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Azurit

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Alle erstellten Inhalte von Azurit

  1. Hallo! Ich finde die Frage sehr interessant :) "Lernen" ist für mich der Überbegriff schlechthin und umfasst eigentlich alles. Ich kann etwas auswendig lernen, ich kann eine Fähigkeit (wie z.B. Handwerk, Musikinstrument, Sprache) erlernen, ich kann lernen, Zusammenhänge zu verstehen, ich kann lernen, Wissen auf andere Situationen anzuwenden, ich kann verschiedene Meinungen lernen und daraus auch erlernen, mir eine eigene zu bilden, lernen, wissenschaftlich zu arbeiten usw. Also zum Lernen gehört meiner Meinung nach alles dazu, auch wenn es sehr unterschiedliche Arten des Lernens sind. "Studieren" hängt für mich in erster Linie mit dem akademischen Abschluss zusammen, den man von einer Hochschule verliehen bekommt. Aber ich sehe auch noch einen weiteren Unterschied. Privat kann ich mir aussuchen, was genau ich lernen will. Beispiel: Ich möchte Geige spielen und Noten lesen lernen. Musiktheorie und Musikgeschichte interessieren mich überhaupt nicht, daher verzichte ich auf das Lernen dieser Themenfelder. Oder vielleicht ein anschaulicheres Beispiel (für die, die sich mit Musik nicht auskennen): Ich möchte lernen, wie ich in meinem Garten erfolgreich Gemüse anpflanze. Dementsprechend lerne ich, dass ich nicht das Gleiche jedes Jahr am gleichen Ort anpflanzen darf, dass ich den Boden ordentlich mit Kompost und Pferdeäpfeln versetze, dass manche Pflanzen Kalk benötigen und andere Torf, wie ich die bösen Schnecken loskriege usw. Auch wenn mich mein Studium grundsätzlich interessiert, muss ich auch Dinge lernen, die mich eigentlich gar nicht interessieren. Zu den Beispielen: Wenn ich Geige studieren will, dann muss ich eben auch Musiktheorie und Musikgeschichte lernen. Wenn ich "Pflanzen anbauen" studieren will, dann muss ich mich eben mit der Entstehung des Bodens auseinandersetzen, 40 Samen bestimmen können, diverse Schädlinge und ihre Mundwerkzeuge unterscheiden können, usw. usf. Mit dem Studium ist bei mir also untrennbar auch verbunden, dass ich auch Sachen lernen muss, auf die ich keine Lust habe.
  2. Ich bin mal ganz ehrlich: In der Regel gebe ich im Lebenslauf nur mein Präsenzstudium an. Mir ist im Vorhinein schon klar, dass da sonst dumme Fragen kommen. "Warum haben Sie sich nicht auf eine Sache konzentriert und bessere Noten geschrieben?", "Hätten Sie nicht lieber eine Sache machen sollen, um schneller fertig zu werden in Ihrem Alter?" usw. Eventuell werde ich zusätzlich ein Fernstudium angeben, wenn ich es abgeschlossen habe und es für die berufliche Tätigkeit relevant ist. Mehr habe ich aber ohnehin nicht vor.
  3. Danke :) Für mich ist das tatsächlich "normal". Ich bin absolut kein Typ der "chillen" kann und Studieren macht mir Spaß - ist also in gewisser Weise auch ein Hobby. Tatsächlich denken die meisten, dass ich der totale Überflieger bin, das ist aber absolut nicht so. Am Chemie-Studium bin ich beispielsweise im 8. Semester gescheitert, das wissen einige aus dem Forum. Und gut organisiert bin ich auch nicht, meistens versinke ich im Chaos :D In meinem "härtesten" Semester habe ich ca. 125 ECTS erworben. Da hab ich aber auch Vollgas gegeben. Allerdings habe ich gemerkt, dass es ohne Prioritäten oft nicht geht - teilweise gab es Überschneidungen bei Prüfungen, ich war mit den Noten nicht ganz zufrieden und die größte Hürde ist (für mich) tatsächlich nicht das Lernen, sondern die Organisation des Ganzen. Die Pandemie hat mich leider zusätzlich ausgebremst. Meine Priorität habe ich auf mein Präsenzstudium in Agrarwissenschaften gelegt, da dieses Studium meine berufliche Grundlage sein soll. Eigentlich hätte ich den Bachelor in 5 Semestern durchziehen können, aber die Professorin, bei der ich die Thesis schrieben wollte, hat mir nahegelegt, vorher noch ein Modul zu belegen. Als ich dann mit der Bachelor-Arbeit beginnen wollte (ohne Witz, exaktes Datum!) kam mir die Pandemie in die Quere. Also habe ich 2 Semester Master studiert und da immer noch nicht absehbar war, dass die Pandemie mal ein Ende hat, habe ich nun das Thema gewechselt. Den Master will ich dann auf jeden Fall noch fertig machen und habe noch einen Master-Platz in Schweden für Umweltpsychologie im Herbst (da habe ich im Frühjahr schon reingeschnuppert und es hat mir gut gefallen). In Rechtswissenschaft (FernUni) habe ich das Problem, dass sich die Hausarbeiten immer mit den Prüfungszeiträumen in Agrarwissenschaften und an der FernUni selbst überschneiden. Daher fehlen mir sogar noch Hausarbeiten aus dem 2. Semester, obwohl ich schon deutlich weiter bin. Durch die Komplikationen mit den Klausuren an der FernUni habe ich jetzt auch mindestens ein Jahr komplett verloren. Und daraus resultierend zurzeit auch den Spaß am Jura-Studium. Als zusätzliche Qualifikation wäre der Bachelor aber sicher nicht schlecht. Vom Staatsexamen bin ich aber mittlerweile