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Azurit

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  • Status
    Aktiver Fernstudent
  • Anbieter
    FernUniversität in Hagen
  • Studiengang
    Rechtswissenschaft
  • Wohnort
    Leonberg
  • Geschlecht
    w

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  1. Hallo! (Und vielen Dank für die Verlinkung, Markus!) Mittwoch ist bei mir grundsätzlich schlecht, da ich bis spät ein Seminar habe und anschließend Orchester-Probe. Montag, Dienstag oder Donnerstag sind bei mir besser möglich (wobei ich in dieser Woche noch meinen Arbeitstag von Freitag woanders hinverlegen muss und es passieren kann, dass ich mich leicht verspäte - abhängig vom Arbeitsaufkommen). Auch im Dezember wäre ich grundsätzlich dabei. Vermutlich im Gegensatz zu vielen anderen wird es bei mir im Dezember ruhiger :D (Alle sind mit Weihnachtsvorbereitungen beschäftigt, die Schulen fordern kaum noch Studienbotschafter an, außer ein paar Weihnachtsfeiern geht da nichts mehr groß.)
  2. Meine THW-Ausbildung geht noch bis zum 20.11., ab dem 18.11. bin ich donnerstags wieder frei :D Ihr könnt mich gerne markieren, wenn es das nächste Mal um die Terminabstimmung geht - ich bekomme das nicht immer mit. (x Studiengänge parallel und so :D)
  3. Kommt drauf an, wie lang ihr machen wollt - Azurit hat morgen THW Ausbildung bis 22 Uhr.
  4. Europäisches und brasilianisches Portugiesisch werden im gleichen Kurs gelehrt - dann versteht man nachher auch beides ;) Die Unterschiede sind von Anfang an entscheidend. Die Aussprache unterscheidet sich stark und es gibt von Anfang an grammatikalische Unterschiede. Beispiele: Gute Freunde werden im europäischen Portugiesisch mit "tu" angesprochen, im brasilianischen Portugiesisch mit "você". Im europäischen Portugiesisch heißt es richtig "eu me chamo" (ich heiße), während im brasilianischen Portugiesisch "eu chamo-me" gesagt wird. Und es gibt da noch weitere Unterschiede bei den Anreden verschiedener Personen, der Aussprache von Buchstaben im Alphabet usw.
  5. Nachdem ich es nun endlich fast geschafft habe, meinen ersten Sprachkurs in Dalarna abzuschließen, möchte ich diesen Blog wieder reaktivieren und euch von meinen Erfahrungen erzählen. Die Hochschule Dalarna Die Hochschule Dalarna liegt in Schweden und hat Standorte in Falun und Borlänge. Für mich zeichnet sie sich besonders dadurch aus, dass dort diverse Fremdsprachen im Fernstudium auf Englisch studiert und auch unterschiedliche Abschlüsse erlangt werden können. Folgende Fremdsprachen werden angeboten: Englisch: Nur für Fortgeschrittene, ein Bachelor-Abschluss mit Hauptfach Englisch sowie ein Master-Abschluss mit Schwerpunkt Literatur oder Schwerpunkt Linguistik sind möglich. Französisch: Ganz neu gibt es Grundkurse für Französisch, allerdings nur auf Schwedisch. Ansonsten ist das Studium nur für Fortgeschrittene möglich. Es können ein Bachelor-Abschluss und ein Master-Abschluss mit Französisch als Hauptfach erworben werden. Italienisch: auch für Anfänger, kein Abschluss möglich. Japanisch: auch für Anfänger, Bachelor-Abschluss mit Hauptfach Japanisch möglich. Chinesisch: auch für Anfänger, Bachelor-Abschluss mit Hauptfach Chinesisch möglich. Portugiesisch: auch für Anfänger, Bachelor-Abschluss mit Hauptfach Portugiesisch möglich. Russisch: auch für Anfänger, Bachelor-Abschluss mit Hauptfach Russisch möglich. Spanisch: nur für Fortgeschrittene, Bachelor-Abschluss mit Hauptfach Spanisch möglich. Deutsch: auch für Anfänger, Bachelor-Abschluss und Master-Abschluss mit Hauptfach Deutsch möglich. Arabisch: auch für Anfänger, Bachelor-Abschluss mit Hauptfach Arabisch möglich. Hinweis: Das System in Schweden funktioniert anders und man schreibt sich in den Sprachen nicht für einen Studiengang ein. Wie viele ECTS im jeweiligen Hauptfach nötig sind, wird individuell festgelegt, daher muss man bei jeder Sprache nachfragen, welche Voraussetzungen man für den Abschluss erfüllen muss. Die restlichen ECTS kann man mit Kursen seiner Wahl füllen - dafür gibt es ausreichend Angebote (auch im Fernstudium und auf Englisch) auch von anderen schwedischen Hochschulen. Die Bewerbung für alle Kurse erfolgt über universityadmissions.se. Wie genau die Vergabe abläuft, kann ich euch allerdings selbst nicht sagen - ich verstehe weder mein "Rating", noch die