MSc. IT im Gesundheitswesen

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Abwarten, Tee trinken.

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schwedi

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Tatsächlich kam gestern eine Rückmeldung von meinem Betreuer. Nach einem nicht bestandenen Audit für Medizin und Pflege ist dort Land unter, dadurch verschieben sich verständlicherweise die Prioritäten. Nun rennt mein Betreuer den PDLs hinterher, versucht schon mal selber potenzielle Interviewpartner zu akquirieren und will sogar bis zu den Pflegedirektoren gehen, um was zu bewegen. Also, abwarten und noch eine Tasse Tee trinken.

In meiner rechten Leiste vegetieren noch nebenher laufende Weiterbildungen vor sich hin. Den MOOC Business Process Management hatte ich, wenn ich mich dunkel erinnere, im Dezember abgeschlossen. Er was ganz informativ, die meisten Themen hatte ich aber bereits zuvor im tieferen Detail in anderen Fortbildungen gelernt. Letztlich ging es mir aber darum, überhaupt mal einen MOOC auszuprobieren. Jedes Modul beinhaltete eine Video-Vorlesung, die je nach Vortragenden ganz anregend oder einschläfernd war, den MOOC aber damit in jedem Fall abwechslungsreicher und lebendiger gestaltet. Die schriftlichen PDF-Kursunterlagen wurden gut leserlich und hier und da mit einer Grafik aufgelockert dargeboten.

Der VHB-Kurs Usability für Ingenieure fing, so hatte ich es auch damals im Blog geschrieben, gut an. Das Niveau fiel aber mit fortlaufendem Fortschritt schnell und merklich ab. Es gab weniger Videos, die Inhalte fand ich dann nur noch sehr dünn, teils gab es auf einer einzigen Bildschirmseite vier oder mehr Rechtschreibfehler. Ich habe den Kurs nicht abgeschlossen. Dazu hätte ich für die Klausur nach Nürnberg gurken müssen, der Aufwand hätte in keinem Verhältnis zum Nutzen gestanden.

Man muss dazu sagen, dass der Kurs das allererste Mal lief, aber eine QS hätte ihm trotzdem gut getan. In der Evaluation des Kurses durch die VHB hat man aber die Möglichkeit Lob und Tadel anzubringen.

Die Idee mit der Projektmanagement-Weiterbildung nimmt langsam Gestalt an. Ich habe mir einen Anbieter herausgesucht, der in NRW für den Bildungsurlaub zugelassen ist. Wenn ich schon mal hier in NRW bin, muss ich die Möglichkeit mit dem Bildungsurlaub auch nutzen. Dazu habe ich noch im alten Jahr vorsorglich den 2014er-Anspruch auf 2015 übertragen, so dass ich dieses Jahr maximal 10 Tage hätte. Das würde für die Präsenzen, Prüfugnsvobereitung und Prüfung zum IPMA D locker reichen.

Im Planen und Vorbereiten bin ich ja ganz gut, aber will ich es mir wirklich schon jetzt ans Bein binden? Da sich ansonsten die Dinge, die mich bewegen, die ich aber nicht aktiv bewegen kann, nicht bewegen, bin ich (zu) schnell mal dabei, was Neues, Zusätzliches, Anderes anzufangen. Jetzt muss ich also noch sauber darüber entscheiden.


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1 Kommentar


Markus Jung

Geschrieben

Was du da von deinem Betreuer schreibst, klingt sehr engagiert!

Das gerne mal etwas starten, was gerade begeistert oder zumindest interessant klingt kenne ich auch... Macht bestimmt Sinn, sich gut zu informieren und dann vor einer Entscheidung nochmal etwas abzuwarten.

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