spaß und gibt einem einen gewissen Kick wenn es mal Klick gemacht hat.

So jetzt wird aber mal in die Saiten gehauen, statt in die Seiten.

Ferros

Ein Blog am 1.1.2015. Der Rückblick und die Aussicht auf 2015. Und die Liebster-Award-Nominierung durch Snowchild. Das werde ich hier ansprechen.

Für mich war 2014 ein ereignisreiches Jahr. Im Guten wie im Schlechten habe ich viel erlebt an dem ich euch nun Teilhaben lassen werde.

Am Anfang diesen Jahres habe ich gemerkt, dass ich nicht mehr so weitermachen kann wie bisher. Meine Konzentration, mein Gemüt und mein Charakter waren nicht mehr so, wie ich es kannte. Und ich entschloss mir Hilfe zu suchen.

Die Hilfe fand ich in einem(-er?) Coach die mich wieder auf die Richtige Bahn lenkte und meinen Blickwinkel so verändern konnte, dass ich wieder normal denken konnte. Unterstützen konnte ich mich selbst durch Gitarre spielen und Fahrrad fahren. Dadurch konnte ich einem Burnout knapp entgehen und habe im Mai wieder mit dem Lernen für das Studium begonnen. Die Zeit bis dahin war wichtig. Ich habe Kraft getankt, mich wieder halbwegs fit gemacht und meine Beziehung mit meinen Kollegen so verbessert, dass ich inzwischen wieder mit einem Lächeln auf die Arbeit gehe.

Auch der Urlaub im Mai hat dazu beigetragen, dass ich wieder "normal" wurde.

Doch auch schlechtes geschah in diesem Halbjahr. Ein Unfall der meine Freundin das Auto kostete, hat mich ebenfalls sehr belastet sowie das Auto das wir daraufhin gekauft hatten. Dieses war eine schlechte Wahl gewesen. Am Anfang haben wir noch versucht es uns schön zu reden, aber im 2. Halbjahr fingen etliche Probleme mit der Technik an.

Meine aufflammende Liebe zum Fahrrad fahren erlosch rasch, als ich Anfang Juni einen kleineren Unfall hatte, mich dabei zwar kaum verletzte aber bewirkte, dass ich seid dem nur noch einmal auf dem Fahrrad saß.

Im 2. Halbjahr ging es dann turbulent weiter. Erst die Klausur in Informatik die ich mit 1,7 erfolgreich abschloss, dann eine Neugruppierung meiner Arbeit, was einer Lohnerhöhung entsprach und auch die 2. Klausur für dieses Jahr die ich letzten Monat mit 2,0 zurück bekommen habe. (Wo ist eigentlich mein Blog-Post dafür? Den habe ich geschrieben! Das weiß ich genau! Grrrrrrrr.......). Eine neue Gitarre und ein neuer Computer runden die Materielle Seite ab.

Auf der Negativen Seite war aber der Totalausfall und zum Glück gelungene Wandel des Autos meiner Freundin, was insgesamt etwa 6 Wochen blanke Nerven bedeuteten. Außerdem hatte ich selbst einen Unfall im August, welcher mein Auto als Totalschaden zurückließ. Dank meinem Vater (gelernter Karosseriebauer) konnten wir mein geliebtes Auto aber wieder herrichten. Der Psychische Schaden durch diesen Verlust hätte mich unter Umständen völlig aus der Bahn geworfen.

Zum Jahresende kann ich aber folgendes Fazit ziehen:

Viel Gewonnen, viel Verloren, aber unterm Strich knapp im Guten über die Bühne gebracht.

Das will ich im Jahr 2015 besser machen!

Vorgenommen habe ich mir vieles was mir indirekt und direkt mit dem Studium hilft.

1. will ich meinen Platz zum lernen wieder auf meinen Arbeitsplatz verlegen. Die Umgebung dort bezeichne ich als ziemlich Ideal auch wenn ich mit meinem Chef reden muss um ihn noch etwas weiter zu Optimieren.

Dort habe ich einfach am effektivsten gelernt und hatte kaum Ablenkung was mein Hauptproblem beim lernen in 2014 war.

Außerdem stehen 4 Klausuren auf meinem Plan für 2015. Die erste ist Werkstoffkunde die Anfang März geprüft wird.

Das wird anstrengend, aber mit Sport und Musik fühle ich mich gut gewappnet um nicht wie Ende 2013 bzw. Anfang 2014 zu werden.

2. werde ich mich mit Fahrradklamotten eindecken, damit ich auch bei Temperaturen unter 10°C Fahrrad fahren kann. Auch wenn das wahrscheinlich ziemlich ins Geld gehen wird. Dann will ich mein Fahrrad in meiner Garage parken und damit möglichst jeden Tag auf die Arbeit fahren um etwas mehr Bewegung in meinen Tag zu bringen.

3. werde ich mich im Örtlichen Fitnesscenter anmelden. Ein Arbeitskollege hat mich darauf aufmerksam gemacht und nach 7 Jahren ohne Fitnesscenter will ich mich endlich soweit in Form bringen, dass ich ohne Gedankenbisse eine Badehose anziehen kann.

4. Status Quo bei allem anderen beibehalten. Vielleicht eine neue Waschmaschine und ein neues Bett kaufen. Mit Tendenz zum Bett. Kennt sich da jemand mit aus? Ich habe leider keinen Plan von so was und mein letztes Bett ist eine (quietschende) Katastrophe!

Diese Vier Punkte hören sich nach einem ganzen Batzen an, aber ich bin zuversichtlich!