Warteliste, noch die Anzahl der Kurse, für die man zugelassen wird. Dementsprechend lasse ich mich immer überraschen ;) Kurzinformation zum Kurs Dieses Semester habe ich mich zunächst für den Kurs Portugiesisch: Grundkurs I entschieden - das ist der Kurs für absolute Anfänger. Der Kurs hat 15 ECTS und dauert ein halbes Semester, wird also quasi in Vollzeit studiert. Wir haben allerdings eine relativ hohe Anzahl an Studierenden dabei, die die Kurse neben ihrer Berufstätigkeit besuchen, was meiner Meinung nach auch problemlos möglich ist, wenn man gut mitmacht und sich ein bisschen Zeit für Hausaufgaben und Co. nimmt. Mit Abschluss des Kurses erreicht man das Niveau A1 des europäischen Referenzrahmens. Einschreibung Wenn man eine Zulassung bekommt, kann man einen Account bei der Universität machen. Das funktioniert (wie an den meisten schwedischen Hochschulen) über einen Video-Call, bei dem man seinen Ausweis zeigt. Anschließend kann man sich mit einem Benutzernamen und einem Code, den man durch die Hochschule zugesendet bekommt, einen Account erstellen. Mit diesem Account kann man sich in Ladok einloggen. Ladok ist eine Plattform, auf der alle Kurse und auch die Noten gespeichert werden und auf die jede Hochschule Zugriff hat (um beispielsweise Abschlüsse zu vergeben, wenn man Kurse an unterschiedlichen Hochschulen belegt hat). In Ladok kann man sich dann für den entsprechenden Kurs, für den man zugelassen wurde, registrieren. (Je nach Hochschule wird man eventuell auch automatisch in Ladok registriert, in Dalarna muss man es selbst tun.) Anschließend wird man auf der Plattform Learn in den Kurs eingeschrieben. Dort findet man später sämtliche Materialien, die man für das Studium benötigt. Außerdem kann man sich dort in eine Gruppe eintragen. Für den Portugiesisch-Kurs gibt es zwei Optionen: morgens und nachmittags. Ich habe mich für nachmittags entschieden. (Warum das wichtig ist, erkläre ich gleich.) Wie funktioniert das Portugiesisch-Studium? Da man eine Sprache nicht lernt, wenn man sie nicht spricht, gibt es wöchentlich zwei sogenannte Seminare, an denen man verpflichtend teilnehmen muss. Diese laufen über Zoom. Im Portugiesisch-Kurs kann man insgesamt fünf Mal fehlen, was ich aber nicht empfehlen würde, da man jedes Mal neuen Stoff verpasst und auch das Sprechen fehlt. Ich habe mich für den Nachmittag entschieden, dementsprechend sind meine Seminare dienstags und donnerstags von 16:00 bis 17:30. Zwischen den Seminaren müssen verschiedene Hausaufgaben und Abgaben gemacht werden. Aufbau des Kurses Erstes Meeting: Ähnlich wie in einem Präsenz-Studium stellt der Dozent sich und den Kurs sowie dessen Ablauf vor. Da die Kurse relativ klein sind (ca. 20 Teilnehmer) stellen sich auch alle Studierenden vor und erzählen, wieso sie Portugiesisch studieren möchten. Oft werden beim ersten Meeting auch Whatsapp-Gruppen gebildet, um sich untereinander austauschen zu können. Nach diesem Meeting folgt die erste kleine Hausaufgabe: man lernt das Alphabet und entscheidet sich für eine Variante (europäisches oder brasilianisches Portugiesisch, die sich deutlich voneinander unterscheiden), die man erlernen möchte. Seminar 1 bis 3: Die Seminare laufen eigentlich immer relativ ähnlich ab. Die Dozentin erklärt das Thema, anschließend werden gemeinsam Übungen durchgeführt, dabei wird jeder Student aufgerufen. Nach jedem Seminar sind Hausaufgaben zu machen, die aus Übungen zum Lesen, Verstehen, Hören, Sprechen und Schreiben bestehen. Die entsprechenden Lösungen zu den Hausaufgaben werden zur Verfügung gestellt, so kann man seinen Lernfortschritt selbst kontrollieren. Die Anwesenheit und Mitarbeit in den Seminaren wird bewertet. Oral Expression Session 1: Nach den ersten drei Seminaren folgt eine sogenannte Oral Expression Session. Diese Sessions dienen dazu, noch mehr zu sprechen. Man bekommt verschiedene Aufgaben und wird in sehr kleinen Gruppen (meistens zu zweit oder zu dritt) in Breakout-Rooms geschickt. Die Lösung wird dann abwechselnd von den Kleingruppen in der großen Gruppe vorgestellt. Seminar 4 bis 6: Diese Seminare laufen genauso ab wie die Seminare 1 bis 3 und es müssen ebenfalls jeweils Hausaufgaben gemacht werden. Allerdings sind nun auch die ersten Abgaben zu machen. Die erste Abgabe war schriftlich und man musste einen Text schreiben. Die zweite Abgabe war