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Ich lebe noch

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Volker88

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Mein letzter Blog Eintrag ist ja mittlerweile schon 4 Monate her. Daher will ich mal wieder ein bisschen was schreiben für diejenigen die es interessiert was man so mit der neugewonnenen Freizeit nach dem Fernstudium anfangen kann :lol:

Gleich vorweg: Freizeit ist nach wie vor Mangelware :)

Nachdem ich anfangs Dezember meinen Änderungsvertrag für einen internen Jobwechsel unterschrieben habe, habe ich die durch das Studiumsende gewonnene Zeit dafür genutzt meine Englischkenntnisse aufzufrischen.

Dazu hatte ich mich schon im September nach Abgabe der Bachelorthesis bei Babbel registriert und mir ein Jahresabbo für 60€ gekauft. Anfangs hat allerdings schon die Motivation gefehlt mich mit meinen Englischkentnissen auseinanderzusetzen.

Für Mitte Dezember war ich dann allerdings zu einem 2 tägigen Teammeeting mit meiner neuen Abteilung eingeladen obwohl ich noch in der alten Abteilung tätig war. Da bei diesem Meeting Mitarbeiter aus ganz Europa anwesend waren war mir natürlich klar das das schon mal ein erster Härtetest für meine Englischkenntnisse wird. Um nicht ganz so schlecht dazustehen habe ich mir dann innerhalb von 2 Wochen bei Babbel zumindest die ganzen Lektionen zum Thema Business English "reingepresst". :lol:

Und ich muss sagen es hat sich gelohnt. Es hat mir viel geholfen bei den ganzen Präsentationen weitestgehend folgen zu können.

Zum 1. Februar habe ich dann schließlich die Abteilung gewechselt. Ich bin jetzt als Projektkoordinator angestellt und mit meiner Abteilung für insgesamt 7 Standorte in 6 verschiedenen Ländern zuständig.

Die Einarbeitung in die neuen Aufgaben erfolgen "on the job" also quasi ohne groß spezielle Einarbeitungszeit.

Ich habe direkt ein Projekt bekommen das ich quasi komplett leite und unterstütze verschiedene Projektleiter bei anderen Projekten, darunter auch ein Entwicklungsprojekt für ein neues Produkt das in 1-2 Jahren auf den Markt kommen soll. Hier ist es für mich natürlich erst mal viel Arbeit die ganzen internen Abläufe kennenzulernen, die ich auch nach fast 10 Jahren Betriebszugehörigkeit noch nicht kennenlernen konnte.

Nachdem ich mich die ersten 3 Wochen an meinem Heimatstandort eingearbeitet hatte war ich in der Zwischenzeit schon an unserem Standort in der Schweiz und in Tschechien. Zwischendurch bin ich auch zwischen unseren anderen deutschen Standorten unterwegs. Und weil dann immer noch zu viel Zeit übrig ist finden noch regelmäßig Telefonkonferenzen statt. Diese erstrecken sich von 3 Teilnehmern aus Deutschland bis hin zu 40 Teilnehmern von den USA bis Japan.

Die meiste Zeit im Job arbeite ich mittlerweile auf Englisch auch da mein direkter Kollege sein Arbeitsplatz in Spanien hat.

Nach 2 Monaten habe ich jetzt erst mal diese Woche frei bevor es am Sonntag schon wieder auf Dienstreise geht. Diesmal geht es für 4 Tage nach Barcelona bevor es die Woche darauf für 5 Tage nach Turin geht. Wie unschwer zu erkennen ist kommt da keine Langeweile auf :lol:

Auch wenn ich nach dem Studium nicht so viel neue Freizeit gewinnen konnte habe ich natürlich immer noch ein Auge auf den Master geworfen :-)

Die "Probleme" die ich zu beginn des Bachelor hatte habe ich jetzt auch überhaupt nicht mehr. Da war zum einen ob ich ein Thema für eine Projektarbeit finde und zum anderen ein Thema für die Bachelorarbeit zu finden. In meiner neuen Abteilung ist es überhaupt kein Problem Themen für beides zu finden. Ganz im Gegenteil. Es werden auch immer wieder Bachelorarbeiten an Hochschulen vergeben.

Also sollte die WBH in den nächsten Monaten einen Master in Maschinenbau anbieten werde ich ernsthaft darüber nachdenken meinen Status wieder auf Student zu ändern. Allerdings werde ich da nicht mehr das selbe Ziel haben wie beim Bachelor schnellstmöglich fertig zu werden. Ich würde das ganze dann etwas ruhiger angehen lassen und auch gerne die Regelstudienzeit überziehen.


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2 Kommentare


Markus Jung

Geschrieben

Sehr spannend zu lesen, wie es bei dir weiter geht. Vielen Dank für dein Update.

Hast du den Eindruck, dass dir die Inhalte aus deinem Bachelor-Studium im Berufsalltag nutzen?

Was du zu Englisch schreibst, kann ich gut nachvollziehen. Ich habe auch schon mehrmals überlegt, etwas für mein Englisch zu tun über Babbel, Englishtown oder Rosetta Stone und konnte mich bisher nicht wirklich dazu aufraffen, weil ich Englisch dann doch nicht so oft benötige und wenn ich mal englische Texte lese damit auch so schon recht gut zurecht komme. Nur selbst etwas zu produzieren, zum Beispiel Mails, fällt mir sehr schwer. - Aber bei dir stellt sich die Frage der Anwendung in der Praxis ja nun nicht mehr, wo du täglich auf Englisch kommunizierst. Hat sich da mittlerweile schon eine Gewöhnung ergeben?

Steht für dich fest, dass du einen Master nur an der WBH machen würdest, oder käme auch ein anderer Anbieter für dich in Frage?

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Also bisher kann ich nur sehr wenige Inhalte aus meinem Bachelorstudium nutzen. Allerdings wird sich das voraussichtlich über kurz oder lang noch ändern. Spätestens wenn ich mit der Six Sigma Ausbildung anfange werde ich wohl einiges aus dem Studium wiederfinden.

Ich muss sagen das Englisch wird mit der Zeit immer besser. Das einzige was mir noch wirklich Probleme bereitet sind die verschiedenen Aussprachen zu verstehen. Das in Europa vorherrschende Englisch unterscheidet sich da extrem von der Aussprache der Amerikaner oder Asiaten. Aber da geht nichts über ausreichend training.

Ich würde gerne einen Master an der WBH machen wegen der Flexibilität. Ich denke es gibt wenige Hochschulen die einem so eine Flexibilität anbieten. Und das ist gerade in meinem neuen Beruf sehr wichtig.

Außerdem ist die WBH nur 70 km von mir entfernt und ich war eigentlich sehr zufrieden.

Bisher gibt es allerdings auch nur wenige Hochschulen die einen Master in Maschinenbau anbieten.

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