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Da ging nichts mehr...

phoellermann

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Man mag es kaum glauben, wenn draußen die Sonne scheint und die Eisdielen gefühlt schon wieder aufmachen... aber letzte Woche hat mich der Winter kalt erwischt. 

 

Donnerstag stand der nächste Termin unserer Macromedia Fernstudium Roadshow in Berlin an und morgens sollte es mit dem Flieger in die Hauptstadt gehen. Am Abend fiel selbst hier im Rheinland schon leichter Schnee, Nachts sollte es weitergehen... insofern hatte ich kein so gutes Gefühl. Nachdem aber die Easyjet App noch morgens um 6 Uhr einen pünktlichen Abflug voraussagte, begab ich mich frohgemut zum Flughafen KölnBonn und checkte ein.

 

Tatsächlich verzögerte sich das Boarding auch nur um 30 Minuten, während draußen das Schneetreiben dichter wurde und langsam wieder Weihnachtsstimmung aufkam (nur ein wenig gestört von den feiernden Fußballfans am Kicker des Terminal 2).

 

Beim Laufen zum Flugzeug kamen mir dann doch langsam Zweifel ob wir starten würden, denn die Landebahnen waren weiß, wir selbst auf den 100 Meter ziemlich zugeschneit und die Räumkolonnen gut beschäftigt... und nachdem wir saßen, teilte uns der Pilot auch zaghaft mit, man würde frühestens in 30 Minuten zum Enteisen rollen und dann mit ca. einer Stunde Verspätung starten.

 

30 Minuten später wurden dann eine temporäre Sperrung des Flughafens und weitere 60 Minuten Wartezeit verkündet und nach 2,5 Stunden im Flugzeug durfte ich mit einer ganzen Gruppe weiterer Anzugträger wieder ausgestiegen, denn der Flughafen hatte vollständig den Betrieb eingestellt und verkündete mindestens 3 Stunden Verspätung. Zum Zeitpunkt unseres Abflugs hätte ich also schon in Berlin präsentieren sollen.

 

Da die enttäuschten Fußballfans auf Grund akuter Bierknappheit auch langsam unzufrieden wurden, war ich ganz froh, wieder an der frischen Luft zu sein... und die Zeit reichte gerade noch, um mit dem Taxi ins Büro zu düsen und von dort per Skype meine Präsentation zu halten. Meine Kollegin und Pro-Dekanin Tamara konnte derweil am anderen Ende der Leitung live mit den Teilnehmern ins Gespräch kommen, denn der Flughafen München konnte über diese geringen Schneemengen nur lachen.

 

Nächste Woche in Köln sollte ich dann aber wieder in Persona aufschlagen können und bin gespannt auf die Rückmeldungen und Fragen unserer Fakultät und Mitarbeiter*innen. Und bis dahin bin ich froh, dass wir so digital und flexibel sind. ;-)



1 Kommentar


Empfohlene Kommentare

Ein schönes Beispiel aus dem Leben, dass virtuelle Möglichkeiten zumindest eine Alternative sein können, auch wenn der direkte Kontakt immer noch Vorteile hat.

 

Ich fand den Schnee hier für Kölner Verhältnisse auch schon recht heftig und war erstaunt, wie relativ wenig Probleme es dieses Mal auf den Straßen gab. Die Sperrung des Flughafens hatte ich allerdings auch mitbekommen.

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