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Zeit vs Klausur: Warum ich zu allen Klausuren antrete

"Warum will ich eigentlich alle Klausuren schreiben?", habe ich mich gefragt. Wenn doch alle dazu abraten. 

 

Hier soll ein kurzes Statement zu euren Kommentaren auf meinen letzten Blogeintrag folgen. Das Semester läuft 4 Monate, und ich habe nicht ansatzweise die Hälfte der Skripte durch und bis zu den Klausuren sind es nur noch 1,5 Monate. Klingt nach schieben, oder? Könnte man zumindest meinen und die meisten von euch sehen es wohl auch als sinnvoll. 

Aber ich bin einfach ein gemütlicher Mensch. Ein Faultier. Ich trödele gerne. Spricht immer mehr danach, dass es besser ist die ein oder andere Klausur zu schieben, immerhin will ich 3 Klausuren schreiben, worunter sich 2 Pflichtmodule befinden. 


Da muss ich immer an das Parkinsonsche Gesetz denken:

“Work expands so as to fill the time available for its completion.”

Arbeit dehnt sich in genau dem Maß aus, wie Zeit für ihre Erledigung zur Verfügung steht.“

Denn dieser Satz spiegelt wohl mein komplettes Arbeits- und vorallem Lernverhalten wider. Ich beschäftige mich so lange und so langsam und auf unnötige Art und Weise mit dem Lernstoff wie ich Zeit dafür habe. Am Ende komme ich immer in ein kleines Zeitproblem, was zu Stress führt, den ich eigentlich vermeiden will.  Aber ich schaffe es trotz allem nicht effizient voran zu kommen solange ich zu viel Zeit habe. Ich bin mir zu 100% sicher, dass ich am Ende auch nicht besser vorberietet wäre, wenn ich nun 2 der 3 Klausuren schieben würde. Es würde zu weniger Stress führen, naja eigentlich nur so einer kürzeren Stressphase. Denn ich könnte länger trödeln.

In Zukunft wird es wöchentliche graphische Statusupdates geben wie weit ich bis jetzt bin. Ich denke nach 1-2 Wochen kann man daraus gut ableiten, ob ich es schaffen kann die 3 Klausuren zu schreiben.
Melde ich mich nun zu einer Klausur ab, führt das leider nicht zum vermeintlichen Erfolg. Ich neige dann dazu mir noch mehr Freizeit einzuräumen, weniger effizient zu arbeiten und am Ende in den Klausuren auch nicht besser abzuschneiden als wenn ich 3 Klausuren geschrieben hätte. 
Fazit: Ich werde zu allen 3 Klausuren antreten und sie - so wie eigentlich gewohnt - vermutlich auch bestehen. 

 

Ich hoffe damit ein paar Kommentatoren mein Vorhaben erklärt haben zu können.

Jetzt geht es ab aufs Stadtfest!
Ich wünsche allen ein schönes Restwochenende!

 

 




11 Kommentare


Ich wünsche dir viel Spaß bei deinem Vorhaben und bin gespannt, was du nach den Klausuren sagst.

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Abilifly

Geschrieben

Spaß werd ich dabei sicher nicht haben 😝

Aber ja, ich werde natürlich berichten. 

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Ganz ehrlich: Ich verstehe Dich nicht. Wofür machst Du Dir einen Lehrplan, wenn Du ihn eh nicht befolgst?   "Faul" und "Lehrplan (machen)" schließt sich gegenseitig aus - Du bist aus meiner Sich nämlich nicht faul: Du schreibst ellenlange Blogbeiträge und aktualisierst Deinen Lehrplan. Du hast einfach keine Lust zum Lernen, das ist etwas ganz anderes als faul sein ;)

 

Wünsche Dir viel Erfolg bei Deiner Klausurvorbereitung - und bin auf die Ergebnisse gespannt.

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Markus Jung

Geschrieben

Du stellst es als Fakten dar, dass es eben so ist bei dir, wie es ist.

 

Ich sehe es etwas anders. Wenn es so für dich okay ist, dann ist es ja okay kann so bleiben.

 

Wenn du allerdings etwas daran ändern möchtest, denke ich durchaus, dass dies, eventuell mit Unterstützung, möglich wäre.

 

Was erwartest du dir von den wöchentliche grafischen Statusupdates? - Im Grunde steht für dich doch eh schon fest, wie es laufen wird 😉.

