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Über diesen Blog

Neuigkeiten und Alltägliches rund um Fernstudium-Infos.de sowie Themen, die mir begegnen und mit denen ich mich beschäftige. Das kann sich auch schon mal etwas vom Thema Fernstudium weg bewegen. Oft sind es aber Themen zur persönlichen Weiterentwicklung oder Selbstorganisation, die auch für Fernstudierende interessant sein können.

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DIPLOMA Alumni Webinar: Achtsamkeit - Prioritäten - Klarheit

Ich habe die Möglichkeit, als Gast das Alumni-Portal der DIPLOMA Hochschule zu nutzen, über das für das nächste Jahr auch mal ein Interview angedacht ist. Die DIPLOMA bietet darüber auch regelmäßige Online-Veranstaltungen für ihre Alumni an, an denen ich ebenfalls teilnehmen darf.    Am 10. Dezember gab es ein Webinar zum Thema Tools für aktives Stressmanagement in Beruf und Freizeit: Achtsamkeit - Prioritäten - Klarheit. Dozentin war Martina Jänicke von der Coaching Praxis Mutprobe (https://www.coaching-mutprobe.de/).   Es waren knapp 40 Teilnehmer mit dabei, die sich wie bei den virtuellen Veranstaltungen der DIPLOMA Hochschule üblich, zum Teil auch per Video zugeschaltet haben. Ich hatte das auch versucht, aber mir ist Adobe Connect dabei mehrfach abgestürzt, so dass ich es dann gelassen habe. Werde ich demnächst nochmal vor einer Veranstaltung testen, ich vermute es lag an den Freigaben für die Kamera.   Fragen konnten im Chat oder auch per Audio gestellt wurden, tatsächlich kamen die Fragen nur im Textform und wurden im Anschluss an die Präsentation ausführlich von Frau Jänicke beantwortet.   Wie erwähnt wurde Adobe Connect eingesetzt und im Mittelpunkt stand der mündliche Vortrag der Dozentin, ergänzt durch Folien (bei denen es teilweise mit der Anzeige allerdings Probleme gab).   Achtsamkeit   Zunächst ging es darum achtsam zu sein in dem Sinne, die Signale des Körpers (zum Beispiel Herzrasen, Magenprobleme, Schlafstörungen oder Verspannungen) und der Seele (Beispiele hier waren Ungeduld, Reizbarkeit, Vergesslichkeit, Lustlosigkeit) bewusst wahrzunehmen und nicht zu ignorieren. Es wurde dabei sehr deutlich gemacht, dass es vor allem dann zu körperlichen Problemen kommt, wenn wir die seelischen Anzeichen ignorieren - und das diese immer stärker werden, je länger wir dies tun, auch wenn wir zum Beispiel die körperlichen Symptome nur mit Tabletten unterdrücken (Wer gegen sich selbst kämpft, hat schon verloren).   Dazu wurde ein Zitat von Ulrich Schaffer genannt:   Hilfreich kann es sein, sich gedanklich in schöne Situationen rein zu beamen oder raus zu gehen (am besten in den Wald, einfach mal vor die Tür tut es aber auch) und den Anfängergeist zu nutzen und bewusst zu schauen, was ich sehe, höre und wahrnehme - auch auf bekannten Strecken und an bekannten Orten.   Prioritäten   Den Überblick behalten, hoch schauen - sehen, was wirklich ist.  Stress-Situationen angemessen begegnen Person und Sache trennen Was ist mir wichtig (Verteilung auf Lebensbereiche) und wie sieht es aktuell tatsächlich aus Was möchte ich verändern (in 1, 3 und 10 Jahren) Klarheit   Abgrenzung - drei Angelegenheiten trennen: Meine Angelegenheiten (hier bin ich handlungsfähig - hier bleiben) Deine Angelegenheiten (häufig Erwartungen - nur begrenzt zu beeinflussen - Stress/Hilflosigkeit > sein lassen) Das Universum (Wetter, Weltpolitik - gar nicht zu beeinflussen > sein lassen) Überwiegend bei dem bleiben und unsere Kraft dafür einsetzen, was wir selbst beeinflussen können.   Raus aus der Opferrolle, nicht auf einen Retter warten, auch keine Täter in allem sehen, das gibt nur die Verantwortung ab und wir werden handlungsunfähig. Nicht die Schuld bei anderen sehen, sondern selbst schauen, wo und wie wir handeln können. Und Frust auch nicht an anderen auslassen.   Dann ging es um innere Antreiber (aus der Transaktionsanalyse) - es ist wichtig, diese zu (er)kennen und dann handeln zu können. Diese wurden gelernt, wir waren bisher damit erfolgreich und sie haben auch ihre Berechtigung und sind keine Feinde. Allerdings sollten wir diese im Zaum halten, da sie oft zu ausgeprägt sind. Das ist möglich, da diese gelernt sind und kein Teil unserer Persönlichkeit sind. Was gelernt wurde, kann auch wieder verlernt werden. Oft treten auch mehrere Antreiber zusammen auf und können uns gemeinsam in den Burnout treiben.   Als Antreiber wurden genannt und beschrieben: - Sei perfekt - Sei stark - Mache es allen recht - Beeile dich - Streng dich an   Wir können diesen Antreibern Erlauber gegenüberstellen, zum Beispiel: - Ich darf Fehler machen - Ich darf Gefühle zeigen - Ich darf mich wichtig nehmen - Ich darf nach meiner Zeit leben - Ich bin gut so, wie ich bin   Abschluss   Am Ende wurde nochmal zusammengefasst, wie wichtig es ist auf Signale zu hören (sie werden von selbst nicht aufhören, sondern stärker werden) und das Schöne zu sehen und im Moment zu leben, Prioritäten zu setzen und eine Reihenfolge festzulegen, mit Humor Gelassenheit und Lachen (ruhig auch mal künstlich, das hilft auch - Wenn Sie mehr lachen, werden Sie auch mehr zu lachen haben) und das große Ganze zu sehen. Als Merksatz wurde noch die Aussage "Aha, so ist das" mitgegeben - also erstmal die Situation mit etwas Distanz und Gelassenheit zu betrachten und zu überlegen, was wirklich da ist. Und dann auch das große Ganze sehen und nicht nur den momentanen Eindruck.   Anschließend wurden noch Fragen beantwortet, die sich zum Teil auf die ganz individuelle Situationen der Teilnehmer (überwiegend ja Absolventen von Studiengängen der DIPLOMA Hochschule) bezogen haben. Das fand ich auch ganz interessant. Zum Beispiel die Feststellung, dass sich Vorgehensweisen, die sich im Studium bewährt haben, so nicht immer auf den Beruf übertragen lassen und Anpassungen erfordern.   Nach circa einer Stunde war das Webinar dann zu Ende.   Hinweis: Ich habe die Themen hier nur angerissen auf der Basis meiner Notizen und der Folien. Ich möchte damit einen Eindruck vermitteln, wie die Veranstaltung abgelaufen ist. Der Beitrag erhebt also weder den Anspruch vollständig zu sein, noch alles korrekt wieder gegeben zu haben.

