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Ab in die Arbeitswelt! - neues Jahr, neue Herausforderungen


Azurit

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Schon wieder ist ein Jahr vorbei - wenn man viel zu tun hat, vergeht die Zeit wie im Flug!

 

Zunächst eine kleine Rekapitulation, was seit meinem letzten Blog-Eintrag alles passiert ist:

Mein Praktikum in Irland war eine tolle Erfahrung, aber auch sehr anstrengend. In manchen Wochen hatte ich nicht einen freien Tag und musste nebenbei auch noch in Deutschland im Homeoffice arbeiten und Sachen fürs Studium erledigen. Dennoch habe ich mir an den freien Tagen die Zeit genommen und ein bisschen das Land erkundet. Neben Cork war ich mehrmals in Killarney, definitiv einer meiner neuen Lieblingsorte!

Nach meiner Rückkehr ging es dann auch schon vielbeschäftigt weiter. Da ich für den Studiengang Environmental Engineering for Sustainable Development in Mälardalen zugelassen wurde, habe ich mit dem Studium begonnen. Die hohe Anzahl an Pflicht-Veranstaltungen (hauptsächlich Online-Diskusisonen, für die man auch vorbereitet sein musste) und Projekten konnte ich neben den ganzen anderen Veranstaltungen allerdings nicht bewältigen und habe es wieder abgebrochen. Außerdem habe ich mich auch in Elektrotechnik im Verbundstudium in Bielefeld eingeschrieben. Mir war klar, dass das Verbundstudium (auch) von den Präsenzveranstaltungen an den Wochenenden lebt, die ich nicht besuchen wollte. Allerdings war ich dann doch sehr enttäuscht, dass von den Professoren und Dozenten online überhaupt keine Kommunikation stattfindet und man ohne Teilnahme teilweise nicht an Unterlagen kommt, keine Ahnung hat, was man überhaupt tun soll etc. Außerdem wurde mir dann auch relativ früh klar, dass das mit dem aktuellen Arbeitsaufwand nicht vereinbar ist, weshalb ich das Studium ebenfalls wieder abgebrochen habe.

Die Nachprüfung in Introduction to Data Science with R and RStudio habe ich bestanden und konnte als eine der ersten Absolventinnen mein AIDAHO-Zertifikat entgegen nehmen. Ebenfalls konnte ich das Projekt für Autonome Roboter erfolgreich mit sehr guter Note abschließen. Die Prüfung in Bioethanol and Distilled Spirits habe ich nicht bestanden, in Ackerschlepper und selbstfahrende Landmaschinen bin ich nicht angetreten. Das Projekt im Rahmen meiner Werkstudententätigkeit läuft aktuell noch, wird aber wahrscheinlich demnächst abgeschlossen. Die Praktikantenprüfung habe ich nicht bestanden, da die Vorbereitungsempfehlungen so gar nicht dem entsprachen, was letztendlich abgefragt wurde.

Im Oktober ging es dann für das THW zum Lehrgang Fachkunde Ölschadenbekämpfung und ich darf mich mit erfolgreichem Abschluss nun Fachhelferin in der Fachgruppe Ölschaden nennen :) Außerdem habe ich den Führerschein Klasse C bestanden! Daneben gab es natürlich diverse Studienbotschafter-Veranstaltungen, MINToring-Veranstaltungen und THW-Dienste, außerdem Proben und Konzerte mit meinem Ensemble.
Seit ich wieder zurück war, habe ich meinen Freund bei seiner Master-Arbeit unterstützt, die Arbeit mehrmals korrigiert, fachlichen Input gegeben etc. Im November hat er abgegeben und was soll ich sagen - die Unterstützung hat sich wirklich gelohnt und jetzt weiß ich, dass ich definitiv gut genug bin, auch meine eigene Master-Arbeit zu einem guten Ende zu führen.
Mit meiner Master-Arbeit habe ich im November wieder begonnen, diesmal in Kooperation mit zwei Unternehmen. Ich bin leicht aus dem Zeitplan (unvorhergesehene Dinge passieren ja öfter), aber ansonsten läuft es bis jetzt gut.