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Hallo,

ich verstehe den Diskussionsbedarf eigentlich gar nicht. Jeder lernt eben anders und motiviert sich anders. Das Wichtigste ist doch, dass man sich selbst einschätzen kann und Strategien zur Prüfungsvorbereitung fürs sich selbst, also auf die eigenen "Charaktereigenschaften" abgestimmt, entwickeln kann.

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Abilifly

Geschrieben

Eure Kommentare sind doch stark kritikbelastet wie ich sehe. Eigentlich dachte ich mit diesem Blogeintrag meine Situation erklärt zu haben, scheine aber eher für noch mehr Diskussionsbedarf gesorgt zu haben. 

@CrixECK, weil immer wieder etwas dazwischen kommt, weil ich manchmal schlechte Tage habe, an denen ich mich zu nichts aufraffen kann. Natürlich mache ich Pläne um diese zu befolgen. Aber da kommt immer mal wieder was dazwischen. Krankheit, private Verpflichtungen etc und ja mir fehlt auch Häufig die Motivation, wenn irgendetwas anderes in meinem Leben grad schief läuft. 

@Markus Jung Naja, nach nem halben Jahrhundert, das ich mit mir verbringe, kenne ich mich einfach und wie @invaschreibt eben meine "Charaktereigenschaften". Natürlich versuche ich es zu ändern. So habe ich dieses mal 2,5 Monate vor den Prüfungen die Skripte aufgeschlagen und sogar Mathe schon ganz gut gelernt. Früher hab ich mir die Skripte 1,5 Monate vor den Klausuren mal ausgedruckt oder sie aufgeschlagen. 

 

Es ist nicht so, dass ich es nicht ändern wollen würde, aber ich habe eben die Erfahrung gemacht, dass es nicht geht, weil ich so nicht funktioniere. Oder vielleicht komme ich mir auch einfach faul vor und bin nur ineffizient. Keine Ahnung. Heute ist nun Steuern dran, mal sehen wie weit ich komme. 

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Marmotte

Geschrieben

Ich finde nicht dass die Kommentare stark kritikbelastet sind. Das sind einfach Fragen die auftauchen wenn man deinen Blog verfolgt, Abilifly. Ich habe nicht jeden Blogeintrag gelesen, aber bei dem was ich noch im Kopf habe kann ich mich manchmal auch nur wundern:

- du sagst, du kennst dich gut und dass du dich gerne von allem möglichen ablenken lässt, darauf hin planst du jeden Vormittag das lernen als "Arbeit" ein - um dann zu schreiben du hast keine Zeit gehabt zum lernen?!

- du meintest du hättest Versagensängste - trotzdem willst du (noch) kein Quäntchen deiner "Freizeit" aufgeben um den Zeitverlust durch die Krankheit aufzuholen?

OK, kann man so machen. Und ( @inva ) muss natürlich auch jeder selbst eigene Strategien entwickeln. Man muss sich aber auch nicht wundern, dass man nicht immer nur auf Verständnis stößt. Ich denke dass die Kommentare hier in den meisten Fällen gut gemeint sind und eine andere Sicht auf die Dinge geben können. Ich persönlich finde das sehr wertvoll. Ob man etwas davon annimmt kann man ja immer noch selbst entscheiden. 

 

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Abilifly

Geschrieben

Das war auch von mir absolut nicht böse gemeint, dass hier größtenteils eher kritische Kommentare kamen. Ich weiß, dass die kommentare in aller Regel gut meinte Ratschläge/Tipps sind. Ich hab lediglich gedacht, dass ich mit diesem Blogeintrag das ganze etwas erklären kann und das dann allgemein verständlich ist. Dann war ich überrascht, dass es wohl nicht so ist und ihr meine Ansicht nicht teilt.

 

Ich lasse mich nicht mal unbedingt soo leicht ablenken, aber wenn Menschen auf dich zu kommen und Dinge erbitten, weil jeder weiß, die ist zuhause, dann wird man zwischendrin gestört. Dann kommen teilweise private Dinge dazwischen für die man wohl auch auf einer Arbeit krank machen würde oder sich Urlaub nehmen würde. Beispielsweise waren die Eltern meiner Nichte vor 2 Wochen nicht verfügbar, da Mann auf Montage, Mutter musste ins Krankenhaus. Da musste ich 2 Tage auf ein kleines Kind aufpassen. Hätte ich wohl auch mit Arbeit gemacht. 
Letzte Woche war ich krank. Nachdem es mir besser ging musste ich erst mal viel im Haushalt machen und meine Arbeitsstunden im Werkstudijob auch noch ableisten. Da sind dann insgesamt 3 Lerntage für Krankheit + "Nachbereitung" weggefallen. Auf einer normalen Arbeit wär ich vermutlich einfach die ganze Woche krank geschrieben gewesen, so wie es mein Freund auch war. 

