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lilienthal

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  1. lilienthal

    Warum ich....

    Das ist ganz normal, nur einige wenige besonders coole Individuen können in solchen Situationen denken wir normal. Das ist eine Stressreaktion aus der Zeit von Höhlen und Säbelzahntigern und unser Organismus bearbeitet nur noch die möglichen Reaktionen "Flucht" oder "Kampf". Alles andere ist überflüssiges Zeug und wird abgeschaltet. Das Gehirn zum Beispiel 😁
  2. lilienthal

    Warum ich....

    Ach je, was für ein Pech. Kannst du selber beantragen, dass die Klausur aufgrund technischer Probleme nicht gewertet wird?
  3. Es ist tatsächlich auch völlig anders als alles, was ich bisher kannte. Und insgesamt die best-organisierteste online Lernerfahrung, die ich je hatte. Ich überlege schon, ob es sinnvoll gewesen wäre, mit dem Einsteigerkurs "English Composition 1" zu beginnen, anstatt den duolingo test zu machen. Sicher ist die Einführung ins englische ähnlich gut organisiert, und hätte mir eine Menge gebracht. (Grammatik etc) Aber mal sehen, es gibt noch einen zweiten Kurs. Insgesamt kann ich sagen: wer mal ein paar Wochen Zeit hat, sich mit sowas zu befassen, für den sind die einmaligen 60$ Anmeldegebühr und die 100$ pro Kurs sicher nicht fehlinvestiert.
  4. Donnerstag fing die neue Woche an - diesmal mit ein paar mehr Aufgaben. Neben den Self quizzes gibt es in beiden Kursen je ein graded quiz, dafür gab es kein written assignment (also, einen essay, den die anderen Studenten bewerten). In beiden Kursen allerdings auch wieder das Learning Journal, was nur der Kursleiter liest, und den Diskussionsbeitrag. Das Written Assignment von letzter Woche wird aktuell bewertet. ich bekam in beiden Fächern je drei Einreichungen zugeteilt, die ich nach einem Bewertungsbogen bewerten und Anmerkungen dazu schreiben sollte. UNIV 1001 - Online Learning Thema der Woche: Nettiquette und Plagiarismus. Das Reading Assignment (also, die Texte / Papers / Websites) die man lesen muss, waren mal wieder umfangreich, es gibt auch immer Videos, aber die habe ich noch nie angeschaut - ich find es total furchtbar, aus videos zu lernen. Das Diskussionsthema war, wie sich Plagiarismus äußert und wie wir unbeabsichtigtes plagiieren vermeiden können. Dazu sollten wir wieder zwischen 250 und 750 Wörter schreiben und Quellen zitieren. Das Learning Journal bezog sich auf Nettiquette und wie sie sich auch in den Peer Assessments zeigen kann und soll. (450 bis 750 Wörter) Das Peer Assessment, also die Essays, die ich bewerten sollte, waren sehr durchmischt von der Qualität her. Eins war sehr gut, da fiel mir als nicht-Muttersprachler nix auf, was gefehlt hätte und dementsprechend war es sehr schwer, Anregungen zu geben. Das nächste war so grottenschlecht formatiert, obwohl klare Regeln gegeben wurden, dass ich es in einen Texteditor kopieren und umformatieren musste, um es überhaupt lesen zu können, dann war es auch noch viel zu kurz. Es war echt nicht leicht, da nicht auf der Suche nach den Punkten, die für die Bewertung relevant sind, schlecht gelaunt zu reagieren. Das dritte ließ sich dann anhand des Bewertungsbogens gut bewerten, hätte ausführlicher sein können, aber generell (und das gilt auch für das schlecht formatierte) denke ich, eine zu harsche Bewertung muss nicht sein. Denn nicht jeder hat eine so gute Bildung genossen wie wir hier in Europa, nicht jeder hat Zugang zu einem Computer, der einem das Formatieren