Mitte Dezember war dann eigentlich der Umzug geplant. Am 12. Dezember haben wir meine Sachen komplett abgeholt. Am 13. Dezember wollten wir mit dem Aufbau starten, allerdings hat sich mein Freund nicht gut gefühlt und natürlich war es Corona... Trotzdem er sofort in Quarantäne gesteckt wurde, habe ich mich angesteckt. Ihm ging es sehr lange schlecht (auch, als er schon wieder negativ war), ich war glücklicherweise nach zwei Tagen schon wieder durch. Das hat dann aber dafür gesorgt, dass wir den Hauptteil des Umzugs an Weihnachten gemacht haben.

Und kurzerhand habe ich noch schnell die Einsendearbeit für Zukunftsweisende Führung gemacht und bestanden ;)

 

Was sind also die Pläne für dieses Jahr? Tatsächlich habe ich deutlich weniger gemacht wie normalerweise.

1. Ich möchte die Master-Arbeit und die Verteidigung bis spätestens Ende Mai hinter mich bringen. Bis jetzt läuft es wie gesagt gut und ich freue mich schon darauf, dann endlich den Abschluss in der Tasche zu haben.
2. Demnächst möchte ich das Werkstudenten-Projekt abschließen, damit ich mich voll auf meine Master-Arbeit konzentrieren kann.
3. Außerdem steht so bald wie möglich noch die praktische Prüfung für den CE-Führerschein (und ein paar Fahrstunden) an.
4. Hobbys und Arbeit bleibt wie gehabt - es wird keine zusätzlichen Tätigkeiten geben. Um genau zu sein also: Studienbotschafter, MINToring, Nebenjob auf dem Bauernhof, Musik im Ensemble, THW.

5. Im Master Wirtschaftswissenschaften soll es vorwärts gehen, daher habe ich in diesem Semester drei Prüfungen geplant. Im Sommersemester mache ich dann die restlichen Module, sodass ich nur noch die beiden Seminare und die Master-Arbeit offen habe, wenn die Trainee-Stelle beginnt.

6. Ich werde definitiv nicht vor Beginn der Trainee-Stelle anfangen zu arbeiten. Den Vertrag für die Trainee-Stelle bekomme ich hoffentlich demnächst, damit alles in trockenen Tüchern ist. Für die Zwischenzeit habe ich Urlaub geplant und eine Liste an Dingen, die ich machen könnte, wenn ich darauf Lust habe. Wenn euch das interessiert, kann ich sie auch gerne posten.

7. Die Wohnung muss natürlich noch fertig und schön eingerichtet werden :)

8. Ich überlege, ob ich nicht doch noch alternative Bewerbungen schreibe, da ich momentan etwas ängstlich bin, dass es doch nicht klappt.

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Empfohlene Kommentare

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Außerdem habe ich mich auch in Elektrotechnik im Verbundstudium in Bielefeld eingeschrieben. Mir war klar, dass das Verbundstudium (auch) von den Präsenzveranstaltungen an den Wochenenden lebt, die ich nicht besuchen wollte. Allerdings war ich dann doch sehr enttäuscht, dass von den Professoren und Dozenten online überhaupt keine Kommunikation stattfindet und man ohne Teilnahme teilweise nicht an Unterlagen kommt, keine Ahnung hat, was man überhaupt tun soll etc. 

 An dieser Stelle muss ich tatsächlich mal ein bisschen den Kopf schütteln. Das Verbundstudium ist kein Fernstudium, eine Anwesenheit von mindestens 50% bei den Präsenzen ist bei vielen Studiengängen Pflicht, ähnliches wird hier immer wieder in Blogs berichtet - der Tatsache warst du dir bewusst, aber du hast trotzdem erwartet, dass alles online kommuniziert wird?

 

Etwas, was der Leiter des Studiengangs in Hagen immer wieder gesagt hat "Das ist kein Fernstudium, und das wird vorher klar kommuniziert." 

 

Manche Erfahrungen muss man halt selber machen...

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vor 16 Stunden schrieb lilienthal:

Das Verbundstudium ist kein Fernstudium, eine Anwesenheit von mindestens 50% bei den Präsenzen ist bei vielen Studiengängen Pflicht, ähnliches wird hier immer wieder in Blogs berichtet - der Tatsache warst du dir bewusst, aber du hast trotzdem erwartet, dass alles online kommuniziert wird?

