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sasa

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Informationen

  • Status
    Aktiver Fernstudent
  • Anbieter
    HFH
  • Studiengang
    B.Sc. Psychologie
  • Wohnort
    München
  • Geschlecht
    w

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  1. In die Berechnung der CP zählt hochschulrechtlich alles rein, was du für ein Modul tust. Lehrmittel beschaffen, Vorlesungen besuchen, zuhause vor- und nachbereiten, Prüfungslernen, die Prüfung selber, Übungen, usw. Was in einem bestimmten Modul alles berücksichtigt wurde, steht im Modulhandbuch. Und wenn dort z.B. ein Labor, eine komplexe Übung, Praxiserfahrung / Praktikum oder ähnliches drin steht oder das Modul vielleicht tatsächlich berufsbegleitend konzipiert ist (z.B. durch Einbeziehen einer Praxisreflektion oder Diskussion), dann ja, dann bilden die CP das entsprechend ab. Diese CP (und die Bologna Reform) dienten aber nur dazu, Module bezüglich Zeitaufwand und Umfang vergleichbar zu machen. Nur weil du irgendwo CP gesammelt hast, bedeutet das nicht automatisch, dass du die gewünschten Kompetenzen des Moduls tatsächlich hast oder gar Transfer leisten kannst! Die große Kunst ist es, Studiengänge zu konzipieren, die die tatsächliche Kompetenzentwicklung sicherstellen (und das möglichst unabhängig von individuellen, persönlichen Engagements der Studierenden). WIE GUT du letztendlich bist, soll in unserem Bildungssystem dann die jeweilige Note zeigen. Aber das würde jetzt eine Grundsatzdiskussion starten 🤣
  2. Im Prinzip lieferst du da direkt die Erklärung für das Problem mit! Mehr CP bedeuten, dass man sich in einem höheren zeitlichen Umfang mit der Thematik befasst (1 CP entspricht in der Regel 30 Arbeitsstunden) - also mehr in die Tiefe gehen kann. In einem "Doppelstudium" wie Wirtschaftsinformatik können Wirtschaft und Informatik nur an der Oberfläche kratzen, weil man nicht zwei komplette Studiengänge in 6 Semester/ 180 CP quetschen kann. Wenn man sich also mit bestimmten Themen oder Schwerpunkten tiefer befassen möchte, müsste man vor dem Studium das Curriculum auseinander nehmen und sich die CP-Verteilung anschauen - und darauf basierend eben die Hochschule auswählen. Umgekehrt gedacht: wären die fehlenden Herleitungen und Beweise in Mathe existenziell wichtig für deinen Abschluss (und deine fachliche Kompetenz) oder ist der gelehrte Umfang an der IUBH (mit Schwerpunkten in anderen Bereichen) eventuell sogar zielführender?
  3. Tatsächlich bin ich schon als Kind bei meinem Opa mit gesegelt und war (nach einer jahrelangen Pause) in den letzten Jahren wieder öfter unterwegs. Jetzt starte ich dann in einer Segelschule, ja. Lustigerweise genau in der, in der mein Opa vor 30 Jahren bereits seine Scheine gemacht hat - das ist uns letztens zufällig aufgefallen 😃 @ortho89 das ist ja spannend! Wie seid ihr dazu gekommen? 😍
  4. ...aber die Segel anders setzen. ⛵ Wir kennen diese ausgelutschten Sprüche vermutlich alle! 😅 Tatsächlich werde ich aber genau das zu Jahresbeginn tun... Ich werde beruflich in den Segelsport wechseln und dort im Bereich Teilnehmer- & Projektmanagement, Kursentwicklung und Ausbildung arbeiten. Das ist der Traumjob, von dem ich bisher nicht wusste, dass er mein Traumjob ist! Er vereint mein Erststudium Sportmanagement mit der Erfahrung aus meinem aktuellen Job (Studienberatung) und den Zielen, die ich aktuell mit dem Psychologiestudium verfolge (irgendwann hineinwachsen in den Bereich Training, Coaching, usw). Deswegen werde ich in den nächsten Monaten den Sportseeschifferschein machen, der z.B. für die gewerbliche