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lilienthal

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  1. So, nun ist der Kurs rum. Ich war ja so ein bisschen gespannt, wie das final exam ist - tatsächlich nur ein Quiz ohne Aufsicht? Ja, tatsächlich nur ein Quiz ohne Aufsicht, für das man eine Stunde Zeit hat. Na, das ist ja einfach! Und dann ist es auch noch erlaubt, die Unterlagen zu benutzen! Cool! Ungefähr so bin ich an das Final Exam für UNIV1001 rangegangen, und man ahnt es schon... das war nicht so ganz optimal. Die Fragen waren nicht so, wie in den Quizzes. Doch, "irgendwie" schon, aber trotzdem musste ich oft ziemlich überlegen. Die Fragen waren so gestellt, dass erstmal keine Antwort aus dem multiple choice passte... naja, oder doch alle? Man musste den Sinn der Frage wirklich gut verstehen musste, und da war es schon eine Barriere, kein Muttersprachler zu sein. Ich war etwas frustriert hinterher, und in die Unterlagen zu schauen, hätte mir auch nichts geholfen. Egal, wird schon gereicht haben. Python war dagegen einfacher. Die Fragen waren auch irgendwie wie im Quiz, aber ich finde, in einem technischen Fach ist es leichter zu entscheiden, ob etwas richtig oder falsch ist, als in einem so literarischen und subjektiven wie "Lernmethoden". Ich glaube zwar nicht, dass ich besonders gut abgeschnitten habe, aber es ist ja eine gemittelte Note mit allen bisherigen Einreichungen, insofern sollte es schon reichen, um die Vorraussetzungen für den nächsten Term zu erfüllen. Ich sehe die UoPeople als Institution für einen Studienabschluss durchaus kritisch. Auf der einen Seite hat man die Möglichkeit, zu einem recht günstigen Preis viel zu lernen und auch gut gefördert zu werden, auf der anderen Seite... wer garantiert denn der UoPeople, dass ich all diese Assignments geschrieben habe und dass ich die Finals abgelegt habe? Für intrinsisch motivierte Lerner ist das super und geht von einem "idealen" Studenten aus, der aus sich selbst heraus die besten Leistungen bringen möchte und von Grund auf ehrlich ist. Dass die Realität aber häufig anders aussieht, wissen wir alle aus Whatsapp-Gruppen vor der heißen Klausurphase. Für mich ist es also nicht: "Woah, ich studiere an einer amerikanischen Universität!", sondern "mhm, ich nutze das als Tritt in den Hintern, mich regelmäßig mit Dingen beschäftigen zu müssen, die ich eh lernen muss."
  2. Ich würde schon sagen, dass ich in UNIV1001 eine Menge gelernt habe - vor allem haben sich meine Fähigkeiten, Englische Texte zu lesen und zu schreiben, verbessert. In Python dagegen habe ich eigentlich nichts aus den Unterlagen gelernt, was ich nicht schon aus anderen Programmiersprachen wusste. Es hat sich tatsächlich sehr darauf konzentriert, die Anwendung der Sprache zu zeigen, und da konnte ich - oft ohne die betreffende Literatur zu lesen - einfach nachschlagen, ah, hm, ok, so sieht das in Python aus, Code schreiben und einreichen. Ich habe schon viel Zeit damit verbracht, aber nicht, um Grundlagen zu lernen, sondern um an meinen Codebeispielen zu feilen. Hier noch ne kleine Schleife, da eine Usereingabe... 😉 Das ist aber mein ganz persönlicher Vorteil, dass ich imperatives Programmieren in der Informatik gelernt habe mit den meisten Grundlagen über Datentypen und Kontrollstrukturen. In den nächsten beiden Semestern geht es um objektorientiertes Programmieren mit Java, und Objektorientierung habe ich noch nie gerafft. Wir werden sehen, da werde ich auf jeden Fall mehr über die Vor- und Nachteile sagen können. Insgesamt habe ich aber auch in Python eine Menge dadurch gelernt, die Einreichungen der anderen zu lesen, und mit meinen eigenen zu vergleichen. Die Möglichkeit hat man sonst im Studium nicht (oder habt ihr schon mal eine Klausureinsicht bei euren anderen Kommilitonen machen können? 