Springe zum Inhalt

CrixECK

Benutzer
  • Anzahl Inhalte

    712
  • Benutzer seit

  • Letzter Besuch

Ansehen in der Community

562 Sehr gut

4 folgen dem Benutzer

Informationen

  • Status
    Aktiver Fernstudent
  • Anbieter
    FernUni Hagen
  • Studiengang
    M.Sc. Wiwi (Hagen)
  • Geschlecht
    m

Letzte Besucher des Profils

940 Profilaufrufe
  1. Die Befristung ist rein psychologisch zu sehen, da ein unbestimmter Erlass in der Bevölkerung zu großer Unruhe führen würde. Keine mir bekannte Behörde glaubt wirklich, dass danach wieder Normalbetrieb laufen wird. Den Monat Mai können wir ganz sicher noch knicken, frühestens im Juni wird wieder so etwas wie Normalität einkehren können, wenn alles gut verläuft. Einfach mal schauen, wie kreisfreie Städte (d.h. mit eigenem Gesundheitsamt) aktuell ihre eigenen Veranstaltungen behandeln: Kieler Woche (normal Ende Juni) verschoben auf September. Hafengeburtstag Hamburg (Anfang Mai) vollständig abgesagt.
  2. Ist A12/A13 bzw. tarfilich E12/13. je nach Berufserfahrung sind das 60-73.000 € brutto bei 41 bzw 39 Stunden die Woche. Öffentlicher Dienst klingt vielleicht nicht so sexy.
  3. Wie kommst Du jetzt darauf, dass die Arbeitsmarktsituation schlecht sei? Fakt ist: Der Fachkräftemangel ist so groß, dass man alles nehmen muss, was irgendwie den Anforderungen entspricht. Die Zeiten, wo man wirklich auswählen konnte, sind auch im öffentlichen Dienst vorbei. Das höre ich aus allen möglichen Behörden (Land, Kreis, Stadt) und kenne es auch aus eigener Erfahrung. Ein Beispiel für den Fachkräftemangel, das ich letzten Donnerstag mitbekommen habe. Ein kommunales Prüfungsamt (quasi die Intere Revision) wurde notgedrungen mit zwei Personen besetzt, die 30 Jahre Sozialversicherung gemacht haben. Die haben Null Ahnung von Vergaberecht, null Ahnung von Rechnungswesen - und sollen künftig über hundert untergeordnete Kommunen prüfen und beraten. Die lernen jetzt "Soll an Haben" und sollen aber in wenigen Wochen Jahresabschlüsse prüfen (auf kommunaler Ebene machen das nämlich keine externen WP, sondern die internen Prüfungsämter). Warum sie trotzdem den Job bekommen haben? Nun, unter den Blinden ist selbst der Einäugige mit -15 Dioptrin eben König. In ganz wenigen Bereichen kann es sich der Dienstherr leisten, nur auf Absolventen des dualen Studiums zurückzugreifen. Manche Dienstherren schließen dies teilweise ausdrücklich aus: Denn die Bereiche Wirtschaft und IT werden dort auf einem Niveau vermittelt, dass einem schaudert. Dies sind aber extrem wichtige Bereiche einer modernen Verwaltung. Verwaltungsrecht können die in den Verwaltungshochschulen vermitteln - auf echt hohem Niveau. Aber alles andere ist dort eher unter "Berufsschule Plus" zu werten. Warum das so ist? Die finden für das duale Studium selbst keine Dozenten... dies ist bei der Bezahlung aber auch kein Wunder. Man kann in der Verwaltung ohne Probleme Karriere auch als Quereinsteiger machen - wenn man in gefragten Bereichen entsprechende Qualifikationen mitbringt. Und diese Bereiche kann man an jeder Fernhochschule studieren, der Studiengang muss überhaupt nicht "Public Management" heißen. Also nur Mut!
  4. Gesucht sind FACHkräfte. Nicht jeder Abschluss macht einen zu einer Fachkraft - und ohne Berufserfahrung ist es noch schwerer. Aus der Praxis einer Kommunalverwaltung: Ich suche für mein Amt i.d.R. Juristen, BWLer, oder klassische Verwaltungsabsolventen - aber eben immer solche, die ich direkt einsetzen kann. "Betreutes Arbeiten" geht nicht, d.h. der/die muss ein sehr solides Grundgerüst mitbringen, die Feinheiten bekommt man dann gezeigt. Der Fachkräftemangel ist aber absolut real. Oder die Bewerber werden schlechter, das kann auch sein. ;)
  5. Nicht nur die Hochschule muss H+ sein, sondern auch der Abschluss. Und gerade beim DBA gab es vor ein paar Jahren eine unklare Situation, was die DBA aus UK betrifft. Es sollte aber auch egal sein, wie man den führen darf. Denn wenn man wirklich etwas akademisches geleistet hat, steht man auch dazu, wer den Abschluss verliehen hat.
  6. Normalerweise steht das doch in der PO, zumindest sinngemäß. Ob es ein extra Formular gibt oder nicht, ist ja nicht von Bedeutung. Üblicherweise rechnen Hochschulen mind. den Buchführungsteil einer Ausbildung an.
