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lilienthal

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  1. Unterschätz diese Grundlagen nicht, ein Studium ist was völlig anderes als eine Ausbildung, Techniker oder ein sps-kurs. Ich dachte am Anfang auch, "naja allgemeines IT-ET-Verständnis ist ja da..." aber eben wirklich nur allgemein und das hilft einem in manchen Skripten nur bis zum Ende des Vorworts. Was spricht denn dagegen, dich an der Fernuni Hagen einzuschreiben, 1-2 Module Informatik zu belegen und ein Semester lang zu testen, ob diese Form des Lernens und die Menge überhaupt was für dich ist?
  2. ... also pro Woche effektiv 3,33 Stunden. Das könnte eine Erklärung sein, warum es einfach nicht läuft (ist bei mir im Moment genauso): wenn ich erst 20 Stunden für ein Modul von 5 ects aufgewendet habe und pro ects ca 25-30 Stunden gerechnet werden, dann geht's halt nicht voran. Unter vier Stunden pro Woche ist, um es krass zu sagen: so gut wie nix. Falls du ein Studium mit 180 Credit Points hast, bedeutet das bei deinem bisherigen Einsatz, dass du in 25 Jahren und 50 Wochen damit fertig bist, und dein erstes Modul wirst du schon in ca 31 Wochen abgeschlossen haben. 😉 Sorry, wenn das jetzt ein bisschen hart rüberkommt. Aber ein Studium ist ein Studium. Da steckt richtig scheißviel Zeit und Arbeit drin. Mein Tip: Vielleicht ein Modul wählen, das dir als Einstieg leichter fällt, oder: eine oder zwei Wochen mal die Zeit investieren, die hier als ganz guter Wert für ein Studium gesehen wird (15-20 Stunden) und schauen, wie es dir danach mit dem Modul geht.
  3. Ist auch okay, niemand kann dich schließlich zwingen, auf die Reaktionen, die es sicherlich zu deinem Beitrag gibt, zu reagieren. Bei Durchsagen im Zug gibt's schließlich auch keine Kommentarspalte, wo der Zugführer sich dann erklärt. 😉 Aber eins hätte ich gerne noch... Forensiker sprach es schon an. Wer Dinge äußert wie "Die Kohorten WZQ und Ohne-Abitur erzielen signifikant schlechtere Studienleistungen und auch Dropout Quoten..." hat doch bestimmt eine vertrauenswürdige Quelle dafür. Bitte angeben.
  4. Ich kenne weder dich noch das Fach, aber wieviel ects hat das Fach denn? Anhand dessen kann man immer schon mal abschätzen, ob man im Rahmen ist. Will sagen: Im Modulhandbuch steht (vermutlich) eine Stundenzahl, die man bei durchschnittlicher Begabung in das Fach versenken sollte/könnte. Wenn man absehen kann, dass man da deutlich drüber liegt, dann muss man gucken, ob es anderen auch so geht. Wenn man allerdings noch locker drunter liegt (Prokrastination ist nicht mitzurechnen, leider 😉 ) besteht erstmal kein Anlass, an sich zu zweifeln. Es gibt einfach Fächer, die einem nicht liegen, oder Skripte, die grottenschlecht sind, oder auch Dozenten, die eine andere Sprache zu sprechen scheinen. Wenn euch die Dozentin unterversorgt oder anders versorgt, würde ich sie ansprechen und fragen, was denn nun das Thema ist. Dafür berappst du schließlich jeden Monat ansehnliche Summen.
