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Tag 7: Versöhnung mit dem Erzfeind

KarinBra

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Die erste Woche ist schon um und es hat sich viel getan.

Am Donnerstag kam das Starterpaket der IUBH mit meinem Studentenausweis, einem ausnahmsweise schreibfähigem Kugelschreiber und ein paar Infoblättern an. Der Kugelschreiber war ein willkommenes Goodie, da natürlich alle anderen im Haus nicht funktionieren :)

Ich war die ganze Woche auch sehr motiviert und habe mich brav mit meinem Erzfeind aus Schulzeiten beschäftigt: Mathematik.

 

Informatiker mit Mathephobie sind wohl eher in der Minderheit, aber ich gehöre definitiv dazu.

 

Ich muss aber auch gestehen, dass ich die meisten Schreckgespenster der Mathematik aus meiner Schulzeit auch in meiner heutigen Tätigkeit als Software Entwicklerin bisher nicht brauchte.

Dennoch bin ich bisher von diesem Modul recht positiv überrascht, da die Lektionen wirklich sinnvoll aufeinander aufgebaut sind und großteils Dinge sind, die ich zwar (fast) täglich verwende, bei denen ich aber noch nie genauer darüber nachgedacht habe, warum das eigentlich so funktioniert.

 

Also habe ich mich jetzt Tag für Tag brav mehrere Stunden durch das Skript und die Tutorienaufzeichnungen gekämpft und freue mich, dass ich mit dem Inhalt des gefürchteten Moduls schon fast durch bin. 

Wenn alles gut geht schreibe ich nächstes Wochenende schon meine erste Klausur und habe dann endlich das verhasste Thema vorerst hinter mir 🎉

 

Als nächstes Modul habe ich dann "Datenmodellierung und Datenbanksysteme" geplant. Ein nettes, hoffentlich einfaches Modul um mein Hirn hoffentlich wieder zu entknoten. 

 

Damit kenne ich mich aus, da fühle ich mich zuhause :) 



15 Kommentare


Empfohlene Kommentare

Ich bin jetzt gerade echt ein bisschen überrascht. Donnerstag hast du die Unterlagen bekommen, und Sonntags abends bist du mit dem Stoff des ersten Moduls der Informatik (Mathe) schon fast durch? Fleissig. Krass.

 

Aber trotzdem bin ich irritiert. Wahrscheinlich hast du eine enorm gute Vorbildung (was ich gar nicht in Frage stellen will) oder der Inhalt ist eher für den Einstieg gedacht. Denn: 5ects sind im allgemeinen 150 Zeitstunden für Skript, lernen und Übungsaufgaben.

 

Wenn ich mir das dicke, komplizierte Skript 'meiner' Hochschule angucke, was wir für 5ects in Mathe bekommen - in vier Tagen überhaupt nicht zu schaffen, selbst wenn man es läse wie einen Roman. Und es ist schon wesentlich leichter verdaulich als das Mathe-Grundlagen-Skript für Informatik der FuH. 😉

 

Mich würde mal interessieren, was da die Inhalte waren, weil hier ja immer gerne über die jeweils andere Studienform (Präsenzstudium/Fernstudium, staatlich/privat)  behauptet wird, man bekäme alles nachgeschmissen. 😉

 

Ich erlaube mir da eigentlich kein Urteil, denn ich kenne nur staatliche Hochschulen (wo man sich definitiv auf den Allerwertesten setzen muss, um überhaupt zu bestehen...). 

Bearbeitet von lilienthal

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Am Donnerstag habe ich nur den Studentenausweis, Kugelschreiber und ein paar Infoblätter bekommen. Studienstart mit Onlinezugang war bei mir am Montag :) Und habe Montag - Donnerstag jeden Abend 4-5 Stunden gelernt, am Freitag ca 8 Std, Samstag ca. 10 Std und heute nochmal ca 10 Std. Also insgesamt ~45 Std bisher diese Woche. 

 

Bei den ersten 4 Lektionen /Themen war ich dank Vorwissen bzw. weil ich aufgrund meiner Angst vor dem Fach schon einige Wochen ohne Skript vorausgelernt habe recht schnell durch und musste das Wissen daher nur mehr vertiefen.

