• Einträge
    79
  • Kommentare
    262
  • Aufrufe
    2.291

Keine Zeit zum Lernen

Das Studium bleibt auf der Strecke. Und alles andere auch.

 

Heute wende ich mich an euch, weil ich mal meinen Frust von der Seele schreiben muss. Ich hatte viele soziale und berufliche Verpflichtungen diese Woche. Dann wurde ich auch noch krank und hab weder im Haushalt noch bzgl. Studium irgendetwas auf die Reihe gekriegt. 

Außer Montag da ging es. 

Heute geht bin ich immer noch nicht fit und hab zwar ein bisschen in den Lernunterlagen gewühlt, aber viel habe ich nicht zustande gebracht. Morgen habe ich auch nicht viel Zeit. Es steht noch ein Handwerkertermin auf dem Plan und ich muss noch auf das Amt mein Auto ummelden, was bestimmt wieder mit immensen Wartezeiten verbunden sein wird. 

Das bedeutet für mich, da es ab nächster Woche in die heiße Phase geht: Lernplan anpassen und die Zeit aufwenden, die nötig ist, auch wenn es mehr sein sollte als laut aktuellem Plan veranschlagt. Von daher werde ich heute Abend erst mal einen neuen Lernplan basteln, den ihr dann natürlich auch zu Gesicht bekommt. Eventuell muss dann sogar bald das Wochenende ran. Dann heißt es am Wochenende nicht mehr ausspannen, sondern weiter lernen ;) Aber alles halb so wild, sind ja noch 1,5 Monate bis zur ersten Klausur.

Von den Einsendearbeiten habe ich leider immer noch nichts gehört, aber ich gehe einfach mal ziemlich fest davon aus, dass sie bestanden sind und ich somit die Klausurzulassung habe. 

 

Mein Bisheriger Lernstand :

 

 

lernstand.png




7 Kommentare


Nicht falsch verstehen: Du hast nach 4 Monaten also noch nicht einmal die Hälfte vom Stoff gelernt, wenn Deine Einschätzung grafisch so stimmt. Und willst in zwei Pflichtmodule gehen, die Du nicht ausgleichen kannst. Das ist sehr mutig.

 

Vielleicht ist es sinnvoller, nur in ein oder zwei Prüfungen zu gehen, die Du wirklich 100% drauf hast, als in drei Prüfungen zu 66%. Hast Du Dir das mal in aller Ruhe (vielleicht auch im Gespräch mit Freunden/Familie) überlegt? Wenn es blöd läuft, stehst Du nämlich trotz aller Mühe mit leeren Händen da. Du wärst nicht der erste Student, der die FernUni unterschätzt und sich selbst überschätzt. Fernstudium ist ein Marathon. Da muss man die Etappen gut einplanen und mit der Kraft haushalten.

 

Ich hatte eigentlich auch vor, schon lange den Master fertig zu haben - aber ich habe gemerkt, dass ich mehr gewinne, wenn ich mir keinen brutalen Streß mache. Die Noten sind besser, ich habe mehr Spaß am Studium und auch noch Zeit für anderes - was mir auch Kraft für das Studium gibt.

5 Personen gefällt das

Diesen Kommentar teilen


Link zu diesem Kommentar
jennys

Geschrieben (bearbeitet)

Ich muss CrixECK Recht geben! Mein Rat wäre auch ein Pflichtmodul wegzulassen. 

 

Gute Besserung weiterhin!

bearbeitet von jennys

Diesen Kommentar teilen


Link zu diesem Kommentar

Das kommt nicht in Frage, hab auch nicht das Gefühl aktuell Zeitnot zu haben. Ihr könnt einem ganz schön Angst machen. ;)
Ja klar das richtige lernen beginnt ja erst. Ist denk ich schon alles machbar und auf wirklich gute Noten kommt es mir nicht an.

Ja nach 4 Monaten.. wobei ich tatsächlich mit lernen erst vor nem Monat angefangen habe und davon ist auch der ein oder andere Tag ausgefallen und diese Woche komplett. Und ich beschäftige mich ja nur Vormittags mit dem Lernkram und nur unter der Woche. Wochenende ist immer frei. 

1 Person gefällt das

Diesen Kommentar teilen


Link zu diesem Kommentar

Ich glaube wirklich 100% den Stoff drauf zu haben, dafür fehlt mir die Motivation. Hatte glaub auch im Bachelor noch nie den Stoff 100% drauf. Ich mach mir aktuell noch keine Sorgen :) Ab Montag gehts dann richtig los mit Klausurvorbereitung und dann mal sehen :)

Nächste Woche mal ordentlich reinhauen und dann seh ich ja wieviel ich am Ende der Woche geschafft habe. 

