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Meine Fernstudien an der WBH

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Lernlust?

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Engel912

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Sehr interessantes Thema für einen Blogeintrag. Natürlich muss ich mich da auch verewigen! Schließlich bin ich das Paradebeispiel eines "Spät-Strebers".

Mein großer Bruder ist 3 Jahre älter als ich, und als er damals in die Schule kam, hatte ich alles an Informationen aufgesogen. Ich hatte ihm bei den Hausaufgaben "geholfen", schreiben mit ihm gelernt, lesen gelernt um ihm zu zeigen, dass ich das auch kann usw. Mit 6 wurde ich eingeschult und war sofort tierisch gelangweilt. die Noten waren "OK" und ich durfte nach der 4. Klasse aufs Gymnasium.

Dort ging natürlich genau das los, was passieren musste. Durch die gewohnte Langeweile habe ich bei Teilen der Fächer den Startschuss verpasst (und natürlich war ich auch viel zu faul, irgendwas nachzuarbeiten, geschweige denn die Hausaufgaben wirklich zu machen) und konnte dann leider in Fächern wie Chemie oder Physik nicht mehr mithalten.

Bis heute hängt mir meine Unfähigkeit, physikalische Gegebenheiten zu begreifen, nach ;) Insgesamt konnte ich aber mit einem optimalen Ergebnis (ohne großen Aufwand den Abschluss machen - sehr minimalistisch ;)) ein akzeptables Abi hinlegen.

Studium kam damals für mich eigentlich nur ein Thema in Frage: Geschichte ... meine Eltern unterstützten das aber nicht (damit kann man ja kein Geld verdienen), also musste ich mich in eine Lehre stürzen.

Und mit der Arbeit kam auch der Ehrgeiz. Mir fielen die kaufmännischen Themen sehr leicht, war alles sehr verständlich und ich war schon immer gut gewesen, mit Zahlen zu jonglieren. Ich durfte mich deshalb auch damit rühmen, in meinem (großen) Unternehmen den besten Abschluss des Jahrgangs hingelegt zu haben. Auch mal was.

Danach war dann jahrelang Ruhe. Weiterbildungen in Form von Zertifikaten habe ich zwar für den Job gemacht, aber so richtig gelernt habe ich dafür nie.

Erst mit dem Bachelorstudium kam dann die Phase des realen Strebertums. Angespornt durch ein paar (zufällige) sehr gute Noten und meine Kommilitonen wollte ich mehr! Mit viel Arbeit und noch mehr Lernaufwand konnte ich meinen Bachelor dann auch mit einem "Sehr gut" abschließen, obwohl ich eine "fachfremde" Ausbildung genossen hatte.

Die Aussage meiner Lehrer bei den Elternabende war also nie gelogen "sie könnte, wenn sie denn wollte ..."

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1 Kommentar


Empfohlene Kommentare

Sehr schön. :-) Einiges, besonders der späte Ehrgeiz im Studium, kommt mir sehr bekannt vor.

Dann jetzt mal noch ein bisschen weitergestrebt, damit der Master auch bald unter Dach und Fach ist! :-)

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