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Aus dem Leben einer Karteileiche

Accounting Girl

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Hallo Welt :),

nun zunächst sollte man sich ja vorstellen: Ich bin Ende zwanzig und lebe in Süddeutschland. Beruflich bin ich im Rechnungswesen tätig wie man aus meinem Profilnamen erkennen kann. Meinen Bachelor habe ich an einer der Dualen Hochschule in BW gemacht. Danach bin ich bei meinem Partnerunternehmen im Rechnungswesen eingestiegen. In dieser Zeit habe ich unter anderem den Internationalen Bilanzbuchhalter im Selbststudium absolviert. Im Anschluss daran habe ich mich letztes Jahr für den Master in General Management an der IUBH eingeschrieben.

Ich hätte mir für meinen Studienstart - im Nachhinein betrachtet - keinen "besseren" Zeitpunkt wählen können. Kaum war ich eingeschrieben, hatte sich die Situation bei meinem Arbeitgeber so verschlechtert, dass ich dort nicht mehr bleiben konnte. Keine Wertschätzung für mein Engagement über Jahre hinweg. Irgendwann ist dann auch Schluss. Also war ich damit beschäftigt eine neue Stelle zu finden. Parallel dazu noch ein Todesfall in der Familie. Nach der Kündigung noch eine kurze Zeit den Schikanen meines Chefs ausgesetzt, der die Kündigung nicht gut fand und danach in die neue Firma....Leider ließ mich meine alte Firma nicht wirklich in Ruhe...Kein akzeptables Arbeitszeugnis...Rückforderung eines Weiterbildungszuschusses ohne rechtliche Grundlage...Um es kurz zu machen: Ich habe mich nicht wirklich auf mein Studium konzentriert. Eigentlich hätte ich besser ein Urlaubssemester genommen. Aber ich dachte wirklich, dass sich alles sehr schnell klärt.

Mittlerweile habe ich 2 Prüfungen erfolgreich absolviert.
IFRS und Finanzen lag natürlich nahe zum Einstieg. Hier muss ich sagen, dass ich die Tutoren sehr gut fand. Vor allem der Tutor im Finanzbereich ist extrem motiviert. Er antwortet immer extrem schnell und geht auf Fragen sehr gut ein und ist sehr bemüht, dass man alles verstanden hat. 
Das Modul, das Leadership beinhaltet gefiel mir da schon weniger! Mir war das Skript zu langatmig...und das Tutorium....Ich kannte es von IFRS und Finanzen, dass man die Folien zur Verfügung hatte, die der Tutor genutzt hat. Ich kann dem Tutorium einfach besser folgen, wenn ich Papier vor mir habe. Ich konnte leider die Folien im Clix nicht finden. Daraufhin habe ich den Tutor angeschrieben, wo sie seien. Erst meinte er ich hätte sie übersehen. Nachdem ich ihm einen Screenshot geschickt hatte, hat er dann doch eingesehen, dass die Folien nicht da sind. Was soll ich sagen: er hat mir versprochen er stellt sie online. Hatte dann immer andere Ausreden parat, warum er sie nicht hochgeladen hat. Nach 3 Mal nachfragen wurde es mir dann zu blöd und ich habe aufgegeben. Ich habe mir dann die Tutorien angeschaut und mir Screenshots gemacht. Zeit, die ich lieber anders genutzt hätte! Denn natürlich ist man mehr mit den Screenshots beschäftigt als damit etwas vom Tutorium mitzukriegen. Mich hat es wirklich extrem geärgert, dass hier Zusagen einfach nicht eingehalten worden sind!

Man sieht also mit meiner Prüfungsanzahl bin ich eher das für die IUBH, was man im Fitnessstudio als Karteileiche bezeichnen würde :lol:
Aber ich bin dran und gelobe Besserung. Aktuell verzweifle äh ich meine natürlich arbeite ich an Statistik...Das läuft so toll, dass ich eigentlich im Juli schon die Prüfung schreiben wollte. Da wir nun fast Oktober haben, sieht man ja wie toll ich voran komme. Bis vor kurzem hatte ich mir noch vorgenommen im Oktober zu schreiben. Jetzt habe ich das auf den November verschoben. Ich will jetzt erstmal ein paar Tage wegfahren, um den Kopf frei zu kriegen....
Kennt eigentlich jemand von euch ein Programm für Mind Maps, mit dem man auch gut mathematische Formeln einbinden kann, oder geht das mit allen gleich gut?