Bootsführung auf dem Meer (und somit auch für die praktische Segelausbildung) vorgeschrieben ist. Für den Schein muss man eine praktische Prüfung und vier Theorieprüfungen in den Fächern Navigation, Seerecht, Seemannschaft (Bootsbau usw) und Wetter absolvieren. Aktuell plane ich, Navigation und Seerecht am 19. Dezember zu schreiben, daher wird das Psychologiestudium bis dahin erstmal ruhen. Wann ich die anderen Teilprüfungen angehe hängt davon ab, wie das erste halbe Jahr im neuen Job aussehen wird. Der Prüfungsplan der HFH für das Frühjahrssemester würde auf jeden Fall ermöglichen, dass ich die restlichen zwei Theorieteile im März angehe - natürlich unter der Voraussetzung, dass ich die ersten beiden bestehe. 😅 Das wird dann übrigens gelegentlich mein neuer Arbeitsplatz sein: 🥰 Das wäre doch eigentlich auch ein schöner Ort um zu lernen, oder? Das würde sich wenigstens mal in die zahlreichen Werbebildchen einreihen, in denen Studierende in Hängematten oder in Parks lernen... 🤣
  5. Im Grunde waren wir uns einig, dass die klassischen Lehrmethoden auch online funktionieren. Insbesondere wenn MS Teams demnächst nachzieht und ebenfalls Breakoutsessions ermöglicht - dann kann man auch Gruppenarbeiten problemlos in Onlineseminare einbauen. Allerdings sind die Herausforderungen online ganz andere. Es ist z.B. deutlich schwieriger, den Fokus der Teilnehmer auf den Kurs zu lenken, insbesondere wenn alle die Kamera aus haben und man nicht sieht, wer gerade mit anderen Dingen beschäftigt ist. Wir kamen daher zu dem Schluss, dass rein Präsenzkurse nicht mehr zeitgemäß sind (und aktuell auch schlichtweg nicht durchführbar), reine Onlinelehre auf Dauer allerdings auch nichts wäre. Aber man könnte beides wunderbar kombinieren und damit gegenseitig die Schwächen ausgleichen. :-)
  6. Gestern Vormittag war die Komplexe Übung von "Einführung in die Psychologie". Aufgrund der aktuellen Lage hat die Übung online stattgefunden. Wir mussten zu dritt eine Präsentation über ein Kapitel aus den Studienbriefen halten und anschließend eine Diskussion dazu moderieren. Unter normalen Umständen hätten wir uns im Oktober bei der dazugehörigen Präsenzveranstaltung kennen gelernt und dort die Präsentation erarbeiten sollen. So mussten wir jetzt auf drei abendliche Zoom-Termine ausweichen, aber das hat super geklappt. Wir haben uns auf den Themenbereich "Lehrmethoden" aus dem Studienbrief über pädagogische Psychologie geeinigt und als Diskussionsgrundlage die Frage in den Raum gestellt, wie die klassischen Lehrmethoden online funktionieren können. Unsere Präsentation hat super geklappt und die Diskussion war lebhaft und spannend, daher haben wir direkt danach die Bestätigung bekommen, dass wir alle drei bestanden haben. Somit habe ich nun alle Leistungen des ersten Semesters abgeschlossen und planmäßig 20 CP auf meinem Konto. 🥳 Nun beginnt die Kür mit den zwei vorgezogenen Hausarbeiten. Ursprünglich hatte ich überlegt, im Dezember doch noch eine Klausur aus dem zweiten Semester zu schreiben. Das notwendige Lernen schaffe ich aber nicht mehr bis zum 12.12., daher habe ich mich abgemeldet. Die HFH bietet für diese Klausurphase ausnahmsweise alternative Prüfungsformen an, wenn jemand die Klausuren nicht vor Ort in den Studienzentren schreiben möchte. Diese alternativen Formen könnten entweder eine mündliche Prüfung oder eine Hausarbeit sein, (Abgabe-) Termin wäre dann im Januar. Wie das aber konkret aussehen soll und wie man sich dann anmelden kann, wird wohl erst kurzfristig mitgeteilt. Falls in Diagnostik 1 eine Hausarbeit angeboten wird, würde ich die tatsächlich probieren. Hausarbeiten liegen mir einfach deutlich mehr als Klausuren oder mündliche Prüfungen, daher käme mir das sehr entgegen. Aber mal sehen, wann was für Infos kommen. Und bis dahin: eins nach dem anderen! 🙃