Markus Jung

Markus Jung

Was ich aus "The Power of Less" von Leo Babauta mitnehme

Regelmäßige Leser dieses Blogs wissen, dass ich sehr stark von Leo Babauta inspiriert bin. Das bisher wichtigste und meiner Meinung nach auch beste Buch von ihm ist Zen To Done (Amazon - Affiliate-Link*) - was ich daraus für mich gemacht habe, habe ich in diesem Blogartikel ausführlich beschrieben.   Heute möchte ich auf das Buch "The Power of Less" (Amazon - Affiliate-Link*) von ihm eingehen, das im Grund in eine ähnliche Richtung zielt, allerdings mehr die Reduzierung als die Gewohnheiten in das Zentrum stellt. Wobei die Reduzierung dann oft auch wieder über Gewohnheiten (Habits) erreicht wird ;-)   Ich werde das Buch nicht insgesamt vorstellen, sondern nur das zusammenfassen, was ich daraus nochmal für mich besonders mitnehme. Vieles ist mir schon sehr bekannt und vertraut gewesen und habe ich daher nur überflogen oder war für meine Lebenssituation nicht relevant oder habe ich längst umgesetzt.   Das Buch gliedert sich in zwei große Teile. Im ersten Teil werden die grundlegenden Prinzipien des Konzepts eingeführt (zum Beispiel Limits setzen, sich auf das Wesentliche konzentrieren, vereinfachen, klein anfangen) und im zweiten Teil wird dies auf konkrete Lebensbereiche angewendet (Ziele, Projekte, Aufgaben, Zeitmanagement, E-Mail, Internet, Ablage, Tagesablauf, Arbeitsumfeld, Verpflichtungen und auch Gesundheit und Fitness).   Das Grundrezept zur Vereinfachung besteht laut Leo Babauta nur aus zwei Schritten:
1. Erkenne, was wirklich wichtig ist!
2. Lasse alles andere weg! Dennoch können diese zwei Schritte es ganz schön in sich haben ;-)   Es werden sechs Prinzipien vorgestellt:
1. Setze Grenzen (set limitations) - daraus folgt direkt:
2. Wähle das wirklich Wichtige aus (choose the essential)
3. Vereinfache (simplify)
4. Fokussiere (focus)
5. Etabliere Gewohnheiten (create habits)
6. Fange klein an (start small)   Leo Babauta empfiehlt, sich bei jeder einzelnen Aufgabe zu fragen, welche Auswirkungen diese auf unser Leben hat und ob diese über die aktuelle Woche, den aktuellen Monat, hinausreicht und ob sie uns näher an unsere Lebensziele heran führt bzw. das berufliche oder private Leben verändert. Dazu ist es wichtig, seine Ziele erstmal zu kennen und dann die Aufgaben darauf auszurichten, diese zu erreichen.    Limits sollen im Grunde in allen Bereichen unseres Lebens eingeführt werden, die uns überwältigen bzw. zu viel werden. Das ist nicht nur auf Aufgaben beschränkt, sondern es geht auch um Sachen, Verpflichtungen, ja selbst Kontakte und auch Ziele. Weniger ist mehr, und das dafür richtig und ohne sich zu verzetteln.   Die Limits sollte dabei jeder für sich selbst finden, da diese sehr individuell sind. Es kann mit einer mehr oder weniger willkürlichen und sinnvoll erscheinenden Zahl begonnen werden und diese wird dann inkrementell angepasst, bis das Gefühl vorhanden ist, dass der richtige Wert gefunden ist. Das kann zum Beispiel auf die Anzahl der Kleidungsstücke bezogen sein, die ich besitzen möchte, auf die Aufgaben, die ich täglich erledigen möchte usw.   Bei aller Vereinfachung kommt es darauf an, sich vorher zu überlegen, was einem wirklich wichtig ist. Also sich in wildem Aktionismus von allem zu trennen und hinterher festzustellen, dass einem Wesentliches fehlt, ist weniger hilfreich. Leo Babauta empfiehlt, dazu folgende Punkte zu beachten:
- What are your values? - Werte
- What are your goals? - Ziele
- What do you love? - Leidenschaften
- What is important to you? - Bedeutung
- What has the biggest impact? - Auswirkungen
- What has the most long-term impact? - langfristige Auswirkungen
- Needs vs. wants - Bedürfnisse vs. Verlangen
- Eliminate the nonessential - nicht Notwendiges beseitigen
- Continual editing process - Wiederholung   In diesem Zusammenhang findet sich ein schöner Satz, der mir wichtig ist, da es auch mir als Minimalist nicht darauf ankommt, so wenig wie möglich zu besitzen, sondern mich auf das zu beschränken, was ich wirklich brauche und mich auf das mir wirklich Wichtige zu konzentrieren:   Fokussierung sieht Leo Babauta als das wichtigste Werkzeug an. Sich auf eine Sache zu einer Zeit konzentrieren und in diese die volle Aufmerksamkeit und Energie zu investieren, also in die Gegenwart (Achtsamkeit). Die Produktivität erhöht sich, Stress und Ängste werden reduziert. Auf das Positive konzentrieren. Flow kann sich einstellen.   Empfehlung: Am Morgen als erstes auf die wichtigste Aufgabe des Tages konzentrieren, vor allem Anderen.    Ziele erreichen
- Ein (großes) Ziel zu einer Zeit
- dieses in Teil-Ziele aufteilen
- Wochenziele daraus ableiten
- Tagesaufgaben daraus erstellen
> täglich an der Erreichung dieses Ziels arbeiten
>> mindestens eine Tagesaufgabe soll mich diesem Ziel näher bringen
Keine Aufgabe sollte länger als ein Stunde dauern, sonst weiter aufteilen
(begrenzte Aufmerksamkeit, Gefahr der Prokrastination bei langen Aufgaben)   Verpflichtungen reduzieren Es ist schwer, "nein" zu sagen. Dazu ist Entschlossenheit und auch Übung nötig - es braucht Zeit, sich dies anzugewöhnen. Empfehlung: Alle (wirklich alle!) Verpflichtungen aufschreiben und sich bei jeder einzelnen fragen:
- Dient die Verpflichtung meiner Lebensqualität? In welcher Form?
- Wie wichtig ist sie mir?
- Ist sie in Übereinstimmung mit meinen Prioritäten und Werten?
- Wie verändert sich mein Leben, wenn ich künftig darauf verzichte?
- Bringt mich diese Verpflichtung näher an meine Lebensziele? Auf den ersten Blick wirkt dies ausschließlich egoistisch. Allerdings kann zu den Lebenszielen oder Werten ja durchaus gehören, zum Beispiel für andere da zu sein oder ihnen zuzuhören. Vielleicht aber zum Beispiel nicht, nur die geistige Schuttabladestelle für andere Menschen zu sein.   Routinen Leo Babauta empfiehlt einfache Routinen für jeden Tag, insbesondere für den Morgen um einen guten Start in den Tag zu finden und für den Abend, um den Tag rund zu machen und ruhig ausklingen zu lassen, um danach einen erholsamen Schlaf zu haben. Ergänzt werden sollten diese durch individuelle Gewohnheiten zur Entspannung, die immer dann genutzt werden können, wenn es zu viel wird.   Anschaffungen aufschieben Kaufimpulsen entgegen wirken, indem das gewünschte Produkt (oder vielleicht auch die Dienstleistung) zunächst für 30 Tage auf eine Liste kommt und dann neu überlegt wird, ob ich diese wirklich benötige oder mir wünsche, welchen Nutzen ich davon habe oder ob es mich nur von etwas Anderem ablenken sollte.    Entschleunigung Wir schaffen dadurch nicht mehr in weniger Zeit, aber wir lernen unsere Sache besser zu machen und die richtigen Sachen zu tun. Langsamer arbeiten kann produktiver sein.   Das worauf wir unsere Aufmerksamkeit richten wird unsere Realität. Die Projekte auf die wir uns konzentrieren werden umgesetzt.    Langsamer essen, kleinere Bissen, mehr kauen - längerer Genuss.    Entspannter und langsamer Auto fahren - kaum Zeitverlust, deutlich weniger Stress.   Hinweis: Dieser Beitrag erhebt nicht den Anspruch, die Inhalte des Buchs korrekt wiedergegeben und Begriffe korrekt übersetzt zu haben, sondern stellt meine persönliche Interpretation dar und ist mit meiner Meinung und meinen Gedanken ergänzt worden.   Hinweis: Dieser Beitrag enthält Affiliate-Links. Wird über diese kostenloses Infomaterial angefordert, ein Studienangebot gebucht oder ein Kauf durchgeführt, erhält Fernstudium-Infos.de eine Vergütung, ohne dass es für euch teurer wird.

