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inva

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Informationen

  • Status
    Ehemaliger Fernstudent
  • Anbieter
    FernUni Hagen
  • Studiengang
    Elektro- und Informationstechnik (MSc)
  • Wohnort
    Nordseeküste
  • Geschlecht
    w

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455 Profilaufrufe
  1. inva

    Die Zeit danach

    Hallo allerseits, also ich hab mir schon während dem Master überlegt, was ich anschließend mit meiner Freizeit mache und dann ca. 1 Jahr damit verbracht, ein Kanu zu bauen. Kaum war ich fertig stand dann mein neuer Job vor der Tür, der lässt mir kaum Zeit für weitere Projekte weil ich kaum zu Hause bin und meistens in Ferienwohnungen wohne. Ich mache grad ein technisches Referendariat (das Staatsexamen für Ingenieure) und hab in einer Woche meine erste schriftliche Prüfung. An vielen Stellen vermisse ich tatsächlich das Fernstudium, mich nerven einige zwischenmenschliche Aspekte, wir sind eine ziemlich heterogene Gruppe vom frischen Uni-Absolventen bis hin zu Leuten mit mehr Berufs- und eben auch Lebenserfahrung. Und ich würde lieber wieder selbst entscheiden, wann ich bereit für eine Prüfung bin 😱.
  2. Nach dem ich die Promotionsstelle, die ich letztes mal erwähnt habe, nicht bekommen habe wollte ich noch mal ein Update geben. Nach dem bestandenen Assessment-Center letztes Jahr und diversen Gesundheitschecks (die gingen wegen meinen behobenen Herzrythmusstörungen etwas mehr ins Detail als üblich) hab ich jetzt ein Einstellungsangebot der BW und werde wohl in die nächste "Weiterbildungsrunde" starten, ein 18 monatiges technisches Referendariat. Nach den Fernstudium und selbst-Dozentin-sein jetzt nochmal Vollzeit-weiterbilden finde ich total spannend. Finanziell ist der höhere Dienst als Beamtin jedenfalls besser als meine bisherige Stelle. Nachteile gibt es natürlich auch. Falls demnächst also jemand ein Ferienhaus an der Nordsee sucht um sich mal für einen Zeitraum zum Lernen zurück zu ziehen... ich hätte da was (das ist noch nicht spruchreif, ist nur meine Idee um mein Haus zeitweise zu beleben). Ich muss mich jetzt jedenfalls um einen Auflösungsvertrag kümmern, meine Chefs haben die Nachricht erstaunlich entspannt und eben professionell aufgenommen ("hab ich mir schon gedacht, dass Sie nach dem Master noch weiter kommen wollen"). Wie ich das den Kollegen beibringen soll, weiß ich noch nicht.
  3. Herzlichen Glückwunsch! Dann hatten wir den gleichen Prüfer in der Masterarbeit. Und sehr schön mit dem Sprachrohr-Artikel, da bin ich mal gespannt (also auf die Online Version, zugeschickt bekomme ich sie ja auch nicht mehr).