  7. Hallo 🙃 Die Note von Allgemeiner Psychologie 1 hat mich letzte Woche sehr überrascht, ich hatte die Klausur schon gar nicht mehr auf dem Schirm! Angenehm finde ich an der HFH, dass man eine kurze Mail bekommt, wenn eine Note eingetragen wird. Somit entfällt das tägliche (ggf. auch stündliche) Aktualisieren des Prüfungsverlaufs... 👍 Es ist eine 2,0 geworden, womit ich sehr zufrieden bin. Mein gutes Gefühl nach der Klausur hat mich nicht getäuscht. Nur bei einer Aufgabe habe ich etwas komplett verwechselt und somit keine Punkte bekommen - aber das passiert nun mal... 😉 In den letzten vier Wochen hat sich bei mir vieles getan. Ich habe vollkommen überraschend ein Jobangebot bekommen, das mich völlig vom Hocker gehauen hat. Tatsächlich bekomme ich die Chance, mein Hobby zum Beruf zu machen - und dabei werden mir beide Studiengänge (Sportmanagement und Psychologie) helfen. In dem Moment hat sich einfach alles gefügt, sodass ich sofort zugesagt habe und meinen aktuellen Job bereits gekündigt habe. Wechseln werde ich aber voraussichtlich erst im Januar. Durch den Jobwechsel kommt nun unerwartet noch eine Fortbildung auf mich zu, die aus einer praktischen und vier theoretischen Prüfungen besteht - die erste Teilprüfung werde ich voraussichtlich Ende Januar angehen, vorausgesetzt der erste Theoriekurs am kommenden Wochenende läuft gut. Das hat jedenfalls meine Semesterplanung etwas durcheinander gewürfelt. Eigentlich hatte ich erst überlegt, im Dezember zwei Klausuren zu schreiben, aber das ist inzwischen völlig unrealistisch. Daher habe ich nun folgenden Plan: - 28.11., Komplexe Übung "Einführung in die Psychologie": Hier müssen wir zu dritt eine Präsentation zu einem Thema unserer Wahl aus den Studienbriefen halten. Heute haben wir die Gruppeneinteilung bekommen. Die größte Herausforderung wird vermutlich sein, uns auf ein Thema zu einigen. - 19.12. Klausur "Psychologische Diagnostik 1": Hier bin ich etwa mit der Hälfte der Skripte durch. Da ich diese Klausur aus dem zweiten Semester vorziehen wollte, habe ich überhaupt keine Eile. Notfalls kann ich mich bis Anfang Dezember abmelden. - bis 31.01. zwei Hausarbeiten für "Allgemeine Psychologie 2" und "Organisationspsychologie 1": ich habe über Weihnachten auf jeden Fall drei Wochen frei, die ich wunderbar zum Schreiben nutzen kann. In Allgemeiner 2 soll man üben, wie man überhaupt Hausarbeiten schreibt, daher sind die geforderten 6-8 Seiten recht überschaubar. Mit den jeweiligen Studienbriefen bin ich durch, es geht hier nun also an die Themenfindung. Mal sehen, ob der Plan nun wirklich so klappt. Irgendwie habe ich das Gefühl, dass Fernstudium das ist, was passiert, während man einen Lernplan schreibt. 😅 Und dass das Leben manchmal einfach andere Pläne für einen hat... 🤷‍♀️
  8. Ein Lebenszeichen! 😍 Im Sinne deiner Tradition: "Du merkst, dass du im Fernstudentenleben angekommen bist (und nie mehr davon los kommst), wenn du auch 8 Jahre nach deinem Abschluss an dieses Forum denkst". 😜 Wir könnten uns ja mal überlegen, ob wir hier eine Wette starten, ob du nach deiner Weiterbildung in St. Gallen doch nochmal die Kurve kriegst und einen Master startest. Wenn der Kopf wieder etwas gefordert wird und daran eventuell sogar Gefallen findet... Wie Markus schon sagt, der Markt hat sich vermutlich seit deinem Abschluss etwas gewandelt, was die Vereinbarkeit von Studium und Beruf betrifft... Ich bin gespannt! :-)