Und nun zu Snowchilds Fragen. Vielen Dank für die Nominierung!

1. Wie viel (Arbeits-)Zeit wendest Du im Durchschnitt je Woche für das Fernstudium auf?

Zwischen 0 und 25 Stunden ist alles dabei. Meistens fange ich langsam für eine Klausur an und steigere mich je näher der Klausurtermin rückt. Etwas gleichmäßiger würde ich es mir aber trotzdem Wünschen ;)

2. Welche Erfahrungen hast Du mit Gruppenarbeit gemacht? Bzw. gab es keine Gruppenarbeit? Selbstgewählte oder "zusammengewürfelte" Gruppen?

Die bisher einzige Gruppenarbeit war das Einführungsprojekt. Wir waren 2 Mann und eine Frau im Einführungsprojekt und hatten nur gemeinsam, dass wir den Selben Studiengang wählten. Wir hatten ein anspruchsvolles Thema (für Studienneulinge), aber zum Glück gibt es Google Doc's. Gleichzeitiges Bearbeiten des Dokuments ist schon eine Geile Sache! Das Fazit der Gruppenarbeit war positiv. Jeder hat seinen Teil dazu beigetragen trotz dass wir zusammengewürfelt wurden und am Ende stand eine 2,0 auf dem Notenbescheid!

3. Welche Vor- bzw. Nachteile siehst Du in dem Verfassen von Hausarbeiten vs. Klausurenschreiben? Wie sehen Deine persönlichen Vorlieben aus?

Ich mag lieber die Klausuren. Man wählt einen Termin, meldet sich an und fängt an zu lernen. Kein oder kaum im Internet nach Quellen suchen für Fragestellungen die kaum in den SB's angesprochen werden und die Reps finde ich super um andere Studierende kennenzulernen , sich auszutauschen und natürlich um auf die Klausur vorbereitet zu werden. Hausarbeiten finde ich so ansprechend wie Schneematsch im Winter. Das Grundmaterial (Inhalte) ist eine super Sache, aber die Konsistenz (Abgabetermin) und Ansehnlichkeit (Inhalte der SB's auf die Fragestellungen bezogen) machen die Sache hässlich (keine Motivation)

4. Was war (ca.) die längste und die kürzeste Wartezeit auf Noten in Deinem Fernstudium?

Hmm... schwere Frage... da muss ich mal gucken...3 Wochen bei Physik.... 3 Wochen bei Informatik... 3 Wochen bei Mathe... 6 Wochen Personalführung... 4 Wochen bei BWL... Also überwiegend 3 Wochen, in Ausnahmefällen auch mal 6 Wochen.

5. Verläuft das Fernstudium für Dich so, wie Du es Dir vorgestellt hast bzw. wie die Ankündigungen/Beschreibungen des Anbieters waren?

Prinzipiell ja. Ich hatte mir zwar vorgenommen nicht im regulären Tempo zu studieren, sondern es ruhig angehen zu lassen, doch entkam ich nur knapp dem Burnout. Das hat viel Zeit gekostet. Auch die eigentliche Methodik zum Lernen zu entwickeln war schwer. Von den Inhalten ist es aber genau das was ich machen will und was auch gesagt wurde.

6. Wie motivierst Du Dich selbst, wenn es mal nicht so im Fernstudium läuft, wie Du es Dir vorstellst bzw. sich u.a. zeitlich oder thematisch Probleme ergeben?

Hinsetzen/Hinlegen und dabei Visualisieren wie man lernt, dann die Klausur schreibt und dann eine gute Note erhält. Das hat mir bei Mathe echt den Arsch gerettet. Als Anstoß um wieder zu lernen kann ich folgendes als Tipp geben: Mach es extravagant... für dich. Mir hilft es einen Plan aufzustellen und dem entsprechend anzufangen (mit Sanktionen wenn man sich nicht daran hält) oder an einem Ort zu lernen wo man noch nie gelernt hat (Café, Bibi, Arbeitsplatz, bei den Eltern am Küchentisch, bei Oma etc.)

7. Kennst Du die inhaltlichen Unterschiede Deines Fernstudienganges zum Präsenzstudiengang (sofern vorhanden) und empfindest Du Dein Fernstudium bzw. den Abschluss als einen "Abschluss zweiter Klasse"?

Leider kenne ich die Unterschiede nicht. Aber ich würde mich nach dem Studium nicht als Absolvent mit einem Abschluss zweiter Klasse ansehen. Im Gegenteil, als Fernstudent mit Vollzeitjob, Freundin und Privatleben sollte es als größere Herausforderung als ein Präsenzstudium angesehen werden.

8. Was würdest Du grundsätzlich an einem Fernstudium Interessierten gerne mit auf den Weg geben? Was ist Deiner Meinung nach besonders beachtenswert?

Im Vorfeld Gedächtnis trainieren, Lernmethoden austesten, Zeitplan aufstellen wie man lernen möchte, Aufschreiben was man mit dem Studium erreichen will, Partner mit ins Boot holen, Ausgleichsmöglichkeiten schaffen und dann erst anmelden. Hätte ich das alles beachtet, dann wäre ich jetzt schon mit dem Grundstudium fast fertig.

Ohje... ist doch etwas länger geworden als ich gedacht habe... An alle die bis hierher alles gelesen haben: Daumen hoch, ihr seid spitze! An alle anderen: Lesen ist toll und bildet! :lol:

Aber jetzt gehe ich erst mal ins Bett schlafen. Silvester steckt mir noch in den Knochen und die Nachtschicht wird morgen wird durch Schlafmangel nicht einfacher.