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In einem Land weit weit entfernt...

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Ferros

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... möchte ich trotzdem nicht leben.

 

Das zumindest ist mein Fazit für meinen 17 Tägigen USA-Urlaub. Ich muss zwar gestehen, dass die Landschaft wahnsinnig toll ist, und ich noch nie in so kurzer Zeit so viel unterschiedliches gemacht habe, aber wenn ich mir ein Leben abseits von Motel und Urlaub vorstelle, dann bleibe ich lieber hier.

 

Trotzdem werde ich diesen wunderbaren Urlaub noch lange in Erinnerung behalten und freue mich auch, wenn ich wieder über den großen Teich fliege.

 

Leider war die Zeit nach der Heimkehr nicht so toll. Durch den Jet-Lag und meine Schichten habe ich fast 4 Wochen gebraucht, bis ich wieder halbwegs normal geschlafen habe. Es passiert aber immer noch, dass ich gegen 3 Uhr aufwache und dann nicht mehr schlafen kann, aber zum Glück ist es inzwischen die Ausnahme.


Dieser ca. 3 Wochen andauernde Schlafmangel hat meinen Fortschritt im Studium natürlich wirksam behindert. Aber ich konnte doch fast jeden wenigstens eine halbe Stunde lernen. Leider ist das für Technische Mechanik viel zu wenig. Außerdem vergisst man die Hälfte wenn man nur so wenig lernt.

 

Innerhalb der letzten Woche konnte ich mein Pensum aber wieder auf ca. 2h pro Tag anheben und ich sehe Fortschritte!

 

Probleme habe ich leider trotzdem den Stoff anzuwenden. Der Sprung von der Integral und Differenzialrechnung aus der Mathevorbereitung zu der Anwendung in der Mechanik ist m.E. riesig. Ich habe kein Problem F(x) = 3/x³ *e^x * sin (2x) zu differenzieren... aber wenn ich Formeln habe und dann z.B. nach der Zeit Integrieren muss... obwohl keine Zeit erwähnt wird... tja... dann kann ich mir nur den Kopf Kratzen und das Internet um Hilfe bitten.


Trotzdem mache ich weiter. Gerade schreibe ich die Blauen Kästen ab und übertrage sie in den PC um sie dann komprimiert immer wieder durchlesen zu können... z.B. wenn ich Unterwegs bin, oder mal kurz zwischendurch Zeit habe.


Und wenn ich Fit bin, dann mache ich Übungsaufgaben und rechne Beispielaufgaben nach. Da habe ich gut zu tun und oft qualmt der Schädel.

 

in 25 Tagen ist es dann auch soweit. Die Klausur mit Rep ist gebucht, im Kalender Markiert, im Handy die letzten 3 Tage mit Erinnerung gespeichert, meinen Eltern Bescheid gesagt, meine Freundin geimpft, dass sie es mir Täglich sagt und die WBH-Seite als Startseite in meinem Browser eingerichtet.

Ich hoffe das reicht als Vorbereitung, alles andere liegt an mir.


Vorgenommen für die kommenden Tage habe ich mir einiges, aber mit entspanntem Zeitplan:

Zuerst will ich meinen Schlaf wider in den griff bekommen. Nur wenn ich ausgeruht bin, kann ich gut lernen. Deshalb will ich mir eine Deadline fürs einschlafen setzen und diese während meines Urlaubs nicht verletzen.

Dann will ich meine Lernzeit auf 4 bis 5 Stunden am Tag erhöhen. Das ist problemlos machbar, da ich Urlaub habe. Allein dadurch kann ich (bei 4h / Tag) mit 84h Lernzeit rechnen. Ohne die doofen Schichten traue ich mir das jedenfalls zu.

Ein paar Ordnungssachen wollte ich noch erledigen (Kleider ausmisten, Ordner sortieren, Auto sauber machen usw.)

Und Abends wollte ich etwas Zeit in meinen doch etwas vernachlässigten Freundeskreis investieren.


Meinen Fortschritt in den 3 SB's TEM01, TEM04, TEM05 würde ich mit 40%, 20% und 15% beschreiben.

 

Also noch viel zu tun, aber der Plan ist gemacht und das schaffe ich auch!

 


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3 Kommentare


Ich habe mit Jetlag auch immer riesige Probleme. Da ich kein Schichtdienst habe dauert es bei mir allerdings nur so 10 bis 14 Tage bis alles wieder normal ist. Aber in der Zeit nach dem Urlaub kann ich irgendwie nie richtig was machen. Ich bin da sehr unkonzentriert.

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Wirst du schon schaffen bis dahin.

 

Jetlag kenn ich, aber bei mir lief es nach zwei Tagen wieder normal. Jedoch hatte ich da keinen Schichtdienst danach.

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Heute war es wieder soweit... oder gerade war es wieder? 11 Uhr ins Bett wie die 2 Tage zuvor, dann um 3 Uhr wieder wach... hellwach.

 

Naja... ich bleibe daheim und mache Ordnungsarbeit... und abschreiben...

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      Nichts liegt also näher, Synergieeffekte zu nutzen und die Praxis mit fundierter Theorie zu untermauern, um zusätzlich auch alles schwarz auf weiß auf dem Papier nachweisen zu können.
       
      So Long...
      Forensiker