eine Höraufgabe, bei der man jeweils ankreuzen musste, welche Aussagen über den gehörten Text falsch und richtig sind. Auch die Abgaben werden bewertet. Oral Exam: Man startet das "Oral Exam" und bekommt dann ein Thema, zu dem man sich Notizen macht. Anschließend nimmt man ein Video von sich auf, wie man zu diesem Thema Portugiesisch spricht. Insgesamt hat man 20 Minuten für Notizen, Aufnahme und Hochladen. Seminar 7 bis 9: Auch diese Seminare laufen wieder gleich und auch diesmal ist wieder eine schriftliche Abgabe integriert. Oral Expression Session 2: Diese läuft wie bereits bei Oral Expression Session 1 beschrieben. Seminar 10 bis 12: Auch diese Seminare laufen wie oben beschrieben, es ist wieder eine Abgabe integriert, diesmal müssen in einem Text Grammatik-Fehler verbessert und die Verbesserung begründet werden. Oral Presentation: Das ist quasi die erste Prüfungsleistung. Man soll sich ein Thema aussuchen, das mit portugiesisch-sprechenden Ländern zu tun hat und ca. 2 bis 3 Minuten mit einer PowerPoint präsentieren. Thematisch ist man sehr frei, es kann eine Sehenswürdigkeit sein, es kann spezielles Essen oder Getränk sein, eine Stadt usw. Written Exam: Das Exam schreibt man über die Plattform Learn, wobei eine externe Kamera nötig ist, sodass die Aufsicht den Studierenden und den Bildschirm erkennen kann. Hier werden verschiedene Dinge geprüft: Leseverständnis, Grammatik und Schreiben. Wie geht es weiter? Und dann ist es auch schon geschafft, man hat den ersten Portugiesisch-Kurs bestanden (Durchfallen ist sehr selten) und das Niveau A1 erreicht. Im Anschluss kann man direkt den Kurs Portugiesisch: Grundkurs II belegen. Dieser geht wiederum ein halbes Semester in Vollzeit, hat wiederum 15 ECTS und führt zum Niveau A2 des europäischen Referenzrahmens. Ich habe mich beworben, weiß aber noch nicht, ob ich teilnehmen werde (hängt davon ab, wann die Seminare sind). Lernt man die Fremdsprache wirklich gut? Wenn man an den Seminaren teilnimmt, die Hausaufgaben auch wirklich macht und zusätzlich etwas Eigeninitiative zeigt und z.B. mit den Kommilitonen noch extra übt (dafür kann man Zoom-Räume der Hochschule nutzen), kann man die Sprache genauso gut erlernen wie in jedem Präsenz-Sprachkurs. Für mich ist das Konzept einzigartig, eine tolle Möglichkeit, ortsunabhängig zu studieren und bei Interesse sogar einen entsprechenden Abschluss erwerben zu können. Ich kann die Hochschule Dalarna (und vor allem Portugiesisch!) daher nur empfehlen. Fragen könnt ihr mir natürlich wie immer gerne stellen :)
  6. Vielen Dank für eure Glückwünsche :) Ich bin echt gespannt, wie viele Studienabschlüsse ich erlangen kann. Während meinem Master-Studium in Hohenheim sind schon mehrere Vollzeit-Praktika geplant (nochmal insgesamt 7 Monate Praktikum auf 1 bis 2 Bauernhöfen, 1 bis 3 Monate Praktikum beim Landratsamt und die Master-Arbeit eventuell weider extern), sodass ich nicht weiß, wie viel Zeit ich dann noch investieren kann. Und nach dem Master möchte ich mich selbstverständlich endlich unters arbeitende Volk mischen und mein Referendariat (19 Monate) machen, um anschließend eine Stelle im höheren landwirtschaftlichen Dienst zu erhalten. Damit dürfte es dann schwieriger werden, 500 Dinge gleichzeitig zu studieren. Ich bin aber frohen Mutes, dass ich es trotzdem noch schaffe, die restlichen Abschlüsse zu machen und weiterhin nebenbei zu studieren, wenn dann auch langsamer. Hier im Forum gibt es ja genug Beispiele dafür, dass man es auch neben dem Beruf schaffen kann. Und wer weiß, vielleicht entscheide ich mich irgendwann für Kinder und habe dann in der Elternzeit o.Ä. wieder etwas mehr Zeit für mein Studium. Aufgeben will ich auf jeden Fall nicht ;)
  7. Ich bin mir bis jetzt noch nicht ganz sicher :D Auf der einen Seite ist natürlich alles wissenschaftlich, auf der anderen Seite kommt es mir schon ein bisschen vor wie Hokuspokus. Wir mussten in einer Vorlesung z.B. mal rausgehen, um uns hinzusetzen und auf ein Papier Geräusche aufzumalen, die wir an den verschiedenen Orten um uns herum hören xD Ich find die Assignments und sowas tatsächlich ziemlich chillig, weil ich damit viel schneller bin. Ich lese was und mache direkt das Assignment, fertig, nächster Abschnitt. Ich schaff daher in Schweden immer deutlich mehr wie in Deutschland, weil ichs auch besser verteilen kann.