"Modulare Arithmetik" und "Anwendungen in der Kryptographie" muss ich erst wirklich durcharbeiten, weil ich den heutigen Tag hauptsächlich zum Vertiefen und Festigen der anderen Lektionen genutzt habe. Wobei ich in das Thema Kryptographie auch schon etwas vorausgeschnuppert habe und dadurch vermutlich schneller mit dem Thema durch sein werde.

Ein weiterer Faktor weshalb ich deutlich schneller mit dem Thema vorankomme ist, dass ich die Videotutorials grundsätzlich in 1,7x Geschwindigkeit anschaue und die Beispiele anschließend nochmal alleine durchrechne.

Zusätzlich habe ich noch täglich meine Mittagspausen bei der Arbeit für Übungen missbraucht, was ich aber jetzt nicht direkt als Teil meiner Lernzeit einrechne.

 

Wenn man die "Vorlern"-Zeit also dazu rechnet, werden die 150 Std schon ca hinkommen. Plane auch diese Woche nochmal ein ähnliches Lernvolumen, wobei natürlich die ca 20 Std. von Samstag und Sonntag wegfallen, falls ich schon am Samstag die Klausur schreibe.

 

Inhalte des Kurses:

Mathematische Grundlagen
1.1. Grundbegriffe
1.2. Beweistechniken
1.3. Endliche Summen

Mengen
2.1. Eigenschaften und Rechenregeln für Mengen
2.2. Äquivalenzrelationen

Aussagenlogik
3.1. Aussagen und logische Verknüpfungen
3.2. Wahrheitstafeln
3.3. Rechenregeln der Aussagenlogik
3.4. Vereinfachung von aussagenlogischen Ausdrücken

Zahlensysteme
4.1. Dezimalsystem
4.2. Binärsystem
4.3. Hexadezimalsystem

Abbildungen
5.1. Abbildungen und Graphen
5.2. Besondere Eigenschaften von Abbildungen

Algebraische Grundstrukturen
6.1. Gruppen
6.2. Ringe
6.3. Restklassenringe

Primzahlen
7.1. Definition und Eigenschaften von Primzahlen
7.2. Primzahlentest

Modulare Arithmetik
8.1. Der Euklidische Algorithmus
8.2. Fundamentalsatz der Arithmetik

Anwendung in der Kryptografie
9.1. Das Verschiebe-Kryptosystem
9.2. Symmetrische vs asymmetrische Kryptosysteme
9.3. Das RSA-Kryptosystem

Bearbeitet von KarinBra

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vor 42 Minuten, lilienthal schrieb:

Ich erlaube mir da eigentlich kein Urteil, denn ich kenne nur staatliche Hochschulen (wo man sich definitiv auf den Allerwertesten setzen muss, um überhaupt zu bestehen...). 

 

Das Modul geht sicherlich nicht überall so in die Tiefe, wie das in Uni-Modulen passiert, die dann auch zum Aussieben von verirrten Erstsemestern verwendet werden. Aber geschenkt ist es nicht.

 

Das hier angegebene Tempo ist schon sehr beachtlich – aber ganz im positiven Sinne. Ich habe das Modul auch absolviert und damals mehrere Wochen dafür benötigt. Die Klausur hatte es dann in sich.

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vor 1 Minute, thb schrieb:

Ich habe das Modul auch absolviert und damals mehrere Wochen dafür benötigt. Die Klausur hatte es dann in sich.

 

Spätestens bei der Klausur wird sich zeigen, ob mir das Tempo dann doch noch zum Verhängnis wird... Ich werde aber erst bei der Klausur antreten, wenn ich sicher bin, dass ich alles verstanden habe. Es muss ja nicht zwingend nächstes Wochenende sein nur weil ich das als Ziel anvisiere :) Schlimmstenfalls kann ich ja auch eine Woche warten und weiter lernen

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vor 2 Minuten, thb schrieb:

Das Modul geht sicherlich nicht überall so in die Tiefe, wie das in Uni-Modulen passiert, die dann auch zum Aussieben von verirrten Erstsemestern verwendet werden. Aber geschenkt ist es nicht.

 

Das hier angegebene Tempo ist schon sehr beachtlich – aber ganz im positiven Sinne. Ich habe das Modul auch absolviert und damals mehrere Wochen dafür benötigt. Die Klausur hatte es dann in sich.