Wünsche euch einen schönen Abend.

LG

AG


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4 Kommentare


Hallo Accounting Girl,

da hast du's ja echt wissen wollen. Alles ist mit dabei, von Freude über Trauer, bis hin zu neuen Schritten in neuer Umgebung. 
Aber gut ist aber, dass du das selber siehst, dass du eine "kleine" Menge durchlebt hast und nicht deswegen mit dem Studium aufhörst. Denn das klingt kurzfristig vielleicht für den einen oder anderen nach einer Entfernung eines der vielen Brocken am Bein. 

Damit du dich nicht ganz alleine fühlst--> ich war zu Beginn hoch motiviert, aber durch die vielen Jahre ohne das permanente Lernen, konnte ich mir den vielen Input nicht in der Birne behalten. Ergebnis: 5 Monate Karteileiche
Danach gings auf einmal prächtig voran und ich holte bis zum Ende vom zweiten Semester den gesamten Stoff auf.
Anschließend wieder ein trauriges Ereignis. Ergebnis 6 Monate Karteileiche.
Nun hab ichs wieder recht gut eingeholt und liege jetzt (6. Semester) "nur" noch 1 Semester zurück.

Hinterher fragt niemand mehr, was und wie du alles durchstanden hast. Hauptsache, du bist zum "generellen Master" geworden ;)

Grüße aus Berlin

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Accounting Girl

Geschrieben

Hallo MichiBER,

ja da fühlt man sich gleich nicht mehr so alleine :)! Vielen Dank für deine aufmunternden Worte!

Ich denke auch, dass das Ergebnis zählt und von daher gibt es kein Aufgeben! Also machen wir einfach weiter!

Viele Grüße

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Markus Jung

Geschrieben

Schön, dass du dich hier für einen Blog angemeldet hast - vielleicht gibt es dann ja bald die Große Auferstehung :).

Wenn es nochmal solche Probleme gibt, dass Zusagen trotz mehrmaligem Nachfragen nicht eingehalten werden, würde ich mir an deiner Stelle überlegen, dich dann direkt an die IUBH zu wenden, damit diese sich um dein Anliegen kümmern kann.

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Accounting Girl

Geschrieben

Da hast du vermutlich recht Markus! Ich war nur irgendwann so sauer :angry:, dass ich auf diese naheliegende Lösung nicht gekommen bin :lol:

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      Von mamawuschel in Fernstudium 2.0 mein Weg zum Bachelor BWL 7
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      Die Bibliothek ist im übrigen einer der wenigen Kritikpunkte den ich der IUBH bisher ankreiden kann. Als aktuelles Beispiel fällt mir da Finanzierung ein, im Skript bzw. in Clix gibt es Literaturempfehlungen aber nicht ein Titel ist in der Onlinebib. verfügbar. Da lobe ich mir, das ich bei der Uni Hagen noch als Gasthörer eingeschrieben bin. FUH hat eine kooperation mit dem Springer Verlag und jede
      Menge Ebooks. Das ist mir die 11€ Semestergebühr schon wert. Hier könnte die IUBH einfach mal ansetzen und zumindest die Bücher anbieten die sie auch als Empfehlung gibt, bei den bisher belegten Modulen, war nicht ein Buch verfügbar.
       