Markus Jung

Markus Jung

Sabine Asgodom: 5 Grundlagen für Gelassenheit und Leichtigkeit

Über einen Blogbeitrag von Colle bin ich auf GEDANKENtanken aufmerksam geworden sowie auf Sabine Asgodom. Am Rande sagt mir ihr Name etwas und ich bin dann neugierig geworden und habe mir einen Vortrag von ihr bei YouTube zum Thema "Gelassenheit – Gib dem Leben Leichtigkeit" angeschaut und möchte mit euch teilen, was ich daraus mitgenommen habe.   Da es für Fernstudierende ja auch wichtig und mitunter schwierig ist, gelassen zu bleiben bei allen Anforderungen und die richtige Balance zu finden, kann das Thema denke ich auch hier für einige interessant und hilfreich sein.   Gelassenheit - Leichtigkeit: Anders an Dinge heran gehen Epikur: Seelenruhe - Meine Seele ist auf meiner Seite - ich bin bei mir > bei uns sein - im Hier sein   Fünf Grundlagen   1. Achtsamkeit > Ich spüre, was (in mir) passiert   > Einscheiden "Ja" oder "Nein" >> Dinge tun oder Dinge lassen >> bemerken, dass wir oft Dinge tun, die schlecht für uns sind (weil wir getrieben sind)   Über unseren Erfolg im Beruf und im Leben entscheiden zu gleichen Teilen Fleiß, unsere Fähigkeiten sowie unser Selbstbild - dieses ist geprägt von unserem (frühen) Umfeld.   Es gibt drei Arten von Menschen: Jeder Mensch ist in gewisser Weise wie jeder andere Mensch (zum Beispiel atmen, essen, trinken, schlafen) Jeder Mensch ist in gewisser Weise wie einige andere Menschen (zum Beispiel Fernstudent ;)) Jeder Mensch ist in gewisser Weise anders als alle anderen Menschen > Wir dürfen also anders sein als die anderen > Aber: Die anderen dürfen auch anders sein als wir
>> Hauptursache von Stress >> Aushalten, dass Menschen anders sind als wir ist ein großer Schritt zur Gelassenheit >> Anderen Wohlwollen entgegen bringen - Gegenteile (Übelnehmer, Auf-die-Goldwaage-Leger, Nachtrager) >> Es gibt einen Grund für das Verhalten der anderen, der meistens bei diesen liegt und nicht darin, uns ärgern zu wollen >> Menschen sind anders - dies zu akzeptieren bringt uns einen großen Schritt weiter   2. Balance > Das richtige Maß finden von Anspannung und Entspannung   ICH-Zeiten nehmen  - Auszeiten (Deshalb haben viele einen Hund zur Legitimation ;)) > tun, was mir gut   Zusätzlich zur Selbstoptimierung auch Selbstakzeptanz > aushalten können, dass wir sind, wie wir sind   ICH-Zeiten genießen - auch wenn wir da andere Dinge machen, als sie andere tun würden.   3. Geduld > aushalten können, dass nicht immer alles nach meiner Pfeife tanzt > Manchmal die eigene Wichtigkeit auch ein Stück zurücknehmen > Eigene Verantwortung erkennen (Sie stehen nicht im Stau - Sie sind der Stau (also ein Teil davon))   Sei präsent, sei bei dem, was du tust > Nicht immer beim Morgen sein > Nicht immer "Was wird sein?" denken > Kein Leid vor der Zeit   4. Hingabe > Liebe zum Tun entwickeln > Das tun, was du tust >> nicht daran denken, was du eigentlich lieber tun würdest >> Hingabe verkürzt die Zeit   Das tun, was wir lieben - dazu gehört auch, sich dazu zu entscheiden, das zu lieben, was man tut. > Wenn ich weiß, wofür ich etwas mache, dann kann ich auch die Umstände ertragen > Das Warum kennen > Wofür stehe ich morgens auf?   5. Mut > Mut zum Handeln > Mut zum Scheitern > Das "Aber" weg lassen (zum Beispiel was die anderen denken oder richtig finden)   Vergleich Tennisspiel > Wir können nicht beeinflussen, wie ein Ball (Schicksalsschläge, Alltag) kommt > Aber wir können beeinflussen, wie wir den Ball nehmen, also damit umgehen   Optimistische Grundhaltung > kein Opfer   Mit welchen Menschen möchte ich mich umgeben?   Was möchte ich tun?   Nutze die Zeit > Mache das, was du willst!   Überlegen: Wie sieht der nächste Schritt aus?   Disclaimer: Meine Notizen haben weder den Anspruch vollständig, noch korrekt zu sein, sondern sollen lediglich meinen persönlichen Eindruck von dem Vortrag wieder spiegeln.    