Diesen Kommentar teilen


Link zu diesem Kommentar

Irgendwie bin ich gerade verwirrt, es liest sich in deinem Blog so als hättest du Zeitnot und Probleme den Stoff rechtzeitig zu können und dann reicht die Zeit jetzt doch noch aus, um zumindest Bestehen zu können?

Brauchst du immer einen aktuellen Lernplan oder könntest du diese Zeit nicht auch schon direkt zum Lernen nutzen?

Gerade wenn ich persönlich in der Phase vor der Klausur war, hatte man weniger von mir hier gehört und ich habe mich nur um den Lernstoff gekümmert :), vlt gewinnst du so noch mal mehr Luft zum Lernen?

Diesen Kommentar teilen


Link zu diesem Kommentar
vor 3 Stunden, Abilifly sagte:

Das kommt nicht in Frage,

War auch nur mein EIndruck aufgrund Deiner Beschreibung. Dann bin ich mal gespannt, wie die drei Klausuren ausfallen.

1 Person gefällt das

Diesen Kommentar teilen


Link zu diesem Kommentar
Am 22.7.2016 at 11:28 , Jeany89 sagte:

Irgendwie bin ich gerade verwirrt, es liest sich in deinem Blog so als hättest du Zeitnot und Probleme den Stoff rechtzeitig zu können und dann reicht die Zeit jetzt doch noch aus, um zumindest Bestehen zu können?

Brauchst du immer einen aktuellen Lernplan oder könntest du diese Zeit nicht auch schon direkt zum Lernen nutzen?

Gerade wenn ich persönlich in der Phase vor der Klausur war, hatte man weniger von mir hier gehört und ich habe mich nur um den Lernstoff gekümmert :), vlt gewinnst du so noch mal mehr Luft zum Lernen?

Das ist bei mir genauso. Nur ist für mich aktuell noch nicht wirklich die "Phase vor der Klausur".

Ich schreibe das auch alles nicht in der Zeit ich lernen würde, sondern in meiner Freizeit :)

1 Person gefällt das

Diesen Kommentar teilen


Link zu diesem Kommentar

Erstelle ein Benutzerkonto oder melde dich an um zu kommentieren

Du musst ein Benutzerkonto haben um einen Kommentar hinterlassen zu können

Benutzerkonto erstellen

Neues Benutzerkonto für unsere Community erstellen. Geht einfach!


Neues Benutzerkonto erstellen

Anmelden

Du hast bereits ein Benutzerkonto? Melde dich hier an.


Jetzt anmelden
  • Aktuell beliebte Blogbeiträge

    • Forensiker
      Von Forensiker in Projekt Master 12
      Hallo liebe Blogleser,
       
      hier ganz druckfrische Informationen aus meinem Mitarbeiterentwicklungsgespräch:
      Der Master geht von Arbeitgeberseite her klar!
       
      Für die Pflicht-Präsenztage bekomme ich Dienstbefreiung, das Anerkennungs-Praktikum darf ich in unserer Einrichtung absolvieren (falls von Seiten der Diploma/MEU zulässig) und die Masterarbeit darf ich auch hier schreiben. Außerdem wird mir unser Ltd. Psychologe während des Studiums für fachliche Fragen zur Seite stehen.
      Nur Geld gibt´s keines. Womit ich aber leben kann, da die Studiengebühren ja als Werbungskosten geltend gemacht werden können.
       
      Jetzt bleibt nur noch die Hürde, in den Studiengang aufgenommen zu werden. Genaue Infos gibt es aber leider noch nicht. Die Diploma geht davon aus, dass es in zwei Wochen soweit sein wird.
       
       
      Drückt mir die Daumen!
       