abgekommen, da es mir ohne Referendariat nichts nützt und dafür ist es dann doch zu viel Arbeit. Auch in Wirtschaftswissenschaft (FernUni) habe ich aufgrund der Komplikationen mit den Klausuren ein Jahr verloren. Das läuft aber ansonsten ganz gut, mir fehlen noch wenige Pflichtmodule (die kann ich nicht belegen, da sie sonst in Rechtswissenschaft als Wahlmodule angerechnet werden) und die ersten Wahlmodule habe ich schon hinter mir, wobei ich dieses Semester auch wieder welche schreiben werde. Ich denke daher darüber nach, mich an der FernUni umzuschreiben, was den Studiengang angeht und den Abschluss in Wirtschaftswissenschaft zuerst zu machen. Auch hier ist kein Master geplant. Beruflich nützt mir der Bachelor aber vermutlich weniger. Eventuell kommt aber später noch der Master Praktische Informatik an der FernUni in Hagen in Frage, wobei der mir beruflich auch nicht viel bringt und eher ein reines Interessenprojekt wäre. Und mit dem Bachelor in Bildungswissenschaft liebäugle ich auch noch, der würde beruflich tatsächlich auch was bringen. Aber das ist alles noch super weit weg. In Earth Science an der Uni Stockholm bin ich jetzt fast mit dem 4. Semester fertig. Da hatte ich auch so meine "Ups and Downs". Mal länger pausiert, mal in wenigen Wochen 30 ECTS (aufgrund der flexiblen Prüfungen ganz einfach). Danach ist noch der Master in Geoinformationssysteme in Lund geplant, aber auch das ist noch Zukunftsmusik. Dieses Semester ist bis jetzt ziemlich heftig und ich bin gespannt, ob ich überhaupt das schaffe, was ich mir vorgenommen habe. Für meine Bachelor-Arbeit bin ich seit April (bis Ende Juli) in Vollzeit im Unternehmen angestellt (40h pro Woche), wollte aber meinen 450-Euro-Job und meine selbstständigen Tätigkeiten nicht aufgeben, sodass ich häufig ca. 55 Stunden die Woche arbeite, wenn nicht mehr. Nebenbei versuche ich mich an 3 weiteren Master-Modulen, mache Earth Science weiter und will noch ein paar Klausuren in Wirtschaftswissenschaft schreiben. Ansonsten bin ich gespannt, wie sich die Lage entwickelt. Musikalisch ging in letzter Zeit ja gar nichts. Meine beiden Orchester wollen demnächst wieder loslegen, wobei ich mich da aus Zeitgründen vermutlich zurückhalten werde, zumal die Plätze begrenzt sind. Mit einer Band sind demnächst auch ein Fotoshooting und erste Proben geplant, mit der anderen warten wir noch ab. Die Ausbildung zum Erste-Hilfe-Ausbilder (die ich eigentlich im März machen wollte) hat sich nun auf Juni verschoben, das wird wohl auch eher Herbst. Allerdings kann wohl meine Grundausbildung beim THW demnächst starten, am Freitag weiß ich mehr. (Mein Motto ist übrigens "einfach mal machen", aber einem muss bewusst sein, dass dann auch "einfach mal" Dinge in die Hose gehen :D)
  4. Naja, ich ging jetzt mal davon aus, dass man Stufenpläne der Länder selbst googeln kann.
  5. Moderna ;) Mal abgesehen davon, dass die meisten Bundesländer in ihren Stufenplänen aktuell keine vollständige Auflösung der Kontaktsperre und vollständige Öffnungen planen (auch bei sinkenden Inzidenzen, die jederzeit wieder nach oben gehen können)... ...mRNA-Impfstoffe sind nicht "neu" und stammen aus der Krebsforschung. Bereits 1993 wurden solche Stoffe an Mäusen getestet, 2003 zum ersten Mal Menschen injiziert. Auch als Tollwut-Impfstoff wurden sie bereits 2017 getestet und es gab ebenfalls Entwicklungen in Richtung HIV. Wäre das eine völlig neue Technologie, hätte sie niemals so schnell entwickelt werden und eingesetzt werden können. Quelle: https://www.gesundheitsindustrie-bw.de/fachbeitrag/aktuell/hoffnung-fuer-mrna-impfstoffe-trotz-daempfer Gerade bei jungen Leuten im Alter von 18 bis 35 halte ich die Impfung sogar für sehr viel wichtiger wie die älterer Menschen. 1. Junge Leute haben deutlich mehr Kontakte wie ältere Menschen (Schule, Studium, Ausbildung, häufigere Berufswechsel, häufiges Ausgehen, Familie, ...). 2. Je mehr Leute geimpft sind, desto weniger hat das Virus eine Chance auf Verbreitung - vor allem bei Menschen mit sehr vielen Kontakten. 3. Desto weniger das Virus sich verbreiten kann, desto unwahrscheinlicher werden Mutationen, die stärkere Verläufe, schlimmere Symptome o.Ä. auch bei jungen Leuten auslösen könnten. 4. Aufgrund des besseren Immunsystems ist die Impfung bei jungen Leuten wirksamer wie bei älteren. 5. Schlimme Verläufe sind auch jetzt schon bei jungen und kerngesunden Menschen bekannt, z.B. neurologische Ausfälle. Ich wünsche wirklich niemanden in einem solchen Alter, dass er plötzlich nicht mehr laufen und nichts mehr alleine machen kann. 6. Gerade bei jungen Leuten sind Vorerkrankungen häufig unbekannt, da oft noch keine Beschwerden auftraten. (Und selbst bei Beschwerden kann die Diagnose schwierig sein, meinem Dad wurde jahrelang gesagt, er müsse aufhören Alkohol zu trinken, da seine Leber stark betroffen sei, obwohl er nie getrunken hat. Erst mit Mitte 30 wurde Diabetes diagnostiziert, laut Ärzten begleitete ihn die Krankheit bereits seit seiner Kindheit.)