Markus Jung

Markus Jung

Zen To Done von Leo Babauta - und was ich daraus gemacht habe

Man kann sagen, mit "Zen To Done" hat mein Weg zum Minimalismus begonnen - obwohl es in diesem ersten Buch (Amazon - Affiliate-Link) von Leo Babauta gar nicht um Minimalismus geht, sondern um ein Konzept des Selbstmanagements und der Aufgabenverwaltung in Anlehnung an Konzepte wie Getting Things Done, Zen-Buddhismus und andere. Und doch wird auch schon hier deutlich, dass in der Einfachheit der Schlüssel zum Erfolg liegt. So beginnt dann auch gleich das ersten Kapitel mit einem Zitat von Leonardo da Vinci: "Simplicity is the ultimate sophistication".   Im Prinzip geht es darum, seine Gewohnheiten zu verändern bzw. neue Gewohnheiten ins Leben zu integrieren - und zwar immer nur eine Gewohnheit zu einer Zeit.   Das Konzept besteht dabei aus zehn Gewohnheiten- bzw. Gewohnheitsänderungen, wobei nicht zwingend alle durchlaufen werden müssen, sondern in erster Linie auf dem Weg und den Erfahrungen von Leo Babauta basieren.   Für jede Gewohnheitsänderung sollen 30 Tage einkalkuliert werden.   Die zehn Gewohnheiten - und was ich daraus gemacht habe. 1. Collect Habit - alles Aufschreiben, was einem an Ideen in den Kopf kommt Ich habe mir einen Stapel große Recycling-Post-it-Blöcke zugelegt. Ein Block findet sich in fast jedem Zimmer (Küche, Bad, Büro) sowie in meinen Rucksäcken. Dort werden alle Gedanken/Ideen notiert.    2. Process Habit - schnelle Entscheidungen, keine Prokrastination Wenn ich an den Schreibtisch zurück kehre, kümmere ich mich um die Notizen auf den Zetteln, erledige die Aufgaben entweder gleich, verwerfe sie oder nehme sie in meine To-Do-Liste oder sonstige Listen (zum Beispiel Einkaufslisten) mit auf. Ideen notiere ich mir in zugehörigen Projektordnern in Google Docs/Drive.   3. Plan Habit - MITs (Most Important Tasks) für jede Woche und jeden Tag Setzte ich bisher noch nicht um - habe ich mir aber vorgenommen, das auszuprobieren.  Pro Woche sollen die wichtigsten Aufgaben zusammengestellt werden und davon jeden Tag ein bis drei ausgewählt werden, an denen mit höchster Priorität gearbeitet wird.   Dieser Wochenplan ist mir eigentlich schon zu viel Aufwand. Ich habe ja meine Aufgabenlisten in Remember the Milk mit allen fälligen Aufgaben. Vielleicht werde ich dort nochmal 1-3 Aufgaben pro Tag auf eine höhere Priorität setzen, mit denen ich mich längere Zeit beschäftige und die ich auf jeden Fall erledigen möchte - zum Beispiel eine Stunde für die Weiterbildung nutzen.   4. Do Habit - Eine Sache zur Zeit - ohne Ablenkung Laut Leo Babauta ist dies eine der wichtigsten Gewohnheiten und - zumindest für mich - auch eine der schwierigsten. Sich entweder für eine festgelegte Zeit, oder bis diese abschließend erledigt ist oder solange es geht (zum Beispiel von der Konzentration her) mit einer Aufgabe zu beschäftigen und richtig in einen Flow-Zustand zu kommen, gelingt mir noch viel zu selten.   Zu häufig kommen dann doch Gedanken, schnell mal etwas nachzusehen, die ganz wichtige, gerade rein gekommene E-Mail zu beantworten etc. Oder das Telefon klingelt und hinterher dauert es dann auch wieder, bis ich in der Aufgabe drin bin (oft ergeben sich ja aus dem Telefonat auch weitere Aufgaben) usw. Gerade wenn es Aufgaben sind, die ich eher nicht so gerne mache, oder die nicht ganz so anspruchsvoll sind, kommen immer wieder andere Gedanken dazwischen.   Dies ist auf jeden Fall ein Bereich, wo ich nochmal mit voller Energie einen neuen Anlauf nehmen möchte, weil dies zu deutlich mehr Produktivität und Zufriedenheit führt - wie ich immer wieder feststelle, wenn es mir gelingt.   5. Simple Trusted System Habit - Einfache Listen, einfache Systeme allgemein Ich glaube, das setze ich bei meiner To-Do Liste mittlerweile recht gut um. Ich verzichte auf Tags und setze auch Prioritäten sparsam ein. Was mich an Remember the Milk allerdings stört ist der Nachteil, dass sich die an einem Tag fälligen Aufgaben nicht frei sortieren lassen. Ich hoffe, da tut sich noch etwas. Aktuell könnte man sich behelfen, indem man die automatische alphanumerische Sortierung nutzt und zum Beispiel manuell Zahlen voran stellt. Das halte ich aber schon für zu aufwändig, gerade wenn sich dann im Laufe des Tages Änderungen ergeben. So führt dies aktuell dazu, dass ich immer durch die Aufgaben eines Tages scanne, welche ich als nächstes erledigen möchte.   6. Organize Habit - alles an seinem Platz Das habe ich mir in den letzten Jahren angewöhnt und macht mir das Leben deutlich leichter - ich hasse es zu suchen, und wenn alles an seinem Platz ist, ist dies nur selten notwendig. Und wenn alles nach Benutzung gleich wieder dort landet, spart man sich auch Zeitaufwand für das Aufräumen (das hasse ich nämlich auch ;-)). Möglich wurde mir dies aber erst, seit ich im Rahmen meines Minimalismus-Konzepts die Anzahl meiner Sachen deutlich reduziert habe, und so in Schränken etc. auch ausreichend Platz ist, um Dingen ihren Platz zu geben, ohne kramen zu müssen.   7. Review Habit - System und Zielerreichung wöchentlich/monatlich prüfen Es wird empfohlen, wöchentlich die Wochenziele und monatlich die Jahresziele zu kontrollieren.  Mache ich bisher nicht, da ich auch nicht in Jahren rechne. Wenn ich etwas verändern möchte, gehe ich es an, unabhängig vom Monat oder Jahr.    Was ich aber mache, ist ein täglicher kurzer Rückblick in Gedanken, was ich am jeweiligen Tag geschafft habe. Erstaunlicherweise kommt da selbst an Tagen, an denen ich total schlecht drauf war und das Gefühl habe gar nichts geschafft zu haben meistens dann doch noch einiges zu Tage.   8. Simplify Habit - Ziele und Aufgaben reduzieren Hier sind wir dann schon sehr nah am Minimalismus :-) Ich gehe immer wieder mal meine Aufgabenliste durch und schaue, was ich zum Beispiel schon lange vor mir her schiebe oder was sich mittlerweile erledigt hat und lösche dieses Aufgaben. Das ist dann immer ein gutes Gefühl :-) Ähnlich gehe ich auch in anderen Bereichen vor und überlege immer wieder mal, ob das was ich tue oder besitze notwendig ist, mich (oder andere) weiter bringt bzw. benutzt wird. Wenn nicht, kann es weg.   9. Routine Habit - Feste Abläufe in den Tagesablauf bringen Bei diesem Punkt bin ich etwas geteilter Meinung. Klar, Routine gehört zum Alltag dazu und es ist gut, dass etliche Vorgänge fast schon automatisch ablaufen und nicht mehr viel Denken erfordern. Zum Teil gewöhne ich mir auch bewusst Routinen an. Wenn allerdings zu viel nach einem festen Schema abläuft, empfinde ich das eher als einschränkend und unflexibel. Ich denke, hier ist ein Mittelweg notwendig.   Dies ist auch einer von etlichen Punkten, die Leo Babauta selbst später wieder eingeschränkt hat und eher in die Richtung geht das zu tun, wonach einem gerade ist.   10. Find your passion Habit - Finde deine Leidenschaft Als abschließende Gewohnheit gibt Leo Babauta den Tipp den Dingen zu folgen, die einen wirklich begeistern und die man gerne macht.   Ein Punkt, den ich spätestens mit meinem Weg in die Selbstständige Tätigkeit mit Fernstudium-Infos.de gegangen bin und auch versuche in immer mehr Lebensbereichen umzusetzen. Klappt noch nicht immer.   Als "minimalist version of ZTD" empfiehlt Leo Babauta, sich ggf. nur auf die vier Gewohnheiten Collect, Process, Plan und Do zu beschränken. Ich denke, dabei geht dann doch einiges verloren, was wichtig ist - insbesondere wo immer es möglich ist zu vereinfachen.   Bis zu dieser Stelle sind gerade mal 20 Prozent des Buchs vorbei. Und doch habe ich den Eindruck, dass bis dahin das Wichtigste schon gesagt ist. Ich möchte euch aber dennoch auch noch vorstellen, wie es weiter geht - und ein paar essentielle Dinge, gerade auch für andere Lebensbereiche kommen auch noch. Insbesondere ist ja noch offen, wie man es denn schaffen soll alle dies (und vielleicht auch andere) tolle Gewohnheiten für sich umzusetzen und in sein Leben zu integrieren. Genau darum geht es in "Chapter 4 - Forming the 10 Habits".   Kurzfassung:
- Möglichst immer nur eine Gewohnheitsänderung zu einer Zeit
- Reihenfolge von 1-10 wie oben aufgelistet (nicht zwingend notwendig)
- Eine Änderung pro Monat
- Vorgehensweise:
1. Commitment: Vorhaben öffentlich machen
2. Practice: Jeden Tag üben
3. Motivation: Immer wieder neu motivieren
4. Treacking: Fortschritte protokollieren
5. Support: Mit anderen zusammen tun
6. Rewards: Belohnungen für Erfolge
7. Focus: Auf die gewünschte Änderung konzentrieren
8. Positive Thinking: Ich schaffe es!   Ich gebe zu: Daran habe ich mich gar nicht gehalten, und doch versucht möglichst gleich alles umzusetzen. Vielleicht auch, weil für mich manches spätestens seit der Zeit meines Fernstudiums nicht mehr ganz neu war. Aktuell versuche ich aber, tatsächlich nicht an zu vielen Änderungen gleichzeitig zu arbeiten, sondern mich auf einige wenige zu konzentrieren. Zum Beispiel auf Dinge (nicht aus den Top 10 von ZTD), die ich immer mal wieder für einige Zeit schaffe und die mir gut tun, und dann doch wieder schleifen lasse.   Ab Kapitel fünf werden die zehn Habits ausführlich dargestellt. Ich denke aber, für diesen Beitrag reicht die Kurzzusammenfassung oben.    Nett finde ich das zehnte Kapitel. Dort wird ein Tag im Leben eines fiktiven "Zen to Doners" vorgestellt, der im Laufe eines Jahres die Gewohnheiten in seinem Leben implementiert hat. Dadurch werden manche der Konzepte nochmal sehr anschaulich erläutert.   Und zum Abschluss gibt es dann noch eine FAQ, in der zum Beispiel nochmal auf Unterschiede zwischen Getting Things Done und Zen to Done eingegangen wird, geklärt wird wie eng man sich an die Vorgaben (zum Beispiel ein festes Jahresziel) halten sollte und wie Leo Babauta das System für sich umgesetzt hat.   Im Anhang werden dann noch einige Hinweise zu Ressourcen aufgeführt, zum Beispiel zu Formularen.