      So long...
      Forensiker
    • graphita
      Von graphita in Zu Zweit zum Bsc - Wiwi an der FernUni Hagen 8
      Guten Morgen,
      ein bisschen hab ich überlegt, jetzt habe ich mich doch entschlossen einen Blog zu beginnen.  
      Mit Sommersemester 2017 beginne ich an der Fernuni Hagen Wirtschaftswissenschaften zu studieren. Der Blog hat aber den Titel "zu zweit", jetzt die Erklärung warum: mein Verlobter, in 6 Tagen mein Ehemann, und ich haben beschlossen gemeinsam zu studieren.
      Wir arbeiten beide Vollzeit, deswegen werden wir in Teilzeit studieren. Ich möchte euch mal unsere Ausgangssituationen schildern.  
      Vor allem mein Verlobter sucht schon länger nach einer Weiterbildungsmöglichkeit. Woran ist es bisher gescheitert? Die Kosten. Und die Zeit. Mein Verlobter arbeitet im Öffentlichen Dienst und hat 10 Stunden Tage, die um 6 Uhr beginnen. Dh wir stehen um 5 Uhr auf, entsprechend müde ist man am Abend und fällt ins Bett. Da am Abend noch von 17-21 Uhr in der Schule oder FH zu sitzen... nicht realistisch. Und die gemeinsame Zeit wird auch nochmal weniger. 
      Ich selber arbeite an einer FH, ich habe nach der Schule schon an der Uni Wien studiert, aber das Leben kam dazwischen und habe mein Studium nicht abgeschlossen. Es war aber auch einfach das falsche Fach, egal. 
      Warum die Fernuni Hagen? Wie gesagt, Thema Weiterbildung war ein paar mal am Tisch. Wir sind beide erst in den 30igern, wir wollen mehr. Aber was tun? Ich selber habe Matura (also Abitur), mein Verlobter hat eine abgeschlossene Berufsausbildung und ist seitdem berufstätig. Im November 2016 bin ich das Thema nochmal angegangen, es musste ja etwas geben, was wir machen können. Und da landete ich auf www.fernstudien.at. 
      Ich war sofort Feuer und Flamme als ich festgestellt habe, dass mein Verlobter auch studieren könnte! Ich hab im Studienzentrum angerufen um abzuklären, ob ich eh nichts falsch verstanden habe und ob mein Verlobter tatsächlich mit Berufsausbildung (KFZ Mechaniker und Elektriker) studieren könnte. Ja, kann er! 3 Jahre Berufstätigkeit hat er ja locker erfüllt! 
      Ich hab ihm davon erzählt und es war beschlossen. Wir werden gemeinsam studieren. Er leitet seit 5 Jahren ein Referat, da hat er sich Wirtschaftswissenschaften für sich ausgesucht. Ich hab gesagt, ich mache auch Wirtschaft, ich würde gerne unterrichten, vielleicht hab ich an meinem Arbeitsplatz später eine Chance auf einen kleinen Lehrauftrag. Wir werden sehen. 
      Wir werden unsere Prüfungen in Linz machen, von Wien brauchen wir ca 2 Std hin. In Wien werden auch zusätzliche LVs im Studienzentrum angeboten, daran wollen wir auch teilnehmen. 
      Ich freue mich einfach auf den Start! 
      So, das war es für´s erste. Bis ganz bald!
       
    • WibbSi
      Von WibbSi in WibbSi wird Pflegemanager! 5
      Ja wieso denn bloß? So oder so ähnlich wollten es schon diese kleinen gnubbeligen Trolle bei Ronja Räubertochter wissen. Eigentlich ist doch alles gut. Fester Job, die Gehaltsstufe ist in der Endstufe angekommen, die jungen Kollegen lassen den nötigen Respekt erkennen und ganz dumm rennt man auch nicht mehr durch den Stationsalltag, immerhin sind diverse Fort und Weiterbildungen abgearbeitet. Also? 

      Es reicht nicht. So einfach ist das. Es liegt mir nicht jetzt bis zur Rente -und das sind doch noch weitere 25 Jahre, wie mir das Schreiben der Rentenversicherung mitteilte...(die haben sich verrechnet!), einfach so weiterzumachen und jeden Tag das gleiche zu tun. Täglich grüßt das Murmeltier - nur mit dem Unterschied, dass das Gesicht im Spiegel mehr Ersatzhaut bekommt und die Knochen anfangen zu knacken. Nein danke!

      Nun gut. Aber weshalb Pflegemanagement?
      Immerhin habe ich eigentlich so keinen großen Bezug zur Wirtschaft, außer wenn ich Umsatz generiere im Büchershop oder so. Und Wirtschaftsmathe verursacht mir schon beim Gedanken daran afrikanische Elefantenpickel...