Zum Verbundstudium an der Hochschule Bielefeld gibt es hier keinen Blog und auch ansonsten ist online sehr wenig darüber zu finden. Selbstverständlich habe ich daher vor Beginn des Studiums bei der Hochschule Bielefeld nachgefragt, ob verpflichtend an den Präsenz-Terminen teilgenommen werden muss. Dies ist aber lediglich bei den Labor-Praktika der Fall. Zudem weist die Hochschule Bielefeld 70% Selbststudium und nur 30% Präsenz-Anteil aus, in denen die Praktika auch enthalten sind. Der Präsenz-Anteil ist dort also sehr gering. Dementsprechend hatte ich erwartet, dass es online zumindest Dokumente mit Anweisungen für die Vorbereitung auf den nächsten Präsenz-Termin o.Ä. gibt und da war ich durchaus nicht die einzige. Beispiel: Bei der Einführungsveranstaltung (online) wurde erklärt, dass man sich auf die Präsenz-Termine vorbereiten muss, vor dem ersten Präsenz-Termin gab es allerdings auch keinerlei Informationen. Teilweise fehlen online die Skripte für das Selbststudium bzw. sie sind veraltet und die neuen wurden noch nicht hochgeladen.
Ich hatte nicht erwartet, dass die Präsenz-Veranstaltungen aufgezeichnet werden oder ich für die Übungsaufgaben jedes Mal eine Extra-Video-Anleitung bekomme, es ein großes Forum mit 24/7-Betreuung gibt oder ich eine Extra-Wurst im Sinne von "ich komme nicht, rufe dann aber ständig an bzw. schreibe E-Mails mit Fragen" bekomme. Das kam wahrscheinlich falsch rüber.

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Zitat

 Den Vertrag für die Trainee-Stelle bekomme ich hoffentlich demnächst

 

Das hat ja laut Deinem Chatbeitrag schonmal geklappt. 🙂 Was ist das für eine Trainee-Stelle? Und welchen Umfang hat diese?

 

Zitat

Liste an Dingen, die ich machen könnte, wenn ich darauf Lust habe. Wenn euch das interessiert, kann ich sie auch gerne posten.

 

Gerne. Vielleicht sind ja auch Anregungen für uns hier dabei.

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Am 11.1.2024 um 13:38 schrieb Markus Jung:

Was ist das für eine Trainee-Stelle? Und welchen Umfang hat diese?

 

Es ist eine Trainee-Stelle im Bereich Buchhaltung und Steuern für die Landwirtschaft in Vollzeit (39,5 Stunden). Zu Beginn erhalte ich eine neunmonatige Fachwirt-Weiterbildung in einem anderen Bundesland, dabei werden alle Kosten vom Unternehmen übernommen (Lehrgangsgebühren, Unterrichtsmaterial, Fahrtkosten, Unterkunft und Essen) und ich bekomme für die Teilnahme auch schon Gehalt. Wenn ich den Lehrgang bestanden habe, erhöht sich das Gehalt und es folgt die Einarbeitung im Unternehmen. Nach dem Lehrgang muss ich 15 Monate bleiben, damit ich die Kosten nicht (anteilig) zurückbezahlen muss, so lange geht auch mein Vertrag. Das liegt aber nicht daran, dass man die Mitarbeiter im Anschluss loswerden will, im Gegenteil folgt dann in der Regel die nächste Fortbildung und höheres Gehalt, weshalb ein neuer Vertrag gemacht wird. Von den Arbeitsbedingungen her ist es mein absoluter Traumjob - Homeoffice mit Außendienst-Tätigkeit und komplett flexiblen Arbeitszeiten.

 

Hier meine Liste an Dingen für die Übergangszeit:
Urlaub (Pflicht! den habe ich mir auch wirklich verdient!)

