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Änderung des Blogsinhaltes

AngehenderAltenpfleger

295 Aufrufe

Moin Moin,

 

ich werde diesen Bloginhalt etwas ändern. Während mein Blog vorher darauf ausgelegt war, für andere interessant zu sein und sich so eine Meinung über das Studium an der APOLLON Hochschule bilden zu können, werde ich in Zukunft diesen Blog als "offenes Tagebuch" verwenden. Mein Ziel ist es, am Ende des Studiums ein Blog zu haben, in dem ich selber meine Entwicklung nachlesen kann. Ich werde also in Zukunft entweder am Samstag oder am Sonntag einen kleinen Wochenrückblick geben, in dem ich über das schreibe, was ich in dieser Woche erlebt habe, in Bezug aufs Studium, auf die Ausbildung, oder den Sport. Aber auch, welche Bücher ich nebenbei lese, welche Ideen ich daraus gezogen habe und was sonst noch so passiert ist. Ich könnte es auch zu Hause privat auf Papier schreiben. Doch ich glaube, bei dieser Art von Projekt, brauche ich zum einen "Druck" von außen, es regelmäßig zu machen und zum anderen habe ich in letzter Zeit häufiger gemerkt, dass Personen im nahen Umfeld, aber auch flüchtige Bekannte auf die Art und Weise wie ich mit Problemen umgehe, oder sie ganz verhindere, neidisch sind. Da ich immer wieder merke, das es vor allem zeitlich im Studium eine Menge Probleme gibt ;), könnte ein offenes Tagebuch auch für andere hilfreich sein.

 

 

Damit wären ich auch schon bei der ersten Sache, die ich immer wieder überlege und wo es zwei sehr unterschiedliche Meinungen gibt.

 

Der eine Teil behauptet, dass man durch das öffentliche Teilen und "rumprahlen" in Zugzwang kommt und es auch wirklich durchziehen muss, da man sonst sein Gesicht verliert.

Der andere Teil behauptet, dass das Gehirn schon beim Mitteilen der Ziele das Gefühl erzeugt, diese (in großen Teilen) erreicht zu haben und somit die Anstrengungen und Motivation vermindert.

 

Ich entscheide mich für dieses Projekt, es öffentlich zu machen, da es in meinem aktuellen Leben quasi nichts gibt, was ich regelmäßig mache. Gearbeitet wird im Schichtdienst, der Kraftsport wird dazwischen gelegt, regelmäßige Tage fürs Freunde treffen gibt es nicht, da diese sich fast alle in fremden Städten oder sogar im Ausland befinden und dort ihrem Studiengang nachgehen. Selbst die Mahlzeiten verfolgen keinen richitgen Zeitplan. Es gibt Tage, an denen ich das erste Mal gegen 17:00 Uhr was esse oder an denen ich schon gegen 11 Uhr meine letzte Mahlzeit zu mir nehme, einfach, weil ich nach Hungergefühl esse. Auch das Schlafen mache ich je nach Grad der Müdigkeit. Es gibt Tage, da gehe ich erst 2-3 Stunden vor dem Wecker zu Bett und dann gibt es Tage, an denen ich schon um 20 Uhr selig schlummer, auch wenn am nächsten Tag kein Termin ansteht.  Ich habe also keine Tätigkeit, bei der ich sage: " An Tag X mache ich wöchentlich/zweiwöchig/monatlich immer um X Uhr diese Tätigkeit." oder "Täglich um X Uhr mache ich Tätigkeit X."

Mein Leben verläuft im großen und ganzen sehr strukturarm. Da Strukturen aber sinvoll sein können, möchte ich jetzt gerne welche in mein Leben implementieren, in dem ich mir einen Druck von außen dazu hole.

 

Da mein Leben sich weiterhin um das Studium dreht, wird auch viel darüber hier stehen. Es geht aber nich tmehr so großartig darum, was ich an ihm mag und was nicht, sondern eher, wie ich es meister und mit welchen Tricks, sodass ich in Zukunft selber diesen Blog lesen kann und mir denke: "Das war sinvoll, das solltest du noch mal probieren." oder halt nicht.

 

 

Gruß und bis Sonntag



1 Kommentar


Empfohlene Kommentare

Ein sehr interessantes Konzept. Ich bin gespannt, was du berichten wirst und glaube, auch wenn du das primär für dich machst ist es auch für andere Leser spannend, das zu verfolgen.

 

Ich finde es interessant, dass du so flexibel lebst und mit so wenig Struktur auskommst und so gut zurecht kommst. Was ist für dich der Grund, dass du dennoch (unter anderem mit dem Blog) mehr Struktur rein bringen möchtest?

 

Zitat

Der eine Teil behauptet, dass man durch das öffentliche Teilen und "rumprahlen" in Zugzwang kommt und es auch wirklich durchziehen muss, da man sonst sein Gesicht verliert.

 

"Muss" sicherlich nicht und es kann ja auch gute Gründe geben, seine Pläne zu ändern. Aber als zusätzliche Motivation kann es schon sehr hilfreich sein - das berichten auch immer wieder die Blogger hier.

 

Zitat

Der andere Teil behauptet, dass das Gehirn schon beim Mitteilen der Ziele das Gefühl erzeugt, diese (in großen Teilen) erreicht zu haben und somit die Anstrengungen und Motivation vermindert.

 

Ich kenne auch diese Studien, dass es problematisch sein kann, sich die Erfüllung des Ziels zu sehr zu visualisieren, weil dann das Gehirn quasi denkt, es wäre schon erreicht und es müsse sich nicht mehr anstrengen. So wie ich deinen Blogplanung verstehe, möchtest du ja vor allem in Art eines Tagebuchs bzw. Wochenberichts darüber berichten, was du tatsächlich schon erreicht hast. Und das zeigt dem Gehirn dann ja, was möglich ist und kann für die nächsten Ziele motivieren.

 

Und gerade in Zeiten, in denen es vielleicht mal schlechter läuft, kannst du dann nachlesen, wie es war, als es gut lief und was da möglicherweise anders war oder du anders gemacht hast.

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