  4. Am 4.11.2017 war der Abgabetermin meiner Masterarbeit und nach ungefähr einem Jahr wollte ich ja mal wieder von mir hören lassen. Eigentlich hat sich im letzten Jahr nichts geändert: ich bin nach wie vor auf meiner bisherigen Stelle im öffentlichen Dienst und wie zu erwarten war immer noch in der gleichen Gehaltsstufe. Gibt aber schlimmeres, grade zur Zeit macht es hier richtig Spaß. Im Sommer habe ich das Assessmentcenter zum höheren technischen Dienst bei der BW bestanden, ein Einstellungsangebot habe ich allerdings (noch) nicht bekommen (bei dem Assessmentcenter habe ich sogar einen Kommilitonen getroffen). Einstellungstermin wäre der 1.12. aber für mich ist das zeitlich jetzt zu knapp und so ganz überzeugt bin ich von der Stelle nicht. Gibt zwar mehr Geld hat aber eben auch Nachteile wie die notwendige deutschlandweite Versetzungsbereitschaft. Das Assessmentcenter gilt für zwei Jahre, heißt vielleicht schiebt sich das auch einfach nach hinten. In ein paar Wochen habe ich noch ein Bewerbungsgespräch auf eine Promotionsstelle. Die Stelle klingt für mich unter anderem deswegen interessant, weil das Unternehmen bereits Kontakte zu einer Uni hat, das Themengebiet ist klasse und die Stelle ist international ausgelegt. Auf die Frage, ob ich nach dem Fernstudium in meiner Freizeit in ein Loch falle habe ich jetzt eine Antwort: Nein 😁
  5. Ich hab mir mein Haus während dem Fernstudium gekauft und dafür bewusst 2 Semester pausiert. Das ist jetzt ziemlich genau 4 Jahre her und in 11 Jahren ist es abbezahlt. Grundsätzlich bin ich mit der Entscheidung immer noch zufrieden, ab und zu hadere ich aber auch damit. Nach dem Master wäre ich jetzt ohne Haus sicherlich flexibler, andererseits habe ich eine sichere Stelle im öffentlichen Dienst die ich, ob mit oder ohne Haus, nicht einfach kündigen würde. 3km Luftline von der Nordsee ist die Lage sehr schön aber gleichzeitig auch weit weg von möglichen Jobs. Bei einem entsprechenden Job-Angebot würde ich aber zur Not wieder ein Ferienhaus draus machen.
  6. Nach dem 3. Gespräch habe ich jetzt eine Absage bekommen. Finde ich aber nicht schlimm, ich selbst war kurz davor, eben dieses Gespräch abzusagen. Das ganze Verfahren hat mir aber einiges gebracht. Zum Beispiel hab ich jetzt für mich eine Sammlung von Fragen, die im Bewerbungsgespräch hinsichtlich meines Lebenslauf kommen könnten ("wieso Fernstudium nach dem Dipl.-Ing.", "wieso von einer entfristeten Stelle weg" etc.). Viel wichtiger: ich werde mich nie ärgern müssen, dass ich mich nicht wenigstens nach Alternativen umgeschaut habe. Was für mich viel interessanter ist: ich könnte mich für eine Promotion unbezahlt beurlauben lassen. Weder Chef noch Personalabteilung haben da ein Problem mit. Ich für mich hab entschieden, erstmal zur Ruhe zu kommen, also Arbeiten gehen und Freizeit ordnen.
