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Der perfekte Lernplan

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Abilifly

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Der perfekte Lernplan.

 

In meinem Leben habe ich wohl wahrlich viel Zeit mit dem Thema Lernplan und Lernorganisation verbracht. Alles nur mit dem Ziel das Lernen zu optimieren, Zeit zu sparen. Das soll alles möglich sein mit dem perfekten Lernplan. Dachte ich mir zumindest. Bereits vor dem Abi, was ich ebenfalls im Fernlernsystem absolvierte, habe ich nach Erleichterungen fürs Lernen und für das optimale Zeitmanagement gesucht. Denn ich bin eine Person der nicht langweilig wird. Ich kann Wochen lang weder arbeiten noch Lernen oder sonstiges wirklich zielführendes tun ohne irgendwie nur Ansatzweise ein Gefühl von Langeweile zu bekommen. Was im öden Alltag wohl als Segen interpretiert werden kann ist im Fernstudium wohl eher ein Fluch. Im Netz findet man etliches über Lernpläne von 15 Tipps für die Klausurvorbereitung über etliche Ratschläge zur Konzentration bis hin zu den unterschiedlichsten empfehlungen hinsichtlich der Detailliertheit von Lernplänen. Da ist von "grobe Ziele für jede Woche definieren" bis hin zu "Jeder Tag sollte minutengenau geplant werden" alles dabei. Und ich hab ungefähr auch schon alles durch. Auch schon das Lernen ohne wirklichen Lernplan.

Nun 1,5 Monate vor den Klausuren war es jetzt an der Zeit nochmal mit einem überarbeiteten Lernplan in die vorletzte Lernphase dieses Semesters zu starten. 


Wie eigentlich jedes Semester konnte ich meinen Plan an der ein oder anderen Stelle nicht einhalten. Privates, gesundheitliches sowie auch berufliches hielt mich davon ab oder ich konnte mich bei der Bullenhitze schlicht weg nicht lange an den Schreibtisch quälen geschweige denn mich konzentrieren. 

Also musste ein neuer Lernplan her, welchen ich mir vor ein paar Tagen erstellte und euch nun auch mitteilen will.


Die alten Lerneinheiten Montag bis Freitag von 8:30 bis 12 Uhr bleiben erhalten. Den Sport jeden 2. Tag, wurde in den Nachmittag verlegt bzw. teilweise auch vorübergehend ersatzlos gestrichen. Hinzu kommt ein Tag des Wochenendes, an welchem ich nun 4 Stunden für das Lernen reserviert habe.
Auch der Nachmittag wurde ausgedehnt. In aller Regel erfolgt nach der Mittagspause, die ich zwischen 12 und 13 Uhr einlege eine Fortführung der Lernsession. meist bis 15 Uhr. Die Projektplanung, die normalerweise zwischen 13.00 und 16:30 stattfand wird reduziert auf die Zeit zwischen 15 und 16:30 und es wird ersatzweise noch eine abendliche Session eingelegt, was zwar nicht immer durchsetzbar ist, aber notfalls eben am Wochenende nachgeholt wird. 


Der Stoff teilt sich nun nach der zur Verfügung stehenden Zeit und des Lernfortschritts folgendermaßen auf die Wochentage auf:

Montag: Statistik
Dienstag: Steuern
Mittwoch: Bilanztheorie

Donnerstag: Bilanzanalyse

Freitag: Mathe

Samstag:Steuern

 

Die Klausuren finden ab dem 18. September statt. 

 

Noch eine kurze Anmerkung weil ich danach gefragt wurde: Ich hatte bereits mitgeteilt, dass ich jeweils zum Wochenende hin eine Übersicht posten will wie weit ich bis jetzt mit dem Lernstoff hin. Die Frage war dann, wieso ich das mache bzw. wozu. Ich möchte einfach hier umfassend von meinen Studienerfahrungen berichten, zeigen was ich schaffe, Probleme besprechen, Fortschritte niederschreiben und Rückschläge analysieren. Zudem gibt mir diese Übersicht auch selbst ein wenig die Möglichkeit meinen Fortschritt mir zu Veranschaulichen und Fortschrittsprobleme zu erkennen. 

 

 


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6 Kommentare


Markus Jung

Geschrieben

Die wöchentlichen Fortschrittsberichte finde ich eine gute Idee, um einen Überblick zu bekommen, was du wirklich erreicht hast und was aus deinen Plänen geworden ist.

 

Ich glaube, einen "perfekten" Lernplan gibt es gar nicht. Jeder braucht für sich ein funktionierendes System, das auch immer wieder Änderungen und Anpassungen unterworfen ist.

 

Deine Überlegungen hören sich so an, dass du deinen bisherigen Plan nicht einhalten konntest, weil andere Sachen (Privates, Berufliches, Krankheit, Hitze, etc.) dazwischen gekommen sind und du daher weniger geplant hast als vorgesehen - und jetzt hast du einen Plan aufgestellt, bei dem du dir nochmal mehr vornimmst? Oder habe ich da etwas falsch verstanden?

