Abitur bei der SGD

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Mein erster Eindruck und der Beginn des Lernens

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manu2810

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So nun habe ich ja 3 Tag Zeit gehabt, mal in den Heften reinzuschauen und auch zu lernen. Mein erster Eindruck ist, dass alle Hefte eigentlich gut und verständlich geschrieben sind. Mathe muss man schon ein paar Mal lesen um zu verstehen, was der Autor sagen will. Ist schon alles sehr Mathematisch. Dabei geht es in der Mengenlehre ja nicht gerade um etwas wirklich kompliziertes. Aber ich denke auch das bekomme ich hin. In Mathe war ich eigentlich nie schlecht und Zusatzliteratur kann man sich ja besorgen. Mal sehen ob ich das in ein paar Wochen / Monate auch noch so sehe :)

Am Dienstag als die Hefte kamen, habe ich erstmal nur überall "rein geschnuppert". Gestern habe ich dann schon angefangen "richtig" zu lernen. Habe mich dann gestern mal auf Chemie, Bio, Geographie, Englisch und Mathe gestürzt. Jeweils ca. 45 Min, wie in der Schule. So habe ich die nötige Abwechslung!

Heute habe ich die Notizen von Mathe nur ins reine geschrieben und ein paar Notizen für Deutsch gemacht.

Morgen bis Montag komme ich leider nicht zum lernen, da ich Besuch von meiner Mutter bekomme. Aber am Dienstag geht es dann richtig los. Das einzige was ich machen kann ist schonmal etwas lesen, fahre 5 Stunden mit dem Zug, da habe ich genug Zeit mich mal z. B. mit Geschichte oder Soku vertraut zu machen.

Was ich sehr nett fand, ist dass mich heute ein Mitarbeiter von dem ILS angerufen hat und sich darüber informiert hat, ob das Paket gut angekommen ist und ob ich zurecht komme. Er wollte mich auf das OSZ und die Anmeldung hinweisen, was nur zu spät war. Beim OSZ bin ich schon angemeldet und die Anmeldung ist seit heute morgen in der Post. Da war ich wohl schneller :)

Also um es nochmal kurz zusammen zu fassen. Ich bin bisher absolut zufrieden und hoffe, dass das auch so bleibt.

Wie ich voran komme und wie es mir sonst so ergeht werde ich dann in den nächsten Blogs schreiben.

LG Manuela


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7 Kommentare


Markus Jung

Geschrieben

Hallo Manuela,

das hört sich doch nach einem guten Start an.

Ich fände es schwer, sechs Fächer gleichzeitig zu bearbeiten, aber das ist wohl Geschmackssache.

Beste Grüße

Markus

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Hallo Markus,

in der Schule ist das doch nicht anders? Nur ist hier kein Lehrer, der mir das alles erklärt. Sollte es letzendlich doch nicht klappen, kann ich ja alles noch umstrukturieren, das ist ja der Vorteil eines Fernstudiums. Aber ich denke, für mich ist das soweit ok.

LG Manuela

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Markus Jung

Geschrieben

Sicher. Du wirst Deinen Weg schon finden. Schule ist halt Vollzeit, und Du machst es doch neben dem Job, oder habe ich das falsch verstanden?

Viele Grüße

Markus

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Nein ich bin arbeitslos! Habe also Zeit. Sonst würde ich das auch nicht schaffen.

LG Manuela

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Markus Jung

Geschrieben

Dann ist es sicher was Anderes und Du kannst Dir auch (ähnlich wie in der Schule) mehrere Fächer pro Tag vornehmen und hast ja dann pro Fach immer noch ausreichend Zeit zur Verfügung. Es macht meiner Meinung nach nur keinen Sinn, immer nur kurz in die Fächer "rein zu schauen".

Liebe Grüße

Markus

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45 Min habe ich mir für den Start vorgenommen. Wenn ich merke dass es nicht reicht kann ich lieber 2 Fächer weniger machen, aber dafür die doppelte Zeit für ein Fach veranschlagen. Das wird sich nach einiger Zeit zeigen. Ich muss auf jedenfall mehrere Fächer gleichzeitig bearbeiten, sonst ist mir das zu langweilig.