      Na ja. Es hat die Vernunft gesiegt, so muss ich es wohl formulieren. Ideen hatte ich viele und nicht alle waren eben sehr realistisch. Da ich lange Zeit überlegt hatte ganz etwas anderes zu machen (auch wenn ich meinen Job prinzipiell sehr gerne mache, war der Reiz etwas ganz Neues anzufangen sehr groß) - ich habe sogar einmal den etwas halbherzigen Versuch unternommen mein Abitur nachzuholen - jedenfalls bin ich nach sehr viel Überlegung zu dem Schluss gekommen im pflegerischen Bereich zu bleiben und bin bei der Medizinpädagogik gelandet. Hier in Hamburg gibt es an der Medical School den Teilzeit-Studiengang Medizinpädagogik B.A.  - dieser ist aber mit 450 Euronen recht teuer, wie ich finde (für 4 Tage Präsenz-Unterricht). Ich hätte mit meinem Job große Schwierigkeiten gehabt die entsprechenden 4 Tage regelmäßig frei zu bekommen - hätte die Arbeitszeit reduzieren müssen, mir einen Sudienkredit aufnehmen müssen und so weiter und so fort. Ich möchte am Ende nicht hoch verschuldet sein, deswegen habe ich mich dagegen entschieden. Außerdem hätte es mich sehr auf das Unterrichten festgelegt und festgelegt auf einen Arbeitsbereich möchte ich auch nicht sein. Schwierige Kiste. 

      So habe ich mich doch eher für Pflegemanagement entschieden. Denn dieser Studiengang eröffnet mir deutlich mehr Möglichkeiten. Ich könnte also in den verschiedensten Bereichen der stationären oder ambulanten Versorgung arbeiten,  in die Fort- und Weiterbildung einsteigen oder durch ein aufbauendes Masterstudium (z.B. an der Medical School) doch noch die Medizinpädagogik in Angriff nehmen. Das hat mich letztlich überzeugt und da nehme ich dann eben Wirtschaftsmathe in Kauf...

      Ja und warum denn die APOLLON? Und nicht die HFH, immerhin komme ich ja aus Hamburg?
      Diese Frage hat mich auch echt Nerven gekostet - wochenlang bin ich mit den verschiedensten Prospekten durch die Gegend gelaufen und habe jeden damit genervt, der nicht bei drei auf einem Baum saß. Hin und her überlegt, abgewogen, Inhalte verglichen, Fahrtzeiten und -Kosten ausgerechnet und am Ende war die APOLLON der Sieger. Warum? Das hatte mehrere Gründe.

      Als allererstes, und da dürfen sich jetzt alle Marketing-Leute der APOLLON auf die Schulter klopfen, hat mich die ganze Aufmachung des Infomaterials, der Internetseite und auch das Logo total angesprochen. Klingt vielleicht blöd, aber ich mag die Farbgebung. Den Job haben sie gut erledigt, wie ich finde und ich weiß jetzt, dass ich nicht immun gegen Werbestrategien bin.

      Der zweite Grund, und zugleich der wichtigste, ist die Flexibilität. Man kann sich die Module so legen oder so schieben, wie es passt. Gerade bei Themen, die neu oder schwierig zu bearbeiten sind, habe ich die Freiheit mir mehr Zeit zu nehmen oder andere Themen vorzuziehen. Das hat mir sehr geholfen, dieses kribbelnde Gefühl im Magen zu beruhigen, denn ich habe es mit einigen Themen zu tun, die mir absolut fremd sind. Ein weiterer Grund war für mich, dass ich jederzeit starten kann. Ich weiß nicht wie es euch geht, aber mit 40 hatte ich plötzlich das Gefühl nicht mehr irre lange Zeit zu haben und, nachdem jetzt endlich der Entschluss gefasst war, wollte ich auch keine weitere Zeit mehr vertrödeln - die HFH arbeitet strikt nach Semestern - das hat mich eher abgeschreckt.

      Die Einstufungsprüfung, die eigentlich keine ist, war der letzte absolut positive Punkt, der mich überzeugt hat. Ich brauch vorab keine Prüfung in Mathe oder Deutsch abzulegen, wie es an anderen Hochschulen üblich ist. Natürlich kann man sich auf so eine Prüfung irgendwie vorbereiten, aber letztlich weiß man doch nie so genau, was die jetzt von einem wollen. Da ich einen klitzekleinen Kontrollzwang habe, finde ich es grundsätzlich nicht ganz so knorke nicht zu wissen was nun kommt.
      An der APOLLON lege ich los und absolviere den Studiengang so wie jeder andere auch. Die Einstufungsprüfung besteht aus den ersten Prüfungsleistungen, die jeder ablegen muss und wenn ich mich nicht ganz paddelig anstelle (und das erwarte ich nicht), bin ich spätestens nach einem halben Jahr vollständig immatrikuliert.

      Geholfen bei der Entscheidungsfindung hat mir übrigens diese Seite und ganz besonders die Blogs von @Hep2000 und @Beetlejuicine  - gerade der Beitrag über das Grauen, welches ein Name bekam hat mir Mut gemacht anzufangen und es schon irgendwie zu schaffen. Dafür, an euch beide, wirklich herzlichen Dank!