leicht macht und wir sind ja auch erst in Woche drei, also Anfänger. Meine eigenen Bewertungen habe ich noch nicht erhalten. CS 1101 - Programming Fundamentals Das Reading Assignment war ein weiteres Kapitel im Buch "Think Python", und, ja, allen Ernstes: Rekursionen! Der echte Witz an der Sache ist, dass das Buch entschieden davon abrät, nested conditionals, also verschachtelte if-Bedingungen zu verwenden, aber Rekursionen empfiehlt, weil sie - sinngemäß - wichtig, effizient und übersichtlich(sic) sind. Sie sind wichtig. Sie sind effizient. Ok. Aber übersichtlich... echt jetzt? Ich finde: wem verschachtelte if-Bedingungen zu kompliziert sind und wer in der zweiten "Schachtel" schon aussteigt, weil er es immer vermeidet und nicht übt, der wird eine Rekursion doch erst recht nicht verstehen. Das Diskussionsthema war: Den Unterschied zwischen verketteten und verschachtelten Bedingungen beschreiben, Beschreibung einer Strategie zur Vermeidung von verschachtelten Bedingungen, und zu jedem sollte man ein kurzes Programmbeispiel liefern. Das Learning Journal forderte, dass man ein Beispiel aus dem Buch abändert, wo eine rekursive Funktion einen Countdown zählt und noch drei Alternativen zum aufbau der Funktion bzw. des Programms liefert. Das Peer Assessment ist in Programmieren natürlich kein Essay, sondern auch eine Programmieraufgabe aus der letzten Woche, und ich sollte auch wieder nach einem Bewertungsbogen beurteilen, wie gut die Aufgabe gelöst ist und ob das Programm das tut, was es soll. Eins war sehr gut - lief und war vollständig, beim nächsten war die erste Teilaufgabe gelöst, aber dann schrieb der Einreicher (das ist alles anonymisiert in den Peer Assessments), dass er nicht in der Lage ist, die Aufgabe zu verstehen und zu lösen, und da habe ich dann die Bewertung auch beendet und im ausführlichen Kommentar, den man liefern soll, erklärt, was die Aufgabe tun sollte, was die Fragestellung bedeutete und welche Kapitel des Buches ich zum nachlesen empfehle. Für mich ist das im Moment noch leicht, denn imperative Programmierung mach ich ja nicht zum ersten Mal, aber wenn es bald um Objektorientierung geht, dürfte mir auch das ein oder andere Mal die Luft ausgehen. 😉 Apropos "im Moment noch leicht" - ich wäre bei dritten Bewertung fast reingefallen. Der Code sah super aus, lief aber nicht. Ich fing gerade an, das in die Bewertung zu schreiben, als mir einfiel "Moment, vielleicht ist das Python 2.7?" und siehe da, schon lief es. Das ist echt schrecklich, dass da so große Unterschiede bestehen. print() ist zum Beispiel in Python2x ein Statement und in Python3x eine Funktion. Ätzend! (Dass ich Python total blöd finde, hab ich bestimmt noch nicht gesagt... Doch? Ach so. Schade. 😀) Wochenfazit: Es gibt so Momente, da sitz ich vor dem Riesen Berg an Aufgaben und denke "was hab ich mir denn dabei gedacht...?", aber letzten Endes, auch wenn ich Python echt Murks finde und ich die Themen Nettiquette und Plagiarismus eher nicht so spannend fand - ich lerne eine ganze Menge. Durch die Termine ist man gezwungen, sich damit auseinanderzusetzen, und auch wenn das Peer System sicherlich Mängel hat, zwingt es einen dazu, sich auch die Arbeiten anderer anzusehen und mit objektiven Kriterien und der eigenen Arbeit zu vergleichen. Ich glaube, dass das meine Fähigkeit, eigene und die Arbeit anderer zu bewerten, ziemlich fördern wird. Sonst ist das etwas, was man in unserem Bildungssystem häufig "auf einmal" können muss und oft gar nicht weiß, wie es geht.