  6. Vielleicht interessiert es jemanden, darum ein kleiner Bericht, wie es mir weiter erging. Am Tag nach der Impfung hatte ich Schmerzen in der Schulter. Fühlte sich an, als wäre ich gegen etwas gelaufen oder jemand hätte mich mit der Faust geschlagen und ich hätte einen ca. 10 cm großen blauen Fleck. Also nicht weiter tragisch. Außerdem hatte ich den ganzen Tag krassen Hunger bei gleichzeitigem Schwindel und Übelkeit. Und Ohrenschmerzen mit Juckreiz. Das war etwas schlimmer, aber durchaus erträglich. Nachts hatte ich dann eine leicht erhöhte Temperatur, was mich aber nicht weiter beeinträchtigt hat. Am zweiten Tag nach der Impfung sind die Schmerzen in der Schulter schon besser geworden und die Ohrenschmerzen waren weg. Schwindel und Übelkeit allerdings nicht. Dazu kamen leichte Kopfschmerzen und Müdigkeit. Heute ist der dritte Tag nach der Impfung und ich spüre nichts mehr :) Auch wenn es nicht ganz angenehm war, die erste Impfung hat sich auf jeden Fall gelohnt und ich würde es wieder tun! Nach wie vor bin ich sehr glücklich, dass ich einen Termin bekommen und es durchgezogen habe.
  7. Da merkt man, wie unterschiedlich die Prioritäten sind... Ich freue mich schon darauf, mich wieder mit mehr Leuten treffen zu können (habe weitgefasst einen größeren Freundes- und Bekanntenkreis), mich dabei nicht um irgendwelche Ausgangssperren kümmern zu müssen (das ständige Uhr-Gegucke nervt echt krass) und einfach in den Baumarkt oder einen anderen Laden zu latschen, ohne vorher noch ne Stunde beim Testzentrum anstehen zu müssen. Das ist für mich schon ne krasse Verbesserung zu vorher. Aber in erster Linie, dass ich damit weniger ansteckend bin und mich auch selbst weniger gefährde.
  8. Ich kann dich voll und ganz verstehen! Mir ging es vorher genauso, so viele Menschen, so liebes Personal und überall hat man die Hoffnung gesehen, dass der Spuk irgendwann ein Ende hat. Viele Kennzeichen kamen aus meinem Umfeld, d.h. es haben sich echt viele Leute auf den weiten Weg dorthin gemacht, um ihre Impfung zu erhalten. Nach dem vielen lauten Geschrei von Impfgegnern und Verschwörungstheoretikern, das die Medien beherrscht hat, ist das wirklich ein Hoffnungsschimmer. Mein Beileid zum Verlust deiner Mutter. Ich wünschte, alles wäre schneller gegangen und man hätte noch viele Menschenleben mehr retten können. Bestimmt schaut sie dir von oben zu, freut sich über deine Impfung und deine Erfolge. Ich habe Moderna und jetzt (schon ein paar Stunden später) merke ich gar nichts. Nur etwa 5 Minuten nach der Injektion hat die Einstichstelle gebrannt, das ging so etwa 5 Minuten, jetzt ist alles wieder gut.
  9. Hallo! Da ich hier markiert wurde und wohl "die Verrückte des Forums" bin, möchte ich mich auch dazu äußern. Aktuell studiere ich 4 Studiengänge, habe nebenbei noch eine Ausbildung zum Baumwart gemacht, lerne parallel noch auf die Heilpraktiker-Überprüfung, habe diverse Jobs und ehrenamtliche Tätigkeiten usw. Aus dieser Erfahrung heraus würde ich dir Folgendes raten: 1. Du solltest dir auf jeden Fall Prioritäten setzen und dich fragen, welcher Studiengang dir wichtiger ist. Es wird immer dazu kommen, dass es Überschneidungen gibt, sei es bei Prüfungsterminen, beim Lernen usw. Wenn du dann trotzdem beides probierst, wirst du entweder schlecht abschneiden oder scheitern. 2. Wie hier schon häufig vorgeschlagen wurde, würde ich ebenfalls empfehlen, zunächst mit einem Studiengang zu beginnen und das mal zwei Semester durchzuziehen. Vor allem dann, wenn du im Bereich Studium noch keine Erfahrungen hast. Im System Hochschule muss man sich erstmal zurechtfinden, herausfinden, was wichtig ist und neue Lernstrategien entwickeln (die aus der Schulzeit/Ausbildungszeit werden nicht mehr funktionieren). Ich wollte das zu Beginn auch nicht wahrhaben und unbedingt gleichzeitig anfangen, habe mich dann aber doch dagegen entschieden und das war auch ganz gut so. Man muss erstmal ankommen. Zu Beginn habe ich es mit einem ähnlichen Plan versucht wie du und da kann ich dir gleich sagen - das wird nicht funktionieren. Nur ein paar Hinweise, was mir aufgefallen ist: 1. Normalerweise schläft man nicht gleich ein, wenn man im Bett ist, d.h. man sollte hier mindestens 30 Minuten bis eine Stunde mehr einplanen. 2. Man hüpft auch morgens in der Regel nicht fertig geduscht und gekleidet aus dem Bett. 3. 2 Stunden für Essen finde ich auch relativ wenig (es sei denn, du hast jemanden, mit dem du dich beim Kochen abwechselst). Um leistungsfähig zu bleiben, sollte man gesund, frisch und abwechslungsreich essen. 4. Ich weiß nicht, in welchem Bereich du arbeitest, aber du hast auch keine Fahrtzeit eingeplant. Die Pandemie ist auch irgendwann wieder um, und dann könnte es sein, dass du wieder zur Arbeit fahren musst. 5. Du hast keine Pausen eingeplant. Gerade beim Lernen sind Pausen immens wichtig. 6. Du hast keinen Puffer eingeplant. Es gibt Fächer, da wirst du deutlich mehr Aufwand haben als bei anderen, dann reicht dir deine geplante Zeit im Leben nicht. Es gibt Fächer, da wirst du deutlich weniger Aufwand haben. Das kommt einfach darauf an, was einem liegt und was eher nicht. Bei mir ist der Übeltäter Mathematik, da brauche ich gefühlt 10x so lange wie für alles andere. 7. 6 Stunden lernen am Tag und das jeden Tag halte ich für utopisch, zumal du auch arbeitest. Die Konzentration wird so lange nicht da sein und dann wirst du ineffektiv und ineffizient. Kürzer und intensiver ist meistens die bessere Wahl. Und ich halte es tatsächlich auch für unmöglich, 8 Stunden an einem Tag zu lernen, bis jetzt habe ich noch niemanden kennengelernt, der mir zeigen konnte, dass er das effektiv und effizient durchziehen kann. 8. Auch der Puffer für andere Sachen fehlt völlig - es kann immer was dazwischen kommen. Auch, dass du an einem Tag so gar keine Lust hast und dann brauchst du gar nicht anfangen, weil es sowieso nichts nützt. 9. Ich halte es auch nicht für sinnvoll, jeden Tag "gleich" zu planen. Während dem Semester ist alles lockerer wie vor der Prüfungsphase, direkt vor der Prüfungsphase musst du deutlich mehr Zeit einplanen wie während dem Semester.