  9. Hallo, ich habe selber Sportmanagement studiert und habe nicht nur im Sport, sondern auch in (wie du sie nennst) "normalen" Unternehmen gearbeitet. Ab einer gewissen Ebene kam es nicht mehr auf meinen Abschluss/ Titel des Studienganges an, sondern auf meine Erfahrungen, Kenntnisse und Fähigkeiten. Wie Frau Kanzler schon sagte kommt es auch darauf an, wie die Verteilung von sportspezifischen und BWL-Fächern ist (aber soweit ich das einschätzen kann ist das meistens recht ähnlich und die allgemeinen BWL-Fächer überwiegen). Hast du denn schon einen bestimmten Management-Master im Blick? Wenn ja, empfehle ich dir einen Blick in deren Zulassungsvoraussetzungen/ -ordnung. Ob du mit deinem Abschluss dort rein kommst, ist je nach Hochschule ganz unterschiedlich. Manche fordern "nur" eine gewisse Anzahl an BWL-CP aus dem Erststudium, andere spezifizieren das - z.B. X CP in Statistik, Y CP in methodischen Fächern, Z CP in VWL... je nach deren Schwerpunkten im Studium eben. Eine allgemeine Aussage kann hier daher niemand treffen ;-) Ich drücke dir die Daumen!
  10. Also tatsächlich ist das aktuell sehr unterschiedlich und hängt von den Dozenten und der Anzahl der Teilnehmer ab. In den letzten Wochen gab es mehrere Komplexe Übungen, die in Präsenz im Studienzentrum stattgefunden haben (z.B. die in Entwicklungspsychologie), andere wurden nur online angeboten (z.B. meine in Berufsrelevante Kompetenzen). Hängt sicherlich auch damit zusammen, um welche Themen es geht und ob man da sinnvolle Onlineformate machen kann oder nicht. Meine nächsten geplanten Präsenzveranstaltungen kommende Woche sind online, aber das passt auch thematisch. Da geht es nicht um Gruppenarbeiten oder Fallstudien, sondern noch um reines Faktenwissen 🙂 Ich bin selber erst seit 1.07. dabei, also meld dich gerne, wenn du Fragen hast! 🙂
  11. Vielen Dank fürs Mitfiebern und die gedrückten Daumen. Glaub es hat geklappt - man sollte echt mal erforschen, ob der Eintrag vor der Klausur ein Erfolgsmodell für die Zukunft ist... 🤣
  12. Die gestrige Klausur für Allgemeine Psychologie 1 ist überraschend gut gelaufen. Vielleicht sollte ich den 2-Stunden-vorher-Blogeintrag zu einem Ritual machen - ich bin da abergläubisch, da bleibt nichts unversucht! 👻 Insgesamt gab es 100 Punkte, die auf vier Themenbereiche (bzw. auf die Studienbriefe) aufgeteilt waren: 1. Einführung in die Allgemeine Psychologie (20 Punkte): hier sollte man die Schritte eines Forschungsprozesses beschreiben, Randomisierung erklären und das periphere Nervensystem beschreiben. Hier bin ich mir ziemlich sicher, dass ich alles habe. 2. Wahrnehmungspsychologie (20 Punkte): Hier sollte man die okulomotorischen Tiefenreize beschreiben. Das habe ich auch. Die Attenuationstheorie wusste ich auch grob. Dann kam eine Frage zu den Prinzipien der Gestaltpsychologie, und da bin ich ein wenig auf Goodwill der Korrektoren angewiesen. Ich habe die beiden gefragten Prinzipien zwar richtig erklärt, aber die beiden Namen nicht hundertprozentig gewusst. Aber für ein paar Punkte sollte es dennoch reichen... 3. Gedächtnispsychologie (40 Punkte): Die Fragen zum Arbeitsgedächtnis, dem Vergessen, dem expliziten Gedächtnis und Schemata/ Skripte sollte ich auch haben. Dann gab es allerdings eine Frage zu Experimenten von Sperling zum ikonischen Gedächtnis und da war ich leider völlig blank! Das ikonische Gedächtnis hätte ich noch beschreiben können, aber an die dazugehörigen Experimente konnte ich mich nicht erinnern (mein Metagedächtnis behauptet sogar, ich hätte das auch noch nie gewusst! 😅 ). Dadurch fehlen mir auf jeden Fall die kompletten 10 Punkte dieser Aufgabe. 