Markus Jung

Markus Jung

Tool: Pausenlos schreiben - oder den Text verlieren

Um etwas gegen Schreibblockaden zu tun, kann die Web-App "The Most Dangerous Writing App" helfen. Diese habe ich vor einiger Zeit gefunden und darüber auch in meinem persönlichen Blog berichtet. Da das Tool sicherlich auch für manche Fernstudierende nützlich sein kann, verschiebe ich den Text hier hin.   Ich habe auch vor, die App wieder mehr zu nutzen - sie war bei mir in Vergessenheit geraten.   Heute (Anmerkung: Das war am 16.02.2017, als ich den Original-Beitrag veröffentlicht habe) bin ich auf das Tool http://www.themostdangerouswritingapp.com aufmerksam geworden.    Es handelt sich um eine simple Web-App. Zu Beginn kann ich einstellen, wie lange in Minuten oder wie viel in Wörtern ich schreiben möchte und wenn es los geht, geht es dann auch richtig los - denn sobald ich mehr als fünf Sekunden Pause mache, ist der gesamte bis dahin geschriebene Text weg... Ansonsten kann er am Ende gespeichert oder kopiert werden und es ist auch möglich, nach dem Ablauf der Zeit bzw. der Wortzahl weiter zu schreiben.   Es gibt einen alternativen Nachtmodus (weiße Schrift auf schwarzem Grund) sowie eine Vollbildanzeige, das war es dann auch schon mit Funktionen. Ach ne, einen Hardcore-Modus gibt es auch noch, bei dem dann auch der geschriebene Text nicht angezeigt wird - auf den verzichte ich.   Zum Einsatz kommen soll das Ganze bei mir, um morgens und abends jeweils für (mindestens) drei Minuten Tagebuch zu schreiben und dabei tatsächlich ungefiltert alles aufzuschreiben, was mir so in den Sinn kommt, ohne groß darüber nachzudenken. Hat heute schon ganz gut geklappt und die drei Minuten waren schnell vorbei.  Kostenlos ist das Tool übrigens auch und laut Autor werden keine Inhalte gespeichert.

Markus Jung

Markus Jung

Der Raum dazwischen

Video zum Vortrag von Dr. med. Ulrich Bauhofer auf dem Kommunikationskongress 2014:     Meine persönlichen Notizen dazu - die weder den Anspruch haben korrekt, noch vollständig zu sein.   Managen Sie Ihre Energie, nicht nur Ihre Zeit   Kommunikation mit sich selbst - gelingt die, gelingt sie auch mit anderen   "Ich habe alles - aber ich spüre keine Freude mehr"   Sich selbst spüren (zum Beispiel was ich esse) ist essenziell für die Gesundheit   Energiekonto - Vitalität - freue ich mich auf den heutigen Tag?
- Wer auf dauer mehr ausgibt als er einnimmt, ist irgendwann pleite.
- Energetische Insolvenz bedeutet, dass das Leben keinen Spaß mehr macht.
- Kinder lachen ca. 450x am Tag, Erwachsene 15x - Video Vierlinge lachen
- Wenn wir nichts mehr zu lachen haben, geht uns unsere Energie verloren
- ATP - Adenosintriphosphat - Energieträger
- 2-3 Mahlzeiten, dazwischen Pause, den Magen zu 70 Prozent füllen
- Raum dazwischen - zum Beispiel bei Verliebtheit
- im Terminkalender braucht es Raum dazwischen 
- zu wenig Schlaf nimmt die Fähigkeit, Freude zu empfinden
- die Ruhe ist die Basis für unsere Leistungsfähigkeit
- Gesundheit ist perfekte Kommunikation
- Herzinfarkt ist ein Kommunikationsproblem
- Leerer Raum ist wichtig - im Universum, im Keller und in der Wohnung
- auch eine Beziehung braucht genügend Raum dazwischen
- Krankheiten sind die Folge der kleinen Sünden, die wir täglich begehen
- Was sind die Energieräuber in ihrem Leben?
> unregelmäßig, schwer und spät essen
> nicht essen, wenn wir gar nicht hungrig sind
- Bewegung, gute Luft, gutes Essen, ausreichend trinken wichtig
- Osmotisches Prinzip, wenn Energieungleichgewicht (gut und schlecht drauf) zusammen kommt und mich aussaugt - Energie-Vampire (vor in acht nehmen)
- Es ist niemand für ihr Glück verantwortlich außer sie selbst   10 große Energiespender (bilanzieren mit Energieräubern):
- Licht - Tageslicht, nach draußen, raus gehen (alle Energie von der Sonne)
- frische Luft - Sauerstoff - Wald
- Ruhe - ausreichend Schlaf - Wie viel brauche ich und wie viel gebe ich mir?
- Nahrung von bestmöglicher Qualität - Mittagessen als Hauptmahlzeit
- die nächste Mahlzeit erst, wenn die vorangegangene verdaut ist
- nichts kaltes zum Essen trinken, warmes Wasser trinken
- Flüssigkeit (warmes Wasser ohne Kohlensäure, ggf. mit Ingwer)
- Zeit- und Chrono-Hygiene (Biorhythmus beachten), Schlafzeiten
- Bewegung 2-3x pro Woche mindestens 40 Minuten moderat 
- Entgiftung
- Partnerschaft und Freunde - Raum dazwischen lassen
- Sinn sehen   Jugend ist nicht ein Lebensabschnitt - Jugend ist ein Geisteszustand   Sie ist Schwung des Willens, Regsamkeit der Fantasie, Stärke der Gefühle, Sieg des Mutes über Feigheit, Triumph der Abenteuerlust über die Trägheit.   Niemand wird alt, weil er eine Anzahl Jahre hinter sich gebracht hat, sondern man wird nur alt, wenn man seinen Idealen Lebewohl sagt. Mit den Jahren runzelt die Haut, mit dem Verzicht auf Begeisterung aber runzelt die Seele.    Du bist so jung wie deine Zuversicht, so alt wie deine Zweifel , so jung wie dein Selbstvertrauen, so alt wie deine Furcht, so jung wie deine Hoffnungen, so alt wie deine Verzagtheit.   Solange die Botschaften der Schönheit, Freude, Kühnheit und Größe dein Herz erreichen, solange bist du jung.  

Markus Jung

Markus Jung

Sieben Tipps von Brian Tracy

Brian Tracy hat Anfang des Jahres in einem Video sieben Tipps für das Jahr 2018 gegeben, über die ich zunächst in meinem persönlichen Blog berichtet hatte und das jetzt hierhin übernehmen möchte (mehr dazu hier).   1. Set your goals
> health
> relationships
> career 2. You are never stuck
> take control of your life 3. Discipline yourself 4. Self-evaluation 5. Learn how to say "no" 6. Delegate 7. Declutter your life   Gerade habe ich mal überlegt, wie die erste Hälfte des Jahres in diesen Bereichen so für mich gelaufen ist. Insgesamt habe ich an fast allen Punkten gearbeitet und teilweise auch Fortschritte gemacht.   Ich finde es ganz beachtlich, dass Brian Tracy auch im höheren Alter noch so aktiv ist und auch neuen Medien gegenüber aufgeschlossen ist, wie sein YouTube Kanal zeigt.    

Markus Jung

Markus Jung

Tim Denning: Mentale Stärke

Zwischendurch lese ich immer ganz gerne mal einige Artikel bei Medium.com. Vieles ist altbekannt und immer wieder gleich - aber einige Überlegungen finde ich dann doch immer wieder, die ich zumindest für bedenkenswert halte.   So auch der Artikel Developing Warrior Like Mental Toughness — 11 Easy Steps.   Mir ist die Überschrift ja eigentlich zu reißerisch und zu martialisch - aber der Begriff "mentale Stärke" darin hat mich dann doch gelockt, rein zu lesen.   Laut Tim Denning geht es bei mentaler Stärke vor allem um Disziplin und Übung. Um diese beiden Themen herum hat er elf Punkte zusammen gestellt (von mir sehr frei übersetzt und so, dass es für mich begrifflich passt): Immer einen Schritt weiter gehen, als für möglich erachtet wird. Einkalkulieren, dass etwas schief gehen wird. Über negative Emotionen erstmal schlafen, bevor diese herausgelassen werden. Versuchen, an allem zumindest etwas Gutes zu finden. Auf ein realistisches und klares Ziel fokussieren - nicht auf einen Traum. Akzeptieren, dass Schmerzen zum Leben dazu gehören. Regelmäßig die Komfort-Zone verlassen. Die begrenzte mentale Energie sinnvoll einsetzen. Auf Herausforderungen vorbereiten. (Digitale) Ablenkungen minimieren. An den eigenen Erfolg glauben.

