Maschinenbaustudium an der WBH

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Crashkurs Regelungstechnik

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Firebone

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Letzte Woche war ich vom 27.03 – 28.03 mal wieder in Pfungstadt und habe den Crashkurs Regelungstechnik besucht. Dies war mein erster Crashkurs bei der WBH und ich war sehr positiv angetan davon. Wenn der von Technische Mechanik auch so gut gestaltet ist, bereue ich es fast den nicht besucht zu haben.

Der Kurs wurde in 5 Hauptpunkten Gegliedert:

Der erste Punkt war Mathematische Kenntnisse. Dies war nur nochmal eine Wiederholung der wichtigsten mathematischen Grundlagen für die Regelungstechnik. Dort sah man wieder, dass gerade die Mathegrundlagen bei vielen nicht sitzen, dadurch hat gerade dieser Punkt sehr viel Zeit in Anspruch genommen.

Im zweiten Punkt ging es um die Blockschaltbilder und deren Darstellung. Das Thema war sehr schnell abgehakt. Da Mathe sehr lange gedauert hat, wurden hier auch nur die groben Grundlagen angesprochen.

Im dritten Punkt wurde dann die Mathematische Beschreibung technischer Systeme durchgesprochen. Ab hier wurde es dann auch für mich Interessant, auch wenn ich vorher Bereits die Hefte komplett durchgearbeitet hatte. Hier wurde nochmal gezeigt wie die Differenzialgleichungen zustande kamen, die Darstellung im Bildbereich, die Laplace-Transformationen wurden geübt, die Übertragungsfunktion und die Sprungantwort wurden besprochen. Hier konnte ich dann auch noch das ein oder andere mitnehmen.

Auch im vierten Punkt habe ich dann noch was Neues lernen können, oder das ein oder andere erst richtig Verstanden. Hier ging es dann um den Frequenzgang. Hier wurden die einzelnen Regelstrecken erklärt, die einzelnen Regler, das zusammenschalten von Strecke und Regler, Hurwitz-Kriterium, die Ortskurve und das Bodediagramm. Die Erklärungen hier waren wirklich sehr gut und man merkt einfach den Unterschied zwischen einem Heft und einer Erklärung vor Ort.

Als letztes wurden noch die Analogien im technischen System aufgezeigt. Hier konnte man die Ähnlichkeiten der unterschiedlichen Systeme sehen (Elektrisch, Mechanisch-translatorisch, Mechanisch-rotatorische und Hydraulisch). Darüber habe ich mir so noch gar keine Gedanken gemacht.

Als Fazit kann ich nur sagen, obwohl ich die Hefte schon komplett bearbeitet hatte, hat sich der Besuch gelohnt. Ich kann jedem empfehlen den Crashkurs mal anzuschauen, die Erklärungen vor Ort sind einfach besser als in einem Heft. Obwohl die Hefte Regelungstechnik nicht schlecht sind, schon eher von Steuerungstechnik, aber dazu komm ich ein anderes Mal. ;)

Euch noch frohe Ostern.


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3 Kommentare


Markus Jung

Geschrieben

Ich fand die Crashkurse auch sehr hilfreich - besonders einen Mathe-Crashkurs mit Prof. Rießinger habe ich noch in sehr guter Erinnerung.

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Kann ich mir gut vorstellen bei Herrn Professor Rießinger, mir gefallen seine Mathe Bücher sehr gut. Es lohnt sich immer wieder mal ein Blick in diese Bücher zu werfen.

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Markus Jung

Geschrieben

Ja, die Bücher sind auch klasse. Ihn live zu erleben war ein Event - irgendwann stand er dann mitten in einer Kreidewolke ;-).

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