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BUFG - Unternehmensführung Workbook und Zeitmodellwechsel

monika83

319 Aufrufe

Zeitmodellwechsel
Ich habe in letzter Zeit immer mal wieder auf meinen ECTS-Zähler der abgelegten Klausuren geguckt. Inzwischen sind 125 ECTS nahezu abgeschlossen (bei 2x5 ECTS warte ich noch auf das Workbook-Ergebnis). Ich hatte mich im September 2017 für das 72-Monats-Modell entschieden. Das würde bedeuten, dass ich plane bis 2023 fertig zu werden. Als ich mir diese Jahreszahl mal bewusst gemacht habe ist mir klar geworden, dass es kein erstrebenswertes Ziel ist, jetzt noch zu versuchen, diese Jahreszahl zu erreichen. Ich bin nun also auf das 48-Monats-Modell umgestiegen. September 2021 + mögliche kostenfreie Verlängerung klingt doch ganz vernünftig.

 

Workbook Unternehmensführung

Zur Prüfungsform Workbook habe ich in meinem letzten Blog-Eintrag schon ausführlich geschrieben. Ich habe heute das Workbook für das Fach Unternehmensführung (BUFG) hochgeladen und freue mich wie ein Schnitzel, dass ich in knapp einem Monat mit dem Ding durchgekommen bin.

Im Unterschied zum Workbook in Dienstleistungsmanagement, war Unternehmensführung meines Erachtens wesentlich theoretischer abzuhandeln. Bei Dienstleistungsmanagement gab es meist einen Bezug zu einer bestimmten Branche oder Ausgangssituation auf die man in der Antwort eingehen sollte. Das war bei Unternehmensführung nicht der Fall. Insgesamt gab es wieder viel Literatur zu wälzen bzw. habe ich den Anspruch, neben den im Skript zitierten Quellen noch weitere sinnvolle Quellen zu erschließen und aufzugreifen. Man holt sich schließlich privat auch gerne mal eine zweite Meinung ein. Alles in allem war das Workbook wieder eine große Bereicherung. Die (Management)Literatur, die für die Bearbeitung notwendig war, ist größtenteils sehr interessant und das lesen darin hat mir definitiv jetzt schon mehr gebracht als das Auswendiglernen des Skripts. Ich hätte mir in den nächsten Monaten wohl ohne das Workbook nicht freiwillig Bücher über systemische Strategieentwicklung oder das St. Galler Management-Modell angetan.

Man merkt es mir wahrscheinlich an, ich bin immer noch Fan dieser Prüfungsform. Mir persönlich bringt das inhaltlich so viel mehr als die klassischen Klausuren. Das eine oder andere notwendige Buch gibt es leider nicht in der Online-Bib der IUBH zu leihen, hier muss man dann entweder auf eine klassische Hochschul- bzw. Uni-Bibliothek oder auf die Möglichkeit der Fernleihe bei der örtlichen Bücherei zurückgreifen. Ich habe mir ein Buch bei der nächstgelegenen Hochschule geliehen, ein Buch habe ich mir als gebrauchtes Exemplar gekauft und eines habe ich neu im Webshop meiner örtlichen Buchhandlung geordert, da mir eine Fernleihe zu lange gedauert hätte und ich diese Woche keine Zeit hatte um zur Hochschul-Bib zu fahren und es außerdem keinen bezahlbaren Gebrauchtmarkt für diesen Titel gab. Trotz des inzwischen auf TurnitIn hochgeladenen Workbooks kann ich mich von meinen Buch-Anschaffungen nicht mehr trennen. Sie dürfen noch ein weilchen bei mir wohnen bleiben :)

 

Auf zu großen Taten...
Weiter geht es nun wahlweise mit "Unternehmensgründung und Innovationsmanagement" und der dort angebotenen Prüfungsform Fallstudie oder ich widme mich der Vertiefung Financial Services Management I und II. Dort locken mich die Dozentin, die ich schon bei Dienstleistungsmanagement genießen durfte, und die Hoffnung auf einen überschaubaren Lernaufwand durch meine zurückliegende Karriere als Bankkauffrau bzw. Fachwirtin für Finanzberatung. Wenn ich ehrlich mit mir selbst bin, ist das eine Schummel-Vertiefung aber von den restlichen BWL-lastigen Pflicht-Vertiefungen spricht mich tatsächlich nichts anderes an, für das es sich lohnen würde, sich durch eine 10-ECTS-Doppel-Auswendiglern-Klausur zu quälen.
An anderer Stelle hatte ich mal erwähnt, dass ich überlege mir das eine oder andere Modul aus dem neuen Wirtschaftsinformatik-Curriculum freiwillig anzutun um möglicherweise gleich ein paar weitere ECTS für die Master-Zulassungsvoraussetzungen zu sammeln und weil die Themen interessant klingen. Eine erste Vorauswahl aus dem generellen IUBH-Angebot steht. Was es dann letztendlich wird ist noch offen, das hängt sicher auch vom weiteren zeitlichen Verlauf der nächsten Studienmonate und der damit verbundenen Motivation ab. Die Bachelor-Arbeit schwebt ja auch noch über mir. In meiner Sammlung (die sicher nicht vollständig abgearbeitet wird) sind Statistik, Data Analytics und Big Data, Digitale Business-Modelle, Organizational Behaviour, Design Thinking, Machine Learning, Logik und Künstliche Intelligenz, Data Engineer, Smart Services, E-Learning, Digital Media.