😉 ) Ob ich das als einziges Studium machen würde? Wenn ich keinen Abschluss hätte und sonst die horrenden Summen, die in anderen Ländern üblich sind, für Bildung ausgeben müsste: vermutlich ja. Aus meiner Sicht, als Hobby: nein, nicht vollständig. Viele Sachen brauche ich nicht, ich habe arge Zweifel an der Qualität (nicht des Lernmaterials, bezieht sich auf den Abschluss - man kann damit noch nicht mal in den USA überall was anfangen) und das Peer-System (ich berichtete ja schon) würde mir vermutlich irgendwann total auf den Keks gehen. Die "Discussion Assignments" werden in einem Forum eingereicht, wo man die Beiträge der anderen erst dann lesen kann, wenn man seine Einreichung gepostet hat (abgucken ist also nicht möglich). Die Written Assignments werden als pdf oder textfile eingereicht und in der nächsten Woche von Peers bewertet. Die Learning Journals werden als Text an den Course Instructor gesendet. Der Workload ist immer so, wie beschrieben. Donnerstag bis Mittwoch ist die Lernwoche, und man muss zwei oder drei Assignments einreichen und andere Einreichungen bewerten. Flexibel ist das nicht. Aber es dampft auch den Stoff auf acht intensive Wochen ein. Kann man sich mehr wie einen Blockkurs vorstellen.
  3. Wieder neue Aufgaben, ihr kennt das ja schon: Diskussionsforenbeitrag, Learning Journal, und das Assessment von week 7 in beiden Fächern Thema war in cs1001: files und nochmal dictionaries. Man musste für das abschließende Learning Journal ein Textfile in ein dictionary lesen, invertieren und dann wieder in ein Textfile schreiben. Ganz schön umfangreich, beinhaltete das richtige verwalten des Textfiles (txt oder CSV), die Funktionen und sämtliche Dateioperationen. Der Rest von dem Kurs ist mir bis auf die nervigen Rekursionen recht leicht gefallen, aber hier hätte auch ich dann fast auf eine Einreichung verzichtet. So wahnsinnig viele Punkte gibt es dafür nämlich nicht. Mir ist irgendwann heute Nachmittag der Kragen geplatzt und ich habe im CS-discord Channel gefragt, ob mir jemand hilft, ich wusste echt nicht weiter. Zum Glück waren dann auch zwei Leute bereit, mal über meinen Spaghetticode zu gucken und mich zu unterstützen. In univ1001 ging es um Prüfungsangst und Prüfungsvorbereitung. Ab morgen werden dann die Abschlussexamen freigeschaltet. Wenn ich das richtig verstanden habe, ist das genau wie die Graded Quizzes der dritten und sechsten Woche. Ein Proctor wird bei beiden Kursen nicht verlangt. Man hat für die Prüfung eine gewisse Zeit, ich glaub, ne Stunde, aber wann man sie ablegt, ist wohl egal, irgendwann zwischen morgen früh und Sonntag Mittag muss man halt die Prüfung starten. Ich habe mir den Text noch nicht ganz genau durchgelesen, aber es wird ein neuester Firefoxbrowser empfohlen. Bin mal gespannt, was mich erwartet, ich kann mir noch nicht ganz vorstellen, dass ich einfach nur ein Quiz ohne Aufsicht mache... 😉
  4. Yes!!!! Ich hab noch ne Dose gehackte Tomaten. Tausche gegen Klopapier.
  5. https://www.spiegel.de/politik/deutschland/coronavirus-bund-und-laender-verstaendigen-sich-auf-umfangreiches-kontaktverbot-a-03be351e-b344-4aed-9eda-1779b869ca9b An dieser Stelle ein kleiner Applaus für diejenigen, die auf Gefährdung von sich und anderen nicht verzichten wollten: habt ihr gut gemacht. Wollen wir hoffen, dass diese Maßnahme jetzt endlich greift, unser Gesundheitssystem nicht in den nächsten Tagen komplett in die Knie geht und unser medizinisches Personal nicht vor Entscheidungen steht, vor denen keiner stehen möchte.