Festival-Besuche (in meinem Fall z.B. Wacken, AlpenFlair, Rockharz...)
"Deutschland-Tour" (einfach mal gute Freunde in allen Ecken Deutschlands besuchen, die man nicht so oft sieht)
Volunteer (mich würde z.B. der Bereich Wildlife und das DinoLab in Alberta in Kanada interessieren, am besten in Verbindung mit dem Erkunden des entsprechenden Landes)
Summer Schools (z.B. der Summer Brewing Course in Kopenhagen, DAAD GoEast, ELLS, Glaciers and High Mountain Environments im Rahmen meines Earth Science Studiums)
Praktikum (z.B. im Bereich Naturkatastrophen für das Earth Science Studium oder als Erntehelfer im Ausland)
Bodenseeschifferpatente, Sportbootführerschein Binnen, Funkbetriebszeugnis, Fachkundenachweis Seenotsignalmittel
beschleunigte Grundqualifikation (für gewerbliche Fahrten mit dem LKW-Führerschein)
Drohnenführerschein A2 und/oder STS

Wiederholung der Praktikantenprüfung
Rettungssanitäter-Ausbildung
Heilpraktiker-Ausbildung fertig machen
Pyroschein für Feuerwerke
Zertifikate (z.B. Matlab, Python, SAS, Microsoft Azure, ArcGIS)

Weitere Anregungen sind natürlich willkommen. Und nein, ich will das nicht alles in drei Monaten machen! Es geht nur darum, genug Auswahl zu haben, falls etwas nicht klappt. Die Dinge, die oben stehen, sind die für mich wichtigeren.
 

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Klingt gut mit dem Arbeitsplatz. Wird zeitlich schon ein großer Brocken werden mit fast 40 Stunden wöchentlich, aber von den Rahmenbedingungen ja recht flexibel, zumindest dann nach der Fachwirt-Weiterbildung. 

 

Deine verschiedenen Optionen für weitere Aktivitäten finde ich schön abwechslungsreich, mit viel Spaß und Weiterbildungen und dort eher theoretische Sachen bzw. am PC und auch praktische Sachen.

 

Mal schauen, was es dann wird. Ich nehme mir auch vor, dieses Jahr etwas aktiver zu werden, aber eher mit Ausflügen hier in der Region und vielleicht damit, eine neue Stadt in Deutschland zu entdecken. 

 

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zu Deinen Sportboot-Scheinen ein paar Gedanken, weil ich da beruflich als Ausbilderin tätig bin:

- man hört branchenintern, dass der Pyro-Schein (FKN) demnächst abgeschafft wird, weil den Schein niemand braucht und es den weltweit nur in Deutschland gibt (und ihn international niemand kennt). Falls Du charterst, steht im Chartervertrag eine Überlassungsklausel für die Pyro drin - denn abschießen darf sie im Seenotfall jeder.

- Bodenseepatente ergeben nur Sinn, wenn Du mehr als 14 Tage pro Jahr dort auf dem Wasser unterwegs sein willst. Ansonsten kannst Du Dir mit SBF Binnen und See sogenannte Tagespatente ausstellen lassen.

- Beim Funkschein ist auch nur der SRC sinnvoll. Auf Binnengewässern bekommt man kaum Boote mit Funkgerät ausgeliehen (daher der UBI sinnlos). Und die Technik, die man für ein LRC an Bord bräuchte, ist so veraltet, dass selbst Boote, die für Langfahrt (Atlantiküberquerung, Offshore) ausgestattet werden, diese nicht mehr an Bord haben.

 

Also wenn es in dem Bereich für Dich weitergehen sollte, spar Dir viel Geld und Zeit und bleib bei SRC und Binnen Motor ;-)

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Vielen Dank für deine Hinweise!

 

Ich habe bereits den SBF See, d.h. ich muss für den Bodensee nur noch die Theorie machen, erhalte dann schon A und kann dann ohne weitere Prüfungen den SBF Binnen Motor beantragen.

Beim Segel mache ich dann Theorie und Praxis ebenfalls Bodensee, damit ich noch D bekomme und das ebenfalls ohne weitere Prüfungen auf den SBF Binnen Segel übertragen lassen kann.

Dann habe ich alle Scheine und gebe am wenigsten Geld aus, falls ich doch mal länger als 14 Tage auf den Bodensee will.

 

Bei den Funkzeugnissen werde ich dann auf jeden Fall erstmal nur SRC machen und auf den Rest verzichten. Und den FKN mache ich dann auch erstmal nicht, ich habe jetzt auch schon öfter gehört, dass viele den ohnehin schwachsinnig finden, da würde es ja nur Sinn ergeben, ihn abzuschaffen.

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