 

Und mich würde interessieren, was die Projektplanung umfasst. Für die hast du ja bisher täglich 3,5 Stunden (also fast einen halben Arbeitstag) vorgesehen und auch künftig noch 1,5 Stunden. Was passiert in dieser Zeit?

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Ja so ähnlich. Meistens habe ich mich ja an die Arbeitsstude gehalten, habe aber, wenn etwas dazwischen kam nicht nachgearbeitet, weil ich kopfmäßig besser damit zurecht komme irgendwann eben auch mal Feierabend zu haben und nicht noch dank Krankheit den Rest der Woche auch noch in die Tonne kloppen zu können, wiel ich nur noch über den Büchern sitze. Ich stresse mich selbst schon viel zu viel und will eigentlich genau davon weg kommen. Wenn keine Lernzeit ist, brauch ich auch nicht lernen egal was vorher dazwischen kam. Denn ich mach ja keine Freizeit aus der Lernzeit, sondern es kommt irgendetwas dazwischen worüber ich mich nicht freue. Dann würde ich mich ja am Ende nur noch unter Druck setzen. Mein Freund, der zurzeit promoviert und teils auch Lehrveranstaltungen hält, findet es übrigens total übertrieben wieviel ich für die Uni mache und kann es absolut nicht verstehen wie ich bei gutem Wetter mich freiwillig über die Bücher setze, statt was mit meinen Freunden zu unternehmen, die teils jetzt schon Semesterferien haben. So unterschiedlich sind da die Ansichten. 

 

Meine Zeit ist absichtlich so eingeteilt, dass die Anzahl der Stunden, die ich fürs Studium aufwende in Richtung der Klausuren ansteigt. Früher an der Präsenzuni hieß es immer: "Studium: 10 Monate Urlaub, 2 Monate die Hölle auf Erden. :D 

Auch wenn ich das nicht mehr so praktiziere, läuft meine Planung dennoch darauf hinaus, dass der letzte Monat bis die Klausuren rum sind, also der September, das meiste Arbeitsaufkommen hat. Entsprechend steigt eben jetzt die Anzahl der Stunden an. Ändert natürlich nichts daran, dass etwas dazwischen kommen kann und sicherlich auch wird, aber es ist insgesamt mehr Lernzeit. 

 

Also zum Verständnis.

Wenn ich jetzt lediglich Montag bis Freitag von 8-12 lernen einplane und bin Montag, Dienstag verhindert aus welchem Grund auch immer, sieht meine Planung NICHT vor, die Zeit am Wochenende oder sonst wann nachzuholen. Das ist dann abgehakt, egal ob ich nun wirklich gelernt habe oder nicht. 
Also wird es mit einem Tag mehr in der Woche nicht zwangsläufig schwerer meinen Lernplan zu befolgen weil die zeit zu lernen "mehr" wird. Denn an Zeit mangelt es mir nicht unbedingt. 

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Also so feste Zeiten einplanen ist ja überhaupt nix für mich. Ich schaue mir meinen Stoff an den ich bis zur Klausur gelernt haben muss, dann fange ich rückwärts 1.5 - 2 Wochen vor Klausur an das letzte Kapitel in den Kalender einzutragen und dann alles Kapitelweise so einzuteilen, dass ich dann bei Kapitel 1 im hier und jetzt ankomme. Tage an denen was los ist, Sport, Geburtstage etc. lasse ich direkt außen vor.

Wenn ich mich dann zum lernen hinsetzte und mehr schaffe als auf dem Plan steht, macht mir das Luft für unerwartetes was kommen könnte. Oder wenn ich mal keine Lust habe und gut im Plan bin lasse ich die 5 auch mal gerade sein.

ICH persönlich finde es ist nicht wichtig wie lange ich lerne, sondern wie weit ich in der Zeit komme in der ich lerne.

 

 

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So hatte ich es früher auch gehandhabt, führt bei mir aber zu zuviel Stress, da ich oft nicht abschätzen kann wie lange ich für etwas brauche etc und dann immer irgendwann der Punkt kam wo ich dem Plan hinterher hinkte oder das Gefühl hatte zu oberflächlich zu lernen und eben leider dann immer was dazwischen kam. Jetzt habe ich meiner Familie eigentlich ganz gut klar machen können, dass ich morgens nicht verfügbar bin. Meine Mutter hat es war kmmer noch nicht kapiert und ruft alle paar Tage morgens an während ich lerne, aber ich habe mir abgewöhnt dann ans Telefon zu gehen.

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Ja muss ja auch jeder selber testen. Aber wenn du es schon probiert hast. Komischerweise führt das Vorgehen bei mir eher zur Entspannung als zu Stress. Oder sagen wir mal so, die ersten 2 Wochen bin ich meist so motiviert in einem neuen Modul, dass ich soweit vorgearbeitet habe, dass ich gut dabei bin wenn später die Unlust einsetzt 😁

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Vielleicht ist auch das der Unterschied. Meine Unlust ist eigentlich immer groß :D

Ich laufe Gefahr, dass ich dann nicht zeitig anfange und am Ende die Zeit am Rest des Tages nicht mehr ausreicht um das vorgehabte zu schaffen usw. Dann hänge ich nach, mach mir Stress etc. 

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