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Nadja studiert Informatik an der IU

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Drittes Semester läuft flüssig und Ergebnisse des zweiten Semesters


Nadja_studiert_Informatik

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Das dritte Semester läuft seit zwei Monaten mit neuen spannenden Lerninhalten und ich habe alle Noten für mein zweites Semester bekommen.

In den beiden Java-Modulen habe ich jeweils eine 2,7 und bin damit absolut zufrieden. Bei der einen Klausur wäre es sogar fast eine Zwei geworden. Die beiden Klausuren haben mich positiv überrascht. Tatsächlich wurden viel mehr Programmierkenntnisse abgefragt als ich erwartet hatte. Sie waren überhaupt nicht wie die Probeklausur oder die Fragen zur Selbstüberprüfung. Meiner Meinung nach waren die Klausuren sogar gut ausgeglichen und ausbalanciert von den Fragen her, viel besser als die anderen bisherigen Klausuren. Die Multiple Choice Fragen waren logisch und sinnvoll, in den offenen Fragen ging es um Code und auch diese Fragen fand ich gut. Eine offene Frage war ein kleines Rätsel und hat sogar richtig Spaß gemacht. Ich brauche keine Einsicht in die Klausuren, um zu wissen, dass die 2,7 gerechtfertigt ist. Meine Programmierkenntnisse werden langsam solide, sind aber noch längst nicht gut. Zu dem Thema einer offenen Frage mit 10 Punkten hatte ich sehr schlecht gelernt.

Jedenfalls habe ich meine selbstgesetzten Ziele in Java erreicht, nur nicht ganz in der vorgesehenen Zeit und gebe mir daher selbst eine glatte bis gute Zwei.

Insgesamt klappt Programmieren mittlerweile ganz gut. Ich mache gerade das Modul „Algorithmen, Datenstrukturen und Programmiersprachen“ und programmiere alle Pseudocode-Beispiele in Java, um weiter zu üben.

Ich habe die Bewertung für das Workbook in „Digital Skills“ erhalten. Dass das Modul als Ersatz für „Computertraining“ sehr gelungen ist, hatte ich ja schonmal erwähnt. Die Themen waren sehr interessant und aktuell und ich habe sehr viele Gedanken und viel Sorgfalt und Mühe in das Workbook gesteckt. Die Bewertung lässt mich nun ziemlich Grübeln, denn die Benotungen der einzelnen Aufgaben gehen extrem auseinander (wischen 10 und 5 Punkten). Ich habe mir die Aufgaben, für die ich wenig Punkte bekam, sehr genau angesehen und verstehe die Bewertung nicht. Mein Freund ist der Meinung, dass ich falsch verstanden wurde, da meine Ausarbeitung aufgrund der Beispielauswahl sicherlich keine typische Standardantwort ist. Ich weiß es nicht. Zumindest habe ich für die Form die volle Punktzahl erhalten, sodass ich weiß, dass ich diese mittlerweile beherrsche. Ich hätte so gerne ein Feedback für mein Workbook, auch wenn es gar keine eingetragene Note dafür gibt, sondern es nur als „bestanden“ gewertet wird. Leider hat der Korrektor keine Kommentare hinterlassen und auf Nachfrage beim Prüfungsamt wurde mir unter anderem mitgeteilt, dass „eine formative (diagnostische) Beurteilung […] im Fernstudium bei den Prüfungen nicht vorgesehen“ ist. Das ist mehr als traurig, aber ich kann es nicht ändern und setze einen Haken an die Sache.

Ich mache zudem gerade das „Statistik“-Modul und habe viel Spaß. Statistik ist absolut neu für mich und ebenso wie bei BWL habe ich den Eindruck, unglaublich viel über die Welt insgesamt zu lernen und zu verstehen. Ich bin eine totale Anfängerin in Statistik und stelle daher, glaube ich, dem Tutor sehr komische und missverständliche Fragen. Doch er ist echt super geduldig und beantwortet alle Fragen schnell und bemüht. Das ist sehr hilfreich und gefällt mir gut. Am 2. November beginnt ein Sprint in Statistik, was perfekt in meinen Zeitplan passt. Ich freue mich sehr, nochmal an einem Sprint teilnehmen zu können.

Nächste Woche schreibe ich die Klausur in Requirements Engineering. Dieses Modul hat mich total begeistert und ich bin fleißig Sekundärliteratur am Lesen, weil es so spannend ist. Sehr interessant ist es auch, das Requirements Engineering auf der Arbeit meines Freundes zu analysieren mit dem, was ich jetzt gelernt habe.

Gerade läuft noch der open Kurs vom Hasso Plattner Institut „Connected Healthcare“, der auch sehr interessant ist für mich. Allgemein habe ich mich in letzter Zeit mehr mit dem Thema befasst. Außerdem verstehe ich immer mehr von der Software, die wir auf unserer Arbeit verwenden und befasse mich insgesamt mit Software-Lösungen für die Veterinärmedizin.

Ich bin mit dem Studium bisher ziemlich gewachsen, finde ich, und habe schon Einiges an Selbstvertrauen gewonnen. Auf unserer Arbeit übernehme ich automatisch immer mehr organisatorische Aufgaben und habe einen ganz anderen Überblick über die Arbeitsabläufe, das Team, unsere Kundschaft und so weiter gewonnen. Das kommt ganz sicher durch das Studium. Die Erkenntnisse entspannen mich auch, weil ich bei Vielem, womit ich unzufrieden bin, eine ganz neue Fehleranalyse machen und feststellen kann, dass die Fehler nicht einfach an mir liegen. Ich lerne so etwas wie sinnvolle und sachbezogene (und damit faire) Selbstkritik. Meine Chefin hat unglaublich viel Vertrauen in mich, fragt mich viel um Rat, lobt mich sehr und ich habe sogar eine Gehaltserhöhung bekommen, was in meinem Beruf ganz und gar nicht gewöhnlich ist. Auch die Perspektive auf andere Jobmöglichkeiten in der Zukunft, die immer konkreter für mich wird, entspannt mich auf der Arbeit sehr.

Insgesamt läuft es also gut und ich bin ziemlich optimistisch zurzeit.

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