  10. Ich treibe tatsächlich überhaupt keinen Sport und bin dennoch sehr selten krank. Alle paar Jahre mal eine Erkältung. Am Sport kanns also nicht unbedingt liegen :D Und Leute, ich bin so glücklich! Nach 9 Stunden F5-Taste habe ich tatsächlich das Glück gehabt, einen Termin zu ergattern. Ich war so geschockt, dass ich einfach gebucht habe, ohne mir Datum und Ort näher anzusehen. Als die Bestätigung kam, konnte ich es kaum glauben! Mein Ersttermin ist schon heute Abend! Ich bin so unglaublich glücklich! Dafür muss ich zwar 2-3 Stunden Autofahrt auf mich nehmen, aber völlig egal. Endlich kann ich meinen Teil zur Eindämmung beitragen, muss dann keine so große Angst mehr haben, mich zu infizieren oder andere anzustecken. Das ist einfach nur ein tolles Gefühl. Und natürlich bin ich dennoch weiter vorsichtig, weil beides nicht ausgeschlossen ist - aber die Wahrscheinlichkeit ist sehr viel geringer :)
  11. Bei uns im Landkreis wurde wie erhofft die Ausgangssperre letzte Woche aufgehoben, da wir endlich wie erhofft dauerhaft unter 100 sind. Von Normalität ist hier noch nichts zu spüren. Bei den Impfterminen geht der Frust aber weiter, ich frage mich ernsthaft, was zum Henker sich mein Bundesland dabei gedacht hat. Die Impfterminvergabe funktioniert so: Man geht online und muss ein Impfzentrum auswählen. Dann wird die Frage gestellt, ob der Anspruch schon geprüft wurde. Hier muss man "Nein" klicken und er sucht dann "freie Termine". Wenn man sämtliche Übersichtsseiten nutzt, ist man innerhalb einer Sekunde nicht schnell genug. Man muss immenses Glück haben, um hier weiterzukommen. (Ich dachte, das wäre die größte Hürde.) Wenn man es geschafft hat, muss man sein Alter und die Anspruchsberechtigung eingeben. Dann kommt man auf eine Seite, wo man E-Mail-Adresse und Handy-Nummer angibt. Anschließend kommt eine SMS, mit dem Code muss man innerhalb von 10 Minuten verifizieren. Dann kommt eine E-Mail. Als ich es geschafft hatte, habe ich mich so gefreut, nach 3 Wochen endlich ein Lichtblick. Aber: Der Spaß geht dann von vorne los, nur dass man jetzt bei der Frage nach der Anspruchsprüfung ja klicken und den Vermittlungscode (der nur für ein Impfzentrum gilt) eingeben muss. Und dann wird einem wieder angezeigt, dass es keine Termine gibt. Ich komme mir vor wie in einem schlechten Film!!!!!!!!!
  12. Hallo! Meine Lernpartnerin für die Heilpraktiker-Prüfung und ich haben uns lange überlegt, ob wir uns für diesen Studiengang entscheiden. Unser Fazit: 1. Wenn man das Studium abgeschlossen hat, die Heilpraktiker-Prüfung aber nicht besteht, dann hat man viel Geld für nichts ausgegeben. (Es sei denn, man hat ein anderes Standbein und möchte das Studium nur zur Ergänzung machen.) Sicher kann man auch in den von der Diploma genannten Bereichen unterkommen, nach unserer Einschätzung des Arbeitsmarkts ist das aber eine ziemliche Glückssache und mit einem Heilberuf (den die meisten mit Interesse in diesen Bereichen anstreben) hat das dann auch nichts mehr zu tun. 2. Die Heilpraktiker-Prüfung wird abhängig vom Wohnort abgelegt. Die entsprechenden Ämter haben sehr unterschiedliche Ansprüche und Schwerpunkte, vor allem in der mündlichen Prüfung. Die Diploma kann unmöglich exakt passend zu allen Gesundheitsämtern in Deutschland vorbereiten. 3. Wenn man "zur Sicherheit" die Heilpraktiker-Prüfung vorher macht, ist der Großteil des Studiums Wiederholung. Dann hat man einen "Bachelor", den man sich in die Praxis hängen kann, aber dadurch kommen auch nicht unbedingt mehr Patienten. 4. Nach der Heilpraktiker-Prüfung muss man ohnehin zunächst Therapieverfahren erlernen. Die Wahlmodule werden nicht ausreichen, um hiervon ausreichend Kenntnisse zu erwerben, um diese Verfahren auch anwenden zu können. Wir haben uns beide gegen das Studium an der Diploma entschieden. Aktuell reizt uns das Fernstudium Naturheilkunde an der HS Anhalt. Dafür muss man aber bereits Heilpraktiker sein oder eine andere medizinische Ausbildung haben. Mit Sicherheit ist da auch viel an Schulmedizin Wiederholung, wir haben aber den Eindruck, dass hier auch ganz andere Schwerpunkte gelegt werden wie an der Diploma (Behandlung von Kindern, Ernährung, Pharmakologie, Psychologie und ganz wichtig Grenzen und wissenschaftliche Einordnung naturkundlicher Heilmethoden). Auch die Wahlmodule zielen eher auf wissenschaftlich relevante naturkundliche Methoden ab (TCM, Ernährungstherapie, Psychologische Gesprächsführung, Pflanzenheilkunde, Massagen...). Wir wissen beide noch nicht, ob wir das dann wirklich machen (aktuell sind wir noch am Heilpraktiker dran), aber immerhin sehen wir hier deutlich mehr Sinn wie im Studiengang der Diploma.