7 Kommentare


Empfohlene Kommentare

Welche Master strebst du an, dass du die zusätzlichen ECTS gebrauchen kannst? Wieso nicht die klassische 180 + 120 Methode?

 

Ich find den Gedanken auch interessant nen 60 ECTS Master zu machen und die anderen 60 ECTS nach Interesse zu machen...

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Der 60 ECTS Master ist ne spannende Idee.... :)

 

@monika83 Komme ich an das Workbook vor Buchen irgendwie dran? Hätte mir das gerne angeschaut, bevor ich mich entscheide...

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vor 1 Stunde, emexy schrieb:

Welche Master strebst du an, dass du die zusätzlichen ECTS gebrauchen kannst? Wieso nicht die klassische 180 + 120 Methode?

 

Ich find den Gedanken auch interessant nen 60 ECTS Master zu machen und die anderen 60 ECTS nach Interesse zu machen...

@emexy
120 ECTS-Master ist halt echt nochmal ne Großbaustelle die ich mir nicht antun möchte. Entweder eine 60-ECTS Master-Variante oder ein 90-ECTS-MBA wäre ne Option. Ich bin allerdings noch recht unentschlossen (bzw habe noch nicht ausführlich genug darüber nachgedacht) ob ich den Master wieder als Hobby sehe (dann wird es Wirtschaftsinformatik, DataScience, oder was in der Richtung) oder ob ich noch was für meinen Lebenslauf und Job tun möchte (dann wird es in die Richtung MBA, Wirtschaftspsychologie, Management). 

Insgesamt erscheint mir der Weg, sich zunächst mit den Modulen beschäftigen zu können, die eh interessieren bzw unmittelbaren Nutzen im Beruf haben und dann, wenn man immer noch mag, schnell einen 60 ECTS-Master nachzulegen, als die flexibelste und leidensfreieste Lösung.

Bearbeitet von monika83

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vor 13 Minuten, Muddlehead schrieb:

Der 60 ECTS Master ist ne spannende Idee.... :)

 

@monika83 Komme ich an das Workbook vor Buchen irgendwie dran? Hätte mir das gerne angeschaut, bevor ich mich entscheide...

@MuddleheadDu meldest dich ganz normal zum Modul an und kannst dort die Workbookaufgaben direkt im Kursraum auf myCampus sehen und dich dann entscheiden, ob du dich zur klassischen Klausur anmeldest oder das Workbook bearbeitest. Solange du das fertige Workbook noch nicht hochgeladen hast, kannst du theoretisch jederzeit noch auf die klassische Klausur umschwenken. Das ist wirklich sehr flexibel gelöst. 

Bearbeitet von monika83

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Ja, habe auch keine große Lust noch auf den 120 ECTS-Master. Der neue Cyber-Security-Master klingt ebenfalls verlockend - wird aber auch nur als 60 ECTS - Option angeboten.

 

Generell hätte man ja Zugang über diese TASC-Prüfung. Leider findet man dazu so gut wie gar nichts, ob die jetzt besonders hart ist o.ä.. Der Aufwand hält sich ja lt. Infos hier im Forum recht in Grenzen.

 

Ich habe mal ein paar Fragen an die Studienberatung per Mail geschickt... Mal schaun, was die sagen zu meinen Gedankengängen 😄

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vor 2 Stunden, emexy schrieb:

Ja, habe auch keine große Lust noch auf den 120 ECTS-Master. Der neue Cyber-Security-Master klingt ebenfalls verlockend - wird aber auch nur als 60 ECTS - Option angeboten.

 

Generell hätte man ja Zugang über diese TASC-Prüfung. Leider findet man dazu so gut wie gar nichts, ob die jetzt besonders hart ist o.ä.. Der Aufwand hält sich ja lt. Infos hier im Forum recht in Grenzen.

 

Ich habe mal ein paar Fragen an die Studienberatung per Mail geschickt... Mal schaun, was die sagen zu meinen Gedankengängen 😄

 

@emexy Oh das wäre wirklich interessant, was die Studienberatung dazu sagt. Was mich noch bei den 60ECTS-Mastern etwas stört ist, dass häufig eine Jahr Berufserfahrung gefordert wird, das man "nach" dem Bachelor sammeln muss, bevor man mit dem Master starten kann. Das frustriert mich schon irgendwie. Ich habe 1999 mit meiner Berufsausbildung begonnen und arbeite seitdem durchgängig. Da frage ich mich schon, was das eine Jahr noch bringen soll um "reif" für den Master zu sein.

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Hmm, das würde mich auch ziemlich stören, wenn ich dann ein Jahr warten müsste nach dem Bachelor. Das ist ja doch genau das Modell des Fernstudiums, dass man nebenberuflich arbeitet und somit theoretisch wie auch praktisch lernt. Leider sind die Infos echt dürftig dazu...

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