4. Denkpsychologie: Hier gab es zwei Aufgaben zum logischen Schlussfolgern und eine zur Bedeutung der Inkubation bei kreativen Prozessen. Auch das sollte ich grob haben... Fazit: eine 1,0 oder 1,3 wird es dank der sicher fehlenden 10 Punkte nicht, aber bestanden habe ich die Klausur auf jeden Fall. An der HFH liegt die Bestehensgrenze wieder bei 50%, nicht bei 75% wie an der FernUni Hagen mit den MC-Fragen. Also kann man das ein wenig entspannter sehen. Es ist echt angenehm, mal uneingeschränkt mit einem guten Gefühl aus einer Klausur rauszugehen - in Hagen entsprach das Gefühl eher "von 2,0 bis durchgefallen ist eigentlich alles möglich" 👍 Nun heißt es also bis zu 10 Wochen auf die Note warten, aber das ist ok. Ich habe die nächsten Wochen eh genug zu tun! Pläne: Ich habe mich inzwischen beim Versand hochstufen lassen, da ich dank Kurzarbeit bis Ende des Jahres etwas mehr Zeit haben werde. Somit liegt seit letzter Woche das Paket für das zweite Semester (eigentlich erst ab Januar geplant) schon hier. Morgen werde ich das mal in Ruhe auspacken und anschauen. Ich werde auf jeden Fall bis Ende Januar die Hausarbeit in Allgemeine Psychologie 2 schreiben. Und dann werde ich mal vorsichtig die Studienbriefe von Biopsychologie und von Diagnostik 1 anschauen, da passen die Klausurtermine im Dezember nämlich super in meinen Zeitplan. Schon eine lustige Sache: nach den Klausuren in Hagen war bei mir die Luft immer erstmal raus, da habe ich wochenlang keine Motivation mehr fürs Studium gehabt. Hier ist es ganz anders, durch die kleineren Häppchen würde ich am liebsten direkt weiter machen! 😍
  13. Prokrastinieren kann ich, deswegen nutze ich diese Minuten vor der Klausur lieber dafür, diesen Eintrag zu tippen, statt mich nochmal mit Introspektion, semantischem Gedächtnis und Propriozeption zu befassen. 😅 Im Moment wünsche ich mir, ich hätte mich vor zwei Wochen noch fristgerecht abgemeldet. Jetzt ist es zu spät, jetzt muss ich da durch. Ich hätte gerne noch eine Woche Zeit, um intensiv zu lernen und vor allem um meine Abrufleistung auf spezielle Hinweisreize zu trainieren! Vom Gefühl her wäre ich aktuell gewappnet, um eine Multiple-Choice Klausur zu schreiben und richtige Targets wiederzuerkennen und von Distraktoren zu unterscheiden. Aber dass ich einen freien Abruf hinbekomme (wie das bei offenen Fragen nun mal gefordert ist), wage ich gerade sehr zu bezweifeln. Ich bin heute Vormittag nochmal Altklausuren durchgegangen und habe mir die Musterlösungen genau angeschaut. Selber antworten ging nämlich nicht, ich war völlig blank (Kurzzeitgedächtnis mag gerade nicht arbeiten, der Abruf scheitert an Nichtauffindbarkeit und Interferenzen). Meine 200 Karteikarten waren scheinbar falsch formuliert, die haben nämlich bei der semantischen Encodierung nicht geholfen (evtl. zu wenig Rehearsal?). Auch die Elaboration hat scheinbar nur mittelmäßig funktioniert, auch wenn an der einen oder anderen Stelle dunkle Erinnerungen an Themen aufgeploppt sind, die ich für M1 schon einmal gelernt habe. Na ja, das hilft jetzt alles nichts mehr. Die nächsten 90 Minuten verbringe ich jetzt mit beten, dass die richtigen Fragen drankommen (obwohl ich mit meinem leeren Gehirn gerade nicht einmal sagen könnte, welche Themen ich mir überhaupt wünschen würde) ich zweitens irgendwo meine Synapsen wiederfinde... Und wer weiß... vielleicht kommen ja genau Fragen zu den hier erwähnten Begriffen und der Eintrag stellt sich als goldrichtige Klausurvorbereitung heraus... 🤔 🤣 (PS: für eventuelle inhaltliche Fehler übernehme ich keine Haftung - meinem Frontal- und Temporallappen ist nicht mehr zu trauen...)