  13. Mittlerweile gibt es auch in der Presse Informationen zur Auffrischungsimpfung. Aktuell wird wohl mit Herbst gerechnet. Ich bin heute endlich über die Hotline durchgekommen und hatte mich schon gefreut. Naja. In ganz BW gibt es keine Impftermine mehr. Wann es wieder welche geben wird, ist auch unklar. Warum ist man berechtigt, wenn es dann keine Dosis für einen gibt? Das macht doch gar keinen Sinn. Dann hätten sie doch lieber warten sollen mit der Berechtigung.
  14. Naja, wenn du dir die aktuellen Sachen mal anschaust, wird auf jeden Fall eine Auffrischungsimpfung fällig. Die Frage ist nur wann. Einmal im Jahr wie Grippe, vllt kürzerer Abstand, vielleicht 2 Jahre, vielleicht länger. Die Wissenschaft geht aber nicht von lebenslanger Immunität aus. Auch wegen der Mutationen.
  15. Diejenige arbeitet im Impfzentrum. Bei denen wird die aus Sicherheitsgründen auf jeden Fall gemacht. Keine Spekulation.
  16. Ich denke, es geht nicht um die Zweitimpfung, sondern um die Auffrischung. Und die ist bei den ersten in meinem Bekanntenkreis schon im August zu machen (Zweitimpfung im Februar).
  17. Wir sind jetzt unter 100, wenn wir das halten, dann ist wenigstens die Ausgangssperre erledigt. Das wäre wirklich eine große Erleichterung für mich. Was mich so frustriert, sind wahrscheinlich gar nicht die Einschränkungen (auch wenn sie mich persönlich viel Kraft kosten), sondern viel mehr Ohnmacht und Weltschmerz. Ich tue alles nur erdenkliche, um meinen Teil beizutragen, bekomme aber z.B. keinen Termin für die Impfung. Und dann höre ich ständig, dass sich Leute nicht an die Regeln halten und für Schwerkranke und Tote sorgen. Und dafür, dass es ständig so weitergeht. Ich weiß nicht warum, aber 2020 war für mich sehr viel einfacher, 2021 ist für mich einfach nur noch schlimm. Wir haben die Mitte des Jahres noch nicht erreicht und ich habs (für mich) schon aufgegeben. Hauptsache, Bachelor-Arbeit durch. Sonst erwarte ich gar nichts mehr groß.
  18. Hallo! Ich habe dieses Thema gerade erst entdeckt und so langsam aber sicher geht bei mir auch das Verständnis für die Maßnahmen flöten. Da ich aktuell meine Bachelor-Arbeit im Unternehmen schreibe und meine Nebenjobs nicht aufgeben wollte, ist es für mich durch die Ausgangssperre (und das Kontaktverbot) unmöglich, einzukaufen oder meinen Umzug fertigzustellen. Entweder ich unterbreche die Arbeit und arbeite bis spät nachts oder mein Freund muss alleine einkaufen und die Nachbarn schimpfen über den Krach jeden Sonntag. Auch die Fütterung meiner Tiere (die aufgrund von Lieferschwierigkeiten durch Corona noch in der alten Wohnung sind) nach der Arbeit gestaltet sich schwierig. Ich halte mich von Anfang an an alle Regeln und ständig höre ich von irgendwem, dass die Kollegen auf der Arbeit sich nicht an die Regeln halten und Tage später kommt es dann zum Ausbruch im entsprechenden Unternehmen. Mir wird es langsam echt zu viel. Letztes Jahr hat alles sehr viel besser funktioniert, ab März war dicht einschließlich der Unternehmen und schon im April konnten erste Lockerungen kommen. Mittlerweile hocken wir hier seit November bzw. Dezember, in BW hatten wir mit einer kurzen Unterbrechung auch schon seit Dezember Ausgangssperre nachts (und auch tagsüber). Seit die Regelungen für voll Geimpfte ausgesetzt wurden, ist mir auch klar, dass wir vermutlich diesen Sommer keine Regelung ähnlich den Regelungen im letzten Jahr (z.B. Treffen mit bis zu 10 Personen) bekommen werden. Und versteht mich nicht falsch, ich kann die Lockerungen für voll Geimpfte nachvollziehen. Seit 3. Mai bin ich theoretisch impfberechtigt, bekomme aber absolut keinen Termin und weiß auch nicht, ob mein Hausarzt mir den entsprechenden Wisch ausstellen wird (der weiß von meinem Asthma nur, weil ich das vor 10 Jahren eingangs im Bogen angekreuzt habe, ich bekomme keine Medikamente o.Ä.). Eigentlich sollte ich mich überhaupt nicht impfen lassen, da das Risiko sehr hoch ist. Zunächst bin ich Atopiker und da ist das Risiko eines allergischen Schocks sowieso schon hoch. Dann hatte ich als Kind Probleme mit Impfungen (6 Jahre Immunschwäche, das war wirklich kein Spaß) und es ist nicht mehr nachvollziehbar, um welchen Impfstoff es sich genau handelte, weil mein Impfpass bereits in der Kindheit verloren gegangen ist, es die entsprechenden Ärzte über 25 Jahre später nicht mehr gibt und die einzige beteiligte Person (meine Oma, da meine Eltern zu dieser Zeit beide schwer krank waren) nicht mehr lebt. Im Hinblick darauf finde ich es auch total übel, dass ich mir den Impfstoff nicht aussuchen darf. Mittlerweile ist mir das ganze Risiko aber auch völlig egal, ich will einfach nur noch, dass diese Ausgangssperre und der Dauerstress durch den ständigen Blick auf die Uhr aufhören. Wenn ich daran denke, dass ich, selbst wenn ich einen Termin kriege, noch mindestens 2 Monate betroffen bin, da der Abstand der Impfungen auch noch weiter gezogen wurde, könnte ich mich übergeben. Es ist einfach nur noch lächerlich...