      Ich werde mich heute nochmal intensiev mit dem Thema Bibliothek bei der IUBH auseinandersetzten und wenn ich eine Emailadresse finde evtl. Verbesserungsvorschläge einreichen.
      Ein weiterer Kritikpunkt an der IUBH das I-pad....Viele sagen boah ich bekomme ein I-pad dazu aber es gibt jede Menge abstriche bei der funktionalität.
      Clix und Care sind nicht kompatibel mit Safari also muss man sich Firefox installieren. Zwischenzeitlich ist die LMC-learning App zwar sehr gut ausgereift, ABER die Onlinetutorien kann man nicht aufrufen, alles was mit Adobe Connect zu tun hat... geht NiCHT.
      Ich hatte ja das I-Pad im Rahmen der Flexlearingkurse die es mal kostenlos gab bekommen, aber auch hier hatte ich eigentlich keine verwendung für das I-pad. Ich hatte mich ja für den Englischkurs über Rosetta Stone entschieden und es ging so gut wie gar nichts weil nicht mit dem System kompatibel. Ich habe mir jetzt ein Windowstablet von Odys gekauft mit abnehmbarer Tastatur, Kostenpunkt 179€ bei Amazon und bin begeistert. Das Flexlearning ist bei mir immer noch zur nutzung freigeschaltet allerdings als nicht bestanden, was egal ist da ich einfach dennoch drin arbeiten kann. Egal wo ich bin, ich kann alles bearbeiten was im Englischpaket angeboten wird, kann mir unterwegs die Onlinetutorien anschauen einfach 0 Einschränkungen. Hier sollte die IUBH vieleicht mal drüber nachdenken ihren Studenten lieber ein 12 Zoll Wintab zur verfügung zu stellen zudem sie auch enorm Geld sparen würde im vergleich zum I-Pad. Zudem hätte somit auch jeder Student ein vollwertiges Netbook den nicht jeder hat zuhause einen Laptop sondern immer noch einen Desktop PC, gerade im Hinblick auf die Onlineklausuren wäre das absolut innovativ.
       
      So das sind meine Kritikpunkte an der IUBH, alles andere wie Skriptinhalte und co sehe ich als Herausforderung des Studierens und gehört für mich dazu! Auf einer Präsensuni muss ich mir auch Themenfelder erarbeiten und bekomme nicht alles mundgerecht serviert.
       
      Lobend muss ich auch mal erwähnen, das die IUBH wirklcih versucht die Kommunikation unter den Studenten mit dem gesammten Officepaket zu fördern (yammer, sway, diverse Studiengangsgrupppen, Skype). Auch hier werde ich mich jetzt in meiner studienfreien Zeit etwas verstärkt auseinandersetzten. Ich würde gerne einen Lernpartner finden und mal versuchen im Team ein Modul zu erarbeiten. Hier wäre es schön eine Suchfunktion zu haben (Wer studiert in meiner Nähe). Den ein oder anderen Studenten habe ich zwar schon gefunden aber entweder schon fast oder ganz fertig. Einen Stammtisch gibt es bei mir in der Kante auch nicht. Mhh vieleicht sollte ich mal einen ins Leben rufen. Immerhin bin ich Schulelternsprecher und bekomm da auch einiges organisiert, wäre doch gelacht wenn ich nicht ein Haufen Studenenten aus dem Saarland und der Westpfalz zusammengetrommelt bekäme. Aber hier kann die IUBH auch nur unterstützend zutun, ausgehen tut so etwas ja von der Initiative von Studenten.
       
      Alles in allem kann ich jedem neuen Studenten nur raten, lest das Studienbegleitheft, registriert euch bei den verschiedenen Angeboten der IUBH und seit bereit auch mal etwas nachzuschlagen. Ganz wichtig, wenn euch andere Studenten sagen, dass ein Modul in 14Tagen oder weniger machbar ist, entspricht das nicht immer der Wahrheit!Es kommt auf das Vorwissen an!! Jemand der Noch nie etwas mit Mikroökonomie  oder z.B. mit Makroökonomie zu tun hatte, braucht länger als jemand der das schon mal hatte.
       
      Was mir noch auf den Keks geht ist die ständige nörglei über die Korrekturzeit. Klar sind bis zu sechs Wochen lang, aber auf einer Präsensuni dürfte es auch nicht schneller gehen. Allerdings sollte die IUBH hier an der Fehlerquote der Bearbeitung etwas arbeiten (Punkte zusammenzählen und so), hier bekomme ich immer wieder mit, das es wirklich erhebliche Diskrepanzen gibt.
       
      So nun habe ich genug gemeckert , ich werde mich jetzt auf die Suche nach einem Lernpartner machen
       
       
      Man möge mir meine Schreibfehler verzeihen;) sitze gerade bei -4 Grad draussen und ab einem gewissen Kältegrad der Finger reagiert die Tastatur nicht richtig.
       