Zum Punkt Freizeit. Doch ich gebe Freizeit auf. Sogar eigentlich ziemlich viel. Und das ständig. Aber mir steht im Mittelpunkt eben ein lebenswertes Leben zu führen und wenn ich nur noch lerne und arbeite stimmt da ja was bzgl work-life-balance nicht mehr. Ich habe nun auch für die zukünftigen Wochen einen Tag des Wochenendes mit in die Planung reingenommen. 

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Markus Jung

Geschrieben

Wenn du für dich so zurecht kommst und letzten Ende das Ergebnis für dich passt, ist es in Ordnung und du kannst die Kritikpunkte hier einfach ignorieren.

 

Die Rückmeldungen resultieren wohl daraus, dass viele hier einfach Bedenken haben, dass es mit deiner Vorgehensweise zum Erfolg kommen wird.

 

Ich denke mal, es gibt die Dinge, die einem im Leben dazwischen kommen, so dass das Lernen vorübergehend auf der Strecke bleibt, wie zum Beispiel Krankheit oder besondere Ereignisse in der Familie.

 

Und dann gibt es die Ablenkungen, die man sich selbst macht. Natürlich gibt es Tage, da ist mehr Energie vorhanden und andere, an denen dies weniger der Fall ist. Nur wenn ständig "irgendwas" ist, wird es schwierig, weil es dann eben nicht oder nur sehr langsam vorwärts geht.

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Abilifly

Geschrieben

Das ist durchaus richtig. Wenn immer etwas dazwischen kommt wird es vermutlich nicht klappen oder eben nicht so wie man es sich vorstellt. 

Ob es am Ende klappt weiß auch ich nicht. Es ist auch nicht so, dass ich die Ratschläge ignoriere oder eure Bedenken. Ich freu mich über konstruktive, konkrete Ratschläge sogar sehr. Also ruhig her damit. 

 

Wie stellt ihr euch einen Lernalltag vor, der für euch erfolgsversprechend aussieht?

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Markus Jung

Geschrieben

Also ich denke die Lernkurve, also das was man geschafft hat, ist selten gerade, sondern geht mal hoch und mal runter. Nur wenn man sie sich dann insgesamt anschaut, sollte es doch beständig nach oben gehen. Und wenn man sich die tatsächliche Lernkurve mit der geplanten vergleicht, sollte diese zumindest von der Tendenz her ähnlich sein. Also in Wochen, wo man erwartet hat viel zu schaffen, auch tatsächlich mehr zu schaffen, als in Wochen, wo klar war, dass wenig Zeit für das Studium bleibt usw.

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      Angebote der Uni
       
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      Die Module
       
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      Abschlussarbeit und Kolloquium
       