  19. Hallo! Was hast du denn genau vor? Ich war lange im Journalismus tätig und meine Erfahrung ist, dass solche Qualifikationen eine absolut untergeordnete Rolle spielen. Wenn man wirklich im Journalismus Fuß fassen möchte, sollte man ein Volontariat anstreben. Dafür braucht man keine journalistische Vorbildung, das Handwerkszeug wird einem im Volontariat vermittelt.
  20. Hallo! Da @AnnyOkemich nach einer Zwischenbilanz gefragt hat, komme ich der Aufforderung gerne nach :) Allerdings habe ich mich für einen neuen Blog-Eintrag entschieden, um meinen Text einem größeren Leserkreis zugänglich zu machen. Meine Entscheidung für das Selbststudium war aus vielfältigen Gründen richtig: Schon vor Corona war ich finanziell nicht gerade gut aufgestellt und eine Schule wäre für mich sehr teuer gewesen. Zusätzlich hat mich die Corona-Krise 2020 extrem getroffen (Verlust sämtlicher Einkünfte für ca. ein halbes Jahr) und ein Vertrag mit einer Schule hätte mich da zusätzlich in die Bredouille gebracht. Ich schätze die hohe Flexibilität des Selbststudiums sehr. Da ich mich schlecht konzentrieren kann, wenn ich gerade keine Lust habe, wähle ich meine Lernzeiten gerne selbst aus, was für mich von Anfang an gegen eine Schule mit festen Unterrichtszeiten gesprochen hat. In einem Fernstudium wäre das zwar durchaus ebenso möglich gewesen, aber ich schätze es auch sehr, dass ich etwas habe, dass ich ohne Druck genießen und durchaus auch pausieren kann. Die Pandemie hat bei mir einiges durcheinander gewirbelt und so bin ich sehr froh darüber, maximale Flexibilität zu genießen. Ich halte über Facebook- und Whatsapp-Gruppen regen Kontakt zu anderen Lernenden und bekomme daher auch immer wieder Informationen über die Vorgehensweisen verschiedener Schulen. Im Rahmen meiner Vergleichsmöglichkeiten wäre eine Schule definitiv nichts für mich gewesen, da ich lieber lese als zuhöre und die Schulen natürlich möglichst alle mitnehmen wollen, unabhängig von den Vorkenntnissen oder dem Lerntempo. Mit hoher Wahrscheinlichkeit würde es mir zu langsam gehen und wäre mir zu oberflächlich. Ich lerne nach wie vor mit der Heilpraktiker-Akademie von Rudolf Schweitzer, da sie für mich im Vergleich zu anderen Lehrbüchern absolut unschlagbar ist. Die Heilpraktiker-Akademie gibt mir einen durchdachten roten Faden, sieht von "Hausfrauen-Sprache" ab und die einzelnen Bände lassen sich auch unterwegs einfach mitführen, ohne das Gewicht des Rucksacks signifikant zu erhöhen. Da sich die Gesetzesgrundlagen im Bereich Heilpraktiker ständig ändern und man für die Prüfung natürlich die neuesten Gesetze kennen muss, bietet die Heilpraktiker-Akademie einen weiteren Vorteil. Wenn ich weiß, dass ich die Prüfung zum nächsten Termin antrete, kann ich mir einfach die neueste Auflage des entsprechenden Bandes kaufen, ohne gleich wieder ein ganzes teures Lehrbuch kaufen zu müssen. Allerdings ist es nicht bei der Heilpraktiker-Akademie alleine geblieben. Manchmal möchte ich tiefer ins Thema einsteigen und greife dann auf Bücher zurück, die normalerweise Medizin-Studierende benutzen (z.B. Physiologie von Pape). Über meine Kontakte zu anderen Lernenden bin ich auf Malbücher aufmerksam geworden und habe mir ohne große Erwartungen das Sobotta Malbuch Anatomie geholt, da ich gerne male. Entgegen meiner ursprünglichen Intentionen hat mir das Malbuch beim Verständnis sehr geholfen, vor allem deshalb, weil ich mich mit räumlichem Denken schwer tue. Vor der schriftlichen Prüfung möchte ich mir auf jeden Fall noch Prüfungsfragen mit Lösungen besorgen, um mein Wissen zu testen und die Multiple-Choice-Klausuren zu üben. Nach neuen Prüfungsrichtlinien werden außerdem auch erste Kenntnisse zum Thema Heilverfahren abgefragt, dementsprechend möchte ich noch das Buch "45 Naturheilverfahren" von Elvira Bierbach anschaffen. Während die schriftliche Prüfung im Selbststudium absolut kein Problem darstellen sollte, ist mir mittlerweile klar geworden, dass die mündliche Prüfung bei ausschließlichem Selbststudium nichts wird, da einiges an praktischen Kenntnissen nötig ist und die müssen natürlich erlernt und geübt werden. Das betrifft vor allem klassische Untersuchungstechniken (Inspektion, Palpation, Perkussion, Auskulation, Funktionsprüfung) und Injektionstechniken. Dementsprechend plane ich, vor der Prüfung an Praxiskursen teilzunehmen. Ursprünglich hatte ich mir eine Deadline gesetzt (Oktober 2020). Allerdings hat die Pandemie meine Pläne vollkommen durcheinander