  5. Ein Lebenslauf für eine Studienbewerbung? Hab ich ja noch nie erlebt.
  6. Mittlerweile habe ich alle Aufgaben der zweiten Woche gelöst und eingesendet, und bin etwas überrascht über die Bewertungen. Aber erstmal den Einsendungen... Das war in UNIV1001 ne ganze Menge. Ein Discussion Assignment zum Thema "College writing", ein Written Assignment zum Thema "Peer Learning" und ein Learning Journal, wo man einen Essay nach den Kriterien des Peer Assessment bewerten sollte, und natürlich gefühlte Berge von Reading Assignments (Artikel, Buchkapitel, Blogeinträge...) Wieder der Gedanke: WTF!?! Schaff ich nie! Ich schreibe das alles im Moment noch auf Deutsch, das geht flüssiger und ich kann meine Gedanken präziser ausdrücken. Dann fange ich an, ins Englische zu übersetzen, und vergleiche das dann mit einer deepl.com-Übersetzung des Textes und versuche, das Beste draus zu machen. So richtig zufrieden bin ich damit immer nicht. Es gibt ein paar Muttersprachler in meinen Kursen, deren Beiträge ich immer gerne lese, da sie sich sehr gut ausdrücken... bin immer ganz neidisch. Ich verfüge in meiner Muttersprache über einen ziemlich umfangreichen Wortschatz, und verglichen damit ist meine Fähigkeit, mich auf Englisch auszudrücken, natürlich begrenzt. Nun zu CS1001... dickes Brett! Variablen, Datentypen, Funktionen, selbstdefinierte Funktionen, lokale und globale Variablen. Ich bin, wie gesagt, dankbar, dass ich davon schon was verstehe, sonst hätte ich die Krise bekommen. Oder besser gesagt: Die wäre noch größer gewesen. Die Assignments waren echt knackig, und wenn ich mir die Einreichungen einiger Mitstudis ansehe, dann weiß ich: weniger Anforderung wäre mehr gewesen! Denn einige haben z.b. nur eine von fünf Aufgaben bearbeitet und/oder die Antworten oder Ausgaben ihrer Programme sind so falsch, dass man merkt, die haben nichts davon verstanden. Und das liegt imho nicht daran, dass sie im falschen Fach studieren oder dass sie zu wenig Energie reinstecken. Nächste Woche kommt dann gleich Rekursion dran. Ich weiß nicht, wie das die anderen hier sehen, die was mit Proggen zu tun haben (Informatiker, Wi-Infos, Etechniker, Mechatroniker... oder Data-scientists)... aber "Rekursion" ist jetzt nicht unbedingt das, was mir spontan für die ersten Lerneinheiten von einem Kurs einfällt, der "Programming Fundamentals" heißt. Ich wusste auch erst nicht, was ich in den drei Assignments einreichen sollte, und Sonntag mittag war ich kurz davor, den Kurs zu canceln. Bis ich mich zu "Mut zur Lücke" entschieden habe. Habe die Aufgaben so gut wie möglich oder zumindest so ungefähr, wie ich sie verstanden habe, in Python geschrieben, ausgeführt, die Ergebnisse ins Assignment kopiert... noch ein paar erklärende Sätze dazu... und absenden. Fertig. Aber bei zwei Aufgaben hatte ich wirklich keinen Schimmer, was ich eigentlich tun sollte (hab da wirklich nur so rumgeraten und ein paar Schwurbelsätze produziert, um meinen Output zu verschleiern...) - inzwischen, wo ich andere Einreichungen lese, kann ich auch ahnen, was eigentlich verlangt war. 😀 Aber diesmal arbeitet das Peer-System für mich: Da nur ein wirklich geringer Teil von Leuten mehr verstanden hat als ich, sind meine Noten echt saugut 😀 Die Kommentare gehen runter wie Öl: "Impressive" und "Good work, excellent explained" und so. Noch, zumindest! Man kann ja noch bis Mittwoch, 0:00 einreichen, und da kommen sicher auch noch einige, die was davon verstehen. Inzwischen habe ich das Peer-System auch etwas besser verstanden: die Bewertungen gehen mit etwas über 10% in die Note ein und es gibt noch einen Haufen anderer Faktoren. Man muss also da schon wirklich durchgängig exzellent sein (oder echt grottig) damit das die Gesamtleistung bemerkbar beeinflusst.