LG Manuela

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Markus Jung

Geschrieben

Ja, das hört sich alles gut durchdacht an :-)

Liebe Grüße

Markus

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      Guten Morgen,
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      Mit Sommersemester 2017 beginne ich an der Fernuni Hagen Wirtschaftswissenschaften zu studieren. Der Blog hat aber den Titel "zu zweit", jetzt die Erklärung warum: mein Verlobter, in 6 Tagen mein Ehemann, und ich haben beschlossen gemeinsam zu studieren.
      Wir arbeiten beide Vollzeit, deswegen werden wir in Teilzeit studieren. Ich möchte euch mal unsere Ausgangssituationen schildern.  
      Vor allem mein Verlobter sucht schon länger nach einer Weiterbildungsmöglichkeit. Woran ist es bisher gescheitert? Die Kosten. Und die Zeit. Mein Verlobter arbeitet im Öffentlichen Dienst und hat 10 Stunden Tage, die um 6 Uhr beginnen. Dh wir stehen um 5 Uhr auf, entsprechend müde ist man am Abend und fällt ins Bett. Da am Abend noch von 17-21 Uhr in der Schule oder FH zu sitzen... nicht realistisch. Und die gemeinsame Zeit wird auch nochmal weniger. 
      Ich selber arbeite an einer FH, ich habe nach der Schule schon an der Uni Wien studiert, aber das Leben kam dazwischen und habe mein Studium nicht abgeschlossen. Es war aber auch einfach das falsche Fach, egal. 
      Warum die Fernuni Hagen? Wie gesagt, Thema Weiterbildung war ein paar mal am Tisch. Wir sind beide erst in den 30igern, wir wollen mehr. Aber was tun? Ich selber habe Matura (also Abitur), mein Verlobter hat eine abgeschlossene Berufsausbildung und ist seitdem berufstätig. Im November 2016 bin ich das Thema nochmal angegangen, es musste ja etwas geben, was wir machen können. Und da landete ich auf www.fernstudien.at. 
      Ich war sofort Feuer und Flamme als ich festgestellt habe, dass mein Verlobter auch studieren könnte! Ich hab im Studienzentrum angerufen um abzuklären, ob ich eh nichts falsch verstanden habe und ob mein Verlobter tatsächlich mit Berufsausbildung (KFZ Mechaniker und Elektriker) studieren könnte. Ja, kann er! 3 Jahre Berufstätigkeit hat er ja locker erfüllt! 
      Ich hab ihm davon erzählt und es war beschlossen. Wir werden gemeinsam studieren. Er leitet seit 5 Jahren ein Referat, da hat er sich Wirtschaftswissenschaften für sich ausgesucht. Ich hab gesagt, ich mache auch Wirtschaft, ich würde gerne unterrichten, vielleicht hab ich an meinem Arbeitsplatz später eine Chance auf einen kleinen Lehrauftrag. Wir werden sehen. 
      Wir werden unsere Prüfungen in Linz machen, von Wien brauchen wir ca 2 Std hin. In Wien werden auch zusätzliche LVs im Studienzentrum angeboten, daran wollen wir auch teilnehmen. 
      Ich freue mich einfach auf den Start! 
      So, das war es für´s erste. Bis ganz bald!
       
    • WibbSi
      Von WibbSi in WibbSi wird Pflegemanager! 5
      Ja wieso denn bloß? So oder so ähnlich wollten es schon diese kleinen gnubbeligen Trolle bei Ronja Räubertochter wissen. Eigentlich ist doch alles gut. Fester Job, die Gehaltsstufe ist in der Endstufe angekommen, die jungen Kollegen lassen den nötigen Respekt erkennen und ganz dumm rennt man auch nicht mehr durch den Stationsalltag, immerhin sind diverse Fort und Weiterbildungen abgearbeitet. Also? 

      Es reicht nicht. So einfach ist das. Es liegt mir nicht jetzt bis zur Rente -und das sind doch noch weitere 25 Jahre, wie mir das Schreiben der Rentenversicherung mitteilte...(die haben sich verrechnet!), einfach so weiterzumachen und jeden Tag das gleiche zu tun. Täglich grüßt das Murmeltier - nur mit dem Unterschied, dass das Gesicht im Spiegel mehr Ersatzhaut bekommt und die Knochen anfangen zu knacken. Nein danke!

      Nun gut. Aber weshalb Pflegemanagement?
      Immerhin habe ich eigentlich so keinen großen Bezug zur Wirtschaft, außer wenn ich Umsatz generiere im Büchershop oder so. Und Wirtschaftsmathe verursacht mir schon beim Gedanken daran afrikanische Elefantenpickel...