      Ich muss sagen, dass ich sehr viel Unterstützung von meinen Kollegen (Chef inklusive) bekommen hatte. Es standen mehrere kleinere Projekte an, von denen ich mir eines aussuchen konnte, welches ich für meine BA machen wollte. Man glaubt ja gar nicht, wie schnell die Zeit vergeht, wenn man eine Abschlussarbeit durchziehen möchte.
      Ich fand es sinnvoll, zunächst einen roten Faden zu finden, wie man die BA aufbauen möchte. Das klingt einfacher, als es doch war. Bei mir war es der Fall, dass ich vor meiner eigentlichen Durchführung viel über das Messsystem und das Produkt beschreiben sollte, da es sehr fachspezifisch war.
      Meinen Betreuer habe ich mir nach Sympathie ausgesucht. Er hat zwar nur ansatzweise etwas mit meinem Thema zu tun, aber ich wollte ihn unbedingt haben, da ich mit ihm in den vielen Jahren immer gut ausgekommen bin. Mein Tutor sollte erreichbar sein und mir verständlich sagen können, was er anders haben möchte.
      Als der Text fertig war, hieß es nur noch: drucken. Aber wo? Hier in Berlin mangelt es nicht wirklich an Universitäten und den damit verbundenen Druckereien. Aber dennoch hatte ich mir – trotz anfänglicher Zweifel – für eine Online- Druckerei entschieden (www.druck-deine-diplomarbeit.de). Dort hatte ich gefühlt mehr Auswahl, was man mit dem Buch alles machen kann. Montagabend bestellt und Mittwoch erhalten. Und die Qualität konnte sich echt sehen lassen. Vergesst nicht, die drei Exemplare zu unterschreiben!!! Das ist mir ja fast passiert.
      Nach dem Versenden hat man es fast geschafft. Ich hatte mich nicht gleich auf die Erstellung der Präsentation gestürzt, sondern mich meiner Freizeit gewidmet, muss ich gestehen.
      Ungefähr 2,5 Wochen vor dem Kolloquium- Termin, den ich per Mail erhalten hatte, fing ich dann an, an der Präsentation zu werkeln und meine Rede zu üben. Der Anfang ist einfach nur fürchterlich holprig. Aber da muss man durch. Meine Freundin musste als Zuhörerin und Kritikerin herhalten und hatte mir Hinweise gegeben, wo ich hinschaue, ob ich deutlich rede und ob die Folien zu überladen aussehen.
      Drei Tage vor dem Kolloquium hatte ich die Möglichkeit, die Präsentation auf der Arbeit vor mehreren Ingenieuren zu halten. Auf 18 Minuten reden folgten 50 Minuten Diskussion. Das kann ich wirklich jedem empfehlen, dies zu machen. Ich hatte dadurch mächtig an Selbstsicherheit gewonnen.
      Kolloquium. Man war ich nervös. Ich stand nach 4,5 Jahren Studium endlich vor dem Raum, wo ich meine Abschlusspräsentation halten soll. Fein im Anzug, bewaffnet mit Laptop und Präsenter. Das Kolloquium selbst war erstaunlich angenehm. Der Ersttutor hatte mitgeteilt, dass ich die Präsentation ungestört durch Zwischenfragen halten könne. Erst nach der Rede würde man die Fragerunde starten. Ich begann zunächst mit „Sehr geehrte Frau Professor X, Frau Dr. Y, Herr Dr. Z, ich freue mich, heute eine Rede halten zu können über...“. Dann lief eigentlich nur ein Band ab. Ich erzählte, was ich die vielen Male davor auch meiner Freundin und meinen Kollegen erzählte. Ich glaube, ich lag am Ende bei 21 Minuten.  Die anschließende Fragerunde war überaus fair. Es wurden einige Fragen gestellt, die sich auf die Folien bezogen („Warum wurde es so gerechnet?“, „Was wäre die Folge, wenn der Wert so-und-so gewesen wäre?“) und welche, die sich auf die Bachelorarbeit bezogen („Hier steht, dass der yxz-Effekt dafür verantwortlich ist. Was ist denn dieser xyz-Effekt?“). Dann wurde ich gebeten, raus zu gehen und von dem Moment an fingen laaaange fünf Minuten Beratungszeit an. Als man mich wieder rein bat, wurde mir gleich gratuliert, die Note mitgeteilt und zur Abrundung noch etwas Kritik zur BA mitgegeben.
      Da stand ich nun. Fertig. 4,5 Jahre kontinuierliches lernen. Einfach zu Ende. Ich habe es auf dem Heimweg noch nicht so wirklich realisiert. Aber das kann einem keiner mehr nehmen.
       
      Unterm Strich
       
      „Kann ich nicht.“ – Gibt’s nicht! Wenn man es will, dann zieht man es durch. Bei dem Einen dauert es 3,5 Jahre, bei dem Anderen halt meinetwegen +7 Jahre. Who cares? Man macht es für sich selbst. Auf meiner Arbeit habe ich schon eine Veränderung bemerkt. Die Ingenieure, die auf einer Präsenzuni waren, bekundeten ihren Respekt, dass man ein Studium nebenbei machen kann. Somit sammelt man nebenher Sympathiepunkte
      Ich würde ein Fernstudium wieder machen. Auch an dieser Hochschule. Natürlich gab es immer wieder Situationen, wobei ich die Hochschule verflucht hatte, aber unterm Strich kam man mit ihr gut zurecht. Vielleicht mache ich noch den Master. Ich weiß allerdings noch nicht so genau, welchen ich machen will.
       
    • MrMoro12
      Von MrMoro12 in B.A. Gesundheitsmanagement -IUBH 6
      Hallo,
       
      nach langer Zeit folgt nochmal ein neuer Blogeintrag von mir. Bisher bin ich mit dem Studium, meiner Familie und der Arbeit zeitlich sehr gut ausgelastet.
      Dennoch möchte ich mitteilen, dass mich gestern eine E-Mail vom Studentenwerk Rostock erreicht hat. In dieser wurde mir die versprochene Antwort vom BMBF mitgeteilt.
      Zur Info: Ich musste mein Studium an der WINGS unterbrechen/beenden, da das Studentenwerk Rostock der Meinung war, dass die Online-Studiengänge nicht BAföG Förderungsfähig sind - trotz Vollzeitvariante. Mit der Entscheidung war ich nicht einverstanden und habe deshalb eine "Beschwerde" an den Gruppenleiter des Studentenwerkes geschrieben, in welchem ich mein Anliegen näher dargelegt habe. Er hat sich dahintergeklemmt und beim Bundesministerium um rechtliche Prüfung gebeten. Und Tatsache! Die Studiengänge sind sehr wohl Förderungsfähig!
       