  7. Aber die fallen ja nicht einfach "weg", sondern werden dir vom Lohn abgezogen.
  8. Heute morgen um 6:05 Ortszeit (an der UoPeople ist das 0:05) fing die zweite Woche an. Neue Texte, neue Aufgaben. Nein, keine Sorge, ich habe mich nicht direkt um sechs (igitt, welch Uhrzeit) über die Texte hergemacht. Auch wenn ich mich unlängst über das Peer-System aufgeregt hab: Ich bin ja irgendwie angefixt. Das liegt zum einen daran, dass das Wissen schaffbar ist, was man da serviert bekommt, dass mir die Dinge (noch) leicht fallen und zum anderen daran, dass es so ein direktes Feedback gibt. Als Update zu der irgendwie unpassenden Bewertung: Ich hatte die Kursleiterin angeschrieben und gefragt, ob ich bei der einen Schreibaufgabe was falsch gemacht habe (daraufhin wurde die Bewertung tatsächlich verbessert), außerdem habe ich 10 von 10 Punkte für meinen Essay bekommen, der nur an die Leiterin geht, und auch in Programmieren gab es gute Punkte. Das Belohnungssystem wird also ordentlich geködert, wenn man am Ball bleibt. Ich wollte vorhin nur kurz mal durch die Aufgaben der neuen Woche blättern und habe mich soeben dabei ertappt, wie ich schon die erste Schreibaufgabe (at least 500 words) erledigt habe. Eigentlich könnte ich sie auch schon einreichen, aber vielleicht fällt mir noch was ein, was man feilen oder polieren könnte. Zu "Programming Fundamentals" muss ich mich allerdings eher zwingen. Ich finde Python eine totale Zumutung. Dabei handelt es sich um eine subjektive, unreflektierte, nicht wissenschaftlich fundierte Abneigung aus Prinzip. (Ich mag Objektorientierung zwar nicht, aber es ist meiner Meinung nach ja auch eigentlich egal, welche Programmiersprache man lernt - solange es C ist... 😀)
  9. ...zur Entspannung... hmm soso... und ich dachte, es sei ja irgendwie verrückt von mir, wegen höherer geistiger Belastung im Job mein Etechnik-Studium auszusetzen und stattdessen "zur Entspannung" mal die UoPeople in Computer Science zu testen. Aber hier finde ich doch immer wieder Leute, die auch solche Sachen machen. Welch beruhigende Feststellung: Ich bin nicht irrer als andere Irre auch. 😀
  10. Kein Problem. Mir ist selber nicht klar, warum genau eine 8 in den Peer reviews als schlecht gilt - wahrscheinlich weil man als Student gar nicht den Überblick haben kann, um eine Arbeit wirklich zu beurteilen und sich daher auf "hey, super, hätt ich nicht so hingekriegt" bis "ein bisschen mehr hätte man eventuell sagen müssen" beschränken sollte. Das seh ich allerdings auch so. Discussion Forum Rating Guidelines: 10 (A) -Excellent, substantial, relevant, insightful, enriching, and stimulating contribution to the discussion.Also, uses external resources to support position where required and/or applicable. 8 - 9 (B) -Good, quite substantial and insightful, but missing minor details which would have otherwisecharacterized it as an excellent response. 6 - 7 (C) -Satisfactory insight and relevance, but required some more information and effort to have warranted a better rating. 4 - 5 (D) -Limited insight and relevance of the material; more effort and reflection needed to have warranteda satisfactory grading. 0 - 3 (F) -Unsatisfactory insight/relevance or failure to answer the question, reflecting a poor or limited understanding of the subject matter and/or the guidelines of the question. Quelle: https://www.coursehero.com/file/p6t77km/Discussion-Forum-Rating-Guidelines-10-A-Excellent-substantial-relevant/
  11. Der Review zählt zu dem Gesamtergebnis dazu. Die von den Peers vergebenen Noten fließen also in die Note mit ein, mit immerhin 15 Prozent. Ganz so trivial ist das mit den Bewertungen der Peers also nicht. Was viele aber offenbar missverstehen, ist das "Notensystem". Es gibt zwar Noten von 1-10 (zehn ist die beste), aber irgendwie ist das System so aufgebaut, dass schon eine 8 eine ziemlich miese Note ist, weil die schon heißt: Ja, okay, da steht was, aber so richtig Mühe ist da nicht reingeflossen. Es gibt also nur "perfekt", "gut" und alles andere ist sowas wie "scheiße". Frag mich nicht... kein differenziertes System, finde ich. Ich hab allerdings jetzt die Course Advisorin angeschrieben und nachgefragt. Kann sein, ich raff da was nicht, aber ich kann nicht mit anderen Studenten darüber diskutieren, weil aus irgendeinem Grund einige Leute (auch ich, leider) den Zugang zur Student-Community über yammer noch nicht bekommen haben. Dafür brauchts nen Einladungslink.