  14. Die HFH bietet doch auch das Modulstudium/ Zertifikatskurse an. Wäre es eine Option, deinen Wunschschwerpunkt zu wählen und dann entsprechend einzelne Kurse aus dem anderen Schwerpunkt zu belegen, um damit die CP-Voraussetzungen zu erfüllen?
  15. Nächstes Wochenende ist meine erste Klausur an der HFH, und zwar die von Allgemeiner Psychologie 1. Inhaltlich geht es um Wahrnehmung (Sinnesorgane, Verarbeitung im Gehirn), Denken, Lernen und Problemlösen. Ich merke große Überschneidungen zu M1 an der FernUni Hagen, da dort ja auch entsprechende Kapitel aus dem Gerrig zu diesen Themen zur Pflichtliteratur gehören. Somit lese ich viel Bekanntes, aber auch einige neue Themen und es geht in manchen Bereichen etwas mehr in die Tiefe. Es gibt aktuell immer wieder Momente, in denen ich befürchte, dass ich dieses Modul daher zu sehr auf die leichte Schulter nehme. Inzwischen habe ich alle fünf Studienbriefe gelesen und markiert. Die ersten drei Studienbriefe habe ich auch zusammengefasst, bei den anderen beiden bin ich mir noch nicht sicher, ob ich mir die Arbeit wirklich mache. Die größte Herausforderung wird für mich auf jeden Fall das andere Klausurformat. Es ist ja bekannt (und berühmt berüchtigt), dass in Hagen ausschließlich Multiple Choice Aufgaben gestellt werden. Dort reichte es bei vielen Fragen, bestimmte Formulierungen wiederzuerkennen. Um sehr gute Noten zu schreiben, mussten natürlich viele Details gelernt werden (dafür fehlten mir aber die Motivation und der Ehrgeiz), aber das Klausurformat lag mir grundsätzlich, sodass ich auch nach einmaligem Lesen der Lehrbücher häufig richtig raten konnte. An der HFH gibt es nun offene Fragen, mit denen ich mich tendenziell eher schwerer tue. Es fällt mir schwer, prägnant die richtigen Schlagworte hin zuschreiben - also schreibe ich mehr blabla und dann fehlt am Ende die Zeit. Also werde ich mir an diesem Wochenende die Fragen aus den Altklausuren und die Übungsfragen aus den Skripten auf Karteikarten schreiben und dann versuchen, zumindest grob die Formulierungen und Fachbegriffe in den Kopf zu bekommen. Vielleicht hilft das jetzt mehr, als krampfhaft noch die zwei Zusammenfassungen zu schreiben. 🤔 Es ist die erste Klausur, ich mache mir da nun keinen unnötigen Stress und versuche einfach für die nächsten Klausuren herauszufinden, was für mich funktioniert und was nicht. Noch so eine Sache, über die ich mir Gedanken mache: zwar habe ich meine Zusammenfassung bisher per Hand geschrieben, aber ansonsten schreibe ich nur noch wenig so. Kennt ihr diesen Krampf in der Hand, wenn man in 1,5 Stunden Klausur so viel schreiben muss? Das war bei den MC-Fragen in Hagen nie ein Problem, die Kreuzchen gingen auch bei vierstündigen Klausuren problemlos... 😅
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