      Bisher habe ich 3 Klausuren an der IUBH geschrieben, 3 liegen noch vor mir. (bis zum Feb. 2017)
      Falls ich alle 3 weiteren Klausuren bestehen sollte, hätte ich im Februar insgesamt: 80 ECTS.
       
      Ich habe eine Mail an den Studiengangskoordinator der WINGS geschrieben und ihn gebeten zu prüfen, ob die Module der IUBH an der WINGS angerechnet werden können. Falls das der Fall ist, so würde ich wieder zur WINGS wechseln. Dann hätte ich insgesamt: 102 ECTS.
      Das Problem wird sein, dass die Module an der IUBH mit je 5 ECTS bewertet werden, an der WINGS hingegen mit 6 ECTS -> bei gleichem Workload. Das liegt an der unterschiedlichen Bewertung je ECTS (IUBH: 30 Stunden pro ECTS, WINGS 25 Stunden pro ECTS).
       
      Was würdet ihr machen? Würdet ihr an meiner Stelle wechseln? Oder sieht das "komisch" im Lebenslauf aus?
      Ich würde auch enorme Kosten sparen (IUBH: 3,5k pro Jahr, WINGS 2k pro Jahr) Auch fühlte ich mich an der WINGS schon wohler
    • MichiBER
      Von MichiBER in Elektro- und Informationstechnik an der WBH... oder der Versuch, sich einsam durchzuschlagen 9
      Hey Leute,
       
      heute war es so weit. Das heiß ersehnte Kolloquium stand vor der Tür. Ich war mächtig nervös und hatte noch am Vortag kleine Korrekturen in der PowerPoint- Präsentation gemacht. Was musste meine Freundin in den letzten Tagen als Zuschauerin und Kritikerin herhalten. jeden Tag hatte ich an dieser Rede gefeilt und geübt. Und heute sollte es so weit sein.  
       
      Ich habe mit einer 2,0 bestanden. Von nun an habe ich einen akademischen Titel. Das kann mir keiner mehr nehmen.
       
      Eigentlich dachte ich, dass ich jetzt so etwas schreibe wie "yehaaa, endlich habe ich es geschafft/ ich könnte Freudentänze machen/ Ich hatte nach der Präsentation gejubelt /Das Studium ist vorbei/ Ich komme aus dem Grinsen nicht mehr heraus"... aber Fakt ist, dass ich die Mitteilung, bestanden zu haben, eher nur hingenommen habe. Natürlich habe ich mich bei den drei Tutoren bedankt (Erst- und Zweitdozent plus Beisitzerin). Ich habe auch allen, die mir geschrieben und beglückwünscht hatten, meinen Dank ausgesprochen. Aber irgendwie verspüre ich keine Freude oder gar Erleichterung oder das Gefühl, etwas geschafft/ vollbracht zu haben. 
      Ich habe verdammt nochmal ein Fernstudium nach 4,5 Jahren erfolgreich abgeschlossen. Da muss doch Freude aufkommen. 
      Habe ich es einfach nur noch nicht realisiert? Muss ich erst das Zeugnis in der Hand halten, um das zu schnallen? Habe ich so lange auf diesen Moment hier hingearbeitet, sodass ich es mit einem schnellen "Sie haben mit einer 2,0 bestanden" nicht so recht wahrnehme?
      Nebenbei schiele ich ja schon seit längerem auf mögliche Musterstudiengänge. Sehe ich diesen Abschluss vielleicht nur als notwendige Bedingung für mein nächstes Ziel, den Master?
       
      Ich hoffe, dass ich mich in Kürze endlich richtig freuen kann. Das ist so ein komisches Gefühl. Ich weiß, dass ich was geschafft habe und fühle mich dennoch so ..weiß nicht... unbestätigt/leer/emotionslos.
      Es ist mir so unangenehm, dass sich meine Umwelt für mich freut und ausgerechnet ich bin total unbeeindruckt.
       
      Nichtsdestotrotz kommt hier das versprochene Bild aus der DB-Lounge Frankfurt/Main.
      Prost!