  5. lilienthal

    Sparmodus

    Ich bin auch alleine mit einem nicht sonderlich hohen Einkommen, aber das hat mich noch nie irgendwie eingeschränkt, ich bin eher genügsam. Fernreisen interessieren mich nicht, ich bin beruflich 12 Jahre quer durch Europa gereist. Ich wohn zwar günstig, aber jottwehdeh, das heißt, ich brauch ein Auto. Aber das neueste Handy, den neuesten Laptop - braucht man das? Ich versuche, so wenig Zeug wie möglich anzuhäufen, das meiste nimmt nur Platz weg. Abos hab ich bis auf Bibliothek und Handyvertrag keine weiteren. (Wenn man von Versicherungen und kfz-steuer absieht) Ich studiere an einer staatlichen fh, allerdings durch die Präsenzen und Übernachtungen sind es doch durchschnittlich 150 Euro monatlich. Das Studium ist halt ein kostspieliges Hobby 😉 Mir würde in einer Beziehung weniger der Finanzstatus ('Schatz, leider nur Schottland statt Chicago') Sorgen machen als eher die Zeit. ('Schatz, nach Schottland musst du wohl alleine, den Urlaub verbring ich mit meinen Heften...') 😉
  6. Spulen wir kurz mal vor in eine hoffentlich noch sehr, sehr ferne Zukunft und stellen uns vor, was deine Hinterbliebenen sagen könnten: "Sie handelte stets sinnvoll und stringent und hörte immer auf die rationalen Empfehlungen ihrer Mitmenschen." oder "Sie hat auch mal was getan, was sie gereizt hat, auch wenn's Außenstehende nicht verstanden haben." Mach es doch. Und wenns doof ist, lass es halt wieder. Ich kann solche Neigungen mehr als gut verstehen, ich leiste mir ja auch ein Hobbystudium, obwohl es im Moment weder gesundheitlich, noch zeitlich, noch finanziell irgendwie besonders gut passt. Es geht irgendwie nicht voran, aber trotzdem gehen die ganzen rational sehr wohl begründeten Vorschläge meiner Umgebung "Lass es doch, du brauchst es doch nicht!" total zum einen Ohr rein, und zum anderen wieder raus. Es gibt schon 100 Gründe, die dagegen sprechen, aber einer spricht dafür: es reizt mich halt...
  7. Hast du die flexiblen Start-Möglichkeiten, die dir angeboten wurden, schriftlich? Auf der Webseite steht auch mehrfach, dass man jederzeit mit seinem Studium beginnen kann, nach einer kurzen Prüfung der Unterlagen. "Jederzeit" ist ja definitiv nicht dasselbe wie "12 Mal im Jahr".
  8. Du bist ja nicht gezwungen, auch die Noten zu verraten. Außerdem: 4 ist bestanden, Bestehen ist gut, und gut ist 2. 😉
  9. Ok, das mildert meinen Schock schon ganz gewaltig. 😉 Mathe ist für mich nämlich auch eher ein Endgegner und ich dachte schon "in vier Tagen? Wow... irre" 😉 sieht ja von den Inhalten her aus, als wäre es ganz schön definitionslastig...
  10. Das ist mal angenehm zu hören... mein (subjektiver) Eindruck ist, dass fast alle Leute hier mit exorbitant guten Noten abschließen. Was nicht heißt, dass ich meine, dass die sich das "erkaufen". Aber ich glaube, die Notenvergabe hat sich in den letzten zwanzig Jahren geändert. Da war eine 2,0 oder auch 2,3 noch eine Abschlussnote (fürs gesamte Studium) die gezeigt hat: Man hat echt was geleistet. Heute bekommen die Studis Nervenzusammenbrüche, wenns keine 1,0 ist. Und 1,0 ist für mich: Man hat wirklich immer alles absolut korrekt und richtig und perfekt und fehlerfrei erledigt und das über Jahre eines Studiums hinweg. Absolut herausragend. Und irgendwie - zu der Zeit meines Erststudiums - nur für einige wenige zu schaffen, bei denen sich Fleiß und Grips (und Glück) gepaart haben.
  11. Interessante Theorie. Warum? Und warum ausgerechnet mit R? Nun ist R nicht unbedingt eine Sprache, die einem die Grundlagen der Programmierung wirklich beibringt, sondern eine auf Statstik/Datenanalyse spezialisierte Interpretersprache. R kann nicht alles, was eine universelle Programmiersprache kann, und es hat auch gar nicht den Ehrgeiz, es zu können. Ich programmiere auch gern (und bin Naturwissenschaftler) - aber die meisten in meiner näheren Umgebung haben eine Menge mehr geleistet und auch teilweise enorm lange Titel, können aber nicht programmieren. Ich würde es aber ziemlich herabwürdigend finden, sie deswegen nicht ernstzunehmen. Und von wirklich ernstzunehmenden Programmierern (zu denen ich leider nicht gehöre 😉 ) muss man sich sowieso oft anhören, dass "das bisschen R-gecode, was heute Programmieren genannt wird." eher ein Feigenblatt dessen ist, was Programmieren wirklich sein kann. Falls du meinst, dass Naturwissenschaftler wenigstens Ahnung von Statistik haben sollten - ja, absolute Zustimmung! Vielleicht hört man dann auf, sich durch das Untersuchungsdesign Signifikanz zu kaufen. Im übrigen freue ich mich natürlich über deinen Satz zu open source - ich bin seit zwanzig Jahren überzeugter Linux-Nutzer und fühle mich damit oft recht einsam 🙂
  12. Ich bin jetzt gerade echt ein bisschen überrascht. Donnerstag hast du die Unterlagen bekommen, und Sonntags abends bist du mit dem Stoff des ersten Moduls der Informatik (Mathe) schon fast durch? Fleissig. Krass. Aber trotzdem bin ich irritiert. Wahrscheinlich hast du eine enorm gute Vorbildung (was ich gar nicht in Frage stellen will) oder der Inhalt ist eher für den Einstieg gedacht. Denn: 5ects sind im allgemeinen 150 Zeitstunden für Skript, lernen und Übungsaufgaben. Wenn ich mir das dicke, komplizierte Skript 'meiner' Hochschule angucke, was wir für 5ects in Mathe bekommen - in vier Tagen überhaupt nicht zu schaffen, selbst wenn man es läse wie einen Roman. Und es ist schon wesentlich leichter verdaulich als das Mathe-Grundlagen-Skript für Informatik der FuH. 😉 Mich würde mal interessieren, was da die Inhalte waren, weil hier ja immer gerne über die jeweils andere Studienform (Präsenzstudium/Fernstudium, staatlich/privat) behauptet wird, man bekäme alles nachgeschmissen. 😉 Ich erlaube mir da eigentlich kein Urteil, denn ich kenne nur staatliche Hochschulen (wo man sich definitiv auf den Allerwertesten setzen muss, um überhaupt zu bestehen...).
