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Stress


TomSon

342 Aufrufe

Ich habe gerade nachgesehen: Der letzte Blogeintrag ist von April. Es ist also 3 Monate her, dass ich mich gemeldet habe. Studientechnisch ist aber nichts passiert. :( Leider.

 

Ich habe jetzt beschlossen, mir etwas mehr Druck zu machen. Ich habe mich für September für die Klausur angemeldet, obwohl noch nichts gelernt ist im Modul Verhaltenstherapie. Und dann steht da noch immer das Modul Kognition und Lernen aus. Ehrlich gesagt tue ich mich hier schwer mit den Themen. Aber irgendwas muss passieren.

 

Also habe ich jetzt beschlossen, einfach drauf los zu schreiben. Irgendwas. Ich will einfach nur Text in der Datei haben. Ob ich den Text dann wieder verwerfe, weil er nichts taugt, muss ich dann mal sehen. Wahrscheinlicher ist doch, dass ich etwas umschreiben werde und hier und da was verändere. Ich bin soweit auch eine 4 zu akzeptieren, so es denn sein muss... okay, ich akzeptiere sie nicht gerne.

 

Die neue Stelle hat sich als echter Stressfaktor erwiesen. Ich weiß gar nicht, was ich sagen kann, um hier nicht zu sehr aus dem Nähkästchen zu plaudern (Datenschutz und so). Natürlich hat Corona seinen Teil dazu beigetragen, dass die Dinge weniger gut gestartet sind. Aber Corona kann man jetzt auch nicht für alles Schuld geben.

 

Es ist am Ende auch so, dass ich in einem Bereich tätig bin, der zwei Dinge vereint: Die Betreuung von Menschen mit psychischen Erkrankungen UND deren Wiedereingliederung ins Arbeitsleben (bzw. der Versuch der Wiedereingliederung). Da diese Art von Maßnahme von einem Kostenträger bezahlt wird, gibt es natürlich auch Erwartungen an meine Arbeit. Idealerweise sollen diese Menschen nach 12 Monaten wieder ihr eigenes Geld verdienen. Es wäre schön, wenn die Teilnehmer soweit stabil wären, dass sie a) mitarbeiten können und b) mitarbeiten wollen. Man möchte meinen, dass keine Leute in die Maßnahme aufgenommen werden, bei denen a) nicht zutrifft - dem ist aber leider nicht so. 🙄 Es gibt aber auch welche, bei denen b) nicht gebeben ist. 😣

 

Ich bin auch ein bisschen von meinem Arbeitgeber enttäuscht, weil man mich letztlich in eine Maßnahme gesteckt hat, die man gar nicht weiterführen möchte, weil soviel sch...lecht gelaufen ist :(. Aber das offen zuzugeben will ja auch keiner. Die Blöße vor dem Kostenträger möchte man sich nicht geben.

 

Letztlich möchte ich noch nicht aufgeben und versuche jetzt Stück um Stück, die Suppe auszulöfflen, die mir andere eingebrockt haben 😤 . Mal sehen, wie es noch weitergeht.

 

 

Bild: Pedro Figueras/pexels.com

 

 

2 Kommentare


Empfohlene Kommentare

  • Admin

Ich bin gespannt, wie du mit dem einfach mal machen zurecht kommst. Gut möglich, dass es dann doch läuft, wenn du erstmal dran bist.

 

Was den Job angeht, scheint da ja Frust vorprogrammiert und quasi systemisch zu sein. Ist für dich ein Wechsel denkbar und möglich, auch wenn du es jetzt erstmal so gut wie möglich durchziehen möchtest?

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vor 11 Stunden, Markus Jung schrieb:

Ist für dich ein Wechsel denkbar und möglich, auch wenn du es jetzt erstmal so gut wie möglich durchziehen möchtest?

 

Dafür muss ich natürlich erstmal eine andere Stelle finden. Und die sehe ich momentan nicht in Sicht.

Ich hoffe schon, dass es an der aktuellen Stelle besser wird. Mal sehen wie es weiter geht. 

Bearbeitet von TomSon
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