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Schottland 2015-2

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Weidenhamster

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2. Abschnitt: Fort William

Der zweite Abschnitt unseres Urlaubs, der dann auch schon die Halbzeit andeutet.

Die Fähre ging pünktlich von Port Ellen am Vormittag des 05. Februar. Ruhige See. Ganz easy. Hab mich ein wenig mit Konstruktion beschäftigt, bis mein Blick aus dem Fenster schweifte und ich Delfine entdeckte. Zuerst waren es Wellen, die etwas sich etwas anders verhielten, doch dann hatte ich mehr gesehen. Ich war völlig überrascht. Bis wir auf dem Außendeck waren und das richtige Objektiv auf der Kamera war, konnten wir die Tiere natürlich nicht mehr sehen. Somit gibt es auch kein Bild. Leider.

Unser Weg führte uns von Kennacraig durch sehr hügeliges Land nach Fort William (zwei Nächte) ich war froh, dass die Straßen frei waren. Winterreifen sind auf Mietwagen in Schottland nicht üblich, wenn auch manchmal nötig. Wir hatten jedoch Glück.

Es ging vorbei an Seen bis wir dann unser Ziel erreichten und in eine Nebelwand einfuhren. Der Tag war gelaufen. Sichtweite von zum Teil unter 50 Meter lassen keine Stadt schön aussehen. Im übrigen hat Fort William ein richtig großes Highlight zu bieten, und darf man wörtlich nehmen: den Ben Nevis. Der größte Berg in Großbritannien.

Der nächste Tag führte uns nach Glencoe, auch das Tal der Tränen genannt (warum das so ist, kann bei Interesse jeder selbst herausfinden). Wir wanderten ein wenig. Genossen die andere Welt (während es überall sonst bisher um die fünf Grad waren, erwarteten uns Minusgrade und viel Schnee im Glencoe) . Hier haben wir für uns beschlossen, dass wir wirklich wieder kommen müssen, denn diese Region (die sich auch als Outdoor-Capital bezeichnet) will und muss erwandert werden. Im Nachgang betrachtet, wirken die Berge und Hügel auf Bildern ganz unscheinbar. Wenn man als Mensch jedoch zwischen ihnen steht, dann ist man selbst unscheinbar und nichtig. Im Februar definitiv ein Ort der Stille, auch wenn wir schneebedingt nicht alles sehen konnten, was wir wollten. Im Sommer kann ich mir jedoch vorstellen, ist man selten allein auf seinem Weg.

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Die Tage fanden komplett ohne Destillerie-Besichtigung oder Whisky-Trinken statt. Unsere Leber wird es uns danken.

Fort William ist an sich keine besonders schöne Stadt. Es gibt zwar alles wichtige in den Läden oder im Superstore, jedoch hat die Stadt das gleiche Problem wie auch die kleinen deutschen Städte. Die Leute fahren lieber ne Stunde nach Inverness od. auch länger nach Glasgow statt zu Hause zu kaufen (ich will das aber hier nicht bewerten). Unser erster Zwischenstopp in Fort William ist nun schon gut sechs Jahre her und bis auf die Pubs und Lebensmittelläden ist nur noch wenig gleich. Beim "Stadtbummel" fallen viele leere Geschäfte auf. Daher wirkt das kleine Städtchen etwas traurig.

Demnächst mehr.

Weidenhamster

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