 

Das ist mal angenehm zu hören... mein (subjektiver) Eindruck ist, dass fast alle Leute hier mit exorbitant guten Noten abschließen. Was nicht heißt, dass ich meine, dass die sich das "erkaufen".

 

Aber ich glaube, die Notenvergabe hat sich in den letzten zwanzig Jahren geändert. Da war eine 2,0 oder auch 2,3 noch eine Abschlussnote (fürs gesamte Studium) die gezeigt hat: Man hat echt was geleistet. Heute bekommen die Studis Nervenzusammenbrüche, wenns keine 1,0 ist. Und 1,0 ist für mich: Man hat wirklich immer alles absolut korrekt und richtig und perfekt und fehlerfrei erledigt und das über Jahre eines Studiums hinweg. Absolut herausragend. Und irgendwie - zu der Zeit meines Erststudiums - nur für einige wenige zu schaffen, bei denen sich Fleiß und Grips (und Glück) gepaart haben. 

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vor 3 Minuten, KarinBra schrieb:

Spätestens bei der Klausur wird sich zeigen, ob mir das Tempo dann doch noch zum Verhängnis wird... Ich werde aber erst bei der Klausur antreten, wenn ich sicher bin, dass ich alles verstanden habe. Es muss ja nicht zwingend nächstes Wochenende sein nur weil ich das als Ziel anvisiere :) Schlimmstenfalls kann ich ja auch eine Woche warten und weiter lernen

 

Irgendwann "will es ja dann auch mal raus", das angehäufte Wissen. Bzw. hat man genug davon und auch noch genügend vor sich ... das ist zwar nicht ganz kompatibel mit der romantischen Vorstellung des Studierens, aber irgendwo muss es ja auch noch ökonomisch sinnvoll bleiben, zumal in so einem Fernstudium. Noch dazu werden die Klausuren ja zufallsgeneriert, d.h. mit ein bisschen Glück erhältst du leichteren Stoff – und mit etwas Pech liegt der Schwerpunkt, wie bei mir, auf algebraischen Strukturen. 😔

 

Aber du bist sehr gut dabei – du packst das, und das sicher auch mit guter Note :D

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vor 46 Minuten, KarinBra schrieb:

 

Bei den ersten 4 Lektionen /Themen war ich dank Vorwissen bzw. weil ich aufgrund meiner Angst vor dem Fach schon einige Wochen ohne Skript vorausgelernt habe recht schnell durch und musste das Wissen daher nur mehr vertiefen.

 

Ok, das mildert meinen Schock schon ganz gewaltig. 😉 Mathe ist für mich nämlich auch eher ein Endgegner und ich dachte schon "in vier Tagen? Wow... irre" 😉

 

sieht ja von den Inhalten her aus, als wäre es ganz schön definitionslastig...

Bearbeitet von lilienthal

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vor 7 Minuten, lilienthal schrieb:

mein (subjektiver) Eindruck ist, dass fast alle Leute hier mit exorbitant guten Noten abschließen. Was nicht heißt, dass ich meine, dass die sich das "erkaufen".

 

Ich glaube, dass es dabei auch eine Rolle spielt, dass hier hauptsächlich Leute die wirklich entschlossen an ihrem Ziel arbeiten regelmäßig von ihren Erfahrungen berichten und diese Leute für gewöhnlich auch entsprechende Noten erreichen. Am Anfang ist die Motivation halt noch groß, da gibt man noch leicht Vollgas. Wir werden sehen, wie sich auch meine Aktivität hier ändert wenn die Noten nicht mehr der ursprünglichen Motivation entsprechen... 

Bearbeitet von KarinBra

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vor 2 Minuten, KarinBra schrieb:

. Wir werden sehen, wie sich auch meine Aktivität hier ändert, wenn die Noten nicht mehr der ursprünglichen Motivation entsprechen..

 

Du bist ja nicht gezwungen, auch die Noten zu verraten. Außerdem: 4 ist bestanden, Bestehen ist gut, und gut ist 2. 😉

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vor 7 Minuten, lilienthal schrieb:

Aber ich glaube, die Notenvergabe hat sich in den letzten zwanzig Jahren geändert. Da war eine 2,0 oder auch 2,3 noch eine Abschlussnote (fürs gesamte Studium) die gezeigt hat: Man hat echt was geleistet. Heute bekommen die Studis Nervenzusammenbrüche, wenns keine 1,0 ist.

