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B.Sc. Wirtschaftsinformatik (SRH)

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Heimatliche IT - Das NAS und seine Tücken


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Mit meinem neuen Notebook wollte ich gleich noch mein Daten-Sicherheitskonzept überarbeiten.

 

An meinem Wohnort habe aktuell ich ein Synology DS218+ mit 2 Festplatten a 8 TB im Raid 1 Verbund als Haupt-NAS am Laufen. Das soll vor allem größere Daten im Heimnetzwerk und überall zur Verfügung stellen. Nebenbei auch Daten-Ordner, Kalender-Daten und Kontakte zwischen diversen PCs synchronisieren.

 

Ein Backup erfolgte bisher über eine externe USB-Festplatte. Jetzt wollte ich mein altes DS212j dazu bewegen, diese Aufgabe zu übernehmen und das möglichst auch von einem entfernten Standort aus.

 

Ich kann mich selbst nur ohrfeigen. 👿 Leider habe ich 3 Stunden darauf verschwendet die Firmware von Version 4 auf Version 6 upzugraden. Und habe nicht zuvor nachgelesen, was an aktueller Software bei dem alten NAS unterstützt wird.

 

Mit Version 6 ist das DS212j absolut unbrauchbar (im Ruhezustand CPU-Auslastung zwischen 20 und 50 %) und schon mit einfachsten Aufgaben wie Datentransfer mit Verschlüsselung überfordert.

 

Synology war ja noch nie ein Freund der Downgrades, aber seit einer 6er-Version ist es noch schwieriger geworden. Jetzt muss man mit einem speziellen Adapter-Kabel einen riskanten Eingriff auf die Synology-Station durchführen und den Speicherplatz beim Firmware-Upload direkt adressieren können.

 

Ich habe zwar noch einige MAX3232 auf Lager um mir das benötigte Kabel herzustellen. Leider scheint die DS212j selbst nicht mal „normale“ Dupont-Anschlüsse dafür zu haben. Aktuell kann ich mir die Zeit nicht nehmen, da so viel rumzubasteln.

 

Das DS212j wird als Ersatz für die lokale USB-Festplatte herhalten und für die Datensicherung an einem andern Ort werde ich mir ein neues 1-Bay-NAS für etwa 100 EUR kaufen.

 

Es ist aber erstaunlich welch hohen Preise für alten Synology Stations mit so vergurkter Firmware aktuell in den Online-Auktionshäusern bezahlt werden. Da bekommt man doch fast schon neue dafür?

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