  12. Gestern morgen dachte ich noch "uff, das ist aber ein dickes Brett, was man da alles lesen und schreiben muss" - und jetzt bin ich schon fertig. Es war dann am ende doch gar nicht so kompliziert. Ich weiß nicht, ob besonders viel haften geblieben ist, gerade was die Kommandozeileneingaben in Python angeht (python prompt... ist jetzt, wenn man schon ein bisschen Programmiererfahrung hat, nicht sooo mega der Spannungsbogen) Die Anforderungen an Texte in dem Online-Education-Kurs sind knackig. Oder sagen wir mal: Sind sie vielleicht gar nicht so, aber ich habe bereits gleich die erste negative Erfahrung mit dem Peer-Grading-System der UoPeople gemacht (Erfahrungen dieser Art gibt es überall zu lesen) ich habe einen Artikel zu einem vorgegebenen Thema geschrieben (250-750 Wörter), habe mich bemüht, alle gestellten Fragen zu beantworten, habe noch zwei neue Literaturquellen angegeben - natürlich bin ich kein native speaker, deshalb wird es vermutlich nie so flüssig sein, aber hey, es ist echt nicht der erste Text, den ich auf englisch schreiben musste. Ein review von einem Mitstudenten, sehr positiv "hey, well done, you mentioned all the points, thank you for posting, nice to read, good work" - und hat mir, umgerechnet auf unser Notensystem, ne schwache vier gegeben. 😀 "Limited insight and relevance of the material; more effort and reflection needed to have warranted a satisfactory grading." Thanks a lot! Wenn das dauerhaft in diesem Kurs so bleibt, werde ich in die Assignments, die von den Peers gewertet werden, nur noch das nötigste reinstecken. Ich bin ja nicht auf mega Noten angewiesen und habe überhaupt keine Lust, viel Aufwand für miese Bewertungen zu treiben, dann stecke ich lieber mehr Zeit in die Texte, die der Dozent liest.