      Nachtrag 4.12.: Seit ich mich das ketzte Mal mit dem Thema Bibliothek und IUBH auseinandergesetzt hbe ist schon etwas her. Man findet nun in Care-Studium einen Link der zur Übersicht verschiedener Quellen führt. Leider immernoch etwas kompliziert, wenn man ein betimmtes Buch sucht muss man mehrere Quellen durchforsten, was mit unter sehr zeitaufwändig ist. Aber immerhin besser als früher
       
       
    • Jacka
      Von Jacka in Open IT Master - das Experiment 6
      Von 22 Teilnehmern sind jetzt nur noch 15 übrig geblieben. Ich schätze aber, dass wir in dieser Konstellation bis zum Bachelor durchalten werden. Wie viele dann tatäschlich noch die Master-Ebene machen werden, kann ich jetzt noch nicht abschätzen. Eins kann ich aber sagen, solange ich es gesundheitlich kann, werde ich auf jeden Fall dabei bleiben.
       
      Inzwischen ist das Modul Wirtschaftsinformatik abgeschlossen. Die Hausarbeit als Gruppenaufgabe war mehr Aufwand, als ich erwartet hatte. Es ist schon etwas anderes, ob man alleine an etwas arbeitet oder in der Gruppe. Der Abstimmungsfaktor ist natürlich deutlich höher. Wobei wir 3 eigentlich gut zusammengearbeitet habe und es hat wirklich Spaß gemacht. Den Feinschliff gab es am Abgabetag via Skype und Dokumenten-Sharing. Flux noch ausgedruckt, mit Ringbindung versehen und dann ab nach Hameln. Just in time könnte man sagen, es war noch gut eine Stunde Zeit. Es ist kein Meisterwerk geworden, aber zum Bestehen sollte es gereicht haben.
      Den darauf folgenden Tag sollten wir unsere BWL "Online"-Aufgabe abegeben. Handschriftlich auf Papier. Ich wiederhole "Online"-Aufgabe. Ok, ja. Die Aufgabestellung wurde Online im ILIAS veröffentlicht. So gesehen. Na ja , auch das ist erledigt, allerdings auch alles andere als gut geworden - vor allem die Lesbarkeit lässt sicherlich zu Wünschen übrig. Der Feedbackbogen zum Modul (tatsächlich online) wird als Ergebnis sicherlich hervorbringen, dass handschriftliche Lösungen nicht unbedingt eine Freude sind.
       
      2. Modul ist Wirtschaftsmathematik und Statistik. Es zeigt sich, dass es stark abhängig ist vom Dozenten, wie gut die Organisation klappt. Hier kann man absolut nicht meckern. Sehr nette und kompetente Dozentin, die den Stoff hervorragend und unkompliziert erklärt. Einmal wöchentlich findet eine Sprechstunde in Form eines Webinars statt. Wenn keine Fragen sind, geht sie den Stoff schon mal durch. Sie arbeitet direkt handschriftlich auf ihrem Surface, sodass am Ende eine Skript entsteht. Sowohl die Aufzeichnung, als auch das geschriebene Dokument wird sehr zeitnah hochgeladen. Perfekt! Unsere erste, recht zwanglos Onlineaufgabe, hatte sie nach dem Präsenzwochenende (letzte Woche) bereits am Dienstag kontrolliert und wir bekamen unsere Punkte (auf BWL und die Gruppen-Hausarbeit müssen wir noch bis Ende Januar warten). Mathe ist geteilt in Statistik und Wirtschaftsmathematik. Jeweils mit einer Onlineaufgabe (einfache Hausarbeit) und einer 1 stündigen Klausur. Wer wollte, konnte gestern bereits die Statistikklausur schreiben und muss am 07.01. dann nur noch Wirtschaftsmathe machen. Alle anderen schreiben beide Klausuren hintereinander. Gut, eine Woche nach der Präsenz gleich die Arbeit schreiben, ist schon sportlich aber machbar. Hier zeigte sich jedoch ein erster Kritikpunkt. Die Zeit für 5 Aufgaben ware sehr knapp bemessen, wenn die Aufgaben an sich eigentlich einfach waren. Selbst wenn ich mich zu Beginn nicht schon im Taschenrechner vertippt hätte, dadurch nicht extrem nervös und durcheinander gewesen wäre, hätte ich die Aufgaben vielleicht gerade so geschafft. Andere haben nicht alle bearbeiten können. Ich konnte mich zum Glück irgendwann wieder fangen und habe am Ende zu alle Aufgaben etwas geschrieben, aber dadurch schleichen sich natürlich sehr schnell Fehler ein. Ganz zu Schweigen von einem möglichen Nachrrechnen. Einen richtig großen Bock habe ich in der letzten Aufgabe geschossen, bei der ich statt 120 8 jährige Fichten, 128 jährige Fichte gelesen habe und ich dann auf die Suche nach der Anzahl irgdenwann eine theoretische Anzahl hergeleitet habe. Ärgern tue ich mich über die Wahl der falsche Verteilung, Hypergeometrisch war gefodert (eigentlich deutlich erkennbar), aber nein, ich nehmen Binomial. Toll. Mal schauen was das wird, sonst schreiben wir sie halt im Januar noch einmal.
       