gewirbelt. Statt im März 2020 mit der Bachelor-Arbeit zu beginnen und Ende Mai abzuschließen und mich dann voll und ganz auf die Heilpraktiker-Prüfung zu konzentrieren, musste ich ein Semester Master vorziehen. Außerdem hat mich die Pandemie auch finanziell voll getroffen, sodass ich mich dazu entschieden habe, im Herbst lieber ein bezahltes Praktikum zu machen, aus dem mittlerweile ein fester Nebenjob geworden ist. Die Heilpraktiker-Prüfung hätte ich mir zu diesem Zeitpunkt sowieso nicht leisten können. Im Herbst 2020 ist dann direkt das Gleiche nochmal passiert, d.h. ich konnte mit der Bachelor-Arbeit wieder nicht beginnen und habe noch ein Semester Master vorgezogen. Mittlerweile habe ich mich für ein anderes Thema entschieden und schreibe nun mit vorherigem Praktikum im Unternehmen (d.h. ich habe erst im Mai tatsächlich mit der Arbeit begonnen). Aufgrund meiner schlechten finanziellen Situation 2020 habe ich mich dazu entschieden, neben der Bachelor-Arbeit im Unternehmen auch sämtliche meiner Nebenjobs zu behalten, d.h. ich arbeite pro Woche mindestens 50 Stunden, eher 55. Dazu kommen dann noch ein paar wichtigere Lernsachen (Modul in Earth Science abschließen, damit ich im Sommer zur Exkursion kann, zwei weitere Master-Module und Module an der FernUni, die abgeschafft werden sollen) und der seit Dezember andauernde Umzug. Daher bleibt mir für den Heilpraktiker aktuell überhaupt keine Zeit mehr. Aktuell strebe ich daher März oder Oktober 2022 an. Was mir mittlerweile allerdings auch klar geworden ist: die Heilpraktiker-Prüfung macht noch lange keinen Heilpraktiker. Wer die Prüfung bestanden hat, weist damit lediglich nach, dass von ihm bei der Ausübung der Tätigkeit kein Schaden ausgeht - man kann also noch gar nichts. An die Heilpraktiker-Prüfung schließt sich also zunächst noch das Erlernen einer oder mehrerer Verfahren und Methoden an. Nun könnte man bei manchen Verfahren problemlos auf ein Selbststudium setzen und z.B. entsprechende Praxiskurse besuchen. Allerdings ist es aus rechtlichen Gründen wichtig, ein Zertifikat über die erworbenen Kenntnisse zu besitzen und daher wird mir eine (Fern-)Schule nicht erspart bleiben. Aktuell plane ich daher: Phytotherapie an der Impulse e.V. Traditionelle Chinesische Medizin an der Impulse e.V. Akupunktur (ist zwar Thema im TCM-Kurs, ich würde aber dennoch gerne einen vertieften Kurs machen, habe aber noch nichts Passendes gefunden) Ernährungsberatung voraussichtlich an der Impulse e.V. Psychotherapie (auch gerne vertiefend, noch kein passender Anbieter gefunden) Wenn ihr Inputs zu passenden Kursen in Akupunktur und Psychotherapie habt, gerne her damit! Ich hoffe, die Zwischenbilanz ist hilfreich und freue mich weiterhin über jeden Leser :)
  21. Ich schreibe dir kurz einen neuen Blog-Eintrag zum Thema :D
  22. Die Fakultät für Wirtschaftswissenschaften war auf ganzer Linie völlig unflexibel. Dass die Klausuren im März 2020 nicht stattfinden konnten, fand ich völlig in Ordnung - mir ist auch keine andere Universität bekannt, die so schnell eine Lösung für dieses Problem gefunden hätte. Anschließend hat man sich jedoch standhaft geweigert, einen Ersatztermin anzubieten. Aufgrund der Proteste hat man sich dann doch zu Ersatzterminen durchringen können, diese wurden aber viel zu kurzfristig angekündigt, nur an wenigen Orten in Deutschland angeboten und zeitlich richtig dumm terminiert. Viele Studierende konnten so kurzfristig keinen Urlaub mehr bekommen bzw. es war nicht möglich, so kurzfristig noch auf die Klausuren zu lernen. Und wenn man dann eben statt mit ca. 1,5 Stunden Anreise mit eher 4 Stunden rechnen muss und die Klausur um 9 Uhr beginnt, kann man sich denken, dass das nicht funktionieren kann. Auch im September 2020 hat man sich geweigert, Online-Klausuren anzubieten. Sogar für März 2021 hat man bis zuletzt an Präsenz-Prüfungen festgehalten, aber "man habe einen Plan B" und alles würde auf jeden Fall stattfinden. Als die FernUni beschlossen hat, dass es keine Präsenz-Prüfungen geben wird, haben alle Fakultäten die Informationen zeitnah herausgegeben, nur die Fakultät Wirtschaftswissenschaften hat sich wieder 3 Wochen Zeit gelassen. Um dann quasi zu schreiben, dass der "Plan B doch irgendwie schwierig" ist. Also hingen wir wieder in der Luft. Dann gab es doch Online-Klausuren. Meine liefen über Zoom, selbst mit geringster Lautstärke gab es immense Störgeräusche, da alle Studierenden ihre Mikrofone anlassen mussten und man jeden