  6. Vielleicht hilft es auch, mal folgenden Artikel zu lesen, um die Relation zwischen der möglichen Bedrohung "Aber es wird mich psychisch fertigmachen, keine Leute zu treffen!" und der tatsächlichen für sich selber zu bemessen: https://www.propublica.org/article/a-medical-worker-describes--terrifying-lung-failure-from-covid19-even-in-his-young-patients Letzten Endes hat natürlich jeder selber zu wissen, wie er sich fühlen möchte und (noch) selber zu entscheiden, welche Risiken er eingeht . Ich bin ziemlich überzeugt davon, dass demnächst eine komplette Ausgangssperre kommen wird. Das scheint die wirklich einzige Möglichkeit zu sein, vielleicht doch noch einige Menschen davor zu bewahren, jämmerlich auf dem Trockenen zu ertrinken.
  7. Niemand verlangt das von dir. Du solltest die Leute bloß nicht direkt treffen. Manche Leute nehmen das mit dem "social distancing" einfach unnötigerweise mega wörtlich. Ich bin sozial in keinster Weise auf Distanz gegangen (räumlich schon!) und nehme mir nach wie vor Zeit für meine Freunde. Telefonieren, schreiben... Aber es fällt mir leicht, ich bin beruflich sehr viel, meistens alleine, zu völlig unplanbaren Zeiten unterwegs. Freunde, die nur dann meine Freunde sind, wenn sie zu wochenlang vorher geplanten Events was unternehmen können, habe ich nicht. "Alleine" ist nicht dasselbe wie "einsam". Viele Leute wissen das nicht und sind leider nicht nur jetzt deswegen saumäßig unglücklich.
  8. Genau, wir treffen uns alle weiter, fallen uns in die Arme, und empören uns, wenn uns nicht die Hand gegeben wird. Bis die Ausgangssperre kommt. Oder im eigenen Umfeld jemand stirbt. Ist denn "Bleibt zu Hause, haltet Abstand !" eigentlich wirklich so wahnsinnig schwer zu verstehen? Und um die Frage zu beantworten: Nein, ich wäre definitiv nicht hingegangen. Ich muss nach wie vor jeden Tag bei der Arbeit erscheinen, da bin ich Leuten ausgesetzt und kann mich theoretisch anstecken. Denn so wie ich es verstehe, ist die Inkubationszeit bis zu mehr als 10 Tage, ohne dass man etwas davon merkt. In dieser Zeit kann ich also auch ich jeden anderen anstecken. Auch meine Freunde. Für mich steht weniger die Frage im Vordergrund "Möchte ich meine Verwandten und Freunde jetzt sehen?", sondern eher: "Möchte ich sie auch in ein paar Monaten noch sehen?" Und dafür wird man ja - verdammt noch mal! - vier Wochen lang mal mit dem Arsch zu Hause bleiben können!
  9. die Frage ist nur, wie wir überprüfen, dass du es tatsächlich fünfmal (!) gelesen hast...
  10. Ich muss noch ein Assignment schreiben (Sinngemäß: "mein tatsächliches Zeitmanagement und mein ideales") und dann ist da natürlich noch Mathe... Differentialgleichungen. 🙂
  11. Dann machen wir sie gleich. Wer weiß, was noch kommt und im Moment gibt es ja eh nicht so viel Abwechslung 😉
  12. So wie ich die aktuelle Lage sehe, seid ihr diejenigen, die unsolidarisch waren. Ihr hättet von alleine daran denken sollen, Abstand zu halten.
  13. Da sich deine Arbeitgeberin auch bisher nicht durch allzu große Zahlungsbereitschaft ausgezeichnet hat, wundert es mich nicht, dass sie jetzt die erste Gelegenheit ergreift, die Zahlung ganz einzustellen...
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