  7. Diese Woche hatte ich tatsächlich mein erstes Vorstellungsgespräch seit... 2009. Grundsätzlich ist es gut gelaufen (davon abgesehen, dass meine Masterarbeit zumindest gefühlt zerrissen wurde), Ergebnis des Gesprächs war vor allem: erstmal drüber nachdenken. Trotz einem grundsätzlicher Bereitschaft, mich einzustellen kam ein Tag später doch noch eine Absage. Bin ich ehrlich gesagt nicht böse drüber weil ich mich mit der Entscheidung, zu meinem Chef zu gehen um die Kündigung anzukündigen doch extrem schwer getan habe. Irgendwie passte es unterbewusst nicht. 100% Projektstelle + Promotion nebenbei wenn der Vertrag verlängert werden soll hatte für mich irgendwie einen Beigeschmack. Trotzdem: jemand anderes hat dort eventuell Interesse an mir, also könnte sich auf einer anderen Stelle am gleichen Institut noch etwas ergeben. Positiv ist: wenn ich in 30 Jahren noch auf meiner aktuellen Stelle sitze, werde ich mir nicht vorwerfen müssen, nicht wenigstens versucht zu haben, weg zu kommen. (Fast) Negativ ist: Meine Nerven Von "was ziehe ich an" bis hin zu "halten Sie einen 10-15 Min Vortrag über ihre Masterarbeit" und "wieso ist ausgerechnet heute Schneechaos" und "wo gibts denn hier einen Parkplatz" war alles dabei. Im Endeffekt aber nichts, was man nicht unter "Erfahrung" ablegen könnte. Wie geht es weiter? Mal gucken, ob sich dort noch etwas ergibt und ansonsten irgendwie die 2 Wochen bis zum Urlaub durchstehen. Die eine Woche zwischen den Jahren hat vorne und hinten nicht gereicht.
  8. Es sind halt spannende Zeiten für mich mit schwierigen Entscheidungen. So leicht gibt man eine unbefristete Stelle im öffentlichen Dienst einfach nicht auf. Aber bis zum Ruhestand sinds noch 34 Jahre, dass kann sich ziehen wenn die Arbeit keinen Spaß (mehr) macht
  9. Mittlerweile habe ich das Ende vom Studium verdaut würde ich sagen. Und: ich habe meine erste Bewerbung auf eine Promotionsstelle rausgeschickt. In etwas längerer Form: ich habe eine unbefristete Stelle im öffentlichen Dienst, allerdings ohne Aufstiegsmöglichkeiten. Dazu kommt, dass ich immer mehr den Frust von meinen Kollegen spüre die seit 25-30 Jahren auf der gleichen Stelle "hocken" und sich ärgern, dass sie den Absprung nie geschafft haben. Für mich heißt das: ich will wenigstens ein paar Bewerbungen verschicken, muss aber nicht auf Teufel komm raus hier weg. Für mich haben sich also 3 Möglichkeiten heraus kristallisiert: Hier bleiben, eine Promotionsstelle finden oder mich auf eine Stelle im höheren Dienst bewerben. Jetzt ganz konkret bin ich aber damit beschäftigt, an meinem Gewicht zu arbeiten. Grade im letzten halben Jahr haben sich ein paar Kilos eingeschlichen die ich unbedingt wieder loswerden möchte. Bisher hatte ich immer genug Ausreden, mich nicht noch zusätzlich mit Punkte zählen zu belasten aber jetzt will ich den Januar nutzen um den Einstieg wieder zu finden. Heißt jetzt erstmal aufschreiben was ich esse und dann nach und nach schauen, was ich verbessern kann.
  10. inva