      Ein Vergleich mit dem Modul der FernUni Hagen zeigt aber auch hier, dass das Niveau insgesamt geringer ist. Trotzdem meckern einige immer über den Aufwand für das Studium..
    • Markus Jung
      Von Markus Jung in Fernstudium-Infos.de bloggt 6
      So dann und wann reflektiere ich ja auch schon mal über mich selbst und über mein Tun und warum ich (gefühlt) anders arbeite als viele andere. Ich bin weder Angestellter, noch Geschäftsführer eines Unternehmens mit Mitarbeitern, noch digitaler Nomade - und dabei sogar auch schon Ü40 . Ich bezeichne mich entweder als selbstständig, was es so ganz aber auch nicht trifft, da viele Selbstständige für jemanden arbeiten und Aufträge oder Projekte abarbeiten, oder als Einzelunternehmer. Ich habe ein Heimbüro und arbeite dort auch den größten Teil der Zeit, verzichte auf Mitarbeiter und verlagere  ggf. einzelne Dienstleistungen nach außen und habe auch gar nicht das Bedürfnis, immer mehr zu wachsen und immer mehr zu machen, sondern möchte mit dem, was ich tue Bestand haben und ein gutes Auskommen für meine Bedürfnisse. Und verzichte dabei auch auf Fremdfinanzierung durch Kredite oder Investoren und versuche insgesamt die Komplexität überschaubar und die Kosten im Rahmen zu halten. Wichtig ist es mir etwas zu tun, wo ich voll und ganz dahinter stehe und dabei auch nicht streng nach Arbeitsleben und Privatleben zu unterscheiden.
       
      Ein paar mehr von meiner Sorte scheint es wohl doch zu geben, denn es gibt ein Buch dazu mit dem Titel Solepreneur - Alleine schneller am Ziel* von von Ehrenfried Conta Gromberg  und Brigitte Conta Gromberg, die dafür den Begriff "Solepreneur" verwenden, dem ich sonst bisher noch nicht begegnet bin und der auch insgesamt wenig genutzt zu werden scheint und auch mich nur begrenzt anspricht - aber in dem was die Autoren in ihrem Buch beschreiben, finde ich mich gut wieder. 
       
      Es werden fünf Typen und damit verbundene Geschäftskonzepte vorgestellt:
      Produzent > Produkutmodelle Händler > Sortimentsmodelle Experte > Expertenmodelle (baut sein Business um sein Wissen auf) Problemlöser > Servicemodelle Kreative > Erlebnismodelle Ich sehe mich in erster Linie als Experten und Problemlöser an, was auch zu den Beschreibungen dieser Konzepte im Buch passt.
       
      So wirklich viel Neues habe ich durch das Buch eigentlich nicht erfahren, es war mehr eine schöne Bestätigung, dass das was ich mache und wie ich es mache durchaus auch ein Weg ist und ich zwar vielleicht tatsächlich "exotisch", aber zumindest nicht alleine damit bin. Das zeigen auch diese Eindrücke vom Selopreneur Day in Berlin dieses Jahr:
       
      Und es gibt auch eine XING-Gruppe, für dich gerade einen Beitrittsantrag gestellt habe. 
       
      * = Affiliate-Link