  8. Ich wurde in einem Semester auch für deutlich mehr als 45 ECTS alleine an der Hochschule in Dalarna zugelassen. Arabisch für Anfänger (15 ECTS), Chinesisch I Distance Evening (30 ECTS), Russisch für Anfänger 1 (7,5 ECTS) und Portugiesisch für Anfänger 1 und 2 (30 ECTS). Ich könnte mir vorstellen, dass Restplätze vergeben werden, wenn alle mit unter 45 ECTS durch sind - ob das wirklich so ist, kann ich dir aber nicht sagen. In Schweden braucht man für einen Bachelor-Abschluss im Hauptfach 90 ECTS. Ein Nebenfach braucht man gar nicht, die restlichen 90 ECTS kann man mit allem füllen, worauf man Lust hat. Allerdings können die Hochschulen abweichende Regeln für ihre verschiedenen Fächer treffen. An der Hochschule in Dalarna habe ich mal für Arabisch nachgefragt. Für einen Bachelor mit Hauptfach Arabisch benötigt man 130 ECTS in Arabisch und kann die restlichen 50 ECTS mit Modulen seiner Wahl füllen. Dementsprechend musst du an der Hochschule, an der du deinen Abschluss haben möchtest, für das Fach, das dein Hauptfach sein soll, ganz individuell nachfragen, bevor dir ein Fehler unterläuft. In Darlana haben übrigens alle Sprachen deutlich mehr Kurse wie die 90 ECTS. Ich hab das letztens erst in meiner Excel-Tabelle gelistet. In Italienisch kann man beispielsweise keinen Hauptfach-Bachelor machen, obwohl 120 ECTS erworben werden können. Japanisch und Chinesisch kann man ausschließlich mit Kursen in diesen Fächern komplett füllen. Russisch gehen auch fast 180 ECTS, auch in Portugiesisch fehlen nur 30. Ich studiere tatsächlich auch in zwei Programmen (Earth Science - da kann man aber tatsächlich auch Wahlmodule woanders studieren und der Master in Outdoor Environments für Human Health and Well-Being). Für die Sprachen in Dalarna und Kaukasus-Studien in Malmö gibt es aber kein festgelegtes Programm. So könnte ich beispielsweise eine Sprache mit den Kaukasus-Studien kombinieren.
  9. Wie polli_on_the_go schon gesagt hat: In Schweden studiert man sehr individuell, "Studiengänge" gibt es selten. Man kann überall passende Module belegen und muss dann die Voraussetzungen der Hochschulen bezüglich der Vergabe eines Abschlusses erfüllen, für den man sich über Ladok (das ist die Plattform, auf der alle deine Noten von allen Modulen an allen Hochschulen zusammengetragen und eingetragen werden) bewirbt, wenn man fertig ist. Über die Vergabe des Abschlusses muss man sich dann an der jeweiligen Hochschule informieren. Die Hochschule Dalarna bietet z.B. keine Studiengänge in den Sprachen an, sondern man studiert die Module einzeln. Für einen Bachelor (dürfte Philosophy sein in dem Fall) muss man dann gewisse Voraussetzungen erfüllen, z.B. mindestens x ECTS in Arabisch, wenn man mit Arabisch als Hauptfach abschließen will. Dementsprechend ist es in Schweden relativ normal, dass man an mehreren Hochschulen studiert. Da gibt es auch keine Begrenzung bezüglich "Doppelstudium" wie in Deutschland. Die Bewerbungen laufen alle über universityadmissions.se. Alles auch ohne Papier und Beglaubigung, Scans reichen aus. Auch die Zulassung kommt dann über dieses System. Ich muss ehrlich zugeben, dass ich das System der Vergabe der Studienplätze für die Kurse absolut nicht durchblicke. Die 45-ECTS-Regelung auch nicht. Ich habe alleine für dieses Semester Zulassungen für insgesamt 115 ECTS bekommen. 15 ECTS Sustainable Aquaculture (hab ich dann nach einer Woche abgelehnt, weil da täglich synchrone Vorlesungen über Zoom dabei waren und das für mich zu viel gewesen wäre) 15 ECTS Russisch für Anfänger 1+2 15 ECTS Portugiesisch für Anfänger 1 15 ECTS Portugiesisch für Anfänger 2 30 ECTS Kaukasus-Studien 15 ECTS 1. Kurs im Master-Studiengang Ich verstehe auch nicht, wie sich meine Punktzahl für die jeweiligen Kurse zusammensetzt und wieso ich auf welchem Platz in der Liste lande und dann eine Zulassung bekomme oder auf der Warteliste bin und wieso ich dann von der Warteliste einen Platz bekomme, obwohl ich da auf 100 irgendwas bin. Ich hab tatsächlich auch aufgegeben, das zu verstehen und lasse mich jedes Semester überraschen :D Und ja, ich werde drei Master-Studiengänge parallel studieren. Die Abschlussarbeiten sind kein Problem, weil ich sie zu unterschiedlichen Zeitpunkten schreiben werde. Der Master in Agrarwissenschaften ist ein Vollzeit-Studium und ich habe schon zwei Semester in den Bachelor vorgezogen, d.h. ich studiere jetzt noch ein Semester Module, dann folgen ca. 9-10 Monate Praktika und dann die Master-Arbeit von ca. November/Dezember bis Mai/Juni. Den Master in Outdoor Environments for Human Health and Well-Being läuft in Teilzeit (allerdings variabel, ich kann wie an der FernUni auch im Teilzeit-Studium Vollzeit belegen). Regulär läuft der Studiengang in Teilzeit 4 Jahre, die Master-Arbeit lässt da also noch ein bisschen auf sich warten. Und