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Thomislav

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Warum? Weil ich keine Lust habe zu lernen :(

Die Freude über gute Noten hilft nur kurzzeitig und das Leben holt einen ein.

Privat läuft's nicht rund, beruflich regt man sich immer über die gleichen Sachen auf und das Studium ist wie die Baumarkt-Werbung "Es gibt immer was zu tun".

 

Die Terminplanung der WBH gibt mir ja quasi meinen Zeitplan vor, und so stehen im Juni die Prüfungen Messtechnik und Schaltungstechnik an. Im Juli das Labor Systeme und Modelle. Und August beschließt das Semester mit der Klausur zu Systeme und Modelle.

 

Mit nur einem Monat zwischen Klausur und Labor habe ich beschlossen die Laboreingangsprüfung jetzt schon zu machen und habe darum letzte Woche die Hefte dazu durchgearbeitet und Sonntags alles abgeschickt, ich hoffe für die 50% reicht es. Hauptsache ich kann das Labor buchen.

 

Messtechnik ist heftiger als gedacht, aber so ein paar Aha!-Momente gab es dann doch auch. Momentan drück ich mich noch arg vor den Übungsaufgaben, aber ich denke beim nächsten Durcharbeiten gehe ich die auch an.

 

Bei Schaltungstechnik gibt es ein paar altbekannte Sachen wie Bipolar- und Feldeffekttransistoren sowie Operationsverstärker. Leider verleitet das ein bisschen zum schleifen lassen. Zusätzlich gibt es seit diesem Jahr in dem Modul zwei neue Hefte Integrierte Schaltungstechnik und Modellierung digitaler Schaltungen mit VHDL. Da letzteres mit einem extra Programm am PC gemacht wird bezweifle ich das da viel an der Klausur dran kommt, aber sicher sein kann man da nicht. 

 

Diese Woche hatte ich frei. Frühjahrsputz, Reifen wechseln und lernen, lernen, lernen.

Hat ja auch bis gestern relativ gut geklappt.

Gerade ist die Luft irgendwie raus, aber so ein Tag ganz ohne lernen will ich gar nicht erst anfangen. Wehret den Anfängen!

 

 

In diesem Sinne zurück ans Werk...


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3 Kommentare


Markus Jung

Geschrieben

Privat und beruflich wirkt es ja eher problematisch bzw. genervt bei dir im Moment.

 

Ist das Fernstudium für dich da eher eine zusätzliche Belastung, oder ein Bereich, den du eher als Ausgleich empfindest bzw. evtl. auch als Möglichkeit, beruflich dadurch möglicherweise auch mal was ändern zu können?

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Mir hat eine totale Auszeit schon ab und an gut getan. Aber das muss man immer persönlich entscheiden, da ist halt doch jeder anders. Ansonsten:  das Ziel nicht aus den Augen verlieren!   Markus hat es ja angesprochen ... durch das Studium kannst du dann beruflich was ändern.

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Auf Dauer sollte das Studium auf jeden Fall eine Änderung der Arbeitssituation bewirken. Momentan ist das Studium eigentlich das einzige bei dem es wirklich gut läuft, bezogen auf die Erfolge und Noten. Leider schweifen meine Gedanken beim Lernen allzu oft ab. Aber ich hoffe das sich das in nächster Zeit wieder einpendelt.

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      Außerdem bin ich total undiszipliniert. 
       
      Ich habe in den zwei Jahren 44 Hefte bearbeitet. Angefangen habe ich damit, alles wichtige raus zuschreiben. Zusammenfassen, bunte Stifte benutzen, Mindmaps, Vokabeltrainer, usw.. Ich habe die ersten Hefte seehr gründlich bearbeitet. Das hat mich nach einiger Zeit demotiviert. Ich fand Fehler in den Heften, der Stoff wuchs mir über den Kopf hinaus, ich wurde nachlässig. Also wurde ich immer gröber in der Bearbeitung der Hefte, bis ich mein Ziel ganz aus den Augen verloren habe. Was ich von den Heften noch weiß? So gut wie nichts, würde ich sagen. Es ist kaum was hängen geblieben.
       
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