Markus Jung

Markus Jung

Dieser Blog wird persönlicher

Bisher hatte und habe ich noch einen persönlichen Blog, der über die Blogspot-Plattform von Google läuft.   Schon lange komme ich dort nur noch selten dazu, etwas zu schreiben. Außerdem ist die Seite problematisch, was die DSGVO-Konformität angeht und ich möchte mich auch ganz auf eine Plattform konzentrieren - und da bietet sich doch hier Fernstudium-Infos.de an 😉.   Daher habe ich mich entschlossen, den Blog dort aufzulösen. Viele Beiträge können einfach weg, weil sie keine Relevanz mehr haben oder eh nur Hinweise auf Inhalte zum Beispiel hier oder bei YouTube waren.   Andere Beiträge werde ich wohl eher für mich persönlich archivieren, um darauf zurückgreifen zu können.   Bei einer ganzen Reihe von Inhalten könnte ich mir aber vorstellen, dass sie für einige von euch auch interessant sein könnten. Im Fernstudium geht es ja oft auch darum, sich persönlich weiter zu entwickeln oder sich gut zu organisieren etc. Damit beschäftigen sich einige Beiträge in meinem Blog - und die möchte ich hierhin übernehmen, genauso wie Berichte zu Blogs und Kursen, an denen ich teilgenommen habe und die hier eh besser aufgehoben sind.   Hinzu werden dann gelegentlich auch neue Beiträge kommen, wenn ich mich intensiver mit einem Thema beschäftige, darüber schreiben möchte und mir vorstellen kann, dass es hier ganz gut passt.   Die monatlichen Top 10 Blogs sowie Themen aus dem Alltag von Fernstudium-Infos.de wird es hier natürlich auch weiterhin geben.   Und auch über die Live-Vlogs, meinem neuen Format bei YouTube seit einiger Zeit, habe ich vor hier als Blog-Vlogs zu berichten.   Also insgesamt soll dieser Blog etwas belebter werden.

Mein Weihnachtsgeschenk: Ein Greenscreen von elgato

Ich habe mir selbst und etwas vorzeitig ein Weihnachtsgeschenk gemacht. Schon mehrmals habe ich die Anregung erhalten, dass meine YouTube Videos mit einem Greenscreen und somit einem anderen Hintergrund noch professioneller aussehen würden. Ich habe da auch schon lange überlegt und sogar schon mal einen ausprobiert, allerdings war das recht umständlich im Aufbau und hat enorm viel Platz benötigt und das Ergebnis war dennoch nur mittelmäßig.   Nun gibt es von elgato einen Greenscreen, der sich eigentlich besonders an Gamer richtet (Amazon - Affiliate-Link - Fernstudium-Infos.de erhält eine Vergütung), preislich noch im Rahmen ist und sich wirklich sehr komfortabel und schnell auf- und abbauen lässt und außerdem wenig Platz weg nimmt. Und den habe ich mir gegönnt.   Von vorne:   Von hinten:   Verstaut:   Erster Test:   Da werde ich dann in nächster Zeit sicherlich noch etwas mit herum experimentieren.   

Markus Jung

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Top 10 Video von YouTube für Anzeigen gesperrt

Anfang der Woche habe ich ja das Video zu den Top 10 Fernhochschulen für den November erstellt:   Üblicherweise blende ich ja bei YouTube in den Videos auch anzeigen ein (außer es handelt sich um Interviews, bei denen nach Vereinbarung mit den Anbietern die Werbung deaktiviert wird). Zu diesem Video heißt es aber seitens YouTube:   Nun gibt es ja den Punkt (manuelle) Überprüfung anfordern - allerdings ist diese nur möglich, wenn ein Video in den letzten sieben Tagen mehr als 1.000 Aufrufe erzielt hat.   In der Erläuterung von Google heißt es dazu:   Jetzt frage ich mich wirklich, wo in meinem Video diese Merkmale erfüllt sein könnten, um das künftig zu vermeiden. Ob es vielleicht schon alleine deshalb als kontrovers gilt, weil verschiedene Marken (in dem Falle Hochschulen) genannt und miteinander verglichen werden? - Halte ich für eher unwahrscheinlich, da es in der Vergangenheit mit ähnlichen Videos keine Probleme gab. Ich vermute ja eher, dass es an irgendeinem Begriff liegt, den ich verwendet habe. Was für einer das sein könnte, da bin ich allerdings bisher noch nicht drauf gekommen... Ich habe mir auch mal das automatisch erstellte Transkript angesehen und auch da keine Auffälligkeiten entdeckt.   Ich denke ein gutes, und hier ja immerhin harmloses, Beispiel dafür, wie automatisierte Systeme immer häufiger Entscheidungen treffen, denen wir dann ausgeliefert sind. Und das ja durchaus auch in Bereichen, die wesentlich größere Auswirkungen haben wie zum Beispiel bei der Kreditvergabe.

Markus Jung

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Erstes Interview aus dem neuen Büro

Nach einem Umzug gibt es ja immer so einige Premieren - heute zum Beispiel das erste Video aus dem neuen Büro.    Hat gut geklappt, die Internet-Verbindung war stabil und Ton und Bild haben auch gepasst, auch wenn ich mit dem Hintergrund bei mir jetzt nur so semi-zufrieden bin.   Ich meine ja, dass trotz der weiterhin recht minimalistischen Ausstattung der Ton besser im Sinne von mit weniger Hall wäre. Wie empfindet ihr das? Könnte daran liegen, dass jetzt auch mein Bett mit im Büro steht. Oder vielleicht auch an der Holzdecke oder der Glasfaser-Tapete. Denn sonst hat sich wenig geändert.   Inhaltlich ging es übrigens um ein vom BMBF gefördertes Projekt, bei dem spezielle Anrechnungsstudiengänge aus dem IT-Bereich angeboten werden für Menschen, die entweder eine Ausbildung im IT-Bereich haben oder sogar danach noch eine IHK-Weiterbildung. Ich fand das Konzept sehr interessant. Offizieller Start nach dem Testlauf ist allerdings erst 2019.    

Markus Jung

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Update zum Umzug von Fernstudium-Infos.de

Letzte Woche Mittwoch bin ich umgezogen und damit auch das Büro von Fernstudium-Infos.de. Leider gibt es rund um meine neue Wohnung einige Komplikationen, die zur Zeit viel Zeit und Aufmerksamkeit in Anspruch nehmen, so dass auch bei Fernstudium-Infos.de einige Einschränkungen notwendig waren bzw. sind - aber ich hoffe doch so, dass es für euch kaum auffällt .   Große Bedenken hatte ich ja, ob auch in der neuen Wohnung mit der Internet-Verbindung alles klappt - die Grundvoraussetzung für meinen Job und vor allem auch für die Videos. Nach gut zwei Tagen nur mit mobiler Verbindung per Tethering, einem Techniker-Termin und einem Gespräch mit der NetCologne-Hotline lief die Verbindung in ähnlicher Qualität wie zuvor, mit der ich erstmal zufrieden bin:   Die erste Bewährungsprobe gibt es dann am kommenden Donnerstag im nächsten Interview: Und hier noch ein Blick auf meinen Arbeitsplatz - so viel hat sich da nicht verändert. Ich möchte mal versuchen, ob ich auch wieder mit einem Monitor auskomme und statt des 2.1-Soundsystems setzte ich auf einen einzelnen Lautsprecher:

Markus Jung

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Das erste Premium-Forum mit Logo und Beschreibung

Im Rahmen der Premium-Foren können sich die Anbieter auch mit einem Logo in der Forenübersicht sowie einer Selbstbeschreibung im Forum präsentieren.   Von dieser Möglichkeit hat nun onlineplus als erstes Gebrauch gemacht.   Logo:   Das Profil seht ihr, wenn ihr im Forum auf "Über die Hochschule Fresenius onlineplus" klickt: https://www.fernstudium-infos.de/forum/234-hs-fresenius-onlineplus/     So kann jeder der möchte, vom Anbieter selbst mehr erfahren. Und wer die Infos schon kennt oder sich nur für die Beiträge im Forum interessiert, sieht auch nur diese.    

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Die Premium-Anbieterforen sind auf der Startseite

Heute sind die Premium-Anbieterforen auf die Startseite eingezogen und ich habe auch die Forenstruktur insgesamt nochmal angepasst und bin bei der Darstellung wieder auf die traditionelle Tabellenform umgestiegen.   Demnächst werden die Anbieter dann noch die Möglichkeit haben, ein Logo zu ergänzen sowie eine Selbstdarstellung.   Aufgrund eurer Anregung wird es die Auflistung der oft besuchten Anbieterforen auch weiterhin geben, künftig stehen die TOP 10-Anbieterforen zu Beginn der Liste aller Anbieter mit den Links sortiert nach der Anzahl der Forenaufrufe. Danach folgen dann alle Anbieter von A-Z, wo die Premium-Abieter und TOP 10-Anbieter natürlich auch nochmal stehen.  