dann will ich Geoinformationssysteme in Lund machen, auch in Teilzeit, der kommt dann wieder anders raus vom Ende her. Und irgendwann kommt dann noch der Master Praktische Informatik an der FernUni dazu (allerdings weite Zukunftsmusik) und da werd ich natürlich auch schauen, dass sich Abschlussarbeiten nicht überschneiden. Lustig wird es eher mit den Bachelor-Studiengängen, weil ich vermutlich in den letzten Zügen meiner Master-Arbeit in Agrarwissenschaften bin, wenn ich in Wirtschaftswissenschaft und in Earth Science mit den Bachelor-Arbeiten beginnen sollte. Aber vielleicht schieb ich da auch noch was hin und her, damit es besser passt. Nein, ich schreibe das auch nicht in meinen Lebenslauf. Ich komme mit Mühe und Not auf 4 Seiten, wenn ich die Hälfte meiner ehrenamtlichen Tätigkeiten, alle "Neben-Studiengänge", für den Bereich unwichtige Zusatzqualifikationen usw. weglasse. Wenn einer der Studiengänge für die Stelle interessant ist, schreibe ich höchstens sowas wie "juristische Grundkenntnisse" o.Ä. - bei Interesse kann ja dann nachgefragt werden. Wenn ich mit allem aufwarte, was ich so mitbringe, dann hätte der Lebenslauf 10 und mehr Seiten und mit meiner Bewerbung samt aller Bescheinigungen könntest du einen Personaler erschlagen.
  10. Die erste Frage stellen mir tatsächlich sehr viele Menschen. Leider kann ich darauf keine befriedigende Antwort geben. Ich würde mich eher als Chaot bezeichnen und habe auch keinen festen Lernplan. In erster Linie achte ich darauf, dass es mir körperlich und geistig gut geht. Genug Schlaf, gesundes Essen und ein gutes soziales Umfeld stehen für mich daher an erster Stelle, sonst lässt meine Leistungsfähigkeit schnell nach. In zweiter Linie benötige ich die meiste Zeit tatsächlich nicht zum Lernen, sondern für die Organisation. Auch wenn ich ein Chaot bin, muss ich mich regelmäßig dazu aufraffen, denn ansonsten würde es nicht funktionieren. Bewerbungsfristen (für die Module in Schweden muss man sich auch innerhalb des Studiengangs jedes Semester bewerben), Abgabetermine, Prüfungstermine, Termine für die Rückmeldung usw. usf. muss ich einwandfrei und strukturiert auf dem Schirm haben, sonst gehts schief. Dafür habe ich einen Kalender (da trage ich auch Arbeitstermine, ehrenamtliche Termine, private Termine wie Geburtstagsfeiern, Proben, Konzerte usw. ein, eben alles, was wichtig ist), in den ich auch täglich schaue. Und ich versuche, sämtliche Termine möglichst frühzeitig mit den beteiligten Personen festzulegen, damit sich keine Überschneidungen ergeben. Und am Wichtigsten ist für mich: niemals den Spaß verlieren! (Darum habe ich mich auch entschieden, Rechtswissenschaft ruhen zu lassen, da ich an den Hausarbeiten hänge, weil sie sich immer mit Prüfungsterminen überschneiden und mich das sehr frustriert.) Was ich schon studiert habe: Bachelor International Business Management East Asia mit Schwerpunkt China an der FH Ludwigshafen, nebenbei Japanisch-AG und Kurse in Französisch und Spanisch an der Uni Mannheim (nach 3 Semestern abgebrochen, da das Studium nicht zu mir gepasst hat) Bachelor Chemie an der Uni Stuttgart (im 8. Semester endgültig durchgefallen) Bachelor Nachwachsende Rohstoffe und Bioenergie (war nach dem Durchfallen eher ein Überbrückungsjahr zwecks der Krankenkasse) Bachelor Agrarwissenschaften an der Uni Hohenheim (bestanden, juhu!) Arabisch an der Hochschule in Dalarna (war aber mehr ein mehrwöchiger Versuch nebenbei und war dann doch zu viel) Was ich sonst noch nebenbei gemacht habe: Ausbildung zum Baumwart (bestanden) Ausbildereignungsschein, Pflanzenschutz-Sachkunde, Tiertransportschein Was ich aktuell studiere: Master Agrarwissenschaften an der Uni Hohenheim Bachelor Rechtswissenschaft an der FernUni Hagen Bachelor Wirtschaftswissenschaft an der FernUni Hagen Bachelor Earth Science an der Uni Stockholm Master Outdoor Environments for Human Health and Well-Being an der schwedischen Uni für Agrarwissenschaften Kaukasus-Studien mit Georgisch als Fremdsprache (30 ECTS, gibt noch einen Folgekurs mit nochmal 30 ECTS, aber keinen Abschluss) an der Uni Malmö Russisch an der Hochschule Dalarna (hab ich zusammen mit Arabisch schonmal probiert, jetzt Versuch 2, Abschluss möglich, aber nicht geplant) Portugiesisch an der Hochschule Dalarna (Abschluss möglich, aber nicht geplant) Was ich sonst noch nebenbei mache: Heilpraktiker im Selbststudium evt. Französisch-Kurs fortsetzen Und dann eben noch meine ganzen Ehrenämter, Praktika, Hobbys :)