noch so kleinen Mist gehört hat (Stift ablegen, Wasser einfüllen, Flasche auf den Tisch, husten, niesen, seufzen...). Einige haben noch viel schlimmere Erfahrungen gemacht, so musste z.B. eine Studentin einen Raumscan machen und dann ihr Anatomie-Skelett aus dem Raum befördern und das mitten während der Bearbeitungszeit. Ich könnte stundenlang erzählen, was da alles in die Hose gegangen ist. Nicht mal meine Präsenz-Uni war so hilflos... Ob ich jetzt 7 Semester und 4 Semester rechne oder 8 Semester und 5 Semester kommt aufs Gleiche raus, man verliert 3 Semester. Eventuell sollte man an der FernUni erstmal eine Umfrage machen, wie viele Studierende die Betreuung überhaupt nutzen. Ich nehme grundsätzlich nicht an Mentoriaten teil, benutze das Forum nicht, stelle keine Fragen an Mitarbeiter usw. Die einzige Betreuung, die ich brauche, ist die Korrektur der Einsendearbeiten. Sinnvoller wäre es da wohl zu sagen: Wer "Betreuung" braucht, der zahlt die 50 Euro und der Rest lässt es. Und wie gesagt, ich schätze nicht, dass die Regelung durchkommt, da die FernUni das schonmal probiert hat und Studierende ihre Klage gewonnen haben. Kann man auch gerne nachlesen: https://rsw.beck.de/aktuell/daily/meldung/detail/ovg-muenster-grundgebuehr-fuer-alle-studierenden-der-fernuniversitaet-hagen-rechtswidrig?fbclid=IwAR2YUrFJhpBzzU9HZQjIhcJoTx6P9lIyFG6oZRLAyvwphEefUKbveogWoMQ Das Gesetz dürfte nach wie vor das Gleiche sein, ich habe keine Änderungen gefunden.
  23. Ich hab leider gar nichts mitgekriegt! Hoffe, dass ich im Mai dann auch dabei sein kann :)
  24. @Markus JungAuch Haushalt und Co. ist eine organisatorische Frage, auch wenn ich zugeben muss, dass ich da nicht alleine bin. Kochen, Essen und Einkäufe funktionieren bei uns folgendermaßen: Mein Freund, sein Bruder und ich kochen abwechselnd. Mein Freund arbeitet im Schichtbetrieb (2 Wochen Spätschicht, 2 Wochen Frühschicht und 2 Wochen Nachtschicht). Ich koche immer dann, wenn mein Freund Spätschicht hat. In den anderen Wochen sprechen er und sein Bruder sich ab. Wenn ich koche, überlege ich mir vorher in meinen Pausen, worauf ich Lust habe, mache einen Einkaufszettel und plane manche Gerichte auch für zwei Tage ein. Einkaufen gehe ich dann, wenn ich sowieso schon unterwegs bin (z.B. nach der Arbeit oder nach einem Termin). Die Küche wird dann immer direkt nach dem Kochen wieder aufgeräumt und kurz abgewischt sowie die Spülmaschine eingeräumt. Wirklich putzen muss man die Küche daher nie. Essen tun wir dann gemeinsam um ca. 20 Uhr in der Wohnung seines Vaters, wo die Spülmaschine dann auch direkt eingeräumt wird. Wenn ich über den Tag Hunger habe, hole ich mir Obst, Joghurt, Müsli oder auch mal ein Brot aus der Küche und genieße meinen Snack, während ich schon wieder lerne oder arbeite. Für Getränke haben wir den Sodastream, da mach ich mir dann morgens und mittags eine Flasche und muss dann nicht jedes Mal aufstehen. Den Haushalt haben mein Freund und ich aufgeteilt. Er kümmert sich um Bad und Klo und wäscht die Wäsche. Ich lege die Wäsche zusammen, kümmere mich um die Wasserwechsel bei den Aquarien, putze die Terrarienscheiben und gieße die Pflanzen. Das Bett beziehen wir immer zusammen aufgrund der Größe. Da wir in der Wohnung mit Hausschuhen unterwegs sind, müssen wir den nur selten wischen und ansonsten wird halt mal Saub gesaugt und gewischt, wenn es notwendig ist. Ich kümmere mich um meinen Teil meistens sonntags, wobei ich in der Regel nicht lange brauche. Mein Umzug ist ja immer noch nicht abgeschlossen, hier mal ein Beispiel, wie ich mich organisiere: Am Sonntag holt mein Vater den Anhänger meiner Großeltern bei meiner Tante ab und fährt danach zur alten Wohnung. Gleichzeitig kommen zwei Freunde von mir, die den Waschtrockner in den Anhänger laden und dann mit meinem Vater zu ihm fahren, um den Waschtrockner dort auszuladen, mein Vater bringt meine Freunde dann anschließend zurück. Gleichzeitig kommen meine Großeltern und eine andere Tante, um sich die Wohnung nach meiner Sanierung anzusehen und Fotos für die Vermietung zu machen. Gleichzeitig habe ich über Ebay Kleinanzeigen nicht mehr benötigte Dinge verkauft und verschenkt und die Käufer bzw. die Beschenkten kommen, um diese abzuholen. Gleichzeitig bin ich mit meinem Freund im Keller, um die restlichen Dinge zu sortieren, einzupacken und in sein Auto zu verladen. Höchstens 3 Stunden und das meiste vom restlichen Umzug ist erledigt.
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