Markus Jung

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Premium-Anbieterforen - Los geht es in der Seitenspalte

Heute habe ich mit der Implementierung der gesponserten Premium-Anbieterforen begonnen.   Dazu habe ich einen Infotext erstellt, der leicht auffindbar verlinkt wird, so dass transparent ist, worum es sich bei den Premium-Anbieterforen handelt: Außerdem habe ich mit der Auflistung und Verlinkung der Premium-Anbieterforen in der Seitenspalte begonnen:

Markus Jung

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Ankündigung: Einführung von Premium-Foren

Für 2018 habe ich das Vermarktungs-Konzept für Fernstudium-Infos.de erweitert und werde unter anderem Premium-Foren einführen.   Auch in Zukunft wird es Foren für alle Anbieter geben, zu denen hier diskutiert wird und diese sind über das Verzeichnis der Anbieter von A-Z erreichbar. Die inhaltliche Gestaltung der Foren bleibt ebenfalls wie gehabt und weiterhin unabhängig, egal ob es sich um ein Premium-Foren oder um ein "normales" Forum handelt.   Dort, wo aktuell noch Anbieter aufgelistet werden, zu denen besonders viel los ist (Top 15 Anbieterforen), werden künftig aber nur noch die Anbieter auftauchen, die ein Premium-Forum gebucht haben. Bei diesen wird es dann auch einen direkten Link zur Homepage geben, auf Wunsch werde ich ein Forum-Logo ergänzen und auf diese Premium-Foren wird auch an verschiedenen Stellen wie in der Navigation und in der Seitenspalte prominent hingewiesen sowie im Blogverzeichnis. Außerdem bekommen diese Anbieter Sonderkonditionen für weitere Leistungen wie zum Beispiel Banner-Buchungen.   Die Einführung wird bis zum Jahresende schrittweise erfolgen. Beginnen werde ich voraussichtlich damit, dass ich die Premium-Anbieterforen in Kürze in der Seitenspalte verlinken werde. Wahrscheinlich dort, wo es aktuell die Möglichkeit gibt, Infomaterial zu den Anbietern anzufordern.   Maximal wird es 15 Premium-Anbieterforen geben. Das entspricht der Anzahl der Foren, die auch aktuell als Top-Anbieterforen auf der Startseite zu finden sind. So bleibt es einerseits übersichtlich, und andererseits ist für die Kunden auch eine gute Sichtbarkeit gewährleistet.    Das kann natürlich dazu führen, dass auch einige große Anbieter künftig nur noch unter der Auflistung von A-Z zu finden sind - also immer noch mit einem einzigen Klick von der Startseite aus erreichbar, nur etwas weiter unten. Und es hat ja - zumindest bis das Limit erreicht ist - jeder Anbieter die Möglichkeit, auch selbst weiter oben gelistet zu werden.   Ich erhoffe mir damit, die Finanzierung und damit den Fortbestand von Fernstudium-Infos.de sichern zu können.   Bisher gibt es vier verbindliche Buchungen von Premium-Foren (Euro-FH, ILS, onlineplus und SRH Fernhochschule) sowie zahlreiche Interessenten.    Die Auflistung der Anbieter wird (wie jetzt auch) in alphabetischer Reihenfolge erfolgen, um euch eine leichte Orientierung zu ermöglichen.    Updates:    

Markus Jung

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Die "Zentrale" von Fernstudium-Infos.de zieht um

Eigentlich ist Fernstudium-Infos.de ja überall, wo ich bin und ein Notebook mit Internet-Zugang zur Verfügung habe - überwiegend arbeite ich allerdings doch von meinem Heimbüro aus. Und das wird samt Wohnung Ende November umziehen.   Im Grunde wird sich wenig ändern. Künftig steht auch mein Bett mit im Büro. So kann ich die Kosten des Arbeitszimmers dann zwar leider nicht mehr als betrieblichen Aufwand geltend machen, aber dafür erhoffe ich mir eine bessere Akustik für die Videos.   Insgesamt ist die nächsten Wochen noch viel zu tun und es gibt etliche Termine, unter anderem die Ummeldung des Gewerbes und auch ein Notar-Termin, damit die Eintragung im Handelsregister ebenfalls geändert werden kann.   Und ich hoffe sehr, dass dann auch mit dem DSL-Umzug über NetCologne alles gut und vor allem termingerecht passt, so dass ich mich übergangslos um Fernstudium-Infos.de kümmern kann. Geht notfalls natürlich auch mal über das Smartphone und Tethering, aber wirklich nur kurzzeitig, auch weil ich mobil nur einen kleinen Datentarif habe. Künftig habe ich dann hoffentlich sogar einen 100 Mbit/s Anschluss (jetzt 50 Mbit/s) und auch eine noch bessere Upload-Rate, um noch flüssiger arbeiten zu können, gerade wenn es um Live-Veranstaltungen und den Upload von Videos geht.   Soweit mal ein paar Blicke hinter die Kulissen - ich halte euch auf dem Laufenden.  Es könnte auch sein, dass sich die nächsten Wochen teilweise meine Reaktionszeiten verzögern, weil mit dem Umzug doch einiges zu erledigen ist.

Markus Jung

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Jetzt auch mit Instagram

Eigentlich ja schon seit rund einer Woche - aber ich komme erst jetzt dazu, darüber zu bloggen.   Seit einiger Zeit poste ich auch Bilder rund um Fernstudium-Infos.de bei Instagram. Ist mein kleinster Social Media Kanal, mittlerweile aber doch mit mehr als 120 Abonnenten und gut 70 Bildern, so dass ich ihn nun auch hier bei Fernstudium-Infos.de mit verlinkt habe: https://www.instagram.com/fernstudium_infos/        

Markus Jung

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Interviews mit Fernstudierenden

In letzter Zeit habe ich ja viele Interviews mit Professoren, Managern und anderen Verantwortlichen von Hochschulen geführt. Das möchte ich auch künftig fortführen, dabei aber auch wieder vermehrt darauf achten, ergänzend auch Interviews mit Fernstudierenden zu führen.   Das daran großes Interesse besteht, habt ihr mir ja schon mitgeteilt und habe ich auch diese Woche daran gemerkt, wie oft das Interview mit Eva Stängle, die an der SRH Fernhochschule studiert, bereits angeschaut wurde:   Gerne möchte ich auch mit euch Benutzern hier bei Fernstudium-Infos.de mal in einem Video-Interview über eure Erfahrungen reden - wenn ihr Lust dazu habt, sprecht mich gerne an. 

Markus Jung

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Von Moodle überrascht

Heute fand ja da Interview mit Prof. Behm von der SRH Fernhochschule statt, in dem er live den Online-Campus der Hochschule vorgestellt hat. Bevor es soweit war, habe ich ihm einige Fragen zur Entwicklung des eCampus gestellt und unter anderem auch, ob es sich um eine komplette Eigenentwicklung handelt oder auf einem bestehenden System aufbaut.   Etwas überrascht und zugegebenermaßen zunächst auch etwas skeptisch war ich dann über die Antwort, dass das System auf der Basis von Moodle entwickelt wurde.   Was ich bisher so an Moodle-Entwicklungen gesehen hatte, unter anderem an der FernUni Hagen, fand ich was die Übersichtlichkeit und Bedienungsfreundlichkeit angeht eher weniger überzeugend.   Aber was mir Prof. Behm dann vorgeführt hat, hat mich doch positiv überrascht und wenn ich die Info jetzt nicht schon gehabt hätte, hätte ich wohl nicht bemerkt, dass hier ein Moodle-System zu Grunde liegt. Meine Meinung zu diesem Lernmanagement-System muss ich hier wirklich anpassen - aber schaut selbst:  