  11. Wieder habe ich mich lange nicht gemeldet, ein halbes Jahr ist seit meinem letzten Beitrag vergangen. Zunächst die wichtigsten News: ICH HABE ES GESCHAFFT! 🥳🥳🥳🎉🎉🎉 Endlich habe ich meinen Bachelor-Abschluss in Agrarwissenschaften in der Hand und kann es noch gar nicht so richtig fassen! Aber nun von Anfang an: Wie geplant habe ich im April mein Praktikum angetreten und im Mai mit der Bachelor-Arbeit im Unternehmen begonnen. Auch wenn ich wegen Corona im Homeoffice saß, hat es mir sehr gut gefallen und ich habe sehr viel gelernt. Allerdings hatte ich mich dazu entschieden, alle meine Nebenjobs zu behalten, was im Nachhinein betrachtet nicht die beste Idee war. Von Montag bis Freitag war ich also im Unternehmen, zwischendurch habe ich online Schüler über das Studium informiert (und dementsprechend länger gearbeitet), abends noch Workshops für Schüler organisiert und gehalten sowie Gutachten für die Stiftung Innovation in der Hochschullehre geschrieben und samstags habe ich auf dem Bauernhof gearbeitet. Pro Woche kam ich so auf mindestens 55 bis 60 Stunden Arbeit. Währenddessen habe ich außerdem noch an (Online-) Berufsmessen und Tagungen teilgenommen, Proben und Konzerte mit einer meiner Bands und beiden Orchestern gespielt, wurde geimpft (mit sehr harten Nebenwirkungen) und habe mit der Grundausbildung im THW begonnen. Wie ihr euch sicher vorstellen könnt, war das eine heftige Zeit und meine anderen Studiengänge und "Baustellen" mussten leider zurückstecken. Dafür wurde ich aber auch mit einer tollen Note belohnt. Entgegen aller Planungen gab es im Sommer keine Belohnung im Sinne einer Verschnaufpause. Nach der Abgabe musste die Bachelor-Arbeit noch gedruckt werden, ich musste aufgrund der Vermietung dringend meine alte Wohnung vollständig leeren, Familie und Freunde treffen, viel organisieren... Die Summer Schools und die Exkursion nach Schweden war entsprechend nicht machbar. Nicht einmal Plan B (Belegung eines Moduls für den Master über den Sommer) hat geklappt. Wie ihr seht, bin auch ich kein Übermensch und auch bei mir klappt manchmal nicht alles so, wie ich mir das vorgestellt hatte! Wie geht es jetzt weiter? Nachdem der Bachelor nun endlich abgeschlossen ist, habe ich mich für den Master in Agrarwissenschaften mit Schwerpunkt Agrartechnik eingeschrieben und konnte mir die beiden während dem Bachelor studierten Semester anrechnen lassen. Im Wintersemester werde ich nun die restlichen Module (und eventuell ein bisschen was darüber hinaus) für den Master belegen. Im Sommersemester werde ich die fehlenden 7 Monate Praktikum in der Landwirtschaft machen und die Praktikantenprüfung absolvieren. Anschließend möchte ich im Wintersemester noch für ca. zwei Monate ein Praktikum beim Landratsamt machen, um meine Chancen auf einen späteren Referendariatsplatz zu erhöhen und mir mit meiner Berufswahl auch ganz sicher zu sein. Danach folgt (verteilt über das Winter- und das Sommersemester) die Master-Arbeit, da habe ich auch wieder eine externe Stelle im Blick. Rechtswissenschaft an der FernUni werde ich im Wintersemester komplett pausieren, da ich mich momentan in keiner Weise zu den Hausarbeiten motivieren kann. Stattdessen werde ich mich auf Wirtschaftswissenschaft konzentrieren und zum Sommersemester auch offiziell wechseln. Aller Voraussicht nach kann ich den Bachelor dann ungefähr zeitgleich zum Master in Agrarwissenschaften abschließen. Mit Rechtswissenschaft werde ich dann ab dem Sommersemester im Akademie-Studium weitermachen und die bereits belegten und noch offenen Module langsam abschließen. Nach dem Master in Agrarwissenschaften und dem Bachelor in Wirtschaftswissenschaft kann ich mich an der FernUni dann in bis zu drei Studiengänge einschreiben. Geplant ist dann eine erneute Einschreibung in Rechtswissenschaft, außerdem Bildungswissenschaft und der Master Praktische Informatik (für den ich noch entsprechend die Voraussetzungen erfüllen, d.h. ganz gechillt bis dahin drei Module nebenbei machen). Mit Earth Science werde ich ganz normal zwischendurch weitermachen, wenn ich Zeit habe. Ich hoffe, dass ich die Exkursion dann nächsten Sommer nachholen kann (zwecks Praktikum und Urlaubstagen usw.). Wenn das klappt, könnte ich zusammen mit dem Master Agrarwissenschaften und dem Bachelor Wirtschaftswissenschaft abschließen. Außerdem habe ich mich in Schweden für den Master Outdoor Environments for Human Health and Well-Being (Umweltpsychologie) in Teilzeit eingeschrieben und auch schon mit dem Studium gestartet. Jetzt bei den Grundlagen-Modulen bin ich mir allerdings nicht so 100% sicher, ob das wirklich zu mir passt - aber mal abwarten. Für das Sommersemester hatte ich mich auch für den Master Geoinformationssysteme in Teilzeit beworben, konnte allerdings mein Bachelor-Zeugnis nicht rechtzeitig einreichen und muss mich daher für das Wintersemester nächstes Jahr erneut bewerben. Nebenbei mache ich dann gerade noch "Portugiesisch für Anfänger 1 und 2" und "Russisch für Anfänger 1 und 2" sowie Kaukasus-Studien (mit Fremdsprache Georgisch). Das war der Langeweile im September geschuldet :D Ein Abschluss in diesen Fächern ist aber vorerst auf keinen Fall geplant!