  7. Ich war mit meinem Fussballverein häufig in Kaiserslautern, mein Verein hat meistens hoch verloren. Jedes Gelächter der Kaiserslauterner verstummte aber sofort, wenn ich sagte: "Ich fahre jetzt nach hause nach Hamburg. Sie müssen hier wohnen". Als ich Jahre später beim DISC studierte bin ich eines freitags mit Trolley durch die Innenstadt gelaufen, weil das Hotel erst später Check-In hatte. Ich habe dann in der Fußgängerzone (P&C, Kamps Bäckerei, Rossmann, etc. 08/15 eben) mit dem Charme der 1970er Jahre einen Passanten gefragt, was man sich als Tourist denn so angucken könne. Antwort (bitte mit pfälzer Mundart vorstellen): "Also wenn Sie durch die Fußgängerzone gelaufen sind, haben Sie das interessanteste schon gesehenn". Schwer erschüttert ging ich zum Betzenberg ins Hotel. Erst jetzt habe ich verstanden, weshalb der FCK "so wichtig für die Region" ist - sonst gibt es da nichts. Markus, Du hast mein Mitgefühl, lass Dich nicht unterkriegen. ;)
  8. Ggf. ist es sinnvoll, für 11 € im Semester zusätzlich Student an der FernUni zu werden. Springer, Beck, De Gruyter, Gabler etc... bequem von zu Hause erreichbar.
  9. Zu 1.) Genau so habe ich es auch gemacht. Die Einsendearbeiten muss man nur bestehen, sie gehen ohne Note in das Zeugnis ein. Ab 4,0 oder 1,0 ist in der EA somit egal - die Klausur ist deshalb für die Note mega entscheidend. Zu 2.) Genau die hatte ich damals auch und habe sie durchgearbeitet, bis ich im Schlaf die Formulierungen runterschreiben konnte.
  10. Also seinerzeit bekamen wir in der Klausur jeweils einen Fall (dreistündige Klausur), der ganz klassisch im Gutachtenstil gelöst wurde. Und auch die Einsendearbeiten (die man nur irgendwie bestehen muss) waren immer Fälle. Multiple Choice macht die FernUni in den Juraklausuren für Wiwis.
  11. Ganz klar formuliert: Nebenberuflich bedeutet nicht nebenbei. Du wirst auf bisherige Dinge aus Deinem Leben verzichten müssen bzw. sie einschränken. Das bisherige Leben genau so weiterführen ist nicht mit einem Fernstudium vereinbar. Die 10 bis 20 Stunden müssen ja irgendwo herkommen. Grob gesagt gibt es drei Gruppen von Fernstudenten: Die größte Gruppe unterschätzt den Aufwand und bricht das Studium nach ein oder zwei Semestern ab, weil die Einschränkung ggü. dem bisherigen Leben zu groß war oder die Klausurergebnisse zu schlecht (weil eben keine ausreichende Einschränkung akzeptiert wurde und deshalb nicht genug studiert). Die zweite Gruppe akzeptiert die vorübergehende Einschränkung, sieht das große Ziel vor Augen, ist motiviert das Studium durchzuziehen und schließt erfolgreich ab. Die dritte (und sicherlich kleinste) Gruppe findet dauerhaft Spaß am Studium und sieht die Einschränkung nicht als solche, sondern das Studium wird eine Art Hobby.
  12. Ausgeschlossen wurde im Vorfeld nichts. Das "Klausur erahnen" ging auch nur deshalb, weil man eben den ganzen Stoff überblicken konnte. Ohne intensives vorheriges Lernen geht das nicht denke ich. Die Lerngruppe war die Gruppe aus der Kick-off Veranstaltung und dann einfach Mailaustausch.
  13. Vielleicht (so war es bei mir vor ewigen Zeiten) kannst Du am Vorabend der Klausur aus der Vorlesung erahnen, was der Schwerpunkt sein wird. Das bringt Dir aber nur etwas, wenn Du zuvor fit bist - dann jedoch ist es relativ einfach mit 1,x da raus zu gehen. Meine Lerngruppe hat genau vorhersagen können, wie der Fall aufgebaut sein wird und quasi die Klausur schon "vorgeschrieben" gehabt. Das dies aber 2013 und 2014 war, kann es heute schon wieder ganz anders laufen in den Klausuren...
  14. Besonders viel Mut gehört dazu, diese Entscheidung auch noch öffentlich zu machen! Dies liest man hier im Forum sehr selten - und gerade deshalb finde ich es toll, dass Du eine für Dich gute Entscheidung getroffen hast und dies auch publik machst.
  15. Ich kann thb nur zustimmen: Ein gutes Dokumentenmanagement ist zentral, da die Formalia bei der Bewertung eine große Rolle spielen. Mir wurde mal in einer Seminararbeit aufgrund "großer formeller Fehler" eine ganze Note abgezogen, also aus 2,0 wurde 3,0. Ich arbeite deshalb seit Jahren mit Endnote X, aktuell in der Version 9.2. Viele Hochschulen haben auch Citavi als kostenlose Lizenz im Angebot, mir persönlich gefällt Endnote aber besser (ist aber vermutlich reine Gewohnheitssache).
×
×
  • Neu erstellen...