    Urkunde und Zeugnis

    Also es ist schon dickeres Papier (habs nicht gewogen, tippe aber mal so auf 120gr Papier). Bei der Urkunde ist der Übergang zwischen Blau und Weiß geprägt.
  11. Letzte Woche Mittwoch hat mich ein Einschreiben aus Hagen erreicht (da ich nicht da war, musste ich es am nächsten Tag selbst abholen). Heißt: das Zeugnis und die Urkunde (und diploma supplements in Deutsch/Englisch sowie eine Auflistung der Durchschnittsnoten der verschiedenen Studiengängen) kam weniger als eine Woche nach der letzten Prüfung. Ansonsten blieb die "Nach-dem-Studium"-Leere aus. Immerhin schlafe ich mittlerweile wieder durch, bin aber ziemlich urlaubsreif und zähle die Arbeitstage bis Weihnachten.
  12. Den virtuellen Studienplatz musste ich auch erst suchen. Es gibt jetzt scheinbar zwei Navigationsmenüs. Im Dropdownfeld gibt es Infos für Studierende und da ist der Studienplatz zu finden.
  13. Ich habe vor dem Fernstudium ein Buch der "von Kopf bis Fuß"-Reihe von O'Reilly durchgearbeit. Weniger wegen dem Inhalt sondern um zu testen, wie ich das Lernen in meinen Alltag integriert bekomme. Für ein Fach gabs das Skript auch vorher online, da habe ich aber nicht so genau reingeschaut weil ich befürchtete, dass es von der aktuellen Version zu sehr abweichen könnte.
  14. Genau der ist es. Ich fand das Seminar bei ihm auch gut wobei es in Hagen statt fand. Aber die Prüfung zu dem Fach war in Chemnitz und die Uni ist echt schön (die Baustelle soll nächste Woche fertig sein und die geschlossene Tür wurde im Laufe des Vormittags aufgestellt). Ich bin immer noch hin und weg von den Touchscreens vor den Vorlesungsräumen. Unsere Raumpläne muss ich immer noch selbst ausdrucken und aufhängen und hätte da auch gerne so ein System.
  15. Ein paar Einträge wollte ich in diesem Blog noch los werden: einen Bericht über die Verteidigung, ein Bild vom Zeugnis, was ich jetzt mit dem Abschluß in der Tasche vorhabe und (dann irgendwann in der Zukunft) was ich tatsächlich gemacht habe. Je nach dem, ob ich zur Graduierungsfeier gehe, werde ich davon auch noch mal berichten. Jetzt zur Verteidigung: Das ganze fand in Chemnitz stand, von daher bin ich am Tag vorher einmal quer durch Deutschland von der Nordseeküste mit der Bahn nach Chemnitz gefahren. Auf dem letzten Teilstück hatte ich "interessante" Begleitung von einer Harzt4-Empfängerin ohne festen Wohnsitz. Jedenfalls wurde ich vollgequatscht und war irgendwie dankbar für die Ablenkung. In Chemnitz hab ich mich dann im Hotel mit meinen Eltern getroffen. Am nächsten Tag um 8 Uhr haben wir uns mit dem Auto auf den Weg zu Uni gemacht. Doof: die Straße vor der Uni ist eine einzige Baustelle und gesperrt. Nach der Parkplatzsuche vor dem Gebäude das nächste Problem: die Tür ging nicht auf (auch wegen der Baustelle) und weit und breit war kein Schild zu sehen. Also sind wir ins Nachbargebäude und eine Uni-Bedienstete hat uns durch den Keller in das eigentliche Gebäude gelotst. Dort hatten wir noch etwas Zeit und um 9:15 Uhr bin ich dann in die Etage mit dem Prüfungsraum gefahren. Mein Betreuer kam grade aus seinem Büro und kurz darauf war mein Rechner im Prüfungsraum angeschlossen. Um 9:30 Uhr gings dann los, vor 4 Prüfern habe ich meinen Vortrag gehalten (ich halte regelmäßig Vorträge aber so nervös war ich lange nicht mehr). Nach 29 Minuten war ich fertig und es wurden ein paar Fragen gestellt (nichts wildes, eher Verständnisfragen zur Arbeit). Das hat vielleicht 20 Minuten gedauert und war eher ein nettes Gespräch. Dann durfte ich zur Notenfindung den Raum verlassen, wurde nach unendlichen Minuten wieder reingeholt und mir wurden die Noten (dreimal 1,3 und einmal 1,0) genannt. Dann hab ich mich verabschiedet und mit meinen Eltern im Foyer erst mal mit Sekt angestoßen. Mein Vater bedauerte es kurz, dass es bei meinem ersten Studium so einen "Empfang" nicht gab aber auch da haben mich Freunde nach dem Kolloquium mit Sekt empfangen, nur meine Eltern waren eben nicht da. Am nächsten Morgen waren die Noten dann im Online-Portal, bei der Berechnung der Noten wird alles hinter der ersten Nachkommastelle abschnitten, daher wurde die Arbeit mit 1,2 bewertet. Leider hatte ich in meiner eigenen Berechnung der Abschlußnote einen Fehler (den entsprechenden Kommentar unter dem letzten Eintrag hatte ich deswegen gelöscht) und dachte zunächst, meine Note wäre besser als sie es tatsächlich ist. Aber auch mit der 1,9 kann ich leben und freue mich eben über die 1 vorm Komma. Am meisten freue ich mich aber darüber, das Studium durchgezogen und am Ende mit der Masterarbeit nochmal ein Ausrufezeichen gesetzt zu haben.
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