  12. Ich melde mich diesbezüglich heute Abend, kann mich jemand da verlinken, wo der genaue Plan steht (welche Hochschulen, welche Studiengänge)? Damit ich blicke, worum es rechtlich genau geht (super wichtig). Kenne mich damit sehr gut aus.
  13. Hallo! Ich finde die Frage sehr interessant :) "Lernen" ist für mich der Überbegriff schlechthin und umfasst eigentlich alles. Ich kann etwas auswendig lernen, ich kann eine Fähigkeit (wie z.B. Handwerk, Musikinstrument, Sprache) erlernen, ich kann lernen, Zusammenhänge zu verstehen, ich kann lernen, Wissen auf andere Situationen anzuwenden, ich kann verschiedene Meinungen lernen und daraus auch erlernen, mir eine eigene zu bilden, lernen, wissenschaftlich zu arbeiten usw. Also zum Lernen gehört meiner Meinung nach alles dazu, auch wenn es sehr unterschiedliche Arten des Lernens sind. "Studieren" hängt für mich in erster Linie mit dem akademischen Abschluss zusammen, den man von einer Hochschule verliehen bekommt. Aber ich sehe auch noch einen weiteren Unterschied. Privat kann ich mir aussuchen, was genau ich lernen will. Beispiel: Ich möchte Geige spielen und Noten lesen lernen. Musiktheorie und Musikgeschichte interessieren mich überhaupt nicht, daher verzichte ich auf das Lernen dieser Themenfelder. Oder vielleicht ein anschaulicheres Beispiel (für die, die sich mit Musik nicht auskennen): Ich möchte lernen, wie ich in meinem Garten erfolgreich Gemüse anpflanze. Dementsprechend lerne ich, dass ich nicht das Gleiche jedes Jahr am gleichen Ort anpflanzen darf, dass ich den Boden ordentlich mit Kompost und Pferdeäpfeln versetze, dass manche Pflanzen Kalk benötigen und andere Torf, wie ich die bösen Schnecken loskriege usw. Auch wenn mich mein Studium grundsätzlich interessiert, muss ich auch Dinge lernen, die mich eigentlich gar nicht interessieren. Zu den Beispielen: Wenn ich Geige studieren will, dann muss ich eben auch Musiktheorie und Musikgeschichte lernen. Wenn ich "Pflanzen anbauen" studieren will, dann muss ich mich eben mit der Entstehung des Bodens auseinandersetzen, 40 Samen bestimmen können, diverse Schädlinge und ihre Mundwerkzeuge unterscheiden können, usw. usf. Mit dem Studium ist bei mir also untrennbar auch verbunden, dass ich auch Sachen lernen muss, auf die ich keine Lust habe.
  14. Ich bin mal ganz ehrlich: In der Regel gebe ich im Lebenslauf nur mein Präsenzstudium an. Mir ist im Vorhinein schon klar, dass da sonst dumme Fragen kommen. "Warum haben Sie sich nicht auf eine Sache konzentriert und bessere Noten geschrieben?", "Hätten Sie nicht lieber eine Sache machen sollen, um schneller fertig zu werden in Ihrem Alter?" usw. Eventuell werde ich zusätzlich ein Fernstudium angeben, wenn ich es abgeschlossen habe und es für die berufliche Tätigkeit relevant ist. Mehr habe ich aber ohnehin nicht vor.