Markus Jung

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Blogpause am Wochenende

Am Wochenende werdet ihr von mir nur selten Blogbeiträge zu lesen bekommen, da ich da häufig doch den Schwerpunkt meiner Tagesgestaltung in anderen Bereichen als Fernstudium-Infos.de habe - außer ich habe mal komplett "frei" und es stehen besondere Projekte oder Aufgaben an, zu denen ich in der Woche nicht komme. Und um alles, was eilig ist, kümmere ich mich natürlich dennoch und schaue regelmäßig mal rein.   An diesem Wochenende habe ich unter anderem einen möglichen neuen Standort für Fernstudium-Infos.de besichtigt. Ich nutze ja ein Heimbüro und werde  demnächst mit Wohnung und Büro umziehen. Ob es die Wohnung wird, die ich mir gestern angeschaut habe, wird sich noch zeigen. Ich habe im Moment da noch keinen Zeitdruck.    Also wie immer auch für die Wochenenden die Bitte an euch, wenn euch etwas auffällt, das aus dem Ruder läuft, bitte den Beitrag melden oder auch per PN oder Mail an mich wenden, dann greife ich das möglichst zeitnah auf. Wenn aus den Überschriften ersichtlich ist, dass etwas kritisch ist, sehe ich das vermutlich. Aber manchmal kocht es ja auch in eigentlich harmlos klingenden Themen hoch und das bekomme ich dann gerade am Wochenende und hier speziell am Sonntag mitunter nicht mit.

Markus Jung

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Mehr als 50 Interviews - und immer noch Lampenfieber

Mittlerweile habe ich ja schon sehr viele Video-Interviews geführt und was die Abläufe angeht, hat sich auch eine gewisse Routine eingestellt und ich habe einen Workflow, an dem ich mich orientiere sowie Checklisten, was zum Beispiel direkt vor einem Interview passiert, damit ich an alles denke.   Dennoch ist es nach wie vor so, dass sich in den Stunden vor dem Gespräch so eine kleine Unruhe einstellt, ob auch alles klappt mit der Technik, wie mein Gesprächspartner so "drauf" ist (gerade wenn wir uns vorher nie begegnet sind und es auch keinen gemeinsamen Probetermin gegeben hat etc.) und ob ein gutes und informatives Ergebnis dabei heraus kommt.   Im Moment nervt es mich besonders, dass teilweise die Videoqualität bei dem Bild von mir nicht so ist, wie ich es mir wünsche (das Bild ist manchmal kurz eingefroren oder verzögert) und da ich immer noch nicht genau weiß, woran es liegt auch nichts sicher dagegen tun kann, sondern nur ausprobiere - in letzter Zeit zum Beispiel eine neue Grafikkarte und der Umstieg auf Google Wifi, um eine noch bessere Bandbreite zu haben.    Zum Glück ist es meist so, dass sich diese Aufregung in Konzentration wandelt, sobald mein Gesprächspartner da ist, die Technik steht und es dann los geht.   So war es dann auch heute wieder - hier das Ergebnis:   Heute habe ich mal den Internet Explorer statt Google Chrome verwendet und die Probleme der letzten Hangouts sind heute nicht aufgetreten - ob es wirklich daran gelegen hat, weiß ich natürlich noch nicht und wird sich erst zeigen, wenn auch die nächsten Veranstaltungen gute Ergebnisse bei der Bildqualität auf meiner Seite gebracht haben.

Markus Jung

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Alltag

Heute war ein Tag, an dem ich nicht so richtig in Schwung gekommen bin. Etwas später aufgestanden als der Wecker geklingelt hat und dann trotz Dusche nicht richtig wach geworden.   Ansonsten viel Alltag, was Fernstudium-Infos.de angeht. Ein paar Nacharbeiten zum letzten Interview sowie die Sichtung der neuen Inhalte. Nachfragen bei der NHAD, wie der aktuelle Stand ist und wie es weiter geht. Etwas intensiver habe ich mich in meinen Antworten mit Pollis Blick hinter die Kulissen beschäftigt und damit, wie sinnvoll es ist, sich bereits während des Fernstudiums zu bewerben.    Recht viel Zeit habe ich dann mit der Erstellung von zwei Interviewkonzepten verbracht. Es geht um zwei Interview mit Verantwortlichen der Hochschule Weserbergland - einmal zur Anerkennung, hier speziell um einen Anrechnungsstudiengang, der gezielt darauf ausgelegt und entsprechend verkürzt ist, dass berufliche Praxis und Weiterbildung vorhanden ist. Und einmal allgemein zum Nutzen eines berufsbegleitenden Studiums mit Präsenzen, auch im Vergleich zu einem reinen Fernstudium.   Eigentlich war heute auch die Veröffentlichung der neuen Ausgabe der Fernstudium Rundschau geplant, aber diese muss wohl nun bis morgen warten, da ich es im vorgesehenen Zeitfenster für die Inhaltserstellung nicht mehr geschafft habe, das Video dazu zu erstellen.   Am Nachmittag habe ich die Übersicht der Top-Anbieterforen bzw. deren Beschreibungen überarbeitet, so dass diese nun einheitlich und übersichtlich erscheinen:   Regelmäßig schaue ich, wo es Updates zu News-Artikeln sowie FAQ-Beiträgen gibt, so dass ich heute folgende Beiträge ergänzt oder aktualisiert habe: Und bei Twitter ist mir ein Tweet dazu aufgefallen, dass die APOLLON Hochschule ihre Online-Bibliothek erweitert hat:  

Markus Jung

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Ich bin ein Solopreneur

So dann und wann reflektiere ich ja auch schon mal über mich selbst und über mein Tun und warum ich (gefühlt) anders arbeite als viele andere. Ich bin weder Angestellter, noch Geschäftsführer eines Unternehmens mit Mitarbeitern, noch digitaler Nomade - und dabei sogar auch schon Ü40 . Ich bezeichne mich entweder als selbstständig, was es so ganz aber auch nicht trifft, da viele Selbstständige für jemanden arbeiten und Aufträge oder Projekte abarbeiten, oder als Einzelunternehmer. Ich habe ein Heimbüro und arbeite dort auch den größten Teil der Zeit, verzichte auf Mitarbeiter und verlagere  ggf. einzelne Dienstleistungen nach außen und habe auch gar nicht das Bedürfnis, immer mehr zu wachsen und immer mehr zu machen, sondern möchte mit dem, was ich tue Bestand haben und ein gutes Auskommen für meine Bedürfnisse. Und verzichte dabei auch auf Fremdfinanzierung durch Kredite oder Investoren und versuche insgesamt die Komplexität überschaubar und die Kosten im Rahmen zu halten. Wichtig ist es mir etwas zu tun, wo ich voll und ganz dahinter stehe und dabei auch nicht streng nach Arbeitsleben und Privatleben zu unterscheiden.   Ein paar mehr von meiner Sorte scheint es wohl doch zu geben, denn es gibt ein Buch dazu mit dem Titel Solepreneur - Alleine schneller am Ziel* von von Ehrenfried Conta Gromberg  und Brigitte Conta Gromberg, die dafür den Begriff "Solepreneur" verwenden, dem ich sonst bisher noch nicht begegnet bin und der auch insgesamt wenig genutzt zu werden scheint und auch mich nur begrenzt anspricht - aber in dem was die Autoren in ihrem Buch beschreiben, finde ich mich gut wieder.    Es werden fünf Typen und damit verbundene Geschäftskonzepte vorgestellt: Produzent > Produkutmodelle Händler > Sortimentsmodelle Experte > Expertenmodelle (baut sein Business um sein Wissen auf) Problemlöser > Servicemodelle Kreative > Erlebnismodelle Ich sehe mich in erster Linie als Experten und Problemlöser an, was auch zu den Beschreibungen dieser Konzepte im Buch passt.   So wirklich viel Neues habe ich durch das Buch eigentlich nicht erfahren, es war mehr eine schöne Bestätigung, dass das was ich mache und wie ich es mache durchaus auch ein Weg ist und ich zwar vielleicht tatsächlich "exotisch", aber zumindest nicht alleine damit bin. Das zeigen auch diese Eindrücke vom Selopreneur Day in Berlin dieses Jahr:   Und es gibt auch eine XING-Gruppe, für dich gerade einen Beitrittsantrag gestellt habe.    * = Affiliate-Link

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