  13. Genauso ist es, und der zitierte Artikel betrachtet auch wieder nur die Seite des armen, armen Arbeitgebers, der sich mit so schlechten Auszubildendenmaterial herumschlagen muss. Genau dasselbe Gestöhne und Gejaule gibt es in der Logistikbranche, wenn es um Kraftfahrer geht. Klar wollen die jungen Leute lieber ins Büro! Da muss man weniger arbeiten und es gibt mehr Geld. Vielleicht sollte man auch im Büro 60 Arbeitsstunden pro Woche und mehr einführen, nur am Wochenende (wenn überhaupt) für 24 oder 45 Stunden nach Hause kommen, und das ganze für einen kärglichen Lohn von teilweise nur 1500 brutto...dann würde vielleicht doch der ein oder andere Azubi den LKW wählen, weil es interessanter ist, als die Topfpflanze im Büro anzustarren. 😉 Oder vielleicht wäre es eine klügere Möglichkeit, die Azubis in den sogenannten schmutzigen Berufen genauso gut zu bezahlen wie die in den sauberen? Dann bekäme man auch dort mehr Zulauf. Es liegt nicht alleine an den schmutzigen Fingern. Auch, aber sicher nicht zum Löwenanteil. Das ist eine diskutierfähige Meinung... aber keine absolute Wahrheit 😉
  14. Nicht unbedingt. Man kann die Anfrage auch stoisch ignorieren und nach der Arbeitszeit schreiben: "Oh, nicht gesehen, musste ja arbeiten - du hast doch sicher jetzt noch Zeit, oder?" Das ist erstens keine Absage, (was immer so ein bisschen nach Entschuldigung klingt) und zweitens macht es klar: dein Gegenüber hätte es wissen müssen. Verfügbarkeit runterschrauben. Tief durchatmen. Die anderen sind, wie sie halt sind. Die einen rücksichtsvoll, die anderen eher elefantös oder alles dazwischen, je nach Tagesform... Man ist ja selber auch nicht perfekt. 😉
  15. Ich will während der Arbeitszeit nicht gestört werden. Richtig. Und deswegen ist das Handy auf lautlos. Ich könnte es natürlich auch auf maximallautstärke stellen, um mich über jede Nachricht aufzuregen, die während meiner Arbeitszeit dreisterweise ankommt - dabei wissen doch alle, dass ich arbeite. 😉 Ich bin überhaupt nicht verpflichtet, sofort auf jede Nachricht zu reagieren. Aber es ist auch niemand verpflichtet, mir Dinge nur dann mitzuteilen, wenn ich zufällig Zeit dafür habe. Genau dafür ist so eine versetzte kommunikation wie Whatsapp ja gut. Ich empfinde mich überhaupt nicht als dauerverfügbar. Ich habe zwei Jobs, ein Ehrenamt, ein Studium, Freunde und Haustiere. Nein, eine Familie habe ich nicht. Was es offenbar für z.b. Leute mit Kindern scheinbar schwer macht, sich vorzustellen, dass man ohne Kind nicht den ganzen Tag Freizeit hat und auf ihre WhatsApp Nachrichten wartet, weil sie einen Kaffee mit einem trinken wollen. Respektieren die meine Arbeit/meine Grenzen denn nicht?! Man kann es auch wohlwollend sehen: Sie mögen mich und wollen Zeit mit mir verbringen. Und es könnte ja sein, dass ich mir welche nehme, weil ich gerade eine Pause brauche. 🙂
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