  13. Kein Problem. Möchtest du das V, eins der beiden r oder lieber einen Buchstaben aus der Mitte?
  14. Heute morgen war es dann so weit: Die Kurse waren freigeschaltet und ich konnte einen Blick in die Lernmaterialien werfen. Im Prinzip gab es keine großen Überraschungen, die kurze Einführung hatte mich gut darauf vorbereitet, was und wie die Lernwoche aufgebaut ist und was von mir erwartet wird, und auch die verwendeten Bücher und Gliederungen der Kurse waren ja schon durch das "Syllabus Repository" bekannt. UNIV 1001 - Online Education Strategies: Hier ging es los mit einer kurzen Einführung noch mal in Moodle und die Prinzipien der UoPeople. Die Woche startet mit einem "Learning Guide", der mich über die Inhalte und die Dinge informiert, die ich am Ende der Woche wissen sollte und die Aufgaben, die ich zu erledigen habe. Da wären erstmal ca 5 pdf-Dateien zu nennen, die für das Wochenthema zu lesen sind. Ein Buch "College Success" (erstes Kapitel lesen), ein Artikel über peer-learning, ein Infoblatt über die Written Assignments, wie mal einen peer-Review verfasst und ein pdf mit verschiedenen Vorschlägen, wie man sich die Lernwoche einteilen könnte, wenn man selber noch keinen Plan hat. (witzig: Da gibt es auch einen "procrastination plan", der von Donnerstag bis Dienstag nichts tut und alle Aufgaben am Mittwoch erledigt. Mal sehen, wann ich den das erstemal zu Rate ziehen muss 😀 ) Die Aufgaben sind: Einen Forenbeitrag verfassen, 250-750 Wörter (Thema: online learning in peer groups - oder so ähnlich) und in der Diskussion drei andere Beiträge bewerten und kommentieren, und ein "Learning Journal" schreiben, 400-750 Wörter, (Thema: was college success für mich bedeutet und welche Bedenken ich zu Beginn des Studiums habe) Dann gibt es noch ein Self-Quiz und wenn ich mich nicht täusche, ein graded quiz. Ich hab das self-quiz gleich als erstes gemacht (kann man so oft einreichen wie man will), um mal zu gucken, was ich schon alles weiß/richtig rate und um es hinterher mit dem gelernten zu vergleichen) CS1101 - programming Fundamentals Eigentlich der gleiche Ablauf wie oben, Reading Assignments (erstes Kapitel im Buch, das im Syllabus bekanntgegeben worden ist), ein paar Aufgaben, die man in Python erledigen soll (nur kommandozeileneingaben, die sollen in die zu erstellende Forumsdiskussion, und man soll Ausgaben und Fehlermeldungen beschreiben. Auch hier sollen wieder drei andere Beiträge bewertet und kommentiert werden. Das Learning Journal stellt ein paar Verständnisfragen zu den Dingen aus der Lerneinheit und gibt einem kleinere Programmieraufgaben. Die Learning-Journals liest übrigens nur der Course Supervisor und der Student, nicht die gesamte Gruppe. Und es gibt ein self-quiz. Hier habe ich wieder einen Selbsttest durchgeführt, aber mit ein bisschen Programmiererfahrung war das echt kein Hexenwerk, 9 von 10 Fragen richtig. Erster Eindruck: Wer schreibt, der bleibt! Ich habe das Gefühl, man darf weder lese- noch schreibfaul sein, wenn man sich an der UoPeople versucht. Zum Glück bin ich eher so der Typ Leseratte und Vielschreiber... Ich denke auch, dass durch die dauernd geforderte Interaktion ein völlig anderer Zusammenhalt unter Studierenden ist, als wir das von unserern Fernstudien kennen. Ich geh dann mal lesen... 😊 Edit sagt: Es ist Samstag Abend... ...und ich habe mein Learning Journal geschrieben und mein Assignment für die Gruppendiskussion. Alter Falter... obwohl ich wirklich gerne und viel lese und eine rasche Auffassungsgabe habe und es mir eigentlich sehr leicht fällt, Dinge zu formulieren - auf Englisch ist das echt ein dickes Brett, was ich mir da vorgenommen habe. Und jetzt muss ich auch noch drei andere Texte von meinen mitstudenten bewerten, dabei bin ich eigentlich froh, dass ich meins geschafft habe. Ich habe allerdings noch keine Möglichkeit, die anderen Texte zu lesen, weil die maximale Bearbeitungszeit für meine Einreichung noch nicht verstrichen ist. Ich bin mal gespannt, wie andere die Aufgabe gelöst haben. Richtig Zeit gekostet hat die blöde Formatierung nach APA-Zitierstil. Ich bin am überlegen, ob ich mir ein LaTeX-Template dafür mache und dann einfach aus dem .pdf die ganzen Texte in moodle kopiere - samt sauber erstelltem Literaturverzeichnis. Und ihr so, am Samstag abend? 😀 Irgendwie sind Fernstudenten ja schon eine seltsame Spezies.
  15. Wow, das ist echt der Hammer, was du da geleistet hast. Ich hätte wahrscheinlich irgendwann die Geduld verloren - es seie denn, es ist ein Thema, was mich wirklich total interessiert 😁
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