      Na ja. Es hat die Vernunft gesiegt, so muss ich es wohl formulieren. Ideen hatte ich viele und nicht alle waren eben sehr realistisch. Da ich lange Zeit überlegt hatte ganz etwas anderes zu machen (auch wenn ich meinen Job prinzipiell sehr gerne mache, war der Reiz etwas ganz Neues anzufangen sehr groß) - ich habe sogar einmal den etwas halbherzigen Versuch unternommen mein Abitur nachzuholen - jedenfalls bin ich nach sehr viel Überlegung zu dem Schluss gekommen im pflegerischen Bereich zu bleiben und bin bei der Medizinpädagogik gelandet. Hier in Hamburg gibt es an der Medical School den Teilzeit-Studiengang Medizinpädagogik B.A.  - dieser ist aber mit 450 Euronen recht teuer, wie ich finde (für 4 Tage Präsenz-Unterricht). Ich hätte mit meinem Job große Schwierigkeiten gehabt die entsprechenden 4 Tage regelmäßig frei zu bekommen - hätte die Arbeitszeit reduzieren müssen, mir einen Sudienkredit aufnehmen müssen und so weiter und so fort. Ich möchte am Ende nicht hoch verschuldet sein, deswegen habe ich mich dagegen entschieden. Außerdem hätte es mich sehr auf das Unterrichten festgelegt und festgelegt auf einen Arbeitsbereich möchte ich auch nicht sein. Schwierige Kiste. 

      So habe ich mich doch eher für Pflegemanagement entschieden. Denn dieser Studiengang eröffnet mir deutlich mehr Möglichkeiten. Ich könnte also in den verschiedensten Bereichen der stationären oder ambulanten Versorgung arbeiten,  in die Fort- und Weiterbildung einsteigen oder durch ein aufbauendes Masterstudium (z.B. an der Medical School) doch noch die Medizinpädagogik in Angriff nehmen. Das hat mich letztlich überzeugt und da nehme ich dann eben Wirtschaftsmathe in Kauf...

      Ja und warum denn die APOLLON? Und nicht die HFH, immerhin komme ich ja aus Hamburg?
      Diese Frage hat mich auch echt Nerven gekostet - wochenlang bin ich mit den verschiedensten Prospekten durch die Gegend gelaufen und habe jeden damit genervt, der nicht bei drei auf einem Baum saß. Hin und her überlegt, abgewogen, Inhalte verglichen, Fahrtzeiten und -Kosten ausgerechnet und am Ende war die APOLLON der Sieger. Warum? Das hatte mehrere Gründe.

      Als allererstes, und da dürfen sich jetzt alle Marketing-Leute der APOLLON auf die Schulter klopfen, hat mich die ganze Aufmachung des Infomaterials, der Internetseite und auch das Logo total angesprochen. Klingt vielleicht blöd, aber ich mag die Farbgebung. Den Job haben sie gut erledigt, wie ich finde und ich weiß jetzt, dass ich nicht immun gegen Werbestrategien bin.

      Der zweite Grund, und zugleich der wichtigste, ist die Flexibilität. Man kann sich die Module so legen oder so schieben, wie es passt. Gerade bei Themen, die neu oder schwierig zu bearbeiten sind, habe ich die Freiheit mir mehr Zeit zu nehmen oder andere Themen vorzuziehen. Das hat mir sehr geholfen, dieses kribbelnde Gefühl im Magen zu beruhigen, denn ich habe es mit einigen Themen zu tun, die mir absolut fremd sind. Ein weiterer Grund war für mich, dass ich jederzeit starten kann. Ich weiß nicht wie es euch geht, aber mit 40 hatte ich plötzlich das Gefühl nicht mehr irre lange Zeit zu haben und, nachdem jetzt endlich der Entschluss gefasst war, wollte ich auch keine weitere Zeit mehr vertrödeln - die HFH arbeitet strikt nach Semestern - das hat mich eher abgeschreckt.

      Die Einstufungsprüfung, die eigentlich keine ist, war der letzte absolut positive Punkt, der mich überzeugt hat. Ich brauch vorab keine Prüfung in Mathe oder Deutsch abzulegen, wie es an anderen Hochschulen üblich ist. Natürlich kann man sich auf so eine Prüfung irgendwie vorbereiten, aber letztlich weiß man doch nie so genau, was die jetzt von einem wollen. Da ich einen klitzekleinen Kontrollzwang habe, finde ich es grundsätzlich nicht ganz so knorke nicht zu wissen was nun kommt.
      An der APOLLON lege ich los und absolviere den Studiengang so wie jeder andere auch. Die Einstufungsprüfung besteht aus den ersten Prüfungsleistungen, die jeder ablegen muss und wenn ich mich nicht ganz paddelig anstelle (und das erwarte ich nicht), bin ich spätestens nach einem halben Jahr vollständig immatrikuliert.

      Geholfen bei der Entscheidungsfindung hat mir übrigens diese Seite und ganz besonders die Blogs von @Hep2000 und @Beetlejuicine  - gerade der Beitrag über das Grauen, welches ein Name bekam hat mir Mut gemacht anzufangen und es schon irgendwie zu schaffen. Dafür, an euch beide, wirklich herzlichen Dank!