 

Ich habe es während des gesamten Studiums an der IUBH nur ein einziges Mal zu einer 1,0 geschafft. Und ich habe Kommilitonen darüber jammern gehört, dass sie durch Klausuren gerasselt sind, bei denen ich mit überschaubarem Aufwand und guter Note durchgekommen bin. Das sind aber natürlich nicht die Geschichten, die öffentlich ausgebreitet werden ;-).

 

Allgemein kann ich aber mit der Richtung deiner Anmerkungen wenig anfangen. Es ist beinahe unmöglich, hier irgendeine Vergleichbarkeit zu irgendwas herzustellen. Auch an deutschen Exzellenz-Unis kann man sich Credits "erschleichen" oder ein Quasi-Fernstudium durchziehen, in dem man nur mit Aufzeichnungen und Folien der Vorlesungen arbeitet, statt selbst hinzugehen. Und wenn man eine passende Strategie hat, kommt man dann auch mit 1,x durch Klausuren, für die man nur 2-3 Tage gelernt hat. Insofern halte ich diese Debatte für recht sinnfrei, noch dazu in diesem Kontext hier unter so einem Blog-Beitrag.

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vor 1 Minute, lilienthal schrieb:

 

Du bist ja nicht gezwungen, auch die Noten zu verraten. Außerdem: 4 ist bestanden, Bestehen ist gut, und gut ist 2. 😉

 

Das war in der Schule auch immer mein Motto ;) Das hat sich - zum Wehleiden meiner Eltern - interessanterweise erst nach der Schulzeit geändert. Irgendwann hat mich dann doch noch der Ehrgeiz gepackt und jetzt will ich erstmals ganz viele Einsen sehen 😅

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Viel Erfolg weiterhin beim Lernen.
 

Da Mathe auch ein großer "Feind" von mir sein wird, bin ich gespannt, was du zu diesem Modul noch berichten wirst 🙂
(Werde ab 01.06.2019 Medieninformatik an der IUBH beginnen, habe also noch ein bisschen hin)

 

VG

 

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@SmarthY bin gespannt ob du noch so lange warten kannst :) Bei mir war ja ursprünglich auch erst der 15.06. als Startdatum geplant, hab es dann aber vorverlegen lassen, weil ich die Warterei einfach nicht mehr aushalten konnte.

Wobei es dann aber doch nochmal früher los ging, als ich selbst eigentlich geplant hatte....

 

Generell kann ich schon mal sagen, dass das Skript alleine sehr trocken ist und erst mit den Videotutorien (für mich persönlich) Sinn ergibt. Außerdem finde würde ich mir mehr offizielle Übungsaufgaben wünschen. 

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hihi ich mach das auch so, dass ich die "blöden" Sachen zu erst und an einem Stück mache...dann ist es weg...

und ich merke, das mir lernen an sich gerade viel mehr Spaß macht, als ein Plakat entwerfen zu müssen.

 

BTW, der Kuli ist ja sowas von der beste, den ich je von wo hatte.... ich liebe ihn :D

 

Und ich habe meinen Start auch um ein paar Tage vorverlegen lassen, weil ich nicht mehr warten konnte, lustig, dass das einigen so geht, an sich eher seeeeeehr beruhigend, mal sehen ob wir am Ende immer noch so motiviert sind XD

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Am 7.4.2019 um 22:34 , KarinBra schrieb:

@SmarthY bin gespannt ob du noch so lange warten kannst :) Bei mir war ja ursprünglich auch erst der 15.06. als Startdatum geplant, hab es dann aber vorverlegen lassen, weil ich die Warterei einfach nicht mehr aushalten konnte.

Wobei es dann aber doch nochmal früher los ging, als ich selbst eigentlich geplant hatte....

 

so richtig warten kann ich nicht mehr, aber ich muss es fast bis dahin noch aushalten. Es gibt noch einiges vorher zu regeln und es ist besser das zu tun, bevor das Chaos ausbricht  😅

Es fühlt sich an wie die Vorfreude auf Weihnachten....

Bearbeitet von SmarthY

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