  15. Danke :) Für mich ist das tatsächlich "normal". Ich bin absolut kein Typ der "chillen" kann und Studieren macht mir Spaß - ist also in gewisser Weise auch ein Hobby. Tatsächlich denken die meisten, dass ich der totale Überflieger bin, das ist aber absolut nicht so. Am Chemie-Studium bin ich beispielsweise im 8. Semester gescheitert, das wissen einige aus dem Forum. Und gut organisiert bin ich auch nicht, meistens versinke ich im Chaos :D In meinem "härtesten" Semester habe ich ca. 125 ECTS erworben. Da hab ich aber auch Vollgas gegeben. Allerdings habe ich gemerkt, dass es ohne Prioritäten oft nicht geht - teilweise gab es Überschneidungen bei Prüfungen, ich war mit den Noten nicht ganz zufrieden und die größte Hürde ist (für mich) tatsächlich nicht das Lernen, sondern die Organisation des Ganzen. Die Pandemie hat mich leider zusätzlich ausgebremst. Meine Priorität habe ich auf mein Präsenzstudium in Agrarwissenschaften gelegt, da dieses Studium meine berufliche Grundlage sein soll. Eigentlich hätte ich den Bachelor in 5 Semestern durchziehen können, aber die Professorin, bei der ich die Thesis schrieben wollte, hat mir nahegelegt, vorher noch ein Modul zu belegen. Als ich dann mit der Bachelor-Arbeit beginnen wollte (ohne Witz, exaktes Datum!) kam mir die Pandemie in die Quere. Also habe ich 2 Semester Master studiert und da immer noch nicht absehbar war, dass die Pandemie mal ein Ende hat, habe ich nun das Thema gewechselt. Den Master will ich dann auf jeden Fall noch fertig machen und habe noch einen Master-Platz in Schweden für Umweltpsychologie im Herbst (da habe ich im Frühjahr schon reingeschnuppert und es hat mir gut gefallen). In Rechtswissenschaft (FernUni) habe ich das Problem, dass sich die Hausarbeiten immer mit den Prüfungszeiträumen in Agrarwissenschaften und an der FernUni selbst überschneiden. Daher fehlen mir sogar noch Hausarbeiten aus dem 2. Semester, obwohl ich schon deutlich weiter bin. Durch die Komplikationen mit den Klausuren an der FernUni habe ich jetzt auch mindestens ein Jahr komplett verloren. Und daraus resultierend zurzeit auch den Spaß am Jura-Studium. Als zusätzliche Qualifikation wäre der Bachelor aber sicher nicht schlecht. Vom Staatsexamen bin ich aber mittlerweile abgekommen, da es mir ohne Referendariat nichts nützt und dafür ist es dann doch zu viel Arbeit. Auch in Wirtschaftswissenschaft (FernUni) habe ich aufgrund der Komplikationen mit den Klausuren ein Jahr verloren. Das läuft aber ansonsten ganz gut, mir fehlen noch wenige Pflichtmodule (die kann ich nicht belegen, da sie sonst in Rechtswissenschaft als Wahlmodule angerechnet werden) und die ersten Wahlmodule habe ich schon hinter mir, wobei ich dieses Semester auch wieder welche schreiben werde. Ich denke daher darüber nach, mich an der FernUni umzuschreiben, was den Studiengang angeht und den Abschluss in Wirtschaftswissenschaft zuerst zu machen. Auch hier ist kein Master geplant. Beruflich nützt mir der Bachelor aber vermutlich weniger. Eventuell kommt aber später noch der Master Praktische Informatik an der FernUni in Hagen in Frage, wobei der mir beruflich auch nicht viel bringt und eher ein reines Interessenprojekt wäre. Und mit dem Bachelor in Bildungswissenschaft liebäugle ich auch noch, der würde beruflich tatsächlich auch was bringen. Aber das ist alles noch super weit weg. In Earth Science an der Uni Stockholm bin ich jetzt fast mit dem 4. Semester fertig. Da hatte ich auch so meine "Ups and Downs". Mal länger pausiert, mal in wenigen Wochen 30 ECTS (aufgrund der flexiblen Prüfungen ganz einfach). Danach ist noch der Master in Geoinformationssysteme in Lund geplant, aber auch das ist noch Zukunftsmusik. Dieses Semester ist bis jetzt ziemlich heftig und ich bin gespannt, ob ich überhaupt das schaffe, was ich mir vorgenommen habe. Für meine Bachelor-Arbeit bin ich seit April (bis Ende Juli) in Vollzeit im Unternehmen angestellt (40h pro Woche), wollte aber meinen 450-Euro-Job und meine selbstständigen Tätigkeiten nicht aufgeben, sodass ich häufig ca. 55 Stunden die Woche arbeite, wenn nicht mehr. Nebenbei versuche ich mich an 3 weiteren Master-Modulen, mache Earth Science weiter und will noch ein paar Klausuren in Wirtschaftswissenschaft schreiben. Ansonsten bin ich gespannt, wie sich die Lage entwickelt. Musikalisch ging in letzter Zeit ja gar nichts. Meine beiden Orchester wollen demnächst wieder loslegen, wobei ich mich da aus Zeitgründen vermutlich zurückhalten werde, zumal die Plätze begrenzt sind. Mit einer Band sind demnächst auch ein Fotoshooting und erste Proben geplant, mit der anderen warten wir noch ab. Die Ausbildung zum Erste-Hilfe-Ausbilder (die ich eigentlich im März machen wollte) hat sich nun auf Juni verschoben, das wird wohl auch eher Herbst. Allerdings kann wohl meine Grundausbildung beim THW demnächst starten, am Freitag weiß ich mehr. (Mein Motto ist übrigens "einfach mal machen", aber einem muss bewusst sein, dass dann auch "einfach mal" Dinge in die Hose gehen :D)
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